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Netflix, Disney, Amazon Prime & andere Streamingdienste Thread #3

A N Z E I G E

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A N Z E I G E

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Beitrag von Kir Royal:
Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Es ist aber keine Zensur, wenn ein Anbieter einfach etwas aus dem Programm nimmt. Zensur wäre, wenn der Film verboten oder indiziert würde. Aber ein Anbieter, der sagt "Wir haben es uns überlegt, der Film passt nich zu den Werten, die wir vertreten wollen" hat mit Zensur nichts zu tun. [...]

Und warum darf nicht auch ein Streaming-Dienst zu dem Entschluss kommen, dass sie gewisse Filme oder Serien nicht verkaufen wollen, weil sie die Botschaft davon falsch finden? Was hat das mit Zensur zu tun?



Natürlich darf ein Anbieter das machen. Und natürlich hat das im juristischen Sinne nichts mit Zensur zu tun. Nur für den Kunden kommt es am Ende aufs gleiche Ergebnis raus, wenn man den Film (wenn auch nur Kurzzeitig) aus dem Programm nimmt.

Ich erkenne nun keinen Vorteil, wenn ein Film aus dem Programm genommen wird. Und das ein Film von 1939 nicht mehr die aktuelle Gesellschaft widerspiegelt, sollte dann auch irgendwo selbstverständlich sein.

Schau mal einen Tatort von 1975 an. Das hat mit unserer heutigen Gesellschaft auch nichts mehr zu tun ;)

Aber schauen wir mal, welche Filmklassiker noch alle beanstandet werden ...
Beitrag von Fletcher Cox:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Natürlich darf ein Anbieter das machen. Und natürlich hat das im juristischen Sinne nichts mit Zensur zu tun. Nur für den Kunden kommt es am Ende aufs gleiche Ergebnis raus, wenn man den Film (wenn auch nur Kurzzeitig) aus dem Programm nimmt.

Ich erkenne nun keinen Vorteil, wenn ein Film aus dem Programm genommen wird. Und das ein Film von 1939 nicht mehr die aktuelle Gesellschaft widerspiegelt, sollte dann auch irgendwo selbstverständlich sein.

Schau mal einen Tatort von 1975 an. Das hat mit unserer heutigen Gesellschaft auch nichts mehr zu tun ;)

Aber schauen wir mal, welche Filmklassiker noch alle beanstandet werden ...



Naja, der Vorteil ist doch offesichtlich, man möchte sich das Image nicht ruinieren. Auf Disney+ hat man ja auch verzichtet die teilweise hochrassistischen "Frühwerke" bereitzustellen, die lebenslang im Griftschrank stecken. Warum soll also sowas wie "Vom Winde verweht" nicht auch im Giftschrank landen? Wer ihn unbedingt haben will, kann ihn halt andersweitig besorgen.

Der Tatort vergleich hinkt da auch, eher würde ich fragen wie es mit Polizeiruf 110 aussieht. Ich meine zwar mal gelesen zu haben, dass dort vergleichsweise banale Verbrechen behandelt wurden, da man niemanden auf Ideen bringen wollte (indem man bspw. Republikflucht thematisiert), aber eine SED-Glorifizierung und ähnliches kann ich mir gut vorstellen. Ich vermute mal derartiges wird auch im MDR Giftschrank liegen.
Beitrag von Abgas:
Zitat:
Original geschrieben von Olivia Wilde:
Aber dann dürfte man eigentlich gar nichts altes aus den früheren Jahren anbieten.

Selbst "Die Dinos" sind ja schon problematisch, einfach weil es damals normal war und heute nicht mehr.Deswegen sind sie ja nicht auf Disney+

Ebenso die ganzen Sitcoms die da schon einige fiese Sprüche & Themen haben.



Wenn das Fernbleiben der Dinos auf Disney+ etwas mit politischen Gründen zu tun hat, dann eher weil Disney zu konservativ für die Dinos ist.

http://www.filmstarts.de/...n/18530275.html
Beitrag von Stingray:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Natürlich darf ein Anbieter das machen. Und natürlich hat das im juristischen Sinne nichts mit Zensur zu tun. Nur für den Kunden kommt es am Ende aufs gleiche Ergebnis raus, wenn man den Film (wenn auch nur Kurzzeitig) aus dem Programm nimmt.

Für mich ist das ein riesiger Unterschied, ob der Staat vorschreibt, dass etwas nicht verkauft werden darf oder sich ein Anbieter von vielen dazu entscheidet, das Produkt nicht mehr anzubieten.

Wie man aus letzterem so einen Wind machen kann, wird mir einfach nicht klar.
Zitat:
Original geschrieben von Cyberwarrior:
Du weißt so wieviel Umsatz so mit DVD und BluRay erwirtschaftet wird ??? Ist doch auch logisch, das er auf einen BluRay gekauft wird, da man eben nicht sicher ist ob er ewig online verfügbar ist ... Und da wie ich sehe der SD Preis höher ist als der DVD ... Was nimmt man da wohl ... Lustigerweise derzeit auf Platz 1 eine Special Edition mit einem Audiokommentar eines Historikers ,😉 ... Wird sich aber bald ändern, da alle Bestände wie es aussieht so gut wie ausverkauft sind ... Was so eine Diskussion auslöst, der Rechteinhaber hätte sicher nie gedacht nochmal soviel loszuwerden

Dadurch, dass ich mehrere Handelsketten berate, kann ich das in der Tat ganz gut einschätzen (auch wenn ich die genauen Zahlen von Amazon natürlich nicht kenne). Im Vergleich zum Streaming-Geschäft sind Blu-Rays & DVDs jedenfalls eine Niche, das kannst Du mir entweder glauben oder nicht - so ziemlich alle Zahlen sprechen aber dafür.

Insofern ist diese "Bestseller bei Amazon" Meldung zumindest mal etwas irreführend, da wir bei Streaming oder den digitalen Käufen des Films (bei dem man ihn dann natürlich auch sicher hätte, egal ob Amazon ihn mal rausnimmt) kein Auftauchen in den Top 50 erfolgt.
Beitrag von LostInWeb:
Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Insofern ist diese "Bestseller bei Amazon" Meldung zumindest mal etwas irreführend, da wir bei Streaming oder den digitalen Käufen des Films (bei dem man ihn dann natürlich auch sicher hätte, egal ob Amazon ihn mal rausnimmt) kein Auftauchen in den Top 50 erfolgt.



Mein erster Gedankengang bei der Meldung war, dass die Leute vermutlich denken, dass der Film nur in einer geschnittenene oder anderweitig veränderten Version wieder auf die Plattform zurückkehrt oder auch zukünftige Releases davon betroffen wären. Also kauft man jetzt die DVDS/BRs, denn die kann ja dann keiner mehr ändern.

Digitale Käufe sind ja eine recht schwammige Angelegenheit. Wenn Amazon die Rechte verliert, hat man da eigentlich nix mehr, da man ja nur eine Art Lizenz kauft. Vor einigen Jahren gab es da ja mal den Vorfall mit iTunes, wo sich ein Kunde beschwerte, dass drölfzig seiner gekauften Filme nicht mehr da wären und das eben daran lag, dass iTunes die Rechte von einem bestimmten Filmstudio nicht mehr hatte. Da war dann eben alles weg, was davon "gekauft" wurde. Weiß jetzt nicht, ob das bei Amazon anders ist, aber solange man die Streamingplattform zum Anschauen braucht, würde ich mich nicht darauf verlassen, dass alles gekaufte auch ewig zur Verfügung steht. Oder kann man sich die gekauften Streifen da auch auf die Festplatte laden? Dann wäre man natürlich auf der sicheren Seite.
Beitrag von Oliver Queen:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Natürlich darf ein Anbieter das machen. Und natürlich hat das im juristischen Sinne nichts mit Zensur zu tun. Nur für den Kunden kommt es am Ende aufs gleiche Ergebnis raus, wenn man den Film (wenn auch nur Kurzzeitig) aus dem Programm nimmt.

Ich erkenne nun keinen Vorteil, wenn ein Film aus dem Programm genommen wird. Und das ein Film von 1939 nicht mehr die aktuelle Gesellschaft widerspiegelt, sollte dann auch irgendwo selbstverständlich sein.

Schau mal einen Tatort von 1975 an. Das hat mit unserer heutigen Gesellschaft auch nichts mehr zu tun ;)

Aber schauen wir mal, welche Filmklassiker noch alle beanstandet werden ...




Ach komm, jetzt machst du dich echt lächerlich. Es ist nicht nur aus juristischer Sicht keine Zensur, sondern auch per Definition nicht.

Zitat:
Zensur ist der Versuch der Kontrolle der Information. Durch restriktive Verfahren – in der Regel durch staatliche Stellen – sollen Massenmedien oder persönlicher Informationsverkehr kontrolliert werden, um die Verbreitung unerwünschter oder ungesetzlicher Inhalte zu unterdrücken oder zu verhindern.


Das kann ein Streaminganbieter aber nicht machen. Er kann nichts zensieren und er macht es auch nicht.
Er macht einfach von seinem (digitalen) Hausrecht Gebrauch und möchte den Film nicht "im Haus" haben.
Trotzdem hast du als Konsument jederzeit die Möglichkeit, "GWTW" digital oder physisch zu ewerben und dann so oft zu gucken wie du möchtest.

Also findet hier auch keine Zensur statt. Ich möchte den Film beim DVD Abend auch nicht gucken bzw. würde ihn bei mir zuhause nicht anbieten. Ist das jetzt also auch Zensur? :lol:

Oder wenn ich Person XY nicht auf meine Party einlade, weil er ein ********* ist und ich den nicht mag?
Ist jetzt weit gegriffenes Beispiel, aber es läuft auf das selbe hinaus und mit komischen Vergleichen bist du ja mehr als vertraut, nicht wahr? :hase:

Leute wie du kommen einfach nicht damit klar, dass Menschen & auch Unternehmen vom Prinzip der freien Meinung genauso Gebrauch machen wie du, und eben entscheiden dass sie mit menschenfeindlichen & historisch relativierenden Werken nichts gemein haben möchten.
Ob es aus Image oder idealistischen Gründen so entschieden wird, spielt da erstmal nur eine zweitrangige Rolle. Es ist dennoch das gute Recht von Netflix, HBO & Co, von ihrem Recht Gebrauch zu machen.

Wenns einem nicht passt, wie gesagt, kauft sich die DVD oder leiht es sich bei Amazon aus und fertig.
Wem es generell nicht passt, dass nicht alle (egal ob andere Menschen oder Unternehmen) so eine rassistische/sexistische etc. "Scheiss egal"-Haltung ggü problematischen Werken, Aussagen, Meinungen etc. teilen wie man selbst, der sollte generell mal sein Bild von Menschlichkeit checken oder einfach mal im richtigen Moment ruhig sein.
Ansonsten, gehört zur Meinungsfreiheit eben, dass man damit rechnen muss, dass es Gegenwind gibt.
Und das zählt auch für Filmemacher bzw. filmische & musikalische Werke.
Ganz easy ^^
Beitrag von Kir Royal:
Also ich finde es einfach lächerlich, von heute auf morgen einen Film von 1939 als rassistisch einzustufen. Vor drei Wochen hat den Film ja noch niemand gestört ;)

Und als Konsument ist mir das ganze eh zu doof: Würde solche Firmen wie "HBO" oder "Disney" eh kein Geld mehr für ihren Streaming-Services geben.

Nur leider machen bei dem Quatsch immer mehr Firmen mit. Schauen wir mal, wie oft noch "Vom Winde verweht" noch bei ARD, ZDF & Co. ausgestrahlt werden wird. Oder ob andere Filmklassiker auch noch so einen Warnhinweis bekommen.
Beitrag von Cyberwarrior:
Worum es in "Vom Winde verweht" wirklich geht
Die Videokolumne von Harald Schmidt

https://www.spiegel.de/ku...0a-2873bdb68ab6
Beitrag von Oliver Queen:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Also ich finde es einfach lächerlich, von heute auf morgen einen Film von 1939 als rassistisch einzustufen. Vor drei Wochen hat den Film ja noch niemand gestört ;)

Und als Konsument ist mir das ganze eh zu doof: Würde solche Firmen wie "HBO" oder "Disney" eh kein Geld mehr für ihren Streaming-Services geben.

Nur leider machen bei dem Quatsch immer mehr Firmen mit. Schauen wir mal, wie oft noch "Vom Winde verweht" noch bei ARD, ZDF & Co. ausgestrahlt werden wird. Oder ob andere Filmklassiker auch noch so einen Warnhinweis bekommen.



Wenn du selbst aus heutiger Sicht immer noch keinen Rassismus in diesem Film erkennst, dann solltest du mal deinen eigenen Rassisten in dir selbst checken.
Scheint nämlich doch mehr in dir zu stecken als du hier offen zugeben würdest ;)
Beitrag von Spunke:
Das finde ich jetzt aber ehrlich gesagt nicht fair, die Rassisten Karte jetzt auszupacken.
Beitrag von Oliver Queen:
Ich hab bewusst diese "Karte" gespielt weil es halt einfach so ist ;) Dass ich noch Verwarnungen und einen Shitstorm ernte, nehm ich bewusst in Kauf :)

Rassismus ist eben wesentlich vielschichtiger in seiner Problematik & Struktur als es einige User hier einordnen möchten.

Jede*r von uns Weißen ist mit einem Rassisten im Inneren durch Erziehung, Umfeld, veraltete Schulbildung etc. aufgewachsen. Da nehme ich mich persönlich auch gar nicht aus. Selbst ich bin noch nicht komplett alle rassistischen Stereotypen losgeworden. Ich werde es mir halt nur mehr und mehr bewusst in den letzten Jahren & Monaten ;)
Beitrag von Kir Royal:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Wenn du selbst aus heutiger Sicht immer noch keinen Rassismus in diesem Film erkennst, dann solltest du mal deinen eigenen Rassisten in dir selbst checken.
Scheint nämlich doch mehr in dir zu stecken als du hier offen zugeben würdest ;)



Ich kenne ja den Film nicht mal. Aber das ist ein Filmklassiker aus dem Jahr 1939, den du seit Jahrzehnten frei und legal überall kaufen kannst. Wie rassistisch wird der Inhalt wohl sein, wenn es nie jemanden gestört hat? Nichtmal die FSK?

Spielfilme sind doch Zeitdokumente. Die muss man doch auch immer in die jeweilige Produktionszeit einbeziehen. Das muss man doch berücksichtigen.

Und die anderen Beispiele sind ja hier auch ziemlich fragwürdig. Wenn der Comedian Bernhard Hoecker vor über 10 Jahren den "schwarzen Bruce Darnell" parodiert hat, wo ist dann bitte der Rassismus?

Ist Hoecker ein Rassist? Ist es grundsätzlich rassistisch, wenn ein Weißer einen Schwarzen parodiert? Oder lag es einfach daran, dass es bei Switch reloaded damals keinen schwarzen Comedien gab, der Darnell ohne Maske hätte parodieren können?

Heute zufällig gelesen, dass ein Unternehmen in der Schweiz ihre Schokoküsse immer noch als "Mohrenköpfe" bezeichnen will. Das ist für mich Rassismus. Aber doch nicht irgendwelche alte Filmen von vor 80 Jahren.

Quelle: https://kurier.at/politik...markt/400937921
Beitrag von Oliver Queen:
Zitat:
Original geschrieben von Kir Royal:
Ich kenne ja den Film nicht mal. Aber das ist ein Filmklassiker aus dem Jahr 1939, den du seit Jahrzehnten frei und legal überall kaufen kannst. Wie rassistisch wird der Inhalt wohl sein, wenn es nie jemanden gestört hat? Nichtmal die FSK?

Spielfilme sind doch Zeitdokumente. Die muss man doch auch immer in die jeweilige Produktionszeit einbeziehen. Das muss man doch berücksichtigen.

Und die anderen Beispiele sind ja hier auch ziemlich fragwürdig. Wenn der Comedian Bernhard Hoecker vor über 10 Jahren den "schwarzen Bruce Darnell" parodiert hat, wo ist dann bitte der Rassismus?

Ist Hoecker ein Rassist? Ist es grundsätzlich rassistisch, wenn ein Weißer einen Schwarzen parodiert? Oder lag es einfach daran, dass es bei Switch reloaded damals keinen schwarzen Comedien gab, der Darnell ohne Maske hätte parodieren können?

Heute zufällig gelesen, dass ein Unternehmen in der Schweiz ihre Schokoküsse immer noch als "Mohrenköpfe" bezeichnen will. Das ist für mich Rassismus. Aber doch nicht irgendwelche alte Filmen von vor 80 Jahren.

Quelle: https://kurier.at/politik...markt/400937921



Dass du den Film noch nichtmal kennst bzw. nicht gesehen hast und dann hier groß mitdiskutierst, macht die ganze Geschichte ja nochmal um ein vielfaches lächerlicher.

Ich hab ihn gesehen, das Teil trieft nur so vor Rassismen die für eine aufgeklärtere Gesellschaft als zum Jahre 1939, wo Rassenlehre bzw. Theorie in Deutschland und Rassentrennung in den USA noch an der Tagesordnung waren, einfach unhaltbar sind um dies weiterhin komplett unkritisch betrachten bzw. ausstrahlen und angucken zu können.



Und ja, sämtliches Blackfacing was "Switch Reloaded" betrieben hat bzw. Bernd Hoecker war rassistisch. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, da kann sich auch Hoecker drehen und wenden wie er will. Es bleibt rassistisch.
Weil es ALLE Schwarzen so empfinden, und weder DU, ICH oder BERND HOECKER als Weiße können darüber urteilen oder entscheiden ob das rassistisch ist, über die Köpfe der Betroffenen hinweg.

Es ist allein schon systematisch rassistisch, dass scheinbar Niemand vom Produktionsteam überhaupt mal auf die Idee kam, zu schauen ob es schwarze Comedians/Darsteller gibt, die einen Bruce Darnell parodieren können.

Teddy war z.B. glaub ich durchaus schon zu der Zeit aktiv, wo diese Bits gedreht wurden, aber egal.
Und wenn man eben keinen findet, der Bock darauf hat, dann LÄSST MAN ES EINFACH VERDAMMT NOCHMAL?!
Oder man strahlt es aus und lebt mit dem negativen Feedback, selbst wenn dieser erst Jahre später kommt.

Bernd Hoecker muss es sich dann einfach gefallen lassen, dass ihm mindestens! unbedachter Rassismus vorgeworfen wird.
Wenn man cool ist und was auf Empathie und Einsicht gibt, dann entschuldigt man sich aufrichtig dafür bzw. steht dazu.
Wenn man ein ********* ist, lässt man es halt sein und lebt damit für ein rassistisches ********* gehalten zu werden, so einfach ist das.

Und Oliver Pocher oder auch ein Felix Lobrecht scheinen sich ja damit abzufinden, für Rassisten gehalten zu werden bzw. blockieren Kritiker einfach auf sozialen Medien, weil sie halt eher Feiglinge als aufrichtige Menschen sein wollen :hase:

Ähnlich ist es eben mit Little Britain, dessen Darseller es ja, wie schon öfters jetzt im Thread erwähnt, tatsächlich eingesehen haben dass so einige Sketche sehr problematisch waren. Wie u.A. eben auch das Blackfacing.

Das macht es doch nicht weniger problematisch, nur weil es paar Jahre her ist, holy shit :rolleyes:
Beitrag von Jefferson D'Arcy:
Zitat:
Original geschrieben von Oliver Queen:
Dass du den Film noch nichtmal kennst bzw. nicht gesehen hast und dann hier groß mitdiskutierst, macht die ganze Geschichte ja nochmal um ein vielfaches lächerlicher.

Ich hab ihn gesehen, das Teil trieft nur so vor Rassismen die für eine aufgeklärtere Gesellschaft als zum Jahre 1939, wo Rassenlehre bzw. Theorie in Deutschland und Rassentrennung in den USA noch an der Tagesordnung waren, einfach unhaltbar sind um dies weiterhin komplett unkritisch betrachten bzw. ausstrahlen und angucken zu können.



Und ja, sämtliches Blackfacing was "Switch Reloaded" betrieben hat bzw. Bernd Hoecker war rassistisch. Da kannst du dich drehen und wenden wie du willst, da kann sich auch Hoecker drehen und wenden wie er will. Es bleibt rassistisch.
Weil es ALLE Schwarzen so empfinden, und weder DU, ICH oder BERND HOECKER als Weiße können darüber urteilen oder entscheiden ob das rassistisch ist, über die Köpfe der Betroffenen hinweg.

Es ist allein schon systematisch rassistisch, dass scheinbar Niemand vom Produktionsteam überhaupt mal auf die Idee kam, zu schauen ob es schwarze Comedians/Darsteller gibt, die einen Bruce Darnell parodieren können.

Teddy war z.B. glaub ich durchaus schon zu der Zeit aktiv, wo diese Bits gedreht wurden, aber egal.
Und wenn man eben keinen findet, der Bock darauf hat, dann LÄSST MAN ES EINFACH VERDAMMT NOCHMAL?!
Oder man strahlt es aus und lebt mit dem negativen Feedback, selbst wenn dieser erst Jahre später kommt.

Bernd Hoecker muss es sich dann einfach gefallen lassen, dass ihm mindestens! unbedachter Rassismus vorgeworfen wird.
Wenn man cool ist und was auf Empathie und Einsicht gibt, dann entschuldigt man sich aufrichtig dafür bzw. steht dazu.
Wenn man ein ********* ist, lässt man es halt sein und lebt damit für ein rassistisches ********* gehalten zu werden, so einfach ist das.

Und Oliver Pocher oder auch ein Felix Lobrecht scheinen sich ja damit abzufinden, für Rassisten gehalten zu werden bzw. blockieren Kritiker einfach auf sozialen Medien, weil sie halt eher Feiglinge als aufrichtige Menschen sein wollen :hase:

Ähnlich ist es eben mit Little Britain, dessen Darseller es ja, wie schon öfters jetzt im Thread erwähnt, tatsächlich eingesehen haben dass so einige Sketche sehr problematisch waren. Wie u.A. eben auch das Blackfacing.

Das macht es doch nicht weniger problematisch, nur weil es paar Jahre her ist, holy shit :rolleyes:



Dem ist nichts hinzuzufügen :)
Beitrag von CaptnSpaulding:
Da kann man ja die gesamte Filmindustrie gleich dicht machen, weil ja fast alle Filme irgendwelche rassistische Inhalte haben.

z.B. 7 Zwerge - Männer allein im Wald

Warum ich den gerade nenne, weil ich ihn letztens mal wieder angeschaut habe. Da ruft der Diener "Bringt mir der Jäger". Und dann kommt ein "Neger". Und der Diener so: "Nicht den Neger den J Ä G E R!"

Ich mein klar ist dass rassistisch, aber das wird doch alles nur mit Humor genommen und damit sollte niemand angegrifffen werden. Aber dennoch gibt es Leute, die das auch nicht i.O. finden.

Mittlerweile ist mir das auch egal wie das in der Filmindustrie wird, weil was soll ich dagegen groß machen können. Wie es ein User hier schon schrieb: Man nimmt es einfach so hin und gut.

Genau so schwachsinnig war das eine Oscar-Jahr wo zufälligerweise nur weiße den Oscar gewonnen haben. Und viele schwarze Darsteller auf die Barrikaden gingen.

Und da wird dann auch eingegeknickt. Irgendwann haben wir:

- den 1. schwarzen Bond - Darsteller
- den 1. schwarzen Indiana Jones
- den 1. schwarzen Robert Langdon
- die 1. schwarze Arielle

und wer weiß was da noch alles kommt. Es gibt halt populäre Filmrollen die sind nun mal weiße Charaktere weil sie so entstanden sind. Und nur weil wegen solchen Rassismus Diskussionen müssen dann Hollywood die Rollen neu besetzen mit schwarzen Darstellen, damit ja keiner mehr meckert und auch die anderesfarbigen zufrieden sind.

Alles kompletter Schwachsinn. Genauso wenn Leute bei "Vikings" beschweren dass es da nur weiße Darsteller gibt. Ja sorry ich meine in der Wikingerzeit in Skandinavien gibts halt mal nur weiße. Dass da kein Schwarzer mitspielt hat nichts mit Rassismus zu tun. Manchmal sind die Dinge so wie sie sind.

Die Gesellschaft ist heute so kaputt und gespalten... einfach nur traurig.

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