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Der Fitness- & Ernährungsthread #3

A N Z E I G E

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A N Z E I G E

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Beitrag von Heisenberg:
Was heißt wie wir das berechnet? Wie sonst auch. Das was dein Körper eben ohne Aktivität verbraucht.

Das sind bei 100kg und 6 Stunden Schlaf irgendwo um die 450kcal.
Beitrag von Guru-Kovac:
Bei Focus Online steht folgendes:

Kalorienverbrauch während des Schlafens
Unser Körper verbrennt rund um die Uhr Kalorien.
Atmung, Herzschlag, Gehirn und Organe müssen auch während des Schlafs mit Energie versorgt werden.
Wie viele Kalorien Sie im Schlaf verbrennen, kommt auf Ihr Körpergewicht an.
Bei einem Gewicht von 50 kg verbrennen Sie pro Stunde Schlaf etwa 45 kcal,
eine 60 kg schwere Person verbraucht ungefähr 55 kcal usw.
Falls Sie 70 kg wiegen, verbrennen Sie also ca. 65 kcal pro Stunde Schlaf.
Bei sieben Stunden Schlaf wären dies 455 verbrauchte Kalorien.
Quelle: Focus Online
Beitrag von Heisenberg:
Ich habe auf die Schnelle einen Rechenfehler gemacht. Sorry.

Faustformel, die sich mit so ziemlich allen Energy Expenditure Formeln im Schnitt deckt:

Resting metabolic rate, also der Energieverbrauch ohne Tätigkeit = Körpergewicht in lbs x 11 bei Männern. 100kg = 220lbs * 11 = 2.420. 2.420 / 24 = 100kcal pro Stunde. Das sind bei 6 Stunden Schlaf ca. 600 kcal. Sind aber auch weiterhin nur Richtwerte.
Beitrag von Thomas Müller:
Habe jetzt seit einigen Wochen wieder mit Joggen angefangen, nachdem ich vorher 1-2 Jahre ein Läuferknie hatte. Ging eigentlich ohne Probleme, wenn auch nur kleine Runden. Jetzt war ich gestern nach zweiwöchiger Pause wegen Erkältung wieder los und Zack sind die Schmerzen wieder da. Jetzt tut selbst das Treppen steigen wieder weh. Es ist so zum kotzen. :(
Beitrag von Heisenberg:
Wo ist denn der Schmerz? Seitlich oder vorne? Machst du auch ausgleichendes Krafttraining für die Muskulatur um das Knie herum? Quadrizeps/Beinbeuger? Wie bist du wieder eingestiegen? Niedrigere Intensität?
Beitrag von Thomas Müller:
Ganz klar seitlich. Explizites Krafttraining für das Knie mache ich nicht, da ich zu Hause leider keine Geräte für den unteren Körper habe. Hatte ne Zeit lang versucht mit der Faszienrolle die Außenseite des Oberschenkels zu bearbeiten, hatte aber nicht das Gefühl, dass das irgendwie hilft. Welche Übungen wären da hilfreich? Beinbeuger würde in diesem Zustand definitiv nicht gehen.

Bei meinem letzten Besuch beim Osteopathen vor einigen Monaten hat er mir gesagt, dass diese Schmerzen oft von einer Fehlstellung der Hüfte kommen. Nach dem einrenken sind die Schmerzen dann auch langsam komplett weggegangen. Angefangen habe ich dann erst mal wieder mit niedrigem Tempo und ganz kleinen Runden. Habe ich dann zuletzt etwas gesteigert und war zumindest wieder bei 5 km in 35 Minuten, was mir erst mal reicht. Aus Angst das Knie wieder zu viel zu belasten, würde ich lieber bei diesen kurzen Strecken bleiben wollen.
Beitrag von Heisenberg:
Wir sind in den Ergebnissen bis heute sehr skeptisch was eine faszienrolle tatsächlich für einen Mehrwert bietet. Von daher nicht verwunderlich was deine Beobachtung angeht.

Kniebeugen bedürfen erstmal keinem Equipment. Hüftheben wäre eine Variante für den beinbeuger. Welchen Bodenbelag hast du? Da gibt es nämlich super Möglichkeiten wenn der Boden etwas rutschig ist. Beinstrecken wäre ebenfalls super, dafür reicht ein Widerstandsband.

Gut, Intensität würde ich auch unten halten und erst Mal vorsichtig wieder rantasten. Ein ausgeglichenes Krafttraining erachte ich für jeden Läufer als essentiell.
Beitrag von Unregistriert:
Zitat:
Original geschrieben von Heisenberg:
Wir sind in den Ergebnissen bis heute sehr skeptisch was eine faszienrolle tatsächlich für einen Mehrwert bietet. Von daher nicht verwunderlich was deine Beobachtung angeht.



Ohne deine Aussage in Frage zu stellen aber aus persönlicher Erfahrung muss ich erwähnen, dass mir die Faszienrolle ziemlich gut geholfen hat.
Vor ca. 3 Jahren hatte ich ein unangenehmes Gefühl am Knie, fast schon schmerzhaft. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich dann überlegt, woran das liegen kann da meine Übungsausführungen immer korrekt waren und ich auch sonst nichts falsch machte.
Danach habe ich recht schnell bemerkt, dass meine Oberschenkelaußenseite ziemlich verhärtet war.
Schlussfolgerung für mich war dann, dass mein fasziales Gewebe ziemlich verklebt war.

Bevor ich dann mit Übungen für Kniestabilität gearbeitet- und mich in Sachen Mobilität reintrainiert habe, war die Rolle ein wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Tool für mich.
Nach einer gewissen Zeit (kann dir leider nicht mehr sagen wie lange) wurde meine Verspannung spürbar weniger und zudem wurde meine Technik (gerade bei der Kniebeuge) deutlich besser.

Ich glaube es kommt einfach auf das "wie" an, wenn es um Faszienrollen bzw. fasziale Arbeit generell geht. Manche rollen sich dumm und dämlich ohne irgendwie zu wissen, was sie da eigentlich machen.

Aufgrund dieser Erfahrung (+ den Erfahrungswerten von anderen) glaube ich, dass fasziales Training durch Rolle und Co. nachhaltig helfen kann. Sei es für Schmerzfreiheit oder für Technik.
Beitrag von Heisenberg:
Ich mach’s mal kurz: hättest dich auch massieren lassen können. Faszienverklebung ist bis heute nicht klinisch relevant, das heißt es gibt bis heute keine Definition was das überhaupt sein soll und warum dieses Gewebe verkleben sollte in seiner Rolle. „Alternative Heiler“ sprechen gerne von vernarbten Fasziengewebe, auch hier: das löst man mit einem Skalpell.

Für eine der kleinsten Faszien im Körper Bedarf es ca. 450kg externe Last um eine maximal 1%-ige Strukturveränderung hervorzurufen. Den Foamroller, der mit einem Kran auf das Knie geladen wird, möchte ich gerne sehen. Oder was das Knie dazu sagt ;)

Um die Faszie herum befindet sich noch sehr viel anderes Gewebe. Wird das palpiert hat man in der Regel ein besseres Gefühl. Erzeugt man durch Reibung Wärme und erhöht die Durchblutung hat man zu beinahe 100% ein besseres Gefühl. War deine faszie verklebt oder vernarbt? Mit sehr, sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht.
Beitrag von Unregistriert:
Gute Stichpunkte wobei ich mir sicher bin, dass eine Massage langfristig nichts gebracht hätte.
Allein aufgrund der Tatsache, dass keine Regelmäßigkeit dabei gewesen wäre (durch Terminierung/Kosten) wie mit einer Rolle.
Ob ich jetzt jemand anderes mit einem Skalpell an mir "schnippeln" lasse, wäre der nächste Punkt.
Gehen wir davon aus, dass eine Foamroal tatsächlich nur etwas drückt und damit lockert; es hat mich dazu gebracht, mich mit meinem Körper auseinanderzusetzen und (mögliche) Schmerzpunkte zu ermitteln.

Bezüglich der Frage, was verklebtes Gewebe sein soll, hat mir ein Freund (der selbst Physio ist) erklärt, dass Faszien im Laufe der Zeit durch mangelnde Reize / falsche Belastungen im Laufe der Zeit verkleben.
Zwar mag die Schulmedizin was anderes sagen bzw. verklebtes Gewebe in Frage stellen aber die Schulmedizin liegt schon lange nicht mehr mit allem richtig und meine eigenen Erfahrungen zeigen mir, dass da etwas dran ist.

Aber gut, das ist genauso wie Medikament X und Nährstoff Y: dem einem hilft es, dem anderen nicht.
Beitrag von Heisenberg:
Nein das ist hier absolut nicht der Fall. Wir können nicht Dinge die nicht in unser Bild passen damit erklären, indem wir Wissenschaft diskreditieren.

Wo liegt denn die Schulmedizin nicht mehr richtig? Die Medizin ist ein immer fortlaufender Prozess, der nie stehen bleibt. Ist das was man vor 50 Jahren wusste überholt? Teilweise ja. Natürlich. So funktioniert Wissenschaft. Das bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass „Alternative Heilmethoden“ etwas geheimes Wissen, was die Schulmedizin nicht weiß.

Du bist ein Fallbeispiel. Noch mal: du kannst nicht wissen ob dir regelmäßige Bewegung in ungewohnteren Positionen wie beim Mobility Training nicht langfristig sowieso geholfen hätten. Und auch hier ist wieder die Frage: war es die „Mobility“. Ein bis heute nicht definierter Begriff. Früher nannte man das dynamisches Dehnen. Aber das hört sich ja nicht so fancy an.

Ich möchte das nur mal klarstellen: ich habe vier Rollen zu Hause, Bälle und habe früher drei Mal die Woche einen „Joint Mobility“ Kurs angeboten. Aber ich bleibe eben auch nicht stehen und der Research sagt uns ganz klar, dass hier andere Dinge für ein besseres Gefühl sorgen als „das Lösen einer faszialen Verklebung“.

Auch hier gilt: wer es behauptet ist in der Beweispflicht. Und wenn es keine dafür gibt, dann kann man nicht sagen: tja, das ist nur, weil ich mehr weiß als die Wissenschaft. Nicht, wenn wir Gewebe mittlerweile durch Sektionen in- und auswendig kennen.

„Based on the absence of proof of concept for FDM treatment techniques along with certain theoretical considerations, seven problems emerge, the most striking of which include (1) diagnostic criteria for FDM, (2) the biological implausibility of the model, (3) the reduction of all such disorders to a single common denominator: the fasciae, (4) the role of FDM research, and (5) potentially harmful consequences related to FDM treatment.“

http://dx.doi.org/10.1016...bmt.2017.07.009

Gleichzeitig wissen wir:

„The three-dimensional model's equations revealed that very large forces, outside the normal physiologic range, are required to produce even 1% compression and 1% shear in fascia lata and plantar fascia.“

https://www.ncbi.nlm.nih....ubmed/18723456/

Es ist absolut klar, dass die Rolle dir etwas gebracht hat. Das stelle ich überhaupt nicht in Frage. Wie gestern schon geschrieben: Faszien sind von Gewebe umgeben, Bewegung fördert Durchblutung, Nervenenden reagieren. All das findet statt. Und all das, insbesondere Letzteres, sorgt in der Regel auch für einen höheren Kraftoutput und somit eine verbesserte Wahrnehmung. Aber: deine Faszie veränderst du damit eher nicht. Und wir sollten deshalb im Umkehrschluss sehr vorsichtig sein, dann die Wissenschaft zu diskreditieren, nur weil wir an etwas bestimmtes glauben wollen, dass schon seit 2003 widerlegt wurde. Und bei dem wir wissen, dass fasziale Veränderung Lasten braucht die kein Foam Roller dieser Welt aufbringen kann.
Beitrag von Unregistriert:
Easy Heisenberg, entspann dich. Ob man es jetzt Mobility oder dynamisches Dehnen nennt, ist mir relativ.

Ich habe mit der Schulmedizin in meinem Leben kaum bis keine guten Erfahrungen gemacht, trotz Studie XYZ.
In den 8 Jahren, in denen ich Fitnesstraining betreibe, kamen hier und da die ein oder anderen Schmerzpunkte. Und von den 4 Hausärzten die ich aufsuchte hatten alle folgenden Rat: einschmieren und ausruhen. Die Lösung kam nicht vom Old-School-Pumper sondern von jemanden, der für Schulmedizin steht.
Man ist mMn Kunde, kein Patient. Heißt, dass es genügend Einrichtungen / Ärzten / Apothekern doch nur ums Geld geht.
Und auch sonst zweifle ich vieles aus der Schulmedizin an. Sei es die Behandlung von Krankheiten, Medikamente, Operationen usw.

Und ja, Studien sind in der Regel eine verlässliche Quelle, die man natürlich verwenden sollte.
Aber jede Studie X wird (gefühlt) alle paar Wochen durch Studie Y widerlegt. Daraufhin kommt dann aber wieder Studie Z, die behauptet, dass Studie X doch richtig liegt. Deshalb genieße ich persönlich jede Studie mit Vorsicht. Egal ob diese aus der Wissenschaft oder sonst woher kommt.

Versteh' mich jetzt bitte nicht falsch. Ich behaupte nicht, dass Wissenschaft und Schulmedizin Blödsinn sind. Ich behaupte aber auch nicht, dass diese das Nonplusultra darstellen.
Ein Arzt regt sich vor mir darüber auf, dass ich Schulterprobleme hatte, behauptet dass Fitnessstudios Abzocke- und Alternativmediziner Scharlatane sind. Er selbst schleppt aber einen Kessel vor sich und hat eine miserable Haltung. Hat was von einem veganen Metzger. Das in Kombination mit meinen Erfahrungen (und die von anderen), von Berichten, Büchern und Co. zeigt mir, dass meine Ansicht nicht einmal so falsch ist.

Um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen: ich bleibe bei der Meinung, dass die Rolle einen Anteil an Schmerzfreiheit hatte. Es ist kein Allheilmittel sondern lediglich ein Tool. Ein Tool, dass mit dynamischer Dehnung eine große Hilfe war.
Beitrag von Heisenberg:
Zitat:
Original geschrieben von Great Ezaki:
Easy Heisenberg, entspann dich. Ob man es jetzt Mobility oder dynamisches Dehnen nennt, ist mir relativ.


Warum sollte ich mich entspannen wenn ich nicht mal angespannt bin?

Zitat:
Ich habe mit der Schulmedizin in meinem Leben kaum bis keine guten Erfahrungen gemacht, trotz Studie XYZ.
In den 8 Jahren, in denen ich Fitnesstraining betreibe, kamen hier und da die ein oder anderen Schmerzpunkte. Und von den 4 Hausärzten die ich aufsuchte hatten alle folgenden Rat: einschmieren und ausruhen. Die Lösung kam nicht vom Old-School-Pumper sondern von jemanden, der für Schulmedizin steht.
Man ist mMn Kunde, kein Patient. Heißt, dass es genügend Einrichtungen / Ärzten / Apothekern doch nur ums Geld geht.
Und auch sonst zweifle ich vieles aus der Schulmedizin an. Sei es die Behandlung von Krankheiten, Medikamente, Operationen usw.


Mit welcher Expertise zweifelst du das denn an? Alternativ können wir ja mal in Samoa fragen was die Menschen dort nach dem Masernausbruch von der Schulmedizin halten, nachdem millionenschwere Antikampagnen gegen die Schulmedizin gemacht wurden?

Zitat:
Und ja, Studien sind in der Regel eine verlässliche Quelle, die man natürlich verwenden sollte.
Aber jede Studie X wird (gefühlt) alle paar Wochen durch Studie Y widerlegt. Daraufhin kommt dann aber wieder Studie Z, die behauptet, dass Studie X doch richtig liegt. Deshalb genieße ich persönlich jede Studie mit Vorsicht. Egal ob diese aus der Wissenschaft oder sonst woher kommt.


Nur das dein Gefühl fernab der Realität ist. Denn sowas passiert nicht, wenn man die Studien auch liest. Selbstverständlich finden sich immer neue Puzzleteile, deshalb wächst das System ja auch über die Zeit. Dennoch werden nicht, auch nicht gefühlt, als paar Wochen Studien veröffentlich, die sich widersprechen. So funktioniert Wissenschaft ja auch nicht. Aber du darfst an dieser Stelle gerne Beispiele anbringen damit das eventuell etwas klarer wird.

Zitat:
Versteh' mich jetzt bitte nicht falsch. Ich behaupte nicht, dass Wissenschaft und Schulmedizin Blödsinn sind. Ich behaupte aber auch nicht, dass diese das Nonplusultra darstellen.
Ein Arzt regt sich vor mir darüber auf, dass ich Schulterprobleme hatte, behauptet dass Fitnessstudios Abzocke- und Alternativmediziner Scharlatane sind. Er selbst schleppt aber einen Kessel vor sich und hat eine miserable Haltung. Hat was von einem veganen Metzger. Das in Kombination mit meinen Erfahrungen (und die von anderen), von Berichten, Büchern und Co. zeigt mir, dass meine Ansicht nicht einmal so falsch ist.


Was hat jetzt die Meinung eines Arztes, den du aufgrund seiner Haltung (????) und aufgrund von Übergewichts diskreditierst, mit der Medizin allgemein zu tun? Ich möchte noch mal konkret wissen: wenn nicht die Schulmedizin, was genau ist denn dann der Leitfaden an dem wir uns medizinisch orientieren sollten? Einfach die Expertise kritisieren ohne zu sagen, was uns dann als Leifaden für Evidenz, für Forschung, für Behandlungen dienen sollte, ist zu einfach.

Gibt es schwarze Schafe unter Medizinern? Na klar. Die gibt es in jedem Beruf. Das erklärt immer noch nicht, wieso die Wissenschaft jetzt nicht mehr federführend sein sollte.

Zitat:
Um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen: ich bleibe bei der Meinung, dass die Rolle einen Anteil an Schmerzfreiheit hatte. Es ist kein Allheilmittel sondern lediglich ein Tool. Ein Tool, dass mit dynamischer Dehnung eine große Hilfe war.

Nochmal: niemand hat behauptet, dass dir die Rolle nicht geholfen hat. Du hast von verklebten Faszien gesprochen und da sind wir eben wieder beim Thema: du hast palpiert, du hast bewegt, du hast durchblutet, du hast Nervenenden stimuliert. Du hast aber nicht deine „Faszie entklebt“. Was dir bewusster werden würde wenn du die Primärliteratur, die ich zum Teil verlinkt habe, gelesen hättest. Oder dann auch inhaltlich darauf eingegangen wärst ;)
Beitrag von Nate Diazepam:
Da das Thema gerade passt: Kennst du, Heisenberg, Alan Willoughby? (https://www.instagram.com...trainingsystem/) – Der betreut seit einiger Zeit eine Menge an UFClern (u.a. GSP) und Boxern und »reißt« ihnen unter Schmerzen nach eigener Angabe »verklebte Faszien« auseinander (Myofascial Release), um bessere Mobilität herzustellen. Arbeitet zwar viel mit Vorher/Nachher- oder Vergleichs-Bildern (bspw. https://www.instagram.com...QW7acERzYEtRM0/), aber begründet seine Anwendungen zumindest auch wissenschaftlich. Mir fehlt da das KnowHow, um einzuschätzen wie seriös oder unseriös diese Referenzen sind (bspw.:https://www.instagram.com...2nFxj6SFdwvu80/). Zur Selbstanwendung hat er sich jetzt so einen »Hebel« patentieren lassen. Komischer Typ, aber die Kunden schwören drauf.

Wenn ich deine letzten Posts richtig verstehe, dann müsstest du seinen Ansatz auch für Quatsch halten, oder? Mich würde deine Einschätzung interessieren.
Beitrag von Heisenberg:
Ich kann seine Beiträge nicht sehen ohne ihm zu folgen. Ich garantiere dir, dass er niemandem die Faszien aufreißt. Das ist in sich unmöglich. Das verlinkte three dimensional Paper zeigt das ganz klar und selbst 2003 wurde von führenden Forschern in der Biologie festgestellt, dass die Faszie sich durch „manuellen Druck“ nicht verändern lässt (was das 2008er Paper bestätigt).

Vielleicht noch mal, falls es nicht deutlich wurde: klar kann das helfen. Muskelkater zu regenerieren, Beweglichkeit kurzzeitig aufgrund der Durchblutung usw. Es gibt also sehr viele potentielle positive Effekte die manuelle Therapie kurzzeitig herstellen kann. 100%ig. Wir haben früher schon Massagebälle auf Bohrmaschinen und Stichsägen gebastelt (bitte niemals nachmachen, das ist schon Jahre her). Es war dumm, weil so der Druck noch weniger skalierbar ist. Im Endeffekt: Massage/manuelle Therapie unter Umständen sehr hilfreich. Das wird auch der Herr aus deinem Posting machen.

So lange seine Maschine keine Kräfte jenseits von gut und böse entwickelt, verändert er keine Faszie in ihrer Struktur. Und wenn er das tun würde, dann würde das niemand mehr bei ihm machen, weil man dazu sediert werden müsste.

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