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Adrian Severe – Aus Alex Wrights Wrestlingschule zur WWE

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Beitrag von StefanM:
Adrian Severe – Aus Alex Wrights Wrestlingschule zur WWE
Nachdem er bereits seit Ende 2013 regelmäßigen Kontakt zur WWE hatte, wurde es nun von seinem Trainer Alex Wright bekannt gegeben: der mehrfache NEW-Champion Adrian Severe – mittlerweile auch bekannt als Fabian Aichner – hat einen mehrjährigen Vertrag bei der WWE unterschrieben und wird in naher Zukunft in den USA in den Ring steigen.
Hier wollen wir euch den Schüler des bisher in Amerika erfolgreichsten deutschen Wrestlers, Alex Wright, vorstellen: Adrian Severe a.k.a. Fabian Aichner.

I. Vom NEW-Rookie zum Star der Liga (2009 - 2012)
Nach seiner Karriere in den 90er Jahren in der WCW eröffnete Alex Wright 2007 die “The Wright Stuff – Pro Wrestling School“ im Raum Nürnberg, aus der bald seine eigene Promotion „New European Championship Wrestling“ (NEW) hervor ging, die 2009 mit „Hoch Explosiv“ ihre erste Show veranstaltete. Damals war der spätere Adrian Severe noch nicht aktiv im Ring dabei, sondern sollte kurz darauf das Training aufnehmen. Sein erstes Training unter Alex Wright und seinem Vater, CWA-Legende Steve Wright, fand am 19.12.2009 statt. Der 1990 in Südtirol, dem deutschsprachigen Teil Italiens, geborene und aufgewachsene Adrian Severe hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Schule abgeschlossen, sodass er zunächst nur sporadisch die nahezu 500 km nach Bayern auf sich nehmen konnte. Ein Jahr später stand er dann regelmäßig im Trainingsring, und zum Start der monatlichen Shows der NEW Ende 2011 sollte er dann bereit sein, live vor Publikum aufzutreten.

Sein Debüt betritt Adrian Severe gleich dreifach bei der NEW-Show „Der Auftakt“ am 09.11.2011, fast exakt zwei Jahre nach seinem ersten Training. Gleich dreifach? Genau, denn so viele Matches hatte er am ersten Abend zu bestreiten – und die direkt am Stück. Im fünften Match des Abends gewann er sein allererstes Match gegen den Österreicher Dragan Okic, direkt im nächsten Match, in dem die Sieger des Abends in zwei Teams gegeneinander antraten, gewann er an der Seite von Mexx und Will Breaker erneut, nur um gleich danach in einem Battle Royal zu stehen, dessen Sieg er knapp an Vicious Impact Power abgeben musste – der in den nächsten Jahren sein bitterster Rivale werden sollte. Und auch am Folgetag sollte er die letzten drei Matches des Abends bestreiten, aber auch da noch nicht den ganz großen Erfolg erzielen. Aufmerksamkeit erweckt hatte er aber auf jeden Fall.

In den nächsten Monaten, in denen die NEW meistens am ersten Wochenende veranstaltete, arbeitete er sich immer weiter nach oben und in die Gunst des Publikums. So folgten Siege über Franz Dynamite, Scotty Saxon und sogar Chris Colen, sowie im Team gegen große Namen wie Pascal Spalter & Demolition Davies. Mit Adrian Severe musste man also rechnen. Und so sollte er es auch sein, der das erste, wenn auch nicht höchste Gold der Liga tragen würde: während im Frühsommer 2012 der zukünftige NEW-Titel in einem großen Turnier ausgekämpft werden sollte, stand zunächst NEW Extreme an: die erste der jährlichen Hardcore-Shows der Promotion. Und im Main Event am 04.05.2012 traf Adrian Severe auf Hakem bin Azem Wakuur bin Al-Sultan – später kurz Hakem Wakuur – in einem Tables, Ladders and Chairs Match. Sieger wurde Wakuur, doch den ersten NEW Hardcore Champion wählten die Zuschauer nach der erbrachten Leistung. Und der überzeugendste Wrestler des Abends war Adrian Severe.

II. Teil des Triumvirats an der Spitze der NEW (2012 - 2013)
Hardcore-Champion und Fan Favourite der NEW war Adrian Severe innerhalb eines halben Jahres geworden, doch an der Spitze der Liga würde er erst stehen, wenn er das ganz große Gold errungen hatte. Und natürlich war es selbstverständlich, dass er am Champion-Titel-Turnier als einer von sechzehn Männern teilnahm. Sein Erstrundengegner Romeo Speed war dabei kein größeres Problem, auch Scotty Saxon im Viertelfinale konnte er bezwingen. Im Halbfinale wartete dann aber erneut Hakem Wakuur – einen Tag, nachdem dieser Severe im TLC-Match geschlagen hatte. Und nach einer erneut harten Schlacht hieß der Sieger und Finalist diesmal Adrian Severe. Obwohl Adrian es ja schon gewohnt war, die drei letzten Matches einer Show in Folge zu bestreiten, hatte er diesmal Glück: sein Halbfinale war das erste gewesen, so dass er sich ausruhen konnte, als Vicious Impact Power – kurz VIP – auf den österreichischen Shootingstar Mexx traf. VIP gewann überzeugend und musste direkt danach gegen Adrian Severe ran. VIP, der Mann der Severe den ersten Abend seiner aktiven Karriere leicht verdorben hatte, indem er ihn um den Sieg im Battle Royal hatte bringen und am Ende des Abends feiern können. Nun sollte es anders laufen, doch erneut war es VIP, gegen den er den Kürzeren zog. Adrian war erneut besiegt, und VIP am 05.05.2012 der Champion der NEW.

Bei der nächsten Veranstaltung sollte er aber direkt die nächste Chance bekommen: der Main Event war ein Battle Royal, dessen Sieger der nächste Herausforderer auf den Titel werden sollte. Zuvor hatte Adrian noch den heimlichen Main Event der Show, ein Tag-Team Match mit Bad Bones gegen Big Van Walter und Demolition Davies, gewinnen können, den Battle Royal gewann aber sein Partner Bad Bones. Dennoch kristallisierte sich in den nächsten Monaten etwas heraus: Neben Bones und Mexx dominierten drei Eigengewächse der NEW das Geschehen: Hakem Wakuur, VIP und natürlich Adrian Severe, von denen immer mindestens einer im Main Event stand, meistens gleich mehrere mit- oder gegeneinander. So kam es für Severe am 31.08.2012 zu einem Unentschieden gegen Wakuur, am 01.09. zu einem Sieg über ihn in einem Eight Man Tag Team Match, sowie erneut am 17.11. in einem Two-on-Three Handicap Match. Gleichzeitig verteidigte Adrian seinen Hardcore Titel immer wieder erfolgreich, besiegte Mexx in einem Tables, Ladders & Kendosticks Match oder Wakuur und vier weitere in einem Gauntlet-Match. Doch im Main Event stand weiterhin VIP. Am 02.02.2013 sollte es dann zum großen Showdown kommen: NEW World Champion VIP vs. NEW Hardcore Champion Adrian Severe. Und endlich gelang es ihm, VIP zu besiegen und neuer Champion, sogar Doppel-Champion, zu werden.

Die Main Events der NEW gehörten nun ihm. Seine erste Titelverteidigung war gegen Bad Bones erfolgreich, einen der größten Stars des deutschen Wrestlings. Er hatte nun nur ein Problem: zwei Titel zu tragen bedeutete auch, zwei Titel verteidigen zu müssen. Und als am 04.05.2013 eine Verteidigung des Hardcore Titels anstand, hieß sein Gegner Hakem Wakuur, und die Matchart TLC – das Match, das Severe im Vorjahr gegen Wakuur verloren hatte, nach dem ihn die Fans aber trotzdem zum Champion kürten. Diesmal zählte aber nicht der Jubel der Fans, sondern das 1-2-3 im Ring. Oder vielmehr das Abhängen des Titels. Ein Pin-Sieg über Severe war Wakuur bisher nie gelungen, und den brauchte er auch nicht, um am Ende den Gürtel in Händen zu tragen. Auch wenn Adrian nun den Hardcore-Titel los war, konnte er sich nun doch voll und ganz auf das große Gold konzentrieren, und den Gürtel als nächstes erfolgreich gegen Tommy Blue Eyes verteidigen.

Dann, am 02.11.2013, war es soweit: das vielleicht größte Match der NEW-Geschichte stand an. NEW Champion Adrian Severe gegen den ersten Titelhalter VIP gegen den Hardcore-Champion Hakem Wakuur in einem Three Way Iron Match Match. Die drei größten Stars der Liga gegeneinander. Wer die meisten Siege holte, würde den NEW World Title halten. Und nach 30 Minuten hatten Severe und VIP jeweils 3 Siege geholt. Statt dass Adrian nun seinen Titel aufgrund des Unentschiedens behalten konnte, entschied der Referee auf Verlängerung, und in dieser holte VIP den entscheidenden vierten Sieg – wenn auch nicht gegen Adrian. Um diese kleine Kontroverse zu klären, fand im Folgemonat ein Streetfight statt. Doch erneut gewann VIP, sodass Adrian zum Jahresende ohne Titel dastand.

III. Erste Kontakte zur WWE und europäischen Ligen (2014 - 2015)
In der NEW war Adrian Severe längst an der Spitze angekommen, und dort lag sein Ziel in der Rückeroberung seines Titels. Doch nachdem er die ersten zweieinhalb Jahre ausschließlich in seiner Heimatliga für seinen Trainer Alex Wright angetreten war, hieß es bald, Erfahrungen auch über den Tellerrand hinaus sammeln. Zu dieser Zeit kamen auch erste Kontakte zur WWE zustande. Ende 2013 verhalf ihm sein Trainer Alex Wright im Rahmen einer Deutschlandtour zu einem WWE-Try-Out. Darin überzeugte Adrian so gut, dass er Anfang 2014 ins WWE Performance Center eingeladen wurde. Ein festes Engagement kam damals noch nicht zustande, einen Eindruck hinterlassen hatte er aber.

2014 stand Adrian in der NEW auch weiterhin in den wichtigsten Matches, die Main Events beherrschten aber Heavyweight Champion VIP und Hardcore Champion Hakem Wakuur, trotzdem gewann Severe die meisten seiner Kämpfe. Am 16.05.2014 trat er erstmals „außerhalb“ aus, als er bei der POW in Hannover ein Rookies-Match gegen den aufstrebenden Star der wXw, Karsten Beck, gewinnen konnte. Einen Monat später besiegte er an Bad Bones‘ Seite bei der MWA in Lübeck Ivan Kiev & Rob Cage, und einen weiteren Monat später trat er in England für WAW und ASW an, was erst der Auftakt für seine Zeit in Groß-Britannien sein sollte. Am 02.08.2014 war er in der NEW endlich wieder zurück im Main Event: Mexx hatte mittlerweile VIP um den World Title entthront, und Adrian Severe hatte sich seine Titelchance verdient. In einem großen Match zweier weit aufgestiegener Talente war es dann am Ende aber doch Mexx, der den längeren Atem hatte.

Doch die Erfolge, die in diesem Jahr in der NEW fehlten, holte er sich an anderer Stelle. Am 12.09.2014 debütierte er in der dänischen Promotion DPW als einer der acht Teilnehmer am „King of the North“ Turnier. In der ersten Runde besiegt er deutlich das dänische Top-Cruiserweight FVN, um ins Halbfinale einzuziehen. Dort erwartete ihn der Norddeutsche Michael Schenkenberg, und auch diesen konnte Adrian bezwingen, um dann im Finale gegen die klare Nummer Eins des dänischen Wrestlings ran zu dürfen: Chaos – und diesen besiegte Severe vor dessen Heimatpublikum, um DPW King of the North zu werden. Und die Erfolge sollten anhalten, denn schon im Oktober kehrte er zur POW zurück, wo er an der Seite James Masons die Chance auf den POW Tag Team Titel erhielt – gehalten von Murat Bosporus und seinem langjährigen Rivalen Hakem Wakur, der ihm den NEW Hardcore-Titel abgenommen hatte. Und diesmal war es Adrian Severe, der den Araber um einen Gürtel erleichtern konnte. Zum Jahresabschluss gelang es Severe & Mason auch noch, den Tag Team Titel gegen die UK Hooligans zu verteidigen.

In 2015 trieb es Adrian weiter ins europäische Ausland. Am 01.02.2015 debütierte er sogar in seinem Heimatland Italien und besiegte den Niederländer Tommy End, kurz bevor dieser zur WWE ging und bei NXT zu Aleister Black wurde. Die britische ASW (All Star Wrestling) veranstaltet fast täglich kleine Shows; nach einigen Einzelauftritten verbrachte Adrian im Februar 2015 eine ganze Woche dort, im Sommer sogar einen ganzen Monat. Häufige Gegner waren Oliver Grey (Joel Redman), sein POW-Tag-Team-Partner James Mason, sowie Dean Allmark und El Ligero. Auch wenn er rund dreiviertel seiner Matches verlor, sammelte er dort zahlreiche Erfahrungen. Seinen POW Tag Team Titel musste er übrigens zu Jahresbeginn kampflos abgeben, da sich seine Auftritte in der POW nicht mit der NEW vereinbaren ließen und er daher die Liga verließ.

Der NEW Titel war Anfang 2015 vakant erklärt worden und wurde in einem Turnier neu ausgekämpft – Adrians Chance, dort endlich wieder ganz oben an der Spitze zu stehen. Sein Erstrundensieg über Fast Time Moodo war dann auch fast schon eine Selbstverständlichkeit. Im Viertelfinale wartete mit Demolition Davies dann aber doch ein deutlich massigerer Brocken – und für Adrian das Aus; Davies gewann den Titel im Übrigen dann auch. Während sich Severe in der NEW in den nächsten Monaten mit der Gruppierung Wrising herumschlug, konnte er den österreichischen UKWA-Titel nicht von Absolute Andy gewinnen. Dann endlich kam wieder seine Chance: am 02.05.2015 erhielt er seine Titelchance gegen Demolition Davies, in einem TLC-Match, in dem er Hakem Wakur bereits in zwei wichtigen Matches unterlegen war. Doch diesmal war sein Gegner Davies, und so gewaltig dieser auch war, war es am Ende Adrians Beweglichkeit, die ihm den Vorteil auf der Leiter, und somit den Titel zurückbrachte. Damit lautete der NEW Champion zum zweiten Mal Adrian Severe.

IV. Erfahrungen und Erfolge auf dem Weg zur WWE (2015 - 2017)
Nachdem er wieder NEW-Champion war, scheute Adrian Severe keine Herausforderung: Gianni Leone, T-K-O, Mexx, Joel Redman und Ivan Kiev scheiterten alle an ihm – bis am 03.10.2015 am Ende doch T-K-O ihn um das Gold erleichtern konnte. Aber erneut nicht in einem normalen Match, sondern wieder hieß es Tables, Ladders & Kendosticks. Und nach zahllosen spektakulären Aktionen beider Wrestler und zahlreichen zerstörten Materialien endete Severes zweite – und letzte – Regentschaft. Doch seine Zeit in der NEW war noch längst nicht vorbei. Den Rest des Jahres schlug er sich dort insbesondere weiter mit Wrising herum, zudem wrestlete er in 2015 und 2016 mehrere Monate für die britische ASW, u.a. Anfang 2016 knapp zwei Wochen, wo er diesmal hauptsächlich in Battle Royals stand, aber auch an der Seite seines langjährigen NEW-Rivalen Hakem Wakur antrat.

Im Juni 2016 kam dann ein Highlight seiner Karriere, das seine gesamte wrestlerische Zukunft bestimmen sollte: Die WWE, mit der er immer in Kontakt geblieben war, trug das Cruiserweight Classic aus, ein weltweites Cruiserweight-Turnier, zu dem er im Juni in die USA eingeladen wurde, allerdings nicht um für Deutschland anzutreten (das tat bereits Da Mack), sondern für sein Heimatland Italien. Wie für Da Mack war auch für ihn in Runde 1 bereits Schluss, sein Match gegen Jack Gallagher, der danach fest bei der WWE bleib, war aber ein Highlight der ersten Runde, und ebnete seinen Weg für einen Vertragsabschluss einige Monate später. Dabei trat er auch erstmals unter dem Namen Fabian Aichner auf; je nach Promotion verwendete er ab diesem Zeitpunkt regelmäßig beide Namen alternativ.

Die neue Popularität durch das WWE-Engagement weckte das Interesse vieler Ligen, in denen er teilweise sofort Titelmatches erhielt; eine Titelverteidigung gegen einen WWE-Wrestler verkaufte sich immer gut. So scheiterte er ab Oktober an IPW:UK All England Champion Sammy Smooth, an GWF Berlin Champion Matt Cross, an FutureShock Champion Zack Gibson, OTT No Limits Champion Pete Dunne sowie erneut an Pete Dunne um den Progress World Title. Große Gegner, die einiges an Erfahrung brachten, aber nie zu Titelgewinnen führten – dies aber auch vor dem Hintergrund, dass der anstehende Weggang zur WWE immer sicherer wurde.

In Deutschland hingegen startete er trotzdem noch einmal richtig durch und wurde am 12.11.2016 cOw Interstate Champion gegen Murat Bosporus (der später aufgrund des WWE-Vertrages vakantiert werden musste), und auch seine Heimatliga belohnte ihn noch einmal mit Titelgold, als er gemeinsam mit Mexx am 28.01.2017 das zweitägige Turnier um die neu eingeführten NEW Tag Team Titel gewinnen konnte. Zuletzt in Deutschland im Ring stand er am 04.03.2017, dort wo alles begonnen hatte: Im NEW HotSpot, wo er in einem letzten großen Main Event den Tag Team Titel abgab an das Team aus dem Briten Cyanide und Adrians italienischem Landsmann Red Sorpion.

Damit verabschiedete sich Adrian Severe a.k.a. Fabian Aichner von seinen deutschen und europäischen Fans, um nun die Reise in die USA anzutreten. Das Team von MOONSAULT.de wünscht ihm viel Erfolg auf diesem nächsten, großen Karriereschritt.
Beitrag von SPiN-Mark Jr.:
Ein sehr informativer Artikel über Severes bisherige Karriere, vielen Dank!

Zitat:
des bisher in Amerika erfolgreichsten deutschen Wrestlers, Alex Wright, vorstellen:


Das war Alex Wright sicher nicht, er ist doch über die Undercard nicht hinausgekommen. Da kann er mit Weltmeistern wie Richard Schikat oder Ernst Roeber nicht mithalten.
Beitrag von 2. Vorsitzende:
Sagen wir: "In diesem Jahrhundert"? ;)
Beitrag von SPiN-Mark Jr.:
In diesem Jahrhundert hat Alex Wright laut Cagematch-Datenbank nur zwei Kämpfe in den USA bestritten und beide verloren. Da würde ich Thumbtack Jack als erfolgreicher einschätzen.
Beitrag von 2. Vorsitzende:
Okay.. grenzen wir es auf Leute ein, die im letzten Jahrhundert geboren sind und nicht im vorletzten? :idee:
Beitrag von Lauf-Guru K:
Zitat:
Original geschrieben von SPiN-Mark Jr.:
Das war Alex Wright sicher nicht, er ist doch über die Undercard nicht hinausgekommen.


Er war fast ein Jahr ungeschlagen und holte den WCW Cruiserweight Titel, TV Titel und Tag Team Titel. Nicht schlecht für jemand der Undercard war. :rolleyes:
Beitrag von SPiN-Mark Jr.:
Ja, das spielte sich alles auf der Undercard ab. Alles außer den Main Events ist Undercard. Ich glaube nicht, dass man mal eine U.S.-Show mit ihm als Hauptereignis beworben hat. Dick Shikat war hingegen immerhin NWA-Weltmeister und galt viele Jahre lang als einer der wichtigsten Wrestler der USA.
Beitrag von Lauf-Guru K:
Zitat:
Original geschrieben von SPiN-Mark Jr.:
Ja, das spielte sich alles auf der Undercard ab. Alles außer den Main Events ist Undercard. Ich glaube nicht, dass man mal eine U.S.-Show mit ihm als Hauptereignis beworben hat. Dick Shikat war hingegen immerhin NWA-Weltmeister und galt viele Jahre lang als einer der wichtigsten Wrestler der USA.


Das war eine komplett andere Zeit, wo er Kämpfe bestritten hat. Das war 1923. Da waren die Kämpfe nicht abgesprochen und gescriptet.
Beitrag von SPiN-Mark Jr.:
Das macht ja nichts. Da startete er seine Karriere in den USA, wrestlete dort aber noch bis in die 50er Jahre.
Beitrag von Lauf-Guru K:
Zitat:
Original geschrieben von SPiN-Mark Jr.:
Das macht ja nichts. Da startete er seine Karriere in den USA, wrestlete dort aber noch bis in die 50er Jahre.


Viele Kämpfe waren Shoot Wrestlingstil, erst viel später kam Sports Entertainment.
Alex Wright war in der Generation Sports Entertainment.
Beitrag von 2. Vorsitzende:
Schön, dass es hier eigentlich um den Karriereweg von Adrian Severe geht.
Schade, dass man daraus eine Korinthenkackerdiskussion machen muss, ob irgendwelche Wrestler, die ihre Karrierehöhepunkte vor dem 2. Weltkrieg hatten, mehr oder weniger erfolgreich waren als Severe's Trainer. Als ließe sich Erfolg im Wrestling 1930 mit Erfolg im Wrestling 2017 überhaupt vergleichen. An was macht man das fest? Gewonnene Titel? Gage? Follower bei Twitter? Zuschauerzahlen weltweit? Könnten wir, statt hier Äpfel mit den Birnen Dritter und und das angelesene Fachwissen dazu zu vergleichen, vielleicht wieder aufs eigentliche Thema kommen?
--> Fabian Aichner.
Beitrag von ChosenOne:
Ich habe Fabian Aichner nie live im Ring gesehen, da er bei "meinen" Promotion nie aufgetreten ist. Gerade deshalb konnte ich hier einen sehr schönen Überblick über die Karriere vor seine WWE/NXT Zeit bekommen.
Beitrag von CyBeN:
Ich habe Adrian Severe 2014 bei POW in Hannover gesehen und war schwer beeindruckt. Ohne diese Verpflichtung jenseits von NEW hätte ich ihn sicher auch niemals live gesehen... Die Ankündigung zum CWC hat mich nach dem großartigen Auftritt bei POW somit nicht wirklich überrascht. Fabian bringt so viel Talent mit und ich wünsche ihm und uns von ganzen Herzen, dass er einen guten Spot bekommen wird und zeigen darf, was er kann!
Beitrag von Lauf-Guru K:
Bei NXT House Show 22.06.17 wurde Fabian Aichner bereits eingesetzt. Also nix mit Performance Center und erstmal an den WWE Stil gewöhnen.
P.S. Er verlor das Match gegen Adrian Jaoude.
Beitrag von sign-squad:
Nix Performance Center?! Natürlich ist er im Performance Center, was saugst du dir da schon wieder aus den Fingern? NXT gehört zwangsläufig zum Performance Center oder umgekehrt und jeder Wrestler mit vorhandener Erfahrung hat direkt nach seinem Ankommen in Orlando erstmal zwei, drei NXT Shows gewrestlet.

Axel Jr. war im übrigen bei der gleichen Show, allerdings unter seinem Real-Name angetreten.

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