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Das große MOONSAULT.de WWE 2K17 Review

A N Z E I G E

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A N Z E I G E

    

Beitrag von Bratkatze:
Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr erklärte ich mich bereit, dem normalen Leben adé zu sagen und mich 14 Tage lang in ein unterirdisches Labor stecken zu lassen, in welchem ich den neuesten Ableger der WWE 2K-Reihe, WWE 2K17 (in der PS4 Version) auf Herz und Nieren prüfte. Nun, am Tag des Festes der gruseligen Gestalten bin ich bereit, euch meine Resultate mitzuteilen - lassen wir das Gruseln beginnen!


Erste Eindrücke...

lassen erst mal auf sich warten. Day-One Patch - 11 GB. Gigabyte. Elf. Gigabyte. Dank meiner schnellen Internetleitung konnte der Spaß drei Stunden später dann nun endlich losgehen.

Was einem wahrscheinlich zuerst auffallen wird - es gibt diverse Änderungen in puncto Aufmachung. Nach dem WWE-typischen "Then. Now. Forever."-Clip kommt man in ein neues Menü - bunte Kacheln sind passé, hier wird nun Wert auf Einfachheit gelegt. Blanke Schrift auf dunkler Nebeloptik, aufgemotzt durch Brock Lesnar, welcher im Hintergrund durch die Gegend stiefelt. Nicht verkehrt, alles sehr übersichtlich gehalten, kann man nicht meckern.

Unterteilt ist das Menü in die üblichen Punkte - Exhibition, Karriere, Universe, Inhalte erstellen, Mein WWE, Online, Optionen etc. - was fehlt in dieser Auflistung? Richtig, der Story/Showcase Modus. Dieser wurde gestrichen - und zwar ersatzlos. Nun denn, dachte ich mir, dann müssen mich wohl Karriere und Universe fesseln. Aber zu vor natürlich erstmal das obligatorische Match im...


Exhibition-Mode (+ Gameplayeindrücke)

Hier zu gibt es nicht viel (neues) zu sagen. Alle Matcharten aus dem Vorjahr wurden übernommen, keine gestrichen, bis auf neue Backstage Brawls jedoch auch keine hinzugefügt. Der Wrestlerauswahl-Bildschirm passt sich optisch auch dem Hauptmenü an, hier gibt es übrigens keine "echten" Fotos von den jeweiligen Superstars mehr, sondern Bilder der "Gameplay-Egos" + eine abgehackte Namensansage von Lillian.. Garcia!

Der Match-Up Bildschirm wird von (mehr oder weniger) unterhaltsamen Sprüchen von Cole & Lawler untermalt - welches die Ladezeiten wohl angenehm überbrücken soll. Doch die Ladezeiten sind extrem lang in diesem Jahr. Und extrem mit extrem lang meine ich wirklich, WIRKLICH lang. Ich-dachte-zwischendurch-sogar, -dass -sich-mein-Spiel-aufgehangen-hat-lang.

Das Gameplay hat sich im Gegensatz zum Vorjahr wenig verändert, dies war, meiner Meinung nach, jedoch auch nicht notwendig. Die Matches fühlen sich sehr real an, das Spielen an sich macht Spaß, das Reversal-System bringt spannende Wendungen und lässt selbst mich, als erfahrenen Spieler, auch öfter mal in brenzlige Situationen geraten. Neu sind verschiedene Taunts, welche man in Richtung der Zuschauer machen kann, sowohl im Ring, außerhalb, auf dem Apron, der Ringecke.. passend dazu werden ab und an sogar Kameraeinstellungen der Fans und ihrer Reaktionen eingefangen. Sinn und Zweck der ganzen Taunterei ist nicht, wie in früheren Teilen das Aufladen der Finisheranzeige, sondern für einen erfolgreichen Taunt gibt es jetzt verschiedene Boni , beispielsweise fügen Moves dem Gegner mehr Schaden zu oder der Gegner taumelt beim Aufstehen.

Weiterhin fällt in Multi-Men Matches das neue "Rollout-System" auf. Hier orientiert man sich an "echten" Triple Threat/Fatal Four Way Matches, in welchen selten alle drei/vier beteiligten Wrestler gleichzeitig im Ring sind. Nach einem starken Move, rollt sich einer der Wrestler aus dem Ring und "erholt" sich dort. Ist die "Erholungsanzeige" voll aufgeladen, geht es für den "erholten" Catcher weiter, falls in der Zwischenzeit niemand den Vorteil des angeschlagenen Superstars genutzt und den siegbringenden Fall erzielt hat. Cool.

So, genug angespielt, auf in den ...


Universe Mode

Erster positiver Punkt am Anfang: Es gibt nun drei Speicherslots für verschiedene Universen, welche man sich unabhängig voneinander aufbauen kann - auch cool!

Viel geändert hat sich auf den ersten Blick nicht, Menü und Aufmachung ähneln den Vorgängern stark, neue Addition auf den Matchcards sind nun Promos.

Hier kann man entweder Eigenwerbung betreiben oder einen Wrestler herausrufen, um sich mit ihm am Mikrofon zu battlen. Das ganze läuft im Stil von Multiple-Choice-Satzanfängen ab (bspw. 1) Ich bin der Beste.. 2) Die Authority kann mich mal.. 3) Ihr seid meine Fans und ich werde euch nicht enttäuschen 4) Ihr seid alle Heuchler..), welche die Richtung der Promo vorgeben und einen selbst die jeweiligen Charakterzüge, die Gesinnung und die Fehden im Laufe der Promo lenken lassen. Während der Ansprache gibt es eine Leiste, welche den Erfolg bei den Fans anzeigt bzw. den Erfolg im Gegensatz zum jeweiligen Gegenüber. Interessantes, neues Feature - jedoch wirkt auch dies nach einigen Malen sehr eintönig, wenig fortschrittbringend und unausgereift.

Die KI bookt in diesem Jahr anständiges Zeug zusammen, Rivalitäten und Fehden werden gut umgesetzt, jedoch gibt es das übliche (jedoch auch in der Realität vorhandene) Problem, dass Rivalitätenmatches oft schon bei der Show, welche zwei Wochen vor dem PPV stattfindet (und ebenso in der darauffolgenden Woche) verheizt werden. Meh. Viel Spaß kommt dabei nicht auf.


Meine Karriere 3.0

Mein Fazit hierzu wird relativ kurz ausfallen: Superstar erstellen, Sequenz im Performance Center inkl. Tutorials, ab in die Rangliste, Rivalitäten, (reine Text-)Interviews, (Text-)Promos, Matches, VC Punkte verdienen, Authority Aufgaben erfüllen. Kommt euch das bekannt vor? Abgesehen davon, dass man in diesem Jahr auf die Voice Overs für Renée Young/den erstellten Wrestler verzichtet hat, hat sich nämlich rein gar nichts geändert. Oh doch, eine Sache gibt es - die "Heyman Guy Herausforderung"! Kurz erklärt: Sobald man einen Titel im Main Roster gewonnen hat, kann man sich beim guten, alten Paul E. einkratzen, wenn man seine Aufgaben erfüllt. Blöd nur, dass die Aufgaben ähnlich wie die der Authority wenig fordernd, langweilig und total sinnlos sind. Ungenügend.

Zusammengefasst findet ihr in WWE 2K17 einen Karrieremodus, welcher genauso viel (oder wenig) Spaß macht, wie der des Vorgängerjahres. Verbesserungen? Eeeeh. Fehlanzeige. Langzeitmotivation? Selbst wenn man einer gestrichenen Wand gerne beim Trocknen zusieht, dann findet man den Modus wohl trotzdem nicht so spannend, um ihn länger als ein paar Tage zu testen, um dann festzustellen, dass es einfach nicht spannender wird.


WWE Inhalte erstellen

Im letzten Jahr mein Lieblingspart - ebenso in diesem Jahr. Hier kann sich der kreative Catchfreund ordentlich austoben bzw. bespaßen lassen.

Superstars, Championships, Arenen, Siegesanimationen und noch vieles mehr (leider mal wieder keine Finisher) sind mit einem unglaublich gut bestückten Werkzeugkoffer kreierbar, von dem jeder Profihandwerker nicht mal zu träumen wagt. Bestes Beispiel dafür sind die (jetzt schon vorhanden) unglaublich geilen CAWs, welche sich bei den Community Inhalten tummeln. Dafür gibt’s einen dicken Daumen nach oben.


Weitere allgemeine Eindrücke und Schlussgedanken

Natürlich ist man als Wrestlingfan und Freund des gepflegten Videospielens etwas voreingenommen. Durch die fehlende Präsenz unserer Lieblingsrandsportart/entertainmentkategorie bin ich immer dazu geneigt, mich über alles und jedes noch so kleine Fitzelchen Wrestling, in welcher Form auch immer, zu freuen. Ein Videospiel ist natürlich der Oberhammer, doch so langsam aber sicher stellt sich bei mir auch eine gewisse Unzufriedenheit ein.

Über die Aktualität müssen wir, aber nicht all zu lange, schimpfen (sind wir es denn anders gewöhnt?): Keine Berücksichtigung der Draft/des Rostersplits, Los Matadores statt Shining Stars, Cesaro ohne neuen Entrance, etc., etc., etc. - natürlich ist dies nicht zufriedenstellend, aber irgendwann gewöhnt man sich dran und nimmt es einfach hin, so ist es jedenfalls bei mir.

Diverse Fehltritte in puncto Grafik (man vergleiche nur mal mit dem Basketballableger der 2K Reihe) á la einer völlig deformierten Dana Brooke (noch schlimmer als Summer Rae aus dem Vorjahr!) müssten auf der heutigen Konsolengeneration, im Jahre 2016 eigentlich schon ewig der Vergangenheit angehören. Doch auch das ist für mich auch irgendwie erträglich, solange ich die Möglichkeit habe, meine Helden virtuell zwischen den Seilen rumzujagen.

Bugs, welche das Spielerlebnis zerstören und auftreten, obwohl man schon ein 11GB Patch nachgeliefert hat - mies.

Viel nerviger ist jedoch, dass dieses Spiel nicht im Ansatz irgendwelche Anzeichen von Langzeitmotivation mit sich bringt. Man streicht einen Storymodus bzw. den Showcasemodus, bewirbt den verbesserten Universemode und die tolle Karriere - doch letztendlich schaut der vor Erwartungen fast explodierende Gamer mal wieder in die Röhre und kann sich nur auf das nächste Jahr freuen - um hoffentlich nicht wieder enttäuscht zu werden.

Wertung: 5 (von 10)

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Beitrag von Lauf-Guru K:
:thumbsup: für den ausführlichen und kritischen Bericht.

Mein letzter WWE Spiel war WWE 2K14 mit den beeindruckenden Wrestle Mania Modus.

Bei WWE 2K15, 2K16 und 2K17 fehlt bei mir einfach die Motivation die Spiele zu kaufen.
Beitrag von Feralus:
Finde halt was die langzeitmotivation angeht ist der Universe Mode schon ein großer Punkt. Was sonst soll dir so ein Spiel geben wenn nicht das große Spielzeug Universe Modus.
Mann muss sich halt einfach nur darauf einlassen können und genau das hat WWE in dem Fall etwas wie Street Fighter oder Tekken (das ja vage Konkurrenz is) vorraus.
Beitrag von Tuffi:
Sehe ich ähnlich, langzeitmotivation wird man wohl kaum in den bis letzten Jahr üblichen showcase Modi finden die man einmal durchspielt und gut ist. Mal davon abgesehen das die ein oder andere Story einem eh schon zum Hals raus hängt da sie den meisten Wrestling Fans eh bekannt sind und man im Wrestling Programm sich diesen Geschichten schon x mal gewitmet hat.

Langzeit Motivation sind somit nunmal der Karriere und Universmode , wobei man sich halt auf letzteren auch einlassen muss, eingreifen muss wenn der Computer mal wieder Blödsinn bookt und eben nicht jedes Match dort abklappert und gut ist. Man muss hier schon ein wenig seine Fantasie mit bringen und sich zumindest beim Spielen die Geschichten dazu selbst mit dazu denken ansonsten wird man an diesem Modus natürlich auch keine Langzeitmotivation finden.

Was die Bugs angeht ist es natürlich schon übel und man fragt sich da schon welche Qualitätskontrolle wenn überhaupt da vorhanden ist denn bei NBA funktioniert diese ja komischer weise auch.

    


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