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Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern [4.9.2016]

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Beitrag von bdbjorn:
Am Sonntag wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Laut der aktuellsten Umfrage könnte das Wahlergebnis so aussehen:

SPD: 27%
CDU: 22%
AfD: 21%
Die Linke: 14%
Die Grünen: 5%
--------------------------------------------------------------
FDP: 3%
NPD 3%

Somit wird es am Ende wohl auf eine Weiterführung der aktuellen Großen Koalition hinlaufen, die einzige Alternative wäre Rot-Rot-Grün, sofern es die Grünen in den Landtag schaffen. Die AfD hat gute Chancen, am Ende zweitstärkste Partei zu werden. Durch den Erfolg der AfD wird es die NPD wohl nicht mehr in den Landtag schaffen, auch die FDP muss zittern.
Beitrag von Wölfpack:
Naja, wenn wir mit diesen aktuellen Umfragewerten "rechnen", dann kommt es weder zur GroKo, noch zu Rot-Rot-Grün. Weil es eben rechnerisch nicht möglich ist, auf +50 zukommen. Gehe da eher von Rot-Schwarz-Grün aus. Ganz peinlich wird es, wenn AfD und CDU gleich liegen, oder gar AfD mehr bekommt als die Christdemokraten. Dann freue ich mich schon auf deren Gesichter. Besonders aber auf Gabriels Aussagen, dass die SPD wieder das vollste Vertrauen vom Volke bekommt, obwohl man unter 30% landet. LOL

Ergo, MV also auch so "zerstritten" und indifferent? Krass.
Beitrag von space1980a:
Also eigentlich reicht es locker für die GroKo nach dieser Umfrage, aber zum Glück hast du selbst nur von "rechnen" gesprochen ;)
Beitrag von Wölfpack:
Warum, stehe da auf dem Schlauch, warum es nach diesen Zahlen "locker" für die GroKo reichen würde? 22+27 machen IMO 49 und damit mind. 1, wenn nicht sogar 2 Prozentpunkte zu wenig für eine Regierungsbildung....

Vermutlich habe ich da auch nur einen Denkfehler^^
Beitrag von Glorious Bobby:
Zitat:
Original geschrieben von Wölfpack:
Naja, wenn wir mit diesen aktuellen Umfragewerten "rechnen", dann kommt es weder zur GroKo, noch zu Rot-Rot-Grün. Weil es eben rechnerisch nicht möglich ist, auf +50 zukommen.


Für die Mehrzahl an Sitzen reicht es aber immer noch, wenn FDP und NPD mit ihren ~3% nicht in den Landtag kommen ;)
Beitrag von Stinger:
Es wird Zeit, dass die AFD einfach mal an irgendeine Landesregierung kommt, am besten jetzt noch. Dann merken gerade deren Wähler aus der prekären Schicht mal, welche Politik ''für sie'' gemacht wird, anders gehts wohl nicht.
Beitrag von Rocky is back:
Zitat:
Original geschrieben von Stinger:
Es wird Zeit, dass die AFD einfach mal an irgendeine Landesregierung kommt, am besten jetzt noch. Dann merken gerade deren Wähler aus der prekären Schicht mal, welche Politik ''für sie'' gemacht wird, anders gehts wohl nicht.



Das wäre in der Tat interessant, was dann passieren würde ;)

Ich glaube auch, dass der Partei dann letztendlich die ganze Geschichte mehr oder weniger um die Ohren fliegen würde. Denn regierungsfähig wirkt die AfD bisher wahrlich noch nicht.

Aber selbst wenn die AfD mal irgendwo die meisten Stimmen bekommen sollte. Mit ihnen würde wohl niemand regieren wollen und so würden sie vermutlich immer in der Opposition bleiben.

Für MV bin ich aber wirklich mal gespannt, wer da letztendlich von SPD, CDU und AfD am Ende die meisten stimmen bekommen wird. Es wäre ja schon mal ein Fingerzeig, wenn die AfD hier am Ende doch einen der beiden großen Parteien hinter sich lassen sollte.
Beitrag von Unregistriert:
Macht Euch keine Hoffnung, so dumm ist die AfD eben nicht um aktuelle Regierungsverantwortung anzustreben. Das wäre tödlich für diese Partei, da stimme ich Stinger absolut zu. Dafür ist die AfD in der Masse und schlicht in der Qualität als junge Partei gar nicht aufgestellt. Das braucht noch seine Zeit und vor allem Erfahrung im politischen Betrieb, den man auch in der Opposition lernen kann. Die AfD lernt sehr wohl von den Fehlern anderer aufstrebender Parteien zu und deswegen spricht auch jeder in der Parteiführung davon, das man mindestens noch eine Legislaturperiode lernen muss. Regierungsverantwortung ist wenn überhaupt erst in ca. 5 Jahren möglich.

Hinzu kommt natürlich auch der klare Fakt, was Rocky anspricht, das niemand mit uns aktuell koalieren will. Für immer würde ich dagegen nicht behaupten. Die Union wird sich in der Zeit nach Merkel wieder etwas ändern müssen, es sei denn sie will noch farbloser werden und unter 30% stürzen.

Zur Wahl:

Ich hoffe sogar das die AfD nicht den ersten Platz bekommt denn dann würden einige in der Partei total abheben und durchdrehen! Die SPD wird relativ knapp die stärkste Kraft im Lande werden. Und dann hoffe ich natürlich das wir Merkels CDU, in ihrem Bundesland schlagen. Das halte ich für realistisch!
Die Linke wird sicher wieder deutliche Prozente verlieren und die Grünen werden es wieder knapp in den Landtag schaffen. FDP und NPD werden hoffentlich deutlich an der 5%-Hürde scheitern.
Beitrag von Stinger:
Aber das Ziel und Selbstverständnis einer jeden Partei sollte doch sein, dass sie ihre proklamierten Lösungen als die besten in der Parteienlandschaft ansieht. Also sollte doch das primäre und schnellstmögliche Ziel sein, diese zum Wohle der Bevölkerung umzusetzen.

Oder glaubt ihr nicht einmal selbst an euer Programm?
Beitrag von Unregistriert:
@ Stinger

Natürlich haben wir die besten Lösungen. ;)

Das hat nichts mit "Glaube" zu tun, sondern mit realistischer Einschätzung. Und fehlt schlicht die Erfahrung! Der Großteil der Führungsspitze besteht aus politischen Quereinsteigern. Wir würden aktuell in einer Regierung (gerade unter CDU) regelrecht zermalmt werden! Dies sind sich auch nahezu alle bei uns bewusst.

Hier hat Erfahrung sammeln eindeutig Vorrang. Eben weil wir nicht all die gleichen Fehler von anderen jungen Parteien machen wollen. Das muss man uns schon zugestehen können.
Beitrag von BigCountry:
ich schliesse mich hier @Stinger an. wenn sich eine partei zur wahl stellt, dann sollte sie auch regierungsfähig sein. abgeordneten wird ja nicht umsonst eine überdurchschnittliche vergütung aus öffentlichen mitteln gezahlt.

wer selbst nicht bereit ist, regierungsverantwortung zu übernehmen, der hat imo auch keinen (moralischen) anspruch, die handelnde regierung zu kritisieren.

"das establishment macht alles falsch und verar***t den kleinen mann! wir wollen zwar drüber schimpfen. aber wenn ihr uns wählt, stehen wir nicht für aktive politik zur verfügung."

diese protesteinstellung hat mich früher auch schon bei der Linken/PDS sehr gestört.

abgesehen davon bin ich natürlich froh, das niemand mit der AfD koalieren möchte. das würde sie erst recht hoffähig machen.


allgemein nervt mich die berechnung in diesem wahlkampf schon wieder. Kauder erzählt urplötzlich was von steuersenkungen in 2017. und die SPD kündigt der CDU die treue in der gemeinsam beschlossenen flüchtlingspolitik. Gabriel wabert plötzlich mit obergrenzen duch die landschaft, die Oppermann mit leeren worthülsen im morgenmagazin weder bestätigen noch dementieren will. stattdessen spricht er plötzlich von "chaos" und "ausser kontrolle". man kann auch mehr flüchtlingsunterstützung (lehrer, betrreuer, etc.) fordern, ohne in die populistische ecke abzudriften. ich war zwar früher nie ein freund von Merkel, aber die hat wenigstens die eier, zu ihren ansagen zu stehen.
Beitrag von Unregistriert:
Was spricht denn dagegen in den ersten Jahren eine Oppositionsarbeit anzustreben? Natürlich kann man auch aus der Opposition (ja selbst aus der APO) heraus etwas bewegen. Diese ganzen Asylpakete hätte es ohne den Zuspruch für die AfD wohl auch nicht gegeben. Die Grünen und Linken waren auch für längere Zeit erst mal nur Fundamentalopposition. Dieses Recht hat auch die AfD. Ob Euch das passt oder nicht! Wenn auch ich verstehen kann, das es Euch lieber wäre wenn wir den "Schill-Weg" gehen würden.
Beitrag von Stinger:
Auch Grüne und Linke hatten in ihren ersten Jahren zumindest den moralischen Anspruch - und sei es nur, wenn sie die absolute Mehrheit bekommen würden - ihre Vorhaben auch aktiv in einer Regierung umsetzen zu wollen. Wenn man sich dies nichtmal selbst zutraut, hat man jeden Anspruch auf ein Amt verloren.

Wenn ich jemanden abwählen will, muss ich auch zeigen, dass ich es besser kann.
Beitrag von Unregistriert:
Zitat:
Original geschrieben von Stinger:
Auch Grüne und Linke hatten in ihren ersten Jahren zumindest den moralischen Anspruch - und sei es nur, wenn sie die absolute Mehrheit bekommen würden - ihre Vorhaben auch aktiv in einer Regierung umsetzen zu wollen.



Also das ist eine ganz andere Frage! Natürlich würden wir uns bei einer 50%+ Mehrheit dem nicht verwehren, das haben auch Petry und Co. mehrmals deutlich gesagt.

Da dies aber mehr als unwahrscheinlich ist, ging es immer nur um eine Regierungsbeteiligung als Juniorpartner. Und diese schließen wir, aus den oben genannten Gründen, aktuell als auch für die nächste Zeit aus.
Beitrag von BigCountry:
Zitat:
Original geschrieben von Jenser81:
Die Grünen und Linken waren auch für längere Zeit erst mal nur Fundamentalopposition. Dieses Recht hat auch die AfD. Ob Euch das passt oder nicht! Wenn auch ich verstehen kann, das es Euch lieber wäre wenn wir den "Schill-Weg" gehen würden.



ich versteh die argumentation voll und ganz.

aber für mich persönlich ist es der falsche anspruch. egal, ob AfD, Grüne, Linke, SPD oder CDU die verantwortung verweigern. ich erwarte von politikern, die sich zur wahl stellen, das sie die bereitschaft haben, ZU GESTALTEN.

reine opposition können auch bürgerinitiativen, facebook gruppen oder PEGIDA machen. aber die werden dafür nicht mit steuergeldern bezahlt.

es meldet sich auch niemand im fussballverein an, um auf der ersatzbank zu sitzen. sorry, aber das ist meine einstellung zur politik.

und gerade das argument "wir müssen noch lernen" zeigt für mich eine gewisse doppelmoral. die regierung, die sich zum ersten mal in der geschichte mit einer gigantischen flüchtlingswelle konfrontiert sah und in gewisser weise auch erst lernen musste, mit diesem jahrhundertereignis umzugehen, wird von der AfD in die pfanne gehauen. parallel wird dabei immer suggeriert, das man selbst die lösung in der tasche habe. aber leider wird man diese nie umsetzen, weil man gar nicht regieren will. da würde ich mir als wähler doch fast noch mehr veralbert vorkommen...

und nein, ich möchte die AfD trotzdem niemals in regierungsverantwortung sehen.

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