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Adam Bomb ist offline Adam Bomb
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Oje. Für diese Zeilen werden dir Kritik und Hass sicher gleich wieder nur so um die Ohren fliegen.

Aber wie kannst du auch schreiben das es schlimmer wäre, wenn ein Flüchtling einen anderen absticht, als wenn ein Polizist einen Jungen aus dem Bus zerrt?

Das passt doch mal so rein gar nicht ins öffentliche Medienbild der letzten Tage.

Beitrag editiert von Adam Bomb am 22.02.2016 um 11:22 Uhr

Old Post Posted: 22.02.2016, 11:11 Uhr
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space1980a ist offline space1980a
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Zitat:
Original geschrieben von Rocky is back:
Oje. Für diese Zeilen werden dir Kritik und Hass sicher gleich wieder nur so um die Ohren fliegen

Nee, nee, da empfinde ich nur tiefsten Mitleid mit ihm. In seinem Leben muss echt verdammt viel schief gelaufen sein ...

Old Post Posted: 22.02.2016, 11:20 Uhr
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Jack Reacher ist offline Jack Reacher
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Das ist mir mitlerweile egal . Ich finde wenn man konsequent gegen rechte Ideologien sein will, darf man nicht unterscheiden in welchen Gewand diese einem gegenüber tritt. Wenn die Leute in Clausnitz wirklich nur was gegen Ausländer hatten dann sinds genauso rechte Dumpfbacken wie Leute die gegen Henryk M. Broder oder Hamed Abdel-Samd hetzen. Aber zumindest bei vielen Leuten kann man es von außen nicht so leicht feststellen, ob das ein Rechter ist oder ein Antirechter. Ich engagiere mich schon lange gegen Rechtsextremismus, da gabs hier wirklich Probleme, aber hat halt niemand interessiert solange nur wir "gebildeteren Einhemischen" oder Punks etc. angepöbelt oder verpügelt wurden.

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Old Post Posted: 22.02.2016, 11:21 Uhr
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bdbjorn ist offline bdbjorn
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Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Das jemand ermordet wurde ist wirklich tausend, millionen mal schzlimmer objektiv als ob ein paar Leute in einem Kaff im Erzgebirge von ihrer Meinungsfreiheit gebrauch machen.
Ich muss auch mal sagen, dass ich es sehr schwer finde diese Leute in Clausnitz in die rechte Ecke zu stellen. Das ist fast unmöglich, da müsste man wissen ob sie die angekommenden Flüchtlinge ablehnen weil sie Ausländer sind oder weil sie Moslems sind. Wenn letzres der Fall ist, dann sind sie sogar Antifaschisten weil sie die Ausbreitung dieser faschistischen Religion in Deutschland nicht gut finden. Eins muss man nämlich sagen, die Zeit des Nationalsozialismus wurde im Osten deutlich besser aufgearbeitet als in restlichen Teil Deutschlands, hier gab es keine Kanzler die vorher Bürgermeister in der NS-Zeit waren oder Landeschefs vorher Nazirichter. Die Leuten merken wenn Anhänger von einer faschistischen Ideologie einwandern und finden das eben nicht gut, im Gegensatz zu vielen Grünen oder die meisten Linken, deren natürlicher Feind eigentlich der Islam sein müsste, weil eine größere Entfernung als die Grüne Ideologie von der islamischen geht gar nicht. Der Islam hat Seite an Seite mit den Nationalsozialismus im zweiten Weltkrieg gekämpft und der Grund warum wir Deutsche in den islamischen Ländern immer noch so beliebt sind ist die Vernichtung der verhassten Juden. Wenn man also gegen diesen Islam, diese Ideologie in Deutschland ist kann man wahrlich kein Rechter sein.



1. Ja, ein Mord ist tausend Mal schlimmer als pöbelnde Protestanten. Aber das wurde hier wohl nicht thematisiert, weil der Fall erst gestern ans Tageslicht gekommen ist und der Täter noch nicht feststeht. Es gibt einen Tatverdächtigen, aber die Polizei ermittelt noch. Außerdem steht der pöbelnde Mod stellvertretend für ein immer größer werdendes Problem an Fremdenfeindlichkeit und Menschen darin zu hindern, in ein Gebäude zu kommen, ist ein neuer Höhepunkt Fremdenhass. So etwas muss auch thematisiert werden.

2. Wer den Islam als faschistische Religion bezeichnet, hat mal überhaupt keine Ahnung und hat wohl auch in seinem Umfeld wenig mit "Faschisten (= Bürger mit islamischen Glauben) zu tun. Zumal du erstmal klären müsstest, was faschistisch genau ist. Die meisten Historiker verwenden da einen Bezug zu den historischen Ausbilungsmerkmalen der faschistischen Bewegungen in den 20er Jahren. Dazu gehören Führerkult, Paramilitarismus und eine Politik des Spektakels. Wenn man das jetzt auf den Islam bezieht, finde ich da keinen wirklichen Faschismus. Einen Führer, auf welchen die ganze islamische Welte heute hört, gibt es nicht. Und wenn du es auf Mohammed beziehst, sind Christen ebenso Faschisten. Auch gibt es in Deutschland keine paramilitärischen Islamischen Organisationen und wirklich spektakulär tritt auch kein Muslim auf.

3. Und auch die Mär von der "besseren Aufarbeitung" in der DDR stimmt so nicht. Man hat es als "antifaschistischer" Staat eben groß medial präsentiert, dass man hier knallhart aufarbeite, aber das war viel mehr Propaganda als Wirklichkeit. Man gründete die National-Demokratische Partei Deutschlands als Auffangbecken für ehemalige Nationalsozialisten und es gab keine öffentlichen Diskussionen über ehemalige Nazis in Führungspositionen (wie zum Teil in der BRD). Dazu kannst du dich gerne einmal über Namen wie Wilhelm Adam, Karl-Heinz Bartsch oder Karl-Heinz Gerstner informieren.

4. Und " der Islam" hat auch nicht mit den Deutschen gekämpft, wie kommst du auf sowas? Kein islamischer Staat kämpfte im zweiten Weltkrieg mit Deutschland zusammen.

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Old Post Posted: 22.02.2016, 11:40 Uhr
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sayonara ist offline sayonara
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Muss ein auch Angst und Bange werden 1,6 Milliarden Faschisten auf unserer Erde, die nur danach lechzen den Westen und Israel auszulöschen.

Was das Thema nun, ob die Leute nun gegen Ausländer oder Religion der Menschen demonstrieren, ist eigentlich egal. Ich bin der Meinung, dass den Leuten auch relativ egal ist, ob es jetzt ein Ägypter der christlichen Minderheit oder ein Schwarzafrikaner einer Naturreligion ist. Den Unterschied kann der Mob sowieso nicht erkennen und geht nach Aussehen und Herkunftsland. Und am Ende bleibt Rassismus Rassismus.

Old Post Posted: 22.02.2016, 12:05 Uhr
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Raul Bobadilla ist offline Raul Bobadilla
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Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Ich finds echt mega befremdlich das zwei wirklich harmlose Ereignisse Ereignisse wo niemand zu Schaden kam medial so ausgeschlachtet werden und mehrere Tage das Thema in den bundesweiten Medien sind. Dabei haben sich an diesem Wochenende wirklich richtig schlimme Dinge ereignet, zum Beispiel dieser Mord begangen von einen somalischen Migranten:

http://www.bild.de/region...46764.bild.html

Das jemand ermordet wurde ist wirklich tausend, millionen mal schzlimmer objektiv als ob ein paar Leute in einem Kaff im Erzgebirge von ihrer Meinungsfreiheit gebrauch machen.
Ich muss auch mal sagen, dass ich es sehr schwer finde diese Leute in Clausnitz in die rechte Ecke zu stellen. Das ist fast unmöglich, da müsste man wissen ob sie die angekommenden Flüchtlinge ablehnen weil sie Ausländer sind oder weil sie Moslems sind. Wenn letzres der Fall ist, dann sind sie sogar Antifaschisten weil sie die Ausbreitung dieser faschistischen Religion in Deutschland nicht gut finden. Eins muss man nämlich sagen, die Zeit des Nationalsozialismus wurde im Osten deutlich besser aufgearbeitet als in restlichen Teil Deutschlands, hier gab es keine Kanzler die vorher Bürgermeister in der NS-Zeit waren oder Landeschefs vorher Nazirichter. Die Leuten merken wenn Anhänger von einer faschistischen Ideologie einwandern und finden das eben nicht gut, im Gegensatz zu vielen Grünen oder die meisten Linken, deren natürlicher Feind eigentlich der Islam sein müsste, weil eine größere Entfernung als die Grüne Ideologie von der islamischen geht gar nicht. Der Islam hat Seite an Seite mit den Nationalsozialismus im zweiten Weltkrieg gekämpft und der Grund warum wir Deutsche in den islamischen Ländern immer noch so beliebt sind ist die Vernichtung der verhassten Juden. Wenn man also gegen diesen Islam, diese Ideologie in Deutschland ist kann man wahrlich kein Rechter sein.



Ach du Schande. So eine verschwurbelte Rechtfertigung von Islamophobie habe ich selten gelesen. Widerlich.

Die Leute in Sachsen, die sich mit einem grölenden Mob vor Hilfe suchenden weinenden Kindern (!!!) aufbauen, diesen noch mehr Angst machen als sie ohnehin schon haben und jubeln, wenn die Polizei sie hart anfasst, sind also bewundernswerte Antifaschisten, die völlig legitim ihre Meinung äußern? Und was ist mit den Leuten, die klatschend und johlend daneben stehen, wenn eine designierte Asylbewerberunterkunft brennt und sogar die Löscharbeiten sabotieren? Auch völlig harmlos und nicht so schlimm? Oder sogar legitimierter Kampf gegen eine faschistische Ideologie?

Hat auch Nullkommanull mit medialer Ausschlachtung zu tun. Das sind einfach widerwärtige Ereignisse, die neue Schlaglichter darauf werfen, wie absolut salonfähig und alltäglich offener Hass auf Ausländer speziell in Sachsen ist. Ich weiß nicht, wie man als Mensch so tief sinken kann, sich da in so einem Mob einzureihen und verängstigte hilflose Menschen anzugehen. Und natürlich wird da auch mehr drüber berichtet als über irgendeine x-beliebige Beziehungstat. Das eine sagt etwas über die Verhältnisse, in denen wir leben, aus und das andere nicht.

Folgendes trifft meine Meinung ganz gut: http://www.spiegel.de/pol...-a-1078411.html

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Old Post Posted: 22.02.2016, 12:14 Uhr
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Jack Reacher ist offline Jack Reacher
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Statt dich auf da wichtige, große Ganze zu beziehen hälst du dich hier mit Nebensächlichkeiten auf. Auch wenn du in Teilen vllt. ein wahres Wort schreibst. Ich gehe aber trotzdem kurz auf deine Punkte ein.

1. Woher weist du das es sich um ein immer größeres werdendes Problem an Fremdenfeindlichkeit handelt und nicht einfach um Islamfeindlichkeit? Gibt es denn größer werdende Ablehnung von anderen Migrantengruppen wie Polen, Russen, Vietnamesen etc.? Mir ist da nichts aufgefallen.

2. Genau das trifft auf den Islam alles zu. Insbesonders der Führerkult ist sogar stärker als bei Hitler ausgeprägt, da Mohammed unsterblich ist als Prophet und seine Allamchtsansprüche bis in alle Ewigkeiten gelten. Paramilitarismus sowieso, der Islam hatte immer den politischen Anspruch, nachdem der Führer Mohammed sein Macht konsolidieren konnte hat er schon einen Mehrfrontenkrieg angezettelt und sich militärisch in alle Richtungen ausgebreitet. Wer gegen seine Ideologie war wurde vernichtet, Juden wurden wie in NS Deutschland deportiert. Eine Politik des Spektakels gab es auch, sogar heute gibt es das noch siehe die öffentlichen Enthauptungen oder Steinigungen in Saudi-Arabien, abgeleitet aus dem KORAN!
Nur weil der Begriff des Faschismus erst später, also in den 1920er Jahren geprägt wurde heißt es nicht das es vorher keinen gegeben haben kann und alles was älter ist aber haargenau darauf zutrifft kein Faschismus sein kann.
Und natürlich habe ich Leute die Anhänger dieser Religion sind kennengelernt. Waren viele nette, friedfertige Menschen dabei die keiner Fliege was zur Leide teun würden. Aber was sagt das über die Gefahr einer Ideologie aus? Gar nichts, weil auch die allermeisten Nationalsozialisten zur NS Zeit waren friedfertige, nette, liebenswürdige Menschen und keine Monster. Das Problem war immer die Ideolige. Und so gut wie man sich auch mit Menschen versteht, sie zeigen einen nicht unbedingt ihr wahres Gesicht was bestimmte Facetten des Verständnisses an Rechtsstaat angeht zum Beispiel. Oder wie siehst du das führeden Migrationsforscher in Deutschland festgestellt hat, das für 80% der in Deeutschland (und Österreich sowie Benelux) lebenden Muslime das islamische Recht über den deutschen (und öster. benelux.) Gesetzen steht?

3. Die DDR war auf einen strikt antifaschistischen Kurs, in der BRD wurde mehr nach christlichen Motiven aufgearbeitet: "vegessen und vergeben". Die Aufarbeitung wurde auch jahrzehntelang verschleppt, erst mit den 68er kam das richtig in Gang. In der DDR gab es auch schwarze Schafe und gerade weil der antifaschiste Kurs strikt eindoktriniert wurde gab es während der Wende und danach viele Menschen bei denen sich ewig gestrige Ansichten wieder breit gemacht haben, der Raum dafür war da und was unterdrückt wurde konnte sich auf einmal Platz schaffen. Viele Leute die 89 einen gerechten, auf Gleichheit beruhenden sozialen Staat verhindern wollten (gab ja viele die die DDR umgestalten wollten und nicht gleich abschaffen) und "Wir sind das Volk" gerufen haben machen das heute wieder. Es ist also nicht so, dass diese immer noch Minderheit sich diesen Spruch angeeignet haben sondern es sind zum Teil die selben Personen.

4. Nicht ein Staat, das wäre sowieso schwierig weil die Staaten damals nicht existierten sondern Kolonien waren (bis auf SA, die aber nicht im Krieg waren). Die Leute in Kairo und Palästina haben aber schon jeden deutschen Sieg in Nordafrika bejubelt und gehofft das Rommel sie bald von den Juden befreien würde (paradoxerweise hat Rommel nie irgendwelche Juden deportieren lassen oder hingereichtet). Google mal Mohammed Amin al-Husseini, führender islamischer Geistlicher dieser Zeit als Präsident des obersten islamischen Rats. Auch Heinrich Himmler hat immer die Verbundenheit zwischen NS und Islam betont. Es gab sogar islamische SS Divisionen zb: https://de.wikipedia.org/...tische_Nr._1%29
oder Wehrmachtseinheiten. Die Krimtataren zum Beispiel haben aktiv mit der Wehrmacht gekämpft und den Einmarsch bejubelt.

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Old Post Posted: 22.02.2016, 12:40 Uhr
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bdbjorn ist offline bdbjorn
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Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
1. Woher weist du das es sich um ein immer größeres werdendes Problem an Fremdenfeindlichkeit handelt und nicht einfach um Islamfeindlichkeit? Gibt es denn größer werdende Ablehnung von anderen Migrantengruppen wie Polen, Russen, Vietnamesen etc.? Mir ist da nichts aufgefallen.



Weil Islamfeindlichkeit auch Fremdenfeindlichkeit ist. Und der Protest der besorgten Bürger richtet sich nicht nur gegen den Islam, sondern generell gegen Flüchtlinge und Asylbewerber, darunter sind auch Christen oder Atheisten. Eben gegen alles, was fremd ist. Das ist übrigends nicht nur meine Meinung, sondern auch die Wissenschaft hat sich schon damit beschäftigt:

Zitat:
Flüchtlingsheime werden angezündet. Schlägertrupps sind unterwegs. Hunderte Menschen protestieren gegen den Zustrom von Flüchtlingen. Die Stimmung in Deutschland ist aufgeheizt. Beobachter sprechen von einer Radikalisierung in der Bevölkerung und warnen vor einer Verschärfung der Lage. „Wir sehen, wie sich Extremismus in unterschiedlichster Form unmittelbar um uns herum breitmacht“, sagt etwa der Psychiater und Leiter der Fliedner Klinik Berlin, Mazda Adli. Radikale Ansichten habe es schon immer gegeben. Doch die aktuelle Häufung sei neu und bereite Anlass zur Sorge.


Quelle

Und gerade die steigende Anzahl an Anschlägen auf Flüchtlingsheime zeigt doch, dass es hier eben gegen "die Flüchtlinge" geht.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
2. Genau das trifft auf den Islam alles zu. Insbesonders der Führerkult ist sogar stärker als bei Hitler ausgeprägt, da Mohammed unsterblich ist als Prophet und seine Allamchtsansprüche bis in alle Ewigkeiten gelten. Paramilitarismus sowieso, der Islam hatte immer den politischen Anspruch, nachdem der Führer Mohammed sein Macht konsolidieren konnte hat er schon einen Mehrfrontenkrieg angezettelt und sich militärisch in alle Richtungen ausgebreitet. Wer gegen seine Ideologie war wurde vernichtet, Juden wurden wie in NS Deutschland deportiert. Eine Politik des Spektakels gab es auch, sogar heute gibt es das noch siehe die öffentlichen Enthauptungen oder Steinigungen in Saudi-Arabien, abgeleitet aus dem KORAN!
Nur weil der Begriff des Faschismus erst später, also in den 1920er Jahren geprägt wurde heißt es nicht das es vorher keinen gegeben haben kann und alles was älter ist aber haargenau darauf zutrifft kein Faschismus sein kann.
Und natürlich habe ich Leute die Anhänger dieser Religion sind kennengelernt. Waren viele nette, friedfertige Menschen dabei die keiner Fliege was zur Leide teun würden. Aber was sagt das über die Gefahr einer Ideologie aus? Gar nichts, weil auch die allermeisten Nationalsozialisten zur NS Zeit waren friedfertige, nette, liebenswürdige Menschen und keine Monster. Das Problem war immer die Ideolige. Und so gut wie man sich auch mit Menschen versteht, sie zeigen einen nicht unbedingt ihr wahres Gesicht was bestimmte Facetten des Verständnisses an Rechtsstaat angeht zum Beispiel. Oder wie siehst du das führeden Migrationsforscher in Deutschland festgestellt hat, das für 80% der in Deeutschland (und Österreich sowie Benelux) lebenden Muslime das islamische Recht über den deutschen (und öster. benelux.) Gesetzen steht?



Du beziehst dich auf eine Person, die vor 1400 Jahren gelebt hat. Natürlich hat Mohammed noch eine gewisse Stellung im Islam, aber jede religiöse Persönlichkeit hat ihre großen Figuren, das ist im Christentum nicht anders. Mohammed kann heute keine neuen Befehle geben und Islamwissenschaftler streiten und diskutieren doch sehr vielfältig über Auslegung und "richtige Lebensweise" des Islams. Es gibt heutzutage keinen muslimischen Führer, dem alle Muslime der Welt glauben schenken müssen. Im Gegensatz zum Papst im Katholizismus. Und deine Argumentation folgt Mohammeds Rolle als Politiker, da er eben auch ein Staatsmann war und wie viele Staatsmänner zu der damaligen Zeit gehandelt hat. Genauso wie die Kirche früher tausende Menschen umgebracht hat, die nicht zum Christentum konvertierten wollten. Oder wie viele deutsche Herrscher im Mittelalter, die Kriege zur Vergrößerung ihres Machtbereis geführt haben. Geschweige denn von den Eroberungszügen Alexanders des Großen. Das die Idealisierung Mohammeds ein Problem ist, kann man durchaus thematisieren, aber kein Muslim ist heute automatisch aufgrund seines Glaubes für Völkermord, Vertreibung oder Gewalt. Und darf ich dich für deine letzte Statistik um eine Quelle bitten? Ich finde da nichts bei google, wo 80% islamisches Recht über Gestze stellen.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Viele Leute die 89 einen gerechten, auf Gleichheit beruhenden sozialen Staat verhindern wollten (gab ja viele die die DDR umgestalten wollten und nicht gleich abschaffen) und "Wir sind das Volk" gerufen haben machen das heute wieder. Es ist also nicht so, dass diese immer noch Minderheit sich diesen Spruch angeeignet haben sondern es sind zum Teil die selben Personen.



Du vermischst hier Sachen, die nichts miteinander zu tun haben. Damls hat man gegen die DDR protestiert, weil man eben zeigen wollte, dass es ohne Demokratie nicht geht. Außerdem wurde daraus ja kurze Zeit später "Wir sind EIN Volk", was dann wieder auf die Wiedervereinigung hinweisen wollte. Heute bedienen sich PEGIDA und co wieder dieser Slogans, weil sie dessen positiv benutztn Geist ausnutzen wollen, um dadurch ihren Fremdenhass auszuleben. Vor allem stimmt der Satz ja überhaupt nicht, weil im Gegensatz zu damals nur eine Minderheit bei PEGIDA mitgeht. 10% wollten Frau Festerling in Dresden als Bürgermeisterin, die AfD schwant um die 15%. Das ist bei weitem nicht das Volk, als welches man sich darstellt.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
4. Nicht ein Staat, das wäre sowieso schwierig weil die Staaten damals nicht existierten sondern Kolonien waren (bis auf SA, die aber nicht im Krieg waren). Die Leute in Kairo und Palästina haben aber schon jeden deutschen Sieg in Nordafrika bejubelt und gehofft das Rommel sie bald von den Juden befreien würde (paradoxerweise hat Rommel nie irgendwelche Juden deportieren lassen oder hingereichtet). Google mal Mohammed Amin al-Husseini, führender islamischer Geistlicher dieser Zeit als Präsident des obersten islamischen Rats. Auch Heinrich Himmler hat immer die Verbundenheit zwischen NS und Islam betont. Es gab sogar islamische SS Divisionen zb: https://de.wikipedia.org/...tische_Nr._1%29
oder Wehrmachtseinheiten. Die Krimtataren zum Beispiel haben aktiv mit der Wehrmacht gekämpft und den Einmarsch bejubelt.



Sicherlich gab es auch Muslime, die für Deutschland gekämpft haben. Und der Aspekt des gemeinsamen Judenhasses mag auch eine Rolle gespielt haben. Aber zu behaupten, "der Islam" habe mit Deutschland gekämpft ist einfach falsch.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Statt dich auf da wichtige, große Ganze zu beziehen hälst du dich hier mit Nebensächlichkeiten auf. Auch wenn du in Teilen vllt. ein wahres Wort schreibst. Ich gehe aber trotzdem kurz auf deine Punkte ein.



Was ist denn das wichtige große Ganze?

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Old Post Posted: 22.02.2016, 13:06 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
4. Nicht ein Staat, das wäre sowieso schwierig weil die Staaten damals nicht existierten sondern Kolonien waren (bis auf SA, die aber nicht im Krieg waren). Die Leute in Kairo und Palästina haben aber schon jeden deutschen Sieg in Nordafrika bejubelt und gehofft das Rommel sie bald von den Juden befreien würde (paradoxerweise hat Rommel nie irgendwelche Juden deportieren lassen oder hingereichtet). Google mal Mohammed Amin al-Husseini, führender islamischer Geistlicher dieser Zeit als Präsident des obersten islamischen Rats. Auch Heinrich Himmler hat immer die Verbundenheit zwischen NS und Islam betont. Es gab sogar islamische SS Divisionen zb: https://de.wikipedia.org/...tische_Nr._1%29
oder Wehrmachtseinheiten. Die Krimtataren zum Beispiel haben aktiv mit der Wehrmacht gekämpft und den Einmarsch bejubelt.



Es ist immer interessant, wenn man eben nur eine Seite beleuchtet. Ich habe schon so ein wenig gelesen, aber aufgrund der Namen und Infos im Beitrag habe ich nun weiter gegoogelt. Warum hatten, denn die Krim-Tataren mit der deutschen Wehrmacht gekämpft oder die Deutschen als Befreier angesehen? Der Name sagt es schon: KRIM-Tataren und auf der anderen Seite eben Sowjetunion stand. Und wenn man diesem Link glauben schenken darf, hatte Hitler dort auch noch andere Pläne in der Region:

Zitat:
"Die Krim", so befahl Hitler schon drei Wochen nach dem Angriff auf die Sowjet-Union, "muß von allen Fremden geräumt und deutsch besiedelt werden."

"Der künftige Krim-Kurort sollte letztlich auch tatarenrein werden. Denn die Krim -- und das faszinierte Hitler -- war einst Mittelpunkt des Ost-Gotenreichs."

"Die Tataren, in der Pflege ihres mohammedanischen Glaubens von den ungläubigen Bolschewiken bedrängt, hatten die Deutschen als Befreier begrüßt. Die Wehrmacht ließ dafür die tatarischen Kriegsgefangenen frei."



Klingt zumindest für mich eher nach dem Spruch der Feind meines Feindes ist mein Freund. Zumindest von deutscher Seite aus. Aber passiert auch nicht zum ersten und letzten Mal in der Geschichte, dass man ein Staat so handelt. Und so würde ich nun auch nicht in erster Linie davon ausgehen, dass Judentum, Palästina etc. da die große Rolle gespielt hätte. Liest sich eben nach Freiheit - und durch Deutschland meinten sie diese zu bekommen. Das es möglicherweise unter Tataren auch andere Personen gab, kann ich nun nicht sagen. Zumindest taucht der Großmufti von Jerusalem auch im Artikel auf und plante wohl Krim-Muftiat mit. Nur blöd, dass Hitler eben auch andere Pläne mit der Krim hatte.

Und auch zu der Muslim-Bruderschaft in Ägypten habe ich einen Artikel gelesen:

Zitat:
"Die Deutschen versuchten im vierten Jahr des Zweiten Weltkriegs, sich in Nordafrika als Befreier vom britischen Joch darzustellen und den ägyptischen Widerstand anzustacheln."

"Ziel war es, direkten Kontakt zur Muslimbruderschaft und zu dem Kreis der nationalistischen ägyptischen Offiziere um Anwar al-Sadat, dem späteren Präsidenten des Landes, aufzunehmen."

"Die Muslimbrüder sollten beim deutschen Einmarsch den Dschihad ausrufen, den Heiligen Krieg, und mit dem Aufstand beginnen."



Es scheint als das in Nordafrika eben auch das oberste Zeil war: Aufstand, Heiliger Krieg und eben den Briten eine weitere Front zu geben, wo sie kämpfen müssen. Und nun zurück zu Amin al-Husseini. Dort habe ich nun folgenden Artikel gefunden: Wer war der Mufti, der die Nazis unterstützte? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Herren nun nicht kannte, aber in dem Artikel sieht es so aus, dass sein Einfluss bzw. seine Postion kleiner war als sie gemacht wurde:

Zitat:
Auch schmückte diese sich zwar mit einem "Großmufti", einem "Führer der Araber und Muslime", jedoch war der nicht vorhandene reale politische Einfluss Husseinis vor Ort so manchem Hörer ebenso bewusst, wie die Tatsache, dass die verschiedensten politischen Fraktionen und Parteien diverse Anführer hatten. In der arabischen Öffentlichkeit existierte, wie jüngste Arbeiten von Israel Gershoni und Götz Nordbruch unter anderem zeigen, eine Pluralität an Positionierungen zum Deutschen Reich: zwischen Faszination, Sympathie, Ablehnung und Schrecken.


Edit: Aber gut, ich nehme auch noch gerne andere Links entgegen. Den Wikipedia-Artikel bin ich auch am Durchlesen und sage auch nicht, dass islamische Gruppierungen mit auf der deutschen Seite gekämpft haben. Haben andere Länder etc. auch.

Old Post Posted: 22.02.2016, 13:48 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von bdbjorn:
Weil Islamfeindlichkeit auch Fremdenfeindlichkeit ist. Und der Protest der besorgten Bürger richtet sich nicht nur gegen den Islam, sondern generell gegen Flüchtlinge und Asylbewerber, darunter sind auch Christen oder Atheisten. Eben gegen alles, was fremd ist. Das ist übrigends nicht nur meine Meinung, sondern auch die Wissenschaft hat sich schon damit beschäftigt:



Quelle

Und gerade die steigende Anzahl an Anschlägen auf Flüchtlingsheime zeigt doch, dass es hier eben gegen "die Flüchtlinge" geht.


Das Fremde ruft aber nicht automatisch Angst hervor, sondern kann auch Neugierde, Interesse etc. erwecken. Ich kann zwar nur für mich sprechen und nicht für alle Leute die Abneigungen gegen den Islam haben, aber ich finde es schon anmaßend zu sagen dass die Leute Angst haben weil sie nichts über das Fremde etc wissen. Ich würde sagen sie haben Angst davor, weil sie genau wissen was in Syrien, im Irak etc. abgeht und diese Kämpfe und Einstellungen in Deutschland nicht haben wollen. Ist ja nicht so dass die meisten muslimischen Flüchtlinge vor den Islamisten flüchten sondern vor einen sekularen Herrscher der für Religionsfreiheit eintritt. Oder sie wollen halt einfach nicht für diese Gleichberechtigung der Religionen kämpfen und entziehen sich einfach ihrer Wehrpflicht. Ich kenne auch niemanden der was gegen die Aufnahme von Atheisten, Jesiden, Alawiten oder Drusen hat. Selbst die Polen wollen christliche Flüchtlinge aufnehmen und so wie das politische Klima ist in Deutschland befürchtet man das der Einmarsch in Polen jede Sekunde bevorsteht damit dort europäische Solidarität durchgesetzt wird, wieder Internierungslager gebaut werden können und Leute in diese zwangsdeportiert werden können (die Flüchtlinge die nach Deutschland kommen wollen diesmal)
Zitat:
Original geschrieben von bdbjorn:
Du beziehst dich auf eine Person, die vor 1400 Jahren gelebt hat. Natürlich hat Mohammed noch eine gewisse Stellung im Islam, aber jede religiöse Persönlichkeit hat ihre großen Figuren, das ist im Christentum nicht anders. Mohammed kann heute keine neuen Befehle geben und Islamwissenschaftler streiten und diskutieren doch sehr vielfältig über Auslegung und "richtige Lebensweise" des Islams. Es gibt heutzutage keinen muslimischen Führer, dem alle Muslime der Welt glauben schenken müssen. Im Gegensatz zum Papst im Katholizismus. Und deine Argumentation folgt Mohammeds Rolle als Politiker, da er eben auch ein Staatsmann war und wie viele Staatsmänner zu der damaligen Zeit gehandelt hat. Genauso wie die Kirche früher tausende Menschen umgebracht hat, die nicht zum Christentum konvertierten wollten. Oder wie viele deutsche Herrscher im Mittelalter, die Kriege zur Vergrößerung ihres Machtbereis geführt haben. Geschweige denn von den Eroberungszügen Alexanders des Großen. Das die Idealisierung Mohammeds ein Problem ist, kann man durchaus thematisieren, aber kein Muslim ist heute automatisch aufgrund seines Glaubes für Völkermord, Vertreibung oder Gewalt. Und darf ich dich für deine letzte Statistik um eine Quelle bitten? Ich finde da nichts bei google, wo 80% islamisches Recht über Gestze stellen.
[/B]


Der Islam wäre ohne Mohammed und den Koran sicher ungefährlich. Nur was bleibt dann übrig? Genau, gar nichts! Ich denke da muss ich nicht weiter drauf eingehen, dass der Koran nicht verändert werden kann weil es 1 zu 1 das Wort Gottes ist und Mohammed der von Gott Auserwählte ist ja alles bekannt. Das ist ja der Unterschied zum Christentum etc. niemand hat heute eine Veranlassung sich auf irgendwelche Päpste oder Herrscher im Mittelalter zu berufen. Und im Gegensatz zum Christentum war und ist weltliche und geistliche Herrschaft im Islam immer eins.
Ich finde das Gendankenexperiment interessant was heute wäre, wenn NS Deutschland damals nicht den Krieg verloren hätte sondern sich zumindest über Teile der Welt ausstrecken könnte. Der Führer wäre längst eines natürlichen Todes gestorben und der Krieg wäre vorbei. Ist es nicht abzusehen das er in den Range eines ideologischen Führers, eines Propheten quasi in ähnlich Religiösen Sphären aufgestiegen wäre? Ähnlich wie Mohamed oder in Abstrichen Kim-Il-Sung in Nordkorea, dem ja auch in seinen ehemaligen Gebiet auch heute zich großartige und tugendhafte Taten angedichtet werden?
Für mich ist der heutige Islam genau das was von NS-Deutschland über geblieben wäre wenn es sogar mehr als 1000 Jahre überdauert hätte. Sicher wäre das kein einziger Staat mehr, weil es politisch nicht machbar ist über einen so langen Zeitraum eine Zentralgewalt aufrecht zu erhalten. Das war beim Islam auch nicht der Fall, er hat aber auch als ein zusammenhängender Staat begonnen der sich über fast alle Gebiete der heutigen Verbreitung der islamischen Ideologie erstreckt hat. Wenn es die religiöse Erhebung gegeben hätte wie beim Islam - und das halte ich für sehr warscheinlich - wäre die gleiche Ideologie wie zu Zeiten des Propheten im Islamd auch im Fall des NS-Ideologie in tausend Jahren noch die selbe. Die Parallelen sind ja wirklich nicht zu übersehen, gehen bis ins Detaill, zum Beispiel das beide Führer ein Buch geschrieben haben, beide Bücher bestehen aus zwei Teilen wo es in jeweils einen um die ideologische Grundgerüst geht und im anderen weltelichen Teil um die Umsetzung, das Leben des Propheten etc. Das "heilige Buch" des NS hat schon existiert!.

Zur Studie: die hatte ich schon ein paar mal gepostet als es um das Thema ging. Ich muss mich aber korrigieren, knapp 80% waren es die nur die eine wahre Auslegung des Korans für bindend halten. Die Scharia sehen nur 65% als über das weltliche Gesetz stehend an.

https://www.wzb.eu/sites/...25_koopmans.pdf


Zitat:
Original geschrieben von bdbjorn:
Du vermischst hier Sachen, die nichts miteinander zu tun haben. Damls hat man gegen die DDR protestiert, weil man eben zeigen wollte, dass es ohne Demokratie nicht geht. Außerdem wurde daraus ja kurze Zeit später "Wir sind EIN Volk", was dann wieder auf die Wiedervereinigung hinweisen wollte. Heute bedienen sich PEGIDA und co wieder dieser Slogans, weil sie dessen positiv benutztn Geist ausnutzen wollen, um dadurch ihren Fremdenhass auszuleben. Vor allem stimmt der Satz ja überhaupt nicht, weil im Gegensatz zu damals nur eine Minderheit bei PEGIDA mitgeht. 10% wollten Frau Festerling in Dresden als Bürgermeisterin, die AfD schwant um die 15%. Das ist bei weitem nicht das Volk, als welches man sich darstellt.
[/B]


Ich habe gesagt ein Teil der Leute die das heute rufen waren früher schon dabei. Nicht dass alle von früher auch noch heute dabei sind. Aber man kann schon ausgehen dass es eher die "rechteren" Teile der DDR-Bevölkerung waren die auf die Straße gegangen sind in Leipzig und Co. Wer sich den Sozialismus gewünscht hat war wohl eher nicht dabei. und auch damals war zwar ein großer Teil der Leute aber auch nicht die Mehrheit.

Zitat:
Original geschrieben von bdbjorn:
Sicherlich gab es auch Muslime, die für Deutschland gekämpft haben. Und der Aspekt des gemeinsamen Judenhasses mag auch eine Rolle gespielt haben. Aber zu behaupten, "der Islam" habe mit Deutschland gekämpft ist einfach falsch.



Was ist denn das wichtige große Ganze? [/B]


Die Ideologie! Nicht der einzelne Mensch! Außerdem lässt nie ein Großteil der Bevölkerung mobilisieren in einem Krieg, selbst dort nicht wo er unmittelbar herrscht. Und das waren ja nur kleine Gebiete in islamisch geprägten Gegenden. Wäre er in anderen islamischen Gegenden hätten viele Muslime auch von dort mit gekämpft.

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Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Das Fremde ruft aber nicht automatisch Angst hervor, sondern kann auch Neugierde, Interesse etc. erwecken. Ich kann zwar nur für mich sprechen und nicht für alle Leute die Abneigungen gegen den Islam haben, aber ich finde es schon anmaßend zu sagen dass die Leute Angst haben weil sie nichts über das Fremde etc wissen. Ich würde sagen sie haben Angst davor, weil sie genau wissen was in Syrien, im Irak etc. abgeht und diese Kämpfe und Einstellungen in Deutschland nicht haben wollen. Ist ja nicht so dass die meisten muslimischen Flüchtlinge vor den Islamisten flüchten sondern vor einen sekularen Herrscher der für Religionsfreiheit eintritt. Oder sie wollen halt einfach nicht für diese Gleichberechtigung der Religionen kämpfen und entziehen sich einfach ihrer Wehrpflicht. Ich kenne auch niemanden der was gegen die Aufnahme von Atheisten, Jesiden, Alawiten oder Drusen hat. Selbst die Polen wollen christliche Flüchtlinge aufnehmen und so wie das politische Klima ist in Deutschland befürchtet man das der Einmarsch in Polen jede Sekunde bevorsteht damit dort europäische Solidarität durchgesetzt wird, wieder Internierungslager gebaut werden können und Leute in diese zwangsdeportiert werden können (die Flüchtlinge die nach Deutschland kommen wollen diesmal)



Natürlich fliehen die meisten Muslime vor dem radikalten Islamisten. Syrien liegt doch auf Rang 1 und das ist doch das Land, in welchem Assad auf die eigne Bevölkerung schießt und der Islamische Staat Eroberungen durchführt. Wo fliehen Muslime denn vor Säkularität? Und warum sollten Flüchtlinge vor Säkularität in ein (halbwegs) säkuläres Land wie Deutschland fliehen? Du willst Afghanistan, Irak oder Syrien jetzt nicht als säkuläre Staaten bezeichnen, oder? Und Polen hatte sich Ende letzten Jahres noch geweigert, überhaupt Flüchtlinge aufzunehmen, erst unter massivem Druck wollen sie nun immerhin doch ein paar Flüchtlinge aufnehmen. Und weder PEGIDA, noch die AfD weist darauf hin, dass nicht-muslimische Flüchtlinge wilkommen sind. Dort heißt es nur, dass die Mauern zu sollen und keine weiteren Flüchtlinge kommen sollen. Damit sollen also auch christliche Flüchtlinge draußen bleiben. Und wenn man da eben nicht das Christentum heranziehen kann, sind es eben Wirtschaftsflüchtlinge. Worauf ich hinaus will: Diese Menschen finden immer einen Grund, um gegen Flüchtlinge zu sein: sei es jetzt: "Es sind Muslime" "Es sind Wirtschaftsflüchtlinge" "Die sorgen für Kriminalität" usw.. Aus meiner Sicht alles vorgeschobene Gründe für Rassismus.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Der Islam wäre ohne Mohammed und den Koran sicher ungefährlich. Nur was bleibt dann übrig? Genau, gar nichts! Ich denke da muss ich nicht weiter drauf eingehen, dass der Koran nicht verändert werden kann weil es 1 zu 1 das Wort Gottes ist und Mohammed der von Gott Auserwählte ist ja alles bekannt. Das ist ja der Unterschied zum Christentum etc. niemand hat heute eine Veranlassung sich auf irgendwelche Päpste oder Herrscher im Mittelalter zu berufen. Und im Gegensatz zum Christentum war und ist weltliche und geistliche Herrschaft im Islam immer eins.



Beim Aspekt mit der weltlichen und geistlichen Herrschaft gebe ich dir prinzipiell ja recht, aber du dekontextualisierst das leider immer und tust so, als wenn das beduetet, dass man die Werte von damals 1:1 übernommen hätte. Aber dem ist nicht so. Der Islam heute folgt nicht einem weltlichen oder religiösen Führer. Es gibt viele verschiedene muslimisch geprägte Staaten, alle haben unterschiedliche Auffassungen vom Islam.Und die Worte des Korans sind unveränderbar, aber eben sehr vielfältig interpretierbar. Koranwissenschaften beschäftigen sich ja damit, wie man den Koran zeitgemäß interpretieren kann und da findet zu einem gewissen Grad ja auch immer eine Anpassung an die Zeit statt. Kein (normaler) Muslim folgt heute blind den Taten, die Mohammend damals getan hat, sondern informiert sich über die heutige Auslegung dieser Werte. Das wird sogar von Muslimen selber so gefordert:

Zitat:
Zunächst ist zu sagen, dass der Koran nicht an einem Stück herabgesandt wurde, sondern über einen Zeitraum von 24 Jahren, jeweils einige Verse/Suren zu einer aktuellen Situation bzw. Problem. Dies ist durchaus wichtig zu wissen, da jeder Vers in seinem historischen, gesellschaftlichen Kontext zu interpretieren ist – also zu jedem Vers die Frage zu stellen ist, in welcher Situation ein Vers herabgesandt wurde und nicht "blind anzuwenden" ist. Dies haben bereits über Jahrhunderte hinweg muslimische Wissenschaftler getan und niemand von ihnen wird sagen, dass ein Muslim einen Nichtmuslim zu töten hat.


Quelle

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Für mich ist der heutige Islam genau das was von NS-Deutschland über geblieben wäre wenn es sogar mehr als 1000 Jahre überdauert hätte.



Vielfältig und pluralistisch würde ich NS-Deutschland jetzt nicht bezeichnen. Zumal ich immer wiederholen muss, dass es "den Islam" nicht gibt.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Zur Studie: die hatte ich schon ein paar mal gepostet als es um das Thema ging. Ich muss mich aber korrigieren, knapp 80% waren es die nur die eine wahre Auslegung des Korans für bindend halten. Die Scharia sehen nur 65% als über das weltliche Gesetz stehend an.

https://www.wzb.eu/sites/...25_koopmans.pdf



Vielen Dank dafür! Hier gibt es einen Artikel dazu, wie man die Ergebnisse interpretieren sollte. Erstmal ist der Prozentsatz in Deutschland nur bei 47%, über die Hälfte der Muslime steht also hinter dem Grundgesetz. Und auch wenn die Statistik Probleme aufzeigt, die es sicherlich gibt, so muss man die Ergebnisse doch interpretieren und nicht einfach stehen lassen. Denn, wie in dem Artikel geschrieben, müssen doch Konsequenzen gezogen werden, die solche Werte in Zukunft sinken lassen. Der Vollständigkeit halter kopiere ich die hier mal herein:

Zitat:
Die Moscheen müssen raus aus den Hinterhöfen, rein in die Innenstädte. Sie müssen weiter bestärkt darin werden, sich zu öffnen - und die Deutschen müssen solche Angebote annehmen.

Die einflussreichen Imame müssen vermehrt in Deutschland ausgebildet werden. Bei ihrer Ausbildung muss eine zeitgemäße Interpretation des Islam gelehrt werden, damit sie ein aufgeklärtes Weltbild repräsentieren.

Die Bildungspolitik hat zwar mittlerweile erkannt, dass die Integration in der Schule ansetzen muss. Aber sie hat sich bisher zu sehr auf die Förderung von Aufstiegschancen im Berufsleben konzentriert. Den Lehrern muss aber klipp und klar der Rücken gestärkt werden bei der Vermittlung und Durchsetzung liberaler Grundwerte. Dazu gehört auch, dass mehr muslimische Religionslehrer angeworben werden, die eine friedliche und aufgeschlossene Interpretation des Islam fundiert und glaubwürdig vermitteln.

Differenzierte Religionskritik darf kein Tabu mehr sein. So wie bei der katholischen Kirche, die zwar ebenfalls rückwärtsgewandte Gesellschaftsbilder verkörpert, dafür aber permanent unter Kritik steht. Damit ermutigt man auch die liberalen Veränderer unter den Muslimen.



Denn für gute Integration muss auch von Seiten des Staates etwas getan werden und da das jahrelang nicht passierte, kann wohl auch erst in 10-20 Jahren positivere Werte erfassen.

Zitat:
Original geschrieben von Jack Reacher:
Die Ideologie! Nicht der einzelne Mensch! Außerdem lässt nie ein Großteil der Bevölkerung mobilisieren in einem Krieg, selbst dort nicht wo er unmittelbar herrscht. Und das waren ja nur kleine Gebiete in islamisch geprägten Gegenden. Wäre er in anderen islamischen Gegenden hätten viele Muslime auch von dort mit gekämpft.



Der Islam ist eine Religion wie jede andere, die natürlich auch ihre eigenen Merkmale hat. Wieso der Islam jetzt eine Ideologie sein sollte, verstehe ich jetzt immer noch nicht. Ansonsten hier noch ein Artikel zum Thema Islam und Hitler.

Zitat:
Eine Studie von Romain Hayes (2011) problematisiert einen wichtigen indischen Nationalistenführer, Subhash Chandra Bose, der ebenfalls nach Berlin gereist war, um die Gunst der Nazis zu erwerben und dadurch zu Hause Führungsansprüche durchzusetzen.


Ist der Hinduismus also auch eine gefährliche faschistische Ideologie, weil sich ein Vertreter mit Hitler getroffen hat?

Zitat:
Wenn man sich nun die Entrüstung in den USA zu den Bemerkungen Netanjahus anschaut, so ist diese sicherlich teilweise auch darin begründet, dass Netanjahu mit seiner Mufti-Geschichtsstunde auch den Versuch gemacht hat, einen ganz bestimmten Randdiskurs salonfähig zu machen, mit dem man sich in den USA schon seit einiger Zeit auseinandersetzen muss: dem zur oft beschworenen Achse des Bösen, Faschismus–Islam. In islamfeindlichen Kreisen, und eben nicht nur in interessengetriebenen Blogs oder unter Trollen, sondern auch in Talkshows und Radiosendungen, bekommt man schon seit Jahren immer wieder einmal überzogene, haarsträubende und oft auch einfach nur maliziös-rassistische Thesen zur ideologischen und historischen Affinität zwischen "dem Islam" und den Nazis zu hören.

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Old Post Posted: 22.02.2016, 14:27 Uhr
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Assad ist schon säkularer als die Al Nusra Front, Mubarak als die Muslimbrüder und Ben Ali als Ennahdha. Assad hat natürlich auch immer die Alewiten bevorzugt in seiner Politik gegenüber den anderen ethnischen Gruppen in Syrien aufgrund der Clan-Mentalität.

Wobei meiner Meinung nach auch in Syrien, Libyen, Ägypten und Tunesien für den Großteil der Menschen Religion ursprünglich nicht der Hauptgrund war den arabischen Frühling zu starten und die Proteste gegen die Diktaturen zu initiieren, sondern die wirtschaftliche Perspektivlosigkeit.
Das Problem war dann, dass es keine demokratische Strukturen gab auf die man hätte aufbauen können und dass der politische Islam die finanzielle Unterstützung von Saudi-Arabien und Qatar bekommen hat, um sich leicht gegen etwas säkularere Opposition durchsetzen zu können oder auch die ideologische Deutungshoheit da war, indem die Menschen Qatar-Fernsehen wie Al Jazeera geschaut haben oder Erdogans AKP als Vorbild promotet wurde für Ennahda oder teilweise auch für die Muslimbrüder, weil Erdogan im arabischen Frühling die Chance sah die Türkei als Regionalmacht zu etablieren nach den Schwierigkeiten mit der EU. Wobei Ennahda sich ja demokratische Wahlen stellt und tunesien als einziges Land einen eingermaßen demokratischen Übergang geschafft hat, auch wenn die Argumentation in Tunesien und Türkei, dass Ennahda und AKP eine muslimische Version von christdemokratischen westlichen Parteien wären, kaum ernstgenommen werden kann.

Inzwischen ist es aber schwer vorstellbar, dass die laut Westen moderate Rebellen in Syrien wirklich eine Regierung bilden würden, die Kurden, Schiiten, Christen, Drusen und Aleviten respektiert wegen den radikal-sunnitischen Kräften, die Saudis und Türkei finanziert haben. Wobei das der Iran mit Hisbollah natürlich auch so macht.

Es ist aber natürlich auch so, dass die nordafrikanischen Länder und Syrien auch schon vor dem arabischen Frühling spürbare Islamisierungstendenzen in ihren gesellschaftlichen Strukturen hatten, u.a. auch weil es für die Islamisten am Einfachsten war, die unzufriedenen Massen anzusprechen und Saudi-Arabien finanziert ja auch schon seit den 80ern den Export des Wahhabismus.

Old Post Posted: 22.02.2016, 14:55 Uhr
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Dresden Heute - Rostock damals - was gelernt?

Einfach erschütternd.

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Gestern schrieb ich etwas von 1000 Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte und kam mir dabei etwas wild vor. Hier die Zahlen:

2016:

118 Übergriffe 2016 (in sechs Wochen)
112 rechtsmotiviert
17 Brandstiftungen (alle zweieinhalb Tage eine)


2015:

1029 Übergriffe
920 rechtsmotiviert
94 Brandstiftungen

Frauke Petry heute dazu:

Zitat:
„Die Zahlen von Sachsen hätte ich gern gesehen, ob es die gibt“, sagt sie zum Journalisten, der die Daten vor sich liegen hat. Und laut denen es in Sachsen im Vorjahr bei Weitem die meisten Vorfälle gab. Ja, da brauche es eine wissenschaftliche Aufarbeitung. Schließlich sei bei vielen Anschlägen nicht geklärt, aus welcher Richtung sie kommen.

http://diepresse.com/home...Fakten?from=rss

Zitat:
In diesem Jahr sind bislang 118 Übergriffe auf Asylbewerberunterkünfte gemeldet worden. Das teilte das Bundesinnenministerium am Montag in Berlin mit. In 17 Fällen sei es Brandstiftung gewesen. Die Zahl stammt vom 15. Februar. Von den Übergriffen war demnach die große Mehrheit, nämlich 112, rechtsmotiviert. Die überwiegende Zahl waren Gewaltdelikte, Sachbeschädigungen und Propaganda gegen Flüchtlinge.
Mehr als 1.000 Übergriffe im Jahr 2015

Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 1.029 Übergriffe gegen Asylunterkünfte registriert. Davon waren 177 Gewalttaten und darunter 94 Fälle von Brandstiftung. Hinter 920 aller Übergriffe standen nach Ministeriumsangaben rechtsmotivierte Täter.



http://www.mdr.de/mdr-akt...s-046016ee.html

Ich weiß nicht, ob man da noch sagen kann, dass wir den Menschen hier Asyl gewähren. Darunter stelle ich mir eigentlich unter anderem "Sicherheit" vor.

Beitrag editiert von Hijo am 23.02.2016 um 00:47 Uhr

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Kennste den schon? Kommt kein Mann in eine Bar.

Alissa Flash Knows Best!

Old Post Posted: 23.02.2016, 00:16 Uhr
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Die meisten Angriffe pro Einwohner gab es in Saarland, isngesamt ist Sachsen noch hinter Ländern wie NRW, Thüringen, Brandenburg, SA, NS, Bayern und Ba-Wü.

http://www.politplatschqu...-boomt-der.html

Ich denke für viele Westdeutsche ist das einfach DIE mediale Gelegenheit ihren schon lange vorhanden Hass gegen alles Ostdeutsche und besonders sächsische offen zu artiklulieren.

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Old Post Posted: 23.02.2016, 11:49 Uhr
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