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GenNext ist offline GenNext
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Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg und die Weltkriege sind so für mich das interessanteste. Danach dann Geschichte des Dritten Reiches.

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:07 Uhr
Beiträge: 18370 | Wohnort: Düsseldorf | Registriert seit: 01.11.2005 Info | Posting ID: 3875980  
The Saint ist offline The Saint
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World War Two, Doku´s, Bücher... whatever, das is mein Lieblingsthema... naja bis auf die Geschichten die mein Opa immer erzählt... beim 1. mal hören wars ja noch spannend, aber jetzt so langsam nervts...

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Wer nur aufs Wasser blickt,
kennt nicht das Meer.

Campeone, Campeone Ole Ole Ole.

World Cup Winner 2014 GERMANY!!

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:12 Uhr
Beiträge: 651 | Wohnort: Hilders | Registriert seit: 19.03.2006 Info | Posting ID: 3876002  
Panten ist offline Panten
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Zitat:
Original geschrieben von Deadman1899:
Was ich an Japan und China so interessant finde sind die Umstände um die Öffnung der beiden Länder.
Im Grunde kann sich ja Japan glücklich schätzen,dass die USA damals mit einem netten Kriegsschiff vorm Hafen weilte und so die Japaner "zwang" ihr Land auf zu machen und danach gingen die Japaner ja zu Lehrmonaten in den Westen und nach einer Zeit machte sich das auch bemerkbar, da sie China hinter sich lassen konnte...ziemlich interessant wenn man es allein auf die Fläche der beiden Länder bezieht



Der gute Commodore: "Ey, wir wollen mit euch handeln, lasst uns das gefälligst tun, sonst bomben wir euch in die Steinzeit!" Schön, wie effizient "Diplomatie" sein kann
Aber generell ist es wirklich faszinierend wie sehr sich vor allem die Beziehung zwischen China und Japan verändert hat, nachdem man ja gut über tausend Jahre kulturell massiv beeinflusst wurde, hat man nach der Zerstückelung Chinas eine 180° Wende gemacht und all das über den Haufen geworfen und Japan weit über China gestellt.

Zitat:
Deine These mit der amerikanischen Unabhängigkeit und dem Opiumkrieg zwischen China und England find ich interessant Was meinte der Lehrer/Professor?
Aber umso mehr ich darüber nachdenke, umso interessanter klingt es. Immerhin ist es ja wirklich so, England sah in Amerika vieles...Kornkammer Aussiedlungsmöglichkeiten,Machtzufuhr und und und....alles was man mit der Unabhängigkeit verlor,probierte man sich im Osten wiederzuholen. Die Kornkammer schuf man sich mit Indien, die Stärkung der eigenen Macht schaffte man dadurch, indem man weite Teile Chinas für sich gewinnen konnte. Naja wo nachher der "scramble of china" kam, konnten sich aber auch nicht mehr die Engländer wehren. Um auf deine These zurückzukommen, ich denke sehr wohl,dass sich die Engländer neue Märkte schaffen wollten und dann in China die Jungfrau sahen Die Jungfrau, die die USA "leider" nicht mehr für England war



Der fand es ziemlich interessant, allerdings hatten wir keine große Zeit das noch ausführlicher zu diskutieren. Mein Argument war vor allem wirtschaftlich.
Während man noch die amerikanischen Kolonien hatte, hatte man Zugang zu den mexikanischen Silberminen mit denen man den Tee in Indien bezahlte. Die EIC war ja sogar verpflichtet für ein Jahr im voraus zu kaufen und zu lagern sodass sie riesige finanzielle Probleme nach der amerikanischen Revolution hatte weil dadurch der mexikanische Silberfluss abgeschnürt wurde.
Da nun Silber als Zahlungsmittel wegfiel stieg man notgedrungen auf Opium um, dass so gut ankam, dass es einen Großteil der chinesischen Arbeitskräfte außer Gefecht setzte und den chinesischen Silberfluss einleitete. Um das zu kontern versuchte China mit Briefen an die Queen und der Sperrung seiner Häfen diese Abwärtsspirale aufzuhalten, was aber nicht gelang und im Endeffekt zu den Opiumkriegen führte, die ja desaströs für China in den ungleichen Verträgen endeten.

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"I won't go down in history, but i will go down on your sister!" - Hank Moody

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:29 Uhr
Beiträge: 1256 | Wohnort: Galway, Ireland | Registriert seit: 31.01.2008 Info | Posting ID: 3876105  
SCHIEBER ist offline SCHIEBER
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Als Geschichtsstudent könnte ich so gut wie alles nennen Besonders fasziniert hat mich aber immer schon das Spätmittelater/Umbruch zur Neuzeit, vor allem im Bereich Alltags- und Mentalitätsgeschichte. Studienbedingt liegt mein Schwerpunkt mittlerweile auf dem Dritten Reich.

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:30 Uhr
Beiträge: 89257 | Wohnort: | Registriert seit: 31.08.2000 Info | Posting ID: 3876108  
Vince Russo ist offline Vince Russo
Gesperrt

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Ich finde zwar das Dritte Reich sehr interessant, aber sowas brauch ich nicht nochmal im Geschichtsunterricht durchnehmen müssen. Aber da ich im Geschichts-LK bin...

Vielmehr interessiert mich (Durch Command and Conquer^^) die Geschichte der UdSSR, bzw. die des Kalten Krieges. Aber auch das "lange 19.Jahrhundert" finde ich interessant. Außerdem würde ich gerne viel mehr über die Weimarer Republik erfahren, da sich mein Wissen eher nur auf das wichtigste beschränkt.

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Old Post Posted: 03.06.2010, 20:34 Uhr
Beiträge: 5555 | Wohnort: | Registriert seit: 24.06.2006 Info | Posting ID: 3876121  
Daniel Thioune ist offline Daniel Thioune
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Zitat:
Original geschrieben von Panten:
. Um das zu kontern versuchte China mit Briefen an die Queen und der Sperrung seiner Häfen diese Abwärtsspirale aufzuhalten, was aber nicht geland und im Endeffekt zu den Opiumkriegen führte, die ja desaströs für China in den ungleichen Verträgen endeten.



Ja wirtschaftlich stimmt das schon, aber was noch schrecklicher war und sich dann auch auf die Wirtschaft ausdehnte, war der Lebensstandard in China. Leute hatten so gut wie kein Geld und das bisschen was sie hatten, das wurde ihnen dann durch hohe Steuer weggenommen, die der Staat haben musste um den ungleichen Verträgen nachzukommen

Ich liebe einfach die Thematik China,England,Japan...einfach super

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:35 Uhr
Beiträge: 25569 | Wohnort: | Registriert seit: 06.09.2009 Info | Posting ID: 3876122  
Panten ist offline Panten
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Zitat:
Original geschrieben von Deadman1899:
Ja wirtschaftlich stimmt das schon, aber was noch schrecklicher war und sich dann auch auf die Wirtschaft ausdehnte, war der Lebensstandard in China. Leute hatten so gut wie kein Geld und das bisschen was sie hatten, das wurde ihnen dann durch hohe Steuer weggenommen, die der Staat haben musste um den ungleichen Verträgen nachzukommen

Ich liebe einfach die Thematik China,England,Japan...einfach super



Absolut, dass ist ein so faszienierendes Dreieck mit enorm viel individueller Geschichte aber auch vielen Querverbindungen. Würd mir am liebsten sofort ein Buch aus der Bibiothek holen, müsste ich nicht gerade über koloniale Identtät schreiben

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"I won't go down in history, but i will go down on your sister!" - Hank Moody

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:38 Uhr
Beiträge: 1256 | Wohnort: Galway, Ireland | Registriert seit: 31.01.2008 Info | Posting ID: 3876133  
Daniel Thioune ist offline Daniel Thioune
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wobei, wenn man mal von England und China absieht, interessierte mich auch die Kolonialpolitik von den USA mit ihrer Big Stick Policy von Theodore Roosevelt oder auch ihre Ansicht als Weltpolizei, aber auch dass Wettrennen um Afrika, was sich ja sogar noch heute in Afrika bemerkbar macht, wenn man als Deutscher in Namibia über die Straße geht und mit einem deutschen "Hallo" begrüßt wird

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:45 Uhr
Beiträge: 25569 | Wohnort: | Registriert seit: 06.09.2009 Info | Posting ID: 3876163  
Panzerwagen ist offline Panzerwagen
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Spannend ist es eigentlich dann, wenn man die Perspektive wechselt. Ein Dan Diner z.b. beginnt "seine" europäische Geschichte an der Peripherie in Odessa und baut von dort auf. Diese Verschiebungen machen es im Grunde erst interessant und so extrem vielfältig.

Chinesische Wirtschaftsgeschichte hat mir mal ein ganzes Semester lang den Verstand geraubt. Schlimm war das andauernd irgendwelche Fernleihen aus der Welt heranzukarren. Aber dennoch komme ich immer wieder auf gerne auf China zurück.

Ansonsten Schwerpunkte bei mir auf Gewaltforschung und deutsch-italienischer Geschichte.

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See you in The Douches.

Old Post Posted: 03.06.2010, 20:59 Uhr
Beiträge: 48267 | Wohnort: | Registriert seit: 03.05.2004 Info | Posting ID: 3876318  
Daniel Thioune ist offline Daniel Thioune
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Zitat:
Original geschrieben von Daniele De Rossi:
und deutsch-italienischer Geschichte.



Unser kleiner italien Fascho Musolini lässt grüßen oder wen?

Ja die Beziehung zwischen Hitler und Musolini war schon eine interessante

Old Post Posted: 03.06.2010, 21:02 Uhr
Beiträge: 25569 | Wohnort: | Registriert seit: 06.09.2009 Info | Posting ID: 3876330  
H2SO4 ist offline H2SO4
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Zitat:
Original geschrieben von Panten:
Der fand es ziemlich interessant, allerdings hatten wir keine große Zeit das noch ausführlicher zu diskutieren. Mein Argument war vor allem wirtschaftlich.
Während man noch die amerikanischen Kolonien hatte, hatte man Zugang zu den mexikanischen Silberminen mit denen man den Tee in Indien bezahlte. Die EIC war ja sogar verpflichtet für ein Jahr im voraus zu kaufen und zu lagern sodass sie riesige finanzielle Probleme nach der amerikanischen Revolution hatte weil dadurch der mexikanische Silberfluss abgeschnürt wurde.
Da nun Silber als Zahlungsmittel wegfiel stieg man notgedrungen auf Opium um, dass so gut ankam, dass es einen Großteil der chinesischen Arbeitskräfte außer Gefecht setzte und den chinesischen Silberfluss einleitete. Um das zu kontern versuchte China mit Briefen an die Queen und der Sperrung seiner Häfen diese Abwärtsspirale aufzuhalten, was aber nicht gelang und im Endeffekt zu den Opiumkriegen führte, die ja desaströs für China in den ungleichen Verträgen endeten.



Was Mexiko nicht zu der Zeit noch spanisch?

Zitat:
Original geschrieben von Deadman1899:
Unser kleiner italien Fascho Musolini lässt grüßen oder wen?

Ja die Beziehung zwischen Hitler und Musolini war schon eine interessante



Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Faschismen sind tatsächlich recht interessant, weil man darin auch Unterschiede zwischen den Ländern herauslesen kann. So spielte der Antisemitismus im italienischen Faschismus eine eher geringere Rolle, während er im Deutschen ja das zentrale Thema war. Auch waren die Italiener mit ihrem Nationalsyndikalismus deutlich moderner als die NSDAP mit ihrem zurück zu Blut&Boden-Spießertum, das sie immer priesen, während sie Autobahnen bauen ließen und die Schwerindustrie supporteten.

Dann wurden in der Ausstellung "Entartete Kunst" einige Kunstwerke von italienischen Faschisten gezeigt (ich glaube die Futuristen, ich bin mir aber nicht sicher).

Noch ein ganz anderer Fall war die rumänische "Eiserne Garde" die ihre Wurzeln in einer Kombination aus Katholizismus und Transsylvanischen Aberglauben hatten und in einer Weise zu Werke gingen, die man ansonsten nur aus Der blutige Pfad Gottes kennt

Beitrag editiert von H2SO4 am 03.06.2010 um 21:19 Uhr

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Old Post Posted: 03.06.2010, 21:05 Uhr
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Sebastian. ist offline Sebastian.
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Zitat:
Original geschrieben von H2SO4:
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle einige Bücher der Bundeszentrale für politische Bildung empfehlen. Aber leider sind diese bereits vergriffen. Dennoch kann ich jedem empfehlen, sich bei ihnen einzudecken. Die Bücher kosten zwischen 2 und 6 EURO und sind ihren Preis durchaus wert (Man darf halt keine wissenschaftlichen Standardwerke erwarten):



Das ist allerdings nicht ganz richtig. Einige der Bücher, die im Programm der BPB sind, kann man durchaus als Standardwerke bezeichnen. Schlögels "Terror und Traum" wurde beispielsweise außerordentlich gut rezensiert, Wehlers Gesellschaftsgeschichte und - inzwischen soweit ich weiß vergriffen - Winklers "Langer Weg nach Westen", aber auch Friedländers "Das Dritte Reich und die Juden" oder Longerichs "Davon haben wir nichts gewusst", um jetzt nur ein paar Bücher zu nennen, sind fraglos von hoher wissenschaftlicher Qualität. Das gilt sicher nicht für jedes Buch, manche werden auch eher spät ins Programm der BPB aufgenommen oder sind, wie Herberts "Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland" wohl etwas gekürzt (trotzdem ist diess Buch sehr empfehlenswert), etwas gekürzt. Aber dennoch kann man beim BPB für wenig Geld viel Gutes bekommen.

@ Daniele: Beim Thema Fernleihe lobe ich mir den Universitätsstandort Berlin Dort findet man doch wesentlich mehr, als in anderen Städten.

Ich beschäftige mich überwiegend mit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, "wage" mich aber zunehmend auch in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Schwerpunkte ist die Geschichte von Menschen mit Behinderung, Wissenschaftsgeschichte, Medizin- und Körpergeschichte, aber auch Fragen nach der Erinnerungskultur im (europäischen) Vergleich. Gerade meine thematischen Schwerpunkte legen auch eine Ausdehnung zumindest auf das gesamte 20. Jahrhundert und die Zeit des Kaiserreichs nahe. Aber Leute wie Jürgen Osterhammel oder auch Sebastian Conrad sorgen immer wieder auch für Perspektiverweiterungen, selbst wenn mir die Sprachkenntnisse auf ihrem Gebiet fehlen. Spannend finde ich, das noch zuletzt, auch die Arbeiten Wilfried Nippels, der sich als Althistoriker zunehmend mit der Neueren- und Neusten Geschichte beschäftigt, aber eine ganz andere Perspektive darauf hat.

Old Post Posted: 03.06.2010, 21:44 Uhr
Beiträge: 3284 | Wohnort: | Registriert seit: 10.02.2001 Info | Posting ID: 3876684  
H2SO4 ist offline H2SO4
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Zitat:
Original geschrieben von Sebastian1984:
Das ist allerdings nicht ganz richtig. Einige der Bücher, die im Programm der BPB sind, kann man durchaus als Standardwerke bezeichnen. Schlögels "Terror und Traum" wurde beispielsweise außerordentlich gut rezensiert, Wehlers Gesellschaftsgeschichte und - inzwischen soweit ich weiß vergriffen - Winklers "Langer Weg nach Westen", aber auch Friedländers "Das Dritte Reich und die Juden" oder Longerichs "Davon haben wir nichts gewusst", um jetzt nur ein paar Bücher zu nennen, sind fraglos von hoher wissenschaftlicher Qualität. Das gilt sicher nicht für jedes Buch, manche werden auch eher spät ins Programm der BPB aufgenommen oder sind, wie Herberts "Geschichte der Ausländerpolitik in Deutschland" wohl etwas gekürzt (trotzdem ist diess Buch sehr empfehlenswert), etwas gekürzt. Aber dennoch kann man beim BPB für wenig Geld viel Gutes bekommen.



Es bezog sich auch primär darauf, dass sie gekürzt sind. Da bleibt doch nach dem Lesen immer das Gefühl etwas verpasst zu haben.

Zitat:
Original geschrieben von Sebastian1984:
Ich beschäftige mich überwiegend mit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, "wage" mich aber zunehmend auch in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Schwerpunkte ist die Geschichte von Menschen mit Behinderung, Wissenschaftsgeschichte, Medizin- und Körpergeschichte, aber auch Fragen nach der Erinnerungskultur im (europäischen) Vergleich.



Das klingt nach Themen bei denen man verdammt schnell in die Postmoderne rutscht und sich irgendwann statt mit der Geschichte nur noch mit der Frage beschäftigt, was denn nun Geschichte ist.

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Old Post Posted: 03.06.2010, 21:57 Uhr
Beiträge: 6273 | Wohnort: | Registriert seit: 14.02.2001 Info | Posting ID: 3876721  
Thomas Müller ist offline Thomas Müller
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Ansich das alte Rom & das alte Ägypten. Weimar & Weltkrieg finde ich schrecklich.

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FC BAYERN - EIN LEBEN LANG!
STEAM

Old Post Posted: 03.06.2010, 22:44 Uhr
Beiträge: 25197 | Wohnort: Hamburg | Verein: FCB | Registriert seit: 11.07.2006 Info | Posting ID: 3876822  
Tinder Mahal ist offline Tinder Mahal
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Kalter Krieg und Indien...so eben von Harald Müller das Buch "Weltmacht Indien" gelesen, absolut empfehlenswert...über den (wahrscheinlichen) Aufstieg Indiens zur Weltmacht, beginnend mit Thesen im Jahr 2036, wie man China überholt, usw...

inklusive gesamten Aufstieg der indischen Wirtschaft seit der Marktöffnung 1990/91, absolut geiles Thema

Kalter Krieg einfach aus dem Grund, weil es zwar ein harter Konflikt war, der aber trotz allen Problemen friedlich gelöst wurde - wenn ich Bilder vom Fall der Berliner Mauer sehe (und das obwohl ich damals noch nicht mal 1 Jahr alt war) läuft mir heute noch die Gänsehaut runter...ebenso interessant finde ich auch, wie unterschiedlich West und Ost sich in diesem Zeitraum entwickelt haben

Zur Anmerkung: habe am Mittwoch mündliche Matura (Abitur) und Internationale Wirtschafts- und Kulturräume mit Schwerpunkt Geschichte als Fach...Schwerpunkte: Indien und USA, sowohl wirtschaftlich als auch politisch betrachtet

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Match me if you can.

Cyboard Username of the year 2018 - still don't know why.
First ever Österreichischer Cyboard-Tippspielmeister 2018/19

Old Post Posted: 03.06.2010, 22:50 Uhr
Beiträge: 4569 | Wohnort: Wien | Vereine: Rapid, LFC | Registriert seit: 02.10.2004 Info | Posting ID: 3876837  
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