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MOONSAULT.de CyBoard Community - Deutschlands größtes Wrestling-Forum CyBoard > II. Community & Sport Foren > Free & Fun > GEZ Gebühren zu niedrig sagt Karlsruhe
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Stingray ist online! Stingray
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Zitat:
Original geschrieben von Nickname:
Jetzt kommt die USA-Keule. Die Situation in den USA hat vor allem auch viel mit der höheren Personalisierung von Wahlen zu tun.

Nein, die (oft) einseitige poltische Berichterstattung hat nichts (aber auch gar nichts) mit Personalisierung zu tun, sondern damit, dass gewisse Sender eben gewissen Parteien nahe stehen.

Das ist auch einfach logische Folge der totalen Medienprivatisierung. Wem ein Sender gehört und wer noch dazu politisch ganz klar sein Lager in einer Ecke aufstellt, der wird entsprechenden Einfluss auf sein Programm ausüben. Würde xagon ein Sender gehören, würde da sicher auch anders berichtet, als wenn Mirco einen hätte.

Das hat (und nochmal) ja nun rein gar nichts damit zu tun, ob Leute vorwiegend einen Bush oder die Republikaner wählen können.

Gibt man Medien in Privatbesitz ist damit Unabhängigkeit verloren. Das kann man übrigens nicht nur in den USA sehr gut beobachten. Auch die Kohl-Interviews in Sat. 1 sind nicht zu Unrecht recht legendär geworden.

--------------------
Genau nämlich.

Old Post Posted: 08.10.2007, 23:41 Uhr
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AlexBM ist offline AlexBM
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Ich denke es geht hier nicht nur um die Nachrichten, sondern um das gesamte Gebühren Preis-Leistungsverhältnis und das stimmt IMO schon lange nicht mehr. Auf www.rftv.de ist übrigens eine interessante Senderumfrage und eine Unterschriftenaktion.

Old Post Posted: 09.10.2007, 07:56 Uhr
Beiträge: 2904 | Wohnort: | Registriert seit: 06.01.2003 IP: Gespeichert | Posting ID: 2066395  
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Die Umfrage mag zwar "interessant" sein, allerdings sind die Ergebnisse erstmal erschreckend, da sie zeigen, dass die Befragten angeblich fast nie öffentlich-rechtliche Sender schauen und ihre Nachrichtenquellen auch eher "die privaten" sind. Das Ergebnis verwundert allerdings weniger, wenn man das Gehetze darüber liest und außerdem davon ausgeht, dass die Seite von einem GEZ-Hasser zum anderen weitergeleitet wird. Allein schon der letzte Punkt
"Ich finde die gesetzlichen Rundfunkgebühren
angemessen, da ich gerne und oft das öffentlich-rechtliche Fernsehen schaue !
total unnötig, da ich sowieso hauptsächlich prviates Fernsehen (oder Pay TV) bevorzuge !"
lässt zB keinen Punkt zu, dass man zwar gelegentlich öffentlich-rechtliches Fernsehen schaut, die Gebühren aber trotzdem für unangemessen hoch hält (mit einem niedrigeren Betrag aber durchaus einverstanden wäre).
Umfragen sind nur dann wirklich gut, wenn man von einer neutralen Basis ausgeht. Die Frage "Finden Sie, dass wir zu viele Ausländer haben?" stellt man ja auch nicht beim Sommerfest des Ku-Klux-Klan.

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Was Sie schon immer über die Verwendung multipler Ausrufe- und Fragezeichen wissen wollten
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Old Post Posted: 09.10.2007, 08:10 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
So weit, so gut. ARD und ZDF (und Anhang) muss auch nicht jeden interessieren. Die Antwort, warum diese Leute aber gefälligst trotzdem GEZ zu bezahlen haben, ist in einem simplen Wort zu finden: Solidarsystem.



Solidarität ist immer freiwillig.



Zitat:
Denn genau so wie Nicht-zoo-Besucher mit ihren Steuern auch Zoos, Nicht-Theater-Besucher mit ihren Steuern auch Theater und Nicht-Auto-Fahrer auch den Erhalt von Bundesstraßen finanzieren, so finanzieren eben die TV-Gucker auch ARD und ZDF, selbst wenn sie diese nicht nutzen.


Zoos sollten natürlich von Zoofreunden, Theater von den Theaterfreunden und Bundesstraßen von ihren Nutzern bezahlt werden.


Zitat:
All das, damit eben auch Leute, die bei einer Zahlen-nach-Nutzung-Methodik finanziell nicht mehr mitziehen können, davon auch profitieren können.


Das ist löblich. Ich entscheide aber lieber selbst, wen ich mit meinem Geld unterstütze.


Zitat:
Und die Nachrichtengrundversorgung den Privaten zu überlassen, kann nicht das wahre sein, da diese - entsprechend ihrer privaten Finanzierung - erstens niemals unabhängig sind und zweitens (und vor allem) nicht dazu verpflichtet werden können, wenn sie (wie jedes private Unternehmen) vorwiegend profitabel sein sollten.


Na und? Medien sind nie unabhängig. Man findet im Staatsfunk auch seltener Kritik an den GEZ-Gebühren und dem ÖRR insgesamt.


Zitat:
Es den privaten Sendern dennoch einfach zu überlassen wäre übrigens nicht nur prinzipiell völlig falsch, sondern es funktioniert auch nicht, wenn man sich den oben erwähnten Qualitätsunteschied vor Augen führt oder einmal kurz resümiert, dass Sat 1 seine Nachrichten kürzlich aus Profit-gründen komplett aus dem Programm genommen hat.


Was funktioniert denn da nicht? SAT1 läuft noch immer. EIn TV-Sender braucht keine Nachrichtensendung, um zu funktionieren. Offensichtlich wollten zu wenig Leute, diese Sendung auf Sat1 sehen. Sie wird also nicht gebraucht und wird gestrichen. Na und?


Zitat:
Unfair? Ich würde sagen, dass dertige (Zwangs-)Solidarität in unserem Staat durchaus seine Vorteile hat und ich keine Alternative möchte. Das aber ist sicher eine poltische Grundsatzfrage. Und die finden die, die in dieser Diskussion am lautesten brüllen, wahrscheinlich wieder langweilig. So wie Politik insgesamt.

*seufz* [/B]



Zwangssolidarität ist ein Oxymoron. Im übrigen zeugt es von mangelndem Diskussionsstil und einer gewissen Feigheit, wenn man Anschuldigungen namenlos in den Raum stellt.

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

Old Post Posted: 09.10.2007, 12:48 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
[B]Nein, die (oft) einseitige poltische Berichterstattung hat nichts (aber auch gar nichts) mit Personalisierung zu tun, sondern damit, dass gewisse Sender eben gewissen Parteien nahe stehen.



Gleiches behaupten politische Beobachter auch von ö.-r- TV Sendern bzw. gewissen Sendungen, die dort laufen.


Zitat:
Das ist auch einfach logische Folge der totalen Medienprivatisierung. Wem ein Sender gehört und wer noch dazu politisch ganz klar sein Lager in einer Ecke aufstellt, der wird entsprechenden Einfluss auf sein Programm ausüben. Würde xagon ein Sender gehören, würde da sicher auch anders berichtet, als wenn Mirco einen hätte.


Ja, und? Auf dem Zeitungsmarkt ist das auch kein Problem.



Zitat:
Gibt man Medien in Privatbesitz ist damit Unabhängigkeit verloren.


Um Unabhängigkeit zu verlieren, muss man erstmal unabhängig sein. Medien haben immer Abhängigkeiten. Auch der Staatsfunk.

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

Old Post Posted: 09.10.2007, 12:52 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Nickname:
Solidarität ist immer freiwillig.

Nein, ist sie nicht. Zumindest nicht in unserem Staat. Darüber kannst Du Dich gerne mal mit dem Finanzamt streiten - ich glaube nicht, dass die Dir die Steuern erlassen werden bzw. Dich aus dem hiesigen Solidarsystem ausgleidern werden.

Damit, dass Du die Meinung vertrittst, Straßen sollen gefälligst von Autofahrern, Zoos von Zoofreunden, Stadtparks von Stadtparkbesuchern usw. finanziert werden, bist Du immerhin konsequent. Konsequenter als die meisten anderen GEZ-Gegner, die es sich letztlich einfach nur schönreden, den Staat monatlich um die 17 Euro im Monat zu bescheissen.

Teilen kann ich Deine Meinung dennoch nicht. Wenn jeder, wie Du es forderst, lieber selbst entscheiden kann, was er mit seinem Geld unterstützt und was nicht, dann würde es bald wohl keine Arbeitslosenunterstützung für jederman mehr geben, da die wenigstens hierfür freiwillig Steuern zahlen würden. Sowieso wäre wäre dann alles privatfinanziert. Von der Altersvorsorge über die Krankenversicherung, bis zum Studium und der Arbeitslosenunterstützung. Und in so einer Welt wollte ich ungern leben. Ich bin sehr wohl dafür, dass die Masse - ohne die Wahl zu haben - für den Einzelnen aufkommt. Und zwar nicht nur dafür, dass dieser sich im Notfall noch gerade etwas zu Essen kaufen kann oder den Doktor besuchen darf, studieren kann, sondern auch, dass bspw. Zoos, Theater usw. für die Allgemenheit finanziert werden. Zum Glück (für mich - nicht für Dich) wird das in unserem Staat auch erstmal so bleiben. Zumindest zu unseren Lebzeiten.

Aber gut, hier haben wir eine unterschiedliche Auffassung von Staatstätigkeit. Wirklich faktisch widersprechen möchte ich Dir aber an einer Stelle auch noch:

Zitat:
Original geschrieben von Nickname:
Um Unabhängigkeit zu verlieren, muss man erstmal unabhängig sein. Medien haben immer Abhängigkeiten. Auch der Staatsfunk.

Dass der Staatsfunk nun absolut unabhängig ist, ist sicher nicht bis in letzte Detail zu bejahen. Er wird immerhin von Menschen gemacht. Fakt ist aber, dass es zahlreiche Gesetze und Vorschriften gibt, die sicherstellen, dass nicht einseitig (zumindest nicht über relevante Themen) berichtet wird. Es gibt Meinungsmagazine wie Plus-Minus, die natürlich auch Stellung beziehen, aber ebenso gibt es - und die gibt es eben nur bei den ÖR - Nachrichten wie die Tagesschau und Magazine wie das "heute Journal" die - eben dank dieser Vorschriften - über ein politische Neutralität verfügen, die bei den Privaten nicht oder nur zum Teil zu finden ist.

Dein Argument, dass der Zeitungsmarkt auch völlig privatisiert ist und dass da keinen stört (man wisse ja immerhin, dass man mit der BILD etwas anderen bekommt als mit der TAZ), halte ich hier auch nicht für den besten Vergleich. Zeitungen erfüllen nicht den kostenlosen Grundversorgungsauftrag mit Nachrichten. Und ein solcher sollte - wenn er denn bestehen soll (da unterscheiden sich unsere Auffassungen ja) - durchaus auch neutral sein. Private Zeitungen (die Geld kosten bzw. für die der Staat nicht eintreibt) unterliegen diesem Anspruch nicht.

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Genau nämlich.

Old Post Posted: 10.10.2007, 03:37 Uhr
Beiträge: 24825 | Wohnort: Düsseldorf | Registriert seit: 05.10.2000 IP: Gespeichert | Posting ID: 2067810  
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Nein, ist sie nicht. Zumindest nicht in unserem Staat.



Solidarität ist immer freiwillig. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass ich mich solidarisch jemandem gegenüber verhalte, wenn ich dem Geld gebe, weil er mir eine Waffe an den Kopf hält? Solidarität kommt von innen. Genauso wie Liebe. Du kannst Liebe nicht mit Waffengewalt erzwingen. Du kannst eine Ehe oder Sex erzwingen, aber du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass die bedrohte Person die bedrohende Person deshalb liebt? Eine notgedrungen unter Gewaltandrohung getätigte Geldleistung Solidarität zu nennen, ist eine Pervertierung des Begriffs. Natürlich nennt euer Staat das trotzdem Solidarität, weil der Begriff positiv besetzt ist und "Zwangsumverteilungssystem" nicht.


Zitat:
Darüber kannst Du Dich gerne mal mit dem Finanzamt streiten - ich glaube nicht, dass die Dir die Steuern erlassen werden bzw. Dich aus dem hiesigen Solidarsystem ausgleidern werden.


Ja, das Finanzamt zwingt mich unter Androhung von Freiheitsberaubung zu Steuerzahlungen. Mit einem Solidarsystem hat ein Finanzamt daher wenig zu tun und kann mich aus einem solchen nicht entlassen.


Zitat:
Teilen kann ich Deine Meinung dennoch nicht.


Das wäre kein Problem, wenn du nicht Gewaltanwendung gegen friedliche Andersdenke gutheißen würdest.



Zitat:
Wenn jeder, wie Du es forderst, lieber selbst entscheiden kann, was er mit seinem Geld unterstützt und was nicht, dann würde es bald wohl keine Arbeitslosenunterstützung für jederman mehr geben, da die wenigstens hierfür freiwillig Steuern zahlen würden.


Man braucht keinen Staat, um Versicherungen abschließen zu können und Geld zu sparen. Jeder kann so selbst für Notfälle vorsorgen. Die wenigen, die das nicht können, wären auf Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen.


Zitat:
Sowieso wäre wäre dann alles privatfinanziert. Von der Altersvorsorge über die Krankenversicherung, bis zum Studium und der Arbeitslosenunterstützung. Und in so einer Welt wollte ich ungern leben.


Musst du nicht. Du kannst ja deinen Staat dafür engagieren. Ich engagiere lieber private Versicherungen.



Zitat:
Ich bin sehr wohl dafür, dass die Masse - ohne die Wahl zu haben - für den Einzelnen aufkommt.Und zwar nicht nur dafür, dass dieser sich im Notfall noch gerade etwas zu Essen kaufen kann oder den Doktor besuchen darf, studieren kann, sondern auch, dass bspw. Zoos, Theater usw. für die Allgemenheit finanziert werden. Zum Glück (für mich - nicht für Dich) wird das in unserem Staat auch erstmal so bleiben. Zumindest zu unseren Lebzeiten.


Ich bin froh, wenn sich Totalitäre so offen äußern. Meine Verachtung.


Zitat:
Aber gut, hier haben wir eine unterschiedliche Auffassung von Staatstätigkeit.


Das wäre kein Problem, wenn du nicht Gewaltanwendung gegen friedliche Andersdenkende gutheißen würdest.


Zitat:
Wirklich faktisch widersprechen möchte ich Dir aber an einer Stelle auch noch:

Dass der Staatsfunk nun absolut unabhängig ist, ist sicher nicht bis in letzte Detail zu bejahen. Er wird immerhin von Menschen gemacht. Fakt ist aber, dass es zahlreiche Gesetze und Vorschriften gibt, die sicherstellen, dass nicht einseitig (zumindest nicht über relevante Themen) berichtet wird.



Und wer macht diese Gesetze? Und sind die unabhängig? Und wer bestimmt, was relevante Themen sind? Von Unabhängigkeit keine Spur. Schließlich sitzen in den relevanten Gremien Politiker, die ihre eigenen Interessen verfolgen.



Zitat:
Es gibt Meinungsmagazine wie Plus-Minus, die natürlich auch Stellung beziehen, aber ebenso gibt es - und die gibt es eben nur bei den ÖR - Nachrichten wie die Tagesschau und Magazine wie das "heute Journal" die - eben dank dieser Vorschriften - über ein politische Neutralität verfügen, die bei den Privaten nicht oder nur zum Teil zu finden ist.


Das ist eine unbelegte Behauptung. Ich habe bspw. nicht den Eindruck, dass RTL Aktuell politisch festgelegt ist.

Im Übrigen ist eine von dir behauptete Neutralität der ÖRR kein Grund für Zwangsfinanzierung. Wenn die Leute das wie du sehen und "neutrale" Nachrichten haben wollen, dann werden die den Staatsfunk bestellen. Wer diese Nachrichten nicht will, wird sie sowieso nicht sehen.



Zitat:
Dein Argument, dass der Zeitungsmarkt auch völlig privatisiert ist und dass da keinen stört (man wisse ja immerhin, dass man mit der BILD etwas anderen bekommt als mit der TAZ), halte ich hier auch nicht für den besten Vergleich.


Doch. Es gibt eine Vielzahl von Zeitungen mit unterschiedlicher Ausrichtung. Eine "Grundversorgung" wird da nicht gebraucht, weil die Versorgung bereits groß genug ist. Gleiches gilt für das Fernsehen. Und niemand hat bisher eine "neutrale" Staatspostille gefordert.


Zitat:
Zeitungen erfüllen nicht den kostenlosen Grundversorgungsauftrag mit Nachrichten. Und ein solcher sollte - wenn er denn bestehen soll (da unterscheiden sich unsere Auffassungen ja) - durchaus auch neutral sein.


Ich habe kein Problem mit einem "Grundversorgungsauftrag", solange er von den Auftraggebern bezahlt wird. Ich habe einen solchen Auftrag nicht erteilt.

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

Old Post Posted: 10.10.2007, 10:21 Uhr
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Das was von den GEZ-Gebühren finanziert wird (pompöse Webauftritte, unmengen digitaler Informationssender, es soll ja ein weiterer Nachrichtensender geplant sein, usw.) geht weit über den Grundversorgungsauftrag der Öffentlichen hinaus. Andere Informationsmedien finanzieren ihre Webauftritte uä. mit zuvor verdienten Mitteln - ARD und ZDF brauchen das scheinbar nicht. Selbst die Werbung wird immer mehr, obwohl die wenige Werbung vor Jahren ein Argument für die GEZ-Gebühr war. Ich lehne diese Grundversorgung ab und fühle mich genötigt von solchen Methoden. Für Premiere zahle ich Geld, bei den Privaten ertrage ich Werbung und auf den Rest kann ich unter diesen Umständen verzichten. Die GEZ ist in meinen Augen eine Mafia, mit denen ich mich seit Jahren herumschlage. Sowas penetrantes. Als ich damals in der Ausbildung war, hatte ich wenig Geld. Mein Fernseher ging kaputt. Die GEZ ließ nicht locker. Das Gerät habe ich verpackt und der GEZ geschickt. Gebühren wurden mir erlassen. Heute werfe ich wieder alle drei Monate 50 Euro aus dem Fenster, für nichts und wieder nichts.

Old Post Posted: 10.10.2007, 11:21 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Heatrow:
Das was von den GEZ-Gebühren finanziert wird (pompöse Webauftritte, unmengen digitaler Informationssender, es soll ja ein weiterer Nachrichtensender geplant sein, usw.) geht weit über den Grundversorgungsauftrag der Öffentlichen hinaus. Andere Informationsmedien finanzieren ihre Webauftritte uä. mit zuvor verdienten Mitteln - ARD und ZDF brauchen das scheinbar nicht. Selbst die Werbung wird immer mehr, obwohl die wenige Werbung vor Jahren ein Argument für die GEZ-Gebühr war. Ich lehne diese Grundversorgung ab und fühle mich genötigt von solchen Methoden. Für Premiere zahle ich Geld, bei den Privaten ertrage ich Werbung und auf den Rest kann ich unter diesen Umständen verzichten. Die GEZ ist in meinen Augen eine Mafia, mit denen ich mich seit Jahren herumschlage. Sowas penetrantes. Als ich damals in der Ausbildung war, hatte ich wenig Geld. Mein Fernseher ging kaputt. Die GEZ ließ nicht locker. Das Gerät habe ich verpackt und der GEZ geschickt. Gebühren wurden mir erlassen. Heute werfe ich wieder alle drei Monate 50 Euro aus dem Fenster, für nichts und wieder nichts.



Dein Post ist schwer abmahngefährdet, siehe akademie.de, die eine Abmahnung erhielten wegen Begriffen die die GEZ nicht lesen mag. Man darf ja nur Gesetzliche Rundfunkgebühr sagen. Auch wegen der Mafia. Aber das nur nebenbei. Kann Dein Ärgerniss-Posting verstehen und stimme Dir auch in Deinen Armumenten voll zu !

Ich zitiere mal kurz eine Website(rftv.de):

Doch wohin fließen eigentlich die ganzen Milliarden? . Unter Anderem werden auf den Webseiten hunderte von Onlinespielen angeboten. Dies kostet viel Geld und dies hat mit Grundversorgung nichts mehr am Hut. Warum überprüft eigentlich niemand mehr was zur Grundversorgung zählt und was nicht?

Nun noch zum letzten und einem der wichtigsten Kritikpunkte, der WERBUNG. Trotz der hohen Gebühreneinnahmen senden ARD und ZDF Werbung und verdienen damit zusätzlich Geld. Ein Rundfunkgebühren-Zahler, der ARD und ZDF schaut zahlt theoretisch 2X. Er zahlt Gebühren und muss Werbung schauen. Warum muss man als Gebührenzahler Werbung schauen? Gehört diese auch zur Grundversorgung der Bevölkerung oder gehört dies nicht eigentlich zur Versorgung eines oder mehrerer Sender?
Zitat ende.

Und zu Deinem Fernseher einsenden. Genieal. Wenn Sie so scharf auf die gebühren sind, khätten Sie ihn Dir auch repariern können

Beitrag editiert von AlexBM am 10.10.2007 um 19:31 Uhr

Old Post Posted: 10.10.2007, 19:16 Uhr
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Also die GEZ Gebühren sind wirklich sehr kontrovers. Wenn ARD und ZDF so ein tolles Programm machen, dann soltle sie sich mal in den Wettbewerb mit den privaten stellen.

Dass heißt, dass man als TV-Konsument auch ein Wahlrecht haben sollte, die privaten Sender umsonst zu sehen, ohne ARD und ZDF!

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"I'm telling an old myth in a new way, that's how you pass down the meat and potatoes of your society to the next generation."
George Lucas 1999 über seine sechsteilige Star Wars Saga.

Mark Hamill über die neuen STAR WARS Filme: "Ich bin mir aber sicher, dass es sehr schwer für George Lucas war, seine Schöpfung loszulassen, genau wie es für mich schwer ist, Teil von etwas zu sein, seit er nicht mehr unser Anführer ist. Ohne ihn wird STAR WARS nie wieder dasselbe sein!!!"

Old Post Posted: 10.10.2007, 19:33 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von dickerliebhaber:
Also die GEZ Gebühren sind wirklich sehr kontrovers. Wenn ARD und ZDF so ein tolles Programm machen, dann soltle sie sich mal in den Wettbewerb mit den privaten stellen.

Dass heißt, dass man als TV-Konsument auch ein Wahlrecht haben sollte, die privaten Sender umsonst zu sehen, ohne ARD und ZDF!



Genau. Die Ö-R haben über 20 Sender davon denke ich mal schauen mindestns 70% nur Rentner. Gerade was BR,NDR,WDR,SWR, usw angeht. Es wäre wirklich interessant zu sehen wer von den 3 grossen Medienunternehmen (RTL Group, ProsiebenSat1 und Öffentlich-Rechtliche) gewinnen würde, wenn man sich entscheiden könnte welche Sender man im Abo bekommen will und welche nicht.

Sagen wir mal 2010 hätte man die volle Auswahl an Abos. Da würden die Ö-R rein spekulativ schön auf der Strecke bleiben.

Old Post Posted: 10.10.2007, 19:44 Uhr
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Nickname, nur ein paar Punkte.

Solidarität im Staatssinne ist nicht freiwillig. Trotzdem ist es aber Solidarität. Aber ich will mich gar nicht über den Begriff streiten (zumal der auch eindeutig definiert ist).

Dein Standpunkt ist ultra-neoliberal. Das ist kein Schimpfwort und beinhaltet keine Wertung, es ist einfach der korrekte Term. Du forderst, dass nahezu alles privat finanziert sein soll. Damit wird die GEZ-Diskussion ohnehin überflüssig, da Du an viel höherer Stelle ansetzt. Denn, kurzum, Du lehnst es ab, dass Einrichtungen über die (z.T. unbeteiligte) Masse finanziert werden, damit Sie sich jeder leisten kann. Nur wer nutzt, der soll zahlen. Bei Zoos, bei Theatern, bei Museen, Stadparks usw. Kein Krankenversicherungszwang, kein Arbeitslosengeld das über Steuern finanziert wird.

Das ist Deine Meinung. Die kannst Du auch haben. Ich glaube zwar nicht, dass Du sie in ca. 5 Jahren noch in dieser Schärfe haben wirst, aber das wirst wohl nur Du selbst in 5 Jahren wissen. Ich weiß, dass das vielleicht ein wenig "von oben herab" klingen mag, wenn ich Dir sage, was Du in 5 Jahren wohl denken magst. Der Punkt ist aber, dass derartig radikale politische Standpunkte (und zB. jede Finanzierung von Kultureinrichtungen dem Nutzer überlassen zu wollen ist recht radikal) weichen meist mit der Zeit auf. Das merke ich am eigenen Freundeskreis (und auch an mir selbst) auch. Und auf die sehe ich auch nicht herab. Jedenfalls meistens nicht . Vielleicht denkst Du einfach in 5 Jahren nochmal an diese Diskussion. Wenn nicht, kann ich damit auch leben

Zu einem bleibt aber dennoch etwas zu sagen, da Du Dir vielleicht gar nicht klar bist, was Du forderst:

Zitat:
Original geschrieben von Nickname:
Die wenigen, die das nicht können, wären auf Hilfe ihrer Mitmenschen angewiesen.



D.h. wenn sich keiner findet, der einem Arbeitslosen Geld gibt, so soll dieser - sofern er nicht selbst vorsorgen wollte oder konnte - einfach abkratzen? Die Alternative wäre, dass Du ihn über die Steuergelder am Leben erhälst (wie mit Hart IV getan wird). Dann wären wir aber wieder bei dem, was Du ablehnst: Dass die arbeitende Bevölkerung dazu gezwungen würde, ihn zu finanzieren.

Willst Du das wirklich?

Und dann wirds an einer Stelle wirklich etwas unsinnig:

Zitat:
Das wäre kein Problem, wenn du nicht Gewaltanwendung gegen friedliche Andersdenke gutheißen würdest.


Ich musste ein bisschen überlegen, wo ich genau Gewaltanwendung gutheiße. Dann habe ich die Stelle gefunden und habe mich noch mehr gewundert: Du willst doch wohl nicht im Ernst behaupten, ich würde "Gewaltanwendung gegen friedliche Andersdenkende gutheißen", nur weil ich für eine Zwangsabgabe bei Steuern bin und durchaus gutheiße, wenn der Staat - sofern er das Geld nicht bekommt - auch juristische Schritte einleiten darf?

Bin ich also nur dann kein Glorifikant von Gewalt, wenn ich finde, niemand sollte dafür bestraft werden dürfen, wenn er keine Steuern zahlt? Komm, dass das ein bisschen Unfug ist, weißt Du doch selbst.

Lass mich übrigens abschließend noch sagen, dass ich keinesfalls jede Verwendung der GEZ Gebühren gutheiße. Ich könnte - aus dem Stehgreif - mehrere dutzend Stellen nennen, an denen die Gebühr meiner Meinung nach verschwendet wird. Das Modell ansich finde ich allerdings nicht verkehrt. Es ist eben wie mit Steuergeldern. Die werden auch an vielen Stellen völlig unsinnig und verschwenderisch benutzt. Trotzdem bin ich nicht prinzipiell gegen Steuern.

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Genau nämlich.

Old Post Posted: 11.10.2007, 03:24 Uhr
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Daniel. ist offline Daniel.
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Zitat:
Original geschrieben von Alex Müller:
Genau. Die Ö-R haben über 20 Sender davon denke ich mal schauen mindestns 70% nur Rentner. Gerade was BR,NDR,WDR,SWR, usw angeht.



Also schauen Rentner so Formate wie die Aktuelle Stunde, wo Nachrichten aus der Region kommen, Neues, wo Informationen aus der IT Welt kommen, nur Rentner schauen Hart aber fair, nur Rentner schauen also Sachen wie "Das Ding", ein Jugendmusikformat ?

Schonmal die Sender richtig angeschaut?

Natürlich kann man sich fragen, ob so Sender wie ZDF Infothek, ZDF Theater, Eins Plus, Eins Extra etc absolut sinnvoll sind. Diese Sender habe ich hin un dwieder gerne mal angehabt, als ich sie noch empfangen habe. Grade ZDF Infothek ist Fast Food TV... man bekommt von allem etwas mit

Wo man sich aber wirklich fragen sollte ist, ob das ZDF noch sinnvoll ist. Wenn auf einem Kanal Volksmusik oder ähnliches kommt, kommt auf dem anderen Andre Rieu... das ist wirklich nur für eine Zielgruppe.

Meiner Meinung nach könnte Phoenix, als reiner Informations und Politiksender das ZDF ablösen und ARD für ein wenig Unterhaltung sorgen, sowie die Dritten Programme für lokale Nachrichten. Hier kann man aber sicherlich auch noch etwas aufdünnen.
Man sieht ja am Beispiel Radio Bremen und NDR oder Saarländischer Rundfunk und SWR, dass es klappt.

--------------------
Und wenn im Puff von Barcelona heut die Wasserzähler abgelesen werden, spricht die ganze Stadt, die ganze Stadt noch tagelang davon.

Old Post Posted: 11.10.2007, 06:44 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Solidarität im Staatssinne ist nicht freiwillig. Trotzdem ist es aber Solidarität. Aber ich will mich gar nicht über den Begriff streiten (zumal der auch eindeutig definiert ist).



Streit über Begriffe ist wichtig. Denn ohne klare Begriffe kann man nicht diskutieren. Eine "Solidarität im Staatssinne" gibt es nicht. Die Leute, die sich "der Staat" nennen, benutzen den Begriff Solidarität falsch, um eine Zwangsmaßnahme zu beschönigen. Nur weil man etwas solidarisch nennt, muss es das nicht sein. Die Deutsche Demokratische Republik war deiner Meinung nach doch sicherlich auch nicht demokratisch. Genauso wenig ist eine Bestohlener mit dem Dieb "solidarisch" oder eine vergewaltigte Frau "solidarisch" mit einem sexuell Frustrierten. Solidarität kann man nicht erzwingen.


Zitat:
Dein Standpunkt ist ultra-neoliberal.


Nein, Neoliberale befürworten zahlreiche Einmischungen des Staates, die ich ablehne. Außerdem impliziert der Begriff "neo" etwas Neues. Ich würde mich daher eher altliberal nennen.


Zitat:
Das ist kein Schimpfwort und beinhaltet keine Wertung, es ist einfach der korrekte Term. Du forderst, dass nahezu alles privat finanziert sein soll. Damit wird die GEZ-Diskussion ohnehin überflüssig, da Du an viel höherer Stelle ansetzt. Denn, kurzum, Du lehnst es ab, dass Einrichtungen über die (z.T. unbeteiligte) Masse finanziert werden, damit Sie sich jeder leisten kann. Nur wer nutzt, der soll zahlen. Bei Zoos, bei Theatern, bei Museen, Stadparks usw. Kein Krankenversicherungszwang, kein Arbeitslosengeld das über Steuern finanziert wird.


Ja, ich lehne es ab, dass eine Bande Politiker und Bürokraten mein Einkommen stiehlt, um andere Leute damit zu begünstigen. Warum sollte ich die fürstlichen Gehälter der Herren Schmidt und Gottschalk finanzieren, warum sollte ich das Freizeitvergnügen anderer Leute bezahlen, warum soll ich für Kriege aufkommen, die ich nicht wünsche usw. usf. Dafür gibt es keine außerordentlichen Gründe, die Zwangsmaßnahmen rechtfertigen würden.


Zitat:
Das ist Deine Meinung. Die kannst Du auch haben. Ich glaube zwar nicht, dass Du sie in ca. 5 Jahren noch in dieser Schärfe haben wirst, aber das wirst wohl nur Du selbst in 5 Jahren wissen. Ich weiß, dass das vielleicht ein wenig "von oben herab" klingen mag, wenn ich Dir sage, was Du in 5 Jahren wohl denken magst. Der Punkt ist aber, dass derartig radikale politische Standpunkte (und zB. jede Finanzierung von Kultureinrichtungen dem Nutzer überlassen zu wollen ist recht radikal) weichen meist mit der Zeit auf. Das merke ich am eigenen Freundeskreis (und auch an mir selbst) auch. Und auf die sehe ich auch nicht herab. Jedenfalls meistens nicht . Vielleicht denkst Du einfach in 5 Jahren nochmal an diese Diskussion. Wenn nicht, kann ich damit auch leben


Ich lehne auch Vergewaltigungen ab und bezweifel, dass ich das in 5 Jahren anders sehe.



Zitat:
D.h. wenn sich keiner findet, der einem Arbeitslosen Geld gibt, so soll dieser - sofern er nicht selbst vorsorgen wollte oder konnte - einfach abkratzen?


Zunächst ist Arbeitslosigkeit vor allem ein staatlich verursachtes Phänomen. In einer freien Gesellschaft gäbe es wohl keine unfreiwillige, anhaltende Arbeitslosigkeit. Jeder gesunde Mensch hat prinzipiell die Möglichkeit, eine Leistung zu erbringen, die ausreicht, um sein Überleben zu sichern. Übrig bleiben sicherlich einige Gebrechliche, die dazu nicht in der Lage sind. Ich habe keinen Zweifel daran, dass diese Unterstützung durch ihre Familie, ihre Verwandten, Freunde, Bekannte oder fremde Wohltäter erfahren würden. Schließlich schaffen es die Menschen hier und jetzt, Millionen unproduktiver Bürokraten, Politiker und andere Transferleistungsabhängige durchzufüttern, obwohl sie dabei erheblich durch zahlreiche unnötige "Gesetze" behindert werden.



Zitat:
Ich musste ein bisschen überlegen, wo ich genau Gewaltanwendung gutheiße. Dann habe ich die Stelle gefunden und habe mich noch mehr gewundert: Du willst doch wohl nicht im Ernst behaupten, ich würde "Gewaltanwendung gegen friedliche Andersdenkende gutheißen", nur weil ich für eine Zwangsabgabe bei Steuern bin und durchaus gutheiße, wenn der Staat - sofern er das Geld nicht bekommt - auch juristische Schritte einleiten darf?


Du findest es richtig, dass einige Menschen das Freizeitvergnügen fremder Leute bezahlen sollten. Ich sehe das anders. Statt das zu akzeptieren, heißt du Gewaltmaßnahmen gegen Leute gut, die eine andere Meinung haben.


Zitat:
Bin ich also nur dann kein Glorifikant von Gewalt, wenn ich finde, niemand sollte dafür bestraft werden dürfen, wenn er keine Steuern zahlt? Komm, dass das ein bisschen Unfug ist, weißt Du doch selbst.


Es ist spätestens dann kein Unfug, wenn ich mit einer Waffe bei dir auftauche, um bei dir "Steuern" einzutreiben.


Zitat:
Lass mich übrigens abschließend noch sagen, dass ich keinesfalls jede Verwendung der GEZ Gebühren gutheiße. Ich könnte - aus dem Stehgreif - mehrere dutzend Stellen nennen, an denen die Gebühr meiner Meinung nach verschwendet wird.


Der Fehler ist systemimmanent. Wenn man Menschen zugesteht, einem Geld wegzunehmen, um TV-Sender zu betreiben, werden sie das hemmungslos tun. Das ist bei jeder staatlichen Verschwendung so.



Zitat:
Das Modell ansich finde ich allerdings nicht verkehrt.


Das wäre prinzipiell kein Problem, wenn dein Modell nicht auf Gewalt fußen würde. Wenn du diese Sender sehen willst, bezahle sie! Wenn du meinst, auch Menschen ohne die entsprechenden finanziellen Mittel sollten sie sehen können, dann spende! Aber lass Leute in Frieden, die das anders sehen!

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

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Zitat:
Original geschrieben von DasM:
Also schauen Rentner so Formate wie die Aktuelle Stunde, wo Nachrichten aus der Region kommen, Neues, wo Informationen aus der IT Welt kommen, nur Rentner schauen Hart aber fair, nur Rentner schauen also Sachen wie "Das Ding", ein Jugendmusikformat ?

Schonmal die Sender richtig angeschaut?

.



Schonmal bemerkt, dass Brisant, Marienhof, das Quiz, etc als abklatsche von schon vorher dagewesenem Programm wirken? Fakt ist doch, dass gerade ARD und ZDF wenig innovatives zeigten in den letzten Jahren. Sie straheln schon seit tausendjahren James Bond, Tatort, Lindenstrasse usw. aus. Das ist Boooooring. Die Leute wollen immer neue Formate. Wie imWrestling auch. Das 90er Wrestling war einfach nur cool aber die heutige Jugend würde sich mit einem Doink, Dink, Wink und Pink Tortenschlachtprogramm nicht mehr zufriedengeben.

Und zur Frage ob ich die Sender mal richtig schaute. JA LEIDER Zwangsweise etwa 8 Jahre. Als ich 1993 ENDLICH Kabelanschluss bekam war ich der glücklichste Mensch. Seither schaue ich nur noch ARD um die Lottozahlen zu sehen und ZDF wenn Wetten Dass mal gute Gäste hat, was leider auc immer seltener wird.

Old Post Posted: 11.10.2007, 13:13 Uhr
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Meiner Meinung nach spricht nicht viel gegen den Grundversorgungsauftrag von ARD und ZDF. Politisch unabhängige und neutrale Information der Bürger ist nur zu begrüßen. Allerdings übersteigt das jetztige Angebot der öffentlich-rechtlichen diesen Auftrag bei weitem und so muss man sich die Frage stellen, ob eine Gebührenerhebung noch vertretbar ist. ARD und ZDF trifften immer mehr in Richtung Private ab - Seit Jahren kopieren sie Formate des Werbefernsehens. Daneben ist der Umfang an Werbung den man täglich bei den öffentlich-rechtlichen über sich ergehen lassen muss so hoch wie nie. Vor allem die Sportschau fällt da negativ auf - Bei ihr fühle ich mich immer an Sat1 Ran erinnert, welches mit lästigen Unterbrechungen zu nerven wusste. Insbesondere das Internet-Angebot der öffentlich rechtlichen ist wohl kaum noch als Grundversorgung zu bezeichen. Vielmehr ist die Entwicklung bedenktlich, schließlich stellt die Onlineberichterstattung von ARD, ZDF & Co eine journalistische Konkurrenz zu den traditioneller Printmedien dar, deren Onlineangebote nicht mit GEZ-Geldern finaziert werden.

Old Post Posted: 11.10.2007, 14:29 Uhr
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Meine Bekannte hat ein Problem mit der GEZ. Vielleicht kann hier jemand helfen.

Sie kriegt Hartz 4 und hat das der GEZ auch mitgeteilt. Im Juli bekam sie noch für 6 Tage Zuschlag (Übergangsgeld), der Rest war Zuschlagsfrei. (Wurde allerdings alles auf einmal überwiesen.)

Muss sie für den gesamten Monat Juli zahlen?

Und ist sie auch verpflichtet, ständig der GEZ die neuen Bewilligungsbescheide zuzusenden? Das kostet nämlich auch noch alles Geld, was sie eigentlich nicht hat.

Sie hat jetzt schon eine Zahlungserinnerung bekommen.

Ach ja, auf Ihren Widerspruch hat sie bis heute keine Antwort.

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Original geschrieben von Nickname:
Nein, Neoliberale befürworten zahlreiche Einmischungen des Staates, die ich ablehne. Außerdem impliziert der Begriff "neo" etwas Neues. Ich würde mich daher eher altliberal nennen.

Gut, auch der Neoliberalismus befürwortet einige Eingriffe des Staates. Allerdings sehr viel weniger, als die meisten politischen Gruppen. Und okay, wenn Du gegen fast alle Eingriffe des Staates in das Wirtschaftssystem bist, dann bist Du nicht "neoliberal". Allerdings auch nicht "altliberal". Dann bist Du - wirtschaftich gesehen - fast Anarchist. Ob dass dann sinnvoll ist, ist aber ein anderes Thema (und ja, meiner Meinung nach sind zahlreiche Eingriffe des Staates zB. gegen Ausbeutung und Monopolbildung durchaus notwendig).

Und im Übrigen finde ich es auch falsch, wenn Du Deinen Standpunkt runterspielst und sagst, Du seist dagegen, dass Leute anderen das "Freizeitvergnügen" gezwungener Maßen bezahlen. Du bist dagegen, dass Leute überhaupt zu unterstützender Zahlung jeder Art (sei es für Krankheitsfälle oder Arbeitslosigkeit) durch zB. Steuern gewungen werden können.

Aber gut, Deine Meinung hast Du dargestellt. Warten wir einfach ab, ob Du sie in 5 Jahren noch hast (der Vergleich mit Vergewaltigungen ist nun wirklich Unsinn, ich denke, das weißt Du auch).

Dass mit der "Gewaltgutheißung" bei Steuern ist aber wirklich Unfug. Du behauptest, ich könnte ja gerne anderer Meinung sein, dürfe aber Gewalt gegen Andersdenkende nicht gutheißen. Ah ja. Ein von Dir akzeptierter Standpunkt wäre also: "Ich bin dafür, das prinzipiell Steuern gezahlt werden sollen, aber wenn sich jemand weigert, dann sollte man ihn auch in Ruhe lassen und ihm das Geld erlassen".

...das kann nicht Dein Ernst sein, oder? Dass das auch logisch nicht ganz schluessig ist, sei mal an folgendem Beispiel beschrieben:

Du bist, so nehme ich an, fuer die generelle Existenz von Polizei, um zB. Gewaltverbrecher zur Strecke zu bringen. Dass die Polizei auch irgendwie finanziert werden muss, da wirst Du mir sicher auch zustimmen. Ich denke nicht, dass Du hier dafuer bist, nur Betroffene zahlen zu lassen ("Einmal den Moerder Ihrer Schwester gefasst...das macht dann 32.000 Euro"). Also muss wohl die breite Masse fuer die Polizeiarbeit zahlen. Soweit wirst Du wohl nicht widersprechen und sicher auch zustimmen. Wenn sich jetzt aber jemand meldet und sagt, er brauche keine Polizei - was denn? Wenn jemand sagt, er wuerde nicht dafuer zahlen wollen, dass die Polizei ihn ggf. beschuetzt, sondern er nimmt lieber das Risiko auf sich und verteidigt sich im Zweifelsfall auch lieber selbst - was willst Du dieser Person dann sagen? Sagst Du "Du musst aber zahlen, auch wenn Du nicht Auftraggeber oder Nutzer bist?", dann machst Du genau das, was Du mir vorwirfst: Du heisst es gut, wenn man friedlich Andersdenkende mit Gewaltandrohung dazu zwingt, fuer etwas zu zahlen, was sie nicht nutzen wollen. Oder bist Du dafuer, dass sich Leute wirklich frei aussuchen koennen, ob sie zB. die Polizei mitfinanzieren?

Sofern Du nicht wirklich fuer eine Polizeifinanzierung auf freiwilliger Basis bist, dann wirst Du wohl einsehen muessen:

Es gibt Zahlungen, zu denen der Staat seine Buerger durchaus auch zwingen koennen sollte. Auch die "friedlich andersdenkenden".

Der GEZ-Fall ist da nur eine Einzeldiskussion, ueber die Deine Forderungen und Vorwuerfe aber weit hinausgehen.

Beitrag editiert von Stingray am 11.10.2007 um 19:51 Uhr

--------------------
Genau nämlich.

Old Post Posted: 11.10.2007, 17:58 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
[B]Gut, auch der Neoliberalismus befürwortet einige Eingriffe des Staates. Allerdings sehr viel weniger, als die meisten politischen Gruppen. Und okay, wenn Du gegen fast alle Eingriffe des Staates in das Wirtschaftssystem bist, dann bist Du nicht "neoliberal". Allerdings auch nicht "altliberal".



Es hat unter Liberalen schon immer Strömungen gegeben, die den Staat auf innere und äußere Sicherheit beschränken wollten. Gepaart mit einem weitgehenden Föderalismus könnte ich mich damit ggf. anfreunden. Momentan geht es mir aber darum, auf Exzesse aufmerksam zu machen.



Zitat:
Dann bist Du - wirtschaftich gesehen - fast Anarchist.


Wieso wirtschaftlich? Meine Positionen finden auch auf nicht-wirtschaftliche Themen Anwendung.


Zitat:
Ob dass dann sinnvoll ist, ist aber ein anderes Thema (und ja, meiner Meinung nach sind zahlreiche Eingriffe des Staates zB. gegen Ausbeutung und Monopolbildung durchaus notwendig).


Du machst den Bock zum Gärtner. Der größte Ausbeuter ist der Staat, der den Menschen ein Großteil ihres hart erarbeiteten Einkommens raubt. Und der größte Monopolist ist ebenfalls der Staat, der behauptet, ein Gewaltmonopol zu haben und zahlreiche Unternehmen, Versicherungskassen u. ä. als Monopol führt.


Zitat:
Und im Übrigen finde ich es auch falsch, wenn Du Deinen Standpunkt runterspielst und sagst, Du seist dagegen, dass Leute anderen das "Freizeitvergnügen" gezwungener Maßen bezahlen.


Es geht hier um Fernsehen und Radio. Und du hast Zoos und Theater ins Spiel gebracht. Das sind alles Dinge, bei denen du offenbar Gewaltfinanzierung gutheißt, und die ich als Freizeitvergnügen bezeichnen würde. Das sind von mir beschriebene Exzesse.


Zitat:
Du bist dagegen, dass Leute überhaupt zu unterstützender Zahlung jeder Art (sei es für Krankheitsfälle oder Arbeitslosigkeit) durch zB. Steuern gewungen werden können.


Ja. Jeder sollte selbst entscheiden können, wem er wie und warum hilft. Politiker haben nicht mein Geld auszugeben.



Zitat:
Aber gut, Deine Meinung hast Du dargestellt. Warten wir einfach ab, ob Du sie in 5 Jahren noch hast (der Vergleich mit Vergewaltigungen ist nun wirklich Unsinn, ich denke, das weißt Du auch).


Wer weiß, ob du deine moralisch fragliche Meinung noch in 5 Jahren hast. Ich habe ähnlich wie du reagiert, als ich das erste Mal mit kosequent freiheitlichen Ideen konfrontiert wurde. Ich war empört. Als Opfer der staatlichen Schulvollzugsanstalten mit seinen zum Teil ehemals maoistischen 68er Lehrern lernt man ja nicht, den Staat in Frage zu stellen. Letztendlich konnte ich mich der bestechenden ökonomischen wie moralischen Logik aber nicht entziehen.

Und ich wüsste nicht, warum der Vergleich mit Vergewaltigungen unpassend sein sollte. Du lieferst ja auch keine Begründung, sondern kommst mir wieder mit deinem paternalistischen Geschwafel. Der Vergleich ist sicher drastisch. Ich hätte auch Raub nehmen können. Denn nichts anderes befürwortest du ja.



Zitat:
Dass mit der "Gewaltgutheißung" bei Steuern ist aber wirklich Unfug.


Warum ist das Unfug? Wieder lieferst du keine Begründung. Ich kenne genug Leute, die unfreiwillig Steuern zahlen. Sie tun das nur soweit, wie sie das unter Gewaltandrohung seitens des Staates tun müssen und nicht ohne großes Risiko vermeiden können. Du heißt das gut. Also heißt du Gewalt gut. Das lässt sich logisch gar nicht anders schlussfolgern. Ich wüsste auch einige extreme Situationen, in denen es schwerer ist, (verhältnismäßige) Gewalt zu verurteilen. Wenn es etwa um Leben und Tod geht. Aber du heißt Gewalt gut, wenn es um die Finanzierung von Fernsehsendern oder Vergnügungseinrichtungen geht. Das sind die Exzesse, gegen die ich angehe. Die meisten Leute denke gar nicht darüber nach, dass ihre politischen Forderungen nichts anderes als Diebstahl- und Gewaltforderungen sind. Das muss sich ändern.


Zitat:
Du behauptest, ich könnte ja gerne anderer Meinung sein, dürfe aber Gewalt gegen Andersdenkende nicht gutheißen. Ah ja. Ein von Dir akzeptierter Standpunkt wäre also: "Ich bin dafür, das prinzipiell Steuern gezahlt werden sollen, aber wenn sich jemand weigert, dann sollte man ihn auch in Ruhe lassen und ihm das Geld erlassen".


Ein von mir akzeptierter Standpunkt wäre: "Ich finde den ÖRR nützlich und würde es begrüßen, wenn Menschen für andere Menschen ohne die erforderlichen finanziellen Mittel spenden würde, damit auch die in seinen Genuß kommen. Ich akzeptiere aber, dass Meinungen darüber unterschiedlich sein können und zwinge andere Menschen nicht, meiner Meinung zu folgen."



Zitat:
Sofern Du nicht wirklich fuer eine Polizeifinanzierung auf freiwilliger Basis bist, dann wirst Du wohl einsehen muessen. Es gibt Zahlungen, zu denen der Staat seine Buerger durchaus auch zwingen koennen sollte. Auch die "friedlich andersdenkenden".


Viele schlaue Denker, deren freiheitliche Gesinnung nicht anzweifelbar ist, haben gute Argumente für einen Staat gebracht, der sich um innere (und äußere) Sicherheit kümmert. Große freiheitliche Ökonomen wie Ludwig von Mises oder F. A. v. Hayek haben die Gefahr, beschrieben, dass Staaten sich immer mehr ausweiten und in das Leben der Bürger einmischen (so wir wie das nicht nur heute erleben), ohne ihn vollständig abzulehnen. Professoren wie Hans Herrmann-Hoppe und David. F. Friedman (der Sohn von Nobelpreisträger MIlton Friedman) haben dagegen gezeigt, dass auch Recht und Sicherheit Güter wie alle andere sein können, die auf dem Markt gehandelt werden und ganz normal im Zusammenleben von Menschen entstehen. Das ist ein regelmäßiger Streit unter Freiheitsfreunden, der wahrscheinlich ein Dilemma darstellt: Anarchische Gesellschaften sind selten langfristig stabil (auch wenn der Gewalttäter häufig von außen kommt), während Minimalstaaten nie minimal bleiben, sondern sich regelmäßig ausweiten (s. bspw. die USA) und damit den "Weg in die Knechtschaft" (der Titel eines herausragenden Buches des Nobelpreisträgers F. A. v. Hayek) betreten. Ich persönlich wäre bereits mit einem stark förderalistischen Minimalstaat zufrieden. Aber es wäre schön (wenn auch nicht wahrscheinlich), wenn diese Grundsatzdiskussion einmal für die Realität relevant wäre. Alternativ würde auch schon ein Sezessionsrecht reichen. Die meisten Leute wollen schließlich in einem Staat leben. Die wenigen, die das nicht wollen, lässt man dann einfach in Ruhe. Außerdem stellt ein Sezessionsrecht ein Mäßigungsinstrument dar.

Der Streit führt hier aber zu weit. Momentan gilt es, gegen Exzesse anzugehen. Die Gewaltfinanzierung von Fernsehsendern ist sicherlich ein solcher Exzess.

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

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Zitat:
Original geschrieben von Nickname:
Ja. Jeder sollte selbst entscheiden können, wem er wie und warum hilft. Politiker haben nicht mein Geld auszugeben.

...und an dieser Stelle wird (aber eigentlich auch schon vorher) deutlich, warum diese Diskussion keinen Sinn macht. Du bist für eine Form von Anarchie (mit ein paar Rechtsstaatelementen, wie viel genau, da bist Du Dir ja noch nicht sicher) - ich nicht. Da kann man nicht zusammenkommen. Lassen wir es also.

Und das mit den 5 Jahren...warten wir doch einfach ab, ob Du in 5 Jahren noch Anarchist (in der beschriebenen Form) bist. Die meisten sind es nicht so lange (und ein paar kenne ich sogar).

Ich bin damit aus der Diskussion raus. Siehe oben.

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Genau nämlich.

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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
[B]...und an dieser Stelle wird (aber eigentlich auch schon vorher) deutlich, warum diese Diskussion keinen Sinn macht.
Du bist für eine Form von Anarchie (mit ein paar Rechtsstaatelementen, wie viel genau, da bist Du Dir ja noch nicht sicher) - ich nicht. Da kann man nicht zusammenkommen. Lassen wir es also.



So kann man sich auch um Argumente drücken. Natürlich sind deine Gewaltvorstellungen mit meinen friedlichen Ansichten nicht vereinbar. Wenn wir uns einig wären, bräuchten wir nicht diskutieren. Ich greife die Fundamente deines Denkens an. Das ist für dich unbequem, aber da musst du durch, solange du Gewalt gutheißt, um Fernsehsender zu finanzieren.


Zitat:
Und das mit den 5 Jahren...warten wir doch einfach ab, ob Du in 5 Jahren noch Anarchist (in der beschriebenen Form) bist. Die meisten sind es nicht so lange (und ein paar kenne ich sogar).


Ich finde es reichlich respektlos, andere Meinungen als "Kindereien" abzutun. Meine Meinung hat sich durch die Lektüre zahlreicher Schriften großer Denker entwickelt (darunter Nobelpreisträger) und bisher sehe ich noch immer kein legitimes Argument, warum Fernsehsender durch Raub finanziert werden sollten. Genauso gut könnte ich konstatieren, dass du unfähig zur Reflektion von Staatstätigkeit bist und hoffen, dass du dich in 5 Jahren zu einem weniger gewaltfreundlichen Menschen entwickelst. Bei mir hat sich die Sicht auf den Staat nach einiger Empörung auch geändert.

Mir geht es vor allem darum, das Bewusstsein zu wecken, dass der Staat ein Zwangs- und Gewaltapparat ist. Den meisten Menschen ist das gar nicht mehr bewusst, wenn sie staatliche Maßnahmen fordern oder gutheißen. Dabei implizieren ihre Forderungen nichts anderes als Gewalt gegen andere Menschen. Ich halte das für sehr bedenklich.

Beitrag editiert von Nickname am 14.10.2007 um 13:22 Uhr

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

Old Post Posted: 14.10.2007, 12:27 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Pegasus:
Keiner, der meiner Bekannten (und mir) helfen kann?



Zu den konkreten Problemen weiß ich nichts, aber es gibt im Netz genug Seiten, die sich mit dem besten Umgang mit dieser Erpresserorganisation beschäftigen. Am besten meldet man sich bei der GEZ ab. Dann erspart man sich sowas.

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Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen Fortschritts in Freiheit stehen wird. [Ludwig Erhard]

Old Post Posted: 14.10.2007, 12:35 Uhr
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also ich habe mir ein paar Texte hier durchgelesen, schon krass wie man über etwas diskutieren kann, was - ich schätze mal einfach - 90% der unter 30Jährigen nicht haben wollen.
Die GEZ ist, wie oben schon mal erwähnt, eine Mafia in meinen Augen und das ist es auch in vielen Sinnen.

Man zahlt alle 3 Monate (oder wie auch immer) einen Haufen Geld für Sender durch die man nur durchzappt, ich habe ZDF nur an wenn "Wetten, daß...?!" läuft und das nicht mal ganz weil die Qualität dort auch zu wünschen übrig läßt (erinnere mich 10 Jahre zurück - hochkarätige Stars die auch mal die ganze Sendung über sitzen blieben etc.). Naja, zumindest habe ich ARD nicht mal eingespeichert, die andere Ö-R sind ja eh für die Katz, da lohnt sich nicht mal das durchzappen, also weg damit aus dem Speicher.
Ich lobe mir Sender wie PRO7 oder RTL, da läuft Programm der alle anspricht und nicht nur die jenseits der 60.
GEZ ist und bleibt für mich eine Verarschung der Bevölkerung, man wird zu was gezwungen und bekommt garnix für das Geld, stattdessen packen sich die Verantwortlichen immer mal wieder ein Batzen von dem RIESEN Batzen in die Tasche und kaufen sich ein neues Auto, n Haus oder ne Yacht - or whatever. Und - sie strahlen seit langer Zeit auch noch Werbung aus, was den Gewinn verdoppelt, verdreifacht oder sogar mehr.

GEZ-Gebühren (aller INVESTOREN *) + Werbung - Kosten der Sendungen = RIESEN GEWINN...
[* ich nenne die GEZ-Zahler mal Investoren, da sie ja in eine Organisation investieren]

Ich würde sofort die Ö-R abwählen wenn man das Recht dazu hätte, aber wie kaputt das Gesetz im allgemeinen ist in Deutschland sieht man ja nicht nur an den Verbrechern der GEZ.

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