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Sabu3:16 ist online! Sabu3:16
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Zitat:
Original geschrieben von Spunke:
Geschichten wie sie jeden Tag passieren.



Kennt jeder aus dem Paulanergarten

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[EWP Pausencrew] ~ Sabu3:16

Old Post Posted: 13.03.2021, 23:33 Uhr
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Stingray ist online! Stingray
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Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Ab dem zweiten Tausch funktioniert es aber doch selbst dann mathematisch wieder. Nach deiner falschen Annahme hättest du ja zu dem Zeitpunkt aufgrund deines ersten Tausches 1,25 x in der Hand. Dein Gegenüber hätte abstrakt 50% * 2x + 50% * 0,5x = 1,25 x in der Hand. 1,25 x = 1,25 x. Du müsstest ja also bei jedem neuen Tausch wieder eine neue falsche Annahme machen (1,25 x = x), die unabhängig von der ursprünglichen falschen Annahme ist. Wenn du es bei deiner ursprünglichen falschen Annahme belässt und von da an in deinem falschen Modell korrekt weiter rechnest, ist es ab dem zweiten Tausch korrekterweise wieder egal, ob du tauschst oder nicht. Bzw. wenn du, nachdem es derselbe Umschlag ist, den du vorher hattest, den Umschlag weiterhin mit x bezifferst, müsstest du eben deinen Umschlag mit 1,25x behalten und den Rücktausch ablehnen. So oder so, ist aber die Mathematik ab dem zweiten Tausch in sich wieder widerspruchsfrei, solange du dann nicht noch unabhängige neue Fehler machst, die dann auch weniger naheliegend sind als dein ursprünglicher.

Es stimmt, dass man es ab dem zweiten Tausch mit einer anderen falschen Annahme wieder mathematisch plausibel bekommt, aber das erklärt ja immer noch nicht, was eigentlich falsch dran ist, zu sagen/denken:

"zu 50% hat der andere das doppelte, zu 50% die hälfte"

Die Sache ist doch, dass das in dem Setting (da die beiden Umschläge zufällig verteilt wurden und in einem ja wirklich das doppelte des anderen ist) zunächst mal richtig klingt. ist es aber nicht (warum später).

Du hast insofern recht, als dass man aus dem ganzen Setting dann in der Tat 1,25x = x folgern könnte. Das wiederum ist sogar gut, da das denn x=0 erzwingt. Und wäre x=0 stimmt auch die Aussage mit den 50% wieder. Denn dann hat der andere zu 50% 0,5x=0 und zu 50% 2x=0. Ist dann zwar alles etwas witzlos (und es natürlich auch egal, ob man tauscht), aber alle statistischen Berechnungen mathematisch korrekt.

Der Fehler liegt darin, dass ich die 50% nicht auf meinen Umschlagbetrag anwenden kann. Wie hoch der Betrag ist, der einmal doppel und einmal einfach in den Umschlägen ist, ist nämlich nicht von der Umschlagverteiligung abhängig oder überhaupt ein Zufallsprodukt. Ist in meinem Umschlag 10 EUR ist es keine Frage des Zufalls, ob der andere 20 oder 5 EUR hat, da das vorher unabhängig von der Umschlagverteilung schon festgelegt wurde. Das wurde nicht durch die Verlosung der Umschläge entschieden.

Richtiger wäre, zu sagen: Es gibt einen Betrag x (der ist fix) und in einem Umschlag ist 2x und in dem anderen x. Ich habe dann mit 50% entweder x oder 2x - genau wie der andere. Und dann ist der Erwartugswert des Tausches auch wieder x.

Ich finds trotzdem etwas trickreich, nicht zu denken "Hä? Aber es stimmt doch trotzdem, dass der andere zu 50% das doppelte hat und zu 50% die hälfte".

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Choo Choo.

Old Post Posted: 14.03.2021, 08:41 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Ich finds trotzdem etwas trickreich, nicht zu denken "Hä? Aber es stimmt doch trotzdem, dass der andere zu 50% das doppelte hat und zu 50% die hälfte".



Das stimmt ja auch trotzdem. Im anderen Umschlag ist relativ zu deinem entweder die Hälfte oder das Doppelte. Nur die Rechnung mit x auf der einen Seite und 0,5*0,5x + 0,5*2x stimmt nicht bzw. der Schluss daraus, dass es vorteilhaft wäre zu tauschen. Würdest du deinen Umschlag zuerst erhalten und dein Gegenüber würden dann aus 2 Umschlägen mit der Hälfte und dem Doppelten wählen bzw. es würde zufällig für ihn aus diesen beiden Optionen ausgewählt, dann würde der Schluss stimmen und es wäre besser zu tauschen.

Aber so trickreich finde ich das jetzt nicht und als Paradoxon auch nicht so gut. Eben u.a. weil es mehrere falsche Annahmen braucht und man erstmal diese ganzen falschen Annahmen formulieren muss, damit davon jemand verwirrt sein könnte. Wenn du das Experiment in der Realität durchführen würdest, wüsste jeder sofort, dass es egal ist, ob man tauscht oder nicht. Das Monty-Hall-Problem funktioniert ja gerade deshalb, weil die Intuition sagt, dass es egal ist, ob man nach einer zufälligen Auswahl noch einmal tauscht oder nicht, also genau das korrekte Ergebnis deines Beispiel (und eben bei Monty Hall ausnahmsweise das falsche). Du musst also für dein Beispiel erst mit mehreren falschen Schlüssen gegen die Intention argumentieren, damit du vielleicht jemand davon abbringen könntest.

Da finde ich dein drittes Beispiel eher trickreicher und es funktioniert wesentlich besser. Da ist der Denkfehler viel subtiler angelegt mit den 30 EUR am Anfang und der Rezipient macht den Fehler vielleicht sogar von selbst, weil man dazu neigt mit der ersten bekannten Angabe anzufangen beim Rechnen. Nach dem Motto: Okay, nochmal, ich habe 30 Euro, jetzt langsam, stimmen die 2 nicht oder die 27 ... ?

Old Post Posted: 14.03.2021, 19:04 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Das stimmt ja auch trotzdem.

Nein, es stimmt eben gerade nicht. Würde es stimmen, wäre es auch richtig, dass es vorteilhaft wäre, zu tauschen.

Machen wir es mal konkret. Du bekommst Deinen Umschlag, machst ihn auf - und Du hast 10 EUR. Würde es wirklich stimmen, dass der andere zu 50% das doppelte hat (also 20 EUR) und zu 50% die Hälfte (also 5 EUR), dann wäre es in der Tat besser, zu tauschen, denn dann gewinnst Du zu 50% 10 EUR und verlierst zu 50% 5 EUR. Der Erwartungswert eines Tausches wäre also positiv, was - das sagst Du ja richtiger Weise auch - in der Tat nicht sein kann.

Wo das schief läuft ist einfach, dass die Annahme mit den 50% nicht stimmt. Es ist nämlich nicht vom Zufall abhängig, was der festgelegte Betrag ist, der in beide Umschläge gesteckt wurde. Hättest Du das doppelte, wären insgesamt nur 15 EUR verteilt worden, hättest Du die Hälfte, dann wären 30 EUR verteilt worden. Ob aber nun 15 oder 30 EUR verteilt wurden ist eben keine Frage von 50% da das mit den Wahrscheinlichkeiten nichts zu tun hat.

Insofern nein, es ist einfach nicht richtig, dass im anderen Umschlag zu 50% das Doppelte und zu 50% die Hälfte ist.

Scheint dann doch etwas trickreicher zu sein als Du dachtest

Beitrag editiert von Stingray am 14.03.2021 um 19:21 Uhr

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Choo Choo.

Old Post Posted: 14.03.2021, 19:16 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Nein, es stimmt eben gerade nicht. Würde es stimmen, wäre es auch richtig, dass es vorteilhaft wäre, zu tauschen.

Machen wir es mal konkret. Du bekommst Deinen Umschlag, machst ihn auf - und Du hast 10 EUR. Würde es wirklich stimmen, dass der andere zu 50% das doppelte hat (also 20 EUR) und zu 50% die Hälfte (also 5 EUR), dann wäre es in der Tat besser, zu tauschen, denn dann gewinnst Du zu 50% 10 EUR und verlierst zu 50% 5 EUR. Der Erwartungswert eines Tausches wäre also positiv, was - das sagst Du ja richtiger Weise auch - in der Tat nicht sein kann.

Wo das schief läuft ist einfach, dass die Annahme mit den 50% nicht stimmt. Es ist nämlich nicht vom Zufall abhängig, was der festgelegte Betrag ist, der in beide Umschläge gesteckt wurde. Hättest Du das doppelte, wären insgesamt nur 15 EUR verteilt worden, hättest Du die Hälfte, dann wären 30 EUR verteilt worden. Ob aber nun 15 oder 30 EUR verteilt wurden ist eben keine Frage von 50% da das mit den Wahrscheinlichkeiten nichts zu tun hat.

Insofern nein, es ist einfach nicht richtig, dass im anderen Umschlag zu 50% das Doppelte und zu 50% die Hälfte ist.

Scheint dann doch etwas trickreicher zu sein als Du dachtest



Vielleicht für dich, für mich nicht.

Entscheidend ist, was das Zufallsexperiment ist. Wenn du 0,5*0,5x + 0,5*2x rechnest, berechnest du das falsche Experiment. Das wäre eben, ich kriege einen Umschlag und danach kriegt mein Gegenüber einen Umschlag, der zufällig die Hälfte oder das Doppelte dessen enthält (oder er wählt ihn aus). Das ist aber ja nicht das, was hier passiert ist. Hier wähle ich aus 2 Umschlägen aus, was ein ganz anderes Experiment ist.

Auf den festgelegten Gesamtbetrag kommt es überhaupt nicht an und auch nicht darauf, wie dieser festgelegt wurde.

Variante: Die beiden Kandidaten haben vorher die Auswahl zwischen 2 Sets mit jeweils 2 Umschlägen. In einem Set sind insgesamt 30 EUR (10 und 20 EUR) enthalten, im anderen 15 EUR (5 und 10 EUR). Der Rest läuft identisch ab.

Jetzt hast du eine 50% Wahrscheinlichkeit für den Gesamtbetrag 15 oder 30 EUR. Deswegen hast du beim Tausch deines Umschlags danach dennoch keinen positiven Erwartungswert. Es liegt also nicht daran, dass der Gesamtbetrag nicht zufällig festgelegt wird. Wenn wir den Gesamtbetrag als x definieren, dann gibt es einen Umschlag mit 1/3x und einen Umschlag mit 2/3x. Wie groß x ist und ob x zufällig gewählt wurde und wenn ja mit welchen Wahrscheinlichkeiten, ist völlig egal.

Ich habe eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass ich den Umschlag mit 1/3x halte und mein Gegenüber den mit 2/3x. Und ich habe eine 50%ige Gegenwahrscheinlichkeit, dass ich den Umschlag mit 2/3x halte und mein Gegenüber den mit 1/3x. Wenn ich nicht tausche, bleibt es dabei. Wenn ich tausche habe ich nach dem Tausch eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass ich 2/3x halte und eine 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass ich 1/3x halte.

Wenn ich 1/3x halte, hält mein Gegenüber 2/3x. Wenn ich 2/3x halte, hält mein Gegenüber 1/3x. Diese zwei Szenarien haben jeweils eine Wahrscheinlichkeit von 50%. Und insofern stimmt auch die Aussage, zu 50% hat mein Gegenüber die Hälfte von und zu 50% hat mein Gegenüber das Doppelte. Das ist nicht das Problem.

Der Fehler liegt bei der Rechnung. Die Annahme, dass ich zu 50% die Hälfte und zu 50% das Doppelte vom anderen Umschlag habe, ist völlig korrekt. Und sie führt auch bei richtiger Rechnung zum richtigen Ergebnis.

50%*1/3x + 50%*2/3x = 0,5x. Ich habe 0,5x. Für mein Gegenüber gilt die gleiche Rechnung. Auch er hat statistisch ebenfalls 0,5x. Der Erwartungswert für den Tausch des Umschlags ist 0,5x. Der Erwartungswert für das Behalten des Umschlags ist 0,5x. Beide Erwartungswerte sind identisch und es spielt daher keine Rolle, ob ich tausche oder nicht.

Mit dem Gesamtbetrag x und ob der zufällig ausgewählt wurde oder nicht, hat das überhaupt nichts zu tun.

Old Post Posted: 14.03.2021, 20:50 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Vielleicht für dich, für mich nicht.

Anscheinend schon, denn was Du sagst ist teilweise eben falsch. Wobei es genauer gesagt fast komplett richtig ist, was Ud sagst.
Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Entscheidend ist, was das Zufallsexperiment ist. Wenn du 0,5*0,5x + 0,5*2x rechnest, berechnest du das falsche Experiment. Das wäre eben, ich kriege einen Umschlag und danach kriegt mein Gegenüber einen Umschlag, der zufällig die Hälfte oder das Doppelte dessen enthält (oder er wählt ihn aus). Das ist aber ja nicht das, was hier passiert ist. Hier wähle ich aus 2 Umschlägen aus, was ein ganz anderes Experiment ist.

Soweit alles korrekt. Und es stimmt auch, dass in diesem Fall (und nur diesem Fall) die ursprünliche Rechnung richtig wäre (okay, oder wenn in beiden Umschlägen 0 Euro sind, dann auch).
Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Wenn ich 1/3x halte, hält mein Gegenüber 2/3x. Wenn ich 2/3x halte, hält mein Gegenüber 1/3x. Diese zwei Szenarien haben jeweils eine Wahrscheinlichkeit von 50%.

Das stimmt auch. Und Deine Rechnung mit 0,5x als Erwartungswert ebenfalls richtig.
Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Und insofern stimmt auch die Aussage, zu 50% hat mein Gegenüber die Hälfte von und zu 50% hat mein Gegenüber das Doppelte. Das ist nicht das Problem.

Doch, genau das ist das Problem. Denn das stimmt nicht, da x zu dem Zeitpunkt bereits fest steht.

Denk es doch mal durch: Angenommen, Du machst den Umschlag auf und hast 10 EUR. Du sagst: Zu 50% hat der andere das Doppelte und zu 50% die Hälfte. Und das stimmt einfach nicht. Denn dann hätte er zu 50% 20 EUR und zu 50% 5 EUR. Dem ist aber offensichtlich nicht so - und deswegen geht eine Rechnung, die darauf basiert, auch daneben.

Das ist nur ein Beispiel - damit die Aussage falsch ist, musst Du den Umschlag nicht öffnen.

Vielleicht nochmal anders formuliert: Wenn Du sagst, dass man zu 50% den Umschlag mit der Hälfte hat und zu 50% den Umschlag mit dem Doppelten - dann ist das richtig. Sobald Du aber sagst, zu 50% hat der andere von meinem Betrag das doppelte und zu 50% von meinem Betrag die Hälfte - dann wird es falsch. Und das ist genau der Knackpunkt.

Beitrag editiert von Stingray am 14.03.2021 um 22:21 Uhr

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Choo Choo.

Old Post Posted: 14.03.2021, 21:35 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Anscheinend schon, denn was Du sagst ist teilweise eben falsch. (EDIT: ) Wobei es genauer gesagt fast komplett richtig ist, was Ud sagst.



Man muss dir nur genug Zeit geben, die Beiträge noch zu editieren. Ich könnte noch warten, bis du das "fast" noch streichst, aber dann laufe ich Gefahr, dass dus vielleicht stattdessen nochmal verschlechterst.

Zitat:
Original geschrieben von Stingray:
Vielleicht nochmal anders formuliert: Wenn Du sagst, dass man zu 50% den Umschlag mit der Hälfte hat und zu 50% den Umschlag mit dem Doppelten - dann ist das richtig. Sobald Du aber sagst, zu 50% hat der andere von meinem Betrag das doppelte und zu 50% von meinem Betrag die Hälfte - dann wird es falsch. Und das ist genau der Knackpunkt.



Genau so ist es. Der Fehler liegt einzig und allein darin, dass aus einer hat zu 50% den höheren Betrag und einer zu 50% den niedrigeren, nicht der Erwartungswert folgt: 50%*2x + 50%*1/2x, sondern 50%*2/3x + 50%*1/3x. Es ist einfach nur die falsche Rechnung. Das hat aber weder etwas damit zu tun, dass ich meinen Umschlag öffne. Der 10 EUR-Schein ist nicht klein genug, damit die Heisenberg'sche Unschärferelation eine Rolle spielt. Und 50%*2(*10EUR)+50%*1/2(*10EUR) ist genauso falsch wie die Variante mit x. Noch hat es etwas damit zu tun, dass der Gesamtbetrag x nicht zufällig ist. Siehe meine Variante, in der ich dem Gesamtbetrag eine 50%-Wahrscheinlichkeit gegeben habe. Aber auch mit 50% Wahrscheinlichkeit für 30 EUR und 15 EUR Gesamtbetrag, bleibt der Erwartungswert gleich. Wenn es daran läge, müsste in der Variante ja plötzlich der positive Erwartungswert des Tausches richtig sein. Ist er aber nicht.
Es ist einfach eine falsche Berechnung des Erwartungswerts. Die Aussage mit der 50%ige Wahrscheinlichkeit, dass mein Gegenüber zu 50% entweder den höheren Betrag (2/3x = 2*(1/3)x) oder niedrigeren Betrag (1/3x = (1/2)*(2/3)x) hat, mag vielleicht zu der dann falschen Berechnung verleiten, ist aber für sich genommen völlig korrekt.

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Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Genau so ist es. Der Fehler liegt einzig und allein darin, dass aus einer hat zu 50% den höheren Betrag und einer zu 50% den niedrigeren, nicht der Erwartungswert folgt: 50%*2x + 50%*1/2x, sondern 50%*2/3x + 50%*1/3x. Es ist einfach nur die falsche Rechnung. Das hat aber weder etwas damit zu tun, dass ich meinen Umschlag öffne.

Ja, zu 50% den höheren und zu 50% den niedrigeren ist richtig. Und in der Tat darf man daraus nicht 50%*2x + 50%*1/2x als Erwartungswert folgern. Und natürlich ist es dafür auch egal, ob ich den Umschlag öffne (das war ein Beispiel, um es konkret zu machen).

Was aber falsch ist - und was Du anfangs als richtig bezeichnet hast - ist, dass es NICHT richtig ist von sich aus zu gehen und zu sagen: "Der andere hat zu 50% das doppelte und zu 50% die Hälfte von dem was ich habe". Wenn das wirklich so wäre, dann wäre 50%*2x + 50%*1/2x auch der korrekte Erwartungswert. Ist es aber natürlich nicht.

Ich sagte:
Zitat:
Ich finds trotzdem etwas trickreich, nicht zu denken "Hä? Aber es stimmt doch trotzdem, dass der andere zu 50% das doppelte hat und zu 50% die hälfte".
woraufhin Du sagtest
Zitat:
Das stimmt ja auch trotzdem.
Nein, tut es nicht. Wie Du ja am Ende des letzten Postings selbst bestätigst, wenn Du "So ist es" sagst. Der andere hat eben nicht zu 50% das doppelte und zu 50% die Hälfte von meinem Betrag. Er hat zwar zu 50% den größeren und zu 50% den kleineren Umschlag (und in einem Umschlag ist auch doppelt so viel wie in dem anderen), aber damit nicht zu 50% das doppelte und zu 50% die Hälfte von meinem Betrag (was auch immer der ist). Das ist aber gerade nicht äquivalent - und das finde ich auch ein bisschen trickreich. Im Übrigen ein bisschen lustig, dass Du sagst, es wäre nicht trickreich, dann aber meine Begründung, warum es trickreich ist, falsch beantwortest.

Und einen kleinen Fehler machst Du dann auch noch:
Zitat:
Original geschrieben von Jesse:
Noch hat es etwas damit zu tun, dass der Gesamtbetrag x nicht zufällig ist

Doch, hat es. So lange der nicht vom Zufallsexperiment beeinflusst ist, kann es nicht richtig sein, zu sagen "Der andere hat zu 50% das doppelte von mir und zu 50% die Hälfte von mir". Denn dazu müsste x in beiden Fällen etwas anderes sein, müsste also im Experient variabel sein. Dass Szenario was Du angibst, damit +25% als Erwartungswert stimmt hat übrigens x als Teil des Zufallsexperiments, da der andere ja danach erst entweder die Hälfte oder das Doppelte wählt. Dadurch wird x Teil des Zufalls. Mein Punkt war: So lange x Teil des Zufalls ist, kann die ursprüngliche Rechnung nicht stimmen. Die Aussage ist richtig.

Beitrag editiert von Stingray am 15.03.2021 um 07:15 Uhr

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Choo Choo.

Old Post Posted: 15.03.2021, 07:05 Uhr
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Es gibt in einer Supermarktkette ein Angebot-Special so nenne ich das mal. Da bekommt man für bestimmte Einkaufssummen Aufkleber-Punkte. Wenn man genügend Punkte zusammenhat, gibts es Küchenartikel (von einer dritten Firma) zum Rabatt.

Nun ist das Problem, dass ich ein bestimmtes Produkt seit Wochen einfach nicht bekomme, weil es nicht vorrätig ist. Die Aktion läuft noch bis April. Sicherlich ist da noch Polster da. Aber ich war zuletzt in 4 Fillialen im Umkreis, überall hatten sie es einfach nicht.

Jedenfalls ein Bekannter, der mal vor Jahren in dieser Supermarktkette gearbeitet hat (als Fillialleiter) hat erzählt, man solle mal bei der Info "mal ordentlich auf die Pelle rücken" weil es sehr warscheinlich ist, dass solche Angebots-Produkte gerne von Mitarbeitern zurückgelegt wird. Man soll mal den Mitarbeitern "auf den Sack gehen und klarmachen, dass man diese Produkte zur Verfügung stellt und nicht zurücklegen soll".

Meine Frage ist nun, wie geht man damit auf die Mitarbeiter zu? Ich will nicht zur Info und dort Krawall machen, weil Produkte zurückgelegt werden (Ob das überhaupt stimmt). Wie würdet ihr da an die Mitarbeiter herangehen? Das Problem ist, wenn ich nett nachfrage, sagen die einfach stur "Is halt nicht da. Da müssen Sie abwarten wenn nachgeliefert wird." So habe ich schon bereits probiert, die Mitarbeiter konnten mir nicht sagen wann nachgeliefert wird, aber "es kommt bestimmt schon nochmal".

Ergo, man muss dann doch schon etwas Härte zeigen, nur wie und im welchen richtigen Umgangston? Es darf nicht zu nett, aber auch nicht zu auffällig oder zu derb wirken.

Beitrag editiert von CaptnSpaulding am 15.03.2021 um 07:21 Uhr

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Old Post Posted: 15.03.2021, 07:16 Uhr
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Weil es mir schon sehr lange auffällt (ich hoffe, dass das hier das richtige Subforum ist): Wieso gibt/gab es in Afrika so viele sehr lange Regierungen mit diktatorischen Zügen? Habe da auch schon einige Leute gefragt, wieso das so sein kann, aber DIE Antwort gibt es - wie so oft in der Geschichte - nicht. Hängt das wirklich noch immer mit dem Imperialismus Anfang des 20. Jhs. zusammen?

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Zitat:
Original geschrieben von Cameron Grimes:
Weil es mir schon sehr lange auffällt (ich hoffe, dass das hier das richtige Subforum ist): Wieso gibt/gab es in Afrika so viele sehr lange Regierungen mit diktatorischen Zügen? Habe da auch schon einige Leute gefragt, wieso das so sein kann, aber DIE Antwort gibt es - wie so oft in der Geschichte - nicht. Hängt das wirklich noch immer mit dem Imperialismus Anfang des 20. Jhs. zusammen?



Das ist ein relativ komplexes Thema, aber im Kern gilt das Mao-Zitat: "Alle Macht geht von einem Gewehr-lauf aus". Das ist natürlich eine sehr einfache Denke, aber im Kern reichen gewisse militäische Strukturen und genug Gefolgsleute eine Diktatur am Leben zu erhalten.

Aber woher kommt das Ganze?

Afrika ist gigantisch groß. Das macht man sich selten klar, aber selbst das 'kleine' Nigeria ist mehr als doppelt so groß, wie Deutschland. Zudem fokussiert sich die Bevölkerung mehr auf einzelne Städte, wohingegen das Hinterland gefühlt keine Sau interessiert. Das führt aber auch dazu, dass im Hinterland keine Sau sich dafür interessiert, was in der Hauptstadt so passiert. Da fehlt einfach der Vernetzungsgrad.

Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass es in Afrika, auch durch die Weitläufigkeit her, keine so hochstrukturieren Lebenswandel gibt, wie es bei uns übers Mittelalter bis in die Neuzeit üblich war. Dort waren und sind es auch heute noch eher die kleinen Dorf-, beziehungsweise Stammesgemeinschaften, die das strukturellen Denken bestimmen. Eine wirkliche Nationalismuswelle, wie in Europa Ende des 19. Jahrhunderts gab es in Afrika nie. Entsprechend ist auch der Staat nicht so sehr im Fokus des Denkens. Damit interessiert auch nicht, was in der Hauptstadt passiert und es ist quasi ein apathisches Tolerieren.

Jetzt könnte man meinen, das doch von der urbanen Bevölkerung ein gewisser Revolutionsdruck ausgehen könnte. Aber auch hier finden wir ganz oft eine Situation vor, vergleichbar mit Europa zu Hochzeiten der industriellen Revolution. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Darüber hinaus gibt es, und ich nehme hier ebenfalls wieder Nigeria als Beispiel, einen sehr exzessiven Umgang mit Alkohol. Auch hier liegen vergleiche zum London des späten 19 Jahrhunderts nahe, von dem man sagt, ein Großteil der Bevölkerung wäre alkoholkrank. Auch sicher nicht die beste Grundlage, um eine funktionierende Demokratie zu errichten.

Und zu guter letzt ist natürlich die interne Zersplitterung zu nennen. Es gibt eben zu viele Stammesgruppen, zu viele religiöse Gruppierungen und vereinfacht gesagt, ist es ein politisches Free4All das von generationenübergreifendem Misstrauen geprägt ist.

Auch darf man die Abwanderung der Fachkräfte, sprich der gesunden Mittelschicht ins Ausland nicht unterschätzen.

Und das alles schafft, jenseits des Imperialismus, keine gute Grundlage für eine echte Demokratisierung.

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Zunächst das Fundamentale. Sei niemals feige, sei niemals grausam. Und iss niemals Birnen! Und nicht vergessen: Hass ist so was von töricht! Und Liebe ist immer weise. Versuch ruhig, immer nett zu sein, aber hör nie auf, gütig zu sein. Oh! Und verrat bloß niemandem deinen Namen. Es würde ihn ohnehin keiner verstehen. Mit Ausnahme von Kindern. Kinder hören ihn gelegentlich. Vorausgesetzt, sie haben ihr Herz am rechten Fleck. [...] Kinder, ja, die hören deinen Namen. Aber keiner sonst. Keiner sonst. Niemals.

Lache laut! Lauf schnell. Vergiss nicht, gütig zu sein.

Old Post Posted: 20.03.2021, 10:52 Uhr
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Wenn ich aber bedenke, dass man sich nach dem 2. Weltkrieg in den damaligen Kolonien schon sehr dafür eingesetzt hat, unabhängig sein zu wollen, müsste eigentlich dieser Gedanke heften bleiben, sodass man nicht mehr unterdrückt werden will, oder? Oder denke ich da zu naiv?

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Old Post Posted: 20.03.2021, 11:42 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Cameron Grimes:
Wenn ich aber bedenke, dass man sich nach dem 2. Weltkrieg in den damaligen Kolonien schon sehr dafür eingesetzt hat, unabhängig sein zu wollen, müsste eigentlich dieser Gedanke heften bleiben, sodass man nicht mehr unterdrückt werden will, oder? Oder denke ich da zu naiv?



Unabhängig von Europa ist das eine. So weit war man sich einig. Aber was danach kam, war eben pures Chaos. Die Frage ist immer, was die dominante und stärkste Verwaltungseinheit ist. In Afrika ist dies oftmals die 'Kommunale Ebene', eben einfach geschichtlich gewachsen und vergleichbar mit dem Feudalsystem in Europa im 13. Jahrhundert. Man müsste sich in Dtld. vorstellen, das quasi jeder Landkreis macht was er will, alleine schon weil es keine einheitliche Bürokratie gibt. Das fördert zu einem gewissen Grad eben Machtmissbrauch und Korruption, schon im kleinen. Letztendlich setzt sich dies dann nach oben fort.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich noch nicht erwähnt hatte, ist von außer herangetragen. Afrika ist ein unglaublich ressourcenreicher Kontinent. Und die westliche Welt braucht diese Ressourcen. Und es ist einfacher, mit destabilisierten Staaten und Militärdiktaturen günstige Geschäfte zu machen, als mit funktionierenden Demokratien. Arme Menschen arbeiten für wesentlich weniger Geld in Scheißjobs. Und darauf baut der Westen auf. Egal ob Näherinnen in Asien, oder eben Kinder in Minen oder beim Elektroschrott-Recycling in Afrika. Destabilisierte Staaten heißt einfach, dass es weniger Regeln gibt, und das bedeutet, dass Ausbeutung von allen Seiten Tür und Tor geöffnet wird.

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Old Post Posted: 20.03.2021, 12:44 Uhr
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Aber gerade alle Diktatoren, die im Zentrum des Arabischen Frühlings stehen/standen, waren davor ziemlich isoliert, wenn es um weltpolitische Relevanz und Nutzen geht. Ebenso andere Regenten wie Sese Soko oder Idi Amin haben über kurz oder lang einiges gemacht, um die Unterstützung zu verlieren... da dürfte dann auch eher dein Argument mit dem Stammesdenken oder das der Religion hinkommen...

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Old Post Posted: 20.03.2021, 14:30 Uhr
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Eine Sache, die mir immer wieder in amerikanischen Filmen und Serien auffällt, ist, dass alle Menschen, die Patienten in Krankenhäusern sind, dort diese Krankenhaushemden anhaben. Ist das einfach nur so ein Ding von der Filmindustrie, damit verdeutlicht wird, dass sie gerade im Krankenhaus sind oder ist das in den USA wirklich ein Ding, dass die da immer diese Dinger anhaben (müssen)?

Hier in Deutschland haben die Dinger ja wirklich nur relativ selten mal Patienten auch an, die meisten haben da doch ihre normalen Klamotten. Für eine Operation oder sowas natürlich mal, aber im Normalfall doch nicht für den normalen Aufenthalt.

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Old Post Posted: 26.03.2021, 04:27 Uhr
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