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Griese ist online! Griese
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Standardicon ZPS errichtet in Berlin Gedenkstätte mit Asche der NS-Opfer Profil von Griese anzeigen Griese eine Private Nachricht schicken Füge Griese zu Deiner Buddy-Liste hinzu Diesen Beitrag einem Moderator melden     Support MOONSAULT.de  Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Das Zentrum für politische Schönheit hat gestern eine neue Aktion gestartet, die vorerst bis zum 07.12. genehmigt ist, die aber nach Möglichkeit dauerhaft dort stehen bleiben soll:

Link zum ZPS

Zitat:

Die Säule gegen den Verrat an der Demokratie!
Das Zentrum für Politische Schönheit hat am Montag eine 2,5 Meter hohe und 4 Tonnen schwere Gedenk- und Widerstandsstätte aus Edelstahl auf dem Gelände der ehemaligen Krolloper errichtet – direkt zwischen Bundestag und Bundeskanzleramt. An diesem Ort legte vor genau 86 Jahren der deutsche Konservatismus die Demokratie in die Hände von Hitler und seinen Nazischergen. Die Vernichtung von Millionen Menschen nahm hier ihren Lauf. Bis heute erinnert nichts an diesen hinterhältigen Verrat der Konservativen an der Demokratie.

Wir haben uns dazu gefragt: Wo ist die Asche von Millionen Ermordeten der Nazidiktatur? Was geschah mit ihren sterblichen Überresten?




Beitrag von der Zeit

Doch die Aktion wird nicht von allen Seiten positiv aufgenommen:

Zitat:
Die "Gedenksäule" vom Künstlerkollektiv "Zentrum für politische Schönheit", die angeblich Asche von im Holocaust ermordeten Juden enthält, sorgt für scharfe Kritik. Christoph Heubner, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, sagt: „Auschwitz-Überlebende sind bestürzt darüber, dass mit diesem Mahnmal ihre Empfindungen und die ewige Totenruhe ihrer ermordeten Angehörigen verletzt werden.“



Link zur MoPo


Was haltet ihr davon?

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HaHoHe,
euer Griesi

Old Post Posted: 03.12.2019, 13:07 Uhr
Beiträge: 61660 | Wohnort: | Registriert seit: 09.04.2006 Info | Posting ID: 9472651  
Griese ist online! Griese
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Grundsätzlich eine spannende Aktion. Ich habe mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht, was eigentlich "danach" passiert ist. Daher hat die Aktion ja zumindest in diese Richtung etwas gebracht.

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HaHoHe,
euer Griesi

Old Post Posted: 03.12.2019, 13:10 Uhr
Beiträge: 61660 | Wohnort: | Registriert seit: 09.04.2006 Info | Posting ID: 9472652  
KuuhDeeGraaaas ist offline KuuhDeeGraaaas
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Interessante Idee, nachdem ich in der alten Synagoge in Berlin war, in der eine ganze Wand mit den Namen der Menschen der Gemeinde war (hell für getötet, dunkel für überlebend), kann ich sagen was für eine krasse Wirkung diese Art Mahnmale hat.

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Mächtiger FC Bayern München e.V./Sportverein Darmstadt 1898 e.V./Sportverein Eintracht Trier 05 e.V. uvm.
i used to be a socialist, a sort of communist
now i'm a pessimist and i don't care at all
(The Real McKenzies - Pour Decisions/10,000 shots)

Old Post Posted: 03.12.2019, 13:11 Uhr
Beiträge: 7813 | Wohnort: Kürten | Registriert seit: 30.10.2015 Info | Posting ID: 9472654  
Kane ist offline Kane
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Die Kritik war in den letzten Tagen schon recht heftig und hat nun auch eine Reaktion des ZPS hervorgerufen:

Zitat:
"Zentrum für Politische Schönheit" entschuldigt sich

Viel Kritik hat die Installation des "Zentrums für Politische Schönheit" im Regierungsviertel hervorgerufen. "Pietätlos" und "geschichtsvergessen" hieß es zur Stele, in der sich angeblich Asche von Holocaust-Opfern befindet. Nun macht das Künstlerkollektiv eine Kehrtwende.

Das Künstlerkollektiv "Zentrum für Politische Schönheit" (ZPS) hat eingeräumt, bei seiner jüngsten Aktion, einer Stele mit angeblichen Asche- und Knochenresten von Holocaust-Opfern, Fehler gemacht zu haben. Am Mittwochnachmittag veröffentlichte die Gruppe im Internet eine Entschuldigung an Holocaust-Überlebende und Angehörige von NS-Opfern.

"Wir haben Fehler gemacht", hieß es. Dem ZPS habe nichts ferner gelegen, "als die religiösen und ethischen Gefühle von Überlebenden und Nachkommen der Getöteten zu verletzen". Und: "Wir möchten insbesondere auch die jüdischen Institutionen, Verbände oder Einzelpersonen um Entschuldigung bitten, die durch unsere Arbeit die Totenruhe nach jüdischem Religionsrecht gestört oder angetastet sehen."

Die Internetseite für die Aktion unter dem Titel "Sucht nach uns!" wurde abgeschaltet. Die ZPS-Aktivisten haben zudem angekündigt, die Säule im Regierungsviertel zu verhüllen und eine für Samstag angekündigte öffentliche Aktion abgesagt. Zunächst wurde am Mittwoch das Sichtfenster der Stele abgeklebt.

Das Künstlerkollektiv erklärte in Reaktion auf die Ankündigung von Protesten gegen das Denkmal: "Die Vorstellung, dass sich dort Menschen, die sonst auf einer Seite stehen, in Kundgebungen gegenüberstehen könnten, ist für uns nicht vorstellbar."

"Auschwitz-Überlebende sind bestürzt"
Am Montag hatte das ZPS in der Nähe des Bundestags eine Säule aufgestellt, in die sie nach eigenen Angaben Asche von Opfern der Nazis eingeschlossen hatte. Dafür seien mehr als 200 Bodenproben an 23 Orten in Deutschland, Polen und der Ukraine genommen worden, an denen Nazis Massenmorde begingen. Laboruntersuchungen hätten in mehr als 70 Prozent Hinweise auf menschliche Überreste gegeben, hieß es. Am Dienstag machte das ZPS dazu widersprüchliche Angaben. Zum einen hieß es: "Alle positiven Proben wurden alle zurück an die Orte der Entdeckung gebracht." Zum anderen hieß es, in der Stele sei menschliche Asche vorhanden.

Wie ZPS-Sprecher Philipp Ruch der Deutschen Presse-Agentur sagte, gab es weitere vergleichbare Projekte in mehreren Städten, darunter Halle, Arnstadt und Cottbus. Auch diese wurden laut ZPS umgestaltet und die Stelen ersetzt.

Die Kunstaktion war auf breite Kritik gestoßen. Unter anderem hatte der Zentralrat der Juden eine mögliche Störung der Totenruhe kritisiert. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker, nannte die Aktion "völlig geschmacklos" und forderte den sofortigen Abbau. Die Bundesregierung schloss sich der Kritik Beckers an. Sie achte zwar die Kunstfreiheit, sagte eine Regierungssprecherin. Sollte es sich aber bewahrheiten, dass sich in der am Reichstagsgebäude aufgestellten Gedenksäule Asche von Holocaust-Opfern aus Auschwitz befinde, wäre das "pietlos und geschichtsvergessen". Der Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees, Christoph Heubner, sagte: "Auschwitz-Überlebende sind bestürzt darüber, dass mit diesem Mahnmal ihre Empfindungen und die ewige Totenruhe ihrer ermordeten Angehörigen verletzt werden."

Lea Rosh findet Aktion großartig
Doch es gab auch Zustimmung zu der Aktion. So nannte etwa Lea Rosh, die Vorsitzende des Fördervereins "Denkmal für die ermordeten Juden Europas", die Aktion großartig. "Es ist ja eine politische Botschaft, die damit einhergeht. Es ist die Botschaft: Guckt hin, hier ist die Macht an die Nazis übertragen worden."

Das Zentrum für politische Schönheit ist für umstrittene Kunstaktionen bekannt. Im Herbst 2017 hatte die Gruppe mit dem Nachbau des Holocaust-Mahnmals auf einem Nachbargrundstück von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke auf sich aufmerksam gemacht. Vor dem Berliner Gorki-Theater stellten sie 2016 einen Käfig mit Tigern auf. Darin sollten sich Migranten fressen lassen, sollte die Bundesregierung Flüchtlinge nicht einfliegen lassen. 2015 legte das ZPS symbolische Gräber für Flüchtlinge vor dem Reichstag an. Ebenfalls 2015 zeigten sie Pläne für eine gewaltige Brücke von Europa nach Nordafrika. Wenig später ließen sie Rettungsinseln im Mittelmeer errichten.



Quelle / rbb24.de

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YES! YES! YES!

Old Post Posted: 04.12.2019, 22:11 Uhr
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Das ist allerdings auch geschmacklos. Auf das politische Anliegen hätte man auch anders aufmerksam machen können als damit, irgendwo Totenasche auszugraben, noch dazu, ohne die Angehörigen dazu zu fragen. Das mag in dem Fall nicht gegangen sein, aber zumindest gewisse irgendwie stellvertretende Organisationen wie eben den Zentralrat der Juden hätte man zu Rate ziehen können. Da war man mal wieder auf Provokation aus, was ich an all diesen so vorgehenden aktivistischen Gruppen negativ sehe.

Old Post Posted: 04.12.2019, 22:23 Uhr
Beiträge: N/A | Wohnort: | Registriert seit: Not Yet Info | Posting ID: 9473954  
mili ist offline mili
MoonSurfer 1000

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Das ganze hat hier im Saarland und auch international insofern Wellen geschlagen, als dass das ZPS einen Gedenkstein vom Grab von Franz von Papen hier nebenan in Wallerfangen geklaut hat und zur Gedenkstätte nach Berlin verfrachtet hat, damit der deutsche Konservatismus seine historische Schuld an der Demokratie aufarbeiten könne. In Anlehnung an die beginnende Anbiederung einiger CDU "Konservativer" an die braun-blauen. Im Grunde wird hier nur der Diebstahl und die Störung der Totenruhe kritisiert, öffentlich gutheißen traut sich natürlich niemand. Erwähnenswert ist jedoch die Tatsache, dass die Grabanlage zwar Teil des Wallerfanger Friedhofs ist, allerdings die Anlage der von Papens wie auch die der Villeroys in Privatbesitz sind und somit Privatgrund. Das ZPS hat von einem Ehrengrab geschrieben, was in dem Fall falsch ist und den Eindruck erstehen ließ, dass da von öffentlicher Seite irgendeine Ehrung für den Wegbereiter der Nazi Herrschaft geschehen würde. Dem ist faktisch und glücklicherweise nicht so.

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11 blau-schwarze müsst ihr sein!
TuS Koblenz 1911

Old Post Posted: 05.12.2019, 07:03 Uhr
Beiträge: 2473 | Wohnort: SLS/KO | Verein: TuS Ko & FCB | Registriert seit: 12.10.2008 Info | Posting ID: 9474117  
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Umstrittene Installation vor dem Reichstag wird umgebaut

https://www.berliner-zeit...bgebaut-li.2779

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Aber ich liebe Euch doch alle. ;-)

Old Post Posted: 06.12.2019, 16:34 Uhr
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