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WWE: Looking forward to.. Summerslam 2013 - Der MOONSAULT.de Roundtable (3/3)
Verfasst von Bratkatze am 18.08.2013, 15:55 Uhr
GWF Berlin Wrestling Night
Looking forward to.. Summerslam 2013 - Der MOONSAULT.de Roundtable (3/3)Heute Nacht gibt es die 26. Auflage der größten Party des Sommers - den Summerslam! Die zweitgrößte Veranstaltung des Jahres bietet dieses Mal sehr spannende Ansetzungen, die einiges versprechen. Während Rob Van Dam einen Monat nach seiner Rückkehr direkt in einem Titelmatch gegen US Champion Dean Ambrose steht, bekommt es Brie Bella mit Natalya zu tun. Kane bekommt die Chance sich in einem "Ring of Fire"-Match an Bray Wyatt zu rächen. Eine Rechnung zu begleichen haben auch Dolph Ziggler und Kaitlyn, die ihren Widersachern Big E Langston und AJ Lee in einem Mixed Tag Team Match gegenüberstehen. Weiterhin trifft Cody Rhodes auf seinen ehemals besten Freund, Mr. Money in the Bank, Damien Sandow. Christian bekommt die Chance sich den World Heavyweight Titel von Alberto Del Rio zu schnappen, CM Punk darf sich daran versuchen "The Beast" Brock Lesnar zu bändigen. Im Main Event stehen sich WWE Champion John Cena und Herausforderer Daniel Bryan gegenüber. Als Special Referee fungiert Triple H um einen sauberen Matchverlauf zu garantieren.

Natürlich bietet Euch MOONSAULT.de auch dieses Mal einen Roundtable. Mit von der Partie sind Captain Elbow, RatedRKO und Bratkatze. MOONSAULT.de wünscht Euch natürlich wie immer viel Spaß!



Singles Match
CM Punk vs. Brock Lesnar (w/ Paul Heyman)

The Best vs. The Beast - CM Punk vs Brock Lesnar. Ein Match zwischen zwei Personen, die einem Menschen sehr nahe stehen/standen: Paul Heyman. CM Punk war bis zum Money in the Bank PPV sowohl Client, als auch der beste Freund Heymans. Jedenfalls schien es so. Nach einem Turn gegen Punk, zeigte Heyman sein wahres Gesicht. Sein bester Freund ist Brock Lesnar, Punk ist ihm nichts wert. Kann sich CM Punk an Heyman rächen und Brock Lesnar aus dem Weg räumen? Oder zeigt Lesnar, warum gerade er der ist, auf den Paul Heyman bauen kann?


Captain Elbow:Hier erwartet uns der Höhepunkt der Geschichte um Lug und Trug, Freundschaft und Verrat. Der eiskalt berechnende Heyman schickt sein Biest Brock Lesnar gegen den "Best in the World" nur mit einem Ziel: Ihn zu zerstören! CM Punk sinnt auf Rache gegen seinen teuflischen Ex-Manager und ehemals besten Freund. Paul Heyman und Brock Lesnar tappten bei RAW in Punks Falle und heute kommt es zum großen Showdown.

Wrestlerisch erwarte ich einen intensiven Brawl, dem kann Punk nur mit seinen akrobatischen Manövern etwas entgegenhalten. Es wird viel zu bruch gehen, vielleicht auch einer der beiden Gegner? Der SummerSlam wird heiß und erreicht hier seinen Siedepunkt.
Am Ende wird wohl Brock Lesnar siegen und nach dem Sieg über Triple H wieder einen PPV-Sieg bekommen. Was daraus weiteres erwächst bleibt schmenenhaft zu erahnen.
Sieger: Brock Lesnar


RatedRKO: The Best versus the Beast. Den Slogan für dieses Match hätte man nicht besser wählen können, es schreit einfach nach einem großen Match. Die Paarung CM Punk gegen Brock Lesnar verspricht auch genau das und die Grundstoryline der Rache an Paul Heyman ist nicht nur logisch aufgebaut sondern auch eine gute Grundlage für eben ein solches Match. Doch wirklich aufgekommen ist das Big-Time-Feeling bei mir bisher immer noch nicht.

Wirklich abschließend benennen kann ich den Grund hierfür eigentlich nicht. Wie gesagt, der Turn von Paul Heyman wurde vor Money in the Bank nachvollziehbar und eindrücklich aufgebaut, sodass die Konstellation schon passte. Von dort aus machte es auch Sinn, dass Punk Rache sucht und dass Paul Heyman zur Verhinderung dieser auf Brock Lesnar zurückgreift. Grundkonstrukt passt. Dass CM Punk und Paul Heyman zur absoluten Elite gehören was Promos angeht - und auch im Verlauf der Fehde einige schöne Dinger herausgehauen haben - muss man denke ich nicht erneut groß betonen. Auch beispielsweise die im Style eines Reality Show-Interviews gefilmte Promo von Brock Lesnar passte sehr gut zum verkörperten Charakter und zur Idee der Storyline. Die vor allem zum Beginn der Fehde fein eingewobenen Realitäts-Aspekte bezüglich der Vergangenheit von CM Punk und Paul Heyman hatten auch ihre Berechtigung und trugen zur Tiefe der Storyline bei. Klingt eigentlich nach einer richtig guten Fehde.


Doch irgendetwas fehlte mir. Wirklich groß war es nicht, was das Potenzial anging war alles irgendwie mindestens ein Level unter dem Potenzial der Beteiligten. Die Promos waren gut, aber - mit Ausnahme der großen Abrechnung - nicht überragend. Den Beat-Downs fehlte immer ein Fünkchen zur beeindruckenden Sache. Das kann natürlich an meiner persönlichen Erwartungshaltung liegen, aber diese ist nunmal Grundlage meiner Wahrnehmung. Gerne hätte ich an einigen Stellen auch mehr Abwechslung oder Tiefe gesehen.

Was ich aber vor allem bemängele ist das ungenutzte Potenzial CM Punk und Brock Lesnar schon vor dem Ende der Partnerschaft von Punk und Heyman zusammen zu führen. Gelegenheiten dazu gab es ja viele, sei es nur in ein bis zwei minimalen Backstage-Segmenten. Das hätte vor allem zwei Effekte gehabt. Zum einen hätte man bereits eine Beziehung zwischen den beiden etablieren können die die späteren Aussagen in der Fehde selber - beispielsweise sprach Lesnar davon CM Punk nie gemocht zu haben - abgesichert und greifbar gemacht hätten. Vor allem aber hätte man zum anderen eine viel stärkere Struktur gehabt. In den ganzen Monaten der Zusammenarbeit von Paul Heyman und CM Punk wirkte es so, als gäbe es zwei Paul Heymans. Den Paul Heyman der eben an der Seite des Best in the World agiert und den Paul Heyman der die Interessen von Brock Lesnar vertritt. Eine Bindung zwischen diesen Aufgaben gab es nicht und gerade diese Bindung hätte der Fehde hier gut getan. Von vornherein wäre glasklar gewesen, dass man hier eine explosive Mischung mit divergierenden Interessen hat. Dass man sich nicht ewig aus dem Weg gehen kann. Dass etwas passiert. Für meine Sichtweise hätte das der Fehde sehr gut getan.

Ein minimaler Aspekt - für den man mich zerreißen kann - ist für mich auch das aktuelle Auftreten von CM Punk. Die neue Frisur von CM Punk geht einfach nicht. Um Missverständnissen vorzubeugen hole ich etwas weiter aus. Frisuren - wie auch Outfits - haben im Wrestling zwei mögliche Bedeutungen. Im Normalfall haben sie keine Funktion bzw. werden nicht als besonders wahrgenommen (John Cena, als Paradebeispiel), in manchen Fällen sind sie aber auch ein herausragendes Element, dass den Charakter oder das Gimmick eines Wrestlers unterstreicht bzw. ein Markenzeichen ist (Daniel Bryan). Im zweiten Fall soll Aufmerksamkeit auf die Optik gelenkt werden weil sie das Gimmick unterstützt, im ersten Fall soll sie möglichst neutral sein weil sie keinen eigenen Wert hat. Das was CM Punk aktuell auf dem Kopf und auf den Backen hat formt seinen Charakter überhaupt nicht, lenkt aber tierisch ab. Er sieht weder besonders sympathisch aus, noch besonders individuell, noch besonders typisch. Er sieht aus wie ein Mitglied der Quietschboys aus Hallo Spencer. Das passt nicht zum Grundcharakter des CM Punks in den Shows und auch nicht zum neuen CM Punk in der Fehde. Es ist irgendwie komisch. Wie gesagt, ein kleiner Aspekt der bei mir aber den Effekt hat, dass ich mit diesem CM Punk nur schwer identifizieren kann. Es ist schwer das in Worte zu fassen und ich erwarte fast, dass das falsch rüberkommt, aber es ist da.

Trotz all dieser Kritikpunkte bleibt für mich eine wirklich gute, starke Fehde - die eben nur ihr Potenzial nicht nutzte - und bei der die Hoffnung auf ein ordentliches Match besteht. Die Matches von Brock Lesnar waren zuletzt zwar nicht wirklich überragend und die Underdog-Monster-Konstellation spricht auch nicht unbedingt dafür, aber Punk kriegt auch so etwas meistens hin. Kommen wir also zur Frage des Siegers. Am Ende der Go-Home-Show blieben zwei Strömungen. Die Storyline schreit eigentlich nach einem Sieg von CM Punk. Es geht darum, Rache an Paul Heyman zu nehmen und dazu muss er eben an dem als unbezwingbar dargestellten Brock Lesnar vorbei. Und daran glaubt außer ihm selbst fast keiner. Wie gesagt Underdog-Thematik. Die Storyline schreit einfach nach einem Sieg von CM Punk. Sollte es allerdings in naher Zukunft zu einem weiteren Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten kommen, könnte hier auch Lesnar gewinnen. An dieses glaube ich aber nicht wirklich, deswegen spricht die Weitwinkel-Konstellation für mich für CM Punk.
Mit kleinerem Fokus auf die Go-Home-Show sieht es aber eigentlich anders aus: Am Ende des letzten RAWs triumphierte CM Punk, schaltete sowohl Lesnar als auch Curtis Axel überzeugend aus. Nach WWE-Logik schreit das eigentlich nach einem Sieg von Brock Lesnar und viele User nehmen dies auch als Argument. Ich sehe das allerdings etwas anders. Diese WWE-Logik ist im Normalfall folgendermaßen aufgebaut: Wrestler X ist am Ende von RAW obenauf, heißt wir glauben dass er der überlegene Mann ist, ein Sieg von Wrestler Y wäre also eine Überraschung. Logische Dynamik. Die liegt hier aber nicht vor. Wrestler X in der Person von CM Punk war bei RAW zwar die Person mit dem besseren Ende, aber er ist keineswegs deswegen der Favorit im Match. Nicht nur weil er für die Attacke einen Stuhl brauchte, sondern auch weil der Beat-Down kein Element war um zu zeigen, dass Punk überlegen ist. Wegen des Stuhles war es nicht einmal ein Element das vordergründig zeigt, dass CM Punk eine Chance hat. Es war ein Element, dass zeigt, dass Punk selbst Lust auf die Auseinandersetzung mit Brock hat. Die aus der Attacke resultierende Frage ist nicht, ob Brock danach Punk besiegen kann, sondern in welcher Laune Brock nach so einer Attacke wohl ist. Es hat die Favoritenrolle noch mehr zu ihm, also zu Wrestler Y geschoben. Deswegen passt das normale Schema hier nicht und ich gehe deswegen auch von einem Sieg des Punksters aus. Wäre auch bei den zu erwartenden Heel-Siegen in anderen größeren Matches eben der nötige große Face-Erfolg.
Sieger: CM Punk


Bratkatze: Ich weiß nicht wieso, weshalb, warum.. aber irgendwie kann ich mich noch nicht ganz für das Match begeistern. Immer, wenn ich Brock Lesnar sehe, habe ich das Gefühl, dass mit dem Match beim Summerslam das Kapitel für die nächsten Monate wieder abgeschlossen ist. Daher bin ich total unmotiviert für die nächsten Wochen, bezüglich dieser Fehde.
Aber nun gut, das Match steht, Best vs. Beast. Der Turn von Heyman gegen Punk ging in Ordnung und hey, Lesnar gegen Punk klingt immerhin nicht schlecht. Aber dieses Big Time Feeling fehlt trotzdem. Ich habe bei diesem Match einfach das Gefühl, wie vor einem Match wie Ryback gegen The Miz. Underdog gegen Monster, irgendwie nichts besonderes. Wenn man das Match gut beenden will, so braucht dieses Match einen Moment. Irgendwas großes, besonderes. Was genau, kann ich nicht sagen. Ein Eingriff von Axel wäre nichts besonderes, vielleicht ein neuer Heyman-Guy, irgendwas.
Nunja, wie läuft das Match ab.. Zerstörung, Comeback, unsauberes Finish. Wahrscheinlich doch durch Axel, Heyman wird auch seine Finger im Spiel haben. Ich gehe einfach davon aus, dass Axel Punk letztendlich doch den Sieg kosten wird und die beiden bis NoC fehden werden, ein Run von Punk als Intercontinental Champion wäre mal wieder was. Was die Zukunft für Lesnar bringt, weiß der Geier, ich lass mich überraschen.
Sieger: Brrrooooooock Lesnaaaaaar




WWE Championship Match - Special Referee: Triple H
John Cena © vs. Daniel Bryan

Hart hat sich Daniel Bryan dieses Match erarbeitet, nun steht er vor der Chance seines Lebens. Trotz Strapazen und den vielen Steinen, die ihm in den Weg gelegt wurden, steht er nun im Main Event einer der größten Wrestlingveranstaltungen. Bryan wrestlete sich gegen Mr. McMahons und Brad Maddox' Willen in die Herzen der Fans und kann seinen Aufstieg nun mit dem WWE Championship krönen. Doch natürlich hat John Cena ihm auch etwas entgegenzusetzen. Kann Bryan den Gipfel erklimmen? Und inwiefern wird Triple H ein sauberes Match garantieren können, bzw. inwiefern wird versucht werden, Bryan am Titelgewinn zu hindern?


Captain Elbow: Nun gilt es! Ein Moment der guten Laune für doe vielen Fans von Daniel Bryan oder schnappt doch die Viper im letzten Moment zu? Daniel Bryan ist over wie nie und kann hier den größten Sieg seiner Karriere einfahren. Ein weiterer Faktor, neben Randy Orton, ist natürlich der Gastringrichter Triple H und außerdem ein mögliche Einmischung von Vinve McMahon.

Das Macht des Sommers ist nun spannend wie kaum ein anderes in den letzten Monaten. Viele Ausgänge sind möglich und wer weiß schon genau, wer am Ende den WWE-Championship mit nach hause nimmt. Es gibt so viele Variablen, die eine wichtige Rolle im Ausgang des Mainevents spielen können. Ich lasse mich einfach begeistern und hoffe das Beste. Wenn Daniel Bryan nicht gewinnt...
Sieger: Daniel Bryan


RatedRKO:Ich sage es direkt zu Beginn: Für mich ist das die beste World-Title-Fehde seit langer, langer Zeit. Starke Charaktere, mehrere verwobene Storylines, viele Interessen und Beteiligte, starke Promos und ein völlig offener Ausgang. Danke;

Ich weiß gar nicht so recht womit ich beginnen soll, das Ganze war von so langer Hand aufgebaut. Die Aversionen von Vince McMahon in Richtung Daniel Bryan wurden auch in den Shows immer wieder unterschwellig eingestreut, sodass man eine Grundlage schon vor Ausbruch der eigentlichen Geschehnisse hatte. Der Trennung des Teams HellNo ging mit der Weak-Link-Thematik schon der langsame Aufbau des Singles Wrestlers Daniel Bryan voraus. In den Wochen nach Money in the Bank explodierte das dann alles förmlich und aus der Idee des Weak Link ist heute ein riesiges Netz mit verschiedenen Schichten geworden: Auf der Ebene 1 John Cena der Champion und Daniel Bryan der Herausforderer, die sich auf zwei Dimensionen begegnen: Zum einen der rein sportliche Wettkampf zweier großer Wrestler und zum anderen die von Bryan angeführte Indy-Respekt-Frage (auf die ich ganz gut hätte verzichten können). Auf Ebene 2a lauert derweil Randy Orton mit dem Money in the Bank-Koffer der zu beiden Kontrahenten eine besondere Beziehung pflegt: Mit Daniel Bryan beschäftigte er sich die letzten zwei Monate intensiver, John Cena ist quasi seine Nemesis und er hat ihn in den letzten Wochen immer wieder verbal attackiert. Neben ihm, auf Ebene 2b sind die beiden großen Backstage-Interessen: Vince McMahon und Triple H. Vince mit klar erklärten Ziel, dass Daniel Bryan kein Champion wird und Triple H der einen fairen Kampf möchte. Zweitgenannter ist hier durch seine Rolle als Special Referee auch noch ein einzelnes Element auf Ebene 2c. Ob und wie diese beiden Ebenen mit Ebene 2a verknüpft ist noch offen. Auf Ebene 3a finden sich wiederum die beiden Handlanger von Vince McMahon: Brad Maddox und Wade Barrett. Offen ist, ob diese Ebene noch mehr bisher nicht in Erscheinung getretene Personen beinhaltet. Und final haben wir auf Ebene 3c Stephanie McMahon deren Rolle zum jetzigen Zeitpunkt völlig undurchsichtig ist. Ein großartiges Geflecht.

Und genau dieses Geflecht macht die Sache so schwer. Was passiert? Irgendwie scheint alles möglich, das einzige Szenario was fast keiner erwartet ist ein cleaner Sieg von John Cena. Allein das ist - potenzielle Auszeit hin oder her - bemerkenswert. Ein Wunschszenario vieler Fans ist der große Feel-Good-Moment für Daniel Bryan, dem wohl heißesten Eisen im amerikanischen Pro-Wrestling aktuell. Nachvollziehbar ist dieser Wunsch vollkommen (generell teile ich ihn auch) und wenn man die Einzel-Dynamik mit John Cena betrachtet - und somit nur auf Ebene 1 bleibt - wäre das auch das logische Ergebnis. Aber es gibt eben noch die nachgeordneten Ebenen, Interessen und Elemente. Vince McMahon will verhindern, dass Daniel Bryan Champion wird, Randy Orton will selber Champion werden. Gut möglich, dass sich diese beiden Interessen vermischen und beide gemeinsam die Ziele erreichen, Andeutungen in diese Richtung gab es. Ein Cash-In scheint nicht unwahrscheinlich, aber auch hier gibt es unzählige Optionen: Erfolgreich oder nicht erfolgreich. Nicht erfolgreich weil Bryan oder Cena ihn besiegen, oder weil jemand anderes es verhindert? Auf eigene Faust, mit Mr. McMahon oder sogar mit einem anderen Akteur. Was haben wir noch im Angebot? Sieg von John Cena nachdem Triple H einen Fehler macht oder Bryan benachteiligt was eine ganz neue Fehdenoption eröffnet. DQs, CountOuts, No Contests. Der unvermeidliche John-Cena-Heelturn sei nur der Vollständigkeit halber genannt. Und auch wenn ich es eigentlich nur aus Spaß gesagt habe; seit dem letzten RAW spukt mir der Gedanke eines Heelturns von Daniel Bryan immer wieder irre kichernd im Gehirn herum. So war doch Daniel Bryan in der Promo mit John Cena eigentlich kein sympathischer Charakter, so ist die WWE immer noch die WWE und Daniel Bryan kein wirkliches potenzielles Face und so kennen wir die Geschichten was man mit anderen Faces neben Cena gerne macht. Ich kann und will die Option: Vince screwt Cena zu Gunsten Bryans und Triple H bringt Orton um seinen Cash-In nicht mehr völlig ausschließen, auch wenn ich nicht davon ausgehe.

Mein Szenario fußt auch auf der Annahme, dass es am Besten für Daniel Bryan wäre, wenn er John Cena zwar besiegen könne, dann aber direkt von den powers that be um den Titelg gebracht wird, was die große Jagd und den endgültigen Gewinn bspw. bei WrestleMania zur Folge hat. Ich denke, dass das Daniel Bryan und uns Fans viel mehr bringt, als wenn er direkt sein Ziel erreicht. So ist doch eine Grundweisheit des Wrestlings immer noch, dass ein Face meist besser als Jäger, ein Heel besser als Gejagter funktioniert. Auch die Dynamik eines Faces, dass sich gegen seinen Boss durchsetzen muss hat in der WWE schon einmal sehr gut funktioniert; durch die Eigenheiten von Daniel Bryan wäre es aber keine Kopie. Für dieses Szenario wäre selbstverständlich ein sofortiger Cash In von Randy Orton die saubere und eigentlich einzige Lösung. In dem Fall hat man denke ich sofort zwei Bilder im Kopf. Auf dem einen rennt Randy Orton eigenständig heraus und auf dem anderen wird er von Vince McMahon heraus gewunken. Diese Bilder kommen sofort und ohne zu Zögern. Ja man erwartet es fast. Und deswegen ist es mir zu einfach. Randy Orton wurde in den letzten Wochen, ja sogar im letzten Segment bei SmackDown so offensichtlich positioniert, dass ein einfacher Cash-In keine Überraschung und auch nicht der große Knall wäre, den man eigentlich erwarten muss. Und was wäre die Konsequenz aus dem Ganzen - wenn mir mal John Cena wirklich erstmal aus dem Bild heraus nehmen - Randy Orton und Vince McMahon stehen Daniel Bryan und Triple H gegenüber. Ein etablierter Topstar mit einer Autoritätsfigur gegen einen aufstrebenden Topstar mit einer Autoritätsfigur die gleichzeitig noch ein Megastar ist. Wir alle wissen, wie “gut“ es CM Punk getan hat, als er in seinem Sommer an die Seite von Triple H gestellt wurde (von der Konfrontation mal ganz zu schweigen). Da funktioniert auch die Dynamik des unterdrückten Fanlieblings nicht mehr wirklich, wenn jetzt der nominelle Boss an seiner Seite steht.

Daniel Bryan muss am Ende was das angeht ganz alleine stehen. Gegen die großen Strippenzieher deren Plan es von Anfang an war ihn an seinem Triumph zu hindern. Und Teil dieses Planes muss aus meiner Sicht Triple H sein. Dass Randy Orton seine Chance wittert erwartet jeder und auch Daniel Bryan muss davon ausgehen. Dass Vince McMahon alles erdenkliche tun wird, um Daniel Bryan vom WWE-Titel fern zu halten erwartet jeder und auch Daniel Bryan. Dass aber Triple H, der große Verteidiger von Daniel Bryan und die Stimme der Gerechtigkeit am Ende derjenige ist der den Traum zum platzen bringt, das wäre der schwere Schlag in den Magen den Daniel Bryan braucht um die Story voranzubringen. Erklären kann man das auch völlig logisch daraus, dass man Bryan und Cena in Sicherheit wiegen musste, etc. Solche Spielchen gab es im Wrestling schon zuhauf.

Ich erwarte also folgendes: Daniel Bryan gewinnt das Match gegen John Cena clean, aber nicht völlig dominant (also nicht durch TapOut). Während des Matches erscheint Vince McMahon mit Wade Barrett im Schlepptau und sorgt für ein bisschen Tumult, an dessen Ende könnte Triple H sogar (scheinbar) k.o. gehen und eine Miniphase mit Maddox als Referee eintreten, die vor allem dazu dient Triple H als Guten zu etablieren. Triple H kann in dem Sinne die Angreifer auch zurückschlagen und Vince bleibt alleine verzweifelt am Rande des Geschehens zurück. Nach Ende des Matches reichen sich John Cena und Daniel Bryan respektvoll die Hand (wenn Zeit bleibt sogar eine Promo) und Cena verlässt geschlagen aber glücklich die Halle. Triple H hebt noch einmal die Hand von Daniel Bryan als Zeichen seines Sieges in die Höhe, nur um ihm ohne Vorwarnung den Pedigree zu verpassen und kalt auf ihn hinab zu starren. Der Rest ist einfach erzählt: Orton kommt heraus (vielleicht mit Stephanie), Cash-In beim grinsenden Triple H, RKO, neuer Champion, Umarmung von Triple H und Vince McMahon, die neue Corporation steht.

Mir persönlich würde das Szenario sehr gut gefallen, da es sowohl einen riesigen Überraschungsmoment bietet und viele offene Fragen für die nächsten Wochen, ja Monate aufwirft, aber eben auch nicht völlig aus der Luft gegriffen ist und riesige Logiklöcher (für Wrestlingbegriffe aufweist). Ob es so kommt, weiß ich nicht. Und das ist toll. Ich freue mich.
Sieger 1: Daniel Bryan
Sieger 2: Randy Orton


Bratkatze: YES! YES! YES! Auf dieses Match bin ich heiß wie Frittenfett. Ich freu mich. Irgendwie hab ich absolut keine Ahnung was heute Nacht ablaufen wird, das find ich gerade so atemberaubend. Hunderte Szenarien wären möglich, ich hoffe man entscheidet sich für ein gutes.
Wir haben Cena als Champion, der wird keine besondere Rolle spielen, außer ein Heelturn - die Wahrscheinlichkeit liegt jedoch erneut im Minusbereich.
Daniel Bryan wird wrestlen und seine Rolle hängt von den Eingriffen von außerhalb ab - die wohl die wichtigste Rolle spielen werden.
Diverse Szenarien schwirren mir im Kopf rum: Ausschalten von Triple H, Vince als Ref, Screwjob? Sieg Bryan, Turn Triple H, Cash-In? Sieg Cena, Handshake, Ende? Allianz McMahon/Orton? Allianz Triple H/Orton? Oder doch erneut Kevin Nash? Wer weiß, wer weiß..
Wunschdenken: Ich denke, dass Triple H wohl der springende Punkt im Match sein wird. Und irgendwie gehe ich stark vom Turn gegen Bryan aus. Daniel Bryan wird das Match wohl gewinnen, jedoch danach einen Pedigree von Hunter einstecken, danach Cash-In und wir haben einen neuen Champion, der Randy Orton heißt. Evolution reloaded? Gerne!
Sieger: Daniel Bryan - TITELWECHSEL! -> Cash-In: Randy Orton verlässt die Halle als
WWE Champion.

Rated RKO, Captain Elbow & Bratkatze


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