![[Lion's Take] BluRay-Review: "WWE's Greatest Rivalries: Shawn Michaels vs. Bret Hart"](http://www.moonsault.de/newzboard/uploads/image-24552.jpg)
Diese Woche hat die WWE in den USA den ersten Teil einer neuen "History"-Reihe auf den DVD-Märkten veröffentlicht. Mit "
WWE's Greatest Rivalries" möchte man in der Zukunft einige der größten Fehden der WWE-Geschichte historisch aufarbeiten und dafür die jeweils daran beteiligten Protagonisten zu einem gemeinsamen Doppel-Interview in ein hauseigenes TV-Studio einladen. Schon jetzt steht fest, dass zukünftige Projekte in dieser neuen Serie sich fortan an einer sehr hohen Meßlatte orientieren müssen. Denn Teil 1 ist qualitativ so überragend gut geworden, dass es sämtliche Nachfolger schwer haben dürften, diese Erstveröffentlichung noch einmal zu übertreffen. Was allerdings auch kein Wunder ist, wenn man sich die beiden Männer anschaut, die für den ersten Teil ausgewählt wurden, um ihre ehemalige Rivalität noch einmal vor den Augen der Zuschauer Revue passieren zu lassen und sich den Fragen von WWE Hall of Famer Jim Ross zu stellen:
Shawn Michaels und Bret "The Hitman" Hart
Beide Wrestler sind im Gedächtnis der Fans für immer untrennbar mit dem ominösen Ausgang der Survivor Series 1997 verbunden. Der sogenannte "Montreal Screwjob" - bei dem Shawn Michaels durch angebliche "Aufgabe" des Hitmans den WWF Title von Bret Hart gewann, nachdem dieser sich im Vorfeld geweigert hatte, für seinen Erzrivalen im heimischen Kanada den "Job" zu machen - gilt bis heute als größter Skandal der US-Wrestling-Geschichte. Das damalige Match war der Höhepunkt einer intensiven Rivalität hinter den Kulissen, die Mitte 1995 langsam im Verborgenen begonnen hatte, bei WrestleMania XII (1996) erstmals der Öffentlichkeit bewusst gemacht wurde und 1997 schließlich in einer überaus brisanten Fehde bei "RAW is WAR" während der "Monday Night Wars" gegen die WCW eskalierte, in der sich die Realität ihrer gegenseitigen Abneigung hinter den Kulissen mehr und mehr mit den Storyline-Fragmenten im TV zu vermischen begann und so für einige spektakuläre Promo-Duelle im Fernsehen sorgte. Viele Fans wurden damals in zwei Lager gespalten, da beide Männer eine bestimmte Ausrichtung im Wrestling verkörperten und ihre spürbar "echte" Abneigung gegeneinander zu einem hohen Realitätsfaktor führte, der die Zuschauer emotional in die Rivalität einband und zu intensiven Identifikationseffekten im Publikum führte.
Nach den Geschehnissen in Montreal bei der Survivor Series 1997 erschien eine Aussöhnung der beiden Erzrivalen lange Zeit für völlig undenkbar. Beide Männer traten in vielen Interviews in den darauf folgenden Jahren immer wieder öffentlich gegeneinander nach und gaben sich gegenseitig die Schuld für den am Ende durch einen inszenierten Betrug so unrühmlich verlaufenen WWE-Abgang der "Excellence of Execution": Bret "The Hitman" Hart, der zuvor 13 Jahre lang die Promotion so vorbildlich wie kaum ein anderer Wrestler vor ihm nach außen repräsentiert hatte und dabei alles andere als eine egoistische Skandalnudel gewesen war. Die WWE und ihr Besitzer Vince McMahon (der den Screwjob backstage orchestriert und durchgesetzt hatte) ließen zudem zunächst keine Gelegenheit in ihren eigenen DVD-Produktionen aus, dem Hitman die alleinige Schuld für den Skandal in die Schuhe zu schieben. "Bret screwed Bret" war jahrelang der alles dominierende Slogan, wenn es um die Interpretation der damaligen Ereignisse in Montreal nach WWE-Lesart ging. Auch nach dem überraschenden Aus von World Championship Wrestling (WCW) im Jahr 2001 und dem damit verbundenen Ende der "Monday Night Wars" hielt die Promotion eisern an ihrer Geschichts-Revision fest. Die Erinnerung an den Screwjob nutzte man derweil gerade im Kanada immer wieder gerne dazu aus, um andere Fehden over zu bekommen. So schickte man etwa Ringrichter Earl Hebner (der beim Screwjob aktiv das Match beenden ließ, obwohl er dem Hitman einen Tag zuvor "beim Leben seiner Kinder" geschworen hatte, ihn nicht zu hintergehen) gerne in kanadischen Hallen als Ersatzreferee bei wichtigen Main Events in den Ring, um für zusätzlichen Heel-Heat zu sorgen (z.B. bei Backlash 2004). Und noch vor dem Summer Slam 2005 nutzte man ein RAW in Montreal dafür aus, um Shawn Michaels vor seinem Money-Match gegen Hulk Hogan beim Summer Slam 2005 weiter als Heel over zu bekommen, in dem man ein TV-Comeback des Hitmans suggerierte, so dass sich manch ein Fan danach fragte, ob Bret wohl beim PPV gegen den HBK eingreifen würde.
Erst im Jahr 2006 gab es eine plötzliche und unerwartete Annäherung zwischen Bret Hart und der WWE. Nachdem die Promotion gedroht hatte, eine DVD mit dem Titel "SCREWED - The Bret Hart Story" in Eigenregie zu produzieren, um mit der "Legacy" des fünffachen World Champions noch einmal ordentlich Geld verdienen zu können, willigte der Hitman in eine erneute Kooperation mit seinem alten Arbeitgeber ein, um bei der Verwaltung und nachträglichen Darstellung seiner WWE-Karriere ein Wörtchen mitreden zu können. So gab es statt einer auf den "Screwjob" fixierten Dokumentation über seine Karriere am Ende eine sehr viel ausgewogenere Nachbetrachtung seiner Laufbahn, in der ausdrücklich die vielen positiven Momente im Vordergrund standen statt die unrühmlichen Diskussionen über Montreal. Außerdem durfte der Hitman die Matchauswahl für das damalige "3 Disc DVD Set" selbst mitbestimmen. So war am Ende ein Anfang für eine Annäherung zu World Wrestling Entertainment gemacht, die schließlich am Abend vor WrestleMania 22 auch noch in der Aufnahme in die "WWE Hall of Fame" einen weiteren Höhepunkt fand. Bei WrestleMania ließ sich der Hitman dann allerdings nicht blicken. Und mit Shawn Michaels sprach er auch weiter kein Wort.
Es sollte am Ende noch einmal vier weitere Jahre dauern, bis es schließlich doch noch zu einer spektakulären Versöhnung der beiden Erzrivalen kam. Beim ersten RAW im Januar 2010 kehrte der Hitman tatsächlich zu Monday Night RAW zurück, um den Heartbreak Kid im Ring mit den Ereignissen bei der Survivor Series 1997 zu konfrontieren. Die Szene, die viele Fans der 1990er-Jahre für undenkbar gehalten hatten, ging danach als Video-Clip um die Welt: Beide Männer schüttelten sich die Hände und umarmten sich, um nach über dreizehn Jahren Leidenszeit und gegenseitigen Beschuldigungen einen finalen Schlussstrich unter das Kapitel "Montreal" zu ziehen. Bei WrestleMania 26 wurden beide Männer schon wieder backstage miteinander freundlich quatschend gesehen, als wären sie die besten Freunde. Und bei seiner Rücktrittsrede nach seinem verlorenen "Career"-Match gegen den Undertaker erwähnte Shawn Michaels ausdrücklich Bret Hart und äußerte dabei die Hoffnung auf eine Neuauflage ihrer Freundschaft, die es Anfang der 1990er-Jahre backstage noch gegeben hatte, wieder neu aufleben zu lassen. Der Hitman nahm an. Und so sah man im WWE-Office schließlich die Chance für ein einzigartiges DVD-Projekt am Horizont aufziehen. Warum nicht beide Männer zu einem Doppel-Interview in ein TV-Studio holen und sie gemeinsam über ihre damaligen Karrieren und Fehden interviewen?
Dieses ambitionierte Projekt hat man im Jahr 2011 nun tatsächlich in die Realität umgesetzt. Als "2 Disc Bluy Ray Set" oder als "3 Disc DVD Set" können sich Fans auf der ganzen Welt seit diese Woche
WWE's Greatest Rivalries: Shawn Michaels vs. Bret Hart
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Wenn man sich den intensiven Hass der beiden Männer aufeinander Ende der 1990er Jahre noch einmal vor Augen hält, kann man bei Ansicht der über zweistündigen Karriere-Dokumentation auf Disc 1 nur von einer absoluten Sensation sprechen, dass dieses ausführliche gemeinsame Interview im Jahr 2011 wirklich Realität geworden ist. Shawn Michaels und Bret Hart sitzen enstpannt nebeneinander in zwei Stühlen und werden von Jim Ross ausführlich über ihre Karrieren in der WWE ausgefragt. In den ersten 30 Minuten werden dabei vor allem ihre Anfänge in der Promotion aufgearbeitet. Beide Männer starteten in der Hulkamania-Ära in der World Wrestling Federation, beide begannen ihre jeweiligen Runs als TagTeam-Wrestler, beide galten in diesen Jahren eher als "zu klein" für einen Singles Run. Denn in der Hochzeit von Hulk Hogan war selbst ein Bret Hart mit 106kg ein Leichtgewicht. Der Hitman gibt dann auch offen zu, dass er geradezu froh war, mit der Hart Foundation als TagTeam in der WWF der 1980er-Jahre Karriere zu machen, da er als Singles Wrestler aufgrund seiner eher schmächtigen Statur deutlich schneller von einer Entlassung bedroht gewesen wäre als im Team mit Jim Neidhart. Shawn Michaels spricht über ähnliche Erfahrungen, als er zusammen mit Marty Janetty in der WWF debütierte - vier Jahre nach Bret. Der Hitman wird daher auch prompt von Jim Ross nach seinen ersten Eindrücken über den Heartbreak Kid 1988 gefragt. Diese waren - Bret zufolge - durchaus positiv, da er - trotz aller negativer Backstage-Gerüchte, die Shawn und Marty aus der AWA mit in den WWF-Lockerroom brachten - in ihm einen technisch talentierten Wrestler sah, mit dem er (und Jim Neidhart) gerne arbeiten wollte, um in eine frische Fehde wechseln zu können. Beide Männer berichten danach über die Zeit zwischen 1989 und 1992, als sich langsam eine Freundschaft entwickelte und man gegenseitig großen Respekt voreinander hatte. Bret erzählt, dass er oft mit Shawn auf Auslandstouren "rumhing", sie gemeinsam Frauen nachjagten und der HBK öfter bei ihm zuhause eingeladen war. Shawn Michaels gibt an, dass er sich über Brets erste Erfolge als Singles Wrestler sehr gefreut hätte, weil es plötzlich Hoffnung gab, dass Vince McMahon auch "kleinere" Wrestler an die Spitze der Promotion pushen würde. Während Bret den Gewinn seines ersten Intercontinental Titles als Meilenstein für seine Karriere empfindet, sieht Shawn seine ersten "IC Title"-Regentschaften noch nicht als Indikator für einen späteren World Title Run. Als der Hitman schließlich überraschend im Herbst 1992 bei einer Houseshow in Kanada Ric Flair den WWF Title abnehmen darf, sehen dies beide Männer als Zeitenwende an. Weg von den Big Guys und Steroide-Monstern, hin zu kleineren und technisch talentierteren Wrestlern im Main Event.
Bret beschreibt ausführlich seine Selbstzweifel während seins ersten World Title Runs. Schon als Vince McMahon ihm am Tag der Houseshow die freudige Botschaft übermittelt, dass er noch am gleichen Abend der neue WWF Champion werden soll, mag er es nicht wirklich glauben. Der Hitman kommt heute zu dem Fazit, dass er überhaupt nur World Champion werden konnte, weil die Entscheidung damals so kurzfristig von Vince McMahon durchgesetzt wurde. Hätte es einen Vorlauf von vier bis acht Wochen gegeben, hätte es wahrscheinlich genug Intriganten und Saboteure im damaligen WWF Lockerroom gegeben, die Vince McMahon einen World Title Run der "Excellence of Execution" wieder ausgeredet hätten. Shawn Michaels war am Ende einer der ersten, die Bret nach dem Kampf gegen Ric Flair backstage gratulierten - mit der Hoffnung auf eine Zeitenwende bei der Bewertung von Körpergröße für den Main Event. Bret beschreibt danach ausführlich den psychsichen Druck, dem er sich als WWF Champion ausgesetzt sah, um es allen anderen Wrestlern wie der Welt zu zeigen, dass er als Champion funktionieren kann. Mit diesem Gefühl kann Shawn Michaels sich nur zu gut identifizieren. Der Heartbreak Kid erwähnt an dieser Stelle mehrfach seine eigenen Probleme während seines ersten World Title Runs 1996. Bret Titelregentschaft endet schließlich bei WrestleMania IX eher unwürdig, der anvisierte Traumkampf gegen Hulk Hogan beim Summer Slam 1993 findet niemals statt. Daraus zieht der Hitman seinen eigenen Schilderungen nach das Fazit für sich, dass man einem Champion auch ruckzuck wieder alles wegnehmen kann und man sich nach dem ersten World Title Gewinn niemals darauf verlassen könne, nun jahrelang die Nummer 1 zu sein. Der schnelle Ruhm kann auch ganz schnell wieder verflogen sein. Selbst seinen zweiten World Title Run (WrestleMania X - Survivor Series 1994) sieht er eher kritisch, da Vince McMahon bereits wieder nach dem "next guy" gesucht hätte, der sich dann Ende des Jahres als Kevin Nash entpuppte.
Mittlerweile ist die Dokumentation im Jahre 1995 angekommen und man beginnt erstmals die Ursachen für die spätere Rivalität zwischen Bret Hart und Shawn Michaels zu ergründen. Bei WrestleMania XI glaubt der Hitman, dass der Heartbrek Kid im Co-Main Event gegen WWF Champion Diesel allen anderen Wrestlern auf der Card die Show stiehlt - inklusive Big Daddy Cool. Bret zufolge war die Leistung von Shawn Michaels an diesem Abend so außergewöhnlich gut, dass die WWE einen Abend später gar keine andere Wahl mehr hatte, als ihn wieder Babyface zu turnen. Gleichzeitig kommt der Hitman zu dem Fazit, dass Kevin Nash als Diesel bereits in diesem Match - trotz der am Ende erfolgreichen Titelverteidigung gegen den HBK - seine Legitimation als World Champion für die Promotion verloren hätte. Der Heel-Herausfoderer konnte ihn wrestlerisch vorführen, so dass die Sympathien für den amtierenden WWF Champion danach in Fankreisen deutlich abnahmen. Der kurzfristige Babyface Turn von Shawn Michaels am Abend danach, der vorher keineswegs vorgesehen war (Shawn hätte das ganze Jahr 1995 über noch als Heel wrestlen und Diesel in Re-Matches herausfordern sollen), beschreibt Bret dann als Anfangspunkt ihrer Rivalität. Denn solange der Heartbreak Kid als Heel unterwegs war, stellte er quasi keine Gefahr für den Hitman in seinen Karriereambitionen dar. Er sah sich zu diesem Zeitpunkt als Babyface Nummer 2 hinter Kevin Nash in der WWF. Durch den Turn von Michaels nach WrestleMania XI drohte er nun zur Nr. 3 abzusteigen.
Der Heartbreak Kid kämpfte dann 1995 aber erstmal mit anderen Problemen und anderen Dämonen, so dass von einer echten Feindschaft noch nichts zu spüren war. Spannungen entstehen erst wieder, als der Aufbau für WrestleMania 12 beginnt. Bret Hart findet, dass sein dritter World Title Run (Survivor Series 1995 - WrestleMania XII) von Seiten der WWF nicht angemessen genug gehypt wurde. Er hätte bei dieser Regentschaft von Anfang an das Gefühl gehabt, nur ein Brückenchampion zu sein, der am Ende dafür sorgt, dass der Gürtel von Diesel zum HBK wandert. Und nicht das Aushängeschild der Company. Er hätte sich in vielen Matches während des damaligen Runs den Hintern aufgerissen und trotzdem nicht wirklich gespürt, dass die Promotion ihn als Nr. 1 gegenüber den Fans verkauft. Dieses Gefühl hätte dann am Ende auch eine Rolle in der Entscheidung gespielt, sich nach WrestleMania XII erstmal eine mehrmonatige Pause vom Wrestling zu nehmen, um danach wieder mehr Wertschätzung zu erfahren.
Mit dem Ausgang des Iron Man Matches bei WrestleMania XII beginnt dann die eigentliche Rivalität zwischen Bret Hart und Shawn Michaels, die nur 18 Monate später dann bei der Survivor Series 1997 im größten Skandal der Wrestling-Geschichte eskalierte. Im Gegensatz zu früheren DVD-Veröffentlichungen sagen beide Männer aus, dass das kontroverse Ende des WM12-Main Events, bei dem Shawn Michaels dem Hitman einen Handshake verweigert, "Get the F... out of my ring" schreit und danach alleine feiern will, schon im Vorfeld so abgesprochen war. Bret zufolge hätte es von seiner Seite aus bereits vor dem Kampf langfristige Überlegungen gegeben, wie man etwaige Re-Matches am besten verkaufen könnte. Michaels selbst hätte leider nur über Titelverteidigungen gegen seine "Clique"-Freunde Kevin Nash, Scott Hall und Triple H Visionen gehabt, was den Hitman ein wenig verärgerte. Auf der einen Seite hätte er Shawn als seinen legitimen Nachfolger angesehen. Auf der anderen Seite wollte er noch viele Jahre die endgültige Staffelübergabe herauszögern und in einigen großen PPV-Matches mit dem HBK das große Geld machen. Daher wäre es wichtig gewesen, die Storyline für die Rückkämpfe etwas zu variieren. Nach den Szenen im Anschluss an dem Main Event von WrestleMania 12 hätte ihn sein Bruder Owen angerufen und gemeint: "Jeder da draußen (inklusive der Boys) denkt gerade, dass ihr Euch wirklich hasst!" Bret wäre mit dieser Reaktion zufrieden gewesen und direkt darüber nachgedacht, wie sich diese Betrachtungsweise vieler Fans auf die beiden Männer in der Zukunft in Geld umwandeln lassen würde. So kam ihm schließlich die Idee, bei seiner Rückkehr als Babyface im Herbst 1996 etwas mehr Grautöne in seinen Face-Charakter einzubauen und den amtierenden Babyface Champion (=Shawn Michaels) in Interviews immer wieder anzugreifen. Die Fans, die eh schon daran glaubten, dass beide Männer sich hassten, wurde so noch heißer auf ein etwaiges Re-Match von WrestleMania 12 gemacht. Shawn erklärte sich mit der Idee des Hitman backstage einverstanden und so nahm das Unheil am Ende 1997 seinen Lauf. Oder, wie es Shawn Michaels auf Rückfrage von Jim Ross ausdrückte: "We wanted to present a Work as a Shoot, but instead we worked us into a shoot!".
Denn Michaels leidet zur Jahreswende 1996/1997 unter dem Druck als WWF Champion (auch angesichts der Tatsache, dass die WCW mittlerweile in den USA die Nr. 1 ist) und sorgt schließlich im Februar 1997 für eine Kontroverse, als er nach der Diagnose einer Knieverletzung "sein Lächeln" verliert und seine Karriere für beendet erklärt. Bret sagt deutlich, dass er von diesem Zeitpunkt an starke Zweifel bekommen hätte, ob Michaels jemals der richtige Mann für die Position des Aushängeschilds der Promotion gewesen wäre. Er vergleicht die Verletzung mit seiner eigenen Knie-Operation drei Monate später. Er hätte damals trotz eines angeschlagenen Knies noch die Kraft gehabt, mit Steve Austin bei RAW einen anderen Wrestler over zu bringen und die Verletzung dafür sogar als Storyline-Element einzubringen. Dass der Heartbreak Kid den Titel lieber kampflos abgab [anstatt ihn, wie mittlerweile von Vince McMahon vorgeschlagen, bei "Thursday RAW Thursday" oder bei "In Your House: Final Four" wieder an Sycho Sid zu verlieren], nimmt Bret Shawn richtig übel. Schließlich platzt damit auch das von ihm lange anvisierte Money-Match "Shawn vs. Bret, Part II" für WrestleMania 13, bei dem er sich den WWF World Title von dem Mann zurückholen wollten, an den er den Gürtel ursprünglich hatte abgeben müssen. Michaels ist bei den Rückfragen von Jim Ross die damalige Situation sichtbar peinlich, verweist aber auf seine damalige emotionale Instabilität und den Schock, als ihm der damalige Arzt erstmals sagte: "Mit dem Knie können sie nicht wrestlen!"
Bret beschreibt noch einmal seine Vision für ein langes Programm mit dem Heartbreak Kid Ende der 1990er-Jahre. Er wollte den Sieg und den Titelgewinn bei WrestleMania 13, um den Heartbreak Kid danach eine lange Titeljagd zu ermöglichen, bei der beide Männer viel Geld verdienen sollten, und bei dem es - auch seiner Überzeugung nach - am Ende ein großes "Happy End" für den Heartbreak Kid geben sollte, bei dem er Bret um den Titel besiegt und dann auch den Respekt des Hitmans erntet. Doch mit dem "verlorenen Lächeln" ist nun plötzlich alles anders. Frust und Enttäuschung überkommen den Hitman:
BRET: "Suddenly I should work with Steve Austin at WrestleMania. I said to myself: Why should I work with Steve Austin? I'm already done with him .."
SHAWN: To tear the house down? (*lacht*)
Es folgen die letzten acht Monate von Bret Hart in der damaligen WWF, in derem Verlauf die Rivalität zu Shawn Michaels eskaliert. Backstage-Absprachen für Promo-Duelle werden teilweise nicht eingehalten, so dass sich beide Männer mit immer persönlicher werdenden Beleidigungen im Fernsehprogramm bei RAW attackieren. Bret räumt hier erstmals öffentlich ein, dass er ebenfalls Schuld an der Eskalation der Fehde hatte, da er seine Nadelstiche gegen Shawn ("Posed for Playgirl", etc.) so kalt und realistisch am Mikrophon verkauft hätte, dass alle Fans nur denken konnten, hier spricht jemand genau das aus, was er denkt (und es hat Substanz). Und Michaels, der backstage zuvor sein OK für die Worked Shoots geben musste, danach nur zähneknirschend backstage mit einem entsprechenden Gesichtsausdruck ("YOU SON OF A BITCH!") kauern konnte. Die gegenseitigen Provokationen nehmen schließlich immer mehr zu und werden durch TV-Produktionspannen noch weiter angeheizt. Bei einem RAW, bei dem der HBK am Ende der Show Bret Hart einen Superkick verpassen soll, während dieser noch im Rollstuhl sitzt, geht die Show OFF AIR, bevor die Sweet Chin Music durchgeführt wird. Die letzten fünf Minuten der Show hat man nur noch Bret Hart gesehen, wie er in einer langen Rede Shawn Michaels beleidigt. Das Comeback des HBK mit dem überraschenden Superkick sehen dann erstmal nur die Fans in der Halle. Als Michaels backstage davon erfährt, dass die Show schon vor seiner Attacke OFF AIR gegangen ist, bekommt er einen weiteren Wutanfall und glaubt, dass Bret ihn absichtlich sabotiert hat. [damals gab es bei RAW noch keinen "Over-Run"] Eine Woche später revanchiert er sich daher mit dem berühmten "Sunny Days"-Comments beim Hitman.
Schließlich beginnt der Aufbau für die Survivor Series 1997 in Montreal. Dieser Teil der Dokumentation ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil die WWE hier erstmals auf einer eigenen DVD-Veröffentlichung nicht länger an der "Bret screwed Bret"-Variante festhält, sonden den Hitman in aller Ausführlichkeit die Umstände für seine Verweigerungshaltung, an Shawn den Gürtel zu verlieren, erklären lässt - unwidersprochen von Shawn Michaels und Jim Ross. Der Schlüsselmoment, der am Ende alles auslöst, ist demnach für Bret eine Backstage-Konfrontation mit Shawn Michaels im Spätsommer 1997. Dem Hitman zufolge hätte er damals gerade erfahren, dass die WWE für WrestleMania 14 in Boston mit dem Match "Bret Hart vs. Shawn Michaels" planen würde. Darauf wäre er euphorisiert zum Heartbreak Kid gegangen und hätte ihm - nach Entspannung suchend - gesagt: "I just wanna you to know that I respect you and that I have no problem to put you over!" Worauf Michaels ihn in die Augen gestarrt und erwidert hätte: "I appreciate this, but I just wanna YOU to know, that I am not willing to do the same for you!" Danach hätte der HBK sofort den Raum verlassen. Dieser Dialog fand vor mehreren Augenzeugen statt, u.a. Jim Neidhart und Ken Shamrock und hätte erstmal alle Anwesenden im Raum sprachlos gemacht. Danach wäre Bret zu dem Entschluss gekommen, dass von nun an zunächst Michaels ihm den nötigen Respekt zeigen müsse (und zumindest sich einmal für IHN hinlegen müsse), bevor er jemals wieder einen Job für den HBK machen würde.
Wenige Wochen später ist dann die Ausgangslage noch einmal grundlegend anders. Vince McMahon, von der WCW schwer unter Druck gesetzt, kann sich den teuren 10-Jahresvertrag für Bret Hart nicht länger leisten und drängt daher den Hitman, bei Bischoff nachzufragen, ob dieser ihn noch verpflichten will. Bischoff will und damit beginnt automatisch die Suche nach einem Szenario, wie man Bret den Gürtel abnehmen kann. Als Vince Bret vorschlägt, dass große WM12-ReMatch bei der Survivor Series 1997 als Main Event zu bringen, sagt Bret ihm erstmals klar, dass er sich für den Heartbreak Kid nicht hinlegen wird. Trotzdem setzt der WWE Chairman am Ende das Match an, so dass es in der Woche vor dem PPV zur Eskalation entkommt, als einige kanadische Zeitungen der Weltöffentlichkeit vorab enthüllen, dass der amtierende WWF Champion Bret Hart bereits bei World Championship Wrestling einen Vertrag unterschrieben hat. Und so beginnen die Vorbereitungen für den größten Screwjob der Wrestlinggeschichte. Beide Männer reagieren im Interview mt Jim Ross sehr emotional, als sie auf die damalige Situation angesprochen werden. Bei Bret sitzt der der Schmerz über den Betrug immer noch tief, so dass ihm während der Schilderungen der damaligen Zeit um den PPV herum einige Tränen die Wangen runterfließen. Es beschreibt noch einmal seine absolute Fassungslosigkeit über den Screwjob, weil er sich immer als Musterprofi angesehen und daher von seinem Boss einfach nur erwartet hätte, dass dieser den Konflikt stilvoller und ehrlicher mit ihm löst, als ihn zu betrügen. Bret wirft noch einmal ein, dass er zu diesem Zeitpunkt bereits über 300 Matches im Jahr 1997 bestritten hätte, so dass er - juristisch gesehen - einfach den Titel kampflos hätte abgeben können, da in seinem Vertrag soviele Kämpfe in einem Kalenderjahr gar nicht vorgesehen waren. Dass man ihn am Ende für seine Professionalität mit einem Betrug abstrafte, hätte ihn bis tief ins Innerste getroffen und erschüttert. Aber auch Shawn Michaels kämpft bei den Schilderungen seiner Rolle in dem Screwjob mit den Tränen. Er beschreibt noch einmal, wie man ihm in einem Telefonat am Mittwoch vor dem PPV in den anvisierten Double-Cross hineintreibt (durch Triple H, der neben ihm am Hörer steht und Vince, der ihm telefonisch den Vorschlag zum Screwjob macht) und er nur sagen konnte: "Ok, whatever you wanna do!", nur um sich kurz danach bereits mit Selbstzweifeln zu plagen. "It wasn't easy to be THAT guy", bilanziert er im Interview mit Ross. Obwohl Vince ihn immer wieder versichert hätte, dass er sämtlichen Heat für den bevorstehenden Skandal auf sich lenken wolle, habe Shawn schon damals geahnt, was ihn danach erwarten würde. "Ich wusste bereits, dass die Fans mich hassten. In Kanada. [...] Es war ohne lange darüber überlegen zu müssen der Moment in meiner Karriere, auf den ich am wenigsten stolz bin. Easily." Sein ganzes Backstage-Verhalten im Jahr 1997 führt er insgesamt auf große emotionale Probleme zurück, die ihm immer wieder daran gehindert hätten, mit der nötigen Reife einige Situationen zu analysieren, was ihm im Nachinein sehr leid tun würde.
Nach dieser emotionalen Analyse des "Montreal Screwjobs" dreht sich der Rest der Dokumentation schließlich noch um den Werdegang der beiden Männer NACH der Survivor Series 1997. Bret schildert noch einmal seine Enttäuschungen über seinen WCW-Run ("Eigentlich hätte ich aufgrund meines damaligen Status sofort eine Fehde gegen Hogan um den World Title bekommen MÜSSEN. Anderfalls verbrennt man Geld.") Hulk Hogan unterstellt er Sabotage an seinem Push - aus Angst, dass Bret ihm schnell seinen Status hätte abspenstig machen können. Danach schildert Bret noch einmal die zahlreichen Tragödien, die ihn von 2000 bis 2004 heimsuchten. Insbesondere sein Fahradunfall mit anschließendem Schlaganfall hätten aus ihm teilweise ein emotionales Wrack gemacht. Hier hätte ein spontaner Anruf von Vince McMahon im Krankenhaus am Ende dafür gesorgt, dass es erstmals wieder eine Annäherung zur WWE gab. Er beschreibt die Zeit danach als eine Periode der Läuterung und der Einsicht, dass auch er mit seinem eigenen Verhalten 1996/1997 zu den eskalierenden Problemen zwischen ihm und Michaels beigetragen hätte. Als 2009 Tyson Kidd und David Hart Smith ins Hauptroster der WWE aufrückten, freundeten sich beide relativ schnell backstage mit Shawn Michaels an. Bei einem Telefonat mit den beiden hätten sie Bret dann gesagt, dass der HBK für eine Versöhnung bereit sei. Darauf sagte Bret der New Hart Foundation: "Give him my number!" Doch am Ende hätte er dann erstmal für ein Jahr nichts vom Heartbreak Kid gehört. Dieser gibt im Interview mit Jim Ross zu, dass er Angst gehabt hätte, Bret anzurufen, weil er immer noch befürchtete, dass die Situation dadurch wieder eskalieren würde. Auf der anderen Seite sei er es überdrüssig gewesen, in jedem Interview immer wieder auf Montreal angesprochen zu werden und wollte dieses Kapitel in seiner Karriere endgültig abschließen. So kam schließlich nach einem Jahr ein schüchterner Kontaktversuch über SMS zustande. Danach einigte man sich auf eine öffentliche Begegnung im Ring beim RAW in der ersten Januarwoche 2010, wo man die Versöhnung dann schließich vor einem Millionenpublikum finalisierte. Bret gibt zu, dass er anfangs sehr skeptisch war, was die Nachhaltigkeit des Handshakes anging. Zunächst hätte er befürchtet, dass zwei Wochen später wieder alles von vorne losgehen und er es im Nachinein bedauern würde. Aber dann habe er sehr schnell in den Gesprächen mit Shawn NACH dem Handshake backstage gespürt, dass der Heartbreak Kid es ehrlich mit der Aussöhnung meint und ihm sichtbar eine große Last vom Herz genommen wurde. Michaels stimmt dem zu und beschreibt die finale Versöhnung als Erlösung von einer lange auf seiner Seele sitzenden Last und dass er froh sei, dass er sich bei Bret persönlich für den Screwjob entschuldigen konnte. Er hätte bereits im Ring Bret ins Ohr geflüstert: "I am so sorry. I was such a babe back then!"
Beide Männern kämpfen an dieser Stelle des Interviews erneut mit ihren Emotionen, genauso wie der sichtbar beeindruckte Jim Ross. Dieser bedankt sich am Ende bei beiden Legenden für das großartige Interview, drückt ihnen im Namen aller Wrestling-Fans massiven Respekt für ihre großartigen Karrieren aus, freut sich, dass diese Rivalität (in einem Business, wo es soviele Tragödien gibt) am Ende doch noch mit einer Versöhnung enden konnte und holt sich schließlich von beiden Männern noch einmal die Bestätigung ein, dass sie mit diesem gemeinsamen Interview "Closure" gefunden hätten. Damit endet die Dokumentation auf Disc 1 der BluRay-Version.
Auch Disc 2 hat dann noch viele Highlights zu bieten. Neben diversen Matches zwischen Bret und Shawn (inklusive den Main Events der Survivor Series 1992, WrestleMania XII und der Survivor Series 1997) sowie den beiden "Hall of Fame"-Aufnahmen der beiden Legenden gibt es noch einmal die wichtigsten Interviews und Promos aus den Jahren 1996 und 1997 zu sehen, in denen beide Männer sich öffentlich bekriegten (Leider fehlt die legendäre 20minütige Eröffnungspromo von RAW nach dem "Bad Blood"-PPV im Oktober 1997, als sich D-X und Hart Foundation und insbesondere Bret & Shawn im Ring eine bitterböse Schlacht am Mirkofon lieferten). Absolutes Highlight auf der BluRay-Version ist aber das Feature "Cameras rolling between different takes". Hier werden Filmaufnahmen von beiden Männern gezeigt, wie sie sich in den Pausen des Interviews mit Jim Ross locker-lässig über alle möglichen Sachen unterhalten. Shawn klärt Bret hier u.a. über sein schielendes Auge auf und fragt den Hitman, wieviele Matches dieser wohl in seiner gesamten Karriere bestritten hätte. Mehr als Sammartino? Ein sehr schöner Bonus-Clip, der eindrucksvoll zeigt, dass beide Männer sich wirklich privat wieder näher gekommen sind und eine erneute Freundschaft entwickeln konnten.
Lion's Take:
"WWE's Greatest Rivalries: Shawn Michaels vs. Bret Hart" ist eine atemberaubende DVD-Dokumentation geworden, die eine der größten WWE-Fehden (vor und hinter den Kulissen) der 1990er-Jahre intensiv beleuchtet und diese vor allem ehrlich von beiden Seiten aus aufarbeitet. Das revolutionäre Konzept, beide beteiligten Wrestler in einem TV-Studio zusammenzubringen und gemeinsam zu interviewen, geht hier voll und ganz auf. Man hängt beiden Männern geradezu an den Lippen, wenn sie über ihre Erfahrungen in der damaligen WWE sprechen und reibt sich immer wieder verwundert die Augen, dass diese beiden Erzvialen am Ende tatsächlich doch noch zusammen an einem Tisch sitzen. Die grafische Gestaltung der BluRay-Menüs ist ebenfalls hervorragend gelungen und spielt gekonnt mit Motiven, Bildern und Video-Clips von beiden Männern aus ihrer damaligen Hochzeit. Auch die Extras wissen sehr zu gefallen. Insgesamt hätten in der Dokumentation sicherlich noch einige andere Themen der damaligen Fehde angesprochen werden können (etwa der Backstage-Fight, bei dem Bret Shawn ein Bündel Haare rausriß oder der kontroverse Gewinn des European Titles von Shawn in England vom British Bulldog oder generell die DX, "Degenerates on TV" und deren Aktionen gegen Bret nach dessem Abgang), dennoch können diese kleineren Auslassungen am Ende nicht den überaus positiven Gesamteindruck dieses herausragenden DVD-Sets schmälern. Im Bereich der Dokumentationen dürfte diese Produktion aufgrund des revolutionären Interview-Konzepts eine absolute Ausnahmestellung im DVD-Archiv der WWE haben. Für jeden Fan, der sich für diese große Rivalität und die 1990er-Jahre interessiert, sollte dieses Referenz-Produkt daher sicherlich ein Pflichtkauf sein.
***** von ***** (Absolute Kaufempfehlung!) -
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Lionheart
Die WWE hat mittlerweile eine eigene
FACEBOOK-Seite zu der DVD-Veröffentlichung online gestellt.
Inhalt BluRay Disc 1:
Dokumentation:
San Antonio vs. Calgary
The Rockers vs. The Hart Foundation
Heartbreak Kid vs.The Hit Man
Intercontinental Champion vs. WWE Champion
Showstopper vs. Excellence of Execution
Progressive vs. Traditional
Fantasy vs. Reality
Respect vs. Trust
Redemption vs. Reconciliation
Hope vs. Peace
Extras:
The Rockers vs. The Hart Foundation
Madison Square Garden – 25th November, 1989
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Wrestling Challenge – 10th February, 1990
The Rockers vs. The Hart Foundation
Tokyo Dome – 30th March, 1991
Ladder Match for the WWE Intercontinental Championship
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Portland, Oregon– 21st July, 1992
Intercontinental Championship Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Syracuse, New York– 29th April, 1992
WWE Championship Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Survivor Series – 25th November, 1992
Steel Cage Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Utica, New York – 1st December, 1993
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BluRay Disc 2:
Extras:
Iron Man Match for the WWE Championship
Bret Hart vs. Shawn Michaels
WrestleMania 12 – 31st March, 1996
WWE Hall of Fame Induction Ceremony
Bret Hart’s Induction
Chicago, Illinois – 1st April, 2006
Bret Hart Returns to Raw
Raw – 4th January, 2010
WWE Hall of Fame Induction Ceremony
Shawn Michaels’ Induction
Atlanta, Georgia – 2nd April, 2011
Blu-ray Exclusive Moments
Vince McMahon Interviews Shawn Michaels & Bret Hart
Raw – 3rd February, 1997
Bret Hart Promo In Ring
Raw – 12th May, 1997
Hart Foundation Promo In Ring
Raw – 19th May, 1997
WWE Championship Match
Bret Hart vs. Shawn Michaels
Survivor Series – 9th November , 1997
Blu-ray Exclusive Special Features
The First WWE Ladder Match
SummerSlam 1992
Winning the WWE Championship for the First Time
Bret’s WCW Regrets
Cameras Rolling Between Takes
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Alle anderen [Lion's Take]-Kolumnen im Jahr 2011:
Royal Rumble 2011 Siegesprognosen: Del Rio vor CM Punk und John Cena
Rezension: "UNDISPUTED" by Chris Jericho
Rocky sucks! And so does WrestleMania!
All we are saying ... is give CHRIS a chance!
The Truth is ... MONEY IN THE BANK!
PG goes to sleep ... (CM Punk is Money in the Bank - die WWE hat einen neuen Top-Star!)
Fünf Jahre Babyface: Triple H 2011 - one more for the good guys?
DVD-Review: "Timeline - The History of WWE: 1997 (told by Jim Cornette)"
BluRay-Review: "WWE's Greatest Rivalries: Shawn Michaels vs. Bret Hart"
Bisherige WWE-Aufsteiger des Monats:
Juni 2011: Mark Henry (Heiße Schokolade! Der WWE-Aufsteiger im Juni 2011 - und es ist nicht CM Punk!)
Juli 2011: CM Punk (Rise of Personality! Der WWE-Aufsteiger im Juli 2011 - und diesmal ist es CM Punk!)
August 2011: Kevin Nash (Zurück vom Schrottplatz: Diesel ist der WWE-Aufsteiger August 2011)
September 2011: Mark Henry, World Heavyweight Champion (Der WWE-Aufsteiger September 2011)
Oktober 2011: John Laurinaitis (Der steile Aufstieg eines Trittbrettfahrers!)
November 2011: Daniel Bryan (Inflationsgefahr abgewendet? Daniel Bryan hat noch Geld auf der Bank!)
Lionheart
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