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| Beitrag von hatethetalkmast: |
Wo werden die gelagert? Wird mann sie denn der öffentlichkeit preisgeben? Ist sie schon verschollen? Ich weiß von einigen, daß es das traditionelle Catchen Deutschlandweit gab mit tausenden von Zuschauern und nicht nur die Städte, wie Bremen oder Hannover. Es soll Catchen auch in Wiesbaden und Dortmund gegeben haben! Aber wieso, findet mann nichts im Internet?
Wie war denn das Wrestling/Catchen damals? Die Zeiten eines Rene Lassartesse,Axel Dieter etc. Was hatte es für einen Ruf, für die Masse?
Ich hoffe echt, irgendwann wird jemand daß in einen Buch verewigen! Denn ich weiß nicht viel, aber ich weiß daß wir eine reiche Catch-Geschichte haben! Hoffentlich wird jemand die Truhe öffnen! |
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| Beitrag von frankyboy: |
| es gibt durchaus interessierte Zeitgenossen die sich da drum kümmern. Seit es das aufnehmen der Kämpfe in eine Datenbank, das sichten von Archiven oder die Publikation von Texten. Sogar hier auf dem Board tummeln sich derart bewanderte Menschen ;) |
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| Beitrag von Euro Mask I: |
Es gibt bspw aktuell DVDs mit Interviews von Catchern, die damals schon aktiv waren. Siehe bspw hier.
Es gibt bspw hier Pantaleon Manlapig, welcher sich sehr stark mit der Geschichte befasst hat. Auch Ronald Großblabla (aka The Strangler, dies war einer seiner Nicks), welcher unter diesem Namen auf diversen Boards mal die Geschichte zusammengefasst hat, allerdings immer wieder die Webseiten gewechselt hat. Keine Ahnung, wo er aktuell ist.
@Threadersteller Du könntest im übrigen mal deine Signatur anpassen ;) Die ist, wenn man nach den Regeln geht, zu lang ;) |
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| Beitrag von euroflair: |
| Zwar ziemlich offtopic, aber mir kam beim lesen dieser Gedanken der Wunsch nach einem Museum oder zumindest einer Ausstellung zum Wrestling allgemein. So in der Art wie es eine kleine Ausstellung bei Wrestlemania gab, aber sehr viel weitgefaßter und ligenübergreifend *träum* |
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| Beitrag von hatethetalkmast: |
| Ein Museum wäre dann glaube ich tatsächlich nur ein Traum weil! Wer würde sich denn dafür interessieren, außer den Hardcores und den wenig verbliebenen Fans der Goldenen Zeit? |
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| Beitrag von David Claßen: |
Ich hab irgendwo noch einen langen Text über den Heumarkt rumliegen, den es damals auf www.euro-wrestling.net als Kolumne gab. Der Text wurde auch geschrieben von Pantaleon Manlapig und enthielt Bilder. Bei Interesse kann ich den Text nochmal reinstellen. :-)
Edit: Sehe gerade, die Kolumne war sogar schon in der Version 2 von ew.net vorhanden, die (leider) niemals erschienen ist. ;) Hier der Link:
http://www.euro-wrestling.net/v2/in...t=kolumnen&id=1 |
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| Beitrag von 2. Vorsitzende: |
Wo wird was gelagert? Wann wird was der Öffentlichkeit preisgegeben? Hab ich was verpasst?
Alte Catcher werden nirgendwo gelagert, und es gibt auch kein offizielles Zentralarchiv für Deutsche Catchgeschichte, dass Geheimnisse birgt, deren Veröffentlichung die Welt in Erstaunen versetzen...obwohl, wer weiß, wie es inzwischen im Keller vom Indikator aussieht, schließlich schnappt er mir bei ebay immer alle alten Programme vor der Nase weg.
Oder möchtest Du jetzt eine umfangreiche Auflistung des Catchens von 1900 bis 1990?
Warum das alles nicht dokumentiert ist, hat übrigens einen einfachen Grund: bis ca. 2000 war es gar nicht mal so üblich, das Internet als Werbe- oder Dokumentationsplattform zu benutzen. Kleine und große Veranstaltungen wurden regional beworben und in den örtlichen Zeitungen verewigt. Und wenn's vorbei war, war's vorbei und man sah dem nächsten entgegen. Die Zeitzeugen, insbesondere die Catcher von damals sind in einem Alter, welches ich nicht zur Internet-Zielgruppe schlechthin zählen würde, und warum sollte ein Catcher aus einer Zeit, als Catcher noch angesehen waren und Kayfabe noch hochgehalten wurde, nun einen Koffer alter Tourplakate einscannen, damit ein paar Smarts vor dem Rechner sitzen und sich das angucken? Den meisten fehlt dazu leider die Motivation.
Wenn Du etwas über die alte Zeit erfahren willst, empfielht es sich, z.B. die Biografie von Lasatesse zu besorgen (wird leider nicht mehr nachgedruckt und ist daher nur zu horrenden Preisen gebraucht zu bekommen), und für die bewegten Bilder vielleicht die verfügbaren Videos (Youtube..).
Einen Haufen digitaler Infos bekommst Du aber auch hier: http://www.catchen.page.tl/ |
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| Beitrag von sign-squad: |
Dank meiner fleißigen Finger gibt es auf Cagematch.de inzwischen eine ganze Reihe an alten CWA Ergebnissen, die man sich als interessierter Old-School Fan mal anschauen kann. Ronald Großpietsch läßt sich googeln und darüber einige alte Berichte finden.
In Hoya gibt es das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte, welches den Nachlass von Gerhard Schaefer besitzt. Da stapelt sich Old-School bis unter die Decke und ist sogar für Besucher einsehbar. |
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| Beitrag von hatethetalkmast: |
Es ist kein Verlangen, sondern einfach auch nur eine Äußerung, daß ich es zum Teil recht schade finde, daß diese Geschichte von Jahr zu Jahr vergessen wird. Irgendwann wird es ja nur noch ein Mythos! Dank PW, wird mann die großen Zeiten der CWA und Otto Wanz nicht vergessen, aber rundherum und vor ihm, gab es ja auch noch etwas!
Die Geschichte des Wrestlings in Amerika,Japan,Mexico ja auch England wird weitererzählt und weitergegeben.
Selbst Argentinien scheint besser darzustehen als Deutschland! Denn warum sollte ein "MARTIN KARADAGIAN" im WO HALL OF FAME sein und von "OTTO WANZ" fehlt jede Spur! |
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| Beitrag von First Choice: |
Ich erinnere mich immer noch gerne an den "Catch um den Holstenpokal" . War ein längeres Turnier ähnlich dem in Hannover, und fand lange Zeit jährlich statt... da hat man so ziemlich alle Grössen diesser Zeit gesehen....
lg,
Rick |
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| Beitrag von H2SO4: |
| Falls mal jemand die Muße haben sollte das Thema auch mal bei Wikipedia angemessen aufzuarbeiten, stelle ich mich gerne als Unterstützung zur Verfügung. |
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| Beitrag von hatethetalkmast: |
| Ahem. Danke Indikator. Ich werde mal in die Ergebnisse reinschnuppern. |
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| Beitrag von CyBeN: |
Leicht themenverwandt kann (selbst ich als Bücher-Feind ;) ) übrigens den Wrestling-Krimi Crossbody sehr empfehlen.
Die Handlung spielt zwar leider schon im Jahr 1995 beim CWA Wrestling-Turnier in Hannover (mit Rückblicken vom Heumarkt in Wien), aber man spürt die Atmosphäre von "damals" trotzdem. Was das Buch wirklich sehr interessant macht: Bei den Figuren handelt es sich um tatsächliche Legenden der guten, alten Zeit (z.B. Fit Finlay, "Dirty" Dan Collins, "Big" Otto Wanz, Tony St. Clair, Rambo, Peter William und sogar Paul Violka & Co.).
Ein kleines Stück Catch-Geschichte, auch wenn die Handlung natürlich frei erfunden ist:
Zitat: (...) Was sich in meinem Buch 1995 ereignet, hat sich in Wirklichkeit also nicht zugetragen. Aber der Wirklichkeit abgeguckt, ist diese Story allemal. (...)
Für nur noch einen Cent ein absolutes Must-Have! :thumbsup: |
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| Beitrag von Jess: |
| Oh ja, Crossbody hat wirklich spaß gemacht :-) Könnte ich eigentlich mal wieder lesen. Hatte ja nie die Gelegenheit Rambo zu sehen. |
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| Beitrag von 2. Vorsitzende: |
| Kleine Korrektur an Ben: Das Buch erschien 1995, die Handlung, bzw die Charaktere, sind aber die Besetzung von 1994. |
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| Beitrag von Dudley: |
| Die erste Auflage erschien 1996, nicht 1995. Soviel zur Korrektur |
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| Beitrag von Jess: |
| Und laut Einleitung auf dem Buchrücken hat Ben auch mit '95 recht, was den Handlungsrahmen betrifft. |
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| Beitrag von Ronald: |
Zitat: Original geschrieben von hatethetalkmast:
Ich hoffe echt, irgendwann wird jemand daß in einen Buch verewigen! Denn ich weiß nicht viel, aber ich weiß daß wir eine reiche Catch-Geschichte haben! Hoffentlich wird jemand die Truhe öffnen! [/B]
Die Catch-Geschichte ab den späten 40er Jahren in Deutschland in einem Buch zu verewigen - dieser Gedanke kam mir auch schon öfters. Am Material scheitert es glaube ich bei mir nicht, nur an zwei anderen Sachen: Zeit und Interesse. Zudem würde noch der schlechte Absatz hinzukommen, da dies wohl nur im Privatdruck möglich wäre. Das hat der hier genannte Gerhard Schäfer 1982 auch mit seinem Buch über den Berufsringer und Veranstalter Gustl Kaiser (1907-1989) gemacht. Nun ist Schäfer nur ein Beispiel dafür, dass sich die Mühe nach einem ganzen Buch kaum lohnen dürfte. In seiner Ära waren die Möglichkeiten ja noch deutlich eingeschränkter. Speziell Schäfer hat die Möglichkeit genutzt, durch Schreibmaschine, Matrize und Blaupause seine Sachen zu veröffentlichen. Das klingt natürlich fur heutige Verhältnisse sehr primitiv. Vor gut 20 Jahren fand man sowas aber gar nicht so selten.
Das Internet bietet heute mehr Möglichkeiten seine Infos und Artikel zu verbreiten. Eine eigene Homepage erreicht wahrscheinlich mehr Leute, als es ein Buch je schaffen würde , das, wenn es im Privatdruck erscheint und nicht mal in Verzeichnissen auftaucht. Es ist vielleicht nur eine begrenzte Auswahl an Sachen, im Vergleich zum amerik. Pro Wrestling, die heute zum Catchen zur Verfügung stehen. Aber eine dauerhafte Schließung dieser Lücke, etwa was die 40er und 50er Jahre anbelangt, ist nur eine Frage des Zeitfaktors und wird sich sicherlich auch irgendwann mal realisieren lassen.
Großblabla? Der Name taucht auf meinem Klingelschild gar nicht auf.:D |
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