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[NB] Zickenkrieg: Melina vs Kelly; wo waren Ole Anderson, Piper und Dusty am Montag?
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Beitrag von Dr McMahon:
Santinos Aussagen vom Montag bezüglich der 'schlimmsten Form von Sports-Entertainment' haben zu einem kleinen Zickenkrieg im Internet geführt. Zunächst schrieb Melina in ihrem 'Confessions of a real Diva'-blog auf wwe.com, das sie sich über die Aussage sehr geärgert habe. Schließlich würde es die Diven doch in einem schlechten Licht da stehen lassen.Sie würde von den Fans unterschiedliches hören und sei etwas verwirrt: Was wollen die wirklichen Fans von den Damen? Nur in hübschen Kleidchen in der Gegend herumzustehen oder dass sie wrestlen? Denn dazu sei sie eigentlich da. Als sie früher die Shows gesehen habe, da wollte sie nicht den Damen nacheifern die nur gut aussehen, sondern stark sein. Wer hübsche Frauen sehen möchte, die einfach nur dumm rumstehen, sollte doch ins Einkaufszentrum gehen - oder ECW schauen!

Letzter Satz führte zu einem schriftlichen Konter von Kelly Kelly. Sie schrieb auf ihrer MySpace Seite, dass sie die Kritik auf sich und Layla beziehen würde, und sie könne für beide sprechen, wenn sie sagt, dass sie jede Chance, sei es im Training, im Ring oder bei Promos 110% nutzen würde und sie nicht nur hier sei um 'hübsch in der Gegend herumzustehen'. Sie und Layla seien zwar erst seit kurzem dabei, aber sie würden sich immer den Allerwertesten aufreißen um alle Zweifler eines Besseren zu belehren. Sie stehe jetzt mit 21 Jahren kurz vor ihrem College-Abschluss und wird dann beweisen, dass sie nicht nur ein weiteres hübsches Gesicht sei und sie werde in ihres [Melinas] lachen.

In Kelly Kellys Blog erfährt man übrigens auch, dass ihr großer Traum war bei Olympia als Turnerin zu starten und dafür seit ihrem fünften Lebensjahr hart trainierte, ehe sie sich im Alter von 15 Jahren das Steißbein brach und ihr Traum damit zerplatzte. Aber sie sei heute froh, dass es so kam, denn sie hat dank der WWE ihre wahre Berufung gefunden und es sei ein wahrer Traumjob für sie. Sie sei im Moment oft in Florida bei FCW um dort ihre Skills zu verbessern. Sie habe oft mit harscher Kritik leben müssen, weil sie erst 19 Jahre war als sie dort anfing und viele sie nur für ein weiteres 'hübsches Gesicht' hielten, aber sie könne nun zeigen, dass sie eben nicht nur ein Modell sei, sondern auch kräftig anderen in den Hintern treten könne.

------------------------------------------------

Wer sich fragt wieso Ole Anderson, Dusty Rhodes oder Rowdy Roddy Piper nicht bei Flairs Verabschiedung waren, dem kann hier Abhilfe geschaffen werden: Roddy Piper ist zur Zeit in Kanada und dreht einen Film, berichtet der PWInsider.

Dusty Rhodes wiederum konnte am Montag nicht da sein, weil er zu einer Bestattung mußte. Daher entschloss man sich die Video-Botschaft vorher aufzunehmen und bei RAW zu senden, weiß 'Torch'.

Bei Ole Anderson wiederum sieht die Situation anders aus: Ole wurde von der WWE eingeladen, doch er lehnte ab weil er Ric Flair für maßlos überbewertet hält: 'Flair hatte ne Menge Potential, aber er zeigte jeden Abend immer das gleiche Match, immer das gleiche verdammte Match. Er weiß bis heute nicht, wie er ein Match zu worken hat.' so Ole in einem Interview.
(ProWrestling.net)
Beitrag von ChrisMasters:
Zitat:
Original geschrieben von Dr McMahon:
Bei Ole Anderson wiederum sieht die Situation anders aus: Ole wurde von der WWE eingeladen, doch er lehnte ab weil er Ric Flair für maßlos überbewertet hält: 'Flair hatte ne Menge Potential, aber er zeigte jeden Abend immer das gleiche Match, immer das gleiche verdammte Match. Er weiß bis heute nicht, wie er ein Match zu worken hat.' so Ole in einem Interview.
(ProWrestling.net) [/B]



Was nehmen sich manche Leute eigentlich raus? Ole soll mal gucken was er in seiner Karriere erreicht hat und was Flair erreicht hat. Und wenn Flair angeblich nicht weiß wie ein Match geworkt wird dann Frage ich mich warum kriegt ein Flair von dem Publikum 1000x mehr Reaktionen als ein Ole Anderson... Manche denken echt sie sind ganz toll:urg: :nene:
Beitrag von DHK:
Überbewertet? Ric Flair überbewertet? Ich meine, wir reden hier vom Nature Boy, dem vielleicht größten Wrestler aller Zeiten. Natürlich ist das Oles Meinung, die ich auch respektiere, aber dennoch nicht verstehe. Doch wieso kommt er nicht zur Abschiedsfeier, obwohl die beiden sehr gute Freunde sind/waren? Rieche ich da etwa eine Spur von Neid? Vielleicht gönnt er Flair einfach nicht diesen gloreichen Abschied?
Beitrag von The Trainster:
Nun ja, haargenau die gleichen Worte schreibt aber auch ein Bret Hart in seiner Biografie und nennt ein paar Beispiele, also dürfte da schon ein Quentchen Wahrheit drin stecken. :rolleyes:

"Und ich dachte mir nur: Komisch, warum bloß hat niemand je in Harley Race's Tasche geschissen?!" ;)
Beitrag von Dr McMahon:
Zitat:
Original geschrieben von The Trainster:
Nun ja, haargenau die gleichen Worte schreibt aber auch ein Bret Hart in seiner Biografie und nennt ein paar Beispiele, also dürfte da schon ein Quentchen Wahrheit drin stecken. :rolleyes:


öh komisch... der erste Gedanke der mir hierbei kam: Glashaus und Steine ...
Beitrag von The Trainster:
Zitat:
Original geschrieben von Dr McMahon:
öh komisch... der erste Gedanke der mir hierbei kam: Glashaus und Steine ...

Bret Hart verpasste aber nicht permanent Calls so das sich sein Gegner sogar dabei verletzte.
Beitrag von Hankster:
Also die In-Ring-Fähigkeiten eines Bret Hart mit denen eines Ric Flair zu vergleichen ist eine absolute Frechheit. Außer ein paar dämlichen Chops, Kneebreakern, dämlichen Hinfallern und diesen überaus nervenden Whoooooo's war von Ric Flair nie viel zu sehen.
Bret Hart war um Welten vielseitiger im Ring, er konnte Mat-Wresteln, Tempo-Wrestlern und Brawlen. Er hat teilweise die schlechtesten Leute zu guten Matches gezogen.
Sein Match gegen Owen Hart bei WM 10 ist mir heute noch als eines der größten Matches bei WMs in Erinnerung und das sicher nicht, weil ihn Owen da durchgezogen hat.
Ohne Frage hat Flair viel für das Business getan, aber seine Matches glichen sich enorm.
Mich hat das Match bei WM 24 völlig überrascht, denn Flair zeigte dort 10mal mehr Wrestlingaktionen als in den letzten 5 Jahren zusammen.
Alle schwimmen immer auf der "Ric Flair ist der Größte und Beste blablabla"-Welle...Augen auf, es gab wrestlerisch noch deutlich bessere Leute und die wird es auch in Zukunft geben.
Ric Flair hat dem Wrestling viel gegeben. Er hat denkwürdige Fehden und Matches bestritten, aber ein guter Wrestler war er nie.
Beitrag von Submission:
Genau... und gut ausgesehen hat er auch nie. Wird Zeit das das mal wer sagt :rolleyes:
Beitrag von Mizzy:
Aber ich frag mich warum so Leute wie Stone Cold, Jim Ross, Roddy Piper, Triple H, selbst Shawn Michaels kein Problem damit haben wenn sie Flair den Größten nennen, wenn das nicht mal stimmt.

Auch egal. Flair konnte halt nicht alles und nur weil er nicht perfekt ist ihn anzugreifen ist auch Quatsch
Beitrag von Perfect Tiger:
Zitat:
Original geschrieben von Hankster:
Also die In-Ring-Fähigkeiten eines Bret Hart mit denen eines Ric Flair zu vergleichen ist eine absolute Frechheit. Außer ein paar dämlichen Chops, Kneebreakern, dämlichen Hinfallern und diesen überaus nervenden Whoooooo's war von Ric Flair nie viel zu sehen.


Du scheinst wohl GAR NICHTS vom 1980er Ric Flair gesehen zu haben! DAS war SEINE Zeit! Alles was danach kam, war schlechter. Das wissen alle. Trotzdem konnte er mich bis WrestleMania 24 immer unterhalten.
Beitrag von Mizzy:
Flair war auch bei seinem ersten WWE-Run der beste WWE-Worker zu der Zeit......Hart und Michaels waren noch nicht auf dem Niveau was sie kurz danach erreicht hatten.
Beitrag von Perfect Tiger:
Zitat:
Original geschrieben von Mizzy:
Flair war auch bei seinem ersten WWE-Run der beste WWE-Worker zu der Zeit......Hart und Michaels waren noch nicht auf dem Niveau was sie kurz danach erreicht hatten.


Dem muss ich ebenfalls zustimmen, obwohl Flair dort wirklich bereits nicht mehr so gut war wie die Jahre zuvor in der NWA. Trotzdem DER Mann in der damaligen WWF.
Beitrag von Aldi Made Warrior:
Zu einem Wrestler gehören viele Facetten. Ein Wrestler braucht keine Flying Powerbombs, Moonsaults und sonstige Highflying Aktionen zu können um gut zu sein. Charisma und schauspielerisches Können ist fast noch wichtiger. Und das kann bzw konnte Flair...

Ich denke es ist nur Neid.
Beitrag von Mizzy:
Zitat:
Original geschrieben von Perfect Tiger:
Dem muss ich ebenfalls zustimmen, obwohl Flair dort wirklich bereits nicht mehr so gut war wie die Jahre zuvor in der NWA. Trotzdem DER Mann in der damaligen WWF.



Ja eben...wenn man über Flair urteilt, dann muss man wenigstens 16 Jahre zurückgehen, der beste Heel aller Zeiten vielleicht......anschließend wars vielleicht auch wegen dem Alter unglaubwürdiger mit Flair im Main Event, vor allem wenn er nicht die Masse wie Hogan mitbringt.
Beitrag von The Wrestling God:
Zitat:
Original geschrieben von Hankster:
Also die In-Ring-Fähigkeiten eines Bret Hart mit denen eines Ric Flair zu vergleichen ist eine absolute Frechheit. Außer ein paar dämlichen Chops, Kneebreakern, dämlichen Hinfallern und diesen überaus nervenden Whoooooo's war von Ric Flair nie viel zu sehen.
Bret Hart war um Welten vielseitiger im Ring, er konnte Mat-Wresteln, Tempo-Wrestlern und Brawlen. Er hat teilweise die schlechtesten Leute zu guten Matches gezogen.
Sein Match gegen Owen Hart bei WM 10 ist mir heute noch als eines der größten Matches bei WMs in Erinnerung und das sicher nicht, weil ihn Owen da durchgezogen hat.
Ohne Frage hat Flair viel für das Business getan, aber seine Matches glichen sich enorm.
Mich hat das Match bei WM 24 völlig überrascht, denn Flair zeigte dort 10mal mehr Wrestlingaktionen als in den letzten 5 Jahren zusammen.
Alle schwimmen immer auf der "Ric Flair ist der Größte und Beste blablabla"-Welle...Augen auf, es gab wrestlerisch noch deutlich bessere Leute und die wird es auch in Zukunft geben.
Ric Flair hat dem Wrestling viel gegeben. Er hat denkwürdige Fehden und Matches bestritten, aber ein guter Wrestler war er nie.


Bret Hart vielseitiger im Ring? Ausgerechnet Bret? Hätte da jetzt Owen gestanden, OK, aber Bret? :megalol: :megalol: :megalol: :megalol:

Selten so gelacht!

Und dein letzter Satz ist wohl der Witz schlechthin! Ric Flair war das Total Package im Wrestling. Ein guter Wrestler, der gegen Wrestler mit verschiedensten Stilarten (Power, Technik, Highflying, Brawler, Nichtskönner) gute Matches zeigen konnte. Ausstrahlung in und außerhalb des Ringes. Ein Gott am Mikrofon - bei einer Flair Promo hätte es nie einer gewagt 'Boring' oder 'What?' zu brüllen. Zudem sah sich Flair nie als wichtiger als das Business an (also kein "Huch nein, ich bin ein kanadischer Hero. Ich möchte nicht in Kanada verlieren. Nein, das möchte ich wirklich nicht!").

Einen kompletteren Wrestler wie Flair hat es wohl kaum gegeben. Gibt es bessere Wrestler als ihn, rein von der Technik gesehen? Natürlich gibt es die! Hat Flair ein beschränktes Move-Arsenal, welches man nach fast 30 Jahren in- und auswendig kannte? Natürlich hatte er das. Aber was nützt es einem Wrestler, wenn er 200 verschiedene Suplessen oder Submission Holds beherrscht, aber keinen blassen Schimmer hat, was man wann im Match machen muss und wann man welche Aktion am effektivsten einsetzt, um die Zuschauer um den Finger zu wickeln? Die 1000 kleinen Dinge, die ein Match zusammen halten? Sowas können nur ganz wenige in Perfektion: Shawn, ein motivierter Bret, Triple H, Steamboat, Savage, Hogan, Angle, Der Dessen Namen Ausradiert Wurde, Eddie Guerrero, um jetzt mal die wichtigsten zu nennen. Die haben dafür aber alle irgendwelche anderen Schwächen.

Tut mir leid, aber für eine Aussage wie "Aber ein guter Wrestler war Flair nie", gehörst du eigentlich für den Rest deines Lebens ausgelacht.
Beitrag von Perfect Tiger:
Zitat:
Original geschrieben von The Wrestling God:
Tut mir leid, aber für eine Aussage wie "Aber ein guter Wrestler war Flair nie", gehörst du eigentlich für den Rest deines Lebens ausgelacht.


Word!
Beitrag von Slapnuts:
Zitat:
Original geschrieben von Hankster:
Also die In-Ring-Fähigkeiten eines Bret Hart mit denen eines Ric Flair zu vergleichen ist eine absolute Frechheit. Außer ein paar dämlichen Chops, Kneebreakern, dämlichen Hinfallern und diesen überaus nervenden Whoooooo's war von Ric Flair nie viel zu sehen.



Sowas kann doch wirklich nur von jemandem abgesondert werden, der nie auch nur 5 Minuten eines Steamboat vs. Flair Matches (stellvertretend für all die grandiosen IN-RING LEISTUNGEN die Flair zu dieser Zeit bot) gesehen hat...
Sieger durch Self-DQ: Reality.
Beitrag von Kingpin93:
Kelly Kelly sollte mit dem Wrestling auf hören!!!
Beitrag von Slapnuts:
Zitat:
Original geschrieben von Kingpin93:
Kelly Kelly sollte mit dem Wrestling auf hören!!!



Weil?
Beitrag von THRILLSEEKER:
Weiber:D
Man siehr deutlich wie stark sich Kelly Kelly in den letzten Monaten verbessert hat.
Wenn sie weiter so hart an sich arbeitet, kann es durchaus passieren das sie Melina in Sachen Ring-Skills überholen wird.
Die Frau ist erst 21!!! Gebt ihr noch 2-3 Jahre und dann tritt sie den anderen Diven kräftig in den Arsch.

BTW:
Kelly Kelly > Melina:p
Beitrag von Dave Concordio:
Ach, Flair, Bret & HBK sind zweifelsohne die Besten die es je im Business gab. Klar, dass untereinander gestöchert wird. Flair meinte Bret wäre ein schlechter Draw, Bret meint Flair kann nichts und zur Geschichte von HBK und Bret muss ich glaub ich kein Wort verlieren. Unterm Strich sind die 3 aber die besten Allaround Performer des Business (gewesen). Da stinken Leute wie Angle, HHH, Austin, Taker, der Canadische Massenmörder, Eddie etc gehörig ab - obgleich sie auch gut sind/waren.

Die Kritik von Ole verstehe ich eigentlich nicht, da nun wirklich jeder Worker seine Standardmoves runterspult in seinen Matches..kA wo das Problem liegt, denn Fans warten ja drauf

@ Melina/Kelly Kelly: Let the Boobies hit the floor :D
Beitrag von John Morrison:
Zitat:
Original geschrieben von Dr McMahon:
Bei Ole Anderson wiederum sieht die Situation anders aus: Ole wurde von der WWE eingeladen, doch er lehnte ab weil er Ric Flair für maßlos überbewertet hält: 'Flair hatte ne Menge Potential, aber er zeigte jeden Abend immer das gleiche Match, immer das gleiche verdammte Match. Er weiß bis heute nicht, wie er ein Match zu worken hat.' so Ole in einem Interview.


aha, jetzt isses also heraus: ole anderson = JFK :D

zu flair sollte man vielleicht noch anmerken, das seine wohl größte stärke das storytelling(!) im ring war... klar hatte er ein begrenztes move-arsenal, doch auch mit diesem sollte man als worker beherrschen, im ring eine geschichte zu erzählen - darauf kommt es an und flair beherrschte das IMO perfekt (auch ein bret hart übrigens ;) )...
was nutzen einem grandiose technik und 200 moves, wenn man im ring nur sein programm durchnudelt und diese leistung dann dennoch nicht langfristig im gedächtnis des publikums haften bleibt? gar nichts...
Beitrag von Rockwilder:
Zitat:
Original geschrieben von Dave Concordio:
Ach, Flair, Bret & HBK sind zweifelsohne die Besten die es je im Business gab. Klar, dass untereinander gestöchert wird. Flair meinte Bret wäre ein schlechter Draw, Bret meint Flair kann nichts und zur Geschichte von HBK und Bret muss ich glaub ich kein Wort verlieren. Unterm Strich sind die 3 aber die besten Allaround Performer des Business (gewesen). Da stinken Leute wie Angle, HHH, Austin, Taker, der Canadische Massenmörder, Eddie etc gehörig ab - obgleich sie auch gut sind/waren.



Das und auch die Meinung von John Morrison spiegelt so ziemlich meine Meinung wieder! Diese 3 waren/sind einfach absolute Total Packages! Vielleicht hat jeder in unterschiedlichen Bereichen Vor- und Nachteile, aber da ne endgültige Rangliste aufzustellen alá "Flair hatte bessere Promos... Hart war aber im Ring besser... aber eigentlich ist HBK am besten" ist müßig, find ich zumindest (deswegen hab ich mich auch im Thread zum besten Wrestler nicht endgültig festgelegt), weil alle 3 einfach so komplett waren!

Was allerdings ein Ole Anderson da zu mäkeln hat, frag ich mich auch. was hat der denn nach den IV Horsemen noch groß gerissen?! Na ja, scheinen persönliche animositäten zu sein... ;)
Beitrag von BDS:
Zitat:
Original geschrieben von The Wrestling God:
Bret Hart vielseitiger im Ring? Ausgerechnet Bret? Hätte da jetzt Owen gestanden, OK, aber Bret? :megalol: :megalol: :megalol: :megalol:




Nicht nur für den Satz gehörst du ausgelacht,sondern auch meiner Meinung nach verprügelt. Aber lassen wir das Thema :)
Beitrag von Der Überabzocker:
Also ich finds wirklich lächerlich wie hier manche Ric Flair nieder reden und gleichzeitig Bret Hart als Musterbeispiel nennen.

Die ganzen Matchs von Bret Hart zwischen 92 und 96 kann ich auf meinen Classic Tapes echt nimmer ansehen, einfach weil es immer das selbe ist...egal ob der Gegner jetzt Isaac Yankem, Piere Lafitte , Diesel oder British Bulldog hieß...es war wirklich immer das selbe, und wo war das Charisma eines Bret Harts?....Er hatte einfach keins.

Ric Flair dagegen wusste immer zu unterhalten, einfach weil er auch die Ausstrahlung dazu hatte. Auch wenn es wirklich immer die selben Low Blows, Chops und Hinfaller waren, man konnte es sich immer wieder angucken.

Möchte mir damit jetzt keine Feinde machen, aber aus meiner Sicht ist Bret Hart wirklich einer der langweiligsten Main Eventer aller Zeiten...
Beitrag von Savaric:
Bret mag ja ein sehr guter Techniker gewesen sein. Aber abwechslungsreich?! Hat man 2-3 Bret-Matches gesehen, hat man so gut wie alle gesehen..

Und vom Entertainmentfaktor spielt(e) Flair einfach viele, viele Ligen höher als Bret.
Beitrag von Dat Flo:
Zitat:
Original geschrieben von BDS:
Nicht nur für den Satz gehörst du ausgelacht,sondern auch meiner Meinung nach verprügelt. Aber lassen wir das Thema :)



Ganz geschickt von dir... erstmal was androhen, dann sich rausreden indem du des Thema anschließend im gleichem Atemzug beenden willst! :rolleyes:


Und zum Thema... lassen wir doch die Weiber rumzicken! :p
Beitrag von Rockwilder:
Zitat:
Original geschrieben von Der Überabzocker:
Möchte mir damit jetzt keine Feinde machen, aber aus meiner Sicht ist Bret Hart wirklich einer der langweiligsten Main Eventer aller Zeiten...



In diesem Thread gehts ja eigentlich um was anderes, aber das kann ich (zugegeben als Bret-Fan) doch nicht so stehen lassen!
Was war denn an Bret so langweilig? Immer dieselben Moves?! Jeder, wirklich jeder WWE-Wrestler bringt doch in jedem Match seine Trademark-Moves! Da sind auch Shawn und Flair nicht besser (die ich beide auch super finde)! Kann sein, dass es im Indy-Wrestling oder Japan oder wo auch immer anders ist, aber wenn man nur WWE betrachtet, ist es Quatsch zu sagen, dass Bret immer die gleichen Matches brachte und langweilig war, denn dann muss man sagen jeder WWE-Worker bringt nur immer das gleiche!
Möchte aber nochmal betonen, dass ich es genauso Blödsinn finde, wie hier zum Teil gegen Flair argumentiert wird, denn diese Leute sollten sich wirklich mal z.B. seine Matches gegen Steamboat ansehen!
Beitrag von Jeff Hardy:
Melina hat auch recht in ihrem Blog. Sie ist einfach ne coole Person. Kelly soll nur aufpassen, Melina scheint mehr Einfluss zu haben als man denkt. Brooke ist auch geflogen.:D
Beitrag von theDrug:
ich finde Melina hat recht, das bestätigt sich ja auch damit dass diese Kelly sich angesprochen fühlt. Die ist leider völlig talentfrei im Ring und als "pretty face" würde ich die auch nicht bezeichnen.
Weg mit dieser Otze!

Das Flair wenig abwechslungsreiche Matches über all die Jahre gezeigt hat stimmt schon, aber er hätte trotzdem über seinen Schatten springen können.
Beitrag von The Wrestling God:
Zitat:
Original geschrieben von BDS:
Nicht nur für den Satz gehörst du ausgelacht,sondern auch meiner Meinung nach verprügelt. Aber lassen wir das Thema :)


Och wie niedlich. Ich erzittere.

Aber lassen wir das Thema eben mal nicht. Maul aufreissen und sich dann hinter Mamis Rockzipfel verstecken. Das sind meine ganz besonderen Lieblinge. Aber ich bin ja ein geduldiger Mensch (manchmal), wenn du mir deine Gedankengänge darlegst, kann ich vielleicht nachvollziehen, wie du eigentlich zu deiner Schlußfolgerung kommst. Also: Was macht deiner Meinung nach Bret Hart zu einem vielseitigeren Wrestler als Ric Flair?
Beitrag von Pain ICW:
Wenn Ole meint, dass Flair überbewertet ist, dann hat das doch nichts damit zu tun, ob Ole mehr erreicht hat oder nicht.

Wenn ich sage Ballack spielt scheiß Fußball, dann ist das meine Meinung. Das heißt aber doch noch lange nicht, dass ich besser als Ballack spiele oder mehr erreicht habe. Das sollten sich vielleicht mal manche vor Augen führen.

Die Diskussion, wer nun dr bessere Mann ist finde ich ein wenig dämlich. Was wollt ihr da nun diskutieren? Das einzige was man mit Bret Hart und Flair machen kann ist sie in den Himmel loben, aber mehr auch nicht. Da nun auf das Verhalten von Bret beim Montreal Screwjob rum zuhacken gehört dann hier genauso wenig hin wie die Vorwürfe gegen Flair er hätte Stewardessen unsittlich angepackt usw.

Beide sind absolute Legenden und für mich ist Bret auch besser als Flair in allen Belangen. Ich konnte noch nie wirklich viel mit Flairs Micwork anfangen. Dafür gefiel mir die Ernsthaftigkeit eines Bret Harts immer sehr gut. Im Ring finde ich Bret auch besser, da er schon immer etwas schnelleres Wrestling zeigte als ein Flair zu seiner Zeit, wo das Wrestling noch sehr langsam war.
Also Bret vs. Flair ist ne sinnlose Kiste und sowieso völlig überflüssig, weil die meisten hier noch total im Flair Wahn sind und Ric im Moment sowieso über Alles und Jeden gestellt wird.
Beitrag von Fallen Angel:
Aha, Piper dreht als einen Film. Dürfte dann wohl auch der Grund sein, warum er nächste Woche nicht bei der germanstarcon in Münster dabei ist.:o
Beitrag von Lionheart:
Zitat:
Original geschrieben von The Wrestling God:
Was macht deiner Meinung nach Bret Hart zu einem vielseitigeren Wrestler als Ric Flair?



Hmm, vielleicht die Kunst verschiedenste Stile in einem Match auf höhstem Niveau mitgehen zu können?

Bret konntest Du in den 90ern gegen Hakushi oder Yokozuna, Mr. perfect oder Bam Bam Bigelow, den 1-2-3 Kid oder Kevin Nash, Shawn Michaels oder Sycho Sid, den British Bulldog oder Vader, Jerry Lawler oder Steve Austin stellen - immer hat er sich dem Stil seines Gegners anpassen können und fast immer hervorragende Matches aus ihnen rauskitzeln können. Verdammt noch mal, er war die EXCELLENCE OF EXECUTION, den Namen hat er doch nicht umsonst verpasst bekommen.

Mat-Wrestling, Top Rope Moves, Brawling, Technical Move Fireworks - für Bret alles kein Problem - jederzeit abrufbar, in jedem Match beliebig kombinierbar. Flair hat diese breite Palette meiner Meinung niemals gehabt, nicht umsonst hat er immer sein größtes Talent im Selling und in der Rolle des Prügelknabens (i.e. als Heel der einstecken muss und das Einstecken dann perfekt verkauft) gehabt. Shawn, Bret, Benoit, Angle stehen da alle noch über ihm, was natürlich nicht seine historische Lebensleistung mindert.

Flair hat vergleichbares wie Bret& Shawn in den 90ern vielleicht zu seinen Glanzzeiten in den 80ern geschafft, aber doch nicht mehr in den letzten 15 Jahren in WCW und WWE. Wann hat Flair denn seit seinem Starrcade Match gegen Vader 1993 noch einmal ein tolles Match zum Zungeschnalzen abgeliefert? Mir fällt da nur noch die Matchserie gegen HHH Ende 2005 ein, und da hat ihm sein bester Kumpel Hilfestellung geben könne. In der WCW hat er doch nur noch von seiner Opferrolle durch die Bischoff-Administration gelebt und dem Kultur-Konflikt NWA/WCW-Wurzeln gegen nWo. Lance Storm hat das gestern bei Alvarez sehr schön analysiert: Die fortwährenden, demütigen "Burials" in der WCW durch Bischoff, Russo, Hogan & Co. haben am Ende mehr für die Legacy des Nature Boys getan als diverse Kämpfe in dieser Zeit. Denn die Ungerechtigkeit, die viele Fans wahrnehmen konnten, als sie beobachten mussten, wie diese wahre Legende Woche für Woche wie Dreck behandelt wurde und selbst im irrenhaus noch der unterhaltsamste Act im WCW Programm blieb, diese Ungerechtigkeit hat am Ende bedeutend zu der Heldenverehrung beigetragen, die Flair dann in der WWE nach 2002 (verdientermaßen) erfahren durfte.

Mit Matches, wie Bret und Shawn sie im gleiche Zeitraum hatten, konnte der Nature Boy da schon lange nicht mehr aufwarten - aber seine Größe kam durch andere Begleitumstände immer wieder ans Licht und schien selbst zu dunkelsten WCW Zeiten immer wieder durch den Äther durch.

Whoooooooo!
Beitrag von Great K:
Zitat:
Original geschrieben von Dr McMahon:

Bei Ole Anderson wiederum sieht die Situation anders aus: Ole wurde von der WWE eingeladen, doch er lehnte ab weil er Ric Flair für maßlos überbewertet hält: 'Flair hatte ne Menge Potential, aber er zeigte jeden Abend immer das gleiche Match, immer das gleiche verdammte Match. Er weiß bis heute nicht, wie er ein Match zu worken hat.' so Ole in einem Interview.
(ProWrestling.net)


Freut mich, dass Ole Anderson zu seiner Meinung steht, die er auch in seinem Buch "How Corporate America Destroyed Professional Wrestling" geschrieben hat. Auf Seite 304: "If anyone saw Ric Flair wrestle more than one time, and didn't come the realization that he only has one match in his repertoire, they weren't paying very close attention. ... I wasn't bothered by the fact that Ric was doing the same high spots in every match. I was bothered by the fact that he did the same high spots in the same sequence in every match. He never mixed them up. Flair would do the same thing at the same point in every match. ... Once you've seen the same match two or three times, what's left to get excited about?"
Er geht noch auf Ric Flair's Booking Fähigkeiten noch ein, die nicht so berauschend waren. Aber das ist ein anderes Thema.
IMO hat er schon Recht bzw. Ric Flair's besten Matches waren gegen Ricky Steamboat und Shawn Michaels, die Ihren Matchablauf oft abgewandelt haben. Gegen anderen Wrestler sahn man dagegen den gleichen Matchablauf.
Beitrag von bret:
komisch, Roddy Piper, soll doch heute bei uns in Münster bei so einer Comic Convention als Stargast auftreten!:confused:
Beitrag von joerilla:
Haben Bret und Ole eigentlich ein Wettbewerb laufen, wer der Verbittertere von Beiden ist?
Beitrag von JBL4ever:
Einen richtigen Zickenkrieg stelle ich mir anders vor: Die Weiber liefern sich einen Catfight und vor meinen Augen wird Kelly Kelly (:eek: :eek: :eek: ) entkleidet. ;)
Beitrag von SweeneyTodd:
Zitat:
Original geschrieben von JBL4ever:
Einen richtigen Zickenkrieg stelle ich mir anders vor: Die Weiber liefern sich einen Catfight und vor meinen Augen wird Kelly Kelly (:eek: :eek: :eek: ) entkleidet. ;)



Für blonde, nackte Flitchen muss keine WWE her.

Einer der froh ist wenn er tot wäre wie Ole Anderson nehme ich sowieso nicht ernst. Und Bret ist ohnehin ein sehr verbitteterter Mensch wobei die Todesfälle seiner Eltern, von Owen, Davey Boy Smith usw sicher dazu beigetragen haben.
Beitrag von Störtebeker:
Ich möchte Ole da doch widersprechen.
Flair mußte oftmals das gleiche Schema in seinen Matches durcharbeiten, weil er als Heel oftmals grenzenlos überforderte Männer gutaussehen lassen mußte.

Wenn er die Chance bekam, ein wenig zu variieren, dann hat er diese auch genutzt und feine Klassiker auf die Beine gestellt.
Man erinnere such nur einmal an das Stahlkäfigmatch gegen Ricky Morton, die zahlreichen fantastischen Matches mit Steamboat oder Flairs Klassiker gegen Sting bei "Clash of Champions" im Jahre 1988.

Ole, der ein exzellenter Mattenwrestler war, konnte in meinen Augen nach seiner Zeit als Horseman nie wieder an seine Erfolge anknüpfen.
Sein Fehler war, das er der Evolution des Wrestlings nicht mehr folgen konnte.
Das ist nicht McMahons, Crocketts oder Ted Turners Schuld, es ist Ole Andersons.
Beitrag von Pain ICW:
Zitat:
Original geschrieben von joerilla:
Haben Bret und Ole eigentlich ein Wettbewerb laufen, wer der Verbittertere von Beiden ist?



Hat Bret nicht auch alles Grund verbittert zu sein?

Wann hat Bret das letzte mal gemeckert? Die einzigen die immer wieder so tun als sei Bret verbittert sind die Fans. Bret selber lebt doch ein glückliches Leben und beschwert sich doch kaum noch. Aber wenn man ihm zum Thema Wrestling immer wieder auf den Screwjob anspricht kann er doch gar nicht anders antworten als, dass er das alles Kacke fand usw. Und sofort ist er dann wieder die Heulsuse vom Dienst. Die Smarks machen sich das Leben einfach nen bisschen zu einfach. Und solche Sätze zeigen das mal wieder.
Beitrag von Great K:
Zitat:
Original geschrieben von joerilla:
Haben Bret und Ole eigentlich ein Wettbewerb laufen, wer der Verbittertere von Beiden ist?


Und was Ric Flair über Bret Hart, Sid, Scott Steiner, Mick Foley geschrieben hat, war nicht verbittert? :rolleyes:
-----
Die Kritikpunkte von Bret Hart und Ole Anderson kann ich gut nach vollziehen bzw. habe ich einige Ric Flair Matches gesehen. Bestes Beispiel war sein Match gegen The Giant, da dieser Matchablauf der Gleiche war, wie sein Match gegen El Gigante. IMO ist Ric Flair abhängig von seinem Gegner, der Ihm zu einem guten Match zieht, d.h. hat er einen "schlechten" Wrestler im Ring, da zeigt er sein Schema F Programm und hat er einen guten Wrestler wie Ricky Steamboat oder Shawn Michaels, da hält er mit Ihnen mit und variiert.
Bei Bret Hart sieht es anders aus (siehe zum Beispiel King of Ring 93). Drei unterschiedliche Gegener und drei unterschiedliche Matchabläufe.
Beitrag von Der Überabzocker:
Zitat:
Original geschrieben von Rockwilder:
In diesem Thread gehts ja eigentlich um was anderes, aber das kann ich (zugegeben als Bret-Fan) doch nicht so stehen lassen!
Was war denn an Bret so langweilig? Immer dieselben Moves?! Jeder, wirklich jeder WWE-Wrestler bringt doch in jedem Match seine Trademark-Moves! Da sind auch Shawn und Flair nicht besser (die ich beide auch super finde)! Kann sein, dass es im Indy-Wrestling oder Japan oder wo auch immer anders ist, aber wenn man nur WWE betrachtet, ist es Quatsch zu sagen, dass Bret immer die gleichen Matches brachte und langweilig war, denn dann muss man sagen jeder WWE-Worker bringt nur immer das gleiche!
Möchte aber nochmal betonen, dass ich es genauso Blödsinn finde, wie hier zum Teil gegen Flair argumentiert wird, denn diese Leute sollten sich wirklich mal z.B. seine Matches gegen Steamboat ansehen!



Es geht ja nicht nur um die Moves, welche Bret immer und immer wieder gezeigt hat. Ich kann mich absolut an kein Match von Bret Hart erinnern, dass ich unbedingt bald malwieder sehen möchte....Ausser vielleicht das gegen Bob Backlund von der Series 94, aber das war eher der Verdienst von Owen Hart ausserhalb des Ringes. Selbst dem hochgelobten Match vom Slam92 kann ich absolut nix abgewinnen, mich ödet dieser Bret Hart einfach nur an.

Zudem finde ich, wie ich bereits sagte, dass Bret Hart kein Charisma besaß. Er war immer der langweilige Face und Held der älteren, weiblichen Fans. Da war ein Owen Hart z.B. um einiges charismatischer, auch wenn ich sagen muss, dass Owen auch etwas langweiliger wurde, in der Zeit als er gegen die DX, speziell gegen Triple H und Chyna gefehdet hat.

So komme ich zu meinem Fazit, dass Flair einfach der bessere ist, aus dem Grunde, dass er ein besserer Entertainer ist und damit jedes Match zu einem Hingucker gemacht hat. Moves haben sich wohl bei beiden und auch bei vielen anderen wiederholt, da hast du Recht und ich möchte das nicht asbtreiten. Doch Flair hat durch seine Unterhaltungskünste einfach mehr überzeugen können.
Beitrag von The Wrestling God:
Zitat:
Original geschrieben von Lionheart:
Hmm, vielleicht die Kunst verschiedenste Stile in einem Match auf höhstem Niveau mitgehen zu können?

Bret konntest Du in den 90ern gegen Hakushi oder Yokozuna, Mr. perfect oder Bam Bam Bigelow, den 1-2-3 Kid oder Kevin Nash, Shawn Michaels oder Sycho Sid, den British Bulldog oder Vader, Jerry Lawler oder Steve Austin stellen - immer hat er sich dem Stil seines Gegners anpassen können und fast immer hervorragende Matches aus ihnen rauskitzeln können. Verdammt noch mal, er war die EXCELLENCE OF EXECUTION, den Namen hat er doch nicht umsonst verpasst bekommen.

Mat-Wrestling, Top Rope Moves, Brawling, Technical Move Fireworks - für Bret alles kein Problem - jederzeit abrufbar, in jedem Match beliebig kombinierbar. Flair hat diese breite Palette meiner Meinung niemals gehabt, nicht umsonst hat er immer sein größtes Talent im Selling und in der Rolle des Prügelknabens (i.e. als Heel der einstecken muss und das Einstecken dann perfekt verkauft) gehabt. Shawn, Bret, Benoit, Angle stehen da alle noch über ihm, was natürlich nicht seine historische Lebensleistung mindert.

Flair hat vergleichbares wie Bret& Shawn in den 90ern vielleicht zu seinen Glanzzeiten in den 80ern geschafft, aber doch nicht mehr in den letzten 15 Jahren in WCW und WWE. Wann hat Flair denn seit seinem Starrcade Match gegen Vader 1993 noch einmal ein tolles Match zum Zungeschnalzen abgeliefert? Mir fällt da nur noch die Matchserie gegen HHH Ende 2005 ein, und da hat ihm sein bester Kumpel Hilfestellung geben könne. In der WCW hat er doch nur noch von seiner Opferrolle durch die Bischoff-Administration gelebt und dem Kultur-Konflikt NWA/WCW-Wurzeln gegen nWo. Lance Storm hat das gestern bei Alvarez sehr schön analysiert: Die fortwährenden, demütigen "Burials" in der WCW durch Bischoff, Russo, Hogan & Co. haben am Ende mehr für die Legacy des Nature Boys getan als diverse Kämpfe in dieser Zeit. Denn die Ungerechtigkeit, die viele Fans wahrnehmen konnten, als sie beobachten mussten, wie diese wahre Legende Woche für Woche wie Dreck behandelt wurde und selbst im irrenhaus noch der unterhaltsamste Act im WCW Programm blieb, diese Ungerechtigkeit hat am Ende bedeutend zu der Heldenverehrung beigetragen, die Flair dann in der WWE nach 2002 (verdientermaßen) erfahren durfte.

Mit Matches, wie Bret und Shawn sie im gleiche Zeitraum hatten, konnte der Nature Boy da schon lange nicht mehr aufwarten - aber seine Größe kam durch andere Begleitumstände immer wieder ans Licht und schien selbst zu dunkelsten WCW Zeiten immer wieder durch den Äther durch.

Whoooooooo!


Selbstverständlich war Flair in den 90er Jahren nicht mehr zu den Matches fähig, die ein Shawn Michaels oder ein Bret hart zeigten, ging er hier immerhin auf die 50 zu bzw. war drüber hinweg.

Nur wo war Bret bitte vielseitiger als Flair (egal ob in den 80ern oder in den 90ern)? Wenn ich an den Begriff 'Formula Match' denke, dann fallen mir spontan zwei Namen ein. Einer ist Ric Flair, der andere ist Bret Hart. Beide hatten mit Wrestlern aus verschiedenen Stilrichtungen gute Matches. Aber beide hatten mit diesen Wrestlern eine Art von guten Match: Ihr Match! Wo du bei Hart eine Anpassung zu sehen vermagst, ist mir ehrlich schleierhaft. Kurze Anfangsoffensive von Bret, dann steckt er die Aktionen seines Gegners ein, bevor er kontert, die '5 Moves of Doom' zeigt und dann wahlweise gewinnt oder verliert. Bret mag die besseren Grundlagen mitbringen, aber das macht ihn noch lange nicht zu einem vielseitigen Wrestler.

Daher verstehe ich gerade diese Aussage Brets über Flair beim besten Willen nicht. Bret ist ein hervorragender Wrestler, aber gerade bei der Aussage über eintönige Matches Flairs sollte er die Füße ganz still halten.

Chris Benoit oder Eddie Guerrero zum Beispiel oder auch Kurt Angle und Shawn Michaels passen/passten sich ihren Gegnern an und haben/hatten gute Matches mit ihnen, die sich deutlich voneinander unterschieden. In diesem Sinne sind/waren sie vielseitiger und besser im Ring als Flair und Hart. Flair hat dafür eine In-Ring-Präsenz bzw. In-Ring-Charisma, mit der keiner der genannten je mithalten konnte.

Außerdem hat Flair es geschafft, über 25 Jahre hinweg zur Spitze zu gehören: In der NWA, in der traditionellen frühen WCW, in den letzten Jahren der klassischen WWF, in der entertainment-lastigeren WCW und im Sports Entertainment der WWE. Auch das ist für mich Vielseitigkeit: Als komplettes Paket zu verschiedenen Zeiten vor verschiedenen Zielgruppen "The Man" zu sein. Das ist etwas, was keinem anderen Wrestler der modernen Ära vergönnt war (Hogan mal ausgenommen, aber gegen ihn rebellierten die Fans 1996 vor seinem Turn auch gewaltig). Ein Bret Hart hat in der WCW nie Fuß fassen können. Selbst die Rolle als Prügelknabe im Montreal Screwjob, die er sich ausgeucht hat und noch heute für sich in Anspruch nimmt, hat ihm da nicht geholfen. Und warum nicht? Weil Bret nie mit der Zeit ging. Bret wollte immer nur seine Rolle spielen. Im Ring und außerhalb. Und das merkt man. Er ist vielleicht im Ring ein "Natural", aber nicht außerhalb. Flair hingegen schon.

Und das, mein Freund, macht Flair für mich zum besten Total Package meines bisherigen Fan-Daseins, zum vielseitigsten Wrestler seiner Generation und den folgenden. In verschiedenen Einzelbereichen gibt es sicher bessere, in der Gesamtsumme eben nicht.

PS: Whoooooo! ;)
Beitrag von Great K:
Zitat:
Original geschrieben von Der Überabzocker:
Doch Flair hat durch seine Unterhaltungskünste einfach mehr überzeugen können.


Durch seine Unterhaltungskünste hat er das Match oft ins lächerlich getrieben z. B. sein "Selbsthinfaller" oder "Flip Flop Tope Rope" Versuch waren IMO wirklich peinlich.
Beitrag von SweeneyTodd:
Und wie lange war ein Bret wirklich an der Spitze des Wrestling. In der WWE 5 Jahre. In der WCW hat er auch nicht gerade mehr sehr viel erreicht.
Beitrag von Great K:
Zitat:
Original geschrieben von The Wrestling God:
Außerdem hat Flair es geschafft, über 25 Jahre hinweg zur Spitze zu gehören: In der NWA, in der traditionellen frühen WCW, in den letzten Jahren der klassischen WWF, in der entertainment-lastigeren WCW und im Sports Entertainment der WWE. Auch das ist für mich Vielseitigkeit: Als komplettes Paket zu verschiedenen Zeiten vor verschiedenen Zielgruppen "The Man" zu sein. Das ist etwas, was keinem anderen Wrestler der modernen Ära vergönnt war (Hogan mal ausgenommen, aber gegen ihn rebellierten die Fans 1996 vor seinem Turn auch gewaltig). Ein Bret Hart hat in der WCW nie Fuß fassen können. Selbst die Rolle als Prügelknabe im Montreal Screwjob, die er sich ausgeucht hat und noch heute für sich in Anspruch nimmt, hat ihm da nicht geholfen. Und warum nicht? Weil Bret nie mit der Zeit ging. Bret wollte immer nur seine Rolle spielen. Im Ring und außerhalb. Und das merkt man. Er ist vielleicht im Ring ein "Natural", aber nicht außerhalb. Flair hingegen schon.


Schon mal von "Wrestlingpolitik" gehört? Wie soll Bret Hart mehr zeigen in der WCW bzw Fuß fassen, wenn er dort vom Booking Team geblockt wird. Ric Flair hatte meistens im Booking Team immer Leute, die für Ihn eingesetzt haben bzw. war Ric Flair auch selbst Booker zum Teil.
Beitrag von SweeneyTodd:
Zitat:
Original geschrieben von Great K:
Schon mal von "Wrestlingpolitik" gehört? Wie soll Bret Hart mehr zeigen in der WCW bzw Fuß fassen, wenn er dort vom Booking Team geblockt wird. Ric Flair hatte meistens im Booking Team immer Leute, die für Ihn eingesetzt haben bzw. war Ric Flair auch selbst Booker zum Teil.



Trotz des ach so bösen Flair wurde er 1999 zum Champion gemacht. Wirklich interessant war er zu WCW Zeiten aber nie.
Beitrag von Dr McMahon:
Zitat:
Original geschrieben von Great K:
Schon mal von "Wrestlingpolitik" gehört? Wie soll Bret Hart mehr zeigen in der WCW bzw Fuß fassen, wenn er dort vom Booking Team geblockt wird. Ric Flair hatte meistens im Booking Team immer Leute, die für Ihn eingesetzt haben bzw. war Ric Flair auch selbst Booker zum Teil.



Warum sollte Bret Hart vom Booking-Team geblockt werden, wenn WCW doch viel Geld bot um ihn endlich zu bekommen? Das macht doch 0,0 Sinn. Und Flair wurde bei WWE nun auch nicht super gefördert - es ist doch bekannt dass Vince seine eigenen Leute immer in den Vordergrund rücken will und nur selten Leute von anderen Companys den Durchbruch schaffen läßt. Nur ein Flair hat auch das gepackt. Das ist nicht hoch genug anzurechnen.
Beitrag von Otto Addo:
Zitat:
Original geschrieben von SweeneyTodd:
Und wie lange war ein Bret wirklich an der Spitze des Wrestling. In der WWE 5 Jahre. In der WCW hat er auch nicht gerade mehr sehr viel erreicht.



Genau so ist das wenn man das mal nüchtern betrachtet und sich nciht vom Namen verleiten lässt...

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