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[NB] Der WWE Jahresrückblick 2004 - mY nAmE iS eUgeNe [Mai]
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Beitrag von Lionheart:
Mai – mY nAmE iS eUgeNe

Eugene Pursues His Dream
In the tradition of some of the most endearing characters of some of the greatest movies ever made: Forrest Gump, I Am Sam, Radio, WWE has introduced a new character, Eugene Dinsmore. Eugene is a person with a mental disability. WWE intends to portray this character in a realistic fashion. Eugene is a benevolent, loving, enthusiastic character who will successfully overcome the odds and achieve his dream of becoming a WWE Superstar.


- Pressemitteilung der WWE auf http://parents.wwe.com am 25.04.2004

Ein Wrestler, der einen geistig behinderten Menschen porträtiert? Ob das gut gehen sollte? Lest es selbst nach, bei der heutigen Folge von THE TALE OF TWO ROSTERS, die sich dem Geschehen in der WWE im Mai 2004 widmet ...

- RAW
WWE Backlash war Geschichte und die Writer des RAW Roster hatten nun insgesamt sechs Wochen Zeit, ihren nächsten PPV „Bad Blood“ aufzubauen. Das schaffte Raum für einige Titelkämpfe innerhalb der Show, die man sonst nur bei Großveranstaltungen hätte bewundern dürfen. Bereits im April, unmittelbar nach Backlash, holten sich Chris Benoit & Edge völlig überraschend die World Tag Team Title von Ric Flair & Batista. Die Booker wussten einmal mehr nicht so richtiges mit der Tag-„Division“ (wenn man sie denn so noch nennen konnte) anzufangen und entschieden sich erneut dafür ein zusammengewürfeltes Team gegen die Champions anzutreten lassen. Der World Champion damit gleichzeitig TagTeam Champion, auch das hatte es in der WWE lange nicht gegeben und für den Canadian Crippler versinnbildlichte der neue Gürtel noch einmal eindrucksvoll die erfolgreichste Periode seiner Karriere. Eher in der Schwebe hing dagegen sein Partner: Edge. Triple H hatte sich im Februar zwar backstage mit großer Macht für seinen Wechsel zu RAW eingesetzt, doch nach seinem Debut am Montagabend hing Adam Copeland vorerst ohne storyline in der Midcard herum. Woche für Woche kam er grinsend zum Ring, spearte einige Heels, grinste erneut und verschwand wieder. Sein Charakter, einst so edgy, war seltsam fade und langweilig geworden, und es sollte nicht lange dauern, bis auch die Fans von den nichtssagenden Auftritten des Kanadiers genug hatten. Doch im Mai durfte sich Edge erst einmal erneut World Tag Team Champion nennen (zum insgesamt 9ten Male!), der an der Seite von Chris Benoit nun zumindest vermehrt in Matches gegen die Evolution involviert war. Sollte es vielleicht doch noch zu einer Fehde mit „The Game“ kommen, wie es ursprünglich angedacht war?
Triple H beobachtet zu diesem Zeitpunkt immer noch den Champion, Chris Benoit, der „seinen“ World Title weiterhin spazierentragen durfte. Ausgerechnet gegen Shawn Michaels sollte es bei RAW in einem TV-Match zu der ersten großen Single-Titelverteidigung des Cripplers kommen. Hunter beschwerte sich prompt bei Eric Bischoff über die Ansetzung, da der HBK noch bei Backlash im Sharpshooter hatte aufgeben müssen, so dass er eigentlich kein neues Titelmatch verdient habe. Stattdessen wolle er selbst , Triple H, gegen den Crippler One-on-One wrestlen. Bischoff lehnte die Forderung aber ab, was eine storyline ins Rollen brachte, die „The Game“ für die nächsten Monate charakterisieren sollte: Die absolute Besessenheit auf den World Title. Nach seinem langen Run in 2003 als Champion war Hunter insbesondere im Internet immer wieder harsch für sein Ego kritisiert worden, da er seinen Belt scheinbar nie abgeben wollte (außer für seinen alten Freund HBK). Die Wut der Smartmarks sollte von den Writern nun geschickt für eine storyline genutzt werden, als Hunter Woche für Woche immer wieder davon sprach, „seinen „ Titel“ wiederzugewinnen – was zu diesem Zeitpunkt die größte Angst des Internets war. So gewann der Ehemann von Stephanie McMahon Woche für Woche Statur zurück und dominierte dabei mehr und mehr mit seiner Wut die Sendung, was schon bald auf die Kosten des „echten „World Champions“ gehen sollte...
Dieser hatte indessen mit seinen beiden großen Siegen bei Wrestlemania und Backlash zwei der größten Stars im Business clean zur Aufgabe gezwungen und befand sich auf dem absoluten Höhepunkt seines Titelruns. Die WWE veröffentlichte ihm zu Ehren die DVD „Hard Knocks – The Chris Benoit Story“ und ging dafür mit ihm zurück nach Calgary in das Haus des legendären Stun Harts, der ihm einst in seinen Dungeon trainiert hatte. Mit Edge war er Tag Team Champion und die Fans standen immer noch in der Mehrheit hinter ihm. Dennoch sollte in diesem Mai der Focus der Show erst schleichend, doch dann immer deutlicher, von ihm weggleiten, was an dem oben erwähnten Push von Triple H lag. Doch zunächst stand ja noch die Titelverteidigung gegen Shawn Michaels an, mit dem er sich erneut ein hochklassiges ****-Match lieferte. Nur das Finish störte ein wenig: Aus dem Publikum sprang plötzlich Triple H in den Ring, verpasste Shawn den Pedigree und lehnte dich danach genüsslich zurück um aus der ersten Reihe zu sehen, wie Benoit den Arm auf den ausgeknockten HBK legt: 1-2-3! Der Crippler bleibt Champion ...
Shawn fand das ganze natürlich gar nicht lustig und revanchierte sich nur eine Woche später, als er in das (dritte) Match zischen Shelton Benjamin und Hunter eingriff und seinen alten Buddy dabei ins Publikum prügelte. Eric Bischoff fand das gar nicht lustig und „suspendierte“ Michaels daraufhin von RAW (Es war irgendwie das Jahr der „Suspendierungen“ – siehe zuvor Goldberg). Damit ging die Langzeit-Fehde der beiden D-X-Gründungsmitglieder Triple H und Shawn Michaels in eine neue Runde. Eine Woche später sollte in dem Konflikt ein neuer Siedepunkt erreicht werden:
Eric Bischoff hatte eine 20-Men-No.1-Contender-Battle Royal (das häufigste „Special“-Match im WWE-Jahr 2004 – in beiden Sendungen) als Main Event angesetzt. Der Sieger würde beim Juni-PPV „Bad Blood“ den World Champion um seinen Titel herausfordern. Natürlich DER Traum des besessenen Ex-Champions, der mit Hilfe seiner Evolution fast alle anderen beteiligten Superstars in dem Match „überlebte“, bis nur noch er und Kane übrig blieben. Doch dann bekam Hunter von Shawn die Quittung für sein Eingreifen drei Wochen zuvor verpasst: Diesmal tauchte – DEJA VU – nämlich der HBK aus dem Publikum auf und schickte „The Game“ prompt mit einer Closeline über das dritte Seil. Der abgelenkte Ringrichter interpretierte den Vorfall als eine Eliminierung durch Kane und erklärte das rote Monster zum Sieger, zum großen Entsetzen von Triple H...
Eine weitere Woche später, Shawns Suspendierung war wieder aufgehoben, sollten sich die beiden Erzrivalen dann so doll in die Wolle bekommen, dass sie am Ende nur noch vom kompletten RAW-Roster getrennt werden konnten ... Eric Bischoff hatte genug von der außer Kontrolle geratenen Rivalität und setzte für Bad Blood ein „Hell in a Cell“-Match zwischen den beiden an, um die Fehde ein für allemal abzuschließen ...
Der Champion sollte dagegen auf Kane treffen, der zuvor eigentlich eher in der Midcard herumdümpelte und dabei Jagd auf die rothaarige Lita machte. Mehrmals bedrohte er sie, weil er eine „Gefälligkeit“ von ihr wollte, und auch der (in unlogischer Manier) zum Babyface zurückgeturnte Matt Hardy konnte seine (nun auch wieder in den storylines) Geliebte nur unzureichend vor dem roten Monster schützen. Am Ende willigte Lita aus Furcht vor den ständigen Angriffen gegen ihren Boyfriend dann doch ein, Kanes Forderung zu erfüllen. Doch worum es sich dabei handelte, sollte vorerst offen gelassen werden ...
In der Midcard von RAW ging derweil die Fehde zwischen Chris Jericho und Christian in eine weitere Runde. Der CLB holte sich Verstärkung aus der OVW und hatte fortan neben Trish Stratus einen „Problemsolver“ an seiner Seite: Tyson Tomko, ein „großer schwerer Junge“. Er sollte 2004 nicht der einzige in der WWE bleiben ... Mit dessen Hilfe konnte Christian gegen Jericho ein weiteres Male gewinnen, doch Mitte Mai gab es dann in einem Steel-Cage-Match den finalen Triumph für Y2J in ihrer unterhaltsamen Fehde. In dem sehr ansehnlichen Kampf verletzte sich „Captain Charisma“ allerdings schwer und wurde dadurch zu einer 10wöchigen Zwangspause gezwungen, die den Push des neuen Stables um ihn schon frühzeitig unterbrechen sollte ...
Randy Orton musste sich inzwischen nach seinem Triumph über Cactus Jack dem aufstrebendem Shelton Benjamin stellen, der bereits alle anderen Evoultion-Mitglieder per Pinfall besiegen konnte ...
Doch alle diese oben erwähnten Geschehnisse sollten im Schatten eines Newcomers stehen, der bereits kurz nach seinem Debut wie eine Bombe bei RAW einschlagen sollte und dabei Woche für Woche mehr Fans gewann: EUGENE.
Womit wir wieder am Anfang der heutigen Kolumne wären. Der Aufschrei im Internet war groß, als nach Wrestlemania Pläne der WWE-Kreativabteilung bekannt wurden, einen „geistig behinderten“ Wrestler bei RAW debutieren zu lassen. Zu viele Geschmacklosigkeiten hatte man in den letzten Jahren von Vince McMahon serviert bekommen, zu viele Tabus waren gebrochen worden - nichts schien dem WWE-Owner auf der Jagd nach Quotenerfolgen mehr heilig zu sein. Nun sollten ausgerechnet in der Show von VKM, der sich schon über den „Katie Vick“-Angle diversen Newslettern zufolge backstage halb tot lachte, das heikle Thema „geistige Behinderung“ angegangen werden. Das konnte doch nur schief gehen und würde darüber hinaus noch das echte Schicksal vieler „realer“ Menschen in den Dreck ziehen – so dachten damals viele Fans. Und um diesen Skeptikern von Anfang entgegenzuwirken, sah sich die PR-Abteilung der WWE wohl auch zu der blumigen Mitteilung gezwungen, die am Anfang der heutigen Kolumne stand. Zweifel blieben dennoch hängen und viele witterten dahinter nur den Vorlauf zu einem einen erneuten SchockTV-Angle, um durch das bewusste Übertreten von Geschmacksgrenzen in Russoscher Manier mal wieder den schnellen Quotenerfolg einfahren zu können. Es sollte anders kommen...
Bei RAW gab sich nach langer Verletzungspause endlich wieder William Regal die Ehre. Der versnobte Brite wurde gleich zu Eric Bischoff ins Büro bestellt, der sein Einverständnis für ein In-Ring-Comeback Regals an die Erfüllung eines Job knüpfte: Er (Bischoff) habe von seiner Schwester gerade seinen Neffen Eugene zur Pflege geschickt bekommen, einen geistig Behinderten, der seltsamerweise davon träume ein „Professional Wrestler“ zu werden. Easy E. will natürlich so einen Menschen auf keinen Fall in seiner Show wrestlen sehen und daher müsse Regal nun als Eugenes „Trainer“ dafür sorgen, dass er von seinem Traum ablässt. Etwas mürrisch machte sich der Brite daraufhin an die Arbeit, was Woche für Woche für Comedy Gold bei RAW sorgen sollte. Denn so sehr sich Regal auch anstrengte EUGENE von seinen Wrestling-Ambitionen abzubringen, am Ende hatte regelmäßig sein Schützling das letzte Lachen, der jede Prüfung und jedes Hindernis, das ihm von seinem Mentor in den Weg gelegt wurde, mit Bravour meisterte. Durfte er am Anfang noch Jerry Lawler in albernerer „Bushwhackers“-Manier den Kopf ablecken und die Kane-Pyros durch einen falschen Knopfdruck zur Zündung bringen, brachte ihn das „Trainings“-Video in Woche 3 endgültig bei den Fans over. In dem zweiminütigen Einspieler wurde den Zuschauern der „Eugene“-Charakter auch erstmals detailliert vorgestellt: Durch den jahrelangen TV-Konsum alter WWF/WWE-Sendungen hat Eric Bischoff’s Neffe zahlreiche Moves alter Legenden für sich verinnerlicht, die er in Matches immer wieder anbringen kann. SO auch im ersten Training mit Regal, den er am Ende, wie es sich für ein Naturtalent gehört, in dessen eigenem Finisher –dem Regal Stretch – zum tappen bringt. PLEASE; DON’T TRY THIS AT HOME. Die Gesichtsausdrücke, die der Brite beim Training seines Schützlings dabei hervorzauberte, waren wie immer göttlich und gehörten zu den lustigsten WWE-Momenten des Jahres. Regal bildete als (ein)gebildeteter, versnobter Aristokrat den idealen Gegenpart zum kindlich-naiven Eugene, der von OVW-Wrestler Nick Dinsmore überraschend lebensecht dargestellt wurde. Wußte man es als Fan nicht besser, konnte man teilweise wirklich in den Glauben verfallen, einen geistig behinderten Menschen bei RAW zu sehen. Dinsmore, der jahrelang auf seine große Chance in der WWE hatte warten müssen, packte am Ende die Gelegenheit am Schopf als das Angebot für „Eugene“ kam - und verblüffte in der Folge alle Fans mit seiner Schauspielkunst. Eugene’s stotternde Stimme, die plötzlich auftretenden Gefühlsausbrüche, die kindliche Freude bei geglückten Manövern und die Tatsache, dass er im Tauziehen mit Regal immer das letzte Lachen hatte, machten ihn innerhalb weniger Wochen zu einem großen Sympathieträger und zum Hauptgesprächsthema unter den Fans. Das sollte auch der Krativabteilung nicht entgehen, die sich Mitte Mai dazu entschloss den neuen Publikumsliebling mit einem ganz besonderen Angle zu ehren...
Eugene hatte auf dem Weg zu einer Wrestling-Karriere viele Feinde: Allen voran Eric Bischoff, der ihn scheitern sehen wollte und seinen eigenen Trainer William Regal (der allerdings jede Woche mehr auf die Seite seines Schützlings kippte). Doch auch Midcarder wie La Resistance und Interviewer wie Jonathan Coachman versuchten den Rookie aus der Show zu vertreiben. Und so sollte es am 17.05.2004 zu einem sehr denkwürdigen Segment bei RAW aus San Diego, California kommen, ein Segment, dass die Karrierechancen von Nick Dinsmore in der WWE schlagartig um ein Vielfaches erhöhen konnte. In der Sendung stellte Eric Bischoff seinem Neffen und Regal eine Falle, als er für die Mitte der Show das erste TV-Interview für den Newcomer anordnete – in der Hoffnung, dass Eugene sich bei den Fans blamieren würde. Todd Grisham begann das heute historische Segment als Interviewer im Ring und rief den neuen Publikumsliebling zu sich hinaus, eine Aufforderung, die dieser schüchtern Folge leistete (ohne die Begleitung seines Trainers, der von Bischoff kalt gestellt wurde). Kaum dort angekommen, erschien plötzlich The Coach auf der Bildfläche und löste Grisham als Interviewer ab. 5 Minuten folgten nun die schlimmsten Beleidigungen, die man einem schwachen und unterlegenen Menschen an den Kopf werfen kann, bis Eugene schließlich – den Tränen nahe – und unter lautstarken Buhrufen gegen Coachman Richtung Backstage-Bereich abdackelte. Sollte ihm denn niemand zu Hilfe kommen?
IF YOU SMEEEEEEEEEEL – what The Rock is cooking …
WHAT?!
Damit hatte niemand gerechnet: Dwayne Johnson erschien zu einem Überraschungsauftritt bei RAW und ging prompt mit Eugene zusammen zurück in den Ring. Nun sollte es für Rockys alten Feind eine verbale Klatsche geben, die sich gewaschen hatte. Unter dem Jubel der begeisterten Fans wurde der Coach nun von der WWE Legende gedemütigt und Eugene dabei unterhaltsam mit eingebunden. Aus einen Comedy-Gimmick schien sich etwas großes zu entwickeln, da die Reaktionen der Fans für den sympathischen Newcomer ohrenbetäubend waren. Am Ende gab es dann auch schon eine Andeutung auf die Dinge, die da bald folgen sollten, als Eugene auf die Frage nach seinem Lieblingswrestler voller Inbrunst ins Mikrophon brüllte: Trrrriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiple Htschhhhhhhhhhhhh
Doch noch war es nicht soweit und RAW hatte einen neuen Star hervorgebracht, der bei den Fans wahnsinnig gut ankam und auch für Quotenerfolge sorgte ...

- SmackDown!
Von solchen Newcomern träumte man in der B-Show der WWE zu diesem Zeitpunkt vergeblich. Fast alle neuen Gimmicks waren innerhalb eines Monats kläglich gescheitert und das Ende der Trash-Offensive des Booking-Teams schien immer noch nicht in Sicht. Ihr neuester Streich: CW-Champion Chavo Guerrero verlor seinen Titel an die in Vergessenheit geratene Diva „Jacqueline“: GOODBYE CW-Divison. Den TagTitles ging es nur bedingt besser, als die Partner wieder Willen , Charlie Haas und Rico, "durch Zufall" „Too Cool“ besiegen konnten. Nachdem die Show in den ersten Wochen nach WM bei den Quoten spektakulär in den Keller gerutscht war, entschied sich die Kreativabteilung schließlich für die Rückkehr von CrashTV – Shocking Moments waren angesagt, die – natürlich – wieder einmal auf Kosten von Sinn, Logik und Kontinuität gingen. Das erste Opfer dieser Politik: Kurt Angle.
Nachdem nach Wrestlemania noch die meisten Fans gejubelt hatten, als sie erfuhren, dass ihnen der Olympic Hero wenigstens in einer On-Air-Rolle während seiner Verletzungspause erhalten bleiben sollte, hatte sich nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt der Wind gedreht. Seine Promos wirkten fade, sein moralisches Getue langweilig – in einer Show, in der der Schwachsinn regierte konnte auch er keinen Sinn in die seltsamen storylines bringen, etwas, dass seinen Vorgänger Paul Heyman immer ausgezeichnet hatte. Und wrestlen konnte er zu allem Überfluss auch nicht. So entschlossen sich die Booker nach 4 Wochen der GM-Rolle von Angle eine Generalüberholung zu verpassen. In seiner letzten Sendung vor seiner Verletzungspause traf Big Show auf WWE Champion Eddie Guerrero – und verlor das Match am Ende. In der storyline „kündigte“ ein wütender Show daraufhin seinen WWE-Vertrag und machte backstage Jagd auf Torrie Wilson, um sie schließlich auf eine hohe Rampe zu schleppen, von der er sie runterzuwerfen drohte. Das brachte natürlich den General Manager auf den Plan, der den Riesen versuchte von seinem Vorhaben abzuhalten – und dafür (in einer seltsamen Kameraeinstellung) selbst von der Anhöhe auf den kalten Zementboden des Parkplatzes gechokedslammt wurde... Mit einem in einer Blutlache liegenden Angle endete die Show – FINALLY CRASH TV HAS COME BACK TO SMACKDOWN! ... Würde dieser Angle bereits das Aus für die Regentschaft des Goldmedaillengewinners als GM bedeuten? Eine Woche später berichten die Kommentatoren Michael Cole und Tazz von angeblich schwereren inneren Verletzungen und einem gebrochenen Bein. GM for One Night Only: Paul Heyman. Soviel zu den Konsequenzen der Draft Lottery. Dieser schaffte es immerhin am Ende SEINES Abends die Dudley Boyz zu einem Heel-Turn zu bewegen, ein Segment dass sich ein wenig vom anderen Crap der Writer absetzte und für Bubba Ray und D-von der Anfang eines Main Event Pushes werden sollte. Fortan verwirrten die beiden Halbrüder ihre Kontrahenten in Single-Matches damit, dass sie von den Ringsprechern nur als „The Dudley“ angekündigt wurden, so dass sich der Gegner nicht wirklich auf einen Wrestler einstellen konnte. Der eklatante Mangel an echten Superstars sah das erfolgreiche TagTeam dann im Frühjahr zahlreiche Male im Main Event gegen Eddie Guerrero – so weit war es gekommen. Doch zurück zu Kurt Angle. Zwei Wochen nach dem Vorfall mit Big Show tauchte der Olympic Hero wieder in seiner Show auf: Gefesselt an einen Rollstuhl in Begleitung eines neuen Bodyguards: Luther Reigns (dreimal dürft ihr raten, was jetzt kommt, richtig: ein „großer schwerer Junge“ aus der OVW ...) Angle spielte nun aufgrund seiner Behinderung den verbitterten Heel-GM, der die Babyfaces seiner Sendung regelmäßig schikanisierte um dafür von den Fans gehasst zu werden. Doch so richtig wollte auch diese Generalüberholung seines GM-Gimmicks nicht klicken: Zu unglaubwürdig und lächerlich war die Szene mit Big Show gewesen, als dass man ihm seine Behinderung wirklich abnahm. Die ganze Rolle wirkte derart „Over the top“, dass man von Mr. Angle als GM Woche für Woche mehr genervt war. Dieser machte derweil insbesondere den beiden Top-Babyfaces des Rosters das Lebens schwer: John Cena und Eddie Guerrero.
Der WWE Champion musste sich indessen auf seinen Herausforderer bei Judgment Day vorbereiten: John Bradshaw Layfield. Da die Main Event Fehde für JBL quasi aus dem Nichts gekommen war und die Glaubwürdigkeit des Challengers damit sehr in Frage gestellt wurde, versuchte die WWE das anstehende Titel-Match durch eine „persönliche“ Komponente aufzuwerten und interessanter zu gestalten: Bei einer Housseshow des SD!-Rosters Anfang Mai griff JBL vor laufender Kamera nach dem Main Event Eddie Guerreros Mutter an – diese erlitt darauf „scheinbar“ eine Herzattacke und musste medizinisch versorgt werden. Der Angle, der Eddie’s Wut auf Bradshaw in der storyline anheizen sollte, verfehlte dabei aber eher sein Ziel. Genau wie die Verletzung von Angle durch Big Show sah man hier erneut CRASH TV vom feinsten, was 2004 einfach keinen Fan mehr schocken konnte. Zu groß war die Reizüberflutung mit storylines, die scheinbar das „reale Leben" der Wrestler berührten in den Attitude-Jahren gewesen – so riss in der Gegenwart die Herzinfarkt-storyline am Ende keinen mehr vom Hocker und brachte die Smartmarks im Internet eher zum Lachen als zum Mitfiebern bei Judgment Day.
Herausforderer JBL kämpfte derweil mit den Internet. John Layfield war seit jeher ein gebrandmarktes Kind, was seinen Ruf bei den diversen Newslettern im Netz anging. Bradshaw galt schon für eine lange Zeit als Lockerrom-Bully der WWE, der junge Wrestler grundlos schikanisierte und Anweisungen des Managements als „Bestrafer“ gegen diziplinlose Kollegen umsetzte. Die Nachwehen des 11. September 01 hatten in dem überzeugten Republikaner zudem den Patrioten hervorgebracht, der in seinen Kolumnen auf wwe.com regelmäßig vehement die Politik der Bush-Administration verteidigte und dabei immer wieder in manchmal diffamierender Weise über prominente Kriegsgegner (z.B. Schauspieler oder Michael Moore) in den USA herzog. Auch seine Anspielungen gegenüber Homosexuellen strotzen nicht gerade vor Toleranz.
Alle diese Verhaltensweisen schmeckten insbesondere den liberaleren Köpfen bei den großen News-Sites Observer, PW Torch und PW Insider nicht besonders, die seine Eskapaden im Backstagebereich genauso wie seine Kolumnen oder seinen freiwilligen Einsatz im Irak 2003 kritisch unter die Lupe nahmen und dabei regelmäßig unangenehme Fragen in ihren jeweiligen Ausgaben stellten. Ausgerechnet dieser Bradshaw stand nun – dem Zufall und den Abgängen bei SD! sei Dank – vor einem Main Event Push, ohne Aufbau, ohne vorherige Siege gegen andere Upper-Carder. So war er das gefundene Fressen für viele amerikanische News"reporter"... Stand SmackDown! bei den meisten von ihnen eh schon seit Wochen unter Dauerbeschuss, bot nun der finale Push von J-B-L die ideale Gelegenheit, die Misere an EINER - noch dazu extrem verhassten - Person festzumachen. Zeigte es doch scheinbar vorzüglich, dass man nur ein Liebling von Vince McMahon sein muss, um urplötzlich einen PPV zu headlinen. Die Stärken des JBL-Gimmicks wurden dabei in der Regel übersehen. Stattdessen prasselte aus dem Internet Woche für Woche mehr Häme auf die B-Show am Donnerstag und ihren neuen Main Eventer John „Bradshaw“ Layfield. Dieser schien die News-Sites dann doch – trotz des Verbotes durch Vince McMahon – ab und zu zu verfolgen, denn am 11. Mai schoß er in seiner Kolumne überraschend eine Breitseite gegen seine Kritiker im Netz ab:

“For those of you fat, out-of-shape Internet wannabes who have never done anything more athletic than play checkers, kiss my ass for doubting me, and realize why you hate me. I was the guy in school who made you do my homework and locked you in your locker…How long has it been since you guys that spend all your time reporting on us have been with a woman other than your mother? After all, when I see you in airports hanging out, you are always with guys. You guys don’t have a questionable sexual orientation, do you? Of course, it is 2004, I don’t judge.”

Natürlich heizte er am Ende mit diesen Kommentaren den Konflikt nur noch weiter an und schaufelte gerade mit den letzen beiden Sätzen noch einmal Wasser auf die Mühlen seiner Kritiker, die ihn seit jeher für gesellschaftlich rückständig und intolerant gehalten hatten. Einen Monat später würden sie sich für die Beleidigungen bei Layfield revanchieren, als unversehens die Geschehnisse bei einer Houseshow in Deutschland in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken sollte ... Doch nun stand erst einmal Judgment Day an, die erste SD!-Only-Großveranstaltung nach Wrestlemania ... wie würde sich JBL in seinem ersten PPV Main Event verkaufen?

Judgment Day 2004
Um es kurz zu machen: Die Veranstaltung war der zweitschlechteste PPV des Jahres 2004 und für einen 30-Dollar-WWE-Event eigentlich eine Frechheit. Hatte RAW im Vormonat noch eine fantastische Großveranstaltung auf die Beine gestellt, versagte SmackDown! nun auf ganzer Linie. Einzig der überraschend dramatische Main Event konnte die Show am Ende etwas aus den Miesen reißen. Die Under- und Midcard verkam zu einer Zusammenstellung von langweiligen und größtenteils bedeutungslosen Matches, die die Krise des Rosters sehr gut widerspiegelten. Erwähnenswert sind eingentlich nur die cleanen und klaren Pinfall-Siege von John Cena und dem Undertaker über ihre Kontrahenten Rene Dupree und Bookert T. So verliefen Fehden im Sand, die gerade erst halbherzig begonnen worden waren. Chavo Guerrero konnte sich seinen CW-Titel von Jacqueline zurückholen. Puh!
Der Main Event entwickelte sich dann aber ungewollt zu einer äußerst brutalen und vor allem sehr blutigen Angelegenheit, als Eddie Guerrero es nach einem stiffen Stuhlschlag von JBL mit dem Bladen übertrieb und in der Folge aus seiner Stirn eine Föntäne an rotem Saft herauslief, die den Kampf an den Rande des Abbruchs brachte. Wie in einem Horrorfilm kämpfte sich ein durch den ungeheuren Blutverlust kaum noch richtig sehender Eddie durch die letzten Minuten des Matches, bei dem die Fans ernsthaft um seine Gesundheit bangten und mitfieberten. Am Ende schlug auch er JBL mit einem Foreign Object nieder und verlor den Kampf dadurch per DQ, verpasste aber seinen Kontrahenten zum Abschluss den Five-Star-Frogsplash und durfte sich als moralischer Sieger weiterhin WWE Champion nennen. Dann torkelte er in den Backstage-Bereich um schließlich zusammenzubrechen und ins Krankenhaus eingeliefert zu werden ... Eine gruselige story am Ende eines gruseligen PPVs, bei dem sich der Herausforderer aber besser schlug als erwartet ... Sollte die Krise von SD! damit bald Geschichte sein? Lest es nach, in der nächsten Folge von THE TALE OF TWO ROSTERS, wenn es heißt:

Juni – The Final Encounter and a Concrete Crypt
- Shawn Michaels und Triple H in “Hell in a Cell”
- Der kometenhafte Aufstieg von Eugene zum Main Eventer
- Der „Hitlergruß“ von München und die Folgen für JBL
- The Great American Trash

Results für Mai:

RAW

- Datum: 03.05.2004

Ergebnisse:

6 Men Tag Team Match
- Shelton Benjamin, Tajiri & Edge besiegen The Evolution (Triple H, Batista, Ric Flair)
- Rob Conway (w/ Sylvain Greiner) besiegt The Hurricane (w/ Rosey)
- Kane besiegt Steven Richards
Non-Title Match
- Gail Kim (w/ Molly Holly) besiegt Victoria
WWE World Heavyweight Championship Match
- Chris Benoit © besiegt Shawn Michaels
___________________________________________________

- Datum: 10.05.2004

Ergebnisse:

- Triple H besiegt Shelton Benjamin durch DQ
- Batista besiegt Tajiri
WWE Intercontinental Championship Match
- Randy Orton © besiegt Edge
- Jazz, Gail Kim & Molly Holly besiegen Victoria, Nidia & Stacy Keibler
- Matt Hardy gegen Val Venis endet im No Contest
- Eugene (w/ William Regal) besiegt Rob Conway
Steel Cage Match
- Chris Jericho besiegt Christian (w/ Trish Stratus & Tyson Tomko)
____________________________________________________

- Datum: 17.05.2004

Ergebnisse:

- Trish Stratus besiegt Lita
- Kane besiegt Val Venis
WWE World Tag Team Championship Match
- Chris Benoit & Edge © besiegen Randy Orton & Batista
- The Rock gab sein WWE Comeback und lieferte ein sehr lustiges Segment mit Eugene ab.
20 Men Battle Royal - No. 1 Contender Match
Kane besiegt Johnny Nitro, Steven Richards, Rosey, Rob Conway, Val Venis, Maven, Sylvan Grenier, Garrison Cade, Rhyno, The Hurricane, Chris Jericho, Ric Flair, Batista, Edge, Randy Orton, Shelton Benjamin, und Triple H.
____________________________________________________

- Datum: 24.05.2004

Ergebnisse:

- Edge besiegt Ric Flair (w/ Randy Orton)
- La Resistance besiegen The Hurricane & Rosey
- Shelton Benjamin & Chris Jericho besiegen Randy Orton & Batista
Non-Title Match
- Victoria besiegt Molly Holly (w/ Gail Kim)
- Eugene & Chris Benoit besiegen The Coach & Garrison Cade
____________________________________________________

- Datum: 31.05.2004

Ergebnisse:

WWE World Tag Team Championship Match
- La Resistance besiegen Edge & Chris Benoit © -> TITELWECHSEL!
Non-Title Match
- Victoria besiegt Jazz
Non-Title Match
- Shelton Benjamin besiegt Randy Orton
- Matt Hardy besiegt Garrison Cade
- Eugene besiegt Kane durch DQ


SmackDown!

- Datum: 06.05.2004

Ergebnisse:

Non-Title Match
- U.S. Champion John Cena besiegt Doug Basham
Cruiserweight Championship Match
- Jacqueline besiegt Chavo Guerrero Jr. (c) (/w. Chavo Guerrero Sr.) -> TITELWECHSEL!
Handicap Match
- The Undertaker besiegt Nunzio & Johnny Stamboli
- Torrie Wilson gegen Dawn Marie endete in einem No-Contest
- Rob Van Dam & Rey Mysterio besiegen The Dudley Boyz

____________________________________________________

- Datum: 13.05.2004

Ergebnisse:

- D-Von Dudley (w/ Bubba Ray Dudley) besiegt Rob Van Dam
Handicap Match
- Booker T besiegt Johnny Stamboli & Nunzio
- Hardcore Holly (w/ Billy Gunn) besiegt Rico (w/ Charlie Haas)
U.S. Championship Match
- John Cena (c) besiegt Sakoda
- John Bradshaw Layfield besiegt Rey Mysterio

____________________________________________________

- Datum: 20.05.2004

Ergebnisse:

WWE Tag Team Championship
- Rico & Charlie Haas (c) besiegen Johnny Stamboli & Nunzio
- Billy Kidman gegen Akio endet in einem No-Contest
U.S. Championship Match
- Rene Dupree besiegt John Cena (c) via Count-Out
WWE Cruiserweight Championship Triple Threat Match
- Chavo Guerrero Sr. besiegt Chavo Guerrero Jr. (c) & Spike Dudley -> TITELWECHSEL!
- Booker T besiegt Sho Funaki
- John Bradshaw Layfield & The Dudley Boyz besiegen Eddie Guerrero, Rob Van Dam & Rey Mysterio

____________________________________________________

- Datum: 27.05.2004

Ergebnisse:

- The Dudley Boyz besiegen Rey Mysterio & Rob Van Dam
- Booker T besiegt Scotty 2 Hotty
- Eddie Guerrero gegen Danny Basham wurde von GM Kurt Angle abgebrochen
- Torrie Wilson & Spike Dudley besiegen Dawn Marie & Jamie Noble
WWE Cruiserweight Championship Match
- Chavo Guerrero Sr. (/w. Chavo Guerrero Jr.) (c) besiegt Akio
WWE U.S. Championship Lumberjack Match
- John Cena (c) besiegt Rene Dupree


Judgment Day 2004

- Datum: 16.05.2004

Ergebnisse:

- Rey Mysterio & Rob Van Dam besiegen The Dudley Boyz

- Torrie Wilson besiegt Dawn Marie

- Mordecai besiegt Scotty 2 Hotty

WWE Tag Team Championship Match
- Charlie Haas & Rico (c) (w/ Miss Jackie) besiegen Hardcore Holly & Billy Gunn

WWE Cruiserweight Championship Match
- Chavo Guerrero Jr. (w/ Chavo Guerrero Sr.) besiegt Jacqueline (c) -> TITELWECHSEL!

U.S. Championship Match
- John Cena (c) besiegt Rene Dupree

- The Undertaker (w/ Paul Bearer) besiegt Booker T

WWE Championship Match
- John Bradshaw Layfield besiegt Eddie Guerrero (c) durch DQ

Lionheart


Feedback ist wie immer sehr erwünscht!
Beitrag von Fresh Prince:
Wunderbare Arbeit, besonders der Part mit Eugene ist perfekt ausformuliert. :)

Prince
Beitrag von Jeff Hardy:
Stimme Prince mal zu. Freue mich jetzt immer deine Rückblicke zu Lesen, super geschrieben, und perfekt formuliert. Eugene Part sehr gut, sowie der Rest ! :)
Beitrag von Ioannis Amanatidis:
Wie schon gewohnt von dir, qualitativ sehr, sehr hochwertig :)
Beitrag von WallsOfJericho:
Einfach genial wiedermal... habe mir nun einige stellen durchgelesen die das alles sehr gut zurückgeblendet haben :)
Beitrag von M@x:
Nicht schlecht! Da ich Raw letztes Jahr nicht ständig verfolgt habe sind mir durch diesen Artikel einige ungereimtheiten klar geworden. :thumbsup:
Beitrag von 5* Star Frogsplash:
Wieder einmal spitzenmäßig!!
Beitrag von EddieGuerrero:
Wie immer sind deine Rückblicke einfach genial.Weiter so!!!!!
Beitrag von mcmorre:
Wie gewohnt ganz stark!
Beitrag von DennisGold:
:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Wieder einmal sehr stark! Besonders die Einschätzungen zu Smackdown treffen voll und ganz zu! Die dahmaligen Ausgaben waren wirklich schwer zu unterbieten! Da muss man für die aktuelle Situation direkt dankbar sein! :)
Beitrag von Lionheart:
Danke für das bisherige positive Feedback. :)

Der Juni folgt dann morgen.
Beitrag von Dave666:
Wieder mal absolut genial geschrieben! Immer nur weiter so!:thumbsup:

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