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Hallo
"I’m The Mountie, I’m handsome, I’m brave, I’m strong. I’m The Mountie, And I enforce the law. You can try to run, but you can never hide. ‘Cause The Mountie always gets his man."
Heute erscheint mit dem Mountie meine 31. Kolumne. Wieder mit viel Mühe zum Detail ist mir eine sehr ausführliche Biografie gelungen, die es so in deutscher Sprache über Jacques Rougeau nicht gibt. Eine interessante Karriere eines Mannes, der in Montreal eine Legende ist.

Und wer es noch nicht weiß: Kultgimmicks@Facebook

Viel Spaß!!!


The Mountie alias Jacques Rougeau

Hineingeboren in die kanadische Wrestlingfamilie Rougeau
Die für die meisten wohl bekannteste kanadische Wrestlingfamilie ist die Hart Familie, die unter Patriarch Stu Hart in Calgary, Alberta im Westen Kanadas sich ihre ersten Sporen im Wrestling verdienten. Im Osten Kanadas herrschte jedoch eine andere Wrestlingfamilie, die im frankokanadischen Montreal, Quebec sich zu großen Publikumslieblingen entwickelten: Die Rougeau Familie. Der Patriarch hier ist Jacques Rougeau Senior., der durch seinen Onkel Eddie Auger, in den 40er und 50er Jahren selbst ein Wrestler, zum Wrestling kam. Auger, der im Dezember 1973 mit nur 51 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb, trainierte Mitte der 50er seinen Neffen Jacques. 1956 startete er seine Karriere neben seinem älteren Bruder Jean Rougeau und beide etablierten sich in den 50er und 60er Jahren zu den Topstars in Quebec. Am 25. Mai 1983 verstarb Jean, der unter dem Namen Johnny Rougeau in den Ring stieg, mit nur 53 Jahren auch an Krebs. Wie beliebt er in der frankokanadischen Provinz Quebec war, bemerkte man an seiner Beerdigung, zu der 7.000 Trauergäste kamen.
Jacques Rougeau wurde fünffacher Vater von drei Söhnen und zwei Töchtern namens Johanne und Diane. Seine drei Söhne Raymond, Jacques Junior und Armand bildete er alle zu Wrestlern aus, wobei Jacques, der fünf Jahre jünger als sein Bruder Raymond war, einen schweren Start hatte. Jacques Rougeau Jr. wurde am 13. Juni 1960 in Saint-Sulpice, Quebec – 45 Kilometer von Montreal entfernt – geboren. In dessen Jugend erwartete niemand von ihm den Einstieg ins Wrestling-Business, da er sehr klein und schmächtig gebaut war. Nur sein Vater Jacques Sr. glaubte daran und half ihm dabei. Als Teenager begann er dann allerdings mit dem Krafttraining und baute mächtig Muskelmasse auf. Trainiert wurde er natürlich von seinem Vater und auch von seinem älteren Bruder Raymond. Im Jahr 1977 startete er mit 17 Jahren seine Wrestling-Karriere in Verdun, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Montreal.

Erste Titelerfolge in den Südstaaten der USA
Nach seinem Debüt ging Jacques Rougeau im Herbst 1977 überraschend zu Stu Hart’s Stampede Wrestling in den Westen nach Calgary, Alberta. Seine Mutter gab ihm den Segen und 500 Dollar damit er im berühmt berüchtigten "Dungeon" von Stu Hart eine weitere Trainingsausbildung erhielt. Ob dies seinem Vater Jacques Senior gefiel ist eher unwahrscheinlich, aber er schien es zu akzeptieren. Nach dem harten Training im "Kerker" von Stu Hart bestritt er als Jimmy Rougeau in den Jahren 1977 und 1978 viele Kämpfe für Stampede Wrestling. Im Jahr 1979 absolvierte er unter dem Namen Jerry Roberts für die damaligen Mitgliedspromotionen der National Wrestling Alliance, Georgia Championship Wrestling und Florida Championship Wrestling, seine ersten Matches in den USA. Anfang der 80er trat Rougeau unter seinem bürgerlichen Namen im Süden der Vereinigten Staaten für die NWA auf und hatte besonders in Alabama und Tennessee großen Erfolg. Seinen ersten Titel gewann er jedoch im Bundesstaat Iowa, als er noch unter dem Namen Jerry Roberts im Herbst 1980 zusammen mit Bruce Reed sich die NWA Central States Tag Team Championship sichern konnte.
Im November 1981 besiegte Jacques Rougeau Dennis Condrey und konnte mit der NWA Alabama Heavyweight Championship seinen ersten Einzeltitel erringen. Im gleichen Jahr gewann er während einer Fehde mit dem ebenfalls aus Quebec stammenden Jos DeLuc den NWA Southeastern Heavyweight Titel (Northern Division). Später konnte er sich noch die Mid-America Version der NWA Southeastern Heavyweight Championship sichern, nachdem er am 30. Januar 1983 seinen damaligen Erzrivalen Terry Taylor besiegte. Mit Taylor lieferte er sich damals eine erbitterte Fehde und er war es auch, der ihm den Titel am 14. Februar wieder abnahm. In Tennesse war Jacques Rougeau bei Jerry Lawler’s Continental Wrestling Association sehr erfolgreich und wurde dort mit Siegen über Apocalypse am 29. November 1982 und Sabu the Wildman, dem Bruder von "Superfly" Jimmy Snuka, am 27. Dezember 1982 zweimal NWA Mid-America Heavyweight Champion. Während dieser Zeit arbeitete er auch zum ersten Mal für einen längeren Zeitraum in Montreal, dem Epizentrum der Rougeau Familie.

Viermaliger Tag Team Champion in Montreal mit Bruder Raymond
Nachdem Jacques Rougeau die ersten Jahre seiner Karriere im kanadischen Calgary und den Südstaaten der USA verbracht hatte, kämpfte er seit dem Jahr 1982 vermehrt in Montreal, Quebec. Bei Gino Brito’s International Wrestling bildete er zusammen mit seinem Bruder Raymond das Tag Team Rougeau Brothers. Aufgrund ihres Vaters und Onkels waren die Rougeaus in und um Montreal sehr populär und die absoluten Publikumslieblinge. Raymond war hier schon seit seinen Teenagerjahren ein Star, sammelte Erfolge und wrestlete in den 70ern auch noch für die Promotion seines Onkels Jean. Nebenbei wurde damals ein anderes aufstrebendes, junges Talent aus Kanada namens Rick Martel aus Montreal vertrieben, da Jean statt ihm seinem Neffen verständlicherweise einen Push gab. Raymond's kleiner Bruder Jacques war in Montreal noch ein unbeschriebenes Blatt und musste die Annerkennung sich noch verdienen. Mit der Hilfe seines Bruders und auch seines Vaters sollte dies ihm jedoch ohne Probleme gelingen.
1982 errangen die Rougeau Brothers mit einem Sieg über Pat Patterson & Pierre Lefebvre (Mad Dog) zum ersten Mal gemeinsam die International Wrestling Tag Team Titel und drei weitere Gewinne dieser Gürtel sollten in den nächsten Jahren folgen. Dafür konnten sie im August 1983 Billy Robinson & Lefebvre, im August 1984 Frenchy Martin & Levebvre und am 12. Juni 1985 King Tonga (Haku/Meng) & Richard Charland besiegen. Neben seinen Auftritten mit Bruder Raymond in Montreal bildete Jacques mit Brad Armstrong bei Georgia Championship Wrestling ein kurzlebiges Team und durfte im Mai 1984 für die World Wrestling Federation seine ersten Matches bestreiten. In seiner Heimat konnte der Lokalmatador bei House Shows im Montreal Forum und Verdun, Quebec Siege über den unbekannten Jobber Dan Ferris feiern.

Kleiner Bruder Armand im Pech und Onkel eines NHL-Eishockeyspielers
Während Jacques & Raymond auch außerhalb von Montreal immer bekannter wurden, lief es für ihren kleinen Bruder Armand nicht so rosig. Er feierte im Jahr 1982 mit 20 Jahren sein Debüt und seine Karriere entwickelte sich viel versprechend. Im Jahr 1986 die große Chance für ihn: Armand hatte einen Vertrag mit der World Wrestling Federation sicher in der Tasche, doch das Schicksal meine es nicht gut mit ihm. Er erlitt eine schwere Rückenverletzung und konnte somit bei der WWF nicht anfangen. Um seine Verletzung zu reparieren, musste man ihm bei der Operation zwei Wirbel aus der Wirbelsäule entfernen. Armand versuchte Ende 1986 nochmals ein Comeback, aber das gesundheitliche Risiko war zu groß, so dass er im Jahr 1987 mit 24 Jahren seine Karriere schon wieder beenden musste. Nach seinem Rücktritt eröffnete Armand seine eigene Autowerkstatt.
Jacques’ Schwester Johanne arbeitete übrigens auch für dieses Business, jedoch nicht als Wrestlerin. Sie promotete Shows in Kanada, war nebenbei für einige Jahre eine erfolgreiche Bodybuilderin und arbeitete von 1995 bis 1999 für die WWF als Marketingspezialistin und Promoterin für Shows in Quebec. Johanne ist verheiratet mit Denis Gauthier, der ebenfalls Wrestler war, und hat mit ihm einen Sohn namens Denis Gauthier Junior, der von 1996 bis 2009 professioneller Eishockeyspieler war. Er spielte in der National Hockey League (NHL) für die Calgary Flames, Phoenix Coyotes, Philadelphia Flyers und Los Angeles Kings. Für die kanadische Nationalmannschaft reichte es für ihn zwar nicht, wurde aber immerhin Juniorenweltmeister 1996. In Interviews sprach Jacques’ Neffe immer positiv über seine Verwandtschaft und ihrer Leidenschaft zum Wrestling.

Rougeau Brothers wechseln zur WWF und das Wrestling in Montreal bricht zusammen
Anfang der 80er übernahm Vince McMahon die World Wrestling Federation von seinem Vater und machte diese Promotion zu einem nationalen und später auch weltweiten Multi-Millionen-Unternehmen. Mit der Kreation von "WrestleMania" und der Zugkraft von Topstar Hulk Hogan stieg McMahon schnell auf den Thron der Wrestlingpromoter. Damit modernisierte er das Wrestling und machte aus einer Mischung von Sport und Show daraus "Sports Entertainment". Für die WWF ein voller Erfolg – für kleine Ligen der sichere Tod, denn im Zuge seines Triumphes kaufte McMahon viele kleine Territorien und deren Stars auf um damit das Territorialzeitalter der Wrestlinggeschichte effektiv zu beenden. Davon betroffen war auch Montreal und der dort sitzenden Liga International Wrestling von Gino Brito. Neben den dortigen Topstars Dino Bravo und Rick Martel, der sich mittlerweile einen großen Namen machte, wurden auch Jacques, Raymond und Armand Rougeau von der WWF verpflichtet. Während Bravo und Martel bereits im September 1985 bei der größten Liga der Welt starteten, arbeiteten die Rougeaus erst ab Februar 1986 dort, wobei Armand aus bereits beschriebenen Gründen seine Karriere beenden musste. Der Titel der noch amtierenden International Wrestling Tag Team Champions Jacques & Raymond wurde für vakant erklärt. Mit dem Abgang der großen Stars brach das Wrestling in Montreal ein und Gino Brito musste seine Liga schließen, mit der Folge dass die ehemalige Hochburg Kanadas nicht mehr beachtet wurde.
Mitte der 80er veranstaltete die WWF in Kooperation mit International Wrestling einige Shows in Montreal. Hierbei konnten die Rougeau Brothers am 26. August 1985 ihre International Wrestling Tag Team Titel gegen die Storyline-Brüder Ron Garvin & Jim Garvin vor 20.000 Zuschauern im Montreal Forum verteidigen. Dies war das Highlight ihrer wohl bemerkenswertesten Fehde in Montreal. Während einer Australien Tour im Februar 1986 starteten sie – weiterhin als Faces – offiziell ihre WWF-Laufbahn, wobei ihr erstes Match und damit auch ihr TV-Debüt erst am 8. April bei Prime Time Wrestling ausgestrahlt wurde. Hier besiegten die Rougeau Brothers in Sydney die Moondogs, die sie eine Woche später bei PTW in ihrem Heimatland Kanada im Maple Leave Gardens von Toronto erneut schlagen konnten. Der Ringrichter bezeichnete aufgrund der französischen Aussprache die Rougeau Brothers zu Beginn fälschlicherweise als "Ragù Brothers". Die beiden Brüder, Jacques (Allrounder, 1,85 m und ca. 109 kg) und Raymond (Techniker, 1,80 m und ca. 104 kg), harmonierten im Ring prima zusammen und zeigten viele unterschiedliche Double-Team-Moves für den Sieg. In erster Linie mit ihrem Finishing Move: Rougeau Bomb oder später auch als La Bombe de Rougeau bekannt, wobei Raymond den Gegner zu einem Bearhug hochhob und Jacques vom obersten Seil auf ihn mit einer Seated Senton sprang. Nach ihrem WWF-Debüt versuchten die Rougeau Brothers sich in einer sehr starken Tag Team Division zu behaupten. Ob es ihnen gelang?

Erste große Fehde gegen das Dream Team
In der Folgezeit wurden die Rougeau Brothers nach typischem Muster mit vielen Siegen über Jobber bei TV-Shows von der WWF gepusht. Anfänglich nur in ihrem Heimatland Kanada im Bundesstaat Ontario, später dann auch in den USA. Im Sommer 1986 wurde eine lange Fehde mit den ehemaligen Tag Team Champions Dream Team, bestehend aus Greg "The Hammer" & Brutus Beefcake, gestartet und am 28. August trafen beide Teams bei The Big Event aufeinander. Dieser Open Air-Event fand im Exhibition Stadium von Toronto, Kanada vor über 60.000 Zuschauern statt. Die kanadischen Lokalmatadore konnten diesen Kampf für sich entscheiden, wobei die Crowd sich trotz ihrer Landsleute hier ziemlich leise verhielt. Lag wohl daran, dass Jacques & Raymond aus der frankokanadischen Ecke des Landes kamen. Das Dream Team mit Manager Johnny V schworen nach der Niederlage den Rougeaus Rache, da das Match unglücklich verloren ging. Raymond, der im Gegensatz zu Jacques einen Schnurrbart hatte, pinnte Valentine, obwohl er gar nicht der legale Mann im Ring war. Bei Prime Time Wrestling am 16. September gelang den Faces erneut ein Sieg über die Heels. Während ihrer Fehde mit dem Dream Team konnten sie im Oktober 1986 im legendären Madison Square Garden von New York die Hart Foundation (Bret Hart & Jim Neidhart) besiegen. Am 11. November gelang Jacques ein Einzelerfolg, ebenfalls im MSG, über den ehemaligen WWF Champion Iron Sheik. Während einer kleinen Verletzungspause von Jacques im Spätherbst teamte Raymond für eine kurze Zeit mit unterschiedlichen Ersatzpartnern.
Ende 1986 wurden Greg Valentine, Brutus Beefcake und Manager Johnny V von Dino Bravo tatkräftig unterstützt. Dies war jedoch nicht gut für das gute Klima im Team, denn Bravo versuchte den im Gegensatz zu sich selbst unmuskulöseren Beefcake schlecht zu machen. Deshalb kam es bei den ehemaligen Tag Team Champions öfters zu Spannungen, dass den Rougeau Brothers nur recht sein konnten. Im Februar 1987 setzten sich Jacques & Raymond zusammen mit Hillbilly Jim bei einer Wrestling Challenge-Ausgabe gegen das Dream Team und ihrem Manager Johnny V durch und da brachte auch die Anwesenheit Bravos nichts. Bei der großen WrestleMania III feierten die Rougeaus für die WWF ihr PPVDebüt und trafen dort erneut auf Valentine & Beefcake. Der Hammer konnte gegen Raymond nach einer Aktion vom obersten Ringseil den Pinfall-Sieg einfahren. Während des Matches kam es bei den Heels zu Missverständnissen und aus diesem Grund wurde Brutus von Valentine, Johnny V und Bravo aus dem Team geworfen. Für Beefcake bedeutete dies gleichzeitig der Face-Turn und in Form eines Friseurs bekam er ein neues Gimmick. Währenddessen wurde aus dem Dream Team das New Dream Team. Die Rougeaus gaben sich jedoch nicht so einfach geschlagen und forderten einen weiteren Kampf, den sie im Mai bei WWF on PRISM Network bekamen. Dieses Gefecht gegen Valentine & Bravo, das im Philadelphia Spectrum stattfand, konnten sie für sich entscheiden. Neben Jacques & Raymond wollte sich natürlich auch Brutus "The Barber" Beefcake an seinen ehemaligen Partnern rächen. Im Juni fanden deshalb bei TV-Shows einige Six Man Tag Team Matches gegen drei Jobber statt, um so sich auf Kämpfe bei House Shows gegen das New Dream Team und ihrem Manager Johnny V vorzubereiten, die allesamt gewonnen wurden. Mittlerweile zog sich die Fehde seit dem Sommer des Vorjahres wie Kaugummi, die noch bis zum Herbst 1987 andauerte. Im August besiegten die Rougeau Brothers bei PTW Bravo & Johnny V und im September endete ein Match gegen das New Dream Team bei WWF on MSG Network in ein Time Limit Draw. Zum krönenden Abschluss trafen die beiden Teams im Stade de Bercy von Paris bei einer TV-Show auf dem französischen Sender Canal+ aufeinander. Diesen Fight durften die Frankokanadier vor den ebenfalls französisch sprechenden Zuschauern gewinnen, wobei man sagen sollte, dass das New Dream Team nicht mehr mit dem Original zu vergleichen war.

WWF Tag Team Titel nach Sieg in Montreal über die Hart Foundation nachträglich aberkannt
Bereits Mitten in ihrer Fehde mit dem New Dream Team fehdeten die Rougeau Brothers nebenbei mit den WWF Tag Team Champions Hart Foundation und dessen Manager Jimmy Hart um die Titel. Bei Prime Time Wrestling am 6. April 1987 setzten sich die Frankokanadier in einem Non Title Match durch und waren dadurch berechtigt einen Titelkampf zu bekommen, den man ihnen auch bereits eine Woche später gab. Hier gewannen jedoch Bret Hart & Jim Neidhart mit der Hilfe ihres betrügerischen Ringrichters Danny Davis und verteidigten somit ihre Titel. In den kommenden Wochen besiegten sie Don Muraco & "Cowboy" Bob Orton durch DQ und zwei TV-Matches gegen die Islanders und Demolition endeten jeweils mit einem Double Count Out. Am 13. Juli erhielten Jacques & Raymond bei PTW erneut ein Titelmatch gegen die Hart Foundation, das jedoch ebenfalls verloren ging. Trotz dieser Niederlage bestätigten die Brüder in Interviews mit "Mean" Gene Okerlund, dass sie es auf die Tag Team Gürtel weiterhin abgesehen haben und prompt wurden sie erneut zu den #1 Herausforderern ernannt.
Die Fehde gegen die WWF Tag Team Champions war im vollen Gange und viele Kämpfe bei House Shows wurden festgelegt. Am 10. August 1987 trafen die Rougeau Brothers in ihrer Heimat Montreal, Quebec vor 11.811 Zuschauern im Montreal Forum auf die Hart Foundation. Es ging um die Titel und die Lokalmatadore setzten sich im Main Event dieser House Show tatsächlich durch. Die begeisterten Fans feierten mit ihren Helden den Titelgewinn. Zum Pech für Jacques & Raymond wurde der Titelwechsel nachträglich leider revidiert, da sie Jimmy Hart’s Megaphon als Waffe einsetzten. Ein Gewinn der Tag Team Championship war jedoch aus Sicht der Booker auch nicht beabsichtigt und das Match wurde auch nie im Fernsehen ausgestrahlt. Man wollte den Fans in Montreal nur eine kleine Freude machen und die Rougeau Brothers tauchten nie als Champions in den Gesichtsbüchern auf. Anschließend verloren die Frankokanadier gegen Bret Hart & Jim Neidhart alle Titelkämpfe und im Herbst verlief die Fehde im Sande. Im kommenden Jahr sollten es die beiden Teams erneut miteinander zu tun haben, diesmal jedoch mit getauschten Rollen.

Blasse Frankokanadier turnen zu frischen Heels, die Pro-Amerika vorschwindeln
Bei der allerersten Survivor Series am 26. November 1987 wirkten die Rougeau Brothers im großen 10-Team Elimination Match mit. Auch wenn sie früh im Kampf von Demolition eliminiert wurden, setzten sich die Publikumslieblinge in Person von den Killer Bees und Young Stallions gegen die Heels durch. Anfang des Jahres 1988 wurden Jacques & Raymond immer schlechter eingesetzt und bekamen keine Fehden mehr. Im TV konnten sie zwar die Los Conquistadores und das Gespann aus "King" Harley Race & "Iron" Mike Sharpe besiegen, aber gegen das Top Team Demolition kassierten sie eine Niederlage. Bei WrestleMania V nahmen die Frankokanadier im Opener erfolglos an einer belanglosen Battle Royal teil, in der Jacques gegen Race den Kürzeren zog. In diesem Kampf wurde übrigens der Face-Turn von der Hart Foundation eingeleitet.
Die Rougeau Brothers waren mit ihrer Dynamik und kreativen Double-Team-Moves ihrer Zeit voraus. Sie lieferten solide Kämpfe ab und boten tolles, technischversiertes Tag Team-Wrestling, insbesondere mit Bret Hart & Jim Neidhart. Eines fehlte ihnen jedoch und das war ein Gimmick, das bei den Fans over genug wäre. Als Faces waren sie zu blass und wurden von den amerikanischen Fans immer öfters ausgebuht. Dies fiel auch einem Jacques auf, der Vince McMahon zu einem Heel-Turn anspornte. Die immer mehr werdende Antipathie der US-Fans inspirierte den WWF-Boss zu einem Sinnes- und Gimmickwandel. Dafür kreierten die Booker für die Rougeaus ein Heel-Gimmick, das die Zuschauer erst recht auf die Palme brachte. Dies war das erste Mal, dass Rougeaus Bösewichte gespielt haben. Jacques dazu: "Ich weiß das mein Vater nicht glücklich darüber war und mein Onkel Johnny würde sich im Grabe umdrehen, wenn er dies wüsste." Schnell musste sich der Senior damit anfreunden und akzeptieren, dass sich das Wrestling verändert hatte.
Jacques & Raymond wurden zu Möchtegern-Pro-Amerikanern, die ständig zum Schein die USA anfeuerten und dabei kleine amerikanische Flaggen schwenkten. Die neuerdings arroganten Brüder nannten sich selbst in Fabulous (fabelhaft) Rougeau Brothers um und der Ringrichter musste sie mit dem Herkunftsort "From Canada, but soon to relocate to the United States" ankündigen. Dies bedeutete: Aus Kanada, aber bald würden sie in die USA umziehen. Trotz ihrer angeblichen Sympathie mit Amerika trugen sie Kleidung mit dem Symbol der Flagge von Quebec, einer heraldischen Lilie (auf Französisch: fleur de lys). Lilien in der Heraldik gelten als Symbol der Reinheit und Unschuld, aber damit sollten die Frankokanadier bei den Fans nicht mehr punkten.
Nach WrestleMania V wurde ihr Turn langsam aufgebaut. Wie ein klassisches Heel-Tag Team griffen die Fabulous Rougeau Brothers hinter dem Rücken des Ringrichters zu unfairen Mitteln. Anschließend reichten sie ihren Gegnern die Hand als ob es ein faires Match war. Erstes prominentes Opfer dieser Prozedur waren Ende Mai 1988 bei WWF on MSG Network die Young Stallions (Jim Powers & Paul Roma). Ihre erste Fehde als Bösewichte bekamen sie gegen die Killer Bees (B. Brain Blair & Jim Brunzell), die am 2. Juli bei Superstars sich ebenfalls durch eine unfaire Aktion geschlagen geben mussten und anschließend die Hand gereicht bekamen. Bei WresteFest, dass als Open Air-Veranstaltung am 31. Juli im County Stadion von Milwaukee, Wisconsin vor 25.866 Zuschauern für Coliseum Video aufgezeichnet wurde, setzte man einen Rückkampf zwischen beiden Teams fest. Dieses Gefecht konnten die Brüder ebenfalls für sich entscheiden und damit auch die Fehde klar gewinnen. Neben ihrer geheuchelten Anspielungen als Pro-Amerikaner und Unfairness nervten sie die Fans mit ständigen Umarmungen oder Massagen nach jedem Aua oder Wehwehchen. Jacques & Raymond behaupteten gute US-Mitbürger werden zu können, aber als Betrüger, Feiglinge und Waschschlappen wollten sich die amerikanischen Fans bestimmt nicht vergleichen. Reinheit und Unschuld: Von Wegen!

Der Jacques Rougeau vs. Dynamite Kid Shoot
Im Sommer 1988 fehdeten die Fabulous Rougeau Brothers mit den legendären British Bulldogs, bestehend aus dem Dynamite Kid & Davey Boy Smith. Anfang August setzten sich Jacques & Raymond bei einer Prime Time Wrestling-Ausgabe gegen die Rockers (Shawn Michaels & Marty Jannetty) durch, die sie nach dem Match noch weiter attackierten. Daraufhin kamen die Bulldogs zur Rettung und für den allerersten SummerSlam später im Monat wurde ein Tag Team Match angesetzt. Dieser Kampf eröffnete gleichzeitig auch den PPV und war somit das erste Match überhaupt bei diesem bis heute stattfindenden Sommerevent. Dieses Gefecht endete nach 20 Minuten mit einem Unentschieden, nachdem das Zeitlimit abgelaufen war. Mit dem gleichen Ergebnis verlief auch ein Match bei PTW im September 1988. Diese Fehde wurde abrupt beendet, da hinter den Kulissen ein Shoot die harmlose Midcard-Auseinandersetzung vor den Kameras in den Schatten stellte.
Jacques Rougeau, der als Paradebeispiel für einen unauffälligen Midcard-Worker galt und noch nie für seine Toughness bekannt war, legte sich mit Dynamite Kid alias Tom Billington an, der zwar ein hervorragender Wrestler war, aber Privat leider oft durch ein aggressives Verhalten auffiel. Als den Rougeau Brüdern hinter den Kulissen ein Streich gespielt wurde, machte Jacques hierfür die British Bulldogs verantwortlich. In Wirklichkeit war Curt Hennig für diesen Scherz verantwortlich, der die Klamotten der Frankokanadier mit einer Schere zerschnitt. Der unschuldige und in seiner Ehre gekränkte Billington verprügelte Jacques in der Umkleidekabine vor allen anderen Wrestlern und gab ihn der Lächerlichkeit preis. Anschließend war der Kanadier so gedemütigt, dass er von allen Kollegen gemieden wurde und nach eigenen Aussagen seiner Familie nicht mehr unter die Augen treten konnte. Rougeau sah nur eine Möglichkeit sein Selbstvertrauen und seine Ehre wiederzuerlangen, und zwar mit einem eindrucksvollen Gegenschlag gegen seinen gefürchteten Peiniger. Ihm war klar, dass er in einem direkten Kampf gegen den aggressiven Engländer keine Chance hatte. Deshalb entschied er sich Billington mit einem Schlagring zu überraschen und ihn mit wenigen Schlägen auszuknocken. Diesen Plan sollte Jacques in Fort Wayne, Indiana durchführen.
Rougeau, der sich seine Zeit hinter den Kulissen einsam in einem Buch lesend vertrieb, erzählte in einem Interview, dass er eine Woche lang nicht essen und schlafen konnte bei dem Gedanken, dem Kid hinterhältig mit einem Schlagring aufzulauern. Als Tom Billington einen Kaffee in der einen Hand hielt und in der anderen eine Zigarette, rammte der Frankokanadier mit mehreren Schlägen seinen Stahlring ins Gesicht des überraschten Engländers und schlug ihm vier Vorderzähne aus. Einige Wrestler mussten dazwischen gehen um Schlimmeres zu verhindern. Die WWF gab dem Dynamite Kid Geld, um sich die Zähne wieder richten zu lassen. Jetzt dachte man alles wäre in Ordnung, aber trotz der erfolgreichen Rache war Rougeau jetzt nun erst Recht ein psychisches Wrack, denn er wusste, dass Billington sich an ihm rächen würde, sofern dieser sich erholt hatte. Aus Angst verständigte sich Rougeau deshalb mit einem anderen Wrestler, der Kontakte mit organisierten Verbrechen hatte, um einen Vergeltungsangriff seitens des Engländers auszuschließen. Würde er nicht jeden Abend zu Hause um Mitternacht anrufen, würde dies bedeuten, dass ihm etwas passiert sei und dann sollte man sich um Billington kümmern. Als Billington hiervon erfuhr, war sogar dieser temperamentvolle Schläger nicht mehr auf Rache aus und hielt sich von nun an von seinem früheren Opfer fern.
Vince McMahon setzte sich nun mit den Streithähnen zusammen, um die Sache zu klären. Billington schlug vor, dass Jacques die Rechnung bezahlen soll. Rougeau wollte die zwar nicht, aber aus Angst sagte er doch noch zu. Was er nicht wusste war, dass der Engländer bereits von der WWF das Geld bekam und so erhielt er noch zusätzlich 1.800 Dollar. Außerdem machte der WWF-Boss dem Engländer ausdrücklich klar, dass dieser mit Jacques Frieden schließen und ihre Hände schütteln müsse, sonst würde McMahon das Geld von seinen letzten PPV Auftritten weiterhin zurückhalten. Anhand des Druckes musste der stolze Engländer klein begeben und Rougeau’s Hand schütteln. Nach dieser gefühlten Demütigung Ende 1988 reichte Tom Billington seine Kündigung ein und trat nie wieder für die WWF auf. Seinen letzten Auftritt hatte er zusammen mit seinem Partner Davey Boy Smith bei der Survivor Series im November 1988 im großen 10-Team Ausscheidungsmatch. Um einen möglichen Shoot im Ring vor den Kameras zu vermeiden, wurden die Fabulous Rougeau Brothers in den ersten Minuten relativ schnell von der Hart Foundation eliminiert. Als die British Bulldogs 30 Minuten später ausschieden, waren die beiden Brüder aus Montreal bereits über alle Berge. Jacques erzählte diese Geschichte sehr stolz jahrelang seinen Kollegen und später auch öffentlich Reportern, die ihn danach fragten.

Gimmickerweiterung mit Manager Jimmy Hart und einer Einzugsmusik
Als die Fehde gegen die British Bulldog aufgrund des Shoots urplötzlich beendet werden musste, wurde für die Fabulous Rougeau Brothers prompt ein neuer Gegner und eine dazu passende Storyline geschrieben. Am 25. September 1988 waren Jacques & Raymond bei Wrestling Challenge in der Brother Love Show zu Gast, wo sie Jimmy Hart als ihren neuen Manager vorstellten. "The Mouth of the South" war der ehemalige Manager von der Hart Foundation, die sich von ihm im Frühling trennten und zu Faces turnten. Da Jimmy Hart vertraglich immer noch an Bret Hart & Jim Neidhart beteiligt war, bekam er nach wie vor seinen finanziellen Anteil, den er in seine neuen Schützlinge, die Rougeau Brothers, investierte. Die Fehde war nur noch die logische Folge, da sich die Hart Foundation mit ihrem Ex-Manager überhaupt nicht mehr verstanden und andersherum sah es auch nicht besser aus. Jacques & Raymond wurden nach ihrem Heel-Turn anfänglich noch damit angekündigt, dass sie demnächst gerne in die USA umziehen würden. Mit Hart an ihrer Seite setzten sie ihr Vorhaben in die Tat um und wurden von nun an aus Memphis, Tennessee, der Heimat ihres Managers, angekündigt. Dieser Ort wurde auch in ihrer allerersten Einzugsmusik namens "All-American Boys" erwähnt, die sie leider Gottes selber sangen und dies zur Empörung der Zuschauer teilweise auch in Französisch. Für die einen ist dieser Song Kult, für die anderen jedoch nur Trash. Zu dieser Musik marschierten sie jedoch erst ab Anfang 1989 zum Ring.
Die ersten Matches in der Fehde mit der Hart Foundation wurde zunächst auf zahlreichen House Shows präsentiert, die abwechselnd gewonnen wurden. Am 24. Oktober 1988 endete ein Kampf bei WWF on MSG Network mit einem Time Limit Draw und anschließend wurde diese Rivalität mit Eingriffen aufgebaut. Bei Saturday Night’s Main Event #17 sorgten die Fabulous Rougeau Brothers dafür, dass Bret Hart & Jim Neidhart ein Titelmatch gegen die Tag Team Champions Demolition verloren. Die Hart Foundation rächte sich ihrerseits, als sie sich in einem Kampf der Frankokanadier gegen die Rockers einmischten. Bei der Survivor Series standen sich die Rougeaus mit Demolition, Brain Busters, Los Conquistadors & Bolsheviks im Heel-Team dem Face-Team, bestehend aus der Hart Foundation, Powers of Pain, British Bulldogs, Rockers & Young Stallions, gegenüber. Relativ schnell mussten Jacques & Raymond als erstes die Segel streichen und wurden dabei ausgerechnet von der Hart Foundation eliminiert. Kurz darauf konnten sich die Brüder mit einem Sieg über die Young Stallions bei der 18. Auflage von Saturday Night’s Main Event ein wenig rehabilitieren. Beim Royal Rumble 1989 wurde die Fehde gegen Bret Hart & Jim Neidhart abgeschlossen, nachdem sich die Hart Foundation zusammen mit "Hacksaw" Jim Duggan gegen die Fabulous Rougeau Brothers & Dino Bravo in einem 2 out of 3 Falls Six Man Tag Team Match mit 2:1 durchsetzten. Zuerst konnte Raymond Bret nach der Rougeau Bomb pinnen, doch Duggan konnte ausgleichen, als er Hart & Neidhart per Slingshot auf Raymond schleuderte. Den entscheidenden Fall konnte dann Bret Hart erzielen; er pinnte Dino Bravo nach einem Schlag Duggans mit dem 2x4.

Letzte Fehden gegen die Bushwhackers und Rockers
Nach der Fehde mit der Hart Foundation konnte man davon ausgehen das die Matches in der Qualität um einiges schlechter werden, denn die Fabulous Rougeau Brothers wurden in ein Programm mit den Bushwhackers gesteckt. Die Neuseeländer dominierten die Frankokanadier nach Belieben und gewannen alle wichtigen Kämpfe: Sowohl bei WWF on MSG Network am 20. Februar 1989 ein normales Tag Team Match, als auch einen Monat später an gleicher Stelle mit Jim Duggan ein Six Man Tag Team Match gegen die Rougeaus & Dino Bravo. Den Höhepunkt hatte diese Fehde bei WrestleMania V, als sich Butch & Luke in Atlantic City erneut gegen Jacques & Raymond durchsetzen konnten. Die Kämpfe gegen die Bushwhackers waren nicht gerade technische Leckerbissen, aber dies sollte sich mit der nächsten Fehde schon wieder ändern.
Im Mai wurde eine Storyline gegen die Rockers gestartet und noch vor dem ersten Angle trafen beide Teams in einer Generalprobe bei WWF on NESN im Boston Garden aufeinander, die Shawn Michaels & Marty Jannetty gewannen. Bei einer Ausgabe der Wrestling Challenge wurde das erste Match angesetzt, das in einer wöchentlich laufenden TV-Show stattfand. Die Rockers erschienen mit einer neuen Einzugsmusik und sangen wie die Rougeaus mit ihrem "All-American Boys" selbst. Jacques & Raymond bezeichneten ihre Gegner als "Copycats" (engl. für "Nachahmer", "Trittbrettfahrer") und attackierten sie anschließend. Nach einer Attacke mit Jimmy Hart’s Megaphon "verletzten" sie Michaels und das angesetzte Match wurde als No Contest gewertet. Nun war die Fehde natürlich entbrannt und die Rockers sannen auf Rache. Die Folge: Viele exzellente Matches! Der Sieger: Die Fans! Im Gegensatz zur letzten Fehde sahen die Fabulous Rougeau Brothers hier besser aus, denn das erste Gefecht im TV nach der Attacke konnten sie am 10. Juni bei WWF on MSG Network für sich entscheiden. Für den SummerSlam 1989 zwei Monate später wurde ein Six Man Tag Team Match angesetzt, als man die beiden Erzrivalen "The Model" Rick Martel und Tito Santana mit ins Spiel brachte. Auch hier triumphierten die Heels, nachdem Martel Jannetty zum Sieg pinnen konnte. Von August bis Oktober fanden bei House Shows zahlreiche 60 Minuten Iron Man Schlachten statt, die allesamt die Rockers gewannen. Mit hervorragenden Matches beigeisterten die beiden Teams im Montreal Forum, Rosemont Horizon von Chicago, Philadelphia Spectrum, Boston Garden, Nassau Coliseum in Long Island, New Yorkj und Armory von Washington die Zuschauer. Eines ihrer letzten Kämpfe bestritten sie am 10. Oktober in der englischen London Arena auf dem UK-Sender Sky One. Nach knapp 25 Minuten setzten sich die Rockers durch, die zum Leidwesen der Gebrüder Rougeau die meisten Lorbeeren für diese Fehde bekamen.

Au revoir Fabulous Rougeau Brothers – Raymond muss seine Karriere beenden
Ab Oktober 1989 mussten sich Jacques & Raymond wie bereits im Frühling erneut mit den Bushwhackers herumschlagen. Bei Saturday Night’s Main Event #23 verloren die Frankokanadier und auch bei der Survivor Series sah es nicht besser aus. Beide Parteien standen sich in gegnerischen Teams gegenüber: Die Rougeaus mit Rick Rude und Mr. Perfect in Rude’s Brood und die Neuseeländer mit Roddy Piper und Jimmy Snuka als Roddy’s Rowdies. Jacques wurde als erstes von Snuka und Raymond als zweites von Piper eliminiert, aber ihr Team gewann mit Perfect als einziger Survivor trotzdem den Kampf. Bei der Prime Time Wrestling-Ausgabe am 1. Weihnachtstag unterlagen sie ihren ehemaligen Rivalen Hart Foundation und die Fehde gegen die Bushwhackers endete beim Royal Rumble am 21. Januar 1990. In ihrem allerletzten WWF-Match mussten sich die Fabulous Rougeau Brothers mit einer Niederlage verabschieden. Zum Ende hin wurden die beiden nur noch schlecht eingesetzt und entwickelten sich mit der Fehde gegen die Neuseeländer zu einem Comedy-Gimmick.
Direkt nach dem Royal Rumble verließen die Rougeau Brüder die WWF, da sich Jacques ausgelaugt fühlte und eine Auszeit brauchte. Auch Raymond war nicht mehr fit und hatte mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Im Jahr 1990 stiegen die beiden nur noch sporadisch in den Ring, wie z.B. im Juli für World Wrestling Council in Puerto Rico, wo sie sie den WWC Tag Team Champions Super Medicos unterlagen. Im Dezember sollten sie im weitesten Sinne nochmals für die WWF kämpfen, als sie in Japan bei Super World Sports zwei Auftritte hatten. Die SWS arbeitete mit der WWF zusammen und sorgte damit für viel Aufsehen, auch wenn sie nicht mit Erfolg belohnt wurden und bereits zwei Jahre später ihre Pforten schließen mussten. Die Rougeau Brothers verloren gegen Samson Fuyuki & Takashi Ishikawa und erneut den Bushwhackers. Ende 1990 beendete Raymond, der seit Jahren unter chronischen Rückenschmerzen litt, seine Karriere. Später arbeitete er erneut für die WWF, als er Ende 1992 Edouard Carpentier als französischsprachiger Kommentator ablöste. Für einige Jahre kommentierte er zusammen mit seinem Vater Jacques Rougeau Sr. oder Jean Brassard Shows für das frankokanadische Quebec und französischsprachige Länder in Europa und Afrika. Bei einigen PPV’s Mitte der 90er saßen sie sogar neben den amerikanischen Kommentatoren direkt am Ring. Für kurze Zeit stand Raymond sogar als englischsprachiger Interviewer in den WWF-Sendungen vor den Kameras. Während seine Karriere beendet war, bekam sein jüngerer Bruder Jacques mit 30 Jahren sein wohl bekanntestes Gimmick.

Beitrag editiert von hattrick83 am 27.11.2011 um 14:50 Uhr

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Neustart in der WWF als The Mountie: Ein in Kanada verbotenes Gimmick
Ende 1990 unterschrieb Jacques Rougeau erneut einen Vertrag bei der World Wrestling Federation und bekam ein völlig neues Gimmick. Er mimte den Mountie und verkörperte damit einen Royal Canadian Mounted Polizisten (Abkürzung RCMP, deutsch etwa "königliche kanadische berittene Polizei", umgangssprachliche Kurzbezeichnung Mounties). Die RCMP ist die nationale Polizei Kanadas, die im Auftrag der Provinzen (außer Quebec und Ontario) und Territorien sowie vieler Gemeinden auch lokale Aufgaben wahrnimmt. Berühmt sind die Mounties für ihre Paradeuniform: Waffenrock in traditionellem Rot mit königsblauen Abzeichen, gelben Knöpfen und Tressen, dunkelblauen Breeches, schwarzer Hose, Reitstiefeln und breitkrempigen Hut. Auch so war Rougeau verkleidet, aber im Gegensatz zu den echten Mounties war er Bösartig. Er trug einen Elektroschocker bei sich, den er auch einsetzte, um die Publikumslieblinge nach den Matches zu verletzen. Natürlich war dies keine echte Waffe, sondern nur eine Attrappe, die stromartige Geräusche von sich gab.
Das Gimmick sorgte bei den kanadischen Behörden für Aufsehen, woraufhin es in Kanada sogar verboten wurde. Sobald die WWF also für eine ihrer Shows die nördliche Grenze der USA überschritt, musste Jacques Rougeau entweder der Veranstaltung fern bleiben oder aber unter seinem wirklichen Namen auftreten, um Gesetzeskonflikte zu vermeiden. Laut den Behörden wollten sie nicht, dass die gutmütigen kanadischen Polizisten mit einem fiesen Schurken, der einen Elektroschocker einsetzte, verglichen werden. Der Auftrittsverbot in Kanada wurde auch nicht damit behoben, dass die Kommentatoren während den Matches oft meinten, dass dieser Mann NICHT die Royal Canadian Mounted Polizisten repräsentierte.
Bevor Jacques Rougeau als The Mountie seine Rückkehr in einen WWF-Ring feiern sollte, wurden ab Dezember 1990 in den TV-Shows Vignetten gezeigt, in denen er auf einen Pferd reitend im Gegensatz zu den echten kanadischen Mounties die Bürger nicht half, sondern lieber die USA beleidigte. Unüblich zur damaligen Zeit absolvierte er nicht bei einer TV-Show gegen einen Jobber seinen ersten Auftritt, sondern bei einem PPV gegen einen bekannteren Wrestler. Am 19. Januar 1991 besiegte er beim Royal Rumble Koko B. Ware mit einem Two-handed Chokeslam. Obwohl dieser Kampf offiziell zur PPV-Card gehörte, ist es nicht auf der Video bzw. DVD-Fassung enthalten. Später beendete er seine Matches mit dem Submission-Move Nerve Hold Sleeper, den er als Carotid Control Technique bezeichnete. Wie bereits zu seiner Zeit bei den Fabulous Rougeau Brothers wurde er erneut von Jimmy Hart begleitet und seine instrumentale Theme hieß ganz simpel "Mountie Theme".

The Mountie oder Big Boss Man – Wer muss für 24 Stunden ins Gefängnis?
Bei seinem TV-Debüt mit dem neuen Gimmick besiegte der Mountie am 26. Januar 1991 den Jobber Reno Riggins. Anschließend attackierte er den geschlagenen Gegner mit seinem Elektroschocker, was er in den nächsten Wochen auch mit vielen weiteren Jobbern machte. Seine erste kleinere Fehde hatte er gegen den Mexikaner Tito Santana, die er klar für sich entscheiden konnte. Bei WrestleMania VII im März trafen die beiden aufeinander und hinter dem Rücken des Ringrichters bekam der Mountie von Manager Jimmy Hart seine Waffe überreicht. Damit versetzte er Santana einen Stromschlag und hatte danach keine Mühe mehr ihn zu pinnen. Am 27. April kam es beim Saturday Night’s Main Event zu einem Rückmatch und wieder gewann der Mountie mit der Hilfe seines Elektroschockers. Bereits am Anfang des Monats konnte er erneut seinen Royal Rumble-Gegner Koko B. Ware bei einer Prime Time Wrestling-Ausgabe besiegen.
Ab Frühling 1991 wurde eine Fehde zwischen dem Mountie und dem Polizisten Big Boss Man gestartet. Dies passte natürlich wie die Faust aufs Auge, denn hier traf die kanadische Polizei auf die US-amerikanische Polizei. Der Boss Man arbeitete übrigens vor seiner Karriere auch im richtigen Leben als Gefängniswärter in Cobb County, Georgia. Zum ersten Mal kämpften die beiden noch ohne Storyline bereits am 22. April bei WWF on MSG Network gegeneinander. Dieses Gefecht konnte der Boss Man für sich entscheiden und damit verlor der Mountie sein erstes TV-Match. Dies konnte Rougeau nicht so einfach hinnehmen und nach einem Match vom Boss Man im Mai gegen einen Jobber, rächte er sich an ihn auf seine Weise. Dabei halfen ihm die Nasty Boys, zwei weitere Klienten von Jimmy Hart, die den Boss Man ans Ringseil ketteten, sodass der Mountie ihn mit dem Elektroschocker traktieren konnte. Am 3. Juni trafen die beiden bei der regelmäßig stattfindenden TV-Show im New Yorker Madison Square Garden erneut aufeinander. Diesmal konnte sich der Mountie durchsetzen, der Ende Juli den Boss Man auf einem Parkplatz vor dem Prime Time Wrestling-Studio erneut mit seinem Elektroschocker attackierte.
Um die Sache zu klären wurde für den SummerSlam, der ebenfalls im MSG stattfand, ein finales Match mit einer Sonderklausel angesetzt. Laut dieser Klausel wurde der Verlierer dieses Jailhouse Matches für 24 Stunden in ein New Yorker Gefängnis gesperrt. Der Boss Man besiegte den Mountie, der gemäß der Special-Stipulation einen Tag lang hinter Gittern verbringen musste. Sofort nach dem Kampf wurde der jammernde Mountie von Polizisten mit Handschellen abgeführt und anschließend wurden den Zuschauern zwischen den Kämpfen des SummerSlams lustige Segmente präsentiert. So weigerte er sich zum Beispiel Fingerabdrücke zu geben und zeigte dem Polizisten den Mittelfinger. Auch ein Polizeifoto versuche er zu verhindern, doch am Ende musste er beides über sich ergehen lassen. Seine Zelle musste sich der Mountie mit einem schwulen Kriminellen teilen, der bevorzugt Lederwaren trug. Na dann, gute Nacht!

Mit Fehde gegen Bret Hart zum WWF Intercontinental Champion
Der Mountie überlebte die Nacht im Gefängnis und versuchte im Herbst 1991 wieder durchzustarten. Am 3. Oktober besiegte er den Texas Tornado mit Hilfe der Seile beim UK-Event Battle Royal at the Albert Hall in London, der auf dem englischen Sender Sky Movies+ übertragen wurde. Später am Abend nahm er noch an einer Battle Royal teil und konnte sich ein wenig an seinen alten Widersacher Big Boss Man rächen, den er über das oberste Seil warf. Kurz darauf wurde er selbst vom Lokalmatadoren British Bulldog eliminiert, der diese Battle Royal auch gewinnen konnte.
Für die Superstars-Ausgabe am 2. November wurde ein Non Title Match zwischen dem Mountie und Intercontinental Champion Bret Hart angesetzt. Vor dem Kampf gab es zunächst ein verbales Duell, da sich Jacques Rougeau darüber aufregte, das der "Hitman" seinen Titel nicht aufs Spiel setzte. Hart meinte ganz cool dazu, dass er sich weigert gegen einen "Knacki" seinen Gürtel zu verteidigen. Dies war natürlich eine Anspielung auf das verlorene Jailhouse Match gegen den Big Boss Man beim SummerSlam. Anschließend schüttete Manager Jimmy Hart dem "Hitman" hinterrücks einen Eimer Wasser über den Kopf damit der Mountie ihn mit seinem Elektroschocker attackieren konnte. Aufgrund des Wassers war die Wirkung natürlich noch heftiger und das ursprünglich geplante Match konnte nicht mehr stattfinden. Erst bei der Survivor Series trafen die beiden in einem Elimination Match in gegnerischen Teams vor den Kameras aufeinander. The Mountie mit Ted DiBiase und dem Warlord in Ric Flair’s Team und Bret Hart mit Virgil und dem British Bulldog in Roddy Piper’s Team. In einem chaotischen Kampf wurden zum Schluss fast alle gleichzeitig disqualifiziert, sodass Flair als einziger überlebte. Wenige Tage nach dem PPV bestritten der Mountie und Hart am 31. November bei WWF on MSG Network dann doch noch ein Match um den IC-Titel. Der "Hitman" konnte seinen Gürtel erfolgreich verteidigen, doch damit war der Mountie noch lange nicht fertig. Zunächst kümmerte er sich halbwegs erfolgreich um die Verwandtschaft seines Rivalen. Bei Prime Time Wrestling am 2. Dezember endete ein Match gegen Hart’s Schwager British Bulldog mit einem Double Count Out und eine Woche später konnte der Mountie Bret’s anderen Schwager und ehemaligen Tag Team Partner Jim Neidhart besiegen, wobei er dessen Hose festhielt. Nun wurde für den Royal Rumble 1992 ein weiteres Titelmatch angesetzt.
Natürlich trafen der Mountie und Bret Hart während ihrer Fehde fast jeden Abend bei House Shows aufeinander. Kurz vor dem angesetzten Titelmatch beim PPV befand sich Hart in einer ungeklärten Vertragssituation mit der WWF und es gab Gerüchte das er zur WCW wechseln würde. Aus diesem Grund beschloss Vince McMahon dem "Hitman" den Titel abzunehmen. Der Mountie jedenfalls war in diesem Fall der lachende Dritte bei den Problemen zwischen Bret Hart und der WWF, und da er gerade zur Stelle war, durfte er am 17. Januar 1992 die Intercontinental Championship bei einer House Show in Springfield, Massachusetts gewinnen. Laut Storyline hatte der "Hitman" über 40°C Fieber und konnte dem Mountie nichts entgegensetzen.

Roddy Piper löst den Übergangschampion zwei Tage später wieder ab
Es war allerdings von vornherein klar, dass der Mountie nur ein Übergangschampion sein würde und mit "Rowdy" Roddy Piper hatte man bereits den Nachfolger gefunden. Der heißblütige Schotte half seinem kranken Freund Bret Hart, der vom neuen Intercontinental Champion nach dem verlorenen House Show Match in Springfield, Massachusetts weiter attackiert wurde. Piper verjagte den Mountie und verlangte nun selbst ein Titelmatch. Dies bekam er bereits zwei Tage später am 19. Januar 1992 beim Royal Rumble, da Hart nicht antreten konnte. Sehr schnell gewann Piper den Kampf und der Mountie war seinen Titel schon wieder los. Anfang Februar erhielt der Kanadier bei Saturday Night’s Main Event sein Rückmatch und ihm gelang es sogar seinen Elektroschocker gegen den Schotten einzusetzen. Doch ohne Wirkung, da der clevere Piper eine Schutzweste trug. Anschließend setzte er die Waffe gegen den Mountie ein und verteidigte seinen Titel.
Mittlerweile wurde die Ungewissheit einer Vertragsverlängerung von Bret Hart geklärt und prompt meldete er sich in das Titelrennen wieder zurück. Am 24. Februar traf der "Hitman" bei Prime Time Wrestling auf den Mountie, der ihm den Titel vor knapp über einem Monat abgenommen hatte. Dieses Match endete im Chaos, nachdem sich die Nasty Boys und Roddy Piper einmischten. Zwei Wochen später setzten sich der Mountie und die Nasty Boys gegen Piper und die Bushwhackers in einem Six Man Tag Team Match durch. Wiederum zwei Wochen später konnte er Hart durch Count Out besiegen, nachdem Shawn Michaels den "Hitman" ablenkte. Dies brachte dem Frankokanadier jedoch nichts, denn nicht er sondern Hart erhielt bei WrestleMania VIII ein Titelmatch gegen den Intercontinental Champion Roddy Piper. Während der "Hitman" das Gold gewinnen konnte, musste sich der Mountie mit einem unwichtigeren Part bei der größten Show des Jahres begnügen. Zusammen mit den Nasty Boys und dem Repo Man unterlag er in einem 8-Man Tag Team Match dem Big Boss Man, Virgil, "Hacksaw" Jim Duggan und Sgt. Slaughter. Neben dieser Niederlage mussten sich die Heels vor dem Kampf noch Beleidigungen von Ray Combs, Moderator der amerikanischen Version vom "Familienduell", anhören.

Gnade für die Ohren: "I’m The Mountie"
Mit seinem ständigen "I’m The Mountie" ging er den Zuschauern auf den Sack, was es auch schließlich bezwecken sollte. Nun steigerte man dies, indem man ihn seine eigene Entrance Theme namens "Always Gets His Man" singen ließ. Mit seiner "fantastischen" Stimme sang er von nun an "I’m The Mountie, I’m handsome, I’m brave, I’m strong. I’m The Mountie, And I enforce the law. You can try to run, but you can never hide. ‘Cause The Mountie always gets his man." Mit neuer Einzugsmusik konnte er am 19. April 1992 bei UK Rampage in der Sheffield Arena auf dem englischen Sender SKY Movies+ Virgil besiegen. Kurz darauf stellte der Mountie in einem Segment seinen neuen, verbesserten Elektroschocker vor. Zu dieser Zeit fehdete er bereits mit Sgt. Slaughter, der ihn bei House Shows mehrmals besiegen konnte. Am 9. Mai lieferten sich Slaughter und Flair bei Prime Time Wrestling ein Duell zweier Ex-WWF Champions. Der Mountie griff den Sergeant mit seinem neuen Elektroschocker an und Flair konnte den Sieg davontragen. Anschließend machte sich der Mountie über Slaughter lustig, der auf einer Trage aus der Halle geschafft werden musste. In den nächsten Monaten gab es jedoch keine Kämpfe vor den Kameras, sondern nur ausschließlich bei House Shows, die allesamt der Frankokanadier gewann.
Nachdem der Mountie bisher seit seinem Start mit diesem Gimmick im Januar 1991 bei jedem PPV ein Match bestritt, war er beim SummerSlam 1992 nur Teilnehmer in einem Dark Match. Im Wembley Stadium von London verlor er mit den Nasty Boys ein Six Man Tag Team Match gegen "Hacksaw" Jim Duggan und den Bushwhackers. Immerhin wurde dieser Kampf im September bei Prime Time Wrestling nachträglich ausgestrahlt und befand sich auf der europäischen Videokassette des SummerSlam. Bei diesem Sommerspektakel verlor Bret Hart seine Intercontinental Championship an den British Bulldog. Dies das Stichwort, da der neue Titelträger bei der Survivor Series im November seinen Gürtel gegen den Mountie verteidigen sollte. Der Herausforderer hatte dazu eine für seine Verhältnisse plausible Begründung: Er behauptete den IC-Titel damals nur verloren zu haben, weil er sich auf den "Hitman", und nicht Roddy Piper als Gegner eingestellt hätte. Außerdem sei er es gewesen, so der Mountie, der Davey Boy Smith verraten habe, wie Bret Hart zu schlagen sei. Richtig stark wurde der Frankokanadier jedoch nicht aufgebaut und verlor zahlreiche Matches bei House Shows gegen Tatanka, Crush und Duggan. Zu seinen Ungunsten änderte man die Titelsituation um die Intercontinental Championship, da Smith von der WWF entlassen wurde. Zu dieser Zeit steckte Vince McMahon im rechtlichen Steroide-Skandal und um noch mehr Ärger zu vermeiden wurde der muskelbepackte Bulldog, der für seine Drogenprobleme (darunter auch Steroide) bekannt war, gefeuert. Zuvor musste er noch den Titel an Shawn Michaels verlieren und der geplante Kampf bei der Survivor Series gegen den Mountie wurde gecancelt. Daraufhin verließ auch Jacques Rougeau die WWF und wurde am 26. Oktober 1992 bei einer House Show mit einer vernichtende 30 Sekunden Niederlage gegen den damaligen WWF Champion Bret Hart verabschiedet.

Mit Kumpel Carl Ouellet als Quebecers in der WWF
Anschließend legte Jacques Rougeau eine Pause ein und stieg nur noch selten für unabhängige Ligen in den Ring. Bei einem kleinen Abstecher nach Puerto Rico bei World Wrestling Council im April 1993 lernte er Carl Ouellet – auch bekannt unter dem Vornamen Pierre und als Jean-Pierre Lafitte – kennen. Ouellet stammt genau wie Jacques aus der kanadischen Provinz Quebec und die beiden verstanden sich von Anfang an prima. Zwischen den beiden Frankokanadiern entwickelte sich nicht nur beruflich, sondern auch privat eine Freundschaft. Im Sommer wurden die beiden als Heels von der WWF verpflichtet und nannten sich ganz simpel als Anspielung auf ihre Herkunftsprovinz The Quebecers und im einzelnen Jacques & Pierre. Die Quebecers trugen die gleichen Klamotten wie Jacques zuletzt als The Mountie im Vorjahr, nur ohne Elektroschocker und mit leicht veränderter Musik. Hierbei sangen die beiden "We’re NOT the Mounties", aber trotzdem war die Melodie die gleiche. Damit wollte Vince McMahon erneuten Ärger mit den kanadischen Behörden vermeiden, so dass die Quebecers auch in ihrem Heimatland Auftritte absolvieren können.
Jacques & Pierre ähnelten mehr der Heel-Version der Fabulous Rougeau Brothers und umarmten bzw. massierten sich ständig. Beeindruckender waren da schon ihre Double-Team-Moves, die die Fans begeistern sollte. Egal ob Flip, Flop and a Fly (Elevated Senton Bomb), Quebecer Crash bzw. Tower of Quebec (Assisted Senton Bomb) und zahlreichen weiteren Moves, die sie in ihrem Repertoire hatten. Sie ließen sich immer neues einfallen und kreierten zusammen Aktionen, die man in der WWF bisher kaum gesehen hatte. Die beiden harmonierten sogar besser als Jacques damals mit seinem älteren Bruder Raymond. Am 24. Juli 1993 feierten sie in der WWF gemeinsam ihr Debüt bei Superstars mit einem Sieg über die Jobber Tony Webb & Rich Myers. Sofort merkte man ihr Potenzial und pushte sie schnell zu den Nr. 1 Herausforderern auf die Tag Team Titel.

Push mit schnellem Tag Team Titelgewinn gegen die Steiner Brothers
Seit Juni 1993 sind die legendären Steiner Brothers die amtierenden WWF Tag Team Champions und schnell wurden die Brüder Rick & Scott von den beiden Neulingen Quebecers ins Visier genommen. Die beiden Frankokanadier machten mit einer Reihe von Siegen über Jobber und ihre schulmäßigen Double-Team-Moves schnell auf sich aufmerksam – und es dauerte auch nicht lange, bis sie die Steiners herausforderten. Es sollte kein gewöhnliches Match, sondern ein "Province of Quebec Rules"-Match sein. Dessen Regeln besagten, dass es auch einen Titelwechsel durch DQ oder Count Out geben kann. Des Weiteren wurden Aktionen vom Top Rope, Piledriver und das Werfen des Gegners aus dem Ring verboten. Trotz dieser komplizierten Regeln der kanadischen Provinz Quebec nahmen Rick & Scott diese Herausforderung an. Das Match fand bei der RAW-Ausgabe am 13. September statt. Während des Kampfes kam Johnny Polo – der spätere Raven – mit einem T-Shirt der NHL-Mannschaft Montreal Canadians zum Ring und feuerte die Quebecers an. Polo mimte einen verwöhnten Sohn reicher Eltern und trug hauptsächlich Kleidung von vornehmen Sportarten wie Polo oder Tennis. In der chaotischen Schlussphase schlug Scott Jacques mit Polo’s Hockeyschläger nieder, den dieser zuvor zu Gunsten der Frankokanadier ins Spiel gebracht hatte. Der kurz zuvor noch abgelenkte Ringrichter sah dies und disqualifizierte die Champions. Somit erlebten die Fans im Manhattan Center einen Titelwechsel und die Quebecers bekamen mit Polo einen fiesen Manager zur Seite gestellt. Später am Abend kündigte "Ehrenmann" Johnny Polo in einem Interview den Steiners einen Rückkampf an, sollte einer von ihnen in der nächsten Woche Pierre besiegen können. Scott trat an und mit einem Frankensteiner gelang ihm das auch, doch das linke Dreigespann verweigerte das versprochene Rematch.
Den Steiners waren so die Hände gebunden und sie mussten zwei Monate warten, ehe sie die Quebecers wieder in die Finger bekommen konnten – bis zu den Survivor Series. Hier war ein klassisches Ausscheidungsmatch angesetzt: Die All-Americans Lex Luger, Undertaker (Ersatz für Tatanka) und die Steiners gegen die Foreign Fanatics (Yokozuna, Ludvig Borga und die Quebecers). Im Vorfeld des PPV's passierte jedoch noch einiges. Bei Superstars am 6. November konnte Rick Quebecer Jacques besiegen. Zwei Tage später bei RAW versuchte Scott sein Glück gegen den noch unbesiegten Finnen Borga. Das Match endete mit einer Double-DQ, da sich die Quebecers und Rick einmischten. Wieder kurz darauf wurde Quebecer Pierre in einem Match von Lex Luger "verletzt" und wurde für das Elimination-Match durch den Hawaiianer Crush ersetzt. Das Survivor Series Match konnte Lex Luger als Einziger für sein Team gewinnen, ohne dass es große Berührungen zwischen Jacques und den Steiners gab, alle wurden von jemand anderem eliminiert: Rick von Borga, Jacques von Luger und letztlich Scott von Yokozuna. Anfang 1994 kassierte Jacques noch eine Niederlage gegen Luger, der vor der Series noch Pierre ausschaltete. Hiermit endete die Fehde zwischen den Quebecers und Steiner Brothers ohne das es vor den TV-Kameras je zu einem Rematch um die Tag Team Gürtel kam.

Sieg über Bret & Owen Hart und die legendäre Bruderfehde konnte beginnen
Zwischen ihrem Titelgewinn und der Survivor Series 1993 verteidigten die Quebecers ihre Titel bei Monday Night RAW glücklich gegen den 1-2-3 Kid & Barry Horowitz (mit Hilfe von Johnny Polo) und Men on a Mission (Niederlage durch Count Out). Außerdem verloren sie überraschend gegen die Jobber Mike Davis & Jerry Seavey durch DQ, weil die Champions ihre Gegner beim Cover immer wieder von der Matte zogen, bevor der 3-Count erfolgen konnte. Anfang Oktober nahmen beide an einer Battle Royal um die Intercontinental Championship teil und beiden gelang es unter die Final Four zu kommen. Gewinnen konnten jedoch keiner von beiden, da sie von Razor Ramon eliminiert wurden. Während sich Jacques & Pierre super verstanden, kam es bei der Survivor Series zwischen den Brüdern Bret und Owen Hart zu ersten Streitereien. Im Dezember bekräftigten beide, all ihre Probleme aus dem Weg geräumt zu haben, um beim Royal Rumble 1994 gegen die Quebecers um die Tag Team Titel antreten zu können. Bis es zu diesem Titelmatch kommen sollte, passierte jedoch noch einiges.
Am 10. Januar verloren die Quebecers bei Monday Night RAW ihre Gürtel sensationell an den 1-2-3 Kid & Marty Jannetty. Fiel damit das Titelmatch beim Royal Rumble gegen die Hart Brüder aus? Zumindest wurde eine Woche später ein Rückkampf bei einer House Show angesetzt, die im Madison Square Garden von New York stattfinden sollte. Genau auf dieses Match schauten natürlich Bret & Owen, die jedoch unterschiedlicher Meinungen waren. "The Rocket" sagte, er hoffe darauf, dass sich die Quebecers die Gürtel zurückholen, damit er und sein Bruder beim Rumble die Chance auf den Titel hätten. Der "Hitman" hingegen Marty Jannetty und dem Kid die Daumen drückte und sagte, er könne die Quebecers niemals unterstützen. Owen konnte sich freuen, denn die Frankokanadier gewannen am 17. Januar diesen Kampf und wurden zum zweiten Mal WWF Tag Team Champions. Beim PPV fünf Tage später setzten sich Jacques & Pierre durch, nachdem der Ringrichter aufgrund einer Knieverletzung von Bret das Match abbrechen musste. Der wegen der gescheiterten Titelchance frustrierte Owen trat seinem Bruder anschließend gegen das verletzte Knie, sodass der "Hitman" von Sanitätern aus dem Ring getragen werden musste. Owen beschwerte sich nach dem Match darüber, dass Bret ihn nicht eingewechselt hatte. Dies war der endgültige Wendepunkt in der legendären Bruderfehde. Den Quebecers konnte es egal sein, denn sie meisterten diese schwere Aufgabe und verteidigten ihre Titel.

220 Kilogramm beenden versehentlich für zwei Tage die Titelregentschaft
Die Hart Brüder konnte Manager Johnny Polo für seine Schützlinge schon einmal abharken. Auch die früheren Titelträger Steiner Brothers, die Anfang Februar 1994 bei einer Superstars-Ausgabe in einem Non Title Match gegen die Champions nur zu einem Time Limt Draw kamen, hatten nichts mehr im Titelrennen zu suchen. Ende Februar versuchte nochmals der 1-2-3 Kid sein Glück und bekam mit Intercontinental Champion Razor Ramon eine Titelchance. Sie gewannen jedoch nur durch DQ, da Ramon von seinem Erzrivalen Shawn Michaels angegriffen wurde. Nächste Herausforderer wurden die Rapper Men on a Mission, bestehend aus Mabel, Mo und Manager Oscar, und am 20. März im MSG bei WrestleMania X trafen die beiden Teams erstmals aufeinander. Die Quebecers wurden ausgezählt, ärgerten sich jedoch nicht, da das Gold bei ihnen blieb. Einen Tag später setzten sich Jacques & Pierre bei RAW in einem Non Title Match gegen die Bushwhackers durch und wurden anschließend vom ehemaligen Manager vieler früherer Tag Team Champions "Captain" Lou Albano herausgefordert. Die Frankokanadier nahmen den in die Jahre gekommenen Manager nicht ernst, da er vor allem noch auf der Suche nach einem Tag Team war. Das Lachen sollte Polo’s Mannen noch vergehen...
Über Albano’s Herausforderung konnten Jacques & Pierre sowieso sich keine großen Gedanken machen, denn Men on a Mission, die bei WrestleMania immerhin durch Count Out gewannen, gaben sich noch nicht geschlagen. Durch Zufall besiegten sie am 29. März die Quebecers bei einer House Show aus der London Royal Albert Hall während einer Europa-Tour und wurden neue Champions. Der zu diesem Zeitpunkt 220 kg schwere Mabel fiel versehentlich auf Pierre und pinnte ihn zum Sieg. Dieser Titelwechsel war nicht geplant: Pierre konnte sich unter dem Koloss nicht befreien, Mabel reagierte nicht schnell genug und der Ringrichter musste das Cover durchzählen. Bereits zwei Tage später holten sich die Quebecers ihre Gürtel wieder zurück, als sie die Rapper in Sheffield bezwingen konnten. Obwohl dies ein "Unfall" war, erkannte die WWF den Titelwechsel trotzdem an und berichteten darüber in ihren TV-Shows. Am 11. April 1994 wurde die Fehde gegen Men on a Mission bei RAW mit einem Sieg für die Champions beendet, nachdem die Quebecers Mo mit ihrem Finisher, dem Tower of Quebec, pinnen konnten.

Die Headshrinkers beerben die Quebecers und endete mit einem Split und Rücktrittsmatch bei House Shows
Rückblende: Am 21. März 1994 wandte sich "Captain" Lou Albano an Jacques und Pierre sowie deren Manager Johnny Polo und forderte sie heraus, ihren Titel gegen ein Team zu verteidigen, das er zusammensetzen würde. Eine Woche später wandte er sich wieder an die Quebecers und wollte wissen, ob sie akzeptieren würden. Die Frankokanadier lästerten ein wenig über "Captain Crunch", um schließlich lässig zu erklären, dass er vorbringen sollte, wen immer er rekrutiert hätte. Albano tat das – und führte die Headshrinkers Fatu & Samu zu den Quebecers in den Ring, mitsamt ihres Managers Afa. Jacques, Pierre und Polo gaben sich entsetzt, dass Albano die beiden mächtigen Samoaner – bis dato als Regelbrecher unterwegs – ankarren würde, damit hatten sie nicht gerechnet. Aber sie kamen aus der Nummer nicht mehr heraus: Die Titelverteidigung stand. Am 2. Mai kam es bei RAW zu dem Match, aus dem sich Jacques & Pierre dann heraus stehlen wollten, indem sie versuchten, sich auszählen zu lassen. Ringrichter Earl Hebner machte da nicht mit und erklärte, dass sie die Titel in dem Fall verlieren würden. In ihrer Panik kam es schließlich zu einem Missverständnis zwischen Jacques und Pierre, der seinen Partner aus Versehen niederschlug. Fatu konnte das zum Top Rope Splash gegen Jacques nutzen – und die Headshrinkers wurden neue Tag Team Champions. Jacques & Pierre bekamen am 13. Juni 1994 ein Rückmatch bei Countdown To The Crowning, einer Einstimmungs-Show auf den King Of The Ring, aber die entthronten Champions konnten das Rad nicht mehr zurückdrehen. Diesmal bekam Pierre den Top Rope Splash ab und die Samoaner festigten ihre Regentschaft.
Nach der Niederlage im Rückmatch verschwanden die Quebecers von der Bildfläche und bestritten nur noch Kämpfe bei House Shows. Am 25. Juni 1994 verloren sie ein Titelmatch im Montreal Forum gegen die Headshrinkers. Anschließend turnten Pierre und Johnny Polo gegen Jacques, der von seinem älteren Bruder Raymond vor heimischem Publikum gerettet wurde. Dieser Angle führte zu Jacques Rougeau’s ersten Rücktrittsmatch, das in den nächsten Monaten in den lokalen WWF TV-Shows und Medien von Montreal beworben wurde. Vor einer ausverkauften Kulisse von 16.843 Zuschauern im Montreal Forum pinnte Jacques am 21. Oktober 1994 seinen ehemaligen Partner Pierre Ouellet nach einem Flying Bodypress. Nach dem Match feierte Rougeau mit Raymond seinen Sieg und sang mit ihm "We Are the Champions" von Queen. Dies war auch gleichzeitig das Ende in der World Wrestling Federation. Trotz diesem geplanten Rücktritt, kehrte Jacques später wieder zum aktiven Wrestling zurück.

Eröffnung eigener Promotion und die Amazing French Canadians in der WCW
Der erst 34-jährige Jacques Rougeau trat zurück um sich mehr um seine Familie zu kümmern und als Promoter das Wrestling in Montreal neu aufzubauen. Zusammen mit seiner Frau Josée McMann und seinen zwei Söhnen Jean-Jacques (*1989) und Cedric (*1994) wohnte er in Rawdon, Quebec. Im Jahr 1999 erblickte mit Emile noch ein dritter Sohn das Licht der Welt. Mitte der 90er eröffnete Rougeau in Montreal seine eigene Promotion namens Lutte International 2000. Da er sich noch im Ruhestand befand, arbeitete er zunächst auch nicht aktiv, sondern hinter den Kulissen und als Autoritätsfigur vor den Kameras. Im Juli 1995 verlor er beim Armdrücken gegen die zu diesem Zeitpunkt amtierende kanadische Meisterin im Arm-Wrestling Lianne DuFresne. Es dauerte bis sich die Promotion in Montreal durchsetzen konnte und deshalb ignorierte Rougeau seinen Rücktritt um wieder aktiv ins Wrestling zurückzukehren. Er arbeitete (wie so viele frühere WWF-Stars) mit Carl Ouellet für World Championship Wrestling und während seiner Abwesenheit musste er seine Promotion erst einmal vernachlässigen und veranstaltete nur noch unregelmäßige Shows.
In der WCW bekamen Jacques Rougeau und Pierre Ouellet im Grunde genommen fast das Selbe Gimmick wie als Quebecers in der WWF. Am 9. September 1996 feierten sie als Amazing French Canadians bei Monday Nitro mit einer Niederlage gegen die Nasty Boys ihr WCW-Debüt. Rougeau & Ouellet waren nicht mehr wie Mounties verkleidet, sondern trugen Kleidung mit den Markenzeichen Kanadas und Quebecs, dem Ahornblatt und der heraldischen Lilie. Beim Einzug schwenkten sie stolz die Fahnen von Kanada und Quebec und später wurde für sie aus beiden kombiniert extra eine Flagge kreiert. Als Entrance Theme hatten sie die kanadische Nationalhymne, die sie im Ring auch noch "leider" sangen. Kurz darauf bekamen sie mit Col. Robert Parker einen Manager, der eine Uniform der französischen Fremdenlegion trug. Zu dieser Zeit befand er sich im Clinch mit Sister Sherri, die mit ihm zuvor noch gemeinsam Harlem Heat begleitete. Sie war weiterhin die Managerin von Booker T & Stevie Ray, weshalb sich eine Fehde zwischen den Frankokanadiern und den Jungs aus Harlem entwickelte. Bei World War III am 24. November 1996 trafen die beiden Teams aufeinander und dieses Match konnten Harlem Heat für sich entscheiden. Beim Versuch zum Tower of Quebec – von einer Konstruktion aus der Ringtreppe und einem Tisch – wich Ray aus und Ouellet flog selbst durch den Tisch. Unmittelbar darauf wurde er von Booker mit dem Harlem Hangover ausgeschaltet und gepinnt. Durch eine zuvor festgelegte Sonderregel, erhielt Sherri nun 5 Minuten mit Parker im Ring. Sie prügelte ihn windelweich und gewann durch Count Out, nachdem Jacques seinen Manager aus dem Ring zog und mit ihm in den Backstagebereich floh. Später am Abend nahmen die Amazing French Canadians erfolglos an der großen 60-Man Battle Royal in drei Ringen teil. Mit Siegen über Joe Gomez & The Renegade, Scott & Steve Armstrong und Public Enemy erhielten sie zum Ende des Jahres noch einen kleinen Push.

Jacques Rougeau pinnt in Montreal Hulk Hogan clean!
Die Fehde gegen Harlem Heat blieb für die Amazing French Canadians die einzige nennenswerte Fehde in der WCW. Für großes Aufsehen sorgten Jacques Rougeau & Pierre Ouellet nicht mehr und verloren bei der ersten Monday Nitro-Ausgabe des Jahres 1997 gegen ihre alten Rivalen Booker T & Stevie Ray. Außerdem kassierten sie im Januar Niederlagen bei Clash of the Champions #34 gegen die Steiner Brothers und bei einer Nitro-Ausgabe gegen Arn Anderson & Steve McMichael in Double A’s letztem Match vor seinem Rücktritt. Auch gegen Public Enemy und Lex Luger & The Giant sowie nochmals die Steiners mussten sie in den nächsten Monaten Pleiten einstecken. Zudem unterlag Jacques dem Television Champion Steven Regal in einem Titelmatch durch DQ, nachdem sich Col. Robert Parker einmischte. Immerhin konnten die Frankokanadier sich Ende März gegen die streitenden Jeff Jarrett & Steve McMichael durchsetzen. Letzten TV-Auftritt für die WCW hatten sie am 16. Juni 1997 bei Nitro, wo sie sich erneut Harlem Heat geschlagen geben mussten.
Auch wenn die Amazing French Canadians im Vergleich zu ihren Zeiten als Quebecers weit weniger Erfolg hatten, durfte zumindest Jacques Rougeau an einem Tag glänzen. Am 11. April 1997 besiegte Rougeau bei einer House Show im Molson Centre von Montreal den großen Hulk Hogan überraschend mit einem klaren Pinfall. Der Hulkster, damals als Heel Hollywood Hogan Anführer der New World Order, war nicht bekannt dafür sich für schwächere – in diesem Fall einem unbedeutenden Tag Team Wrestler – den Job zu machen. Selbst einen Bret Hart verweigerte er dies in der Vergangenheit, aber von Jacques ließ er sich mit einem Small Package zur Niederlage einrollen. Aber warum machte Hogan, immerhin damaliger WCW World Heavyweight Champion, den Job für ihn? Der Hulkster hatte großen Respekt für die Rougeau Familie und deshalb ließ er sich in diesem Non Title Match vom Lokalmatadoren fair besiegen. Dies bestätigte Jacques am 2. November 2010 bei einem Interview für Sirius Satellite Radio Channel 98 nochmals, als er in der Sendung "Right After Wrestling" mit den Gastgebern Arda Ocal und dem ehemaligen Ringrichter Jimmy Korderas darüber sprach. Auch wenn es nur eine House Show war, war es für die Fans in Montreal trotzdem ein absolutes Highlight und man spricht heute noch darüber. Zwei Tage zuvor wurde sogar extra noch eine Pressekonferenz mit Rougeau und Hogan veranstaltet. Dies war der größte Sieg in der Karriere von Jacques Rougeau und machte ihn vor allem in Montreal zur Legende!

Einen zweiten WWF-Run als Quebecers hätte man sich schenken können
Nachdem Jacques Rougeau & Carl Ouellet im Juni 1997 von der WCW entlassen wurden, wechselten sie ein halbes Jahr später zur World Wrestling Federation, wo sie sich wieder Quebecers nannten. Jedoch trugen sie keine Mountie-Kostüme, sondern kanadische Outfits, die eher an ihrer Zeit als Amazing French Canadians bei der WCW erinnerten. Außerdem schwenkten sie wieder die Fahnen von Kanada und Quebec. Statt mit ihrer damaligen Kult-Theme, kamen sie mit einer eher unpassenden instrumentalen Nummer namens "Alice’s Folly" zum Ring. Rougeau & Ouellet waren eine Mischung aus den Quebecers und Amazing French Canadians, wobei ihr zweiter WWF-Run dabei sehr erfolglos war. Im Januar 1998 kehrten sie bei RAW is War in die TV-Shows zurück und starteten im Februar eine Fehde mit den Godwinns. Die Südstaatler kosteten den Frankokanadiern einen Sieg über Miguel Perez & Jose Estrada Jr. von den Los Boricuas, das zu einem Match bei RAW führte. Hier gewannen Henry & Phineas durch DQ, nachdem Pierre Henry mit dessen Eimer schlug. Diese öde Fehde hatte sogar die große Ehre bei einem PPV zu enden, als bei In Your House: No Way Out of Texas sich die Godwinns gegen die Quebecers durchsetzten. Anschließend rächten sich die Sieger und griffen die Verlierer mit Eimern an. Dies blieb der einzige nennenswerte Auftritt für Rougeau & Ouellet, die in den Shows nur sporadisch und meistens nur als Statisten für andere Fehden eingesetzt wurden. Bei WrestleMania XIV im März nahmen sie zudem an der Tag Team Battle Royal teil, die die neuen #1 Herausforderern auf die Tag Team Titel ermittelte. Früh mussten die Quebecers die Segel streichen, nachdem Jacques von einem der Headbangers eliminiert wurde. Ihren letzten TV-Auftritt hatten sie am 25. April bei Shotgun Saturday Night und bis August 1998 wirkten sie noch bei einigen House Shows mit, ehe sie die WWF verließen. Das einzig positive was die Quebecers von ihrem zweiten WWF-Run mitnehmen konnten war das Geld, das sie in ihren 8 Monaten verdienten.

Ein kurzer WCW-Auftritt im Team Canada von Lance Storm
Anschließend trat Jacques Rougeau erneut vom Wrestling zurück und kümmerte sich mit der Hilfe seines Freundes Carl Ouellet wieder vermehrt um seine Promotion Lutte International 2000. Außerdem eröffnete er im Jahr 1999 in Laval, einem Bezirk in Montreal, seine eigene Wrestlingschule. Im Sommer 2000 wurde er von der WCW für vereinzelte Auftritte engagiert. Am 13. August verteidigte der Kanadier Lance Storm an der kanadischen Westküste in Vancouver beim PPV New Blood Rising seine United States Championship gegen Mike Awesome und Jacques Rougeau agierte in diesem Match als Gastringrichter. Da es auf kanadischem Boden stattfand, lief es auch unter kanadischen Regeln, beziehungsweise den Regeln die Storm’s handverlesener Ringrichter als kanadische Regeln bezeichnete. Awesome schaffte es, Storm zu pinnen – Rougeau erklärte, dass der Count bis fünf gehen müsse. Awesome zwang Storm zur Aufgabe – Rougeau erklärte, dass der Titel bei einer Aufgabe nicht wechseln könne. Awesome schaffte einen Five Count – Rougeau erklärte, dass Storm die Niederlage abwenden könne, in dem er bei zehn wieder auf den Beinen ist. Schließlich waren beide Männer am Boden und Rougeau verkündete, dass wenn einer der beiden nicht bis zehn wieder auf den Beinen sei, das Match für ihn verloren sei. Anschließend schlug er Awesome nieder als er sich wieder aufrappelte und erklärte Storm zum Sieger.
Beim darauf folgenden Monday Nitro – ebenfalls in Kanada – ließ sich Storm von seinen Landsmännern feiern. Dabei unterbrach ihn jedoch Commissioner "The Cat" Ernest Miller, der unter Buhrufen ein weiteres Match zwischen Storm und Awesome festsetzte, diesmal mit einem unparteiischen Ringrichter – ihm selbst. Während des Matches jedoch stürmte Rougeau erneut den Ring und wollte "The Cat" die kanadischen Regeln erläutern. Awesome griff sich den Quebecer und setzte die Awesome Bomb an – dies verhinderte jedoch Rougeau’s alter Partner Carl Ouellet. Als Miller diesen abwehren wollte, kam noch Elix Skipper hinzu und schaltete den Commissioner aus. Storm nahm derweil Awesome in das Maple Leaf und Rougeau entschied auf Sieg durch Aufgabe, nachdem Ouellet Awesome’s Hand auf den Boden drückte. Die beiden Angles beim PPV und bei Nitro diente zur Geburt von Lance Storm’s Stable Team Canada. Die beiden Frankokanadier Jacques Rougeau und Carl Ouellet gehörten dieser Gruppierung nur sehr kurz an, da sie auch nur für die wenigen Auftritte gebucht wurden.

Jacques Rougeau’s Söhne werden Wrestler der 4. Generation
Die Wrestling-Tradition wird fortgesetzt: Eddie Auger – Jacques Rougeau Senior – Jacques Rougeau Junior – Jean-Jacques Rougeau. Sein ältester Sohn, geboren 1989, war einer der ersten Absolventen seiner im Jahr 1999 gegründeten Wrestlingschule. Am 1. Juni 2000 feierte Jean-Jacques mit zarten 12 (!) Jahren bei der Promotion seines Vaters Lutte International 2000 in Verdun, Quebec sein Debüt. In dieser kleinen Gemeinde in der Nähe von Montreal gab bereits Vater Jacques Rougeau im Jahr 1977 seinen Einstand. Vor 3.500 Zuschauern im Verdun Auditorium setzte sich sein Sohn, der auf den Schultern seines Großvaters Jacques Senior unter frenetischem Jubel zum Ring kam, gegen den kanadischen Midget-Wrestler Little Broken durch. Dies war ein ganz besonderer Abend für die Familie, insbesondere für den stolzen Vater, der auch seine beiden anderen Söhne Cedric (*1994) und Emile (*1999) in seiner Schule zu Wrestlern ausbilden sollte. Auch Cedric (mit 10!), Emile und andere junge Schüler stiegen sehr früh vor Zuschauern in den Ring. Kritisch gesehen kann man zu Recht sagen, dass so junge Kinder aktiv im Ring noch nichts zu suchen haben. Wobei man sagen kann, dass Jacques Rougeau ohne großen Druck und mit Freude die Kinder trainiert. Immerhin wurde aus seinem ältesten Sohn Jean-Jacques, kurz J.J., ein toller High Flying-Wrestler, der als Finishing Move einen 450° Splash hat. "J.J., mein ältester Sohn, ist ein wahrer Akrobat. Er ist ein echter Édouard Carpentier. Dann gibt es noch Cedric, der mit 17 Jahren, 196 Metern und 113 Kilogramm ein Antiblockiersystem ist. Er ist ein Monster. Und mein 11-jähriger, Emile, hat Charisma. Alle Mädchen werden sich ihn in verlieben", so ein stolzer Vater in einem Interview mit wwe.com im Februar 2011.
Die Kinder fühlen sich in Lutte International 2000 wohl, da die Shows sehr familienfreundlich sind: Keine Tritte, keine Schläge, keine Frauen, kein Blut und kein Bier. Nicht umsonst ist die Liga in Montreal auch unter dem Namen Le spectacle familial Jacques Rougeau (auf Deutsch Jacques Rougeau’s Familienshow) bekannt. Diese Promotion ist wirklich ein Familienbetrieb, denn während die Söhne zu Stars von Lutte aufgebaut wurden, kümmerte sich Rougeau’s Ex-Frau Josée, mittlerweile geschieden, um die Finanzen. Auch Vater Jacques Senior und die Brüder Raymond und Armand helfen mit. Dabei steigen die beiden Brüder – wenn auch aus gesundheitlichen Gründen selten – aktiv in den Ring. Neben dem Leiter der Wrestlingschule arbeiten/ten auch u.a. sein ehemaliger Partner Carl Ouellet, Head Coach Eric Mastrocola und Serge Jodoin dort als Trainer. Die Mischung macht’s: Neben jungen Talenten aus seiner Schule wie seine Söhne oder am Anfang des Jahrtausends z.B. ein 16-jähriger Kevin Steen, vielen aus Ring of Honor bekannt, treten auch immer wieder mal Altstars wie Kurrgan, King Kong Bundy, Kamala oder Jim Duggan bei den Shows auf. Nach einem mageren Start Mitte der 90er, entwickelte sich Lutte International 2000 zu einem finanziellen Erfolgsprodukt. Auch wenn man nicht mehr an die glorreichen Zeiten von Montreal in den 60er bis frühen 80er anknüpfen kann, sieht es für die Zukunft der Liga rosig aus. Vor allem in Quebec genießt das Wrestling von Lutte eine große Popularität und Bekanntheit und dazu braucht es keinen Montreal Screwjob! In einem Interview sprach Rougeau über die positive Entwicklung seiner Promotion: "Bei den ersten paar Shows buchte ich Hallen mit einer Kapazität von 2.000 und am Ende waren nur 200 Zuschauer anwesend. Aber im Jahr darauf kamen schon 500. Dann ging es von 500 bis 1.000, dann von 1.000 bis 1.500 bis 2.000 und in den letzten fünf Jahren waren alle Shows ausverkauft."

Bericht über eine Prostatakrebserkrankung erwies sich als verfrüht
Um seinen Söhnen ein gutes Vorbild und guter Mentor zu sein, stieg Jacques Rougeau selbst aktiv in den Ring, auch wenn die Matches Jahr für Jahr immer weniger wurden. Unter anderem bestritt er viele Tag Team Matches mit seinen Söhnen. Im September 2003 gab Jacques bekannt, er müsse sich einer Operation am offenen Herzen unterziehen, die er Anfang 2004 so erfolgreich überstand, dass er am 15. Juli 2004 in der Halbzeit eines Footballspiels der Montreal Alouettes, einer Mannschaft der Canadian Football League, vor 20.000 Fans ein Match gegen Kamala bestritt und diesen besiegen konnte.
Neben seinen Verpflichtungen als Trainer und Promoter findet Rougeau immer wieder Zeit sich für den guten Zweck einzusetzen. Unter anderem ist er Sprecher und Befürworter von SOS Suicide Jeunesse, einer Organisation, die Selbstmordgefährdeten Unterstützung und Informationen bietet. Außerdem versucht er auch neben den Wrestling sich ein wenig Taschengeld dazuzuverdienen. So arbeitet er als ein Account Executive, einem persönlich dem definierten Kunden zugeordneter Ansprechpartner / Sachbearbeiter im Vertreib, für die Spedition "Transport Pro Cam". Des Weiteren besitzt er einen Hedgefonds, die sich auf kanadische Elektrizität spezialisiert.
Seit einigen Jahren lebt Jacques Rougeau, privat ein begeisterter Golfer, von seiner Ex-Frau Josée geschieden, aber nur kurze Zeit später traf ihn Amor erneut. Am 29. Dezember 2007 heiratete er seine langjährige Freundin Nancy Menard und die echte Hochzeit fand in einem Ring während einer Show seiner Lutte International 2000-Promotion vor 2.000 Zuschauern statt. Kurz darauf zog er seinen Smoking aus um den Main Event zu bestreiten. Eine Hochzeit der extremeren Art!
Am 30. Oktober 2011 erhielt Jacques Rougeau eine schreckliche Nachricht. Laut einem Bericht der lokalen Zeitung "Quebec Hebdo" wurde bei dem 51-jährigen Prostatakrebs diagnostiziert. Familiär ist der frühere WWF Intercontinental Champion vorbelastet, da bereits sein Großonkel und Onkel an Kebs verstorben sind. Wie außerdem in Erfahrung gebracht werden konnte, soll die Größe vom Krebs der einer Grapefruit entsprechen. Kurz darauf relativierte Rougeau diese Berichte und stellte klar, dass ihm mitgeteilt wurde, dass die Möglichkeit bestehen würde, dass er unter Prostatakrebs leiden würde. Die Wahrscheinlichkeit dafür habe nach Angaben seines Arztes bei 20% gelegen. Dann die Entwarnung nach weiteren Untersuchungsergebnissen: Es handelte sich bei den Prostatabeschwerden nicht um Krebs. Berichten zufolge kämpfte Rougeau schon in der Vergangenheit mit Nierensteinen, die letztlich der Grund für eine mögliche Krebserkrankung waren.
Jacques Rougeau Junior, der am 28. Mai 2011 nach einer Retirement-Tour vom Wrestling (wieder mal) zurücktrat, lebt heute mit seiner zweiten Frau Nancy in Rawdon, Quebec und kümmert sich weiterhin um seine Promotion und Schule. Zum Schluss einen schönen Satz von Rougeau, den er über seinen Vater sagte: "Kann es eine bessere Trophäe geben, als einen Vater zu haben, der einem sagt wie stolz er auf dich ist."

hattrick83



Über Feedback würde ich mich freuen. Auch gerne über kultgimmicks@moonsault.de
Sollte ich mich mal vertan haben, ihr Rechtschreibfehler findet oder sogar weitere Informationen zum Gimmick dieser Kolumne kennt lasst es mich bitte wissen. Außerdem kann man natürlich über diesen Wrestler hier diskutieren.


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1. Platz - CyBoard User Awards 2012 - Kolumne des Jahres

Old Post Posted: 26.11.2011, 16:51 Uhr
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Oli 3:16 ist offline Oli 3:16
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wieder ne sehr informative und unterhaltsame kolumne

danke dafür!

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Roland Scholten Fanclub: Mitglied Nr.3

Wir trampeln durchs Getreide, wir trampeln durch die Saat, hurra wir verblöden, für uns bezahlt der Staat.

Old Post Posted: 26.11.2011, 17:07 Uhr
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Albert Wesker ist online! Albert Wesker
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Sehr sehr stark

Und es bleibt festzuhalten The Mountie > Hulk Hogan

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Thank you for your irrelavant Opinion .

Old Post Posted: 26.11.2011, 17:53 Uhr
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Thorsten ist offline Thorsten
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Alle drei Entrence Themes, die er (mit)gesungen hat, sind für mich absolut Kult, genau wie das Gimmick "Mountie" generell

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Ebay Matt Jeff Hardy Rey Mysterio,Hasbro ua Wrestling Artikel, DVDs ua
Ihr könnt mir auch für alles Angebote außerhalb von Ebay machen.
Zudem suche ich die Survivor Series Anthology Volume 1, hat die jemand zu verkaufen?

Old Post Posted: 26.11.2011, 19:01 Uhr
Beiträge: 5332 | Wohnort: | Registriert seit: 31.03.2000 IP: Gespeichert | Posting ID: 5191894  
Thomas778 ist offline Thomas778
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Danke für die Kolumne. Gute Arbeit und eine gute Arbeit zu einem interessanten Wrestling-Altstar. Das Gimmick war einfach perfekt, man konnte sich über den Heel, der sich in Promos mutig und gesetzestreu ausgibt, aber im Match das Gegenteil macht, auch sehr gut ärgern. Der Charakter war storylinemäßig immer für Fehden mit anderen damaligen WWE-Charaktären kompatibel. Ein solider Wrestler im Ring. Aus heutiger Betrachtung hätte er es auch zum WWE Championstitel schaffen können mit dem Gimmick. WWE sollte ihn mal wieder erwähnen oder einladen, vielleicht in die Hall of Fame aufnehmen. Man merkte schon, dass er das was er tat von der Pike auf gelernt hatte und den Fans das gab, wofür sie bezahlt hatten.

Beitrag editiert von Thomas778 am 27.11.2011 um 07:01 Uhr

Old Post Posted: 26.11.2011, 23:11 Uhr
Beiträge: 983 | Wohnort: Muldentaler Land | Registriert seit: 11.03.2009 IP: Gespeichert | Posting ID: 5192315  
Fresh Prince ist offline Fresh Prince
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Perfekte Kolumne, sehr interessant, gut recherchiert. Top.

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IBK RobertS: Du bist der einzige Wrestlingfan, der mir je eine Niederlage im Schach zugefügt hat - "RobertS Besieger"

Old Post Posted: 27.11.2011, 00:45 Uhr
Beiträge: 26077 | Wohnort: Kiel/Flensburg | Registriert seit: 09.04.2000 IP: Gespeichert | Posting ID: 5192409  
Lionheart ist offline Lionheart
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Wieder einmal großartige Arbeit!

Man erfährt immer wieder viele Dinge, die man vorher noch nie gehört hatte.

Super Recherche.

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Paul Heyman über die WWE-Booking-Misere (2010): "Vince lives in a bubble ..."

Paul Heyman über das Arbeitsklima im WWE Booking-Team: "Man wird nicht ermutigt, Vince die Wahrheit zu sagen!"

Paul Heyman über die Philosophie des modernen WWE Booking-Teams: "They make wrestling too complicated nowadays!"

Old Post Posted: 27.11.2011, 01:35 Uhr
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Alexander Nolte ist offline Alexander Nolte
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Ich habs schon ein paar mal gesagt und auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole: Kultgimmicks ist in meinen Augen die beste Reihe im deutschsprachigen Internetraum. Wieder starke Leistung!

Old Post Posted: 27.11.2011, 12:18 Uhr
Beiträge: 10 | Wohnort: | Registriert seit: 07.05.2011 IP: Gespeichert | Posting ID: 5192742  
Lightning Steel ist offline Lightning Steel
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Wieder eine außerordentlich grandiose Arbeit, vielen Dank für deine wunderbare Kolumne. Einen Kritikpunkt hätte ich doch: Es haben sich einige Fehler eingeschlichen. Sei es ein "dass", wo ein "das" hingehört, oder "The Barbar" als Spitzname von Brutus Beefcake. Es fällt außerdem auf, dass manche Sätze falsch konstruiert sind. Ich würde empfehlen - vor allem, da du deine Kolumnen auch als Buch herausbringst -, öfters drüberzulesen, um solche Fehler korrigieren zu können. Ansonsten bin ich wirklich schwer begeistert.

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YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES! YES!
Er ist energisch, aggressiv, extrovertiert, jung, böse, frech... gerade richtig.
WWWYKI - Zack Ryder Fan Club Mitglied Nr. 52
Original geschrieben von Captain Blitz: [...] und dafür gibt es eine Meldung. Läufst Du noch ganz rund?

Old Post Posted: 27.11.2011, 13:32 Uhr
Beiträge: 6643 | Wohnort: Nicht Duisburg-Großenbaum | Registriert seit: 22.07.2009 IP: Gespeichert | Posting ID: 5192876  
sHoWmAn ist offline sHoWmAn
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Ich bin ein großer Fan deiner Kolumne, auch von dieser aktuellen Ausgabe. Was mir jedoch jedes Mal auffällt, ist das unkomfortable Leseformat, man verrutscht schnell mal beim Zeilenumbruch und muss dann erst wieder suchen wo man war. Evtl. mal ein anderes (größeres) Schriftformat einfügen oder in 2 Spalten schreiben. Wie gesagt, keine inhaltliche Kritik.

Old Post Posted: 27.11.2011, 15:44 Uhr
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TheGreatOne388 ist offline TheGreatOne388
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Vielleicht ist Jacques Rougeau ja mal ein Kandidat für eine HoF-Aufnahme.

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Checklist:
(x)Dolph Ziggler successfully cashes in MitB
( )WWE turns TV-14
( )Wade Barrett wins WWE/Heavyweight Title
( )John Cena turns Heel

Old Post Posted: 27.11.2011, 15:56 Uhr
Beiträge: 362 | Wohnort: Sachsen-Anhalt | Registriert seit: 28.11.2005 IP: Gespeichert | Posting ID: 5193168  
Jambolicious ist online! Jambolicious
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Super Arbeit
Das einzig nervige, weiße Schrift auf Blau. Bei langen Texten is das extrem unangenehm für die Augen.
Aber dafür kannste ja nix

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"Jambolicious is a Mystery"

Old Post Posted: 27.11.2011, 20:56 Uhr
Beiträge: 1106 | Wohnort: Homburg | Registriert seit: 18.02.2009 IP: Gespeichert | Posting ID: 5194234  
BLADE BLADING ist offline BLADE BLADING
Newzreporter

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Zitat:
Original geschrieben von Jambolicious:

Das einzig nervige, weiße Schrift auf Blau. Bei langen Texten is das extrem unangenehm für die Augen.



Kopier dir das ganze doch einfach in ein Textdokument, dann hast es schwarz auf weiss! Und kannst sogar noch über Schriftgrösse- und Art etc. entscheiden!

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NEVER STOP THAT FEELING!
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Old Post Posted: 27.11.2011, 20:59 Uhr
Beiträge: 37075 | Wohnort: www.REUTLINGEN.de | Registriert seit: 25.06.2000 IP: Gespeichert | Posting ID: 5194242  
Jambolicious ist online! Jambolicious
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Zitat:
Original geschrieben von BLADE BLADING:
Kopier dir das ganze doch einfach in ein Textdokument, dann hast es schwarz auf weiss! Und kannst sogar noch über Schriftgrösse- und Art etc. entscheiden!




Hätt ich können auch drauf kommen. Super Idee. Manchmal denkt man echt net so weit

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"Jambolicious is a Mystery"

Old Post Posted: 27.11.2011, 21:08 Uhr
Beiträge: 1106 | Wohnort: Homburg | Registriert seit: 18.02.2009 IP: Gespeichert | Posting ID: 5194266  
German Suplex ist offline German Suplex
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Bombastisch ich meine die Kolumne hat einen Fehler und zwar beim Tag Team Haku/Meng. Beide Gimmicks wurden doch von dem selben Wrestler verkörpert.

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Sarkasmus verliert, Wahnsinn ist Vergangenheit

Old Post Posted: 28.11.2011, 15:49 Uhr
Beiträge: 755 | Wohnort: | Registriert seit: 18.03.2006 IP: Gespeichert | Posting ID: 5195169  
hattrick83 ist offline hattrick83
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Vielen Dank für die vielen positiven Meinungen zu meiner Kolumne. Tja, der Mountie hat aber auch viel geleistet für dieses Business. Die Qualität meiner Kolumnen muss man auch den Wrestlern verdanken. Wenn der Wrestler und Mensch kein interessantes bzw. spannendes Leben hat, lässt auch die Qualität nach.

Zitat:
Original geschrieben von Lightning Steel:
Wieder eine außerordentlich grandiose Arbeit, vielen Dank für deine wunderbare Kolumne. Einen Kritikpunkt hätte ich doch: Es haben sich einige Fehler eingeschlichen. Sei es ein "dass", wo ein "das" hingehört, oder "The Barbar" als Spitzname von Brutus Beefcake. Es fällt außerdem auf, dass manche Sätze falsch konstruiert sind. Ich würde empfehlen - vor allem, da du deine Kolumnen auch als Buch herausbringst -, öfters drüberzulesen, um solche Fehler korrigieren zu können. Ansonsten bin ich wirklich schwer begeistert.



Ja, ein Kritikpunkt, den ich oft zu hören bekomme. Leider habe ich den Duden und die deutsche Grammatik nicht erfunden. Das Beste wäre es bezüglich einer möglichen Veröffentlichkeit eines zweiten Buches einen Lektorat zur Hilfe zu suchen. Aber die sind verdammt teuer und ob dies für ein Hobbyprojekt sich lohnen würde? Reich werde ich mit meinen Kolumnen bzw. Büchern natürlich nicht, wobei die auch nicht für mich der Sinn der Sache ist. Danke für dein Feedback und freut mich das dir meine Kolumne gefällt.

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Zitat:
Original geschrieben von German Suplex:
Bombastisch ich meine die Kolumne hat einen Fehler und zwar beim Tag Team Haku/Meng. Beide Gimmicks wurden doch von dem selben Wrestler verkörpert.



Dies ist kein Fehler. So steht es in meiner Kolumne:
Zitat:
Original geschrieben von hattrick83:
12. Juni 1985 King Tonga (Haku/Meng) & Richard Charland besiegen.



Das Tag Team heißt King Tonga & Richard Charland. Mit Haku und Meng in Klammern wollte ich nur den Unwissenden helfen, die nicht wissen wer sich hinter King Tonga verbirgt.


Jetzt warte ich gespannt auf viele weitere Meinungen von euch zu meiner Kolumne. Nur her damit....

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1. Platz - CyBoard User Awards 2012 - Kolumne des Jahres

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Profil von Matrix 3:16 anzeigen Matrix 3:16 eine Private Nachricht schicken Füge Matrix 3:16 zu Deiner Buddy-Liste hinzu Diesen Beitrag einem Moderator melden     Support MOONSAULT.de  Beitrag bearbeiten/löschen Zitieren

Hey, gerade lese ich die Kolumne da sehe ich gerade auf Eurosport 2 dass in der Vintage Collection Mountie gegen Big Bossman kommt.

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SUPER BAYERN SUPER BAYERN! HEY! HEY!

Old Post Posted: 30.11.2011, 19:56 Uhr
Beiträge: 42799 | Wohnort: Parts Unknown | Registriert seit: 31.03.2000 IP: Gespeichert | Posting ID: 5200135  
hattrick83 ist offline hattrick83
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Werbung in eigener Sache:
Ich bin bei den MOONSAULT.de User Awards 2011 für den Community Award nominiert.
Hier wird nach Hilfsbereitschaft, Bereicherung des Boardlebens, aber auch Eigeninitiative, neue Ideen, neue Ansätze zur vielseitigen Verbesserung des Boards, oder die beste Kolumne gesucht. Das sind die Schlagwörter, welche die Nominierten dieser Kategorie auszeichnen sollen.

Ich würde mich natürlich über jede Stimme freuen. "Kultgimmicks (hattrick83)", hier muss euer Kreuz hin. Danke!!!

Hier der Link: Community-Award

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Old Post Posted: 01.12.2011, 21:53 Uhr
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Schöne Ausgabe, macht immer wieder Spaß zu lesen.

Und man lernt wrestling geschichte, rult.

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#ekelhaft
Marc: "Dein bruder hat verloren. Aber die J. [Freundin von Marc] hat gesagt: der wo aussieht wie de Griese is sexy."
Whatever Griese does, it becomes cool. Even if it's retarded. - Andy B. Rocha

Old Post Posted: 01.12.2011, 22:33 Uhr
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Matrix 3:16 ist offline Matrix 3:16
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Ach ja, ich hab damals nie wirklich realisiert, dass "Ray" Rougeau der Bruder vom Mountie war. Erst irgendwann später dämmerte es als er wieder unter Jaques auftrat. Als Tag Team fand ich die dann aber rückblickend irgendwie vom Auftreten in den 80ern etwas an die Beverly Brothers erinnernd. Im Vergleich zu Demolition, British Bulldogs oder LOD etwas zu lasch.

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SUPER BAYERN SUPER BAYERN! HEY! HEY!

Old Post Posted: 02.12.2011, 11:59 Uhr
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CokeZeroFreak ist offline CokeZeroFreak
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In der Midcard mochte ich den guten Jacques immer sehr..... und als Mountie und gerade als Quebecer wird er wohl für immer in die WWE History eingehen.... die Quebecers waren eines der besten neuen Tag Teams der 90er.... großartige Double Team Moves, sehr guten Heel Manager mit Johnny Polo und hatten den Ruf immer recht unfair zu sein.... ich habe noch das Monday Night Raw Match von 1993 RTL 2 auf VHS als die Quebecers den Steiners den Tag Team Titel erstmals abgenommen hatten..... ich dachte immer damals das es ein Aufbau ist und die Steiner dann bei WM ihr großes ReMatch erhalten....

BTW: kann mir jemand kurz sagen was da hinter den Kulissen Sache war ? Mit dem Verlust an die Quebecers ging ja quasi der De-push der Steiners bei WWE los und waren von da an fast nur noch Jobber und hatten dann ja schnell Anfang 1994 die WWE verlassen.

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7 Years in the making.... FINALLY ... DOLPH ZIGGLER is THE WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPION !!!

Old Post Posted: 03.12.2011, 08:16 Uhr
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Thomas778 ist offline Thomas778
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Eigentlich verschwanden die Steiners erst Mitte 1994, Scott versuchte sich nämlich noch für den King of the Ring 1994 zu qualifizieren. http://www.dailymotion.com/video/xb...-vs-i-r-s_sport

Old Post Posted: 04.12.2011, 10:46 Uhr
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Thomas778 ist offline Thomas778
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Zitat:
Original geschrieben von CokeZeroFreak:
und hatten dann ja schnell Anfang 1994 die WWE verlassen.


Eigentlich verließen die Steiners erst Mitte 1994 die WWE. Scott versuchte sich nämlich noch für den King of the Ring 1994 zu qualifizieren. http://www.dailymotion.com/video/xb...-vs-i-r-s_sport

Old Post Posted: 04.12.2011, 10:50 Uhr
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dxfreak ist online! dxfreak
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Zitat:
Original geschrieben von BLADE BLADING:
Kopier dir das ganze doch einfach in ein Textdokument, dann hast es schwarz auf weiss! Und kannst sogar noch über Schriftgrösse- und Art etc. entscheiden!



Danke auch von mir für diese Idee.

Auch mir bereitet das lange lesen auf dem blauen Hintergrund immer Augenprobleme.

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G-S-W the Spirit never dies!

Old Post Posted: 04.12.2011, 11:30 Uhr
Beiträge: 1851 | Wohnort: Lahn Dill Kreis | Registriert seit: 25.04.2004 IP: Gespeichert | Posting ID: 5208680  
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