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MelinaMarella
MoonSurfer 5000

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Ich bringe mal ein paar Zitate aus einem Helmes Interview mit der WAZ..
Zitat: WAZ: Wie ist Ihr Verhältnis zu Felix Magath heute?
Helmes: Es wird viel über den Trainer und mich erzählt, aber ich kann nur sagen, dass unser Verhältnis absolut in Ordnung ist. Natürlich gab‘s unter ihm auch die Zeit, als ich am Mittellandkanal laufen musste, aber so habe ich Wolfsburg kennen gelernt. Die Zeiten sind vorbei. Wer weiß, wofür es gut war. Es war mein interessantestes Jahr, wenn man an die Höhen und Tiefen denkt. Ich habe ein Jahr gebraucht, um hier anzukommen. Aber man kann sagen: Ende gut, alles gut!
Das schöne Wolfsburg, hat er kennengelernt 
Klingt - wie immer - sehr professionell, wie er sich dazu äußert.
Zitat: WAZ: Sie leben nach Ihrem geplatzten Winter-Wechsel im Hotel, zieht Ihre Familie jetzt nach Wolfsburg?
Helmes: Ja! Wir suchen uns ein Haus und ziehen hierher.
WAZ: Heißt das, dass Sie trotz aller Wechsel-Gerüchte auch in der neuen Saison beim VfL spielen?
Helmes: Ich habe nie etwas anderes gesagt, außerdem habe ich noch zwei Jahre Vertrag.
Das dann erstmal zu irgendwelchen ''Helmes zu XY..'' Gerüchten.
Zitat: WAZ: Es gibt Diskussionen über die Zukunft Ihres Sturmpartners Mario Mandzukic. Spielen Sie in der neuen Saison zusammen beim VfL?
Helmes: Davon gehe ich aus. Wir haben uns gut ergänzt. Mit Mario zusammenzuspielen, ist einfach und angenehm. Mit seiner Kopfballstärke ist es für mich einfach, ich muss nur zur richtigen Zeit in den richtigen Raum laufen, dann mache ich diese Bälle auch rein.
WAZ: Dass der VfL jetzt neue Stürmer holt, ist normal?
Helmes: Natürlich, weil wir große Ambitionen haben. Aber vor denen, die kommen, machen Mario und ich auch keinen Halt.
Nun gut, viel kann man wohl nicht unbedingt auf die Aussagen eines Teamkollegen geben, aber freuen würde ich mich dennoch, wenn beide bleiben!
und als schönen Abschluss noch:
Zitat: WAZ: Welche Ziele haben Sie mit dem VfL in der neue Saison?
Helmes: Dieselben wie in der abgeschlossenen auch. Wir haben ein Team, das unter die Top-Sechs der Liga gehört. Wir wollen die europäischen Plätze wieder angreifen. Dieses Ziel muss der VfL immer haben. Denn die ganze Stadt ist auf diesen Klub fokussiert, die Zuneigung der Fans ist extrem hier. Wir haben fast immer 27.000 oder 28.000 im Stadion. Alle sind friedlich. Dass sie mich so unterstützt haben, ist für mich Genugtuung.
Quelle
-------------------- Fußball sollte verboten werden!
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Posted: 21.05.2012, 11:07 Uhr |
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Steve McQueen
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Zitat: Original geschrieben von Frank Buschmann:
Morgen gibts wohl im Kicker ein Exklusiv Interview mit Stale Solbakken, wo er nochmal auf seine Zeit als Köln-Trainer zurückblickt und dabei wohl kein Blatt vor den Mund nimmt. Bin gespannt das zu lesen.
Zitat: Solbakken rechnet mit Köln ab
Der Chaos-Klub in Köln kommt auch nach dem Saisonende nicht zur Ruhe. Nach dem bitteren Abstieg in die 2. Liga ledert jetzt Ex-Trainer Stale Solbakken (44) los!
39 Tage nach seinem Rauswurf rechnet Solbakken jetzt mit dem FC ab!
Im Fokus seiner Kritik steht der neue Vize-Präsident des 1. FC Kölns Toni Schumacher (58). In einem „Kicker”-Interview wirft Solbakken dem früheren Kölner Ex-Idol vor, Unwahrheiten von sich zu geben.
Solbakken: „Schumacher war 25 Jahre nicht in der Zeitung, spricht, als wäre er der Sportdirektor aus dem Himmel und verbreitet Lügen, ich wolle nicht mit jungen Spielern arbeiten.”
Der Norweger im „Kicker”-Interview weiter: „Als er (Schumacher, A.d.Red.) in meiner Küche saß, hatte er nicht das Herz, dies zu sagen.”
Außerdem bringt Solbakken kein Verständnis für seine Entlassung vom 12. April auf. Er habe Claus Horstmann (47), dem Vorsitzenden der FC-Geschäftsführung, am Tag vor der Entscheidung des Vereins, sich von ihm zu trennen, per SMS noch mitgeteilt, auch in der 2. Liga Trainer bleiben zu wollen, obwohl sein Vertrag nicht für diese Spielklasse galt.
„Sehr gut”, sei Horstmanns Antwort gewesen. „Sieben Stunden später war es vorbei”, äußerte Solbakken. Und Schumacher habe ihm gesagt, er werde nicht entlassen. „Wenn es dann diese Entscheidung gibt, hat man ein falsches Spiel gespielt”, ergänzte Solbakken.
Der Norweger weiter: „Ich bin wahnsinnig geworden, als ich entlassen wurde!“ Und: „Ich wäre gerne Trainer in Köln geblieben. Die Entscheidung war nicht richtig.”
Allerdings räumte Solbakken, der jetzt den englischen Zweitligisten Wolverhampton Wanderers trainiert, auch Fehler ein. Speziell sein Konflikt mit dem ehemaligen Sportdirektor Volker Finke (64) sei „sehr schlecht für den Verein” gewesen.
Dennoch verteidigte Solbakken seine Arbeit und sein Auftreten und resümiert: „Ich habe die Rechnung bekommen, was hier in einer langen, langen Zeit passiert ist.“
Und weiter: „Man hatte in Köln in Köln in den letzten zehn Jahren kein Konzept, keine Idee, wie man Fußball spielen will. Die braucht man aber, um Stabilität in den Klub zu bekommen. Zudem muss jeder erst an den Klub denken und erst dann an sich. All der Machtkampf muss weg. Man muss ehrlich sein. Der FC ist ein super Klub. Das Problem ist nur: Man sagt das eine und macht das andere.“
bild.de
-------------------- Diktatoren sterben nicht im Bett, sie werden öffentlich hingerichtet. Nach vier Jahren himmlischen Fußballs und einer unwiederholbaren Erfolgsserie, starb Barcelona an einem lauen Frühlingsabend.
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Posted: 21.05.2012, 11:10 Uhr |
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Frank Buschmann
MoonSurfer 20000

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Hier das komplette Interview:
Zitat: Nach 30 Spieltagen war STALE SOLBAKKEN (44) beim 1.FC Köln als Trainer entlassen worden. Im Exklusiv-Interview spricht der Norweger außergewöhnlich offen über sich und den Klub.
kicker: Herr Solbakken, geht es Ihnen wieder besser?
Stale Solbakken: Ja, aber es war nie schlimm. Ich habe die Zeit in Köln jetzt abgeschlossen und werde mich nach diesem Interview nicht weiter dazu äußern. Ich war aber sehr überrascht, dass einige Personen für den Klub zu Unrecht zu meiner Arbeit Stellung bezogen haben. Das war anders abgesprochen. So ist ein falscher Eindruck entstanden.
Fest steht: Ich wäre gerne Trainer in Köln geblieben. Die Entscheidung war nicht richtig. Vor Weihnachten haben wir trotz all der Verletzungen eine der besten Halbserien seit Jahren gespielt. Danach waren die Ergebnisse schlecht. Dann hat der Klub das Gleiche gemacht wie immer. Ich habe die Rechnung für das bekommen, was hier in einer langen, langen Zeit passiert ist.
kicker: Wie meinen Sie das?
Solbakken: Als ich kam, haben mir fünf Spieler gesagt, dass sie nicht mehr in diesem Klub spielen wollen. Nur Mohamad ist gewechselt. So hatten wir vier Spieler, die im Kopf tot waren. Sie hatten zu lange in Köln gespielt und das Gefühl, müde zu sein. Das war das größte Problem.
kicker: Auch Sie sagten nach Ihrem Aus: „Ich war so müde, dass ich nicht mehr aufstehen wollte.“
Solbakken: Das war ein Missverständnis. Ich habe im norwegischen Fernsehen gesagt, dass man nach dem 1:6 gegen Dortmund nicht gerne aufsteht. Ich habe mich in Köln immer wohlgefühlt, die Unterstützung von den Fans gespürt. Ich bin wahnsinnig geworden, als ich entlassen wurde.
kicker: Die Trennung lief nicht reibungslos ab.
Solbakken: Ich hatte einen Konflikt mit Geschäftsführer Claus Horstmann in seinem Büro.
kicker: Warum?
Solbakken: Mein Vertrag galt nicht für die 2. Liga. Am Tag vor der Entlassung fragte er, ob ich mit in die 2. Liga gehen würde. Ich habe ihm am nächsten Tag um 10 Uhr eine SMS geschickt: „Ich bleibe auch in der 2. Liga!“ Seine Antwort war: „Sehr gut!“ Sieben Stunden später war es vorbei.
kicker: War das Präsidium für Ihre Entlassung?
Solbakken: Schlimm ist: Herr Spinner (der neue Präsident, d. Red.) hatte mir am Tag zuvor gesagt: „Sie sind der Trainer in den letzten zehn Jahren, auf den wir stolz sind.“ Toni Schumacher saß bei mir in der Küche und hat mir einen Tag vor dem Aus gesagt: „Wir werden dich nicht entlassen. Du bist unser Weg!“ Wenn es dann diese Entscheidung
gibt, hat man ein falsches Spiel gespielt. Beide haben mich später nicht mal angerufen.
kicker: Wie bewerten Sie Horstmanns Verhalten?
Solbakken: Wir hatten ein gutes Verhältnis. Aber erst präsentiert er mich als Trainer und sagt, dass mein Weg der richtige ist. Zwei Tage nach meiner Entlassung ist der Weg Schaefers der richtige, der letztes Jahr in der gleichen Situation zurückgetreten ist. Jetzt ist Stanislawskis Weg der richtige. Als Klub sollte man aber nur einen Weg haben.
kicker: Sie haben jetzt in Wolverhampton unterschrieben. Warum gehen Sie in Englands 2. Liga?
Solbakken: Ich hätte zwei Teams trainieren können, die Champions League spielen. Für mich ist Wolverhampton die Möglichkeit, vielleicht mal in der Premier League zu coachen. Dort bin ich der Manager, habe die größte Verantwortung auch für Transfers. Es gibt keinen Sportdirektor, der für oder gegen mich ist… (lacht)
kicker: Wie bewerten Sie Kölns Abstieg?
Solbakken: Ich habe eine große Verantwortung. Und Fehler gemacht: Der Konflikt mit Volker Finke war sehr schlecht für den Verein. Wir hatten schon Anfang September den ersten Termin, um unser Verhältnis zu verbessern. Wir hatten bis Weihnachten drei, vier Gespräche mal mit Horstmann, mal mit Overath. Nach Weihnachten noch eins. Aber wir waren zu unterschiedlich.
kicker: Wo lag das größte Problem?
Solbakken: Wir hatten zwei schlechte Transferperioden hingelegt. Die erste Frage, die ich Finke im Sommer gestellt habe, war: „Wer ist die Alternative, wenn Nova und Poldi nicht spielen können?“ Im Winter kam Ishak: Er hatte in Schweden nur 2. Liga gespielt. Auch Chong Tese hat Anfang der Rückrunde die Luft für die 1. Liga gefehlt. Da wollten Finke und ich sehr unterschiedliche Dinge, was auch etwas mit Geld zu tun hatte. Aber wenn man uns beide entlassen kann, wäre es besser gewesen, dieses Geld in einen besseren Stürmer zu stecken.
kicker: Schumacher hat Ihnen vorgeworfen, FC-Talente nicht gefördert zu haben…
Solbakken: Schumacher war 25 Jahre nicht in der Zeitung, spricht, als wäre er der Sportdirektor aus dem Himmel und verbreitet Lügen, ich wolle nicht mit jungen Spielern arbeiten. Als er in meiner Küche saß, hatte er nicht das Herz, dies zu sagen. Das wäre eine gute Möglichkeit gewesen.
kicker: Finke kritisierte Ihr taktisches Konzept…
Solbakken: … aber mit mir hat er das nicht ein einziges Mal diskutiert.
kicker: Wäre der FC auch mit Ihnen abgestiegen?
Solbakken: Ich glaube nicht. Wir mussten eins von vier Spielen gewinnen, um in die Relegation zu kommen. Nach mir gab es auch 3:12 Tore.
kicker: Wo sehen Sie die Gründe für den Abstieg?
Solbakken: Kein Team hat mit 15 Viererketten gespielt. Wir hatten nicht viel Glück.
kicker: Aber Sie haben auch ohne Not umgestellt.
Solbakken: Das war zwei- oder dreimal. Wir haben 13-mal zu null oder zu eins gespielt. Aber wir hatten diese Kollapse. Die vielen Gegentreffer haben nichts mit dem Konzept zu tun. Vielleicht war es meine Schuld, dass ich den Spielern nicht die mentale Stärke geben konnte. Nach Gegentoren haben wir zu schnell versucht, ein Tor zu machen, haben nicht das Konzept gehalten.
kicker: Zweifeln Sie nicht an Ihrem Konzept?
Solbakken: Mein Konzept unterscheidet sich von denen in Deutschland nur in Details. Ich dachte, dass das kein großes Problem sein sollte. Das war ein Fehler. Für mich waren viele Dinge selbstverständlich, für einige Spieler nicht. Aber ich bin von meinem Konzept überzeugt. Es hat in 60 Europacupspielen funktioniert. Mit Kopenhagen in der Champions League. Doch wenn du ein Konzept spielst, musst du wissen, was deine Mitspieler machen. Es geht um Intelligenz und Willen. Sonst kannst du nichts Neues versuchen.
kicker: Dortmund, der Meister, spielt anders, mit viel Laufaufwand, Pressing, doppelt.
Solbakken: Wir haben auch gedoppelt, aber anders. Bei uns sollte der offensive Flügel dem Außenverteidiger helfen, bei Dortmund macht das der Innenverteidiger. Es ist zwar nicht smart, so etwas zu sagen, aber: Warum hat Dortmund in Europa zweimal schlecht abgeschnitten? In Deutschland sind die Borussen klar die Besten, haben gegen Bayern zu Hause 80 Minuten fantastisch verteidigt. Aber in Europa haben sie sehr viele Tore kassiert. Weil dort die Gegner das Spiel besser lesen. Aber wenn ich das sage, ich, der in Köln Trainer war, und man unser Torverhältnis sieht, ist das schwierig. Ich sage nur, es könnte daran liegen, dass Dortmunds Innenverteidiger oft nicht zentral vor dem Tor stehen. Europäisch kann man nicht nur mit Lauf- und Zweikampfstärke bestehen. Da muss man auch die richtige Raumdeckung haben, wenn das Doppeln nicht klappt. Das war vielleicht ein Grund.
kicker: Welche Fehler haben Sie gemacht?
Solbakken: Wenn man Sascha Riether kauft, dann muss man wissen, dass es ein großer Unterschied ist, ob du ein Stratege in Köln sein sollst oder Außenverteidiger in Wolfsburg warst. Diese Aufgabe in Köln war zu groß. Sascha ist Meister geworden. Er ist ein guter Spieler. Aber er war nie ein Stratege. Wenn du dann als Nummer eins auf der Doppelsechs spielen sollst, musst du taktisch einen guten Kopf haben. Im Nachhinein war das vielleicht ein Fehler von mir. Die Verantwortung war für ihn zu groß, auch weil er diesen Gedanken hat, immer gegen den Mann zu spielen, und Schwierigkeiten hat, Mitspielern etwas zu helfen.
kicker: Sie hatten Lukas Podolski als Kapitän durch Pedro Geromel ersetzt. Auch ein Fehler?
Solbakken: Das würde ich heute anders machen. Für Pedro war die Binde eine Belastung. Fünf, sechs Spiele vor Schluss habe ich sogar mit ihm diskutiert, jemand anderem die Binde zu geben.
kicker: Riether sollte Schlüsselspieler sein, galt als Zögling Finkes. Eine unglückliche Konstellation?
Solbakken: Der Riether-Deal war unterwegs, als ich kam. Am Ende war er viel teurer, als man gedacht hatte. Vielleicht haben wir zu viel Geld in einen Spieler gesteckt, wodurch wir uns einen Stürmer nicht mehr leisten konnten. Es gibt viele gute Leute im SportsLab, aber man muss auch fragen: Was ist das Ergebnis all dieser Arbeit?
kicker: Wie meinen Sie das?
Solbakken: Fragen Sie Chefscout Boris Notzon.
kicker: Riether war der Erste, der die Konditionsschwäche anprangerte, als Sie weg waren.
Solbakken: Diese Diskussion ist Wahnsinn. Unsere Testergebnisse waren sehr akzeptabel, die intensiven Läufe, die Pulswerte. Aber wir hatten viele Langzeitverletzte. Da ist es klar, dass es Fitnessprobleme gibt. Doch wenn wir gegen Hertha am Ende mit neun Mann viel laufen können, wenn wir gegen Bremen am Ende besser sind, dann ist das kein Fitness-Problem. In Hoffenheim gewinnen wir, wenn das Spiel zehn Minuten länger geht. Wenn die Elf unter Schaefer gegen Stuttgart läuft und läuft, dann ist es kein Fitness-Problem. Beim 1:1 gegen Mainz waren wir am Ende besser. Freiburg haben wir beim 4:0 daheim in der Hinrunde zerstört. Es war keine Fitness-Frage.
kicker: Aber auch Podolski hat das Problem nach dem 1:4 des FC in Freiburg angesprochen.
Solbakken: Aber das war nur ein Spiel. Unser Weg, wie wir trainieren, ist die Zukunft. Da bin ich zu 100 Prozent sicher. In fünf Jahren wird keine Mannschaft mehr in einem Trainingslager um 7 Uhr laufen, um 11 Uhr Krafttraining machen und um 16 Uhr auf dem Platz trainieren. Welche Qualität soll da das Fußballtraining haben? Keine!Viell eicht hätten wir etwas mehr individuell trainieren sollen. Wir haben selten länger als 90 Minuten trainiert, aber dafür intensiv.
kicker: Oft war es nur eine Stunde und wenig intensiv. Wie bewerten Sie die Fitness-Diskussion?
Solbakken: Das sind Alibis. Wie die Konzeptfrage.
kicker: Was war die größte Enttäuschung?
Solbakken: Die letzten Spiele, als wir die beste Mannschaft zur Verfügung hatten und es trotzdem nicht besser machten. Aber ich frage: Wer waren die Schlüsselspieler? Novakovic war lange verletzt, kam nicht zurück zur Power, Pedro genauso. Sascha hatte große Probleme in der neuen Rolle. Nur Lukas hat sehr gut gespielt.
kicker: Und Michael Rensing?
Solbakken: Ich habe mit Torwarttrainer Alexander Bade einen Torhüterwechsel diskutiert.
kicker: Warum das denn?
Solbakken: Wir haben überlegt, Timo Horn zu bringen. Beide sind sehr gut. Rensing ist ein Linientorwart, soll ein Leader sein. Ein Torwart der alten Schule. Timo ist ein anderer Typ, ruhig, fußballerisch stärker, hat andere Kompetenzen. Vielleicht hätte er der Elf mehr Ruhe gegeben.
kicker: Wenn es nicht das Konzept war, war es dann die Disziplin, die Sie nicht in den Griff bekommen haben? Waren Sie nicht streng genug?
Solbakken: Das hat viel mit Disziplin zu tun. Ich habe überlegt, welchen Weg ich gehe: Ich wollte die Dinge zusammen mit den Spielern machen. Wissen Sie was? In Kopenhagen würden alle sagen, dass ich eher Diktator als Demokrat war.
kicker: Warum waren Sie weniger Diktator? So einen hätte diese Mannschaft doch gebraucht.
Solbakken: Das glaube ich nicht. Dann wäre sie komplett tot gewesen. Und ich wäre der letzte Idiot gewesen. Die Spieler hatten lange wirklich das Gefühl, dass ich nicht ihre Meinung hören will. Über unseren Psychologen Andreas Marlovits, den wir später wieder dazugeholt haben, konnten diese dann sprechen. Übrigens: Mich haben zwei Kölner Spieler per SMS gefragt: Kann ich in Wolverhampton spielen? Ein Name davon wäre eine große Überraschung. Einer, von dem alle denken, dass er nicht mit mir zufrieden war.
kicker: Einen Spieler, der alkoholisiert zum Training kam, haben Sie geschützt. Haben Sie einigen zu viel durchgehen lassen?
Solbakken: Im Nachhinein kann man das sagen. Ich wollte mündige Spieler.
kicker: Wo liegt das Grundproblem des Klubs?
Solbakken: Man hatte in Köln in den letzten zehn Jahren kein Konzept, keine Idee, wie man Fußball spielen will. Die braucht man aber, um Stabilität in den Klub zu bekommen. Zudem muss jeder erst an den Klub denken und erst dann an sich. All der Machtkampf muss weg. Man muss ehrlich sein. Der FC ist ein super Klub. Das Problem ist nur: Man sagt das eine und macht das andere.
INTERVIEW: STEPHAN VON NOCKS
-------------------- "Wenn der FC eine Zukunft hätte, würde ich für zehn Jahre unterschreiben."
Das neue Gesicht des FC:
Horn (Kessler) - Wimmer (Eichner), Maroh (McKenna), Kübler (Wimmer), Brecko (Basala-Mazana) - Hector (Matuschyk), Strobl (Lehmann) - Clemens (Royer), Bröker (Jajalo), Chihi (Bigalke) - Ujah (Ishak/Pryzbylko)
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Posted: 21.05.2012, 14:10 Uhr |
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Beiträge: 34080 | Wohnort: Köln | Registriert seit: 04.11.2007
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Frank Buschmann
MoonSurfer 20000

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Ich bin ehrlich schockiert von diesem Interview. Keine Einsicht von offensichtlichen Fehlern, es werden Spieler im Nachhinein kritisiert (Riether) und dann auch noch, das er Rensing rausnehmen wollte...... einfach nur wow. Ich dachte eigentlich, das Solbakken ein sehr kompetenter Trainer war, der einfach diesen Sauhaufen von Mannschaft nicht erreicht hat, aber langsam muss ich da wohl meine Meinung ändern.
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Posted: 21.05.2012, 14:29 Uhr |
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Frank Buschmann
MoonSurfer 20000

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Zitat: Original geschrieben von Viva_la_BadAss:
Die Gründe sind dafür sind aber plausibel. Natürlich hatte Rensing einige gute Paraden, aber bei so vielen Gegentoren muss man zwangsweise auch den Torwart hinterfragen.
Nein, in diesem Fall gibt es gar nichts zu hinterfragen. Ohne Michael Rensing hätten wir einige Spiele zweistellig verloren und er war auch der einzige der die Eier in der Hose hatte, zu sagen was Sache ist. Ich finde es schon fast einen Skandal, das Solbakken wirklich daran dachte, ihn rauszunehmen denn an ihm lag es sicher nicht, das wir 75 Tore kassiert haben.
BtW: Der größte Witz ist ja wohl, das er das Dortmunder Spielsystem im Prinzip für nicht tauglich in Europa erklärt. Ohje Stale, hättest du besser geschwiegen....
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Posted: 21.05.2012, 14:32 Uhr |
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Frank Buschmann
MoonSurfer 20000

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Der FC reagiert:
Zitat: Stellungnahme zu Stale Solbakken
In einem ausführlichen kicker-Interview hat sich der frühere Chef-Trainer Stale Solbakken über seine Zeit beim 1. FC Köln geäußert und dabei u.a. Vorwürfe gegen Club-Verantwortliche erhoben.
Dazu erklärte Claus Horstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung:
"Trennungen sind immer schmerzhaft, gerade wenn ihnen persönliche Misserfolge vorausgegangen sind. Wir werden das Frust-Interview von Stale Solbakken im Detail nicht weiter kommentieren, um ihm nicht zusätzliches Gewicht zu geben. Das Thema ist Geschichte. Wir schauen nach vorne. Nur so viel: Die Vorwürfe und Angriffe auf den Club und seine Verantwortlichen sind unangemessen und absurd. Nach einer weitgehend erfolglosen Rückrunden-Serie stand für uns fest, dass Stale Solbakken die Mannschaft nicht mehr erreicht und deswegen haben wir uns von ihm trennen müssen. Es war und ist die richtige Entscheidung gewesen."
Quelle: fc-koeln.de
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Posted: 21.05.2012, 14:48 Uhr |
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STRIGGA
MoonSurfer 20000

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Zitat: Original geschrieben von Frank Buschmann:
Ich bin ehrlich schockiert von diesem Interview. Keine Einsicht von offensichtlichen Fehlern, es werden Spieler im Nachhinein kritisiert (Riether) und dann auch noch, das er Rensing rausnehmen wollte...... einfach nur wow. Ich dachte eigentlich, das Solbakken ein sehr kompetenter Trainer war, der einfach diesen Sauhaufen von Mannschaft nicht erreicht hat, aber langsam muss ich da wohl meine Meinung ändern.
Kann ich komplett nachvollziehen. Ich finde, dass man nach diesem Interview gerade daran zweifeln muss, ob Solbakken ein kompetenter Trainer ist, wenn man sich insbesondere diesen Abschnitt anschaut:
Zitat: kicker: Zweifeln Sie nicht an Ihrem Konzept?
Solbakken: Mein Konzept unterscheidet sich von denen in Deutschland nur in Details. Ich dachte, dass das kein großes Problem sein sollte. Das war ein Fehler. Für mich waren viele Dinge selbstverständlich, für einige Spieler nicht. Aber ich bin von meinem Konzept überzeugt. Es hat in 60 Europacupspielen funktioniert. Mit Kopenhagen in der Champions League. Doch wenn du ein Konzept spielst, musst du wissen, was deine Mitspieler machen. Es geht um Intelligenz und Willen. Sonst kannst du nichts Neues versuchen.
Genau das habe ich vor einigen Wochen bei Cy90 schon mal als These in den Raum geworfen und ich sehe mich mit diesen Aussagen von Solbakken bestätigt: Solbakken hat zweifelsohne klare Vorstellungen von Fußball und mag auch ein taktisch versierter Trainer sein, aber er präsentiert sich als Starrkopf vor dem Herrn, indem er sagt, dass er sein Konzept, mit dem er zuvor bei Kopenhagen mit einer komplett anderen Mannschaft erfolgreich war, auch nach dem Desaster von Köln für das richtige hält. Wenn ich dann weitergehe und lese, dass er offensichtlich nicht erkannt hat, dass innerhalb der Mannschaft das Verständnis für die Taktik fehlte und Solbakken dies den Spielern und indirekt mangelnder Intelligenz zuschreibt, dann ist das schon ein starkes Stück.
-------------------- Am Ende ist der ****** dick! ||| For the love of the game ||| Cy90 @ Twitter ||| Pro-Wrestling is fake! ||| Pro-Wrestling is fake! ...Again!
GenNext analysiert Limassol gegen Mönchengladbach (20.09.2012):
[20:49] GenNext: wicher
[20:49] GenNext: zklopen
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Posted: 21.05.2012, 16:59 Uhr |
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