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Uli Hoeneß
MoonSurfer 5000

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Zitat: Original geschrieben von STRIGGA:
Ich würde wirklich sehr, sehr gerne eine Diskussion zwischen Somuncu und Hoeneß sehen.
Würde ich auch sehr gerne sehen. Wäre auf jedenfall interessant, ob Somuncu da genau so souverän reagieren könnte, wenn jemand wie Hoeneß ihm da Paroli bietet oder ob Hoeneß dann mit dunkelrotem Kopf einfach platzt
Was ich über Somuncu denken soll, weiß ich eigentlich nicht. Wenn er das alles nur gesagt hat um zu provozieren und, wie man im Neudeutschen so schön sagt zu trollen, dann kann ich ein wenig drüber schmunzeln. Wenn das aber wirklich seine persönliche Meinung war, war das alles sehr respektlos und mehr als lächerlich. (Und ja ich weiß, wenn ich mit meinem Nick so etwas schreibe, klingt das alles sehr subjektiv)
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Posted: 22.03.2012, 10:43 Uhr |
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Beiträge: 5844 | Wohnort: OG/KN | Verein: Bayern München | Registriert seit: 07.08.2008
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LordGangrel
MoonSurfer 5000

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Zitat: Original geschrieben von STRIGGA:
Meinetwegen kann Serdar Somuncu ja Fußballfan sein und vielleicht hat er auch "Ahnung" (was ist überhaupt die Definition von Ahnung?), aber er hat einfach so vieles nicht verstanden, dass es mich fassungslos machte, was er da so vom Stapel ließ. Ich würde wirklich sehr, sehr gerne eine Diskussion zwischen Somuncu und Hoeneß sehen.
Er hat doch recht was Neuer und Heynckes angeht und auch was die Berliner Bayernfans angeht.
Er hat recht, dass die Bayern sich verändert haben unter Hoeneß, er hat recht, dass sich fast jeder freut, wenn der Meister verliert, was man ja auch hier am Haß gegen den BVB mittlerweile erlebt.
Latteks und Beckenbauers Zeiten waren andere. Bayern und Schalke sind heutzutage keinen deut anders als Hoffenheim, wenn es um die aktuelle Fan-Situation geht (ich rede hier nicht von Tradition oder Finanzierung).
Der Großteil der Fans U40 kennen doch die Zeiten gar nicht mehr, wo sich gute Spieler mit ihrem Verein identifizieren, weder in Hoffenheim, noch Schalke (siehe Farfan oder Neuer) noch in Bayern (hier gibts wohl die Ausnahme Müller).
Natürlich würde Hoeneß hier wieder pausenlos und mit rotem Kopf gegen Somuncu ledern, aber nur, weil er es 1. nicht anders kennt und 2. weil er weiß, dass die Bayern nicht mehr die Bayern sind, wie sie groß geworden sind mit Beckenbauer, Müller, Breitner.
Hoeneß richtet sich an Real und Barca, mit denen will man sich messen, nur kann man es weder finanziell mit Real aufnehmen, noch mit der Talentschmiede von Barca. Nachvollziehen kann man es natürlich, wenn ein alter Bayer (der Hoeneß nunmal ist) seinen Verein zum besten der Welt pushen will, aber dass er dabei oft den Sinn für Realismus verliert, ist auch der Fall (Schiedsrichter XY darf Bayern nie mehr pfeiffen, Starke wurde nach 6 Gegentoren niedergemacht und vieles mehr).
Er kann dann gegen Somuncu shooten wie gegen die Schikeria, aber damit hat er höchstens teilweise recht, was die Modernisierung des Fussballs angeht mit Sicherheit (VIP Tickets), aber die Tradition macht man kaputt.
Das beste Argument kam ja ausgerechnet von Waldi, dass die dicken Sponsoren bei den Bayern im Aufsichtsrat sitzen - und man damit den Weg von Hopp oder Gazprom geht.
Und Lattek ging ja mal wieder gar nicht, immer die Diskussion zerrissen mit seinen unplatzierten Einwürfen.
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Posted: 22.03.2012, 12:17 Uhr |
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STRIGGA
MoonSurfer 20000

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Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Er hat doch recht was Neuer und Heynckes angeht und auch was die Berliner Bayernfans angeht.
Zu Neuer kann ich mich nicht unbefangen äußern, was er über Heynckes gesagt hat, habe ich gerade nicht auf dem Schirm und die Berliner Bayernfans kann ich nicht beurteilen.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Er hat recht, dass die Bayern sich verändert haben unter Hoeneß, er hat recht, dass sich fast jeder freut, wenn der Meister verliert, was man ja auch hier am Haß gegen den BVB mittlerweile erlebt.
Latteks und Beckenbauers Zeiten waren andere.
Natürlich hat er Recht, dass sich die Bayern unter Hoeneß verändert haben und natürlich waren die Zeiten andere, es wäre ja auch katastrophal, wenn Bayern heutzutage noch der gleiche Verein wäre wie vor 40 Jahren. In der gesamten Gesellschaft hat sich in den vergangenen 40 Jahren viel verändert und davon werden Fußballvereine nicht ausgeschlossen. Was ich schade finde ist, dass du nicht das zitiert hast, das ich an meinem Beitrag sehr wesentlich fand. Somunco hat einfach völlig undifferenziert immer wieder auf den FC Bayern und auf Hoeneß eingeschlagen, aber gleichzeitig Hinweise, dass bei Gladbach vieles auch nicht anders läuft, mit den Worten "Das kritisiere ich ja auch" abgewiesen. Er hat darüber geredet, dass man über Jahre hinweg ein Team aufgebaut hat, aber vergisst völlig etwa die Zeit von Dick Advocaat und auch die Jahre danach, als in Gladbach völlig kopflos Mannschaften zusammen gestellt wurden, mit denen sich die Fans damals - ich lasse mich gerne eines besseren belehren - kaum identifizieren konnten.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Bayern und Schalke sind heutzutage keinen deut anders als Hoffenheim, wenn es um die aktuelle Fan-Situation geht (ich rede hier nicht von Tradition oder Finanzierung).
Das erklär mir bitte mal genauer.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Natürlich würde Hoeneß hier wieder pausenlos und mit rotem Kopf gegen Somuncu ledern, aber nur, weil er es 1. nicht anders kennt und 2. weil er weiß, dass die Bayern nicht mehr die Bayern sind, wie sie groß geworden sind mit Beckenbauer, Müller, Breitner.
Was ich auch völlig legitim fände, denn er würde damit nicht nur sich selbstals Person, sondern auch sein Projekt, den FC Bayern, verteidigen. Und nochmals: Ja, der FC Bayern ist ein anderer Verein als 1970.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Er kann dann gegen Somuncu shooten wie gegen die Schikeria, aber damit hat er höchstens teilweise recht, was die Modernisierung des Fussballs angeht mit Sicherheit (VIP Tickets), aber die Tradition macht man kaputt.
Ja, Modernisierungsttendenzen im Fußball kann man sehr kritisch betrachten, da bin ich absolut bei dir, aber auch Somuncu und auch die Schickeria hat nur teilweise Recht, was die Kritik angeht, wie ich oben bereits ausgeführt habe.
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GenNext analysiert Limassol gegen Mönchengladbach (20.09.2012):
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Posted: 22.03.2012, 14:24 Uhr |
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Blackmunk
MoonSurfer 10000

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Zitat: Original geschrieben von Frank-the-Tank:
Ich habe ja schon viel negatives über die ganzen ARD/ZDF Talkshows gelesen und wenn die restlichen Sendungen auch nur annähernd dieses "Niveau" erreichen bin ich ganz froh bisher wenig davon gesehen zu haben.
Naja, kommt halt immer auf Thema und vor allem die Gäste an, im Grunde weiß man i.d.R. anhand dessen vorher schon, wie die Sendung wird und ob es lohnt. Gab sicher schon sehr starke Talkrunden über politische oder gesellschaftliche Themen, aber meist ist das schon nicht der Knaller, auch weils so oft die immergleichen Nasen sind. Ich denke hier war es gewollt, das Ganze mehr auf Unterhaltung aufzubauen denn auf wirkliche Diskussion, sonst hätte man nicht Serdar, Ouzo und Waldi geholt, eben da tiefe Fußballdiskussionen den normalen Polittalkshowzuschauer nicht so interessieren und weil man weiß, dass man mit den Namen einen gewissen Mitnahmeffekt vom Pokalpublikum kriegt. Hat ja letztlich auch wunderbar geklappt.
Somuncu war vom Redestil sehr stark und gewieft, aber inhaltlich hielt ich das auch für ziemlichen Müll mit seinem ganzen Regionalpatriotismusgeschwafel, dafür gibt es doch die Nationalmannschaften. Wirkte sehr rückständig. Auch wenn ich persönlich Spieler sehr mag, die jahrelang beim selben Verein spielen, wie Lampard, Terry, Drogba, Cherundolo, Kießling, so hab ich auch kein Problem mit Vereinswechseln, solang diese nicht NUR offensichtlich aus Gier nach noch mehr Geld geschehen. Genauso dieser Linke, der immer wieder rumflamte, man würde den *armen* Ländern die guten Spieler *wegkaufen* (Kaufen wohlgemerkt, nicht stehlen). Sollen die denn da verrotten, in beschissenen Ligen mit korrupten Vereinen, null Perspektive und grausiger Infrastruktur? Gerade dann bleibt doch alles wie es ist.
Jantschke war gestern in der Tat überragend, aber für die Nationalmannschaft habe ich persönlich noch zu wenige solcher Leistungen von ihm gesehen, wobei ich natürlich auch nicht gerade der regelmäßige Gladbach-Einzelspielgucker bin. Aber ein überragendes Pokalspiel gegen einen Weltklasseoffensivspieler hat auch schon Hans Sarpei gemacht 
Beitrag editiert von Blackmunk am 22.03.2012 um 14:55 Uhr
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CYBOARD ULTRA
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Posted: 22.03.2012, 14:41 Uhr |
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Cutty Framm
MoonSurfer 1000

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Ich glaube man tut gut daran, wenn man Serdars Argumentation nicht für bare Münze nimmt. Jeder der ihn kennt, weiß, dass er in der Lage ist sich ziemlich adäquat auszudrücken, wir wissen auch nicht, wie der Abend da bislang verlaufen ist und spätestens mit dem Satz: »Ich halte Uli Hoeneß für einen Verlierer« oder so, wird es doch recht offensichtlich, dass er sich einfach einen Spaß draus macht, den typischen dumpfen Bayernhasser zu geben, speziell um eine Marke wie Hartmann auf die Palme zu bringen. Wenn er das wirklich vertreten würde, was er da sagt, würde er sich viel mehr ereifern, doch, dass tut er ja absolut nicht. Und selbst mit »wirklichen Gegnern«, wie den Springer-Vertretern oder Nazi-Hempel hat er auf einem angemessenen Niveau diskutiert, warum sollte er also hier abflippen? Er verpasst es ein wenig diese Ebene klarer zu markieren, bzw. das hätte ich mir gewünscht, da er so doch manchmal recht doof da steht, aber ich bin mir recht sicher, dass ihm das auch bewusst war.
Insgesamt ist viel mehr zu kritisieren, dass die gesamte Sendung ein einziger, dilettantischer Erguß war, den man wirklich nur schwer und einzig unter humoristischen Gesichtspunkten ertragen konnte.
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"Die Tage sind alle gleich lang, aber unterschiedlich breit." | Udo Lindenberg
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Posted: 22.03.2012, 16:20 Uhr |
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BBK
MoonModerator

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Zitat: Original geschrieben von STRIGGA:
Das finde ich im übrigen auch. Somuncus einzige Mission gestern Abend war doch, den FC Bayern in Person von Uli Hoenß als den Antichristen des deutschen Fußballs darzustellen, der der einzige Grund dafür ist, dass der Fußball zusehends komerzialisiert wird. Warum Hoeneß all das tut, dass er es zum Wohl seines Vereins tut, für den er seit 1970 rund um die Uhr lebt, kam gestern Abend bei weitem zu kurz.
Auch Somuncus Darstellung, dass es sich bei Bayern München um ein völlig seelenloses Produkt handelt, fand ich fürchterlich undifferenziert. Sicherlich ist Uli Hoeneß alles andere als ein seelenloser Stahlbolzen, doch gestern Abend waren leider nur Udo Lattek und Waldemar Hartmann da, um gegen den zugebenermaßen berechnend und gelassen agierenden Somuncu zu argumentieren. Einerseits ein alter Mann, der sich in einer Diskussion nur in Anekdoten flüchtet und andererseits ein Hitzkopf, der sich durch sein Herumgeschreie jegliche Glaubwürdigkeit nimmt.
Meinetwegen kann Serdar Somuncu ja Fußballfan sein und vielleicht hat er auch "Ahnung" (was ist überhaupt die Definition von Ahnung?), aber er hat einfach so vieles nicht verstanden, dass es mich fassungslos machte, was er da so vom Stapel ließ. Ich würde wirklich sehr, sehr gerne eine Diskussion zwischen Somuncu und Hoeneß sehen.
Vielen Dank...
Genau das habe ich mir auch gedacht, weil man Somuncus Äußerungen ihm links und rechts um die Ohren hätte schlagen können...hätte da echt gerne einen "jungen" Bayern-Fan wie Kawka oder so gesehen, der ihm wunderbar kontra hätte geben können.
D.h. natürlich nicht, dass man Bayern nicht kritisieren darf, nein, man muss es sogar in gewissen Punkten. Aber das, was der Hass-Prediger da gestern losließ, war einfach nur erbärmlich, aber das Stilmittel der Provokation scheint ja in zu sein, ich kann damit einfach nichts anfangen..
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Posted: 22.03.2012, 17:02 Uhr |
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bdbjorn
MoonSurfer 10000

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Das ist eben Somuncus Art, er übertreibt gerne und hällt vielen Menschen damit auch einen Spiegel vors Gesicht, gestern war er eben in der Rolle des typischen Bayern-Hassers und hat eben ausgedrückt, was viele Bayern-Hasser über den Verein denken. Als Bayern-Fan ist das eben nur schwer zu verstehen, aber uns "Bayern-Hassern" hat er uns eben größtenteils aus der Seele gesprochen, damit aber auch gezeigt, wie lächerlich das manchmal ist. Er ist ja auch in Schulen gegangen und hat dort aus Mein Kampf vorgelesen, damit die Schüler sehen, was dort wirklich drinsteht, um sie von Nazi-Ideen abzubringen. Seine sehr direkte und oft polemische Art gehört eben mit zur Rolle, die er gestern perfekt gespielt hat.
-------------------- CyBull - Der Dart Talk (Episode 2)
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Posted: 22.03.2012, 17:34 Uhr |
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DummerZufall
MoonSurfer 10000

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Zitat: Original geschrieben von bdbjorn:
Das ist eben Somuncus Art, er übertreibt gerne und hällt vielen Menschen damit auch einen Spiegel vors Gesicht...
Ganz ehrlich, für mich ist das nichts weiter als billige Provokation mit der sich heutzutage eben viel Geld machen lässt.
Sieh dir mal gutes Kabarett an, wenn du sehen möchtest wie Leuten der Spiegel vorgehalten werden kann ohne das man sich so aufführen muss wie dieser selbsternannte Hassprediger.
Ich habe überhaupt nichts gegen Leute die mit simplen Provokationen Geld machen wollen, aber das dann immer als Kunst zu verkaufen - naja. Charlotte Roche macht z.B., wenn auch auf anderem Gebiet, nichts anderes.
Achja, einschränkend muss ich natürlich noch anmerken, dass ich mir von den beiden genannten Personen jeweils nur ein paar Sachen angesehen habe - vielleicht verkenne ich hier also wahre Genies 
-------------------- Nichts ist so gerecht verteilt wie der Verstand.Jeder ist davon überzeugt,dass er genug hat.(René Descartes)
The Age of DummerZufall-"CyBoard Rookie of the Year 2008"
Dumbbell curls equal good looking girls! (Hulk Hogan)
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Posted: 22.03.2012, 17:39 Uhr |
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Cutty Framm
MoonSurfer 1000

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Zitat: Original geschrieben von DummerZufall:
Ganz ehrlich, für mich ist das nichts weiter als billige Provokation mit der sich heutzutage eben viel Geld machen lässt.
Sieh dir mal gutes Kabarett an, wenn du sehen möchtest wie Leuten der Spiegel vorgehalten werden kann ohne das man sich so aufführen muss wie dieser selbsternannte Hassprediger.
Ich habe überhaupt nichts gegen Leute die mit simplen Provokationen Geld machen wollen, aber das dann immer als Kunst zu verkaufen - naja. Charlotte Roche macht z.B., wenn auch auf anderem Gebiet, nichts anderes.
Achja, einschränkend muss ich natürlich noch anmerken, dass ich mir von den beiden genannten Personen jeweils nur ein paar Sachen angesehen habe - vielleicht verkenne ich hier also wahre Genies
Ja, tust du 
Und er hat »Mein Kampf« nicht nur in Schulen, sondern auch in der tiefsten mecklenburgischen Pampa gelesen und das zu einer Zeit, als noch eine ganz andere Stimmung im öffentlichen Bild vorherrschte.
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Posted: 22.03.2012, 19:06 Uhr |
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Cutty Framm
MoonSurfer 1000

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Zu dem gestrigen Auftritt habe ich ja weiter oben etwas geschrieben. Mal prägnant: Kennt nicht jeder jemanden, der genau diesen Stuss (in dessen Kern ja auch eine Wahrheit liegt) auf genau dieselbe Art äußert? Richtig und kennt man davon nicht nur einen, sondern mehrere? Yep. Und haben diese Leute meistens so absolut gar keine Ahnung vom Fußball? Also medien- bzw. theaterwissenschaftlich (und Serdar kommt ja aus einer Theatertradition), hätte er hier eine Art Happening inszeniert, indem er diesen Stereotyp in eine "Expertenrunde" einschleust und das Schlimme dabei: argumentativ kaum gekontert wird.
Generell sind die »Mein Kampf« Sachen eben in der Tat recht empfehlenswert, einige Hate-Nights und was Interviews betrifft ist zuletzt das Clixoom-Interview ganz gut geraten (schon auch ganz gucken):
http://www.youtube.com/watch?v=29JkxwwEUwc
Es ist natürlich recht schwer eine fünfundzwanzigjährige Bühnenkarriere eben zusammen zu fassen, gerade wo sein aktueller Prominenzschub und die entsprechende Rolle die Wahrnehmung natürlich überlagert. Wenn ich mich recht entsinne war der eine Auftritt bei Lanz auch gelungen.
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Posted: 22.03.2012, 19:27 Uhr |
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Cutty Framm
MoonSurfer 1000

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Also ein »Fan« bin ich nun auch nicht Sympathie ist allerdings da, ja.
Und ich habe im ersten Beitrag ja auch geschrieben, dass ich kritisiere, dass er diese andere Ebene eben nicht deutlicher markiert hat, aber nun, das war seine Entscheidung. Und dass theaterwissenschaftliche Theoreme auf Außenstehende absurd wirken mögen ist keine Neuigkeit für mich 
Um es kurz zu machen: Man muss ihn nicht mögen, aber wenn man seinen Auftritt gestern unmittelbar und wörtlich nimmt (was so ziemlich jeder tun wird), der tut ihm definitiv Unrecht.
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Posted: 22.03.2012, 19:41 Uhr |
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LordGangrel
MoonSurfer 5000

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Zitat: Original geschrieben von STRIGGA:
Natürlich hat er Recht, dass sich die Bayern unter Hoeneß verändert haben und natürlich waren die Zeiten andere, es wäre ja auch katastrophal, wenn Bayern heutzutage noch der gleiche Verein wäre wie vor 40 Jahren. In der gesamten Gesellschaft hat sich in den vergangenen 40 Jahren viel verändert und davon werden Fußballvereine nicht ausgeschlossen. Was ich schade finde ist, dass du nicht das zitiert hast, das ich an meinem Beitrag sehr wesentlich fand. Somunco hat einfach völlig undifferenziert immer wieder auf den FC Bayern und auf Hoeneß eingeschlagen, aber gleichzeitig Hinweise, dass bei Gladbach vieles auch nicht anders läuft, mit den Worten "Das kritisiere ich ja auch" abgewiesen. Er hat darüber geredet, dass man über Jahre hinweg ein Team aufgebaut hat, aber vergisst völlig etwa die Zeit von Dick Advocaat und auch die Jahre danach, als in Gladbach völlig kopflos Mannschaften zusammen gestellt wurden, mit denen sich die Fans damals - ich lasse mich gerne eines besseren belehren - kaum identifizieren konnten.
Es ging in der Sendung um Geld oder Leidenschaft, daher hat er hier direkt kritisiert, dass bei Bayern das Geld regiert und nicht die Leidenschaft. Als dann von Hartmann angesprochen wurde, dass man bei Gladbach etliche Trainer verschlissen halt (als Antwort darauf, was aktuell mit Favre laufen SOLL und wie es mit vG lief). Er hat nur gesagt, dass er auch kritisiert hat, dass man soviele Trainer hatte - was aber mit dem Thema nichts zu tun hatte.
Zitat: Original geschrieben von STRIGGA:
Das erklär mir bitte mal genauer.
Der moderne (ok, klassiche gibts in diesem Fall nicht) Hoffenheim-Fan kommt vielleicht aus der Region, oder eher der Gegend und hat Interesse an einem Verein, der Erfolge errgungen hat. Identifikation mit der Mannschaft aus Patriotismus ist aber eher fehl am Platz. Man schaue sich nur die Demba Bären an, wo ein Vorsitzender des Fanclubs sagte, sie waren zu großen Teilen vorher VfB Fans.
Der moderne Schalke Fan ist wohl eher deshalb Schalke Fan, weil er aus der Region kommt und Erfolge im Umfeld eher geringer sind (Bochum, Wattenscheid etc.) als bei Schalke - weil die eben durch Größe und Erfolg mehr Wirkung haben
Der moderne Bayernfan ist ähnlich anzusiedeln wie Schalke, hat nur weniger Konkurrenz-Vereine in der Umgebung - und hier hat man dazu noch die deutschlandweiten Erfolgsfans, die sich nicht wirklich mit dem FC Bayern München identifizieren, sondern mit deren deutschelandweiter Vormachtstellung.
Insgesamt haben alle 3 Fangruppen aber eins gemeinsam: Sie alle sind Fan eines Vereins, der nur eines verkörpert: Geld von Externen, die den Verein hochpushten (Hoffenheim), am Laufen halten (Schalke) oder erfolgreich halten (Bayern). Jegliche Tradition, die Schalke und Bayern hervor gebracht haben (Hoffenheim hat nunmal keine, auch wenn der Name 1899 drüber hinweg täuscht), sind nicht mehr. Der königsblaue Arbeiterverein aus den früheren Jahren (NACH dem 2. Weltkrieg, bevor hier wieder einer mit der Zeit davor ankommt...), mit dem sich die Grubenarbeiter identifiziert haben und die Fussballmacht Bayern München mit Müller, Maier, Beckenbauer - da konnt man sich mit Leuten, mit einem Verein identifizieren. Wer heute noch ernsthaft Bayernfan ist, sollte sich bewusst sein, dass es beim FC Bayern nicht mehr vorrangig um Leidenschaft oder um Fussball geht, sondern um Macht und Geld - denn mit Trikot- und Tickerverkäufern und auch mit Ligageldern allein wär der FC Bayern tot. So tot, wie Hoffenheim es ohne Hopp ist und so tot, wie Schalke es ohne Gazprom wäre.
Es ist natürlich woanders grlßtenteils auch nicht besser, wobei man zumindest bei einigen wenigen Vereinen noch sagen kann, dass sie eine Fanbasis haben, die mehr als nur Erfolg kennt (Freiburg, Mainz, Hannover) oder die wirklich noch Spieler in den eigenen Reihen hat, die sich mit ihrem Klub identifizieren (BVB) - oder die (zumindest bis vor einiger Zeit) noch stolz drauf sein konnten, aus wenig Material viel zu machen (Bremen)
Zitat: Original geschrieben von BBK:
Genau das habe ich mir auch gedacht, weil man Somuncus Äußerungen ihm links und rechts um die Ohren hätte schlagen können...hätte da echt gerne einen "jungen" Bayern-Fan wie Kawka oder so gesehen, der ihm wunderbar kontra hätte geben können.
Nochmal: Er ging auf das Thema "Geld oder Leidenschaft" ein, in diesem Fall sind natürlich Spitzenklub prädestiniert dazu, im Fokus zu stehen. Dass die sky-Dame Fürth angesprochen hat, fand ich gut. Aber wen soll man den bitte besser in den Fokus stellen als Bayern und Hoeneß? Einerseits muss man Hoeneß natürlich eingestehen, dass er seien ganze Leidenschaft rein steckt, um sein Baby zu stärken, aber er tut es eben nicht mit Leidenschaft, er tut es 1. mit Geld und 2. mit viel von dir angesprochenen Provokationen.
Ausserdem ging er ja auch z.b. auf Köln ein, sachlich und fair - und das als Gladbacher!
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Posted: 22.03.2012, 19:41 Uhr |
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STRIGGA
MoonSurfer 20000

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Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Es ging in der Sendung um Geld oder Leidenschaft, daher hat er hier direkt kritisiert, dass bei Bayern das Geld regiert und nicht die Leidenschaft. Als dann von Hartmann angesprochen wurde, dass man bei Gladbach etliche Trainer verschlissen halt (als Antwort darauf, was aktuell mit Favre laufen SOLL und wie es mit vG lief). Er hat nur gesagt, dass er auch kritisiert hat, dass man soviele Trainer hatte - was aber mit dem Thema nichts zu tun hatte.
In dieser Sendung hatte so vieles einfach mit gar keinem Thema zu tun, aber eine bessere Reaktion von Somuncu dazu hätte ich durchaus angebracht gefunden.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Der moderne Schalke Fan ist wohl eher deshalb Schalke Fan, weil er aus der Region kommt und Erfolge im Umfeld eher geringer sind (Bochum, Wattenscheid etc.) als bei Schalke - weil die eben durch Größe und Erfolg mehr Wirkung haben
Und wieso sind sie dann Fan von Schalke 04 und nicht von Borussia Dortmund?
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Insgesamt haben alle 3 Fangruppen aber eins gemeinsam: Sie alle sind Fan eines Vereins, der nur eines verkörpert: Geld von Externen, die den Verein hochpushten (Hoffenheim), am Laufen halten (Schalke) oder erfolgreich halten (Bayern).
Ach du liebe Güte, du willst mir also tatsächlich erzählen, dass es Schalke 04 nur noch gibt, weil sie Geld von Gazprom bekommen? Das kannst du mir dann bitte auch mal belegen. Fakt ist nämlich, dass Schalke seit Jahren ähnlich viel Geld von Gazprom bekommt und die Einnahmen des Vereins dennoch gestiegen sind, wenn du dir die Bilanz des aktuellen Geschäftsjahrs anschaust.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Jegliche Tradition, die Schalke und Bayern hervor gebracht haben (Hoffenheim hat nunmal keine, auch wenn der Name 1899 drüber hinweg täuscht), sind nicht mehr. Der königsblaue Arbeiterverein aus den früheren Jahren (NACH dem 2. Weltkrieg, bevor hier wieder einer mit der Zeit davor ankommt...), mit dem sich die Grubenarbeiter identifiziert haben und die Fussballmacht Bayern München mit Müller, Maier, Beckenbauer - da konnt man sich mit Leuten, mit einem Verein identifizieren. Wer heute noch ernsthaft Bayernfan ist, sollte sich bewusst sein, dass es beim FC Bayern nicht mehr vorrangig um Leidenschaft oder um Fussball geht, sondern um Macht und Geld - denn mit Trikot- und Tickerverkäufern und auch mit Ligageldern allein wär der FC Bayern tot. So tot, wie Hoffenheim es ohne Hopp ist und so tot, wie Schalke es ohne Gazprom wäre.
Zu der Sache, dass Schalke ohne Gazprom nicht mehr existieren würde, habe ich eben schon etwas gesagt. Einfach Unfug. Weiterhin kann ich sagen, dass ich auch hier wieder mein Argument von heute Mittag anbringen kann, denn die Gesellschaft hat sich in den letzten 40 Jahren deutlich gewandelt. Schalke 04 spricht in Gelsenkirchen und in der Umgebung weiterhin in erster Linie Fans an, die aus dem Arbeitermilieu - sofern diese Bezeichnung heutzutage noch umfassend genug ist - kommen und warum fühlen sich nicht mehr vorrangig Grubenarbeiter vom FC Schalke 04 angesprochen? Weil es diese Grubenarbeiter ganz einfach nicht mehr gibt. Aber es gibt die Kinder dieser Leute, die auch schon vor 40 Jahren Auf Schalke waren und diese sind stolz auf diese Tradition. Jeder Verein hat sich weiterentwickelt und so hat auch der FC Schalke wesentliche Schritte gemacht, diese Schritte waren nicht immer richtig, doch hier einfach ALLES als traditionslos und somit als schlecht zu bezeichnen, ist in meinen Augen - das muss ich an dieser Stelle so deutlich sagen - einfach blanker Unsinn.
Zitat: Original geschrieben von LordGangrel:
Es ist natürlich woanders grlßtenteils auch nicht besser, wobei man zumindest bei einigen wenigen Vereinen noch sagen kann, dass sie eine Fanbasis haben, die mehr als nur Erfolg kennt (Freiburg, Mainz, Hannover) oder die wirklich noch Spieler in den eigenen Reihen hat, die sich mit ihrem Klub identifizieren (BVB) - oder die (zumindest bis vor einiger Zeit) noch stolz drauf sein konnten, aus wenig Material viel zu machen (Bremen
Spieler, die aus der eigenen Jugend kommen und jetzt im der ersten Mannschaft spielen, hat Schalke mit Höwedes, Matip oder Draxler natürlich keine. Und macht es Leute zu besseren Fans, nur wiel sie Fan von einem Verein sind, der jetzt nicht den größten Erfolg hat? Sehr schwaches Kriterium in meinen Augen. Im übrigen ist es natürlich auch so eine Sache, Fans von Mannschaften wie Schalke und Bayern vorzuwerfen, nur den Erfolg kennen, Dortmund da aber nicht miteinzubeziehen.
Beitrag editiert von STRIGGA am 22.03.2012 um 20:12 Uhr
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Posted: 22.03.2012, 20:01 Uhr |
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Beiträge: 33544 | Wohnort: Riemenschleifer | Registriert seit: 29.09.2001
| IP: Gespeichert | Posting ID: 5482450 |
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