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Bender
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25.07.2006
Der neue VfB-Plan: ohne Sanogo - mit Thurk?
"Der VfB hat einen turbulenten Tag hinter sich. Danijel Ljuboja wird zu den Amateuren strafversetzt, und der Sanogo-Transfer ist wohl geplatzt. Dafür gibt es Kritik von René C. Jäggi, eine Erwiderung von Horst Heldt - und die Frage: Kommt jetzt Michael Thurk?
René C. Jäggi ärgert sich. Wochenlang war davon die Rede, dass der VfB unbedingt Boubacar Sanogo verpflichten möchte. Es hieß sogar, die Parteien seien sich bereits einig. Aber Jäggi kennt das nur vom Hörensagen. Der VfB habe nie ein schriftliches Angebot vorgelegt, sagt er, "es gab verbale Äußerungen aus der zweiten oder dritten Reihe - das war alles". Und mit ihm selbst habe überhaupt keiner gesprochen. "Bei einem Spieler wie Sanogo, der noch drei Jahre bei uns unter Vertrag steht, hätte ich mir eine andere Vorgehensweise gewünscht", sagt Jäggi, der nun glaubt, "dass der VfB gar kein großes Interesse an Sanogo hatte." Aber das ist jetzt egal. Der Stürmer aus Kaiserslautern wechselt ohnehin nicht nach Stuttgart, sondern wahrscheinlich zum FC Sochaux. "Die bemühen sich richtig um ihn", erklärt Jäggi.
Horst Heldt ärgert sich ebenfalls. "Ich weiß nicht, ob es beim FC Bayern so ist, dass Franz Beckenbauer die Spieler aussucht", sagt der VfB-Teammanager zu Jäggis Bemerkung mit den Äußerungen aus der zweiten oder dritten Reihe. Außerdem rätselt Heldt, was Jäggi mit dieser Sache noch zu tun hat. Schließlich ist seine Ära als Vorstandschef in der Pfalz mit dem Ende der WM abgelaufen. Er habe im Fall Sanogo öfter mit Vertretern aus Kaiserslautern verhandelt, sagt Heldt und nennt den Trainer Wolfgang Wolf und den Manager Frank Aehlig. "Dass Jäggi nicht involviert war - da kann ich doch nichts dafür", meint Heldt, der die Kritik nur in einem Punkt nachvollziehen kann: "Es stimmt, dass wir kein schriftliches Angebot unterbreitet haben, aber nur, weil wir sowieso nicht bereit waren, die Forderungen aus Kaiserslautern zu erfüllen." Der Klub hatte auf einer Ablöse von fünf Millionen Euro bestanden. Der FC Sochaux muss für Sanogo dagegen wohl nur rund drei Millionen Euro zahlen.
Damit dürfte dieses Kapitel für den VfB geschlossen sein. Welcher Akt steht dann als nächster auf dem Programm? Heldt erlebt eine Saisonvorbereitung, in der es täglich Neuigkeiten gibt, speziell an der Stürmerfront. So ist nun klar, dass Danijel Ljuboja in den Plänen keine Rolle mehr spielt. Nachdem der Serbe gegenüber dem Trainer Armin Veh erneut betont hatte, dass er den Verein verlassen will, wurde er zu den Amateuren zurückversetzt. Weil sich diese Mannschaft aber gerade im Trainingslager in Tirol befindet, absolvierte Ljuboja gestern eine Übungseinheit mit den ebenfalls ausgemusterten Mario Carevic und Emanuel Centurion. Die kleine Strafkolonie wurde von dem Konditionstrainer Christian Kolodziej beaufsichtigt.
Bei den Profis hat Ljuboja keine Perspektive mehr. In Verbindung mit dem geplatzten Transfer von Sanogo führt das zu der Frage: Muss der VfB im Angriff nachbessern?
Die Antwort will Heldt noch nicht öffentlich diskutieren, vor allem, weil das Geld in seinem Etat knapp ist. Deshalb lautete die Vorgabe des Aufsichtsrats, dass nur investiert werden darf, wenn es zuvor gelingt, Ljuboja und/oder Cacau zu verkaufen. Aber jetzt wird über eine Art Tauschgeschäft nachgedacht. Das Modell sieht so aus: Cacau erhält die Freigabe für den FSV Mainz, dem bisher die Ablöse für den Brasilianer (rund zwei Millionen Euro) zu hoch gewesen ist. Dafür holt der VfB den Mainzer Michael Thurk.
Der 30-Jährige steht schon länger auf der Einkaufsliste - und jetzt ist die Chance da, Nägel mit Köpfen zu machen. Thurk liegt mit Mainz im Clinch. Er wirft dem Klub vor, ihm ein Angebot von Eintracht Frankfurt unterschlagen zu haben - was der Spieler als Vertrauensbruch wertet. Das Tischtuch ist offenbar zerschnitten. Aber dass die Mainzer ihren vertraglich bis 2008 gebundenen Torjäger ausgerechnet nach Hessen zum Lokalrivalen ziehen lassen, erscheint nahezu ausgeschlossen. Das würden die Fans kaum verzeihen. Bei einem Wechsel zum VfB wäre dies dagegen anders. Hinzu kommt, dass Cacau der Mainzer Wunschkandidat ist - und insofern wäre mit dieser Rochade jedem gedient.
Thurk hat in der vergangenen Saison immerhin zwölf Treffer erzielt (Cacau schaffte vier) und sieben vorbereitet. Zudem sind die Wege kurz. Der Berater von Thurk ist Klaus Gerster, der auch mit dem VfB-Neuzugang Antonio da Silva (zuvor ebenfalls Mainz 05) zusammenarbeitet. Da wurde schnell eine Einigung erzielt. Und bei Thurk?
Stuttgarter Zeitung
-------------------- Peter: (singing) "When you say USA I just say hooray, and if you're not from here God's gonna hunt you down and give you AIDS. USA!" (Peter Griffin, Family Guy)
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Posted: 25.07.2006, 08:44 Uhr |
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Probetraining verlängert: Delron Buckley weiter beim FC Everton
[24.07.] Vor einer Woche ist Delron Buckley zu einem Probetraining beim Premier League-Klub FC Everton gereist. Ob die Engländer Borussia Dortmunds Stürmer verpflichten werden, ist jedoch immer noch unklar. "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen", sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.
Delron Buckley und seinem Berater Rob Moore habe man jedoch unmissverständlich verdeutlicht, dass seine Zukunft nicht mehr bei Borussia Dortmund liegt, erklärte Zorc weiter. Der Südafrikaner ist daher am Montag mit dem FC Everton ins Trainingslager in die USA geflogen und wird von dort erst in zehn Tagen zurückkehren. Erst dann wird über einen möglichen Buckley-Transfer entschieden.
Delron Buckley war im Sommer 2005 mit der Empfehlung von 15 Saisontoren für 400.000 Euro von Arminia Bielefeld zum BVB gewechselt, blieb in der letzten Spielzeit aber in all seinen 28 Einsätzen ohne Torerfolg. Lediglich eine Torvorlage konnte er für sich verbuchen. "Wir haben alles getan, damit sich Delron bei uns wohl fühlt. Außerdem hat er viele Spielanteile bekommen. Leider konnte er sich bei uns nicht durchsetzen", sagt Trainer Bert van Marwijk. (cb)
www.bvb.de
-------------------- When I'm sitting there backstage and I'm getting ready to go through that curtain, I'm just waiting for that glass to break and when it hits, when that crowd explodes, I might as well be a junkie an I'm hooked on a drug. - Stone Cold Steve Austin
Mein größter Mark-Out: 24. Februar 2003 05:02 Uhr: Austin is back!!
Besondere Kennzeichen: Austin-Mark und Borussia Dortmund Fan
Ein Leben zwischen Triumph und Tränen - Doch Du stehst immer wieder auf
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Posted: 25.07.2006, 18:15 Uhr |
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