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Hugo
MoonSurfer 20000

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Zitat: Bremen: Der Trend im Vertragspoker - 23.12.2004 10:28
Borowski vor der Unterschrift
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Die Verhandlungsführer beider Parteien benutzen dieselbe Vokabel. "Positiv!" Sagt Klaus Allofs, der Geschäftsführer von Werder Bremen. Sagt auch Jörg Neubauer, der Spielerberater.
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Positiv, so urteilen die Kontrahenten beim seit Wochen laufenden Vertragspoker um Tim Borowski, seien die Gespräche. Ebenso der Trend, der sich bei den Verhandlungen abzeichnet: Borowski dürfte nach jetzigem Stand der Unterredungen in Bremen bleiben.
Zumal Leverkusen nach kicker- Information so gut wie aus dem Rennen scheint. Sie hätten ihm, so heißt es aus der Führungsetage bei Bayer, ein faires Angebot gemacht und seien bis an die Schmerzgrenze gegangen.
Gestern, am Mittwoch, kehrte Borowski, dessen Kontrakt im Sommer ausläuft, mit der Nationalelf aus Asien zurück. Sofort begab er sich in den kurzen Winterurlaub. Daher wird es nichts mit den insgeheim gehegten Plänen, die Sache noch vor Weihnachten über die Bühne zu bringen. "Erst im Januar", so sein Agent Neubauer, werde es höchstwahrscheinlich etwas.
Schon vor der Länderspiel- Tournee hatte der vielseitig verwendbare, in der Werder-Raute überall einsetzbare Borowski (14 Saisonspiele, 2 Tore, 3 Assists, kicker-Durchschnittsnote: 3,50) erklärt, dass er die Sache schnell über die Bühne zu bringen gedenke. "Ich bin kein Freund des ewigen Pokerns." Zudem hatte der 24- Jährige, nach dem langwierigen Ausfall von Krisztian Lisztes zum Stammspieler aufgerückt, betont, "dass ich mich bei Werder wohl fühle."
Zitat: Greuther Fürth: Ein Transfer mit deutlicher Signalwirkung - 23.12.2004 09:54
SpVgg holt Jörg Albertz
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Greuther Fürth will es in dieser Saison wissen. Wie sonst ist das Signal zu verstehen, dass die SpVgg noch vor Weihnachten mit Jörg Albertz einen echten Hammer-Transfer tätigte.
Der dreimalige Nationalspieler, der im Winter 2002 vom Hamburger SV zum chinesischen Erstligisten Schanghai Shenhua wechselte, unterschreibt bei den Franken einen Vertrag bis 2006. Da Albertz, der Ende Januar 2005 seinen 34. Geburtstag feiert, zuletzt ohne Verein war, geht der Transfer ablösefrei über die Bühne. "Jörg will nach seinen Stationen in Schottland und China nun auf Sicht wieder in Deutschland bleiben", so Greuther Fürths Trainer Benno Möhlmann, der für den spektakulären Coup hauptverantwortlich ist. Schließlich lotste der heute 50-jährige Coach in seiner Amtszeit als Chefcoach des Hamburger SV (23.09.1992 bis 5.10.1995) den damals 22-jährigen Linksfuß von Fortuna Düsseldorf an die Alster.
Albertz absolvierte in der Bundesliga für Düsseldorf und den HSV 150 Erstliga-Spiele (29 Tore). Die Zweite Liga hat der Mittelfeldspieler nach dem Abstiegsjahr mit den Fortunen 1992/93 ebenso kennen gelernt, als er für die Düsseldorfer 35 Mal im Unterhaus am Ball war (drei Tore).
Seine glanzvollste Zeit erlebte er allerdings im Ausland. Nach seinem ersten Abschied aus der Bundesliga spielte Albertz von 1996 bis 2001 bei den Glasgow Rangers. Dabei erzielte er in 155 Ligaspielen stolze 58 Tore und feierte mit dem Traditionsverein vier der insgesamt 50 schottischen Meisterschaften (1996, 1997, 1999, 2000). Zudem holte er drei Mal den schottischen Pokal (1996, 1999, 2000). Kein Wunder, dass Albertz in der "Hall of Fame" vertreten ist, in der die Glasgow Rangers ihre verdienten Spieler ehren.
In dieser Phase seiner Karriere kratzte Albertz auch hartnäckig an der Nationalmannschaft, doch zu mehr als drei Einsätzen unter Berti Vogts sollte es nicht reichen. In der Vorbereitung zur Europameisterschaft 1996 absolvierte "Ali the hammer", wie Albertz dank seiner enormen Schusskraft auf der britischen Insel genannt wurde, seine ersten beiden Länderspiele, das dritte fand im September 1998 statt (1:1 gegen Rumänien). Es war auch das letzte Spiel der Ära Vogts, unter dessen Nachfolger Ribbeck fand die Nationalmannschafts-Karriere von Albertz keine Fortsetzung.
Nach seinem Schottland-Ausflug versuchte er sich erneut in der Bundesliga und kehrte 2001 zum HSV zurück. Allerdings stand seine zweite Zeit bei den Hanseaten unter keinem guten Stern. Die hohe Erwartungshaltung, die immerhin fünf Millionen Euro Ablöse, das Jahresgehalt von zwei Millionen Euro in Zeiten leerer Vereinskassen und eine sportliche Leistung, die all dem nicht entsprach, führten dazu, dass Albertz im kicker-Interview "seine Rückkehr als Fehler für mich und den Verein" bezeichnete (Oktober 2002).
Der Wechsel nach China in der Winterpause 2002/03 war eine Mischung aus sportlicher Abschiebung und Flucht, die alllerdings bald ein Happy End erleben sollte. Schließlich wurde der 1,84-Meter-Mann dort im Dezember 2003 von den 15 Vereinen der chinesischen ersten Liga mehrheitlich zum "Fußballer des Jahres" gewählt.
In Fürth soll Albertz Möhlmanns Forderung nach mehr Torgefahr aus dem offensiven Mittelfeld erfüllen. Dort spielte zuletzt vor allem Thorsten Burkhardt, der zwar sehr ballsicher agierte, aber letztlich noch kein Tor in der Hinserie erzielen konnte. Dass Albertz die Aufgabe in Fürth als lockeren Ausklang seiner Karriere ansieht, glaubt Möhlmann nicht. "Dafür kenne ich ihn zu gut. Jörg ist Fußballer durch und durch mit den entsprechenden Ansprüchen."
Die waren bis auf eine Saison immer erstklassig. Insofern ist der Albertz-Transfer ein deutliches Signal. An die Mannschaft, an die Fans und an die Aufstiegskonkurrenz.
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Posted: 23.12.2004, 10:43 Uhr |
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Marc the Berserker
MoonSurfer 5000

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Zitat: Original geschrieben von Beast:
Lagerblom wurde für die Zukunft gekauft. Nur weil er jetzt noch nicht Stamm ist, heißt nicht, dass er ein Fehlkauf wäre. Nur gegen Nationalspieler wie Ernst und Co kann er halt noch nicht ankommen.
Na ja, im Moment ist Lagerblom aber der letzte Notnagel im Mittelfeld, zuletzt ist sogar Christian Schulz aus der Viererkette ins defensive Mittelfeld gekommen statt dass Lagerblom gespielt hat, wobei die jetztige Ernst Position ja eigentlich die Baumann Position ist, d.h. wenn Werder wieder einen 2. TopInnenverteidiger hat rückt Baumann wieder ins Mittelfeld, dann sind 2 Positionen mit ihm und Micoud schon fest besetzt, dazu Borowski, Jensen und Gustavo Nery, und diese Saison auch noch Ernst, und Magnin ist auch noch vor ihm, also ist Lagerblom bestenfalls 2.Ersatzspieler auf seiner Position. Kann sein dass er sich noch steigert, aber zurzeit sieht es doch stark nach Fehleinkauf aus.
-------------------- Lebenslang Grün-Weiss
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Posted: 23.12.2004, 20:09 Uhr |
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Hugo
MoonSurfer 20000

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Noch schnell ein schöner Artikel zum Charisteas-Wechsel:
Zitat: Ajax zahlt - Harry strahlt
Werders Stürmer Angelos Charisteas wechselt in der Winterpause für fünf Millionen Euro nach Amsterdam
Von unserem Redakteur
Olaf Dorow
Vielen Dank für die Blumen: Angelos Charisteas und Klaus Allofs. Foto: Frank Thomas Koch
Bremen. Sein Saisonziel kann er nun nicht mehr erreichen. "Deutscher Meister" hatte Werders Stürmer Angelos Charisteas auf dem Fragebogen seines Vereins angegeben. Aber sein Verein hechelt der Tabellenspitze schon sechs Punkte hinterher. Außerdem hechelt "Harry" nach der Winterpause nicht mehr mit.
Er hechelt nämlich ab Januar in Holland der Tabellenspitze hinterher, von welcher sein neuer Verein dort fünf Punkte entfernt liegt. Angelos Charisteas wechselt zu Ajax Amsterdam. Statt Klose, Klasnic und Valdez heißen seine Konkurrenten um den ersehnten Stammplatz demnächst Sonck, Anastasiou, de Ridder, Mitea oder Boukhari. Alles keine Namen, die ein EM-Held fürchten muss. Dazu kommt, dass Ajax Amsterdam ein hohes Interesse daran hat, dass er oft bis ganz oft spielt. Ajax zahlt Werder fünf Millionen Euro Ablösesumme.
Werder hatte vor zwei Jahren Aris Saloniki rund drei Millionen für den damals 22-jährigen Griechen überwiesen. Weswegen man durchaus von einem Transfer-Erfolg sprechen könnte. "Klar", kommentierte gestern Werders Sportdirektor Klaus Allofs von seinem Urlaubsort Florida aus, "wenn man nur solche Geschäfte macht, wäre das optimal."
Es war dabei ein Geschäft, welches Werder gar nicht betrieb. "Wir wollten ihn nicht abgeben", funkte Allofs gestern noch einmal aus Übersee, "ich bin auch weiterhin absolut von Harrys Fähigkeiten überzeugt." Aber Harry war nicht mehr überzeugt, dass er seine Fähigkeiten in Bremen zum Vortrag bringen kann.
Er nahm den Konkurrenzkampf nicht an. Maulte. Sprach nur über sich, kaum übers Team (was bei Mannschaftssportlern immer ein verdächtiges Zeichen ist). Der stolze EM-Ritter kam nur ein halbes Jahr nach seinem ruhmvollen EM-Ritt nur noch als traurige Gestalt daher. Seine traurige Gestalt wurde in Bremen noch trauriger, als Harrys Lichtgestalt Otto Rehhagel einen Vereinswechsel nahe legte.
Vom EM-Glanz blieb aber immerhin noch soviel Marktwert übrig, dass Ajax nach einigem Zaudern nun doch die von Werder verlangten fünf Millionen Euro hinblättert. Ajax kann das. Der Klub hatte zwar jüngst seinen Top-Stürmer Zlatan Ibrahimovic an Juventus Turin verloren, dafür aber auch 16 Millionen bekommen.
Wird Werder das Harry-Geld jetzt sofort reinvestieren? Immerhin hieß es eine Hinrunde lang mit der Beharrlichkeit einer Anrufbeantworter-Stimme: "Da kann man mal sehen, wie wichtig es ist, dass Werder vier Stürmer hat." Und was man alles bekommen kann für fünf Millionen! Klose hat auch nicht mehr gekostet.
Dazu merkte Klaus Allofs an: "Es hat mir ja damals keiner geglaubt. Aber das war ein Schnäppchen." Abermals bekräftigte der Sportdirektor gestern, dass Werder zur Not die komplette Rückrunde auch mit drei Stürmern (plus Aaron Hunt) bestreitet. "Wir setzen uns da nicht unter Druck."
Manchmal kommt der Druck aber ganz von selbst. So wie im Freiburg-Spiel. Klasnic verletzt, Valdez gesperrt. Der vierte Angreifer war gefragt, Angelos Charisteas.
Dieser schoss drei Tore und erlebt einen letzten kurzen Moment des Glücks in einem Achterbahn-Jahr. Nach Freiburg sprach Harry von "Chance genutzt" und auch vom Saisonziel "Deutscher Meister". So schnell kann das gehen.
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Posted: 24.12.2004, 11:14 Uhr |
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