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JohnDoe ist offline JohnDoe
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Match #52
WWE The Great American Bash 2005
24.07.2005
World Heavyweight Title
Singles Match
Batista (c) vs. John Bradshaw Layfield


Nachdem JBL sich schon als Smackdown Champion krönen wollte, hatte Teddy Long leider eine gute und eine schlechte Nachricht für ihn. Der "Wrestling God" seih trotz seines Sieges in einem 5-Way Elimination Match nicht wie versprochen, der neue Smackdown-Champion. viel mehr seih er nun Nr.1 Contender. Und zwar auf den Gürtel des Mannes, der als finalen Draft nach Smackdown wechselte. Es war natürlich Batista und obwohl dieser Wechsel die einzig logische Konsequenz aus dem Draft von Cena zu RAW war, so war die Reaktion auf "The Animal" trotzdem gewaltig. Und JBL war natürlich gar nicht begeistert, hatte er sich doch schon als neuen Champion von Smackdown gesehen.
Stattdessen musste er jetzt gegen den Mann ran, der zuvor drei Mal in Folge Hunter besiegen konnte. Beim "Great American Bash" sollte der World Title auf dem Spiel stehen.
Der Abend war allerdings alles andere als ein wrestlerisches Highlight. Und daran änderteuch nichts der Main Event. Beide Männer haben das beste rausgeholt und so schlecht ist das Match gar nicht. Es ist aber auch weit davon entfernt, wirklich empfehlenswert zu sein. Der Fokus liegt hier ganz klar auf klassischen brawling. Auch eine längere Phase außerhalb des Ringes gibt, die fast an einen Street Fight erinnert. Draußen finden auch die Spots statt, die das Match vor einem Totalausfall retten. Man kann beiden Männern aber auch nicht wirklich einen Vorwurf machen, JBL callt die meisten Spots und führt den Champ zu einem soliden Match. Das DQ-Finish trägt natürlich auch nicht zu einem besseren Match bei. Batista schnappt sich den Stuhl von Orlando Jordan und setzt sich zur Wehr, trifft dabei allerdings auch JLB, direkt vor den Augen des Refs.
Wer das Match nicht gesehen hat, der hat nichts verpasst, wobei dieses Fazit übrigens auch zu dem gesamten PPV passt.

John Bradshaw Layfield besiegt Batista (c) durch DQ (19:50)
** 1/2





Match #53
WWE SummerSlam 2005
21.08.2005
World Heavyweight Title
No Holds Barred Match

Batista (c) vs. John Bradshaw Layfield[/b]

Die Fehde zwischen dem "Wrestling God" und "The Animal" sollte beim Summerslam in eine weitere Runde gehen. Zum Glück mit Stipulation. Denn das Match beim "Great American Bash" war zwar kein Debakel aber es war auch weit davon entfernt von einem Klassiker. Beim Summerslam versuchte man dann mit diese Schwächen mit einem "No Holds Barred" Match zu kaschieren. Sonderlich viel Zeit bekam das Match auch nicht. Gerade mal 9 Minuten brauchte Batista, bis r JBL erst quer durch die Halle und dann schließlich im Ring pinnen konnte. Das Match ist sehr kurzweilig, es lebt zu 100% von der Action ausserhalb des Ringes und zeigt einen sehr dominanten Batista in Aktion.
Da der Summerslam in seiner Heimatstadt stattfand, war das auch absolut nachvollziehbar. Er wurde gefeiert und lies wenig Gegenwehr zu seitens JBL. Die Action kann kurzweilig unterhalten, das Wrestling kommt hier absolut zu kurz.

Batista (c) besiegt John Bradshaw Layfield (9:07)
** 3/4





Match #54
WWE Friday Night SmackDown #317
06.09.2005
World Heavyweight Title
Bullrope Match
Batista (c) besiegt John Bradshaw Layfield (12:39)

An diesem Abend hieß es zum ersten Mal "Friday Night Smackdown". Die "Blaue Show" der WWE wechselte ihren Ausstrahlungstag un damit auch den Slot, von Donnerstag auf Freitag. Und da musste man den Zuschauern natürlich eine Hammer-Show bieten. Für gute Einschaltquoten sollte unteranderem auch der Main Event dienen, ein Bullrope Match um den World Heavyweight Championship. JBL bekam ein letztes Mal die Chance, nach dem er sich sowohl beim "Great American Bash" als auch beim "Summerslam" Batista geschlagen geben musste.
Nun JBLs "Spezialttät, das Bullrope Match. Und prinzipiell finde ich diese Art von Match recht interessant, es ist eigentlich immer ein Garant für Spannung, und so machte auch diese Aufeinandertreffen davon keine Ausnahme.
Beide Männer liefern sich ein hartes Duell mit spannenden Momenten und viel Gezerre an dem Seil. In meinen Augen hat mn hier das Maximum aus der Stipulation heraus geholt und besonders das Finish sehr spannend gestaltet. Beinahe hätte JBL unbemerkt den Sieg abstauben können, doch Batistas Spinebuster besiegelt JBLs 3. Niederlage in dieser Fehde und markiert damit auch das Ende von JBLs Jagd auf den World Heavyweight Championship.

[b]Batista (c) besiegt John Bradshaw Layfield (12:39)
***





Match #55
WWE No Mercy 2005
09.10.2005
World Heavyweight Title
Singles Match
Batista (c) vs. Eddie Guerrero


Hach, ich weis gar nicht, wo ich hier anfangen soll. Ich habe schon so lange nichts mehr von Eddie gehört bzw. gesehen und daher war ich richtig voller Vorfreude auf diese Fehde und dieses Match.
Eddie wurde recht überraschend als neuer Nr. 1 Contender auf Batistas Gürtel vorgestellt. Dieser kam gerade als Monster-Heel aus der Fehde gegen Rey Mysterio, weshalb Batista erst mal sehr reserviert auf Eddies scheinbaren Sinneswandel reagierte. Guererro war nämlich der festen Überzeugung, dass er sich endgültig zum Besseren gewandelt hatte. Doch Batista traute dem Frieden nicht, und obwohl Eddie immer wieder seinen Guten Willen beteuerte, so gab er ihm durchaus den ein oder anderen Grund, an seinen Worten zu zweifeln. Der ein oder andere versehentliche Stuhlschlag gegen Batista sorgte für berechtigten Zweifel und mischte ein wenig Spannung in diese Fehde. Denn während Batista der Mega-Face war, so gewann auch Eddie mit der Zeit seine Fan Base zurück.
Und bei No Mercy sollte sich dann zeigen, ob Eddie wirklich die Wahrheit gesagt hat oder doch nur Übles im Schilde führt. Und diese Frage sorgte auch für jede Menge Spannung im Match. Eddies innerer Kampf gegen seine "Dämonen", immer wieder Möglichkeiten einen Stuhl einzusetzen oder auch ein Seil gegen Batista m sich den Weg zu "ercheaten". Doch Eddie blieb standhaft und das sorgte für tolle Reaktionen seitens der Fans. Der Rest des Matches war ok, aber leider kein Kracher. Auch wenn man die Tatsache bedenkt, dass es leider Eddies letztes PPV-Match war. Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass es erst der Beginn der Fehde war und ein Folgematch mit Sicherheit noch einmal eine Schippe hätte drauf packen können. Hier stand erstmal die Bestätigung, dass sich Eddie wirklich geändert hatte und den richtigen Weg eingeschlagen hatte.
Doch Eddie starb tragisch einige Zeit später und leider kam es nie zu seinem geplanten World Title run.

Batista (c) besiegt Eddie Guerrero (18:42)
** 3/4




Match #56
WWE Friday Night SmackDown #328
22.11.2005
World Heavyweight Title
No Holds Barred Match
Batista (c) vs. Randy Orton


Eddies tragischer Tod war nicht nur ein persönlicher und emotionaler Verlust für die WWE, er hinterließ auch ein Loch im Smackdown Main-Event. Daher musste man die Pläne verwerfen und einen neuen Herausforderer für Batista finden. Die Wahl fiel auf Randy Orton, es gab sogar Pläne für ein Wrestlemania Match, was mit der brisanten Vorgeschichte der beiden Männer natürlich hätte sehr interessant werden können.
An diesem Abend sollte es bereits einen kleinen Vorgeschmack geben. Doch um es kurz zu machen, das Match kommt nicht wirklich zu Stande. Zum damaligen Zeitpunkt stand die Survivor Series kurz vor der Tür und es gab eine große Fehde zwischen Team RAW und Team Smackdown. Und nach einer großen Invasion seitens Smackdown in RAW, war nun die Revanche für RAW angesagt.
Es dauert nicht mal zwei Minuten, bis das gesamte RAW-Roster die Halle stürmt und ein epischer Massen-Brawl entsteht, das Match ist daraufhin natürlich ein "No Contest".

Batista (c) vs. Randy Orton - No Contest
DUD



Batista hatte in meinen Augen einen fantastischen Run als Champ. Sein Aufstieg war wirklich wie aus dem Bilderbuch. Er besiegte Hunter bei Wrestlemania, konnte ihn daraufhin zwei weitere, klare Niederlagen zufügen, darunter sogar in dem gefürchteten Hell in a Cell und dominierte auch nach seinem Draft zu Smackdown den "blauen Brand". Er besiegte den ehemaligen WWE Champion JBL klar und dominant. Ich frage mich, wie lange sein Run noch angedauert hätte, denn leider war Batista vom Verletzungspech geplagt. Bei einer House-Show zog er sich einen Trizepsrisses zu und musste daraufhin seinen Gürtel angeben, denn er stolze 282 Tage halten durfte.





Übersicht:

  • Batista: 03.04.2005 - 10.01.2006 (282 Tage)
  • Triple H: 09.01.2005 - 03.04.2005 (84 Tage)
  • Triple H: 12.09.2004 - 29.11.2004 (78 Tage)
  • Randy Orton: 15.08.2004 - 12.09.2004 (28 Tage)
  • Chris Benoit: 14.03.2004 - 15.08.2004 (154 Tage)
  • Triple H: 14.12.2003 - 14.03.2004 (91 Tage)
  • Goldberg: 21.09.2003 - 14.12.2003 (84 Tage)
  • Triple H: 15.12.2002 - 21.09.2003 (280 Tage)
  • Shawn Michaels: 17.11.2002 - 15.12.2002 (28 Tage)
  • Triple H: 02.09.2002 - 17.11.2002 (76 Tage)



Viele Grüße und bis zum nächsten Kapitel

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Tolles Ding, was du hier auf die Beine stellst

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Nobody is perfect... na ja, da war dieser eine Typ, aber wir haben ihn umgebracht.

Der Muselmann klaut unsere Frauen und ***** unsere Arbeitsplätze! Oder umgekehrt! Und der biodeutsche Mann guckt in die toten Augen seiner Gummipuppe. Na vielen Dank auch, Frau Dr. Merkel! (D. Wischmeyer)

Old Post Posted: 08.04.2017, 16:09 Uhr
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Danke.


Match #57
WWE Friday Night SmackDown #335
10.01.2006
World Heavyweight Title
Battle Royal


Nach dem Batista noch im Eröffnungssegment seinen World Title abgeben musste, auf Grund eines Trizepsrisses, sollte der Gürtel gleich noch am selben Abend in einer Battle Royal ausgefochten werden. Und wie das nun mal so typisch für diese Matchart ist, wenig Stars, viele Jobber und weniger kreatives Herumgestolpere. Doch der letzte Teilnehmer sorgte noch einmal für große Überraschung, es war Kurt Angle. Damals noch Heel und eigentlich ein RAW-Superstar, nebenbei noch gemanaged von Daivari. Und Angle räumte richtig gut auf im Match und sorgte für ein spannendes Finish gegen niemand Geringeres als Mark Henry, der ja persönlich für die Verletzung von Batista verantwortlich war. Und mit dieser Konstellation gelang es den Writern, Kurt Angle hier in nur einem Match vom Heel zum Face zu turnen und bei den Fans over zu bringen. Kurz danach trennte man ihn ja auch von Daivari und er trug fortan als Face von Smackown den World Heavyweight Championship.
Die Battle Royal selbst war eher unkreativ, lediglich das Finish war spannend und gut gemacht, Angle sorgte als Überraschung natürlich für mega große Reaktionen.

Sieger: Kurt Angle (23:57)
**




Match #58
Royal Rumble 2006
29.01.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Kurt Angle (c) vs. Mark Henry (w/Daivari)


Dieser Main Event ist wirklich eine Frechheit. Klar ist er auch etwas aus der Not geboren und man wollte Angle weiter als Face zementieren, was auch bereits vorher eigentlich schon erreicht war. Aber Henry war nun mal der runner-up in der Battle Royal und der Mann, der Batista in die Pause gezwungen hatte und so hatte man ohne großen Aufwand auch einen entsprechenden Grund, Henry hier als Monster-Heel aufzufahren. Klar ist es spannend hier das typische "David gegen Goliath" zu sehen, aber das Match selbst ist sehr behäbig und langsam, gerade wenn Henry am Drücker ist. Daran kann auch Angle nichts mehr ändern. Und dieser gewinnt auch nur durch einen Roll-Up, trotzdem ist die Fehde damit beendet.
Denn nach dem Match zeigt sich der Undertaker und markiert Ansprüche auf Angles Gürtel und zerlegt dabei auch gleich mal den Ring. Und diese Aktion war auch der einzige Grund, warum der Royal Rumble selbst an diesem Abend nicht den Main Event bilden durfte.

Kurt Angle (c) besiegt Mark Henry (w/Daivari) (7:00)
*




Match #59
WWE No Way Out 2006
19.02.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Kurt Angle (c) vs. The Undertaker


Der Undertaker hatte sich ja beim Rumble zurückgemeldet und mit einem krassen Statement Angle klargemacht, dass er es auf seinen Gürtel abgesehen hat. Und die darauffolgende Fehde war größtenteils geprägt von Respekt, den diese beiden Main Eventer voreinander hatten. Hier war alles offen an diesem Abend, zumindest für den "unbefangenen" Zuschauer, denn der Undertaker hatte noch eine kleine Fehde mit Mark Henry am Laufen.
Doch an diesem Abend ging es rein um Angle gegen den Undertaker und dieses Match war wirklich von vorne bis hinten absolut empfehlenswert. Von dem Moment an, wo die Ringglocke das Match beginnt bis zum Ende, fahren beide Männer ein sehr hohes Tempo und zeigen ein schnelles und sehr abwechslungsreiches Match. Allein der Anfang ist schon großartig, wie der Undertaker hier Angle mit seinem "MMA-Style" in die Enge treibt und gleich mal seinen Worten im Vorfeld auch entsprechende Taten folgen lässt. Aber auch die Aktion am Ringpfosten, als Angle den Taker in einen Figure-Four nimmt und dabei den Pfosten als Verstärkung nutzt, sieht einfach nur sick aus. Das Match eine recht lange Dauer aber da kommt wirklich keine Langeweile auf und es war schön den Taker mal wieder so spritzig und flott zu sehen.
Auch diese gesamte Finish-Phase ist so großartig, diese ganzen Reversals, die Ankle-Locks, Ansätze zum Chokeslam, zum Tombstone, immer wieder Reversals und das Match geht hin und her, auch die Fans sind begeistert.
Über das Ende kann man sich selbstverständlich streiten, ich persönlich fand es gut gewählt. Beide Männer sind einfach ebenbürtig und man will weder den Champo noch den Deadman clean verlieren lassen, weshalb man sich hier für ein unklares Finish entschieden hat.
Während Angle im Submission Move des Undertakers langsam das Bewusstsein verliert, kann er ihn noch irgendwie mit letzter Kraft einrollen, verliert dann aber endgültig die Besinnung, doch die Schultern des Undertakers waren bereits bis 3 unten auf der Matte. Beide kommen langsam, zu sich und Angle wird zum Sieger erklärt.
Lange nicht mehr so viel Spaß bei einem Match gehabt, dessen Ausgang ich bereits kannte. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Ich sehe es auch nicht ein irgendwelche Sterne im Rating abzuziehen, nur weil das Finish so war, wie es war.

Kurt Angle (c) besiegt The Undertaker (29:30)
****1/2




Match #60
WWE Friday Night SmackDown #341
27.02.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Kurt Angle (c) vs. The Undertaker


Es ist ja richtig cool, dass man diese starke Paarung nochmal bei Smackdown bringt, und es konnte wieder überzeugen. Leider hatte ich das Gefühl, dass hier die Handbremse mehr angezogen ist und es dem Match insgesamt an Spritzigkeit fehlte. Da war das Match bei No Way Out besser. Aber trotzdem natürlich noch auf einem sehr hohen Niveau und auch wieder absolut empfehlenswert.
Hier sorgt allerdings ein anderer, und zwar Mark Henry, für das Ende. Er kostet den Undertaker den Titel und läutet damit die Fehde mit dem Deadman ein, die ja dann bekanntlich in dem Casket-Match enden sollte, während Kurt als World Champion zu Wrestlemania fährt.

The Undertaker besiegt Kurt Angle (c) durch DQ (28:22)
****1/4




Match #61
WWE WrestleMania 22
02.04.2006
World Heavyweight Title
Triple Threat Match
Kurt Angle (c) vs. Randy Orton vs. Rey Mysterio


Kurt Angle konnte sich gegen den Undertaker durchsetzen, während Rey Mysterio "überraschend" als Underdog den Royal Rumble gewinnen konnte. Doch so einfach wollte sich Randy Orton als Runner-Up im Rumble nicht mit der knappen Niederlage abfinden, weshalb er Rey so lange provozierte, bis dieser schließlich seinen Spot bei "No Way Out" gegen Orton aufs Spiel setzte. Und tatsächlich verlor er seine große Chance auf den Gürtel, doch so einfach wollte sich der kleine Mexikaner nicht geschlagen geben, zumal Orton auch nur auf unfairem Wege den Sieg einfahren konnte. So kam es dann bei Wrestlemania zu einem vielversprechenden Triple Threat Match, doch es gab nur ein Problem, und das war die fehlende Zeit. Ursprünglich waren nämlich rund 19 Minuten für diesen Kampf geplant, doch auf Grund von Verzögerungen und Längen in anderen Matches, mussten die drei ihren Fight auf magere 9 Minuten begrenzen und dass das nichts werden kann, war abzusehen.
Durch die wenige Zeit wirkt das Match sehr spot-lastig und den Fans bleibt kaum Zeit mit dem Match warm zu werden. Die Aktionen haben zwar ein hohes Tempo, wirken aber auch arg gehetzt und schnell macht sich der knappe Zeitplan bemerkbar. Wir reden hier zwar immer noch von einem soliden Match, aber mit mehr Zeit wäre hier ein richtig tolles und erinnerungswürdiges Match drin gewesen.
Mysterio ist hier natürlich der absolute Favorit bei den Fans und am Ende ist es tatsächlich der 619, der das Match beendet.

Rey Mysterio besiegt Kurt Angle (c) & Randy Orton (9:25) - TITELWECHSEL !!!
***



Kurt Angle war ein reiner Übergangschampion. Sein Sieg bei Smackdown war toll inszeniert und eine große Überraschung. Es war aber auch klar, dass sein Run nicht von langer Dauer sein sollte und man mit Mysterio bereits einen neuen Top-Face in der Pipeline hatte. Ich bin jetzt mal auf die Matches gespannt und wie sich Rey generell als World Champion präsentiert, die Fans hat er auf jeden Fall hinter sich.





Übersicht:

  • Kurt Angle: 10.01.2006 - 02.04.2006 (82 Tage)
  • Batista: 03.04.2005 - 10.01.2006 (282 Tage)
  • Triple H: 09.01.2005 - 03.04.2005 (84 Tage)
  • Triple H: 12.09.2004 - 29.11.2004 (78 Tage)
  • Randy Orton: 15.08.2004 - 12.09.2004 (28 Tage)
  • Chris Benoit: 14.03.2004 - 15.08.2004 (154 Tage)
  • Triple H: 14.12.2003 - 14.03.2004 (91 Tage)
  • Goldberg: 21.09.2003 - 14.12.2003 (84 Tage)
  • Triple H: 15.12.2002 - 21.09.2003 (280 Tage)
  • Shawn Michaels: 17.11.2002 - 15.12.2002 (28 Tage)
  • Triple H: 02.09.2002 - 17.11.2002 (76 Tage)



Viele Grüße und bis zum nächsten Kapitel

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Old Post Posted: 13.04.2017, 11:32 Uhr
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Die Zeit ist sehr interessant für mich, da ich irgendwann 2004 ausgestiegen bin.
Vielen dank, klasse Leistung hier!

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"Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt, der hat wohl Nerven, aber – Herz hat er nicht.“ (Bertha von Suttner)

"Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit." (Mahadma Gandhi)

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Hab ja vor einer Weile schon mal geschrieben, dass ich das hier toll finde. Machs aber gerne nochmal und freu mich jedesmal, wenns weitergeht! Top!

Old Post Posted: 17.04.2017, 16:44 Uhr
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Heute Vormittag habe ich wieder Zeit und werde die Berichte lesen.

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"What can I say ... Mamba out."

Old Post Posted: 20.04.2017, 07:02 Uhr
Beiträge: 47026 | Wohnort: | Registriert seit: 12.01.2001 IP: Gespeichert | Posting ID: 8608451  
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Einer der besten Threads derzeit hier. Vielen Dank für deine große Mühe, ich freue mich jedesmal über die Fortsetzung!

Old Post Posted: 20.04.2017, 07:45 Uhr
Beiträge: 175 | Wohnort: | Registriert seit: 26.09.2016 IP: Gespeichert | Posting ID: 8608459  
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Elimination Chamber 2005

Der Aufbau war wirklich klasse und das Match hat auch in sich schöne Geschichten erzählt. Vor allem wurde die Fehde Triple H gg Batista weiter angeteast.

Hat man im Jahr 2004 noch auf Orton gegen Triple H gesetzt, um hier einen ME für Wrestlemania zu haben, so sehr ist man 2005 davon abgewichen. Das Match beim Rumble war ordentlich. Mit dem Ende hat man das neue Gimmick versucht aufzubauen. Ok… „Gimmick“. Er sollte hier die Gehirnerschütterung sellen. Man hat das ganze schnell fallen gelassen.

Das Match gegen Edge sagt mir eigentlich gar nichts. Die RAW Ausgabe ist an mir vorbei gegangen damals.

An dem ME von Wrestlemania sieht man, was eine gute Geschichte erreichen kann. Batista ist kein Gott im Ring, er ist sogar weit davon entfernt. Aber er hat eine gewisse Ausstrahlung, die einem darüber hinwegsehen lässt. Dieser ME war über Monate genial aufgebaut. Ab wann die WWE das Steuer übernahm, das weiß ich nicht. Aber die Fans verhalfen Batista zu seinem Run. Das Match war in Ordnung, aber die Story stand hier im Vordergrund.

Im Gegensatz zu Benoit ein Jahr zuvor, hat man mit den Ansetzungen von Batista vieles richtig gemacht. Die Fehde mit Triple H ging weiter und Batista konnte sich hier klar durchsetzen. Das HiaC Match war qualitativ sogar respektabel. Bis dahin ein richtig guter Run von Batze.

Kaum bei SD angekommen kam es zur Fehde mit JBL. Für mich hatten die beiden keine große Chemie miteinander, so dass die Fehde jetzt auch wieder schnell in Vergessenheit geraten wird bei mir.

Die Fehde mit Eddie hätte sehr schön werden können. Leider kam es nie dazu.

Und zum Abschluss zog sich Batista eine sehr ärgerliche Verletzung zu. Gibt es hier eigentlich Berichte, wie die Fehden verlaufen wären? Wäre es zu Orton gegen Batista gekommen?

Mit Angle konnte man als Champ nichts falsch machen. Außer vielleicht das Match gegen Henry im ME vom Rumble zu haben. Dies aber auch nur, weil der Taker sein Comeback geben musste und der Ring eingestürzt ist.

Das Match gegen den Taker war wirklich ein Highlight. Damals habe ich niemals damit gerechnet, dass die Chemie der beiden zusammen so klasse ist.

Bei WM hätte man viel mehr aus dem Match machen können.

Schlussendlich kann man sagen, dass man mit Batista in der damaligen Zeit alles richtig gemacht hat. Die Fehde mit CBL war langweilig im Ring, aber die Promos waren gut.


Super Arbeit

Freue mich schon auf weitere Updates.

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"What can I say ... Mamba out."

Old Post Posted: 20.04.2017, 08:11 Uhr
Beiträge: 47026 | Wohnort: | Registriert seit: 12.01.2001 IP: Gespeichert | Posting ID: 8608469  
Shinigami ist offline Shinigami
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Hab den Thread heute erst gesehen und bin begeistert.
Die Geschichte um den Titel und seine Träger zusammengefasst zu lesen gefällt mir sehr gut.
Eine gute Arbeit die du da leistest, JohnDoe.

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For your daily dose of fun: 9gag
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Old Post Posted: 20.04.2017, 08:47 Uhr
Beiträge: 6234 | Wohnort: where sun and moon unite | Registriert seit: 21.03.2012 IP: Gespeichert | Posting ID: 8608485  
Braun Strowman ist offline Braun Strowman
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Zitat:
Original geschrieben von Strullawutzje:
Einer der besten Threads derzeit hier. Vielen Dank für deine große Mühe, ich freue mich jedesmal über die Fortsetzung!



Vollkommene Zustimmung.

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Moontipp 2011: Platz 26 von 567; 306 Punkte; 13 PPVs /// Moontipp 2016: Platz 47 von 466; 417 Punkte, 15 PPVs
Moontipp 2012: Platz 39 von 655; 362 Punkte; 12 PPVs /// Moontipp 2017: Platz 42 von 359; 136 Punkte, 4 PPVs
Moontipp 2013: Platz 23 von 633; 433 Punkte, 12 PPVs
Moontipp 2014: Platz 75 von 566; 392 Punkte, 12 PPVs
Moontipp 2015: Platz 40 von 537; 379 Punkte, 13 PPVs

Old Post Posted: 21.04.2017, 08:33 Uhr
Beiträge: 4616 | Wohnort: | Registriert seit: 08.09.2008 IP: Gespeichert | Posting ID: 8609469  
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Danke nochmal für euer Feedback und eure Kommentare. Da ist man gleich nochmal viel motivierter weiter zu schreiben.



Match #62
WWE Friday Night SmackDown #347
04.04.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. Randy Orton


Die erste Titelverteidigung für den kleinen Mann mit dem großen Gürtel, und das auch noch direkt nach Wrestlemania. Ihm steht Randy Orton gegenüber, dieser konnte Mysterio ja bereits vor Wrestlemania bei No Way Out besiegen, wenn auch nicht ganz sauber. Die Fans feiern ihren neuen Champ und wer auch immer diese Idee hatte, es war die richtige Entscheidung, denn Rey verkauft sich gut als Underdog-Champ und ist over bei den Fans, wie sonst kaum jemand zum damaligen Zeitpunkt.
Doch an diesem Abend bietet sich den Fans zu Beginn ein eher zähes Match, Orton legt seine üblichen Taktiken an den Tag, viele Headlocks und langsames Vorgehen, stehen der sonst so flotten und spritzigen Art von Mysterio gegenüber. Und leider dauert es auch sehr lange, bis das Match an Fahrt aufnimmt, Orton macht wirklich regen Gebrauch von seinem Headlock. Die ersten 10 Minuten bestehen leider größtenteils aus High-Flying von Rey und dem Headlock von Orton, etwas überspitzt formuliert. In der zweiten Hälfte fühlt es sich dann an, als hätte man einen Schalter umgelegt und endlich kommen auch von Orten andere Aktionen und Moves. Eine schöne Finish-Phase, das muss man zugeben. Natürlich verteidigt hier Mysterio seinen Gürtel.
Am gleichen Abend debütierte übrigens der Great Khali, aber um den muss ich mir hier ja zum Glück (noch) keine Gedanken machen.

Rey Mysterio (c) besiegt Randy Orton (21:36)
***1/4




Match #63
WWE Friday Night SmackDown #350
22.04.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. Kurt Angle


Als ehemaliger Champ, stand Kurt Angle natürlich auch noch ein Rematch zu. Und das hätte man auch ruhig bei einem PPV bringen können, aber Angle hatte nicht so lange Zeit. Der musste nämlich das neue Zugpferd für den ECW-Brand werden, weshalb das Match bereits zwei Wochen später nach der Titelverteidgung gegen Randy Orton bei Smackdown stattfand. Und was soll bei dieser Paarung auch schon schiefgehen? Egal, ob 2002 beim Summerslam oder auch 2006 bei Smackdown, diese beiden harmonieren echt gut miteinander und während Angle für die Technik sorgt, zeigt Mysterio schnelle High-Flying Spots, einfach eine tolle Kombination und wieder ein starkes Titelmatch bei Smackdown.
Am Ende sorgt dann ein Eingriff von Mark Henry für die Entscheidung, denn Henry hat immer noch bisschen beef mit Angle, weshalb er ihn nicht nur attackiert, sondern sogar per Splash vom Apron durch einen Tisch hämmert.

Rey Mysterio (c) vs. Kurt Angle - No Contest (14:49)
***1/2




Match #64
WWE Judgment Day 2006
21.05.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. John Bradshaw Layfield


Der nächste, große Fehdengegner für Mysterio sollte JBL werden, und dieser kam mit breiter Brust zu Judgment Day. JBL war zum damaligen Zeitpunkt nicht nur amtierender United States Champion, er hatte in den Wochen zuvor auch schier unbesiegbare Gegner für Rey aus seinem Hut gezaubert, darunter Mark Henry, Kane und Great Khali. Da hatte der kleine Mann aus Mexiko natürlich keine Chance und trotzdem wollte er sich JBL stellen.
Leider harmonieren beide Männer nicht sonderlich gut im Ring und den Fans bietet sich wieder mal ein eher zähes Match. Es lebt halt einzig und allein von der Story, "Bully gegen Underdog" und dem schier unendlichen Support der Fans gegenüber Mysterio. Und dieser lässt sich nun mal auch nciht von einem "Wrestling God" einschüchtern und herumschubsen. Und das ist eben genau das, was die Fans sehen wollen und so an Mysterio schätzen. Und das hier JBL die "Tres Agimos" von Eddie zeigt und sich generell auch über Eddie lustig macht, dass feuert die Fans natürlich weiter an. Und das Ende mit den ref bumps (Ja, Plural ist hier Absicht, zwei Referees gingen in diesem Match zu Boden...) war dann auch wie aus dem Nichts. JBL hat ja kaum Treffer kassiert, er hat die meiste Zeit dominiert und trotzdem genügt ein 619 in Kombination mit einem Frogsplash aus, um JBL bis 3 unten zu halten.
Am Ende feiert dann auch noch Chavo den Sieg mit Rey im Ring.

Rey Mysterio (c) besiegt John Bradshaw Layfield (15:56)
**1/2




Match #65
WWE Friday Night SmackDown #354
23.05.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (w/Chavo Guerrero) (c) vs. John Bradshaw Layfield


Ist es nicht schön, wenn man Familie in seiner Ecke stehen hat, die einen supportet und unterstützt? Denn Rey hatte an diesem Abend Chavo Guerrero als Unterstützung bei sich, denn für JBL war das Match-Ende bei Judgment Day ein Witz und er forderte ein Rematch. Er hatte zwar gerade seinen US Title gegen Lashley verloren, doch das hielt ihn nicht davon ab, solche Forderungen zu stellen. Schließlich setzte er auch seinen Smackdown-Vertrag aufs Spiel, im Falle einer Niederlage würde er seinen Job als Wrestler verlieren. Und mit Chavo an seiner Seite sah sich Rey dieser Herausforderung auch gewachsen.
Was Match gutgetan hat, war tatsächlich JBLs Wut über seinen Titelverlust, weshalb er auch von Anfang mit hohem Tempo anfing und Rey regelrecht windelweich prügelte. Ihm gelang es sogar direkt Rey bis 3 zu pinnen, obwohl dieser seinen Fuß am Seil hatte, weshalb die Entscheidung auch direkt revidiert wird und das Match weitergeht. Das schürt bei JBL natürlich nur weiter die Wut und wer hätte gedacht, dass das dem Match hilft? Leichte Steigerung zu dem PPV-Match.
Natürlich verteidigt Mysterio und JBL hat nun etwas Zeit, um kleinere Verletzungen auszukurieren.

Rey Mysterio (c) besiegt John Bradshaw Layfield (15:39)
**3/4




Match #66
ECW One Night Stand 2006
11.06.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. Sabu


Was 2005 noch als "harmloser" One Night Stand begann, sollte sich im Jahre 2006 zu einer handfesten Sache entwickeln. Die WWE lies Extreme Championship Wrestling unter Paul Heyman als eigenständigen Brand wiederauferstehen. Und an diesem Abend sollte nicht nur der WWE Gürtel auf dem Spiel, auch Mysterio musste seinen World Title im "Land der Extremen" verteidigen, und das auch noch ausgerechnet gegen den "Homicidal, Suicidal, Genocidal....Death–Defying Maniac" Sabu. Eine Ikone der ECW, mit der nicht zu spaßen war.
Leider hatte das Match einige Schwächen, einige Spots waren nur unsauber und das, obwohl Rey hier wirklich alle Geschütze aufgefahren hat. Prinzipiell war das Match aber durchaus unterhaltsam und das Ende sorgte zwar für laute Bullshit-Rufe, aber es war eigentlich die einzige Möglichkeit, wie man das Match hätte enden lassen können, ohne Rey oder Sabu hier eine klare Niederlage zuzufügen. Ein "No-Contest" nach einem table spot ist halt absolut nicht "ecw-like", da war man früher ganz andere Sachen gewöhnt. Damals dachte ich übrigens wirklich, da wäre etwas schief gegangen bei dem Spot. Denn dieser sah nämlich schon sehr unglücklich aus, da beide fast komplett den Tisch "verfehlen" und arg unsanft landen.
Aber offensichtlich war das damals doch alles so geplant, um beiden Akteuren nicht zu schaden durch eine Niederlage.
Unterhaltsames Match, aber ein unpassendes Ende für einen ECW-PPV-Match

Rey Mysterio (c) vs. Sabu - No Contest (9:31)
***




Match #67
WWE Friday Night SmackDown #358
20.06.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. Mark Henry


Beim Ansehen dieses Matches hatte ich das Gefühl, dass es ab hier etwas Berg ab ging für Rey. Die Fans schienen sich langsam doch etwas gegen seine Darstellung zu stellen und auch mal kritischer zu reagieren. Von dem Match selbst hatte ich natürlich nichts erwartet und so wurde ich auch nicht enttäuscht. Was hier aber mir und auch den Fans etwas sauer aufgestoßen sein dürfte, ist der Umstand, dass Rey hier tatsächlich Henry an den Rande einer Niederlage bringen konnte. Solche ungleichen Duelle kann man bringen und wenn man es richtig booked, dann kann das auch glaubwürdig sein, aber hier war es absolut nicht der Fall. Es ist sowieso immer ein "Wunder", dass Reys Gegner immer genau so in die Ringseile fallen, dass es zum 619 passt und warum Henry am Ende den Stuhl "freiwillig" vor seinen Kopf hält um die Wucht noch zu erhöhen, verstehe ich auch nicht. Wieder mal ist es dann Chavo, der hier Rey den Hintern rettet und geschickt zur Disqualifikation von Henry führt.
Wie ich bereits erwähnte, es ist doch schön, wenn man die Unterstützung von "Familie" hat...

Rey Mysterio (c) besiegt Mark Henry durch DQ (15:29)



Match #68
WWE The Great American Bash 2006
23.07.2006
World Heavyweight Title
Singles Match
Rey Mysterio (c) vs. King Booker (w/Queen Sharmell)


Booker T gewann zum damaligen Zeitpunkt das "King of the Ring" Turnier und nannte sich fortan "King Booker". Ich weis nicht, wie ihr das seht, aber für mich bleibt es als eines der nervigsten Heel-Gimmicks ever in Erinnerung. Allein schon, wie Sharmell lauthals immer ihren Mann ankündigte und wie behäbig und großmütig Booker dann zum Ring flanierte, einfach nur fürchterlich. Man muss es ihnen aber lassen, die Rollen haben sie gut gespielt und Booker hatte hier nochmal so etwas wie einen "zweiten Frühling" in seiner Karriere.
Und als Sieger einer Battle Royal bei Smackdown, durfte sich King Booookaaaaaa nun endlich rechtmäßig seine royalen Augen auf den World Heavyweight Championship richten. Und die Rollen waren an diesem Abend klar verteilt. Booker hatte sich in den letzten Wochen als absoluten Heel herausgemausert, während Rey noch immer ungebrochen von einem Großteil der Fans gefeiert wurde. Die erste Minute ist noch etwas zäh und von dem typischen Abtasten geprägt. Aber dann wird das Match doch besser, als ich es in Erinnerung hatte. Das hat überraschend gut gepasst, auch den Größenunterschied hat man wieder recht gut kompensiert. Was das Match etwas runterzieht, sind immer mal wieder diese kleinen Phasen, wo beide Holds ansetzen und relativ lange lange einfach nur halten und wenig passiert. Nichts gegen Technik, das ist ja klar, aber Booker hat in dieser Hinsicht auch einfach einen nicht so spannenden Stil. Zum Glück zieht Rey das Tempo immer mal wieder an und zeigt einige schöne, schnelle Aktionen. Beide Kontrahenten sind lange auf Augenhöhe, natürlich macht sich auch die Anwesenheit von Sharmell bemerkbar, die dann aber tatsächlich sogar vom Ring verwiesen wird. Somit standen die Zeichen eigentlich sehr gut für Rey, sogar Chavo ließ sich blicken, um Rey zu unterstützen, so wie er es die vergangenen Wochen ja bereits immer wieder getan hatte.
Doch spätestens als der Ref down geht, war klar, dass irgendwas etwas in der Luft liegt. Und das war wirklich ein sicker Stuhlschlag gegen Rey, der hatte richtig Pfeffer dahinter. Als Fan bzw. Zuschauer war das eine riesengroße Überraschung. Völlig aus dem Nichts, hat Chavo Rey den Titel gekostet und auch wenn das für Smarks schon länger absehbar war, so war es für die Fans vor Ort ein großer Schock. Und dieser Chair-Shot, den hat Chavo echt mit voller Wucht durchgezogen, das kam richtig heftig rüber.
Booker ist natürlich überwältigt von seinem Sieg und wenn man Sharmell hört, wie sie ständig "ALL HAIL KING BOOKER" ins Mikro plärrt, dann weis man, was einem in den kommenden Wochen blühen wird.

King Booker (w/Queen Sharmell) besiegt Rey Mysterio (c) (16:57) - TITELWECHSEL !!!
***





Rey Mysterios Run als World Champ war für die WWE ein großer Erfolg. Rey-Merchandise verkaufte sich wie "geschnitten Brot" und nach dem plötzlichen Ausfall von Batista hatte man einen adäquaten Ersatz als Babyface gefunden. Seine Verbindung mit Eddie ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Persönlich war ich nie ein großer Fan von diesem Run, der kleine Mann mit dem großen Gürtel war für mich nie so wirklich glaubhaft und mit seiner Gegnerauswahl hat man sich da auch keinen Gefallen getan. Während ein Angle noch super geeignet war, so hinkten andere Gegner wie JBL und Mark Henry doch hinterher und die verschiedenen Stile passten einfach nicht zusammen.
Der Sieg bei Wrestlemania war natürlich für ihn das absolute Highlight und als Champ hat er in seiner Rolle wirklich alles gegeben. Und er hat den Gürtel auch nur durch den "überraschenden" Verrat von Chavo verloren. Leider hat er ihn an Booker T verloren, der ja zum damaligen Zeitpunkt mit dem absolut nervigsten Gimmick der Welt rumgelaufen ist, KING BOOOKAAAAAAAAAA....
Noch so ein Run, dem ich nicht so positiv entgegenblicke, wobei das Match gegen Rey doch besser war als gedacht und vielleicht hat Booker ja noch die ein oder andere Überraschung zu bieten, an die ich mich nicht mehr erinnere.



Übersicht:

  • Rey Mysterio: 02.04.2006 - 23.07.2006 (112 Tage)
  • Kurt Angle: 10.01.2006 - 02.04.2006 (82 Tage)
  • Batista: 03.04.2005 - 10.01.2006 (282 Tage)
  • Triple H: 09.01.2005 - 03.04.2005 (84 Tage)
  • Triple H: 12.09.2004 - 29.11.2004 (78 Tage)
  • Randy Orton: 15.08.2004 - 12.09.2004 (28 Tage)
  • Chris Benoit: 14.03.2004 - 15.08.2004 (154 Tage)
  • Triple H: 14.12.2003 - 14.03.2004 (91 Tage)
  • Goldberg: 21.09.2003 - 14.12.2003 (84 Tage)
  • Triple H: 15.12.2002 - 21.09.2003 (280 Tage)
  • Shawn Michaels: 17.11.2002 - 15.12.2002 (28 Tage)
  • Triple H: 02.09.2002 - 17.11.2002 (76 Tage)



Viele Grüße und bis zum nächsten Kapitel

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Das Problem bei Rey war, dass er immer der Underdog gewesen ist bei den Titelmatches. JBL als Fehdengegner hat auch nicht so wirklich gepasst.

Es war ein netter Run, der vor allem bei den jüngeren Fans gut angekommen ist.

King Booker fand ich nicht so nervig, da er das Gimmick sehr gut gespielt hat. Es war herrlich übertrieben, passte aber perfekt auf seinen damaligen Charakter.

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Puh, Reys Run war wirklich ziemlich vergeigt. Ich habe nichts dagegen, dass er den Titel mal hatte (beliebt genug war er), aber es schwebte immer der Name "Eddie" über ihm. Und ihn dazu gefühlt jede Woche ein Non Title Match verlieren zu lassen tat dann sein Übriges. Generell fand ich das Titelgeschehen 2006 wirklich schwach, da ich z.B. nie ein Bookter T Fan war. Ausgenommen natürlich das saustarke Undertaker/Angle Match bei No Way Out, was eigentlich auf eine Wrestlemania Card gehört hätte. Dann würde man es heute nämlich als Klassiker bezeichnen. Leider gab es ja damals das "Problem" der Streak.

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(Dario Cueto)

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Zitat:
Original geschrieben von Lortleby:
King Booker fand ich nicht so nervig, da er das Gimmick sehr gut gespielt hat. Es war herrlich übertrieben, passte aber perfekt auf seinen damaligen Charakter. [/B]



Ich bin auch durchaus darauf gespannt, wie ich das rund 10 Jahre später mit einem anderen Blick empfinde.

Viele Grüße

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Ich kann mich nur wiederholen, wahnsinnig tolle Arbeit. Auch wie du hier und da deine persönliche Meinung einfließen lässt, kann ich nur positiv beurteilen. Weiter so! Thread des Jahres bisher!

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"Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt, der hat wohl Nerven, aber – Herz hat er nicht.“ (Bertha von Suttner)

"Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anrecht auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit." (Mahadma Gandhi)

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Mal ab Ende 2003 von mir wieder was

Triple H gegen Michaels um den Jahreswechsel war wirklich irgendwie enttäuschend. In etwa zu Vergleichen mit Edge gegen Jericho bei WM 26.
Da war der DRAW bei RAW (:thumbsup noch das Highlight.

Dafür lieferte das Triple Threat mit dem Titelgewinn von Benoit ordentlich ab und auch das Rematch stand diesem im nichts nach. Perfektes Finish in Kanada, Michaels muss im Sharpshooter aufgeben.
Vor allem gegen Kane hat man gemerkt, wie unfassbar stark Benoit dargestellt worden ist, der ja zusätzlich den Tag Team Title mit Edge verteidigt hat.
Vor allem bei Bad Blood, als er von Kane attackiert wurde und danach dennoch recht clean gewinnt.

Bei Vengeance kam noch die komponente Eugene hinzu, denn ich ja immer stark fand. Begeisterung nahm halt irgendwann allgemein ab, weil das Gimmick doch sehr eintönig ist. Aber im Sommer 2004 war er mit das Beste bei RAW, hat jedoch - wie im Text geschrieben - ein wenig den Schatten zum Benoit Vs Triple H Match gestellt.
Das Iron Man Match bei RAW habe ich komplett vergessen, seltsam. Muss ich mal nachholen.

Der Titelgewinn von Orton (und der Face-Turn) kam dann einfach zu früh. Orton hatte zuvor noch die harte Fehde mit Foley und war einfach DER Top-Heel. Auch das er die paar Wochen zuvor noch IC-Champ war, hat nicht geholfen, da die ganze Transition vom Midcard-Heel zum Main Event-Face zu schnell kam.
Der Titel zurück zu Hunter eigentlich das Beste in der Situation, nur leider war das Match eben überhaupt nicht gut und das Projekt Orton damit erstmal gescheitert. War halt wirklich nur, um Lesnar als jüngsten Champ abzulösen.

Bei Taboo Tuesday geht die oben erwähnte Enttäuschung zwischen Hunter und Shawn weiter. Hier ist nur wichtig, dass Edge endgültig Heel turnt und damit seinen Weg zum World Title ebnet.

Maven fand ich an sich auch stark, bei der Series noch der große Erfolg im Main Event, kurz darauf jedoch der Heel Turn und der Rutsch in die Midcard (unfassbare Farce gegen IC Champ Benjamin bei NYR 2005). Und jetzt verkauft er bei QVC Maschinen, die Katzenkot entfernen...

Die Zeit zwischen vakanten World Title und der Chamber fand ich zu lange. Da hätten es 2/3 Wochen auch getan. Die Chamber dann auch das einzig gut an NYR und der endgültige Schritt Richtung Batista gegen Triple H. Diese wurde mit der klaren Niederlage von Orton beim Rumble erst recht klar.

Batze holt sich dann in einem tollen Main Event den World Title, bekommt noch 2 klare Siege in guten Matches (bin überrascht, dass sie bei dir so schlecht wegkommen) gegen Hunter und ist dann das Gesicht von Smackdown.
Dazwischen fand ich nur das Gold Rush Turnier seltsam platziert. Hatte eigentlich nur den wichtigen Angle von Lita`s Turn zu Edge. Warum steht ein eh immer aktueller No. 1 Contender dank MitB Koffer in einem Turnier um den World Title? Und bei Batista gegen Angle sehr schade, dass es nach diesem Cocktease nie zu einem längeren Aufeinandertreffen kam.

Bei Smackdown wird dann "Smackdown-Champ" JBL zum No. 1 Contender. Fand den Draft damals sehr spannend gelöst, jede Woche die Frage, wer zum anderen Brand wechselt.
Die üblich WWE-Bash Tradition sagt ja an, dass vor allem die Matches um den World TItle a) mit JBL stattfinden müssen und b) unfassbar scheiße sind.
Da gefiel mir der Brawl beim Summerslam in Dave`s Heimatstadt viel besser. Unfassbare Powerbomb auf die Ringtreppe.

Sehr traurig im Rückblick die Story mit Eddie, der den Rumble 2016 und den World Title bei WM gewonnen hätte. Sehr unterhaltsam hat Eddie es geschafft, ein wenig mehr Menschlichkeit bei Batista reinzubringen.

Kurt Angle als World Champion dann sehr überraschend, aber sehr verdient und unterhaltsam. Kam zwar das Match mit Henry dazwischen (der Main Event nur aufgrund des Ringeinbruch-Angles), dafür jedoch der starke Kampf mit dem Undertaker bei No Way Out.

Mysterio nahm dann den Platz von Eddie ein (leider ein wenig zu wortwörtlich) und wurde dementsprechend auch durchaus gut aufgebaut und hatte bei WM auch 2 Gegner, mit denen er glaubhaft im Ring stehen konnte.
Nur fehlte diesem Kampf einfach die Zeit und es war unfassbar gerusht.
Run von Rey auch erstmal ganz gut, nur musste dann wieder mal JBL um den World Title antreten und durfte in den Woche zu Judgment Day seinen "guten Freund" On-Air von viel größeren, stärkeren und glaubwürdigeren Gegner vermöbeln lassen.
Das Rey ein Underdog ist, ist eh klar. Warum man es dann aber noch so deutlich machen muss, ist mir ein Rätsel. Der World Title (der während des Runs auch nie "Heavyweight" genannt wurde) damit am Boden und es erinnert ein wenig an den WWE Title Run von Eddie 2004.
Auch hier kam plötzlich ein unerwarteter No. 1 Contender, der seinen zweiten Frühling erlebte.

King Booker war zur richtigen Zeit am richtigen Ort, während Rey in die x-te Fehde mit Chavo ging.
Genau wie JBL hatte auch Booker sein Stable mit Finlay und Regal und mogelte sich zu seinen Titelverteidigungen.

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GWF Fantasy Wrestling:
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Freue mich schon auf die Fortsetzung. Diese Zeit habe ich ja nicht verfolgt, weswegen ich es besonders spannend zu lesen finde.

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Moontipp 2011: Platz 26 von 567; 306 Punkte; 13 PPVs /// Moontipp 2016: Platz 47 von 466; 417 Punkte, 15 PPVs
Moontipp 2012: Platz 39 von 655; 362 Punkte; 12 PPVs /// Moontipp 2017: Platz 42 von 359; 136 Punkte, 4 PPVs
Moontipp 2013: Platz 23 von 633; 433 Punkte, 12 PPVs
Moontipp 2014: Platz 75 von 566; 392 Punkte, 12 PPVs
Moontipp 2015: Platz 40 von 537; 379 Punkte, 13 PPVs

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