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ROH 2007


Glory by Honor VI Night 1

“Glory by Honor” zählt schon seit dem ersten Jahr der Liga, 2002, zum fixen Bestandteil des schedules und kann somit zu den big four von ROH gezählt werden. Im Jahr 2007 hat man einen ganz besonderen Draw für diese Show: Das Debüt der Wrestlinglegende, und für viele vielleicht der beste Wrestler aller Zeiten, Mitsuharu Misawa. Er wird in einem rein japanischen Main Event an der Seite von KENTA auf den ehamligen ROH Champion Takeshi Morishima und Noamichi Marufuji treffen. Zu den weiteren Highlights zählt zum einen das entscheidende Match 3 in der Best of 3 Series zwischen Austin Aries und Bryan Danielson, um den Number 1 Contender für den ROH Championship zu bestimmen, sowie ein großes ROH Tag Team Championship Match zwischen den Briscoes und der No Remorse Corpse.

1. Brent Albright & BJ Whitmer vs El Generico & Kevin Steen
Beim letzten PPV versuchte Adam Pearce Kevin Steen für sein stable, die Hangmen 3, zu rekrutieren, scheiterte allerdings, da sich dieser, trotz einigen Ungereimtheiten, für seinen generischen Tag Team Partner entschied. In diesem Match treffen Steen und Generico auf die beiden stable Lakaien von Pearce: Whitmer und Albright.
Solides Formula Tag team Match, das sehr gut veranschaulicht, dass die Fehde gegen die Briscoes Steen und Generico nicht nur over gebracht hat, sondern zum nächsten top Face Team der Liga katapultiert hat, welches bei jeder Show mit die besten Reaktionen bekommt. Auf den ersten Blick mag eine Fehde gegen die Hangmen 3 zwar wie eine kleine Degradierung für die beiden gesehen werden. Meiner Ansicht nach, ist eine solide Fehde dieser zwei Teams wie geschaffen dafür, um die Overness von Steen und Generico zu konservieren und den beiden etwas zu tun zu geben, bis die Briscoes ihre Fehde mit Age of the Fall beendet haben.
Das Match selbst ist ziemlich austauschbar und formularisch, und dient primär dazu, die Stimmung anzuheizen, indem man die beiden Publikumslieblinge einen wohlverdienten, wenngleich unspektakulären Sieg einfahren lässt. Das Heat segment gegen Generico bleibt dabei kurz und knackig, wodurch die Farblosgikeit des Heel Teams nicht offensichtlich wird und man die Fans nicht verliert. Die Schlussphase beinhaltet dann noch einige nette Aktionen und so hat man die Ziele des Matches erfüllt. Gute Stimmung, unterhaltsames, solides Match und ein Sieg für das aufstrebende Team Steen und Generico, mit denen man noch Einiges vorhaben sollte.
** ½

2. Claudio Castagnoli vs Hallowicked
Die beiden standen sich bereits beim „Race to the Top Tournament“ gegenüber, als Claudio in Runde 1 Hallowicked besiegen konnte und damit seinen Siegesfeldzug bei jenem Turnier begann.
Deutlich schwächer als ihr erstes Match gegeneinander, was zudem von der toten crowd nach unten gezogen wird. Dabei war es wohl keine recht clevere Idee, Hallowicked große Teiles des Matches domineren zu lassen, da man dadurch die anfänglich ordentliche Stimmung völlig killt. Eigentlich überraschend, dass die beiden kein besseres Match auf die Beine stellen konnten, wenn man bedenkt, dass die beiden aus CHIKARA genug Erfahrung miteinander haben sollten. Die Tatsache, dass die Zeit sehr kurz bemessen ist, ist sicherlich nicht förderlich für das Match. Abgesehen von einigen netten Lucha exchanges zwischen den beiden im Mittelteil fällt das Match ziemlich flach. Mit mehr Zeit und einem anderen Booking wäre da ein deutlich besseres Match drinnen gewesen, leider scheint es so, als hätte man das Match nur als filler Match gebookt, um das segment zwischen Sweeney und Claudio danach zu bringen. Schade drum.
* ¾

3. Davey Richards vs Delirious
Ein gutes Match, das jedoch aufgrund der belanglosen Anfangsphase und dem generellen Mangel an aufregender Action und Energie nicht über „gut“ hinauskommt. Besonders Delirious trägt hier sehr wenig zum Match bei und schafft es nicht seinem Comeback das nötige Feuer zu verleihen. Das liegt zum Teil auch daran, dass die grudge Fehde zwischen der No Remorse Corpse und Delirious seltsamerweise gar nicht in das Match eingebaut wird. Beim Lesen des Matches auf der Card erwartet man sich, aufgrund der langen Vergangenheit zwischen Delirious und der No Remorse Corpse, definitv intensivere Action und eine härtere, verbisserene Matchführung. Diese war in Ansätzen bei Richards zu sehen, bei Delirious hatte man jedoch das Gefühl, dass er nur auf Autopilot seine spots abarbeitet.
Nach der enttäuschenden Anfangsphase sticht jedoch Richards’ limbwork gegen den Arm von Delirious sehr positiv hervor. Das verleiht dem Match endlich eine klare und gut inszenierte Struktur, wobei das Bearbeiten des Arms auch sehr schön ins Finish miteingeflochten wird.
Aufgrund des tollen Bearbeitens des Arms und der dadurch entstehenden Struktur, aber auch der stiffness von Richards ein gutes, unterhaltsames Match, ohne jedoch in irgendeiner Form Highlihgts zu setzen, an die man sich nach der Show noch lange erinnern wird.
***

4. ROH Tag Team Championship
Briscoes vs Roderick Strong & Rocky Romero
Ein etwas traditioneller geführtes Tag Team Match, als man es von den Briscoes gewohnt ist. Grundsätzlich ja ganz erfrischend, nicht ständig die überragenden Tag Team Spotfests von den Briscoes zu sehen, nur leider vor dem falschen Publikum. Diese fürchterlich apathische crowd in Philadelphia hätte unbedingt ein solch rasantes spotfest gebraucht, um endlich aufzuwachen. So verebben viele der starken Sequenzen leider im Nichts, da die crowd auf ihren Händen sitzt und Null Reaktion zeigt.
Fairer Weise sollte man anmerken, dass auch bei diesem Match die Anfangsphase definitv ausbaufähig ist. Es ist generell eine etwas seltsame Bookingentscheidung, dass man nach dem überragenden Tag Team Match der Briscoes gegen Richards und Romero, hier eine andere Konstellation der No Remorse Corpse antreten lässt. Sicherlich ist Abwechslung gut, aber Strong und Romero harmonieren nicht ansatzweise so gut zusammen, wie das Romero und Richards tun. Wäre wohl besser gewesen, wenn man Strong weiterhin nur in der singles divison eingesetzt hätte und Romero und Richards als permanentes Team. Und so kommt es, dass vor allem der Anfangsteil etwas enttäuschend ausfällt, was unter anderem auch an der weniger guten Abstimmung zwischen Romero und Strong liegt.
Die Schlussphase ist dann jedoch wieder sehr stark, wobei beide Teams ihre großen high impact Aktionen raushauen und dabei für ein wunderbares Auf und Ab sorgen, dass dem Match die notwendige Dramatik und Spannung verleiht. Auch hier ist die crowd wieder erbärmlich leise, obwohl das Gezeigt, alles andere als Stille verdient hätte.
Alles in allem ein sehr gutes Midcard Tag Team Match, das doch noch zeigt, dass die Briscoes menschlich sind und auch einmal ein Match unter **** zeigen. Dass man keine höhere Wertung erreicht liegt vor allem daran, dass das langsamere Tempo, die traditionellere Matchführung vor diesem Publikum leider nicht zielführend ist und dass man es zu Beginn aufgrund mangelnder Abstimmung beim Heelteam verabsäumt, eine story und Struktur zu etablieren. Dennoch ein verdammt unterhaltsames Match, das jedoch etwas unterwältigend ist, gemessen am normalen Standard der Briscoes.
*** ½

5. 6-Man Scramble
Tyler Black, Jimmy Jacobs, Necro Butcher vs Jack Evans, Ruckus, Jigsaw
Nach dem Briscoes Match kommen Age of the Fall zu Ring und attackieren die Briscoes. Bevor diese Konfrontation zur Eskalation kommen kann, kommt jedoch die neu formierte Vulture Squad zum Ring, angeführt von Jack Evans. Die Vulture Squad musste sich im Opener des letzten PPVs Age of the Fall geschlagen geben und wollen diese Niederlage nun retournieren.
Genau das hat die Show jetzt gebraucht: ein wildes, hirnfreies Spotfest, das richtig Spaß macht. Wrestlerisch ist das natürlich nicht gerade weltbwegend, aber die rasante, schnelle Abfolge an beeindruckenden Spots der beiden stables hat es tatsächlich geschafft die schwache crowd zum Leben zu erwecken. Hätte man das Match noch ein paar Minuten länger gehen lassen, hätte man ein echt starkes Match gehabt.
Aber auch mit der kurzen Zeit hat das Match seinen Zweck erfüllt: Ein unterhaltsames, spotreiches und aufregendes Midcardmatch, das Age of the Fall weiterhin stark darstellt, ohne die andere Fraktion, die Vulture Squad, schlecht aussehen zu lassen. Auch das post-match segment, das zum ersten Mal den faction warfare in all seiner Glorie ausbrechen lässt ist wirklich gut gelungen und liefert das nötige, spektakuläre Highlight, das diese Show gebraucht hat. Gutes Spotfest, das die Leute aus ihre Starre und Apathie befreien konnte.
** ¾

6. Top of the Class Trophy
Mitch Franklin vs Ernie Osiris
Solides Top of the Class Trophy Match, in welchem die beiden Rookies eine ordentliche Leistung abrufen und in den knapp drei Minuten ein solides Match zeigen. Osiris zeigt dabei einige sehr gute Ansätze, die verhoffen lassen, dass es doch noch jemand aus der ROH Academy ins Main roster als glaubhafter Wrestler schafft. Hätte man auch in der pre-show machen können, ist aber kurz und schmerzlos.
*

7. Best of 3 Series – Match 3
Bryan Danielson vs Austin Aries
Die beiden haben schon vor dieser Best of 3 Series eine lange Vergangenheit und ein beeindruckendes Resümee an überragenden Matches gegeneinander. Dass sich die beiden gut kennen, dürfte ein understatement sein. Aries konnte bei „Honor Nation“ den ersten Sieg in der Best of 3 Series mit dem Horns of Aries einfahren, worauf Danielson in San Francisco den Ausgleich schaffte. Im großen dritten Match dieser Best of 3 Series geht es um Alles, wobei der Sieger ein ROH Championship Match bestreiten darf.
Ein göttliches Match, das wieder einmal zeigt, was für talentierte Wrestler Aries und Danielson sind. Besonders vor dem Hintergrund von vergangenen Matches in der Vergangenheit und besonders die zwei ersten Matches der Best of 3 Series ist dieses Match ein überragendes Match. Als einzelnes Match funktioniert es ebenfalls sehr gut, aber um die Brillianz des Matches wirklich wertschätzen zu können, muss man zumindest die ersten zwei Matches der Best of 3 Series gesehen haben. Die Art und Weise, wie das ganze Match aus Kontern von den jeweiligen signature spots, den Kontern dieser Kontern in wiederum neue Sequenzen und Aktionen mündet ist schlichtweg genial. Wenn man genau im Match aufpasst, ist hier jeder einzelner Momentum Shift des Matches ein Resultat eines Konterns von einem dieser signature spots, was die hohe Vetrautheit des Gegners mit der Offense seines Kontrahenten darstellt. Zudem baut man auf diesen konterlastigen Sequenzen tolles storytelling mit Hand und Fuß auf, dessen Pay-off im Finale zu einer herausragenden Konklusion gebracht wird.
Dieses Finish ist dann ein absolut würdiges Finale der ganzen Best of 3 Series, was nicht gerade eine unbedeutende Leistung ist, bedenkt man wie gut die Finishes der ersten beiden Matches waren. Das Hin und Her von finishing moves und vor allem die überragende Andeutung der Finishes von beiden Matches, welche beide vom Gegner gekontert werden, nur um das Finish des dritten Matches aufzubauen ist wirklich ein Kunstwerk.
Ein sehr psychologisches, zerebrales Match, das geprägt ist von hervorragenden Kontersequenzen, tollem storytelling und einem würdigen Finish, das die Best of 3 Series perfekt zu Ende führt. Auch wenn man hier nicht den all-time classic der beiden hat, den sie schon des Öfteren gegeneinander gezeigt haben, so muss man dies als eines der stärksten single Matches des Jahres bezeichnen und das deutliche Match des Abends.
**** ¼

8. ROH Championship
Nigel McGuinness vs Chris Hero
Nigel McGuinness und Chris Hero haben schon vorm Sieg von Hero beim Survival of the Fittest Turnier eine kleine Midcard Fehde gehabt, welche Nigel für sich entscheiden konnte. Dadurch dass Hero besagtes Turnier gewonnen hat, hat er einen garantierten titel shot, den er heute einlösen möchte. Im Vorfeld des Matches wurde jedoch bekannt, dass Nigel sich seinen Bizeps gerissen hat und somit nicht in der Lage ist bei dieser Show zu wrestlen. Dennoch kommt Larry Sweeney zum Ring und fordert, dass Nigel McGuinness zum ring kommt und sich seinem Schützling stellt, da dieser auf Schwarz und Weiß den Beleg hat, dass ihm ein Titelmatch wann und wo er will zusteht. Nigel kommt heraus und weist darauf hin, dass er mit einem Match eine Operation riskiert und deswegen nicht antreten möchte. Sweeney proviziert ihn jedoch so lange, bis er dem Match schlussendlich zustimmt.
Sehr dramatisch und sehr lobenswertere performance, gemessen an den Umständen. Im Grunde genommen ein langes segment, anstatt einem echten Wrestlingmatch, wie man es von einem ROH Titelmatch erwarten würde. Dass man jedoch trotz der Tatsache, dass Nigel hier nur einen Arm zur Verfügung hat ein solch dramatisches segment kreieren kann, ist schon beachtlich. Heros arrogante Heelarbeit tut ihr Ihriges, um die story des Matches zu transportieren und das Booking des Endes ist dann wirklich top, auch wenn es nicht dem typischen Modus Operandi von ROH entspricht.
Wenn man sich mit der Tatsache abfindet, dass dies kein vollwertiges Match ist, kann man das Match für das genießen, was es ist: ein höchst dramatisches Segment mit tollem Heel/face in peril-storytelling, wobei Hero und Sweeney absolut großartig sind in ihrer Rolle als widerliche und opportunistische Heels, während Nigel die Verletzung und die Ausweglosigkeit der Situation perfekt verkauft.
Kein Wrestlingklassiker, aber ein Match mit tollem storytelling, schöner Heel/Face Dynamik und einem dramatischen Finish. Dementsprechend kann man dieses Match als gelungen beschreiben, wenn man die äußeren Umstände in Betracht zieht.
** ¾

9. Mitsuharu Misawa & KENTA vs Takeshi Morishima & Naomichi Marufuji
Ein nicht nur auf dem Papier vielversprechender Main Event, auch vom Hintergrund des Matches, also die Vergangenheit der vier Kontranten bei NOAH, sehr interessante Konstellation. Zum einen stand Misawa erst kürzlich in einer Fehde mit Takeshi Morishima. KENTA und Morishima trafen ebenfalls schon einige Male aufeinander (unter anderem in einem ROH Championship Match), während die lange Vergangenheit von KENTA und Marufuji hinlänglich bekannt sein sollte. Zusätzlich brisant ist die Tatsache, dass es Misawa war, der Marufujis GHC Heavyweight Championship Regentschaft beenden konnte und nun der aktuelle GHC Heavyweight Champion ist.
Eines gleich vorweg: Misawa ist hier wirklich schon laaaange über seinen Zenit hinaus. Ohne seinen Namen und seine Reputation hätte man jeden anderen, der so eine Leistung gezeigt hätte, aus dem Gebäude gebuht.
Das Match ähnelt bis auf die letzten zehn Minuten leider sehr einem NOAH House Show Match, bei welchem alle vier mit angezogener Handbremse wrestlen. Hervorheben muss man jedoch KENTA, der noch am ehesten sein Können abruft und ziemlich motiviert scheint. Zudem muss er in diesem Match gleich für zwei wrestlen, was ihm ganz gut gelingt.
Das Problem des Matches ist vor allem die Tatsache, dass die ersten 20 Minuten völlig belanlglos sind. Alle vier Wrestler agieren hier auf Sparflamme und man macht auch keine großen Anstalten narrative Elemente in das Match zu inkorporieren, um diese ersten 20 Minuten in irgendeiner Form bedeutungsvoll zu gestalten.
Und dann kommen die letzten zehn Minuten und die Fans bekommen richtig schöne Sequenzen und aufregende Match-ups präsentiert. Insbesondere KENTA und Marufuji sind hier wieder einmal grandios und brennen ein regelrechtes Feuerwerk ab, das die ersten 20 Minuten fast vergessen lässt. Alles was die beiden im Ring machen ist auch hier pures Gold. Im Finish können aber auch Morishima und Misawa die ein oder andere gute Aktion zeigen und zum starken Finish beitragen.
Diese tolle Schlussphase wird dann jedoch wieder etwas zunichte gemacht, da man das Time Limit Draw wirklich schlecht timed, sodass Misawa und Morishima inmitten einer normalen Wrestlingsequenz sind und somit jegliche Dramatik ob des drohenden Time Limits verloren geht.
Schwache belanglose erste 20 Minuten, in denen eigentlich nur die energetischen bursts of offense von KENTA Leben in das Match bringen, gefolgt von einer wirklich sehr starken Schlusssequenz mit einem KENTA und Marufuji in Höchstform und darauf einem etwas verschlampten Timing ergeben alles in allem ein gutes Match, das jedoch für einen ROH Main Event schlichtweg zu wenig ist.
*** ½

Fazit: Eine der schwächeren ROH Shows des Jahres, das vor allem an der Tatsache leidet, dass der Main Event unterwältigt und nicht an das gewohnte Niveau eines ROH Main Events rankommt und dass man es nicht schafft ein vollwertiges ROH Titelmatch auf die Card zu bringen. Die Highlights der Show sind zum einen ein großartiges Aries/Danielson, ein tolles Faction warfare segment, sowie zwei unterhaltsame Tag Team Matches. Für eine der big four Shows ist das doch etwas bescheiden. Dass man mit zwei *** ½ und einem **** ¼ eine „schwächere“ Show hat zeugt von der abartigen Qualität der ROH Shows 2007.

Rating: 8/10


Top 10 ROH Matches 2007 so far
1. Ladder War - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Man Up *****
2. Bryan Danielson vs Nigel McGuinness - Driven *****
3. Briscoes vs Murder City Machine Guns - Good Times Great Memories *****
4. Boston Street Fight - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Death before Dishonor V Night 1 **** 3/4
5. Steel Cage - Jimmy Jacobs vs BJ Whitmer - Supercard of Honor II **** 3/4
6. Takeshi Morishima vs Bryan Danielson - Manhattan Mayhem II **** 3/4
7. Briscoes vs Matt Sydal & Claudio Castagnoli - Respect is Earned **** 3/4
8. Bryan Danielson vs KENTA - Driven **** 3/4
9. Jay Briscoe vs Mark Briscoe - FYF: Finale **** 1/2
10. Takeshi Morishima vs Samoa Joe - FYF:NYC **** 1/2


Ranking der ROH Shows 2007 so far
1. Man Up 10/10
2. Driven 10/10
3. Good Times Great Memories 10/10
4. Fifth Year Festival: Finale 10/10
5. Respect is Earned 10/10
6. Fifth Year Festival: Liverpool 10/10
7. Manhattan Mayhem II 9/10
8. Live in Tokyo 9/10
9. Supercard of Honor II 9/10
10. Undeniable 9/10
11. Death before Dishonor V Night 1 9/10
12. Death before Dishonor V Night 2 9/10
13. Fifth Year Festival: NYC 9/10
14. The Battle of St. Paul 8/10
15. Fifth Year Festival: Philly 8/10
16. All Star Extravaganza III 8/10
17. Fifth Year Festival: Chicago 8/10
18. Glory by Honor VI Night 1 8/10
19. Fighting Spirit 8/10
20. Domination 7/10
21. Fifth Year Festival: Dayton 7/10

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NFL: New England Patriots, NHL: Anaheim Ducks, NBA: Miami Heat, MLB: Boston Red Sox, Fussball: Manchester United
17-5-2014: ROH VS NJPW - "War of the Worlds" - NYC - Hammerstein Ballroom, I was there!
SUPERBOWL CHAMPIONS 2015 NEW ENGLAND PATRIOTS

Old Post Posted: 24.02.2015, 22:18 Uhr
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ROH 2007


Rising Above

Der letzte PPV des Jahres 2007 (der erst Anfang 2008 ausgestrahlt wurde) findet, wie schon der erste PPV, in Manhattan, New York statt. Als Headliner der Show fungiert der erste große Showdown zwischen Austin Aries und Nigel McGuinness um den ROH Championship. Außerdem bekommt es Bryan Danielson mit seiner Nemesis, Takeshi Morishima, in einem Match nach relaxed rules zu tun, die Briscoes treffen auf Romero und Strong in einem 2 out of 3 Falls Match und auch die Fehde zwischen den ehemaligen Kings of Wrestling geht in die nächste Runde.

Bonus Matches:

4-Way Fray
Jigsaw vs Necro Butcher vs Matt Cross vs Mitch Franklin
Der erste Auftritt von Matt Cross, nachdem er und Stevens aufgrund einer Stipulation eines Matches gegen die No Remorse Corpse 60 Tage suspendiert war. Das Match findet nach den in FIP regelmäßig praktizierten Four Way Fray Regeln statt, das sich insofern von einem Four Corner Survival Match unterscheidet, als alle vier Teilnehmer gleichzeitig im Ring sind und das Match nach Elimination Regeln abläuft.
Ziemlich unterwältigendes Fillermatch, das angesichts einiger Teilnehmer schon etwas enttäuschend ist. Vor allem von Cross und Jigsaw habe ich mir schon mehr erwartet. Das Match dient jedoch in erster Linie wieder nur der Stärkung von Age of the Fall, indem man Necro Butcher wie ein unvernichtbares Monster darstellt. Grundsätzlich ist das vom Booking auch der richtige Ansatz, nur bin ich etwas enttäuscht, dass man sich die Four Way Fray Regeln nicht zunutze gemacht hat, um das Match auch wrestlerisch sinnvoll in Form eines schnellen und actiongeladenen Spotfests zu gestalten. Stattdessen geht man eigentlich nur von einer Elimination zur nächsten, die ebenfalls nicht sonderlich gut aufgebaut sind. Einzig die couragierte Leistung von Jigsaw gegen Ende des Matches, sowie der ein oder andere spot von Cross retten das Match vor einem Disaster. Einige nette spots, gutes Booking, aber leider ansonsten ziemlich bedeutungslos. Schade, dass man sich die potenziellen Vorteile der stipulation nicht ausgenutzt hat.
**

Claudio Castagnoli vs Naomichi Marufuji
Das große Rematch von „Glory by Honor VI Night 2“, als Claudio der große upset gelang und er den ehemaligen GHC Heavyweight Champion Marufuji doch tatsächlich pinnen konnte. Beim großen PPV git es nun das Rematch. Kann Claudio erneut den Sieg holen, oder kann Marufuji die bittere Niederlage rächen.
Ein solides, unterhaltsames Match, das jedoch nicht ansatzweise an das erste Match der beiden vor ein paar Wochen herankomt. Zum einen spielt sicher die Tatsache, dass dieses Match wieder nach dem eigentlichen PPV stattfand eine bedeutende Rolle für die doch etwas enttäuschende performance der beiden. Man muss jedoch auch sagen, dass das Booking des Matches wenig Sinn macht. Die beiden gehen in den ersten Minuten ein sehr langsames, methodisches Tempo, mit viel Mattenwrestling, das eigentlich eher zu einem längeren 20 Minuten Match, ähnlich dem Match bei „Glory by Honor VI Night 2“, gepasst hätte.
Dann geht man jedoch ohne Übergang zum obligatorischen Finish gefüllt mit tollen spots und knappen Near-falls über. Dadurch entsteht das Gefühl, als würde man ein 20 Minuten Match sehen, nur dass der Mittelteil fehlt. Für die kurze Matchzeit war dies schlichtweg der falsche Ansatz und man hätte von Anfang an ein höheres Tempo gehen müssen, um einerseits den Übergang zur Schlussphase besser zu schaffen, und andererseits den ersten Teil nicht ganz so schleppend zu gestalten.
Der Schlussteil ist dann wieder sehr cool gemacht, wobei schon angedeutet wird, dass die beiden ein weiteres top Match abliefern hätten können, wenn man mehr Zeit bekommen hätte und einen besseren spot auf der Card, der für bessere Reaktionen seitens der crowd gesorgt hätte. Wohl das schwächste Marufuji PPV Match im Jahr 2007, dennoch hätte ich dieses Match dem ein oder anderen Match des PPVs, zum Beispiel Albright vs Delirious, deutlich vorgezogen.
***

PPV:

1. Brent Albright vs Delirious
Diese Fehde begann damit, dass das stable von Adam Pearce, Delirious als Opferlamm erwählte und unter anderem seine Maske mit einer staple gun auf seinen Kopf tackerte. Seitdem läuft die Fehde zwischen Delirious und den Hangmen 3, wobei Delirious beim letzten PPV, im Rahmen eines Four Corner Surivals, versuchte das Ohr von Pearce abzubeißen. Unter den Anweisungen von Pearce, soll nun der Gun for Hire, Brent Albright, Delirious außer Gefecht zu setzen. Albright trägt dabei die grüne Maske von Delirious, die man ihm in Chicago abgenommen hat, während Delirious sein neues Red Delirious Gimmick debütiert.
Überraschend starker Opener, den man so von den beiden nicht erwarten durfte. Mit Abstand das Beste, was man von den beiden seit langem gesehen hat, wobei nicht die die Stärken der beiden in den Vordergrund gerückt wurden, sondern auch die großen Schwächen von Albright kaschiert werden konnten. Die kurze Matchdauer wirkt sich dementsprechend positiv auf die Matchqualität aus, da das Tempo von Beginn an hoch ist, Albright seine ganzen Power Aktionen auspacken kann und Delirious das neue Attire mit noch verrückterem Auftreten einweihen kann.
Zwar ist das Match weit weg von den großartigen Openern der letzten paar PPVs, dennoch deutlich besseres Match, als man das auf dem Papier erwarten konnte. Hohes Tempo, beeindruckende Poweraktionen und nette kleine story. Zudem leitet dieses Match nahtlos in das nächste Scramble Tag Team Match über, als Pearce nach dem Match Delirous attackiert und damit Steen, Generico, Age of the Fall und die Vulture Squad herausbringt.
** ½

2. 4-Way Scramble Tag Team
Adam Pearce & BJ Whitmer vs Kevin Steen & El Generico vs Tyler Black & Jimmy Jacobs vs Ruckus & Jack Evans
Dieses wilde Scramble Match beruht zum einen auf den Spannungen zwischen den Hangmen 3 und Steen & Generico, da man es nicht schaffen konnte Steen für jenes stable zu rekrutieren. Zum anderen versuchen Age of the Fall die Kontrolle über die ganze Liga an sich zu reißen, und sind dabei gleich auf Widerstand von der Vulture Squad gestoßen. Das Resultat ist heute als faction warfare bekannt und verspricht einiges an Chaos.
Batshit Insanity!!! Was für ein Killer Spotfest, das die Scramble rules in Perfektion ausführt, um das Manhattan Center zum Kochen zu bringen. Wie hervorragend dieses Match gebookt wurde, sieht man an den frenetischen Reaktionen der Fans, die hier gar nicht mehr zum Hinsetzen kommen, aufgrund der großartig ausgeführten und rapide aufeinander folgenden Spots. Genau so muss ein Spotfest aussehen! Keine Leute, die irgendwo regungslos im Ring liegen und darauf warten, bis sie ihren Spot ausführen können, keine inkonseqeunte Exekution durch Timing Probleme und vor allem keine Pausen für das Publikum zum durchatmen! Jeder einzelne Spot ist so was von on the money, das ist fast schon unheimlich! Dass die Stimmung in der Halle hier nahe an der Eskalation ist sagt alles über die Qualität dieses Matches, das im Grunde genommen nichts weiter als ein Spotfest ist. Das Match zeigt jedoch, dass auch diese Form des Wrestlings begeistert von den Fans aufgenommen wird, wenn es in einer derartigen Qualität inszeniert wird.
Zudem passt die Konstellation der vier Teams ebenfalls perfekt ins Konzept des Bookings, da jedes Team eine zentrale Rolle einnimt und diese sehr gut umsetzt. Sogar die Hangmen 3 können in diesem Match glänzen mit ihrer powerbasierten Heeloffense, während die Vulture Squad für die akrobatischen, halsbrecherischen Stunts sorgt, Steen und Generico für die Stimmung (By god sind die hier over, das ist nicht mehr feierlich, gebt ihnen doch endlich die belts!!!) und Black und Jacobs sorgen für die Heelreaktionen, die das Match braucht. Die Kombination dieser vier Teams ergibt dann dieses Killermatch, das in nur knapp 8 Minuten das New Yorker Publikum in Ekstase versetzt.
Meine Wertung scheint hier sicherlich viel zu hoch für ein 8 Minuten Spotfest, aber hier hat nahezu alles gestimmt. Vom Booking, der Action, den high impact Aktionen. Schade, dass faction warfare niemals wieder so viel Spaß machte, wie bei diesem Match. Geiles Match, no more words necessary!
*** ¾

3. Three-Way
Lacey vs Daizee Haze vs Sara del Rey
Ein Tree-Way Match zwischen den drei top Damen des ROH rosters, die schon eine langjährige Rivalität verbindet. Besonders Lacey hat eine lange, verbissene Vergangenheit mit beiden Damen, während Del Rey und Haze eine auf Wettkampf basierte Rivalität um den SHIMMER Championship verbindet.
Richtig starkes Three-Way Match, das trotz der kurzen Zeit die wrestlerischen Fähigkeiten aller drei Damen sehr gut zur Schau stellt und zudem einige tolle Triple-Aktionen zeigt. Absolutes Highlight dabei ist wohl der triple Submission hold, aber auch der doppelte Royal Butterfly, schaut richtig gut aus!
Im Gegensatz zum kriminell kurzen Damenmatch beim letzten PPV, bekommen die drei immerhin so viel Zeit, um ein Match mit Hand und Fuß zu kreieren, das von der sehr guten Chemie zwischen den drei lebt und des hohen Tempos, das dafür sorgt, dass eine schöne Aktion die nächste jagt, ohne jedoch in ein weiteres Spotfest abzudriften.
Sehr schönes Three-Way Match mit tollen triple Aktionen, non-stop Action und gutem Wrestling von allen drei Beteiligten.
** ½

4. Erick Stevens vs Davey Richards
Beim Bonusteil des letzten PPVs, „Undeniable“, sorgten Romero und Richards mit ihrem Sieg gegen Stevens und Cross, dass diese 60 Tag elang nicht für ROH auftreten durften. Im Anschluss an das Match attackierte die No Remorse Corpse den Arm von Stevens auf rücksichtslose Art und Weise, was Stevens gleich doppelt so viel Motivation geben sollte, die No Remorse Corpse endlich in die Finger zu bekommen. Der Mann, der als erster in der Schusslinie des Erick Stevens steht, ist jener Mann, der für die Verletzung seines Arms verantwortlich ist: Davey Richards.
Ein Match mit viel Potenzial, das jedoch nicht ausgeschöpft wird. Statt eine intensivere Grudge Variante ihres sehr guten „Driven“ Matches zu zeigen, steht hier die appearance von Daniel Puder im Mittelpunkt. Daniel who? Keine Angst, niemand, den man kennen muss. Seine Anwesenheit und sein Einfluss auf das Match ziehen ein ansich gutes Match etwas nach unten. Gerade in einem solchen Grudge Match hätte man auf solch einen unnötigen Auftritt eines Z-Promis verzichten können.
Aber auch die generelle Matchführung erfüllt eigentlich nicht die Vorgaben der Fehde, die man sogar noch einmal vor dem Match hervorhebt. Wenn man die persönliche Ebene dieses Matches betont, sollte man auch ein hitziges Match zwischen den beiden bringen. Das hat man jedoch nicht geschafft und so bleibt das Match weit hinter seinem Potenzial zurück.
Zwar sind Richards und Stevens schlichtweg zu gut, um wirklich eine schlechte Leistung abzuliefern, das Booking des Matches überschattet leider das solide Match. Solides Match mit subotpimalem Booking.
** ¾

5. Claudio Castagnoli vs Chris Hero
Das nächste Grudge Match, das bereits fast one year in the making ist. Bei „Final Battle 2006“ gab es das große Debüt von Larry Sweeney als neuer Manager von Chris Hero, da Claudio auf seinem Weg in die WWE war. Dieses Engagment des Schweizers wurde aufgrund von Visa Problemen vereitelt, weshalb dieser bei ROH blieb. Hero blieb dennoch bei Hero, und somit gingen die Kings of Wrestling getrennte Wege. Das Feuer der Fehde zwischen Castagnoli und Hero entfachte erneut, als ersterer von Hero attackiert wurde mit der kürzlich gewonnenen „Race to the Top Tournament“ Trophäe. Eigentlich hätte das erste große single PPV Match schon bei „Undeniable“ stattfinden sollen, doch Hero konnte sich aus diesem Match rauswuseln und attackierte Claudio erneut mit einem Hero’s Welcome auf den Hallenboden. Nun bekommt Castagnoli endlich seine Chance sich für die niederträchtigen Attacken zu rächen. Um jedoch noch einmal die Chance zu bekommen gegen Hero anzutreten, muss er seine ROH Karriere auf das Spiel setzen. Sollte er verlieren, gehört Sweeney sein ROH Vertrag. Dieser hat bereits angekündigt ihn wie Matt Sydal an die WWE zu verkaufen.
Wesentlich besseres Grudge Match, das es schafft die Fehde der beiden glaubhaft als intensive Grudge Fehde zu verkaufen. Dennoch muss man auch hier sagen, dass gerade ein solch großes Match bei dem Claudios ROH Karriere auf dem Spiel steht, viel länger und dramatischer hätte sein müssen. Die Entscheidung 8 Matches auf einen 2-Stunden-PPV zu quetschen war wohl nicht die allerbeste Entscheidung. Somit bleibt das Match ebenfalls hinter den Erwartungen zurück, wobei man dabei jedoch ein deutlich besseres Match zeigt, als es Richards und Stevens zuvor gezeigt haben.
Besonders stark ist dafür das Finish, das gefüllt ist mit tollen Kontersequenzen, die das Momentum des Matches hin und her kippen lassen und dadurch die Spannung gehörig angezogen wird. Auch wrestlerisch klappen diese Konter ausgezeichnet und bringen richtig Stimmung in die Bude. Mit einem ordentlichen Aufbau im – aufgrund des Zeitmangels – zu kurzen Mittelteil hätte man definitiv einen Showstealer zeigen können, den die beiden gegeneinander bei ROH nie wirklich zeigen konnten.
Auch wenn man es nicht ganz schafft dieses große blow-off Match zu bringen, das die Fehde eigentlich verdient hätte, so ist es beachtlich, wie gut man die kurze Matchdauer nutzt, um ein unterhaltsames und gutes Match zu zeigen. Ebenso positiv ist die Tatsache, dass man auf die typischen Sweet `n Sour Inc. Interferences zum Großteil verzichtet und tatsächlich der One-on-One Showdown im Mittelpuntk steht, was bei vorigen Matches ja nicht unbedingt der Fall war.
Ein gutes, unterhaltsames Match mit tollem Wrestling, schönem konterlastigen Finish, das für gehörig Spannung sorgt und der notwendigen Intensität eines Grudge Matches. Nicht der Must-See Showstealer, den man vielleicht erwartet hat, aber dennoch gutes Match.
*** ¼

6. Relaxed Rules
Takeshi Morishima vs Bryan Danielson
Match 4 dieser grandiosen Fehde, die durch die Geschehnisse ihres ersten großen Matches bei “Manhattan Mayhem II” um den ROH Championship eine sehr persönliche Richtung einschlug, als Morishima die Netzhaut von Danielson während des Matches zum einreißen brachte. Mit einem Auge musste er sich ddem Japaner schlussendlich geschalgen geben. Kein Monat später unternahm Danielson den nächsten Anlauf, entschlossen Vergeltung für diese widerliche Attacke zu nehmen. Als Morishima kurz vor der Niederlage stand griff er, entgegen seiner Aussagen vor dem Match, das Auge nicht zu attackieren, das Auge Danielsons an und gewann durch Referee Stoppage. Das dritte Match bei „Glory by Honor VI Night 2“ endete in einer DQ, als Danielson die Testikel von Morishima mit seinem Stiefel bearbeitete. Aufgrund der Intensität dieser Fehde wird das Match nach gelockerten Regeln stattfinden.
Egal, wie oft man die beiden in einen Ring stellt, das ist jedes Mal pures Gold. So auch hier, obwohl man hier eigentlich mehr ein „storyline“-Match hat, bringen die beiden die Halle zum Kochen mit einer unfassbaren Intensität, die den Hass der beiden aufeinander, so was von realistisch rüberbringt, sodass jede stiffe Aktion noch effektiver und härter wirkt. Bei den beiden hat man wirklich das Gefühl, dass sie sich bis aufs Blut hassen, und das gabs schon lange nicht mehr im Wrestling.
Was mich wirklich fasziniert ist die Tatsache, wie dermaßen hoch die Qualität dieses Matches ist, das eigentlich in erster Linie als storyline Match fungiert, um die Fehde und die story voranzutreiben. Die Art und Weise, wie glaubhaft die beiden diese story in Szene setzen macht dieses Match trotz seiner Kürze zu einem mitreißendem Match. Das Match ist sicher nicht der Klassiker, den die beiden schon gezeigt haben. Vielmehr ist es das nächste Kapitel dieser großartigen Grudge Fehde. Das Besondere dabei ist, dass man wirklich jedes Match der Fehde gesehen haben muss, um die Geschehnisse dieses Matches wirklich begreifen zu können. Psychologisch und vom storytelling ist das nicht von dieser Welt. Dass ein Danielson ein Meister der Psychologie ist, ist ja bekannt, aber wie gut Morishima hier seine Rolle als pissed-off Monster spielt ist bemerkenswert. Ausgehend vom Finish des „Glory by Honor VI“ Matches will Morishima sich nun in gleichem Maße dafür rächen und muss ebenfalls auf Attacken gegen die Genitalien zurückgreifen, um der Willenstärke und der Wut des Danielsons standzuhalten. Dafür versucht Danielson nach dem Match Morishimas Auge rauszustechen. Im wahrsten Sinne des Wortes, geht es in dieser Fehde um Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Höchst dramatischer, kurzer und intensiver Brawl, der die Weichen für das Blow-off Match stellt, das jedoch erst ein ganzes Jahr später stattfinden sollte. So und nicht anders bookt man storyline Matches, die in erster Linie die story fortführen wollen. Dazu muss man ja nicht auf die Qualität des Matches verzichten und sterbenslangweilige 16 Suplexes zeigen.
*** ½

7. 2 out of 3 Falls – ROH Tag Team Championship
Briscoes vs Rocky Romero & Roderick Strong
Auch hier haben wir ein Rematch vom “Glory by Honor” Wochenendes, als die Briscoes die beiden Mitglieder der No Remorse Corpse besiegen konnten. Nun bekommen sie es noch einmal mit Romero und Strong zu tun, und zwar im Paradematch der Briscoes: 2 out of 3 Falls.
Ähnlich wie ihr erstes Match bei „Glory by Honor Night 1“ kommt das Match nicht an den hohen Standard von Briscoes Tag Team Matches heran. Das liegt zum einen an der Konstellation. Wie schon bei „Glory by Honor Night 1“ beschrieben, ist die Konstellation Romero/Strong bei weitem nicht so eingespielt und so gut, wie es Richards und Romero sind. Somit ist man doch weit weg vom grandiosen Briscoes/NRC Match bei „Undeniable“, das Richards inkludierte.
Was dieses Match jedoch richtig stark macht ist das storytelling. Man kann auf jeden Fall die Entscheidung anzweifeln, dass es gerade die No Remorse Corpse war, die die „2-straight“-Serie der Briscoes in 2 out of 3 Falls Matches brechen, aber die Art und Weise, wie man dies für eine mitreißende story genutzt hat ist richtig stark und die große Stärke des Matches. Seit Mitte 2004 hatten die Briscoes keinen Fall mehr in 2 out of 3 Falls Matches mehr verloren. Der Impact des Brechens dieser Serie ist natürlich an sich schon enorm und bringt jenes Team gewaltig over. Aber wie man dies dann für das Aufbauen einer „Against all Odds“ Story nutzt, die man in Briscoes 2 out of 3 Fall Matches aufgrund dieser Serie jahrelang nicht mehr hatte, ist ganz großes Kino. Die Verletzlichkeit der Briscoes und die Ausweglosigkeit, als die NRC nicht nur die Serie brechen, sondern auch 1-0 in Führung gehen, ist toll umgesetzt und bietet das Fundament für eine für Briscoes Matches sehr originelle story. Dieses tolle storytelling wird dann auch im zweiten Fall weitergeführt, als Romero und Strong zu selbstsicher werden und die signature spots der Briscoes nachmachen, was ihnen sogleich den Ausgleich beschert.
Wirklich schade, dass das Wrestling dieses Matches deutlich schlechter ist, als die story. Wie bereits erwähnt harmonieren Strong und Romero zu wenig gut miteinander, um eines der Klassiker Tag Team Matches zu liefern, die man von den Briscoes 2007 fast schon erwartete. Es ist jedoch nicht nur dieser Mangel an Abstimmung der Heels, auch die wrestlerische Struktur des Matches bricht nach dem starken ersten Fall etwas zusammen, wodruch vor allem der dritte Fall etwas abrupt daherkommt und somit einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.
Wrestlerisch ist wohl auch das Match der beiden Teams bei „Glory by Honor VI Night 1“ über dieses zu stellen. Gesamt gesehen, würde ich dieses Match etwas besser einschätzen, als jenes erste Match, primär wegen des mitreißenden storytellings, das neue Facetten der Briscoes zum Vorschein bringt und auf der narrativen Ebene Spannung und Dramatik bringt. Ein wirklich gutes Tag Team Match, das jedoch weit weg ist vom Standard der Briscoes 2007 und auch ziemlich weit weg ist vom Match der Briscoes gegen Romero und Richards beim PPV davor.
*** ½

8. ROH Championship
Nigel McGuinness vs Austin Aries
Das erste wirklich große Titelmatch in der Regentschaft des Nigel McGuinness. Nachdem er die vorigen Wochenenden verletzungsbedingt mit einem gerissenen Bizeps aussetzte, beziehungsweise in eingeschränkter Kapazität auftrat, kommt hier sein erstes großes Titelmatch gegen Aries. Dieser konnte sich diese Titelmatch durch das Gewinnen der Best of 3 Series gegen Bryan Danielson sichern und hat, um seine Konzentration für dieses wichtige Match nicht zu beeinträchtigen, die Resilience bis auf Weiteres aufgelöst.
Wow, was für ein epischer Main Event!! Neben „Danielson/McGuinness“ ligenübergreifend das beste single Match des Jahres und mit Abstand das beste Match in der Karriere des Austin Aries. Schon vor der ringbell umgibt die beiden diese einzigartige, nicht beschreibare „big-Match“ Aura, die man nicht oft erlebt, die bei ROH im Jahr 2007 bei den größten Matches allerdings häufig zu finden ist. Der Matchverlauf mit Nigels brutalem Cut und der dazugehörigen Gehirnerschütterung hebt dieses Match dann auf eine ganz neue Ebene, und am Ende verbleibt ein absolutes Meisterwerk, das man so schnell nicht vergessen wird.
Bevor ich aber auf die wrestlerischen Aspekte zu sprechen komme, die dieses Match zu einem Klassiker machen, möchte ich die elektrische Stimmung in New York ansprechen, die dieses Match schlussendlich über die Fülle an MOTYCs, die ROH im Jahr 2007 zeigen konnte, hinaushebt. Schon vor dem Match herrscht eine richtig feindliche Stimmung gegenüber McGuinness, der für seine Unfähigkeit bei den letzten Shows den Titel aufgrund seiner Verletzung zu verteidigen, einiges an negativen Reaktionen zieht, während Aries von Anfang an abgefeiert wird. Als jedoch McGuinness gleich in den ersten paar Minuten sich ein übles Cut und eine Gehirnerschütterung zuzieht (Nigel sollte später enthüllen, dass er damals auf keinen Fall das Match abbrechen wollte, weil er ohnehin schon negatives Feedback bekam, da er wegen seiner Verletzung den armen Fans kein Titelmatch geben konnte), schwappt die Stimmung kurzfristig um, da der Großteil der Fans sich darüber im Klaren ist, dass Nigel sich bei dem Bump übel verletzt hat. Im Verlauf des Matches verschaffen die Fans ihren Unmut über den neuen Champion wieder Luft, als laustarke duelling chants „Let’s go Nigel“ und „Fuck you Nigel“angestimmt werden. Zeigt zum einen wie verwöhnt die ROH Fans, insbesondere die New Yorker, waren (oder sind) und was für enorm hohe Ansprüche man als ROH Champion erfüllen muss (ist ja heutzutage leider nicht mehr so).
Dieser Hexenkessel bringt Nigel zu den ersten Ansätzen seines späteren Heel runs und somit stellt dieses Match den großen Katalyst für den wahrscheinlich besten Heel ROH Champion run überhaupt dar.
Wrestlerisch ist das Match ebenfalls überragend. Die Art und Weise, wie die beiden auf die ungeplante Verletzung Nigels reagieren und diese in den aktiven Matchverlauf einbauen ist psychologische Weltklasse. Zeugt vom Improvisationstalent und generell der wrestlerischen Klasse der beiden. Dabei kommt den beiden zugute, dass die Offense von Aries wie die Faust aufs Auge zu Gehirnerschütterungen passt und somit dem Match eine abartig geile psychologische Tiefe verliehen wird.
Generell ist die Struktur des Matches perfekt, ebenso das Pacing. Dabei schafft man eine schöne Balance zwischen dem obligatorisch hohen Tempo von ROH und wunderschönem storytelling, das das Geschehen im Ring nicht nur erweitert, sondern perfekt ergänzt.
Die Schlussphase zählt dann zu den besten, die ich gesehen habe, wobei wie erwähnt Nigels Verletzung ein essentielles Puzzleteil im großen Finish einnimmt. Die brutalen Attacken von Aries gegen seinen Kopf via Brainbusters, MMA knees oder dem Kick to the head erzeugen ein höchst authentisches Gefühl der Dramatik, die von einigen sehr starken Near-falls noch zusätzlich in die Höhe getrieben wird. Dazu kommen noch einige beängstigende Bumps, wie ein Brainbuster auf der Kante des guardrails oder ein Jawbreaker Lariat, der Aries via flip nach draußen bringt. Dadurch schafft man nicht nur denkwürdige Momente eines Killermatches, sondern steigert erneut die Dramatik dieses epischen Kampfes.
Ein absolutes Meisterwerk mit herausragendem Pacing, innovativen Bumps, genialer Psychologie, konsequentem improvisiertem storytelling, einer elektrischen Stimmung und einem effektiven Finish. Ganz nahe dran an der perfekten Wertung. Bis heute eines der besten ROH Titelmatches überhaupt. Must-see!
**** ¾

Fazit: Ähnlich geiler PPV wie „Undeniable“. Zwar hat man nur ein echtes Must-see Match über ****, aber was für eines! Nigel/Aries zählt für mich zu den besten Titelmatches der ROH Geschichte und stellt nach Danielson/McGuinness das single Match des Jahres dar. Die vielen kleinen, kurzen Matches ziehen die Show etwas nach unten, dafür können aber das vierte Danielson/McGuinness Match, das 2 out of 3 Falls Match und das tolle Scramble Match super unterhalten. All die anderen kurzen Matches sind zumindest gut, weshalb man auch hier von einem absoluten Must-see PPV sprechen muss. Vielleicht etwas kompakter und besser als „Undeniable“, auch wenn man die ersten drei überragenden PPVs nicht ganz erreicht.

Rating: 9/10


Top 10 ROH Matches 2007 so far
1. Ladder War - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Man Up *****
2. Bryan Danielson vs Nigel McGuinness - Driven *****
3. Briscoes vs Murder City Machine Guns - Good Times Great Memories *****
4. Boston Street Fight - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Death before Dishonor V Night 1 **** 3/4
5. Steel Cage - Jimmy Jacobs vs BJ Whitmer - Supercard of Honor II **** 3/4
6. Nigel McGuinness vs Austin Aries - Rising Above **** 3/4
7. Takeshi Morishima vs Bryan Danielson - Manhattan Mayhem II **** 3/4
8. Briscoes vs Matt Sydal & Claudio Castagnoli - Respect is Earned **** 3/4
9. Bryan Danielson vs KENTA - Driven **** 3/4
10. Jay Briscoe vs Mark Briscoe - FYF: Finale **** 1/2

Ranking der ROH Shows 2007 so far
1. Man Up 10/10
2. Driven 10/10
3. Good Times Great Memories 10/10
4. Fifth Year Festival: Finale 10/10
5. Respect is Earned 10/10
6. Fifth Year Festival: Liverpool 10/10
7. Manhattan Mayhem II 9/10
8. Live in Tokyo 9/10
9. Supercard of Honor II 9/10
10. Rising Above 9/10
11. Undeniable 9/10
12. Death before Dishonor V Night 1 9/10
13. Death before Dishonor V Night 2 9/10
14. Fifth Year Festival: NYC 9/10
15. The Battle of St. Paul 8/10
16. Fifth Year Festival: Philly 8/10
17. All Star Extravaganza III 8/10
18. Fifth Year Festival: Chicago 8/10
19. Glory by Honor VI Night 1 8/10
20. Fighting Spirit 8/10
21. Domination 7/10
22. Fifth Year Festival: Dayton 7/10

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@Jigsaw Hast du die Shows noch auf DVD von früher oder so, oder holst du sie dir illegal. Ich würde mir auch mal gerne alte Shows anschauen, weiß aber nicht wie.

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Hallo, hier ist Homer Simpson, auch bekannt als der Glückspilz. Das Gericht hat mir aufgetragen, mich bei allen Leuten in der Stadt für meine Telefon-Anmache-Nummer zu entschuldigen. Es tut mir leid. Wenn sie es übers Herz bringen, mir zu verzeihen, schicken sie einen Dollar an den Trauerkloß, 742 Evergreen Terrace, Springfield. Es liegt in ihrer Hand.

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Original geschrieben von MoTrip:
@Jigsaw Hast du die Shows noch auf DVD von früher oder so, oder holst du sie dir illegal. Ich würde mir auch mal gerne alte Shows anschauen, weiß aber nicht wie.


Die ROH Shows von 2007, die ich hier reviewe habe ich alle daheim. Gerade aus dem Jahr 2007 gibt es die meisten Shows noch sehr preiswert auf ebay, hab die meisten auch von dort.

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Original geschrieben von Jigsaw:
Die ROH Shows von 2007, die ich hier reviewe habe ich alle daheim. Gerade aus dem Jahr 2007 gibt es die meisten Shows noch sehr preiswert auf ebay, hab die meisten auch von dort.


Ok, danke.
Auf Idee Ebay bin ich noch nie gekommen, aber stimmt, muss ich auch mal schauen.

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ROH Superkick Party best of the Young Bucks.

Habe jetzt gerade die erste DVD zuende geguckt. Meine Highlights waren die beiden Kämpfe gegen Steen und El Generico ( Contention 2009 und Final Battle 2009), sowie der Kampf gegen die American Wolves ( ROH on HD Net 8.1.2010) und gegen die Briscoes ( Glory by Honor VIII ).

Der Rest gefällt mir auch sehr gut. Ich finde die Kämpfe mit den Bucks immer sehr kurzweilig und unterhaltsam.

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FC Gelsenkirchen Schalke 04
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In Memory of J.C. Bailey 1984 - 2010

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QPW Well Worth The Wait
01.02.2014

Zunächst Mal Joey Ryan hat die Matches auf Antrag von QPW Besitzer Alan Denkenson auf seinen YouTube Kanal hochgeladen. Das absolute Highlight war das Excalibur und Nigel den Event kommentieren. Excalibur war jetzt aber nicht so wie bei PWG wo er auch gerne mal UN-BE-LIE-VABLE schreit sondern eher zahm. Nigel gewohnt wie bei ROH. Der Crowd war in Ordnung nicht mal ansatzweise Reseda aber besser als bei den zwei vorherigen Events wo Joey auch die Matches auf seinen YouTube Kanal hochgeladen hat.


Tag Team Match
B-Boy & Willie Mack vs. The RockNES Monsters (Johnny Goodtime & Johnny Yuma)
Das hätte man auch bei PWG zeigen können ein starker Opener und B-Boy und Willie kamen auch noch mit Gasmasken zum Ring. Spots ohne Ende so mag ich das (***1/2).

Singles Match
Brian Cage vs. Nick Madrid
Madrid kenn ich nicht und kann auch nicht sagen wie gut er wirklich ist aber hier hatte er keine Chance gegen Brian ein Squash (*1/4)

Singles Match
Cheerleader Melissa vs. Joey Ryan
Solides Match Joey dominierte größtenteils das Match kann man sich ansehen um zu sehen wie Joey wieder mit den Frauen um geht muss man aber nicht (**1/2).

Nun folgte für mich Match of the Night das ist wirklich empfehlenswert
Singles Match
Brian Kendrick vs. Kyle O'Reilly
Sehr starkes Singles Match. Sehr viel Technik, viele Konter, zig Near Falls teilweise eine Serie von Near Falls und Top Chemie. Tolles Singles Match (***3/4).

Singles Match
Chris Hero vs. Kevin Steen
Eigentlich sollte Kevin auf Adam Pearce treffen doch wegen familiären Gründen musste Adam die Show absagen und wurde durch Chris ersetzt,
Die beiden kennen sich schon so lange. Zuerst gab es mal einen ordentlichen Brawl durch die Halle und Knox ja Rick Knox war hier Referee wollte das die beiden wieder in den Ring gingen. Das haben sie dann auch gemacht dann gab es auch die typischen Moves von Hero und Steen doch dann folgte das Highlight. Kevin verschwand auf einmal Knox zählte dann tauchte Kevin bei Neun wieder in Mount Rushmore Outfit auf und Nigel erwähnte dann The Young Fuck als man Steens Jacke sah. Zweitbestes Match (***1/4)

Two Out Of Three Falls Tag Team Match
Candice LeRae & Christina Von Eerie vs. PPRay (Peter Avalon & Ray Rosas)
Candice kennt PPRay bestens von PWG und es war ein richtig gutes Match mit auch einiges an Technik von Candice und Christina. Match Moment wo jeder jeden einen Submission Move verpasste und dann alle eingerollt waren so das man gar nicht mehr sehen konnte wer wird nun gepinnt..(***)

QPW Title No Disqualification Match
Adam Thornstowe (c) vs. Drake Younger
Thronstowe hab ich bei den ersten beiden Event kritisiert hier hat er mich überzeugt. Richtig gutes Titelmatch. Mit viel Brawling, Steen fotografierte Drake, einen Highlight Moment als Drake vom Kommentatorentisch einen Cross Body auf Adam zeigte und es gab dann doch noch ein UN-BE-LIE-VABLE von Excalibur und dann harte Bumps durch Stühle (***1/4).

Das war richtig gut es war für mich eine Light Version von einer PWG Kopie wäre das hier PWG., der Crowd wäre Reseda und die Stimmung wäre super. Das wäre ein klasse PWG Event geworden. Ich hab hier fast nichts zu kritisieren das hat echt Spaß gemacht anzuschauen 8/10. Wär die Matches sehe will Joey hat auch eine Playlist gemacht.
Die Matches dieses Event beginnen bei der Playlist ab B-Boy & Willie Mack vs RockNES Monsters (QPro Wrestling 02.01.2014)
https://www.youtube.com/playlist?li...LFsAsl_vdMSmXJq

Old Post Posted: 25.04.2015, 01:23 Uhr
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Titel: OMEGA - Uncommon Passion
Herausgeber: Big Vision Entertainment
Running Time: 134 Minuten
Jahr: 2008


Ich hab' vorhin mal wieder meine DVD-Sammlung durchforstet und bin auf diese Doku gestoßen. Nach Ewigkeiten mal wieder reingeschaut und ich muss sagen dass das sehr interessant ist.

Hier mal eine Übersicht der Kapitel:

Intro
Matt Hardy
Thomas Simpson
Jeff Hardy
Shannon Moore
Steve Corino
Serial Thrillaz (Shane Helms & Mike Maverick)
Otto Schwanz
Joey Matthews (Mercury) & Christian York
Cham Pain
Thrillaz vs Hardys
The Future is now
Willow the Wisp
Jason Arhndt
Something left behind
The Reunion
Legacy

Schon auf der Twist of Fate-DVD hat man ja gesehen wie viel die Hardys (vor allem Matt) in diese Organisation gesteckt haben. Und ich muss meinem Respekt zollen. Wie man Mühe, Zeit und Geld in dieses Projekt investiert hat, zeigt wie entschlossen diese Truppe war. Nennenswert ist auch wie Matt Hardy, Thomas Simpson (der sehr sympathisch ist ) und Steve Corino der Meinung sind, dass man der Vorreiter der X-Division war. Vor allem Simpson ist deshalb nicht gut auf TNA zu sprechen.

Am tragischsten ist die Story rund um Jason Arhndt (Joey Abs in der WWE). Hatte eine vielversprechende Zukunft, wurde von sämtlichen Promotions gepusht und am Ende von der WWE unter Vertrag genommen. Hat dann aber alles verloren und steht jetzt alleine da. Verdammt traurig.

Wenn man sich ansieht wie viel Potenzial diese Promotion hatte, dann ist es schade dass es nicht weiterging. Der Grund, warum man nicht weitermachte, ist mehr als nachvollziehbar. Dennoch war da sehr viel Potenzial drin.

Wie bereits erwähnt, sehr interessante Doku. Empfehlenswert!

Old Post Posted: 31.05.2015, 21:50 Uhr
Beiträge: 847 | Wohnort: BaWü | Verein: 1899 Hoffenheim | Registriert seit: 07.05.2015 IP: Gespeichert | Posting ID: 7791077  
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AAA/ IWC – When World Collide 1994

Es existiert also tatsächlich sogar eine Pre-Show zu dem Ding. Sowas finde ich ja immer super, um wenigstens ein paar Background-Infos zu solchen Events zu bekommen. Außerdem wird uns hier die Lucha Libre Kultur nähergebracht und 1994-computeranimierte Welten kollidieren – Booom!
Kurze Zwischenfrage bevor wir hier richtig einsteigen: Hat Perry Aguayo tatsächlich einen Hund auf seinem Profilbild? Wow..der Mann muss ja mega beliebt sein.

In der Halle werden wir dann von großem Feuerwerk zu dieser Crossover Show von AAA und IWC mit tatkräftiger Produktionsunterstützung von WCW begrüßt. Dies war der erste PPV einer Nicht-US-Promotion, der trotzdem in den USA empfangen werden konnte. Wenn man es so will, also die erste große internationale Bühne für den Lucha Style. Im Ring wird die Kooperation auch gleich nochmal betont durch eine zweisprachige Begrüßung der Kommentatoren Chris Cruise und Arturo Rivera. Und auch Mike Tenay heißt uns hier bei seinem ersten Kommentatoren-Job willkommen!

Espectrito & Jerrito Estrada vs. Mascarita Sagrada & Octagoncito

Die Mini-Wrestler dürfen also den Anfang machen. Ich weiß ja, dass es zur Lucha-Kultur dazu gehört, aber bisher konnte es mich noch nie überzeugen. Im Ring stehen hier aber immerhin der amtierende Mini-Champion Espectrito und der legendäre Mascarita Sagrada, dessen Reinkarnation immer noch bei Lucha Underground zu sehen ist (Weiß man eigentlich, wer den im Moment verkörpert?). Die Action beginnt wie zu erwarten mit hohem Tempo und auch der junge Octagoncito zeigt ein paar sehr agile Moves. Als die Heels übernehmen sinkt die Qualität leider spürbar ab. Es fehlt häufig das Timing und Espectrito liefert direkt den Botch des Abends. Auch die Tags zwischen den Partnern sind hier ganz schön arg konfus. Ich glaube, nach dem Botch wird die Schlussphase auch direkt schneller eingeleitet und nach einem Moonsault und einem etwas merkwürdigen Zählen des Refs gewinnen hier die Faces den Auftakt des Abends.

4/10

Fuerza Guerrera, Madonna's Boyfriend & Psicosis vs. Heavy Metal, Latin Lover & Rey Misterio Jr.


Als nächstes also das Battle for Respect zwischen dem Nachwuchs und den Heels. Dazu gehört Madonnas Boyfriend, der für mich den Preis des besten Wrestlernamen aller Zeiten erhält, und ein 19jährigerRey Mysterio. Auch hier beginnt der Kampf wieder direkt mit sehr hohem Tempo. Insgesamt erinnern mich die Kämpfe bisher an Joshi-Wrestling aus der Zeit mit dem Unterschied, dass statt Suplessen hier Armdrags vorherrschen. Der Kampf zwischen den 6 ist sehr stark fragmentiert und es ist keine wirkliche Story auszumachen. Was allerdings hier schon auffällt, ist wie unglaublich agil und beweglich Mysterio im Ring ist. Bei ihm sitzt wirklich jede Head Scissor und er nimmt auch jeden Bump, wie z.B. den Millitary Press von Louis Spicolli aka. Madonnas Boyfriend. Die übrigen 4 Gestalten bleiben leider ein wenig blass und das Finish ist komplett Banane. Gerade als die Tecnicos am Drücker sind, setzt Fuerza eine Art Armbar an und das Match ist vorbei („Öhm. Well, that was a submission.“). Wahrscheinlich gab es keinen anderen Plan für das Finish und die Zeit war einfach abgelaufen.

4,5/10

Blue Panther, Jerry Estrada & La Parka vs. 2 Cold Scorpio, Pegasus Kid & Tito Santana


Als nächstes steht der IWC vs. AAA Clash an. Die Damen, die die Wrestler nach draußen begleiten sind übrigens auch mega witzig und mega fehl am Platz. Aber egal. Hier geht es also um einen Clash der Ligen, wobei es dummerweise so ist, dass AAA mit Estrada und Parka zwei Leute raus geschickt hat, die nicht wirklich miteinander klarkommen. Das zieht sich durch das gesamte Match und ist auch ganz gut gebookt, stört aber zum Teil den Matchfluss erheblich. Überhaupt ist La Parka, der später auch für die WCW antrat, hier immer am Pendeln zwischen Genie und Wahnsinn. Seine Einlagen sind sehr unterhaltsam, aber machen in einem echten Match nicht immer ganz Sinn. Immerhin gibt es noch Blue Panther und Pegasus aka Benoit. Die beiden zeigen wirklich tolles, reines und technisch hochwertiges Wrestling. Nur mit den Enden haben sie es heute nicht so. Vor allem ist das Publikum so gut wie nie in die Matchenden involviert.

6/10

Tag Team Two Out Of Three Falls Masks vs. Hairs Elimination Match
El Hijo del Santo & Octagon (w/Blue Panther) vs. La Pareja del Terror (Eddie Guerrero & Love Machine) (w/Madonna's Boyfriend)


Der heimliche Main-Event des Abends mit zwei der besten Heels der Wrestlinggeschichte: die Gringos Locos Eddie Guerrero und Love Machine Art Barr. Gerade letztgenannterer kriegt als kongenialer Partner von Eddie und Erfinder des Frog Splashs nur wenig Beachtung in den Wrestling Geschichtsbüchern. Ihnen gegenüber stehen der legenendäre El Hijo del Santo und der mir eher unbekannte Octagon. Eddie & Art haben das Publikum von Beginn an gegen sich und verlassen fast direkt das Match, weil ihnen die Chants des Publikums nicht gefallen. Dann geht es jedoch doch mit ein wenig scientific Wrestling los bis ziemlich überraschend schnell der erste Pinfall nach einem coolen Frankensteiner und dem Frogsplash an die Heels geht. In Folge dessen denkt man, dass die Heels den Sack direkt zu machen doch überraschend holt Octagon den nächsten Pin für sein Team. Erst danach beginnt das Match eigentlich so wirklich und die Kontrahenten zeigen sich etwas verbissener – mir persönlich ist das allerdings noch nicht verbissen genug. Mich stört es, wenn man seinem Partner so entspannt aus einem Submission-Move befreit. Das Match bietet zudem ein paar Unsauberheiten, was ich so nicht unbedingt erwartet hätte. Die Schlussphase wird dann erst richtig chaotisch als Art Barr Octagon mit einem verbotenem Corkscrew-Piledriver ausschaltet. Blue Panther rächt sich dafür mit einem Piledriver an Barr. Während sich die Medics dann vor allem um Octagon kümmern, wird Barr mir persönlich zu stark ignoriert. Währenddessen kickt Santo aus einem Move nach dem anderen von Eddie aus und gewinnt am Ende per Einroller. Die Fans rasten komplett aus, aber ich habe von einem 5*-Match ein wenig mehr erwartet.

7,5/10

Nach dem Match rrrrrasieren sich die beiden Heels gegenseitig. Mir gefallen die Frisuren eigentlich ganz gut. Außerdem wird der bisherige PPV resümiert und die Main Event Fehde nochmal aufgerollt, während sich der Käfig langsam senkt.

Steel Cage Match
Konnan vs. Perro Aguayo


WHAT.THE.FUCK. Did I just saw?!? Also wer oder was auch immer diesen Main Event gebookt hat, hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man machen kann. Grundsätzlich bin ich ein großer Freund der Geschichte alte Garde gegen die jungen Wilden. Aber dazu sollten die Alten auch noch im Stande sein, richtige Matches zu worken. Perro Aguayo ist es mit Sicherheit mit seinen 49 Jahren nicht mehr. Während Konnan aussieht wie der absolute Star, tut Aguayo nichts Positives für das Match. Obwohl. Immerhin blutet er nach 3 Minuten wie verrückt. Die restlichen Zeit versucht er entweder Konnan zu pinnen (3 Mal! 3 Mal!) oder No-sellt alles was ihm Konnan entgegenwirft. Am Ende kommt Eddie nochmal raus um Konnan zu unterstützen, entscheidet sich dann jedoch dafür, sich lieber mit der Crowd zu prügeln. Holy Fuck. Perro Aguayo gewinnt dann auch noch zu allem Überfluss dieses Match.

1/10

Insgesamt muss ich sagen, dass ich wirklich enttäuscht bin von diesem Event. Wenn ich als Promotion die Chance habe mich einem komplett neuen Markt zu präsentieren, dann muss ich doch ein Konzept fahren, das Beste rausholen und nicht so einen Quark über weite Strecken präsentieren. Die Matches wirkten alle nur bedingt wirklich durchgeplant und insbesondere die Finishes sehr überhastet. Dazu kommt noch dieser fürchterliche Main Event. Immerhin haben Cruise und Tenay hier einen interessanten Job gemacht und versucht Lucha Libre wirklich näher zu bringen – erfrischender Kommentatorenstil. Schade, dass die Matches da nicht so viel gute Werbung beisteuern konnten.

Aktuelles PPV-Ranking

Top 10

    1. NWA Clash Of The Champions 6 1989
    2. NJPW Super J Cup 1994
    3. NWA Clash Of The Champions 9 1989
    4. NWA Battle Of The Belts II 1986
    5. WWF / AJPW Wrestling Summit 1990
    6. WWF Summerslam 1994
    7. WWF Wrestlemania X 1994
    8. NWA Chi-Town Rumble 1989
    9. AJW Dreamslam 1 1993
    10. WCW Wrestle War 1992

Worst 5

    13. WCW Wrestle War 1991
    14. AJW Mid Summer Typhoon 1992
    15. NWA Wrestle War 1989
    16. ICW/AAA When Worlds Collide 1994
    17. WCW Great American Bash 1991

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