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ROH 2007


Glory by Honor VI Night 1

“Glory by Honor” zählt schon seit dem ersten Jahr der Liga, 2002, zum fixen Bestandteil des schedules und kann somit zu den big four von ROH gezählt werden. Im Jahr 2007 hat man einen ganz besonderen Draw für diese Show: Das Debüt der Wrestlinglegende, und für viele vielleicht der beste Wrestler aller Zeiten, Mitsuharu Misawa. Er wird in einem rein japanischen Main Event an der Seite von KENTA auf den ehamligen ROH Champion Takeshi Morishima und Noamichi Marufuji treffen. Zu den weiteren Highlights zählt zum einen das entscheidende Match 3 in der Best of 3 Series zwischen Austin Aries und Bryan Danielson, um den Number 1 Contender für den ROH Championship zu bestimmen, sowie ein großes ROH Tag Team Championship Match zwischen den Briscoes und der No Remorse Corpse.

1. Brent Albright & BJ Whitmer vs El Generico & Kevin Steen
Beim letzten PPV versuchte Adam Pearce Kevin Steen für sein stable, die Hangmen 3, zu rekrutieren, scheiterte allerdings, da sich dieser, trotz einigen Ungereimtheiten, für seinen generischen Tag Team Partner entschied. In diesem Match treffen Steen und Generico auf die beiden stable Lakaien von Pearce: Whitmer und Albright.
Solides Formula Tag team Match, das sehr gut veranschaulicht, dass die Fehde gegen die Briscoes Steen und Generico nicht nur over gebracht hat, sondern zum nächsten top Face Team der Liga katapultiert hat, welches bei jeder Show mit die besten Reaktionen bekommt. Auf den ersten Blick mag eine Fehde gegen die Hangmen 3 zwar wie eine kleine Degradierung für die beiden gesehen werden. Meiner Ansicht nach, ist eine solide Fehde dieser zwei Teams wie geschaffen dafür, um die Overness von Steen und Generico zu konservieren und den beiden etwas zu tun zu geben, bis die Briscoes ihre Fehde mit Age of the Fall beendet haben.
Das Match selbst ist ziemlich austauschbar und formularisch, und dient primär dazu, die Stimmung anzuheizen, indem man die beiden Publikumslieblinge einen wohlverdienten, wenngleich unspektakulären Sieg einfahren lässt. Das Heat segment gegen Generico bleibt dabei kurz und knackig, wodurch die Farblosgikeit des Heel Teams nicht offensichtlich wird und man die Fans nicht verliert. Die Schlussphase beinhaltet dann noch einige nette Aktionen und so hat man die Ziele des Matches erfüllt. Gute Stimmung, unterhaltsames, solides Match und ein Sieg für das aufstrebende Team Steen und Generico, mit denen man noch Einiges vorhaben sollte.
** ½

2. Claudio Castagnoli vs Hallowicked
Die beiden standen sich bereits beim „Race to the Top Tournament“ gegenüber, als Claudio in Runde 1 Hallowicked besiegen konnte und damit seinen Siegesfeldzug bei jenem Turnier begann.
Deutlich schwächer als ihr erstes Match gegeneinander, was zudem von der toten crowd nach unten gezogen wird. Dabei war es wohl keine recht clevere Idee, Hallowicked große Teiles des Matches domineren zu lassen, da man dadurch die anfänglich ordentliche Stimmung völlig killt. Eigentlich überraschend, dass die beiden kein besseres Match auf die Beine stellen konnten, wenn man bedenkt, dass die beiden aus CHIKARA genug Erfahrung miteinander haben sollten. Die Tatsache, dass die Zeit sehr kurz bemessen ist, ist sicherlich nicht förderlich für das Match. Abgesehen von einigen netten Lucha exchanges zwischen den beiden im Mittelteil fällt das Match ziemlich flach. Mit mehr Zeit und einem anderen Booking wäre da ein deutlich besseres Match drinnen gewesen, leider scheint es so, als hätte man das Match nur als filler Match gebookt, um das segment zwischen Sweeney und Claudio danach zu bringen. Schade drum.
* ¾

3. Davey Richards vs Delirious
Ein gutes Match, das jedoch aufgrund der belanglosen Anfangsphase und dem generellen Mangel an aufregender Action und Energie nicht über „gut“ hinauskommt. Besonders Delirious trägt hier sehr wenig zum Match bei und schafft es nicht seinem Comeback das nötige Feuer zu verleihen. Das liegt zum Teil auch daran, dass die grudge Fehde zwischen der No Remorse Corpse und Delirious seltsamerweise gar nicht in das Match eingebaut wird. Beim Lesen des Matches auf der Card erwartet man sich, aufgrund der langen Vergangenheit zwischen Delirious und der No Remorse Corpse, definitv intensivere Action und eine härtere, verbisserene Matchführung. Diese war in Ansätzen bei Richards zu sehen, bei Delirious hatte man jedoch das Gefühl, dass er nur auf Autopilot seine spots abarbeitet.
Nach der enttäuschenden Anfangsphase sticht jedoch Richards’ limbwork gegen den Arm von Delirious sehr positiv hervor. Das verleiht dem Match endlich eine klare und gut inszenierte Struktur, wobei das Bearbeiten des Arms auch sehr schön ins Finish miteingeflochten wird.
Aufgrund des tollen Bearbeitens des Arms und der dadurch entstehenden Struktur, aber auch der stiffness von Richards ein gutes, unterhaltsames Match, ohne jedoch in irgendeiner Form Highlihgts zu setzen, an die man sich nach der Show noch lange erinnern wird.
***

4. ROH Tag Team Championship
Briscoes vs Roderick Strong & Rocky Romero
Ein etwas traditioneller geführtes Tag Team Match, als man es von den Briscoes gewohnt ist. Grundsätzlich ja ganz erfrischend, nicht ständig die überragenden Tag Team Spotfests von den Briscoes zu sehen, nur leider vor dem falschen Publikum. Diese fürchterlich apathische crowd in Philadelphia hätte unbedingt ein solch rasantes spotfest gebraucht, um endlich aufzuwachen. So verebben viele der starken Sequenzen leider im Nichts, da die crowd auf ihren Händen sitzt und Null Reaktion zeigt.
Fairer Weise sollte man anmerken, dass auch bei diesem Match die Anfangsphase definitv ausbaufähig ist. Es ist generell eine etwas seltsame Bookingentscheidung, dass man nach dem überragenden Tag Team Match der Briscoes gegen Richards und Romero, hier eine andere Konstellation der No Remorse Corpse antreten lässt. Sicherlich ist Abwechslung gut, aber Strong und Romero harmonieren nicht ansatzweise so gut zusammen, wie das Romero und Richards tun. Wäre wohl besser gewesen, wenn man Strong weiterhin nur in der singles divison eingesetzt hätte und Romero und Richards als permanentes Team. Und so kommt es, dass vor allem der Anfangsteil etwas enttäuschend ausfällt, was unter anderem auch an der weniger guten Abstimmung zwischen Romero und Strong liegt.
Die Schlussphase ist dann jedoch wieder sehr stark, wobei beide Teams ihre großen high impact Aktionen raushauen und dabei für ein wunderbares Auf und Ab sorgen, dass dem Match die notwendige Dramatik und Spannung verleiht. Auch hier ist die crowd wieder erbärmlich leise, obwohl das Gezeigt, alles andere als Stille verdient hätte.
Alles in allem ein sehr gutes Midcard Tag Team Match, das doch noch zeigt, dass die Briscoes menschlich sind und auch einmal ein Match unter **** zeigen. Dass man keine höhere Wertung erreicht liegt vor allem daran, dass das langsamere Tempo, die traditionellere Matchführung vor diesem Publikum leider nicht zielführend ist und dass man es zu Beginn aufgrund mangelnder Abstimmung beim Heelteam verabsäumt, eine story und Struktur zu etablieren. Dennoch ein verdammt unterhaltsames Match, das jedoch etwas unterwältigend ist, gemessen am normalen Standard der Briscoes.
*** ½

5. 6-Man Scramble
Tyler Black, Jimmy Jacobs, Necro Butcher vs Jack Evans, Ruckus, Jigsaw
Nach dem Briscoes Match kommen Age of the Fall zu Ring und attackieren die Briscoes. Bevor diese Konfrontation zur Eskalation kommen kann, kommt jedoch die neu formierte Vulture Squad zum Ring, angeführt von Jack Evans. Die Vulture Squad musste sich im Opener des letzten PPVs Age of the Fall geschlagen geben und wollen diese Niederlage nun retournieren.
Genau das hat die Show jetzt gebraucht: ein wildes, hirnfreies Spotfest, das richtig Spaß macht. Wrestlerisch ist das natürlich nicht gerade weltbwegend, aber die rasante, schnelle Abfolge an beeindruckenden Spots der beiden stables hat es tatsächlich geschafft die schwache crowd zum Leben zu erwecken. Hätte man das Match noch ein paar Minuten länger gehen lassen, hätte man ein echt starkes Match gehabt.
Aber auch mit der kurzen Zeit hat das Match seinen Zweck erfüllt: Ein unterhaltsames, spotreiches und aufregendes Midcardmatch, das Age of the Fall weiterhin stark darstellt, ohne die andere Fraktion, die Vulture Squad, schlecht aussehen zu lassen. Auch das post-match segment, das zum ersten Mal den faction warfare in all seiner Glorie ausbrechen lässt ist wirklich gut gelungen und liefert das nötige, spektakuläre Highlight, das diese Show gebraucht hat. Gutes Spotfest, das die Leute aus ihre Starre und Apathie befreien konnte.
** ¾

6. Top of the Class Trophy
Mitch Franklin vs Ernie Osiris
Solides Top of the Class Trophy Match, in welchem die beiden Rookies eine ordentliche Leistung abrufen und in den knapp drei Minuten ein solides Match zeigen. Osiris zeigt dabei einige sehr gute Ansätze, die verhoffen lassen, dass es doch noch jemand aus der ROH Academy ins Main roster als glaubhafter Wrestler schafft. Hätte man auch in der pre-show machen können, ist aber kurz und schmerzlos.
*

7. Best of 3 Series – Match 3
Bryan Danielson vs Austin Aries
Die beiden haben schon vor dieser Best of 3 Series eine lange Vergangenheit und ein beeindruckendes Resümee an überragenden Matches gegeneinander. Dass sich die beiden gut kennen, dürfte ein understatement sein. Aries konnte bei „Honor Nation“ den ersten Sieg in der Best of 3 Series mit dem Horns of Aries einfahren, worauf Danielson in San Francisco den Ausgleich schaffte. Im großen dritten Match dieser Best of 3 Series geht es um Alles, wobei der Sieger ein ROH Championship Match bestreiten darf.
Ein göttliches Match, das wieder einmal zeigt, was für talentierte Wrestler Aries und Danielson sind. Besonders vor dem Hintergrund von vergangenen Matches in der Vergangenheit und besonders die zwei ersten Matches der Best of 3 Series ist dieses Match ein überragendes Match. Als einzelnes Match funktioniert es ebenfalls sehr gut, aber um die Brillianz des Matches wirklich wertschätzen zu können, muss man zumindest die ersten zwei Matches der Best of 3 Series gesehen haben. Die Art und Weise, wie das ganze Match aus Kontern von den jeweiligen signature spots, den Kontern dieser Kontern in wiederum neue Sequenzen und Aktionen mündet ist schlichtweg genial. Wenn man genau im Match aufpasst, ist hier jeder einzelner Momentum Shift des Matches ein Resultat eines Konterns von einem dieser signature spots, was die hohe Vetrautheit des Gegners mit der Offense seines Kontrahenten darstellt. Zudem baut man auf diesen konterlastigen Sequenzen tolles storytelling mit Hand und Fuß auf, dessen Pay-off im Finale zu einer herausragenden Konklusion gebracht wird.
Dieses Finish ist dann ein absolut würdiges Finale der ganzen Best of 3 Series, was nicht gerade eine unbedeutende Leistung ist, bedenkt man wie gut die Finishes der ersten beiden Matches waren. Das Hin und Her von finishing moves und vor allem die überragende Andeutung der Finishes von beiden Matches, welche beide vom Gegner gekontert werden, nur um das Finish des dritten Matches aufzubauen ist wirklich ein Kunstwerk.
Ein sehr psychologisches, zerebrales Match, das geprägt ist von hervorragenden Kontersequenzen, tollem storytelling und einem würdigen Finish, das die Best of 3 Series perfekt zu Ende führt. Auch wenn man hier nicht den all-time classic der beiden hat, den sie schon des Öfteren gegeneinander gezeigt haben, so muss man dies als eines der stärksten single Matches des Jahres bezeichnen und das deutliche Match des Abends.
**** ¼

8. ROH Championship
Nigel McGuinness vs Chris Hero
Nigel McGuinness und Chris Hero haben schon vorm Sieg von Hero beim Survival of the Fittest Turnier eine kleine Midcard Fehde gehabt, welche Nigel für sich entscheiden konnte. Dadurch dass Hero besagtes Turnier gewonnen hat, hat er einen garantierten titel shot, den er heute einlösen möchte. Im Vorfeld des Matches wurde jedoch bekannt, dass Nigel sich seinen Bizeps gerissen hat und somit nicht in der Lage ist bei dieser Show zu wrestlen. Dennoch kommt Larry Sweeney zum Ring und fordert, dass Nigel McGuinness zum ring kommt und sich seinem Schützling stellt, da dieser auf Schwarz und Weiß den Beleg hat, dass ihm ein Titelmatch wann und wo er will zusteht. Nigel kommt heraus und weist darauf hin, dass er mit einem Match eine Operation riskiert und deswegen nicht antreten möchte. Sweeney proviziert ihn jedoch so lange, bis er dem Match schlussendlich zustimmt.
Sehr dramatisch und sehr lobenswertere performance, gemessen an den Umständen. Im Grunde genommen ein langes segment, anstatt einem echten Wrestlingmatch, wie man es von einem ROH Titelmatch erwarten würde. Dass man jedoch trotz der Tatsache, dass Nigel hier nur einen Arm zur Verfügung hat ein solch dramatisches segment kreieren kann, ist schon beachtlich. Heros arrogante Heelarbeit tut ihr Ihriges, um die story des Matches zu transportieren und das Booking des Endes ist dann wirklich top, auch wenn es nicht dem typischen Modus Operandi von ROH entspricht.
Wenn man sich mit der Tatsache abfindet, dass dies kein vollwertiges Match ist, kann man das Match für das genießen, was es ist: ein höchst dramatisches Segment mit tollem Heel/face in peril-storytelling, wobei Hero und Sweeney absolut großartig sind in ihrer Rolle als widerliche und opportunistische Heels, während Nigel die Verletzung und die Ausweglosigkeit der Situation perfekt verkauft.
Kein Wrestlingklassiker, aber ein Match mit tollem storytelling, schöner Heel/Face Dynamik und einem dramatischen Finish. Dementsprechend kann man dieses Match als gelungen beschreiben, wenn man die äußeren Umstände in Betracht zieht.
** ¾

9. Mitsuharu Misawa & KENTA vs Takeshi Morishima & Naomichi Marufuji
Ein nicht nur auf dem Papier vielversprechender Main Event, auch vom Hintergrund des Matches, also die Vergangenheit der vier Kontranten bei NOAH, sehr interessante Konstellation. Zum einen stand Misawa erst kürzlich in einer Fehde mit Takeshi Morishima. KENTA und Morishima trafen ebenfalls schon einige Male aufeinander (unter anderem in einem ROH Championship Match), während die lange Vergangenheit von KENTA und Marufuji hinlänglich bekannt sein sollte. Zusätzlich brisant ist die Tatsache, dass es Misawa war, der Marufujis GHC Heavyweight Championship Regentschaft beenden konnte und nun der aktuelle GHC Heavyweight Champion ist.
Eines gleich vorweg: Misawa ist hier wirklich schon laaaange über seinen Zenit hinaus. Ohne seinen Namen und seine Reputation hätte man jeden anderen, der so eine Leistung gezeigt hätte, aus dem Gebäude gebuht.
Das Match ähnelt bis auf die letzten zehn Minuten leider sehr einem NOAH House Show Match, bei welchem alle vier mit angezogener Handbremse wrestlen. Hervorheben muss man jedoch KENTA, der noch am ehesten sein Können abruft und ziemlich motiviert scheint. Zudem muss er in diesem Match gleich für zwei wrestlen, was ihm ganz gut gelingt.
Das Problem des Matches ist vor allem die Tatsache, dass die ersten 20 Minuten völlig belanlglos sind. Alle vier Wrestler agieren hier auf Sparflamme und man macht auch keine großen Anstalten narrative Elemente in das Match zu inkorporieren, um diese ersten 20 Minuten in irgendeiner Form bedeutungsvoll zu gestalten.
Und dann kommen die letzten zehn Minuten und die Fans bekommen richtig schöne Sequenzen und aufregende Match-ups präsentiert. Insbesondere KENTA und Marufuji sind hier wieder einmal grandios und brennen ein regelrechtes Feuerwerk ab, das die ersten 20 Minuten fast vergessen lässt. Alles was die beiden im Ring machen ist auch hier pures Gold. Im Finish können aber auch Morishima und Misawa die ein oder andere gute Aktion zeigen und zum starken Finish beitragen.
Diese tolle Schlussphase wird dann jedoch wieder etwas zunichte gemacht, da man das Time Limit Draw wirklich schlecht timed, sodass Misawa und Morishima inmitten einer normalen Wrestlingsequenz sind und somit jegliche Dramatik ob des drohenden Time Limits verloren geht.
Schwache belanglose erste 20 Minuten, in denen eigentlich nur die energetischen bursts of offense von KENTA Leben in das Match bringen, gefolgt von einer wirklich sehr starken Schlusssequenz mit einem KENTA und Marufuji in Höchstform und darauf einem etwas verschlampten Timing ergeben alles in allem ein gutes Match, das jedoch für einen ROH Main Event schlichtweg zu wenig ist.
*** ½

Fazit: Eine der schwächeren ROH Shows des Jahres, das vor allem an der Tatsache leidet, dass der Main Event unterwältigt und nicht an das gewohnte Niveau eines ROH Main Events rankommt und dass man es nicht schafft ein vollwertiges ROH Titelmatch auf die Card zu bringen. Die Highlights der Show sind zum einen ein großartiges Aries/Danielson, ein tolles Faction warfare segment, sowie zwei unterhaltsame Tag Team Matches. Für eine der big four Shows ist das doch etwas bescheiden. Dass man mit zwei *** ½ und einem **** ¼ eine „schwächere“ Show hat zeugt von der abartigen Qualität der ROH Shows 2007.

Rating: 8/10


Top 10 ROH Matches 2007 so far
1. Ladder War - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Man Up *****
2. Bryan Danielson vs Nigel McGuinness - Driven *****
3. Briscoes vs Murder City Machine Guns - Good Times Great Memories *****
4. Boston Street Fight - Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - Death before Dishonor V Night 1 **** 3/4
5. Steel Cage - Jimmy Jacobs vs BJ Whitmer - Supercard of Honor II **** 3/4
6. Takeshi Morishima vs Bryan Danielson - Manhattan Mayhem II **** 3/4
7. Briscoes vs Matt Sydal & Claudio Castagnoli - Respect is Earned **** 3/4
8. Bryan Danielson vs KENTA - Driven **** 3/4
9. Jay Briscoe vs Mark Briscoe - FYF: Finale **** 1/2
10. Takeshi Morishima vs Samoa Joe - FYF:NYC **** 1/2


Ranking der ROH Shows 2007 so far
1. Man Up 10/10
2. Driven 10/10
3. Good Times Great Memories 10/10
4. Fifth Year Festival: Finale 10/10
5. Respect is Earned 10/10
6. Fifth Year Festival: Liverpool 10/10
7. Manhattan Mayhem II 9/10
8. Live in Tokyo 9/10
9. Supercard of Honor II 9/10
10. Undeniable 9/10
11. Death before Dishonor V Night 1 9/10
12. Death before Dishonor V Night 2 9/10
13. Fifth Year Festival: NYC 9/10
14. The Battle of St. Paul 8/10
15. Fifth Year Festival: Philly 8/10
16. All Star Extravaganza III 8/10
17. Fifth Year Festival: Chicago 8/10
18. Glory by Honor VI Night 1 8/10
19. Fighting Spirit 8/10
20. Domination 7/10
21. Fifth Year Festival: Dayton 7/10

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NFL: New England Patriots, NHL: Anaheim Ducks, NBA: Miami Heat, MLB: Boston Red Sox, Fussball: Manchester United
17-5-2014: ROH VS NJPW - "War of the Worlds" - NYC - Hammerstein Ballroom, I was there!
SUPERBOWL CHAMPIONS 2015 NEW ENGLAND PATRIOTS

Old Post Posted: 24.02.2015, 22:18 Uhr
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