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NEO "Grand Final 2008 ~ Misae Genki Retirement Show ", 31.12.2008
Korakuen Hall, Tokyo
1,282 Fans


1. Yoshiko Tamura & Ayumi Kurihara vs. Natsuki*Taiyo & Kana [**1/2]
2. Misae Genki Retirement Match #1: Aya Yuki vs. Misae Genki [*1/4]
3. Misae Genki Retirement Match #2: Awesome Kong vs. Misae Genki [***1/2]
4. Misae Genki Retirement Match #3: Kyoko Inoue vs. Misae Genki [**]
5. Grudge Match: Etsuko Mita vs. Makoto [*1/2]
6. NEO Tag Team Titles: Tanny Mouse vs. Yuki Miyazaki (c) vs. Kyoko Kimura & Atsuko Emoto [**3/4]
7. NWA Pacific Women’s (NEO Singles) Title: Nanae Takahashi (c) vs. Haruka Matsuo [***1/4]

Die ersten drei Matches mit Shibutani vs. Nakagawa, Kizuki vs. Uematsu und ein 6-Man Tag zwischen Emi Sakura, Hiroyo Matsumoto & Aika Ando vs. Fuka, Tsukasa Fujimoto & Hikaru Shida sind leider nicht mit drauf. Die Ice Ribbon Nummer hätte ich schon gerne gesehen.
Der Opener legt stark vor. Die Paarung ist 2008 schon einen Blick wert und hält was es verspricht. Die eiskalte Tamura wird überraschend oft von Kana in Schacht gehalten, während es klar auf das Duell zwischen Natsuki und Ayumi ausgelegt ist, die sich echt nix schenken und geht ein Move mal leicht daneben, gibt es straight nen Tritt in die Fresse. Fast schon zu stiff für einen Opener. Danach kommt Aya Yuki und meine Erwartungen wurden untertroffen. Genki ist sehr glaubwürdig in dem was sie macht, während Yuki hier erst im zweiten Jahr ist und größtenteils sachen macht, die nicht glaubwürdig aussehen und das Match teils ins absurde führt, besonders da sie eine sehr lange Offensive zeigt. Dieses Problem hat das nächste Match überhaupt nicht. Knallhart geführter Fight mit Stühlen, Tischen, Outside Brawl... alles was das Herz begehrt. Tolles Match zwischen Kong und Genki! Danach kommt dann nicht mehr so viel gegen Inoue. Das Match besteht nach kurzer Zeit aus Lariat-Orgien bis eine am Ende bis drei auf der Matte liegt.
Das Grudge Match ist eher eine Strafe für Makoto. Mita sellt zu Beginn gar nix und lässt alles (meistens nur Kicks) einfach abprallen, bis Makoto durch etwsa Glück kurzzeitig die Oberhand erhält, jedoch nix zählbares bei rumkommt.
Die NEO Machine Guns gegen die Revolution Amandora. Es lebte von der Underdog Rolle der Hometown Heros, deren anständige Bladejobs durch multiple Headbutts ihren Teil dazu beigetragen haben. Kimura und Emoto setzen munter Waffen ein, was die Faces eher vermeiden und ihnen später sogar fast zum Verhängnis wird, als sie es als letztes Mittel zum Sieg einsetzen wollen. Pops für Miyazaki in den letzten 5-6 Minuten. Was im Tag Team das Lucky Punch Szenario war um siegreich zu sein, war im Main Event der Big Move. Das Future Neo Ace nimmt es mit einer aus dem AJW Dojo auf. Ein Duell auf Augenhöhe ohne übertriebene Härte wie man sie schon häufiger an dem Abend sehen konnte, sondern attraktives Wrestling mit der spannenden Frage ob Nanaes kaputte Schulter ihr zum Verhängnis wird.

Fazit:
Kong gegen Genki hatte eine spezielle Athmosphäre durch die sehr wilde Matchführung und natürlich Kongs Erscheinung, vor der sich Misae nicht wirklich verstecken muss. Das Tag Titles Match lebt von der Dominanz der Heels und den ewig kleinen Comebacks der Faces, wo augenscheinlich der nächste Cradle der Sieg sein könnte. Der Main Event war wrestlerisch das MOTN, bei dem beide ihre Anteile haben. Opener sollte man wenn ebenfalls sehen, der Rest enttäuschte wie das Grudge Match oder war nur durch das Retirement gegeben.

Daily Motion

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ROH 2007

Good Times Great Memories


„Good Times Great Memories“ ist wohl eine der historisch wichtigsten Shows der ROH Geschichte. Für einige der Wrestler, die vertraglich an TNA gebunden waren, war dies die letzte ROH Show für eine längere Zeit, aufgrund der Bekanntgabe von ROH eines PPV Deals. Auch für ROH Kultlegende Colt Cabana ist dies eine große Abschiedsshow, vor seinem kurzen Abstecher nach Stamford.
Die Show beinhaltet jedoch auch einige firsts, wie zum Beispiel, das allererste NOAH vs DG Match um den ROH Championship, zwischen den japanischen Heavyweights Takeshi Morishima und Shingo. Zudem feiern Chris Sabin und Alex Shelley hier ihre Rückkehr zu ROH und steigen zum allerersten Mal als Murder City Machine Guns in einen ROH Ring, und dies gegen das zu jenem Zeitpunkt unbestritten beste Tag Team der Welt: die Briscoes. Ein Match, das diese Show berühmt machte und von vielen als das beste Tag Team Match aller Zeiten gehandelt wird.

1. Six Man Mayhem
Gran Akuma vs Delirious vs Jigsaw vs Mike Quackenbush vs Pelle Primeau vs Hallowicked
Nachdem die CHIKARA Crew bereits am Vorabend richtig überzeugen konnten, stehen sie hier gemeinsam mit ROH Fixgröße Delirious, sowie dem Absolvent der ROH Academy Pelle Primeau gegenüber und sorgen hier für einen mörderisch guten Opener. Die Natur des Six-Man Mayhem Matches ist natürlich wie geschaffen für das ultraschnelle, aus dem Lucha Wrestling stammende, chain wrestling, sowie der spektakulären high spots, die die vier CHIKARA Leute hier auspacken. Sehr schön zu sehen, dass die vier von der ROH Crowd sehr gut aufgenommen werden, alle vier wären eine deutliche Bereicherung für die Under – und Midcard.
Bei dem rasanten Tempo und den höchst komplexen Wrestlingsequenzen muss man auf jeden Fall betonen, wie smooth die CHIKARA Leute, als auch Delirious und Primeau, hier diesen Stil gehen und dabei keinerlei Botches oder Ungereimheiten fabrizieren.
Perfekter Opener, dessen Fokus auf spektakuläre und originelle spots und Chainwrestlingsequenzen die Halle regelrecht auf den Kopf stellt und somit einen gelungen Auftakt dieser Show darstellt. Für mich einer der besten Opener des Jahres 2007.
*** ½

2. Erick Stevens vs Christopher Daniels
Erick Stevens hat in den letzten Wochen die Undercard dominiert und jeden Gegner, der ihm vorgesetzt wurde, wie eine Dampfwalze platt gemacht. Nun ist es an der Zeit, sein Talent zu testen. Und wie könnte man dies besser machen als gegen eine der größten ROH Legenden, Christopher Daniels?
Das Match steht im krassen Kontrast zum Opener der Show. Während dieser auf Tempo, Athletik und Spots setzt, beeindruckt dieses Match mit wunderbarer Psychologie und storytelling, das in erster Linie auf Daniels’ herausragende Heel performance zurückzuführen ist. Er führt den grünen Stevens durch das Match und bringt seine Stärken zum Vorschein ohne seine Glaubwürdigkeit zu beschädigen. Genau das ist meiner Meinung nach die Aufgabe eines Veteranen, der einen jungen, aufstrebenden Star wie Erick Stevens over bringen muss. Manche werden sich vielleicht nicht ganz mit dem doch eher methodischen Tempo des Matches anfreunden können. All jene, die Acht geben, auf die Feinheiten in Sachen Psychologie, werden hier voll auf ihre Kosten kommen.
Man muss zwar sagen, dass Stevens noch einiges an Erfahrung braucht, was ersichtlich wird in seiner mangelhaften selling Leistung. Da fehlt dem guten noch etwas die Erfahrung, um diese Feinheiten zu beachten und der dem Match geforderten Kontinuität zu folgen. Abgesehen von den kleineren selling Problemen hat Stevens in seinem ersten high profile Match jedoch absolut überzeugt. Seine Intensität und seine beängstigende Power sind wirklich eine Augenweide und versprechen schon einiges für die kommenden Monate. Diese Intensität von Stevens ergänzt sich sehr gut mit dem psychologischen feinem Wrestling von Daniels und den von ihm praktizierten heel Strategien.
Was das Match dann auch noch etwas unten hält ist das Finish. Das Booking wurde grundsätzlich sicher gewählt, da man Stevens nicht schwächen wollen und gleichzeitig auch Daniels, aufgrund seines TNA Statusses, nicht jobben lassen konnte. Ergo sicher die richtige Entscheidung, jedoch gefiel mir die Umsetzung leider gar nicht gut. Dabei steht Stevens einfach viel zu lange rum, statt einen Pin anzusetzen, auch wenn die verzweifelten Versuche von Daniels, die Doctor Bomb zu verhindern, sehr unterhaltsam sind. Dennoch ist das Finish noch etwas ausbaufähig. Man hat mit Stevens aber eine echte Option für die kommenden Jahre.
Das Match ist sehr schön strukturiert, mit Psychologie und storytelling der Extraklasse. Auch die heel antics von Daniels tragen eine Menge zum Match bei und fungieren als wunderbare Vorlage für das große, mit Power Moves ausgestattete, Comeback von Stevens. Ein weiteres sehr gutes Match mit einigen selling Problemen und einem ausbaufähigen Finish.
*** ¼

3. Four Corner Survival
Homicide vs Brent Albright vs BJ Whitmer vs Jimmy Rave
Wow, wo kam das Match denn her? So müssen Midcard Matches aussehen, ein wahnsinnig unterhaltsames Spotfest mit non-stop Action und einer aufregenden Aneinanderreihung von bumps. Was als eine typische Variante des Four Corner Surival – Formulas anfängt, degeneriert bald in ein tolles Spotfest, in welchem jeder der vier seinen Beitrag liefert. Homicide zeigt bei seinem letzten Match für ROH für einige Jahre eine sehr ansprechende Leistung und ist klarer Sympathieträger bei den Chicago Fans. BJ Whitmer zeigt in seinem ersten Match nach seiner Rückkehr eine ebenso starke Leistung und ist hier wohl der heimliche MVP des Matches. Auch Rave und Albright transzendieren ihren primären Zweck, für negative Reaktionen bei der crowd zu sorgen, und reihen sich hier nahtlos in die begeisternde Abfolge des Matches ein.
Über Faktoren wie selling, legal men, etc. sollte man hier nicht allzu viel nachdenken, aber dies ist auch nie der Anspruch des Matches. Das Match ist schlichtweg Unterhaltung pur und ein weiteres sehr gutes Midcard Match.
*** ½

4. Rocky Romero vs Austin Aries
Ein weiteres Aufeinandertreffen der No Remorse Corpse und der Resiliency, die hier von Romero, respektive Aries repräsentiert werden.
Das nächste sehr gute Midcard Match, das einen weiteren Beitrag zu dieser tollen Show bislang darstellt. Dass beide großartige Wrestler sind steht natürlich völlig außer Frage, dass die beiden auch sehr gut harmonieren, hat man hier gezeigt. Nicht nur das, man schafft es auch die laufende Fehde der No Remorse Corpse und der Resiliency perfekt ins Match zu inkorporieren. Diese Spannungen und die heat zwischen diesen beiden stables manifestieren sich durch einen prompten, energischen Auftakt ohne großes Abtasten oder Abwarten.
Wie gekonnt und effektiv die beiden ihre jeweiligen signature spots abwandeln, kontern und aufeinander abstimmen, um ein tolles Match zu zeigen, ist hier besonders lobenswert. Man hat während des ganzen Matches das Gefühl eine Ausgeburt dieser intensiven Grudge Fehde zu verfolgen. Beide schaffen es zudem brillant, die Zuschauerreaktionen in ihr Match einzubauen und somit ein Maximum an heat respektive crowd support zu generieren. Aries spielt dabei seine Rolle als face in peril sensationell gut, während die Intensität und die teuflischen Kicks von Romero ihr ihriges tun, um der über lange Strecken erkennbaren Dominanz Romeros Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Fast schon schade, dass man dem Match nicht mehr Zeit gegeben hat. Mit etwas mehr Aufbau und storytelling hätte man hier einen echten Showstealer zeigen können. Erste Anzeichen für das Potenzial zu einem solchen liefert das mitreißende Finish, das einige tolle Kontersequenzen, sowie ein spannendes Auf und Ab liefert.
Ein richtig starkes Match, das von den perfekt verkörperten Rollen ihrer beiden Portagonsiten lebt, sowie dem tollen Konterwrestling und der sehr schön inszenierten heat, die der Fehde geschuldet ist. Das nächste wirklich starke Midcard Match. 4 von 4 bislang.
*** ½

5. ROH Championshio
Takeshi Morishima vs Shingo
Ein absolute einmaliges Match der ROH Geschichte: Zwei japanische Heavyweights aus zwei verschiedenen großen Promotions, NOAH und Dragon Gate, treten hier um den prestigeträchtigen ROH Championship an. Eine vergleichbare Situation hat es niemals zuvor und niemals danach in der Historie der company gegeben. Die Tatsache, dass sich hier zwei brachiale Heavyweights gegenüberstehen lässt schon vermuten, dass wir es hier mit einem wahren slobberknocker zu tun haben.
Eine Strong Style Schlacht der Extraklasse! Absoluter Geheimtipp des Jahres 2007 und bislang das beste Match von Morishimas run als ROH Champion. Obwohl anfangs kritische Stimmen laut geworden waren, die Morishimas Fähigkeit, Main Event würdige Matches abzuliefern, hinterfragt haben, hat dieser nun wohl alle Kritiker zum verstummen gebracht. Nach den sehr starken Matches gegen Nigel, Aries und KENTA liefert Morishima den ersten Klassiker seines runs ab. Und wer hätte gedacht, dass dies ausgerechnet gegen Shingo passieren würde? Nichts gegen Shingo, dieser hat sich in seinem Jahr bei ROH signifikant verbessert in so gut wie allen Bereichen, aber dennoch nahm man ihn damals noch nicht annähernd als Main Eventer war, geschweige denn als Gefahr für Morishima. Dass es Shinog schafft bis zum Ende des Matches alle Fans in attendence und das Publikum vor den Schirmen kurz glauben lässt, dass Shingo das Monster bezwingen könnte, spricht Bände über seine herausragende Leistung. Mit Abstand das beste singles Match seiner noch jungen Karriere und ein Vorzeichen dessen, was er in den folgenden Jahren noch alles zeigen sollte. Bis zum Ende des Jahres 2007 war dies eines der stärksten Matches des Jahres, obwohl ihm wohl niemand vor dem Match eine Chance gegeben hätte.
Was das Match so mitreißend macht, ist die beeindruckende Art und Weise, wie Shingo den Drahtseilakt zwischen underdog Herausforderer, der er gegen Morishima nun mal ist, und dem Powerhouse, das er normalerweise verkörpert, schafft. Er legt hier all seine Kraft und Intensität in dieses Match, um so etwas, wie Momentum aufzubauen. Und jedes Mal, wenn er dies schafft, steigt der Glaube der Fans an einen upset, nur um dann von einem big move Morishimas wieder eines Besseren belehrt zu werden.
Es ist wohl auch ein großer Vorteil, dass dieses Match eher kurz gehalten werden und somit die Stärken der beiden akzentuiert werden. Dadurch wirken die extrem stiffen und zerstörerischen Schlagabtausche dieser beiden Heavyweights noch kompakter und man hatte nie das Verlangen auf die Uhr zu schauen.
Das Sahnehäubchen sind dann die perfekt inszenierten strong style, fighting spirit spots, die voll und ganz die Story des Matches unterstützen und hier die ganze Halle zum kochen bringen. Diese Sequenzen sind es, die diesem Match ein big time feeling verleihen und auch die Reaktionen der Fans noch um ein Vielfaches nach oben treiben. Man kann den upset, die große Überraschung förmlich spüren, ebenso wie den unabdingbaren Willen Shingos den übermächtigen Feind in seine Schranken zu verweisen.
Ein absoluter War zweier Heavyweights, die es geschickt schaffen, strong style Elemente mit nettem storytelling und einer ungeheuren Energie, Intensität und sitffness zu verbinden und hier einen Klassiker zu kreieren.
Wäre nicht ein gewisses Dream-Tag Team Mmatch auf der card, hätte man hier ohne jeden Zweifel das Match of the Night.
**** ½

6. Tank Toland vs Alex Payne
Bislang empfand ich Toland immer als Verschwendung von wertvoller air time. Da könnte man auch Farbe beim Trocknen zuschauen. Aber ganz ehrlich gesagt, finde ich seine neue Rolle als Fitnesstrainer und Berater von Bobby Dempsey ganz unterhaltsam. Auch wie er diese Fitness Fanatik in seine Matches und seine Aktionen einbaut, finde ich eigentlich ganz lustig. So war auch dieses Match trotz seiner Bedeutungslosigkeit unterhaltsam. Der Zweck Toland als physischen Freak rüberzubringen hat ebenfalls funktioniert, weshalb man gnädig sein kann bei der Bewertung dieses Matches.
*

7. Jack Evans vs Roderick Strong
Dies ist das Rematch des großartigen Matches bei „All Star Extravaganza III“, dessen Existenz ebenso wie sein Vorgänger auf dem Split der Generation Next und dem darauf folgenden Faction Warfare basierte.
Die beiden haben einfach eine sagenhafte Chemie im Ring: Evans kann Prügel einstecken, wie sonst keiner und Strong ist wohl einer der besten, wenn es darum geht Prügel und Schmerzen auszuteilen. Aufgrund dieser beiden Attribute versteht es sich wohl von selbst, dass die Matches zwischen den beiden allesamt sehr gut sind.
Dieses Match reicht nicht ganz an ihre zwei großartigen Matches bei FIP und bei „All Star Extravaganza III“ heran. Im Vergleich zu letzterem hat dieses Match nicht ganz so eine schöne Struktur und hat eine weniger koheränte Verknüpfung von moves und storytelling, wie man es am WM-weekend schaffte.
Dennoch schaffen es die zwei auch dieses Mal ein sehr geiles Match rauszuhauen, wobei Jack wie gewohnt bumpt wie ein Wahnsinniger und Strong immer dann wenn das Timing danach verlangt seine stiffen Aktionen auspackt. Sehr stark ist vor allem die Anfangsphase, die auf das erste ROH Match der beiden anspielt und sich hier dahingehend manifestiert, dass Evans wie ein house on fire versucht zu verhindern wieder in ein längere Phase der Zerstörung zu geraten. Das gelingt ihm für große Teile der Anfangsphase, bis er einen fatalen Fehler outside macht und sofort vom überlegenen Strong bestraft wird. Hat mir sehr gut gefallen, wie man die Geschehnisse des ersten Matches wieder eingebaut hat.
Das Finish ist dann bis zum Schluss wieder atemberaubend, wobei Evans erneut sein Comeback durch Selling und den Heel Strategien von Strong sehr effizient aufbaut und somit beachtliche Reaktionen der crowd erzeugt. Leider entscheidet man sich jedoch für eine etwas billige interference Variante als Finish, was das Match schlussendlich etwas nach unten zieht.
Zusammenfassend ein sehr starkes Match, das von der tollen Chemie der beiden lebt, durch nette Anspielungen auf das erste Match bei ROH glänzen kann und dann wieder ein dramatisches Finish liefert. Das storytelling war nicht ganz so ausgeprägt und das Ende etwas billig, aber trotzdem ein richtig starkes Match.
*** ¾

8. ROH Tag Team Championship
Briscoes vs Murder City Machine Guns
Und hier haben wir den eigentlichen Main Event der Show: Das Duell der vielleicht besten Tag Teams der Welt zu diesem Zeitpunkt. Während die Briscoes in den letzten 12 Monaten alle davon überzeugt hatten, dass sie das Nummer 1 Team in Amerika sind, haben die Guns zur selben Zeit ihr Debüt als Team gefeiert und dabei mit tollen Leistungen im Mainstream Bereich des Wrestlings für Furore gesorgt. Nachdem Shelley und Sabin die Briscoes bei „All Star Extravaganza III“ herausforderten gibt es hier den großen Showdown, der allen Wrestlingfans der Welt das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen sollte.
Wer auf der Suche nach dem besten Tag Team Match aller Zeiten ist, dürfte hier fündig geworden sein: Ein absolutes Meisterwerk zweier Teams am Höhepunkt ihres Könnens, die an diesem Abend ein Feuerwerk des Wrestlings abbrennen, wie man es nur ganz selten sieht. Wer sich schon jemals gefragt hat, wie es aussieht wenn die Guns einmal von der Leine gelassen werden, dürfe in diesem Match seine Antwort finden. Nicht nur dass die beiden zum ersten Mal ein Main Event Style Match wrestlen dürfen, die beiden Teams bekommen hier sage und schreibe 34 Minuten Zeit, was wohl das einzige Mal in der Karriere der Guns sein dürfte, dass sie ihr ganzes Können in einem langen, schön aufgebauten Match zeigen können. Nicht dass dies eine Leichtigkeit wäre, lange Matches bergen immer die Gefahr, dass man einige Längen oder tote Momente generiert. Nicht so bei diesem Match, das man wohl legitim als das perfekte Tag Team Match bezeichnen kann. Alles, wirklich alles, was die beiden Teams in diesem Match machen hat Hand und Fuß, ist perfekt exekutiert und baut auf das überragende Finish hin.
Des Weiteren nutzt man die Chance dieser größzügigen Zeitallokation, um kein reines 20 Minuten spotfest zu zeigen, sondern eine perfekt ausgeführte story zweier Teams zu erzählen, die mit allen Mitteln versuchen die bragging rights für das beste Tag Team der Welt zu ergattern. Die Tag Team Titel sind hier fast eine Nebensache. Wie dieser Wille, zu zeigen, dass man besser ist als der Gegner, von beiden Teams in Szene gesetzt ist, führt dazu, dass man als Zuschauer ständig das Gefühl hat hier etwas Episches, Bedeutsames und fundamental Wichtiges für die Welt des Pro Wrestlings zu sehen. Ich kann mich kaum erinnern, jemals ein Tag Team Match mit so einer hypnotisierenden und elektrisierenden Atmosphäre gesehen zu haben.
Besonders hervorzuheben ist, wie großartig man hier eine faszinierende story erzählt, primär anhand der in-ring story. Diese spiegelt aber auch die Anfänge dieser Dream-Match Fehde, die den Anspruch das beste Team der Welt zu sein in seinen Mittelpunkt stellte, wider. So, meine Damen und Herren, sollte man Indy – Dream Matches aufbauen. Angefangen bei „All Star Extravaganza III“ machte man schnell deutlich, dass die Guns hier nicht zum Spaß hier waren, sondern auf der Mission, zu beweisen, dass sie nicht nur mit dem besten Tag Team der Welt mithalten können, sondern dieses sogar schlagen können. Die schöne Fortsetzung durch verschiedene Promos kreierte schnell einen klaren Kontext, der den Grundstein für dieses Match legte. Der Großteil des brillanten storytelling wird aber im Match selber gelegt. Dabei versucht man nicht krampfhaft etwas höchst Originelles zu erzählen, sondern schlichtweg das, was auf dem Spiel steht: wer ist das beste Team der Welt?
Die Art und Weise wie man dies tut ist dann schlichtweg genial. Die Versuche von Shelley und Sabin mit arroganten Spuck und Rotz Attacken die Briscoes zu provozieren und diese Unaufmerksamkeit dann zu ihrem Vorteil zu benutzen ist eines der Beispiele, die die unterschiedlichen Strategien der beiden offenbart, und die intendierte story vorantreibt. In der Schlussphase greift man diese story dann wieder überragend auf, als die Guns ihre eigene Version des Springboard Doomsday Device zeigen, als mehr als deutliche Geste: FU wir sind das beste Team der Welt.
Wrestlerisch funktioniert das Match auf einer ganz anderen Ebene, als man dies vielleicht vermuten würde. Wer einen 15 Minuten Spotsprint erwartet, könnte hier enttäuscht werden. Hier wird pures Tag Team Wrestling geboten, das einwandfreie Exekution der Aktionen, spektakuläre Darbietungen der Athletik der vier und wunderschönes storytelling, das das Wrestling in einen Kontext hineinsetzt, miteinander kombiniert.
Dabei ist hier die Liebe zum Detail dann der Hauptausschlagpunkt für meine perfekte Wertung. Wie so oft ist der Unterschied zwischen fast perfekt und perfekt eben der, dass bei einem perfekten Match auch die Details perfekt umgesetzt werden. Das bedeutet konkret, dass so Feinheiten wie die Durchsetzung der legal men Regel, das kontinuierliche Selling, sowie das Aufgreifen von den im vorgehenden Teil des Matches dargestellten Momenten im späteren Schlussteil. Alles, was die Teams in den ersten 25 Minuten machen arbeitet auf das Finish hin und macht vollkommen Sinn im großen Bild des ganzen Matches.
Aber auch kleine Details des storytellings, wie das Zögern von Mark beim Ansatz zum Shooting Star Press, als sichtbares Anzeichen seiner mentalen Unsicherheit diesen move zu zeigen, ob der Ereignisse vor gerade mal ein paar Wochen, die ihm fast seine Karriere gekostet haben. Die Entschlossenheit diesen move doch zu zeigen verkörpert wiederum die Bedeutung, die diesem Anspruch das beste Team der Welt zu sein, für die zwei Teams einnimmt.
Dass die zwei Teams aber wirklich alles richtig gemacht haben sollte man spätestens beim furiosen Finale erkennen, bei welchem die Fans um den Ring nicht nur voll dabei sind, sondern regelrecht springen und völlig außer Rand und Band sind, aufgrund der unfassbar spannenden und dramatischen Schlussphase, die gespickt ist mit überragenden Kontern, near-falls, double teams und high impact spots, die die story des Matches ein einem crescendo zur Vollendung bringen.
Egal welchen Aspekt des Pro-Wrestlings, der bedeutsam für den Genuss eines Wrestlingmatches ist, man sich bei diesem Match herauspickt, er wurde hier in absolut perfekter Ausführung dargeboten. Storytelling, Psychologie, Selling, double team Aktionen, near falls, beeindruckende Athletik, crowd Interaktion, alles ist hier perfekt in diesem Match vereinigt. Ein absolutes Meisterwerk, ohne Zweifel ein perfektes five star Match und für mich eindeutig das beste Tag Team Match aller Zeiten.
*****

9. Colt Cabana vs Adam Pierce
Der doch nicht ganz so lang andauernde Abschied von Colt Cabana von den ROH Fans, in seiner Heimatstadt Chicago gegen einen langjährigen Rivalen und Freund, Adam Pierce, headlined diese bombastische Show.
Vom reinen Wrestling ist dann natürlich nichts Aufregendes. Als Match alleine gesehen ist dieses Match natürlich absolut nicht geeignet für einen Main Event. Und dennoch würde ich das Match als ein durchaus erfolgreiches Abschiedsmatch bezeichnen. Farewell Matches sollten meiner Meinung nach immer auch den Charakter des jeweiligen Wrestlers reflektieren, der die company verlässt. Und das hat man mit diesem Match eigentlich sehr gut geschafft. Cabana war niemals ein Main Eventer, der wrestlersich besonders hochwertige Matches geliefert hätte, sondern ein unterhaltsamer Midcard Act, der etwas Auflockerug und Spaß in die Show reinbrachte. Und genau das hat man mit diesem Match auch sehr gut geschafft.
Auch positiv hervorheben muss man, dass Pearce hier sehr gut agiert, um Cabanas Stil zur Geltung zu bringen und gleichzeitig auch die Fans im Match zu halten. Cabana ist besonders motiviert hier einen tollen Abschiedsmoment zu kreieren, was in einigen sehr unterhaltsamen Spots mündet, die man von ihm kennt.
Auch wenn dieses Match wrestlerisch nicht der typische ROH Main Event oder gar das typische ROH Match ist, so kann das Match sehr gut unterhalten und zelebriert genau das, was Cabanas Karriere ausgezeichnet hat. Damit hat das Match seine Intention erfüllt und kann den Großteil der Zuschauer gut unterhalten.
** ½

Fazit: Was für eine Monstershow von ROH. Nicht nur die beste Show des bislang großartigen Jahres für ROH, sondern auch eine der besten Shows aller Zeiten. Von oben bis unten einfach eine sensationell gute Show, die nicht nur ein perfektes Match und einen weiteren MOTYC liefert, sondern auch eine der besten Mid-Undercards der ROH Geschichte liefert. Hier konnte tatsächlich jedes Match abliefern, mit der Ausnahme des zwei Minuten Matches zwischen Toland und Payne. Abgesehen von der beängstigenden Qualität dieser Show ist dies auch eine Geschichtsträchtige, da viele ROH Urgesteine hier ihren vorerst letzten Auftritt für ROH absolvierten. Ein absolutes Muss für jeden Wrestlingfan. Diese Show zählt bis heute zu den besten Wrestlingshows aller Zeiten.

Rating: 10/10


Top 10 ROH Matches 2007 so far
1. Briscoes vs Murder City Machine Guns - Good Times Great Memories *****
2. Steel Cage - Jimmy Jacobs vs BJ Whitmer - Supercard of Honor II **** 3/4
3. Jay Briscoe vs Mark Briscoe - FYF: Finale **** 1/2
4. Takeshi Morishima vs Samoa Joe - FYF:NYC **** 1/2
5. Briscoes vs Shingo & Naruki Doi - FYF: Liverpool **** 1/2
6. Takeshi Morishima vs Shingo - Good Times Great Memories **** 1/2
7. Fight without Honor - Nigel McGuinness vs Jimmy Rave - FYF: Finale **** 1/2
8. Austin Aries, Delirious, Claudio Castagnoli, Rocky Romero vs Susumu Yokosuka, CIMA, Ryo Saito, Dragon Kid - All Star Extravaganza III **** 1/2
9. CIMA, Shingo, Susumu Yokosuka vs Dragon Kid, Ryo Saito, Masaaki Mochizuki - Supercard of Honor II **** 1/2
10. Takeshi Morishima vs Nigel McGuinness - Fighting Spirit **** 1/4

Ranking der ROH Shows 2007 so far
1. Good Times Great Memories 10/10
2. Fifth Year Festival: Finale 10/10
3. Fifth Year Festival: Liverpool 10/10
4. Supercard of Honor II 9/10
5. Fifth Year Festival: NYC 9/10
6. The Battle of St. Paul 8/10
7. Fifth Year Festival: Philly 8/10
8. All Star Extravaganza III 8/10
9. Fifth Year Festival: Chicago 8/10
10. Fighting Spirit 8/10
11. Fifth Year Festival: Dayton 7/10

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US - Indy Tippspielsieger 2012
NFL: New England Patriots, NHL: Anaheim Ducks, NBA: Miami Heat, MLB: Boston Red Sox, Fussball: Manchester United
17-5-2014: ROH VS NJPW - "War of the Worlds" - NYC - Hammerstein Ballroom, I was there!

Old Post Posted: 16.01.2015, 00:17 Uhr
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ROH 2007

Respect is Earned

Genau wie „Wrestlemania I“ für die WWE oder aber „Barely Legal“ für die ECW gibt es bestimmte Shows, die für alle Zeit einen fundamental wichtigen und zentralen Standpunkt in der Geschichte einer Company einnehmen, ungeachtet der Qualität der Show. Während dies natürlich auch auf besondere Titelmatches oder historisch relevante Momente zutrifft, ist der erste PPV einer Liga immer etwas ganz Besonderes.
Im April gab man bei ROH bekannt, dass man einen TV PPV Deal an Land ziehen konnte und man somit die einmalige Chance hat, das beste Wrestlingprodukt der Welt einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Damit ging man finanziell zwar ein nicht unwesentliches Risiko ein, war man zu diesem Zeitpunkt doch immer noch eine Indyliga mit beschränkten Resourcen. Wie es nun mal bei Meilensteinen oft der Fall ist, ist genau so ein Risiko notwendig, um wirtschaftlich voran zu kommen. Und boy oh boy hat ROH hier eingeschlagen wie die Bombe. Innerhalb kürzester Zeit hatte man eine noch nie zuvor dagwesene Aufmerksamkeit in der Wrestlingwelt, auch von Leuten, die sich nur peripher oder gar nicht mit Indywrestling beschäftigen. Folglich hat man hier wohl einen der wichtigsten Schritte der ROH Geschichte getan.
Auch vom Personal her eine ganz besondere Show, da hier nicht nur ROH Ikone „American Dragon“ Bryan Danielson sein großes Comeback nach seiner Schulteroperation feiert, sondern mit KENTA und Marufuji zwei weiterer Hochkaräter ihre Rückkehr feiern nach monatelanger Abwesenheit.
Vom Format her unterschied sich dieser PPV von heutigen live TV PPVs insofern, als ROH die Show bereits im Mai tapte und zwei Stundern der Show dann zwei Monate später als PPV ausstrahlte. Die restlichen Matches der Show des 12. Mais 2007 in New York wurden schließlich als Bonusmatches auf die DVD gepackt. Im Unterschied zu kommenden PPVs wechselten bei der live Show die DVD und die PPV Matches ab, sodass kaum ein Unterschied zum normalen Ablauf einer ROH Show entstand. Was sich jedoch sehr wohl unterschied von der gewöhnlichen ROH Show war die Card. Denn diese gab man vor dem Event nicht bekannt, sodass die New York Fans gezwungen waren auf gut Glück Karten zu kaufen und zu hoffen, dass ROH sich etwas Besonderes für den PPV überlegt hat. Und das, kann man wohl zweifellos behaupten, ist ihnen mehr als nur gelungen.

Bonus Matches:

Tank Toland vs Brent Albright
Das Duell der beiden WWE-rejects. Ich hatte hier einen katastrophalen Autounfall eines Matches erwartet und war hier tatsächich sehr überrascht, wie unterhaltsam das Match war. Niemand wird dieses Match länger als ein paar Tage in seinem Gedächtnis abspeichern, dazu gibt es viel zu viele wichtigere Aspekte, die man sich im Bewusstsein halten muss. Aber die beiden haben tatsächlich ein Actiongefülltes Match abgeliefert mit hohem Tempo und kaum down-time. Den beiden kommt natürlich die kurze Matchzeit zugute, sowie die Tatsache, dass wirklich jede einzelne Aktion des Matches gescripted war. Das bestätigt meine Annahme, dass Albright jemand ist, der ein fixes Formula braucht, nachdem er arbeiten kann. Sobald er in längeren Matches dazu gezwungen ist ein Match zu führen geht das Match normalerweise den Bach runter. Während Toland immer schon ein hoffnungsloser Fall war, kann Albright in solch kurzen Matches mit seiner Power und seiner körperlichen Präsenz punkten. Niemals im Leben hätte ich diesem Match eine Chance gegeben eine höhere Wertung als zwei Sterne zu erreichen. Auch wenn das Match immer noch unterdurchschnittlich und nicht denkwürdig war, so hat mich das ganz gut unterhalten.
** ¼

Davey Richards vs Erick Stevens
Dieses Match ist der beste Beweis dafür, dass es eine sehr gute Strategie war seitens ROH nicht vorher festzulegen, welche Matches es auf den PPV schaffen und welche nicht, sondern erst später zu entscheiden. Das hat hier bei diesem Match den Effekt erzeugt, dass die beiden sowas von extrem motiviert waren, dass hier ein echt tolles, stiffes und sehr intensives Match ohne große narrativen Elemente entsteht. Man darf nicht außer Acht lassen, dass dies anno 2007 für beide die wohl größte Chance ihrer Karriere war: Es auf einen national ausgestrahlten PPV zu schaffen war im Jahre 2007 noch etwas, was undenkbar war für Indywrestler.
Diese Motivation führt zu diesem tollen high intensity Match, das begeistern konnte mit high impact spots, sehr stiffer Matchführung und einem mitreißenden Tempo, wobei zu keiner Sekunde Langeweile aufkommt. Wer nur die PPV Version kennt sollte sich zumindest dieses Match anschauen, ich persönlich hätte dieses Match, Strong/Delirious vorgezogen. Auf der anderen Seite muss man jedoch anmerken, dass dieses Match schon sehr spot orientiert ist und eigentlich kaum Anstalten macht, eine story im Ring zu erzählen. Das dürfte dann wahrscheinlich auch den Ausschlag gegeben haben, dass man sich für Strong/Delirous entschied. Zudem waren die fighting spirit spots bei so einem Match vielleicht etwas Fehl am Platz. Trotz allem ein spektakuläres und mitreißendes Midcard Match, das nur durch die mangelnden narrativen Elementen und dem etwas zu häufigen no-selling leicht nach unten gezogen wird.
*** ¼

Sara Del Rey vs Daizee Haze
Das Match fing wirklich sehr bescheiden an, weshalb ich bereits die Befürchtung hatte, dass die beiden sich vielleicht schon etwas zu oft im Ring gegenüber gestanden sind, um hier noch etwas Neues zu zeigen. Auch wenn man in der Tat nicht in der Lage war, dieser Paarung neue Aspekte abzugewinnen, so konnte mich die Schlussphase zumindest soweit unterhalten, um das Match positiv zu bewerten. Es ist zwar qualitativ hinter einigen vorhergehenden ROH Matches der beiden einzuordnen (von SHIMMER möchte ich gar nicht sprechen), aber vor allem die Schlussphase dieses 6 Minuten Matches ist wrestlerisch einwandfrei exekutiert und liefert einige nette near falls und schöne spots. Somit schafft man es die etwas langatmigen Phasen zu Beginn vergessen zu machen und kann schlussendlich doch noch ein solides Match abliefern. Gab auf jeden Fall schon bessere Matches zwischen den beiden, aber ein solides Damenmatch, das Lichtjahre besser ist, als das was die Mainstream promotions zu dieser Zeit in der female division ablieferten.
** ¼

4-Way Tag Team Scramble
Pelle Primeau & Mitch Franklin vs Irish Airborne vs Jimmy Rave & Adam Pearce vs Kevin Stehen & El Generico
Steen und Generico sind hier unfassbar over. Gott sei Dank hat sich Gabe dafür entschieden, die beiden permanent als Team zu verwenden und zudem als reguläre roster members. Während der Eindruck entstehen könnte, dass die anderen drei Teams nur als drei jobber Teams fungieren, möchte ich doch zumindest anmerken, dass alle drei Team einen sehr wertvollen Beitrag zum Match liefern. Die Underdogs Franklin und Primeau bieten hier nicht nur eine sehr starke Leistung, sondern geben dem Match auch eine narrative Note, durch die Andeutungen des großen Upsets gegen Ende des Matches. Irish Airborne liefern hier die highflying spots und schaffen es dieses Mal sogar mal keinen spot zu botchen. Gibt es bei den beiden auch nicht so oft. Die beiden top Heels Pearce und Rave fügen ihre old school heel Strategien dem Match bei, wobei vor allem Pearce vielleicht für das Highlight des Matches sorgt. In Anspielung auf die konstanten „Repo-Man“ Chants der New Yorker crowd in den letzten paar Monaten, packt er während des Matches doch tatsächlich eine Repo-Man-Maske aus und setzt sich selbige auf, was auch sogleich mit frenetischem Jubel quittiert wird.
Vom Match selbst sollte man sich aber nicht allzu viel erwarten. Zum einen beträgt die Matchzeit in etwa 8 Minuten, weshalb es nicht möglich ist, dem Match einen schönen Aufbau zu geben. In diesen acht Minuten brennt man jedoch alles in Sachen spots und bumps ab, was in so einer kurzen Zeit machbar ist. Bedingt durch die scramble rules ist so eine Realisierung dieses 4-Way Tag Matches auch absolut legitim und beschert der New York crowd ein sehr unterhaltsames, actionreiches Spotfest. Des Weiteren ist aber auch das Booking richtungsweisend für kommende Ereignisse in der Tag Team Division, weshalb man das Finish auch lobend erwähnen sollte.
Eines der besseren Scramble Matches, dessen beeindruckende spots botchlos ausgeführt werden und dessen Teilnehmer allesamt ihre Rolle perfekt ausüben. Ein gutes Popcorn Match für zwischendurch.
***

PPV:

1. ROH Championship
Takeshi Morishima vs BJ Whitmer
Was für ein mutige Entscheidung das ROH Titelmatch gleich als Opener zu booken, und dann noch in einem 3 Minuten dauernden Squash. Die Bezeichnung Squash ist jedoch nicht ganz angebracht, da Whitmer hier sogar sehr viel an Offense unterbringen kann. Von diesem Standpunkt erreichte dieses Match genau zwei Ziele: erstens den Fans einen explosiven Opener zu liefern, dass die fans in attendence gleich mal richtig zum Kochen bringt und aber auch Morishima für die Fans, die mit dem ROH Produkt nicht vertraut sind, als die dominante und zerstörerische Dampframme zu etablieren, die er darstellen soll. Beide Ziele wurden vollends erfüllt. Des Weiteren diente dieses Match dazu den Main Event aufzubauen, sowie die große Rückkehr von Danielson gleich zu Beginn der Show zu bringen. Anhand der ohrenbetäubenden Reaktionen, als Danielson die Arena betritt, kann man schlussfolgern, dass man hier eine sehr gute Booking Entscheidung getroffen hat.
Das Match selbst ist ein absoluter Wrestlingsprint, der innerhalb von drei Minuten eine Unzahl an high impact Aktionen auspackt und dadurch die Fans gleich richtig auf Temperaturen bringt. Wrestlerisch ist das ganze natürlich einfach zu kurz für eine höhere Wertung. Dazu fehlen hier einfach Aufbau, storytelling und andere Faktoren, die einhergehen mit der Menge an Zeit, die zwei Kontrahenten zur Verfügung steht. Das was die beiden in den drei Minuten jedoch zeigen, kann sich absolut sehen lassen. Am Ende des Matches sieht Whitmer trotz allem nicht schlecht aus, während Morishima als das unschlagbare Monster etabliert wurde. Zusätzlich diente dieses Match und das anschließende Segment dazu der PPV Welt und den unerfahrenen Fans die Topleute von ROH markant in Szene zu setzen. Mission accomplished!
**

2. Rocky Romero vs Naomichi Marufuji
Naomichi Marufuji macht hier seinen ersten Auftritt in einem ROH Ring seit Sommer 2006 bei „Glory by Honor V Night 2“. Damals verteidigte er seinen GHC Heavyweight Championship gegen Nigel McGuinness. Heute darf er gegen ein Mitglied der No Remorse Corpse ran.
Ein herausragendes Match als erstes vollwertiges Match des PPVs. Wie zu erwarten war ergänzt sich Romeros kick-basierter Stil perfekt mit dem japanischen Stil, hier repräsentiert von Marufuji. Bei Marufuji ist es auch immer eine Frage der Motivation, ob das Match gut wird. Ohne Frage war Maurufuji einer der besten jr. Heavyweights der Welt, das zeigt er auch wenn er motiviert ist. Im Gegensatz zu einem KENTA gibt es jedoch immer wieder Matches, in denen er nicht ganz mit der notwendigen Motivation in ein Match geht, worunter dieses dann etwas leidet. Hier war Marufuji top motiviert und das Resultat ist ein sehr starkes Match.
Das Match ist wunderbar aufgebaut und besticht vor allem mit dem ersten und letzten Drittel. Das erste Drittel kann mit dem ultraschnellen, technisch hochwertigen Chainwrestling und Konterwrestling, dessen beide fähig sind zu zeigen, glänzen. Somit wird dem casual Fan auch sehr gut vor Augen geführt, was man bei ROH erwarten kann. Das letzte Drittel ist dann eine intensivere Realisierung dieses technischen Wrestlings, gespickt mit tollen Kontern und extrem stiffen kicks und strikes, sowie einer Verflechtung der im zweiten Drittel aufgebauten story und dem tollen Wrestling der beiden.
Während der zweite Teil des Matches essentiell wichtig ist für das brillante storytelling, so geht hier etwas der Schwung verloren und einige der heat Segmente funktionieren nicht ganz so. Das liegt auch etwas daran, dass hier der face den Großteil dieses zweiten Drittels des Matches dominiert, und dadurch die crowd auch etwas leiser wird. Was die beiden jedoch in diesem Teil machen ist Psychologie vom allerfeinsten: Die Art und Weise, wie beide eine Schwachstelle beim Gegner ausmachen und sich auf diese stürzen wie ein Raubtier, das Beute wittert, ist schon sensationell gut. Leider generiert dieses mattenbasierte Drittel einige schleppende Momente. Zudem muss man auch erwähnen, dass Romero im Finish das bearbeitete Bein nicht gut sellt und somit vieles des tollen legworks von Marufuji zunichte macht.
Diese beiden Faktoren bewahren dieses Match davor ein absoluter Showstealer zu sein. Ansonsten jedoch ein sehr starkes jr. Heavyweight Match, in welchem beiden sehr gut harmonieren und sowohl technisches Wrestling, aber auch intensive, kicklastige strike exchanges darbieten. Dazu das wunderbare storytelling und die tolle in-Ring Psychologie, die ergänzt wird von einem aufregenden Finish. Richtig geiler Start in den PPV!
*** ¾

3. ROH Tag Team Championship
Briscoes vs Matt Sydal & Claudio Castagnoli
Was für ein absolute überragendes Tag Team Match, das dem Main Event die Show stehlen sollte. Genau so holt man sich neue Fans, indem man Dinge zeigt, die man in keiner anderen promotion der Welt zu sehen bekommt: fast-paced, technisch herausragendes, atemberaubendes Tag Team Wrestling. Man könnte vermuten, dass Sydal und Castagnoli es nicht schaffen als kohärente Einheit zu funktionieren. Doch würde man nicht wissen, dass die beiden hier zum ersten Mal gemeinsam als Team im Ring standen, würde man glauben die beiden sind schon seit Jahren ein Tag Team. Was die beiden hier an innovativen und höchst beeindruckenden Double Team Aktionen abgeliefert haben, war schlichtweg großartig und versetzte auch das loyale Standard ROH Publikum in einen Zustand der Ekstase und des Staunens. Wenn man diese Ausnahmeleistung von Sydal und Castagnoli dann mit den MVPs von ROH verbindet, die so gut wie jede Show das Match of the Night abliefern kommt so ein magisches Tag Team Match heraus.
Im Gegensatz zum Marufuji/Romero Match funktioniert die heat Sequenz gegen Sydal hier sehr gut, wird aber auch kurz genug gehalten, um keine schleppenden Momente aufkommen zu lassen. Das ist wohl das Hauptmerkmal dieses Matches und sicher ein bedeutender Grund für diese frenetische Rezeption des Live-Publikums: Das Match liefert wirklich ununterbrochen Tag Team Wrestling der Extraklasse, sei es zu Beginn mit tollen wrestlerischen Einlagen oder der explosiven Mischung an high flying, high impact moves, spektakuläre double team moves, spannende near falls und das ohne den Zuseher auch nur eine Sekunde zum Durchatmen zu lassen. Was dieses Match dann über den normalen Standard der großartigen Briscoes Matches hebt ist die Tatsache, dass man trotz all dem Chaos wirklich konstant auf den legal man achtet, und somit das Gefühl erzeugt, das alles was im Match passiert auf den Endzweck des Sieges hinarbeitet und nicht just for the sake of it rausgehauen wird.
Ein weiteres geniales Detail, das dieses Match über andere Briscoes Matches hinaushebt, ist die Tatsache, dass man hier nicht in einen Finisher-Kickout Overkill verfällt. Beide großen Near-falls nach den respektiven Finishern von Sydal und Castagnoli werden jeweils durch den anderen Briscoe unterbrochen, was beiden Finishern ihre Glaubwürdigkeit bewahrt. Die Tatsache, dass bei dieser hohen Anzahl an athletischen anspruchsvollen und zum Teil innovativen Aktionen wahrhaftig alle Aktionen gelungen ausgeführt sind, grenzt schon an ein Wunder und ist ein weiterer Grund dafür, warum dieses Match eine so hohe Wertung verdient.
Dieses Match ist alles, was man von Tag Team Wrestling erwarten kann und hat sicher dazu beigetragen, dass einige derer, die hier ihre erste ROH Show sahen bei ROH dabei geblieben sind. Bis zum Ende des Jahres stellte dies nicht nur das zweitbeste Tag Team Match des Jahres dar, sondern auch eines der zehn besten ROH Matches des Jahres. Ein Match, das man wirklich gesehen haben muss!
**** ¾

4. Delirious vs Roderick Strong
Hier haben wir das erste und einzige Match des Abends, dem eine Geschichte zugrunde liegt, die nicht erst beim PPV geschaffen wurde. Das Match geht auf das FIP Championship Match der beiden bei „Fifth Year Festival: Philly“ zurück, als sich Delirious während des Matches eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte und Strong Delirious nicht nur besiegte, sondern im Anschluss an das Match, gemäß der No Remorse Einstellung von Strong, mit einem Gibson Driver auf das guardrail außer Gefecht setzte. Seitdem sinnt Delirious auf Rache und hat bereits bei einigen Shows die Gelegenheit bekommen diese Vergeltung zu realisieren, jedoch ohne Erfolg. Die weiteren Angriffe der No Remorse Corpse gegen Delirious in den folgenden Monaten machten hier dieses Grudge Match notwendig.
Ein weiteres sehr gutes Match, das die Zuschauer für die gesamte Matchdauer unterhalten kann und dabei langjährigen ROH Fans eine ganz neue Seite dieser Fehde zeigen konnte. Statt der typischen Strong Dominanz, die diese Fehde bestimmt hat, ist es hier Delirious der große Teile des Matches bestimmt und somit den Eindruck erweckt, als würde er seine Rache endlich bekommen. Dass Strong nach all diesen Attacken doch noch mit einer teuflischen Aneinandereihung an signature moves den Sieg holen konnte zögert diesen feel good moment noch etwas hinaus und führt die Fehde fort, was durch die Ereignisse nach dem Pinfall noch verstärkt wird.
Gerade bei Delirious hab ich bei längeren Matches immer die Angst, dass die Matches etwas langatmig werden können, da er sehr oft dazu neigt sehr repititive Muster in längeren Matches zu verwenden, die signifikante Schwachpunkte seines Wrestlings sind. Hier geht man aber über die volle Distanz ein hohes Tempo, ohne aber die story des Matches zu vernachlässigen. Auch wenn diese gut umgesetzt wurde, so bin ich doch etwas enttäuscht, dass man hier die grudge Aspekte dieser Fehde eigentlich kaum aufgreift. Dadurch fehlt dem Match das emotionale Investment, das es erzeugen hätte können.
Trotz dessen ein sehr gutes Match mit hohem Tempo, tollem storytelling und einigen schönen spots.
*** ¼

5. Takeshi Morishima & Bryan Danielson vs KENTA & Nigel McGuinness
Nachdem dieses Match in einem Segment zu Beginn der Show und einem weiteren in der Mitte der Show aufgebaut wurde, treffen hier zwei der besten worker Japans auf zwei der besten worker Amerikas. Da man sich jedoch entschieden hat Danielson als heel zurückzubringen, teamt dieser hier mit dem ROH Champion gegen seine ehemaligen Rivalen Nigel McGuinness und KENTA. Zudem hat Morishima bereits Erfahrung mit seinen Gegnern, waren doch bereits beide in der Position ihn um den ROH Championship herauszufordern, wobei beide jedoch scheiterten.
Ein großartiges PURO-Style Match und würdiger Main Event des ersten ROH PPVs. Das kommt dabei raus, wenn man vier der besten Wrestler der Welt des Jahres 2007 in einen Ring stellt. Das Match bleibt zwar hinter dem ROH Tag Team Championship Match, kann aber absolut als Main Event dieser Show überzeugen. In Abgrenzung zum ersten Tag Team Match funktioniert dieses Match auf einer ganz anderen Ebene, als besagtes Match. Während ersteres ein actiongeladenes, temporeiches und spotlastiges Match zweier echten Tag Teams ist, fungiert dieses Match eher als Aufeinandertreffen der vier besten Wrestler des ROH rosters. Ergo bekommt man hier auch keine double teams oder elaborierte Tag Team Strategie zu sehen. Viel mehr bekommt man das Gefühl, dass man eine Abwechslung von vier verschiedenen singles Matches zu Gesicht bekommt. Je nachdem welche zwei Kontrahenten im Ring stehen bekommt man ein anderes Match-up der Extraklasse zu sehen. Und genau hier kommt das großartige storytelling ins Spiel.
Aufgrund der Tatsache, dass man hier ganz klar die individuellen Match-ups in den Mittelpunkt stellen will, funktionieren die vielen Referenzen aus vorherigen Matches umso besser. Besonders bei Morishima sind die Matches gegen Nigel und KENTA noch frisch in den Erinnerungen der Fans, was man sich zunutze macht, um einige sehr feine Anspielungen in das Match einzubauen. Noch besser funktionieren jedoch die großen Begegnungen von Danielson gegen seine alten Rivalen im Match. Der Stand-off, sowohl bei Danielson/Nigel, als auch zwischen KENTA und Danielson lassen echt Gänsehaut aufkommen und bringen sofort die vorhergehenden Matches in Erinnerung. Insbesondere die KENTA/Danielson exchanges am Schluss mitsamt seinen stiffen strikes und atemberaubenden Kontersequenzen sind pures Gold wert und heben das Finish dann noch ein Stück empor.
Einzige Schwäche des Matches ist wohl die Anfangsphase, da man eine Zeit lang braucht, um eben jene vier Match-ups aufzubauen, und typische Elemente wie Tag Team Strategie, Tag Team Psychologie oder double teams fehlen.
Ein stiffes Match von vier großartigen Wrestler, die hier alles auspacken, was sie in ihrem Arsenal haben, um den ersten PPV siegreich zu verlassen. Dabei stichen vor allem das storytelling, sowie das großartige Finish als Highlights heraus. Einzig die mäßige Anfangsphase verhindert hier eine noch höhere Wertung.
**** ¼

Fazit: Was für ein überragendes Debüt on PPV für ROH. Man hat hier einen tollen PPV geliefert, der all das für was ROH steht akzentuiert und somit auch casual fans einen ersten Eindruck bekommen von ROH und seinen Werten und Idealen. Ohne jede Frage eine der besten Shows des Jahres und zu diesem Zeitpunkt der eindeutige PPV des Jahres, der die Shows der Mainstream Promotions alt aussehen lässt. Bis auf den sehr kurzen Opener hat man hier non-stop Action und Unterhaltung geboten, wobei man von fünf Matches zwei über *** und gleich zwei über ****, wobei eines ein absoluter MOTYC ist, bieten konnte. Man hat neben tollem Wrestling auch storylines weitergeführt und gleichzeitig die wichtigsten Charaktere der Liga einem breiten Publikum sehr anschaulich näher gebracht.
Zwar ganz knapp hinter „Fifth Year Festival: Finale“ und „Good Times Great Memories“, dennoch eine nahezu perfekte Show, die bis zum Jahresende unter den besten Shows des Jahres bleiben sollte. Das Perverse daran ist, dass der zweite und dritte TV PPV diesen PPV sogar noch übertreffen sollten. Monstershow!

Rating: 10/10


Top 10 ROH Matches 2007 so far
1. Briscoes vs Murder City Machine Guns - Good Times Great Memories *****
2. Steel Cage - Jimmy Jacobs vs BJ Whitmer - Supercard of Honor II **** 3/4
3. Briscoes vs Matt Sydal & Claudio Castagnoli - Respect is Earned **** 3/4
4. Jay Briscoe vs Mark Briscoe - FYF: Finale **** 1/2
5. Takeshi Morishima vs Samoa Joe - FYF:NYC **** 1/2
6. Briscoes vs Shingo & Naruki Doi - FYF: Liverpool **** 1/2
7. Takeshi Morishima vs Shingo - Good Times Great Memories **** 1/2
8. Fight without Honor - Nigel McGuinness vs Jimmy Rave - FYF: Finale **** 1/2
9. Austin Aries, Delirious, Claudio Castagnoli, Rocky Romero vs Susumu Yokosuka, CIMA, Ryo Saito, Dragon Kid - All Star Extravaganza III **** 1/2
10. CIMA, Shingo, Susumu Yokosuka vs Dragon Kid, Ryo Saito, Masaaki Mochizuki - Supercard of Honor II **** 1/2


Ranking der ROH Shows 2007 so far
1. Good Times Great Memories 10/10
2. Fifth Year Festival: Finale 10/10
3. Respect is Earned 10/10
4. Fifth Year Festival: Liverpool 10/10
5. Supercard of Honor II 9/10
6. Fifth Year Festival: NYC 9/10
7. The Battle of St. Paul 8/10
8. Fifth Year Festival: Philly 8/10
9. All Star Extravaganza III 8/10
10. Fifth Year Festival: Chicago 8/10
11. Fighting Spirit 8/10
12. Fifth Year Festival: Dayton 7/10

--------------------
US - Indy Tippspielsieger 2012
NFL: New England Patriots, NHL: Anaheim Ducks, NBA: Miami Heat, MLB: Boston Red Sox, Fussball: Manchester United
17-5-2014: ROH VS NJPW - "War of the Worlds" - NYC - Hammerstein Ballroom, I was there!

Old Post Posted: 18.01.2015, 20:12 Uhr
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STARDOM “New Year Stars 2015″, 11.01.2015 (NicoNico)
Shin-Kiba 1st Ring, Tokyo
290 Fans - No Vacancy


1. Dragonita vs. Kyoko Kimura [*1/4]
2. Hatsuhinode Kamen vs. Takumi Iroha [*3/4]
3. Act Yasukawa & Heidi Lovelace vs. Hudson Envy & Kris Wolf [**1/2]
4. Io Shirai vs. Momo Watanabe [**]
5. Act Yasukawa, Koguma & Nanae Takahashi vs. Mayu Iwatani, Reo Hazuki & Yoshiko [***]

Im Opener darf sich Kimura mit der jungen Dame rumschlagen und jung trifft es hier auch ganz gut, denn Dragonita wirkt ziemlich unsicher im Ring. Ein Huracánrana sieht unglaublich mies aus, so dass es sogar Gelächter im Publikum gibt. War alles andere als schön. Ich mag Iroha und ihre ernste Sichtweise im Ring, der komplette Gegenteil ist Hatsuhinode und so sieht das denn auch aus. Das passt absolut nicht zusammen, auch wenn beide miteinander umgehen können. Die kleinen Comedy Spots sehen bei Iroha, egal wie man es dreht, einfach dumm aus. Wo die ersten beiden keine Freude in mir auslösen konnten, schaffte es das Tag Match. Das Team funktionieren fast auf Anhieb. Ausgezeichnete Länge, bei der es zu keiner Sekunden langeweilt, weil hier beide Teammitlgieder ein richtig aktiver Teil vom ganzen sind. Envy hat gleich einen starken Eindruck hinterlassen, das Lob vor der Tour war nicht umsonst.
Momo, die erst im November letzten Jahres debütierte, darf sich im neuen Jahr an Io Shirai versuchen. Tendeziell sind alle Single Matches mit Io Shirai schon mal mindestens Befriedigend und auch hier schafft sie es, aus dem Rookie etwas zuzaubern, was nicht allzu vielen in der Szene gelingt. Wenn du zeitweie das Gefühl hast, der Rookie könnte das quasi Ace einer Promotion schlagen, haben die Akteure vieles richtig gemacht. Bin erstaunt zu was Watanabe bereits fähig ist. Der Main Event war wie erwartet das beste Match. Die Ruchlosigkeit mit der Yoshiko ihre Arbeit verrichtet erinnert doch stark an die Big Women der 90er. Koguma und Hazuki geben sichs richtig und ich bin erstaunt über die technische Fähigkeit von beiden, besonders Hazuki beeindruckte mich. Yasukawa, als Ersatz für die verletzte Hojo ins Match gekommen, spielt hier eine besondere Rolle - ihre alte inform vom Missbrauch der eigenen Kollegen um den Gegner abzufertigen. Sei es Nanae, die einen Elbow gegen Iwatani in der Ecke zeigt und von Act gegen Mayu gedropkickt wird, sei Koguma die ihr im steht. Da wird gleich für die Zukunft aufgebaut.

Fazit:
Anständige Houseshow von Stardom. Opener enttäuschend, Kamen ist derbe Geschmackssache, Tag Match besser als, genau wie Io gegen einen Rookie und dann topt der Mainer alles. Entspannte Show mit interessanten Ansätzen.

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ARSION "Star Gold 2012", 04.11.2002 (Samurai! TV)
Korakuen Hall, Tokyo
1,050 Fans


1. Megumi Yabushita vs. Reina Takase [**1/2]
2. La Malcriada vs. baby A [*3/4]
3. Bionic J & Lioness Asuka vs. Rie Tamada & Takako Inoue [**1/2]
4. Carol Midori vs. GAMI [**1/4]
5. Mariko Yoshida & AKINO vs. Michiko Omukai & Ai Fujita [***3/4]

Eine Veranstaltung die mit einem Megumi Yabushita Match beginnt, beginnt nie schlecht. Das Satz bewährte sich schon immer. Leider ist der Start leicht geklippt, denn steht Yabushita in einem Singles Match, wird es harte Submission Moves geben. Ihr Spezialität entfaltet sich je mehr du siehst, aber es waren lediglich 2 von 10 Minuten weg. Immer schön wie glaubwürdig sie Subs ansetzen kann. Allgemein meiner Meinung nach etwas Underrated als Wrestlerin. Als nächstes gibt es Chefin von Cat Panic Entertainment im Ring. Ihre Gear ist schlecht. Mit Kätzchenmaske und passenden Schwanz a la Jun Kasai könnte ich ja leben, aber dann ein übergroßes weißes T-Shirt mit der Aufschrift "La Malcriada" zerstört alles was eventuell mal da war. Beste Backyarder Optik. Erneut die ersten zwei Minuten geschnitten. Die heutige Aki Kanbayashi ist ihrer Gegnerin körperlich klar überlegen, was sich allerdings nur dabei auswirkt, wenn sie baby A Moves kontert. Highlighst sucht man vergebens. Auch Match #3 ist schon wieder der Anfang weg geclippt. Verstehe das nicht wenn die Show zwei Stunden gehen soll und auch dieses Match nur knapp 10 Minuten dauerte. Inoue/ Tamada sind als Face Team fast schon traditionell körperlich leicht unterlegen und müssen viel arbeiten um Big Moves durchzubekommen, denn darum dreht es sich: Big Moves die den Sieg bringen sollen. Die Cousine von Reggie Bennett und AJW Veteranin Yokota wollen den anderen AJW Rookies kaum Chancen lassen. Unglaublich aber wahr, selbst hier würde der neutrale Zuschauer nicht sehen, dass Inoue 88 und Tamada 91 bei AJW debütierten. Besonders Takako konnte durch ihre Optik schon immer den Zuschauer täuschen.
GAMI war schon 2002 nicht ganz normal und so durfte es auch dieses Match nicht werden. Ein Abdominal Stretch wurde bis in die letzte Zuschauerreihe verlängert, ein Anfangs kleiner Crowdbrawl endete mit Stühlen im Ring und als Midoris Sieg nur noch eine Frage der Zeit ist, geht es nahe einen 15 Minuten Time Limit Draw. GAMI war nie die Wrestlerin schlechthin, aber solch eine Struktur im Match kam ihr immer sehr entgegen. Die Paarung zum Finale funktionierte 2002 auf täglicher Basis. Mariko Yoshida, die Coolness in Person, ist so unglaublich toll auf der Matte, dass es dafür kaum Worte gibt. Sie muss sich echt zusammenreißen um Fujita und Omukai nicht zu zerreißen am Boden. Dazu kommt der blanke Hass zwischen ihr und Michiko, was sehr sehr realistische Action gibt, die stellenweise an wilde Catfights erinnert, nur man schlägt sich derb in die Fresse. Fujita und AKINO versuchen sich mit High Flying zu überbieten und das sogar ziemlich sauber. Hab ich schon erwähnt wie cool Yoshida auf der Matte ist? Zwei mal sah es sogar aus, als wenn Omukai gleich Ohnmätig wird weil Mariko im Shootfighting Stil ansetzt. Jede Sub wird ausgepackt, jeder Move bringt nicht den Sieg, also werden Knee Strikes ins GESICHT gedonnert das Shinsuke Nakamura nur erblassen würde.

Fazit:
Abgesehen von dem zweiten Match ein guter Event. Zum Anfang auf der Matte, in der Mitte um die fetten Moves, dann wirds wild und zum Schluß gibts alles auf einmal. Herrausragender Mainer der doch aufgrund des wenigen Contents von Arsio Shows als "Must See" Material durchgeht. Insgesamt gibt es ~1 Stunde Wrestling ne Stunde Berichte zur Veranstaltung.
ps. Mariko Yoshida

STARDOM auf Daily Motion und ARSION auf YouTube.

Beitrag editiert von Dingo am 19.01.2015 um 00:02 Uhr

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STARDOM "Year End Climax 2014", 23.12.2014 (Samurai! TV)
Korakuen Hall, Tokyo
1,230 Fans
- No Vacancy

1. Momo Watanabe vs. Reo Hazuki
2. Act Yasukawa vs. Chris Wolf
3. 6-Way Scramble Match: Hatsuhinode Kamen vs. Kaori Yoneyama vs. Kellie Skater vs. Koguma vs. Kyoko Kimura vs. Mystique
4. Miho Wakizawa Retirement Match: Miho Wakizawa, Manami Toyota & Genki Horiguchi H.A.Gee.Mee!! vs. Io Shirai, Mayu Iwatani & Masaaki Mochizuki [**]
5. World of Stardom Title: Yoshiko (c) vs. Saki Akai [*1/2]
6. Goddesses of Stardom Titles: Nanae Takahashi & Kairi Hojo (c) vs. Takumi Iroha & Risa Sera [***1/2]

Opener wurde auf sinnlosestes zusammen geclippt. 45 Sekunden von 5:12 Minuten sind zu sehen. Das nächste Match hat man zwar nur halbiert, aber selbst dazwischen nochmal geschnitten. Einzig die große Platzwunde bei Wolf bleibt in Erinnerung von den 2:30 Minuten. Von den knapp 9 Minuten im nächsten Match gab es nur 3 zu sehen, was natürlich auch hier keine Bewertung zulässt. Das Retirement Match von Wacky kommt natürlich komplett daher und enthält vile tolle Szenen, die wie erwartet zwar die Ensthaftigkeit anzweifeln lassen, aber wen interessierst es bei dem Line Up. Den Leuten in der Halle hats auch gefallen, nur das Ende kommt etwas abrupt daher.
Das World Title Match ist eher Promotionzwecken geschuldet, denn solange Akai noch hot ist - und das in doppelter Hinsicht - wird sie auch von Stardom genutzt und da ist das Problem: Sie wird eben nur dafür genutzt. Yoshiko ist ihr in allen belangen überlegen, nur macht man nicht allzu viel daraus. Ich erinnere mich noch wie Yuzuki Aikawa fast schon vergewaltigt wurde von Nanae Takahashi. Akai wurde durch Promo Arbeit etwas aufgebaut und hätte ich wunderbar den armen kleinen Underdog spielen können, aber macht mans? Nein, es wird versucht eine ernste Title Defense zu liefern und das wirkt bei den beiden manchmal gezwungen. Das es dann nur knapp 11 Minuten werden sagt alles aus. War ich enttäuscht durch das scheiß geclippe, umso mehr strahle ich nach dem Main Event. Bockstarkes Match das mit jeder verstrichenen Minute besser wird und du weißt einfach nicht für wen du sein sollst. Auf der einen Seite die wahrscheinlich zukünftigen Aces von Stardom (Iroha) und Ice Ribbon (Sera) und auf der anderen Veteranin Takanashi und ihre mögliche Nachfolgerin Hojo, die auch wieder Moves frisst als wenn es etwas alltägliches wäre. Modernes Joshi Pro Wrestling wie aus dem Handbuch mit einem völlig offenen Ende.

Fazit:
Die ersten drei Matches dienen nur damit man ein Blick auf die Leute bekommen und Koguma im dritten ihren Spot. Retirement Match bietet das bestmöglichste aus dieser Paarung. Der Comedy Part der Show. Der geborene Heel gegen das Idol ist nicht so schlecht wie erwartet, nur in meinen Augen völlig falsch aufgezogen. Der Mainer reißt es raus und jeder (Joshi) Puro Fan kann sich den geben.

Ps. Daily Motion hat es.

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Old Post Posted: 25.01.2015, 00:08 Uhr
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