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Dingo ist offline Dingo
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Gibt es überhaupt ein Ricky Fuji Singles Match, bei dem selbiger richtig stark ist? Für mich war er eine ewige Plage, jemand den ich nie sehen wollte, weil er absolut 0,0 Reaktionen in mir auslöst.

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Joshiresu - German Joshi Database ~Work in Progress~
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Old Post Posted: 12.07.2014, 22:43 Uhr
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#DemBoys ist offline #DemBoys
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RoH Champions vs. Allstars - 14.01.2011

Roderick Strong vs Christopher Daniels
Match startet zufällig weil sich zunächst die beiden Protagonisten des Main Events was zu sagen haben. Kurzweiliges Match, was auch bedingt durch die Eingriffe, den Main Event hypen soll. Ganz okay, mehr aber nicht.

The Bravado Brothers vs Andy Ridge & Grizzly Redwood
Mit allen Beteiligten kann ich relativ wenig anfangen. Hinzu kommt, dass einiges sehr unsauber läuft. Vom Anfang an ist auch klar, dass man auf dem Moment hinarbeitet, das Mr. Leg Ridge den entscheidenen Move auspackt. Pures Skip-Material!

Mike Bennett vs Adam Cole
Schon vor 3 Jahren hatte Cole ein unglaubliches Charisma und spielt hier den smarten Babyface. Bennett ist Bennett. Wird einfach gehasst, weil er den perfekten WWE Stil und Durchschnittsakteur verkörpert, hat dafür aber ne Menge an Ausstrahlung zu bieten. Erstes gutes Match des Abends!

Homicide vs Rhett Titus
Es ist einfach schade, was aus Homicide geworden ist. Es fehlt einfach der Drive von früher. Vieles wirkt halbgar und ist mit früheren Aktionen nicht zu vergleichen. Rhett Titus agiert hier auch nur solide. Sick ist am Ende der Cut von Rhett, der nach dem Match noch mal in einer Promo deutlich zu sehen ist. Sah übel aus, gefällt mir aber. Homicide mit dem Sieg um ihn als Contender für Strongs Belt aufzubauen.

Steve Corino vs Caleb Konley
Der Caleb erinnierte von weiten an einen Light Y2J Fragt mich nicht warum, aber sah so aus. Das Match ist mehr einen Angle, um Corino als geleuterten Face rüber zu bringen, nachdem sein Protegee Steen ROH verlassen musste, nach dessen Niederlage bei Final Battle. Klappt auch ganz gut, am Ende stehen die Fans hinter Corino. Psychologie im Match ist auch klasse, weil Caleb immer wieder unfaire Aktionen bringt um Corino zu provozieren, der aber fair bleibt.

Colt Cabana vs Caprice Coleman
Comedy Match mit einigen ernsten Elementen. Nicht so mein Fall.

Kenny King vs Kyle O' Reilly
Co-Main Event kann absolut überzeugen und ist nach Cole vs. Bennett das zweite gute Match.

Eight Men Tag Team Match Champions (Strong, KoW, Daniels) vs. All-Stars (Richards, Briscoes, El Generico)
Klassisches Heel vs Face Booking mit der Ausnahme, dass im Champions Team Daniels der Face ist und sich den Heels beugen muss. Wirklich sehr durchdachtes Booking, was hier zu sehen bekommen. Vielleicht am Anfang für den ein oder Anderen zu langsam, dafür ist die Schlussphase sehr intensiv und spannend. Match of the Night!

Fazit: Durchwachsener Start ins Jahr 2011. Man merkt von vorne bis hinten, dass es nur eine C-Show ist und sehr viel Stückwert dabei ist. Als RoH Die Hard Fan wird man diese Show sicherlich in die Sammlung aufnehmen. Allen anderen würde ich eher davon abraten. ;-) Highlight ist die zweite Disc im DVD Set. Hier sieht man viele tolle Matches der American Wolves als Tag Champs (u.a. 45 Time Limit Draw gegen Black/Dragon oder Ladder War II). Diese entschädigt vollkommen und ist wirklich klasse.

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RoH - Ring of Honor Wrestling

Old Post Posted: 24.07.2014, 08:04 Uhr
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Dingo ist offline Dingo
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BJW, 15.08.2014 - Lighttube & Barbed Wire Boards: Danny Havoc, Masada vs Yuko Miyamoto, Isami Kodaka

Tolles Match. Ein wirkliches tolles Match. 15 Minuten gespickt mit brutalen Momenten und Kleinigkeiten, die manchmal den Unterschied ausmachen können. Schönes Tag Match für Death Match Neulinge, da nicht so viel Blut gibt, dafür aber ein gutes Tempo ohne große Pausen. Youtube hilft bei der Suche.

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Joshiresu - German Joshi Database ~Work in Progress~
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Old Post Posted: 09.09.2014, 13:25 Uhr
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Jetlag ist online! Jetlag
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HARD HIT “~G-GENERATION~”, 23/08/2014
Shin-Kiba 1st RING
314 Fans – Super No Vacancy


1. Yukio Kubota vs. Ayumu Honda
2. Shingo Suzuki vs. Michael Nakazawa
3. Emi Tomimatsu vs. Kaori Yoneyama
4. Shuichiro Katsumura & Toshihisa Shinomiya vs. Ryo Kawamura & Shibata
5. THE NEXT CONTENDERS 1 Day Tournament – Semi Final: Kenta Hattori vs. Hiroshi Kobayashi
6. THE NEXT CONTENDERS 1 Day Tournament – Semi Final: Koji Iwamoto vs. Kotaro Nasu
7. Atsushi Aoki vs. Takatoshi Matsumoto
8. Hideki Suzuki vs. Tomomitsu Matsunaga
9. Hikaru Sato & HARASHIMA vs. Kotaro Suzuki & Takafumi Ito
10. THE NEXT CONTENDERS 1 Day Tournament – Final: Koji Iwamoto vs. Kenta Hattori

So, und hier für die ganz harten: Hard Hit ist ein DDT-Sub-Brand, welcher bei diesem Event knochentrockenen Shootstyle ohne Strikes und ohne Rope Breaks auftischt, dazu noch rigoros gebookt. Kaum eines der Matches überschreitet die 5 Minuten-Grenze, dafür hat man mit den beiden Tags und Hattori/Kobayashi drei kleine Highlights. Katsumura und Shinomiya sind die Stars des ersteren Teamkampfs und nehmen ihre Gegner mit unerhörten, ultraschnellen "Ich verknote dich zu einer Bretzel"-BJJ-Style Submissions in die Mangel, die man so lange nicht mehr gesehen hat, wobei das Match dank Shibata (wohlgemerkt nicht DER Shibata) auch für den herkömmlichen Fan etwas verständlicher ist. Auch das zweite Tag kann überzeugen vor allem dank Takafumi Ito (und nicht Chongwen wie auf manchen Seiten behauptet) und Harashima, welcher sich mal von einer ganz anderen Seite zeigt und vielleicht der heimliche Star des Aufeinandertreffens ist. Herzstück des Events ist das One Night-Turnier, welches (um die Vorrundenmatches geclippt) leider nach dem vielversprechenden Start von Hattori und Kobayashi mit zwei belanglosen Matches verflacht. Apropos belanglos, die Kämpfe von Hideki Suzuki, Nakazawa und leider auch dem enttäuschenden Aoki (hier in einer Fake-BJJ Farce komplett mit Gis die kaum eingesetzt werden) kann man in die Tonne kloppen, gingen allerdings jeweils auch nicht länger als 3 Minuten. Insgesamt ein sehr spaßiger Event der Lust auf mehr macht und mit dem man sich selber testen kann, wie viel Wrestling man wirklich in seinem Sports Entertainment haben will.

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and wouldn't you agree about that famous tree
if no one was around it didn't fall at all
and i couldn't even care if someone had been there
when it fell and crushed them all.

Old Post Posted: 09.09.2014, 22:01 Uhr
Beiträge: 1059 | Wohnort: | Registriert seit: 22.12.2007 IP: Gespeichert | Posting ID: 7360379  
STRIGGA ist offline STRIGGA
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Die Show werde ich mir nach deinem Review auch mal anschauen. Klingt nach viel Spaß.

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ESEIRG! THAT'S GRIESE SPELLED BACKWARDS!

"If anyone complains about how today's pro wrestling isn't as good as the past and isn't watching New Japan, their opinions have no validity." ~ Dave Meltzer

Old Post Posted: 14.09.2014, 14:55 Uhr
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Friedhof Chiller ist offline Friedhof Chiller
Newzreporter

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AIW Battle of the Sexes

Ganz nette Show!
Dass ich Damen-Fights und auch manche Inter-Genter-Fights mag ist ja schon bekannt.
Dieses Konzept (die ganze Show nur Mann vs. Frau) langweilt dann doch langsam und kommt teils unglaubwürdig rüber!




Mein neues Fave-Mixed-Team:

Colin & Hania =

Beitrag editiert von Friedhof Chiller am 18.09.2014 um 02:58 Uhr

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FRIEDHOF LOVE!

Old Post Posted: 18.09.2014, 02:37 Uhr
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Dingo ist offline Dingo
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DDT Dramatic General Election 2014 Final Voting Day - Last Hope Special, 28.09.2014

KO-D Tag Team Title Match

Golden Lovers (Kenny Omega & Kota Ibushi) (c) vs. Happy Motel (Konosuke Takeshita & Tetsuya Endo)

25 großartige Minuten. War ein wirklich fettes Match bei dem sehr sehr viel richtig gemacht wurde. Auch wenn es teilweise auf Takeshita zugeschnitten war, liefert Endo hier die Performance seiner bisherigen Karriere ab. Wenn er angeschlagen zurückfightet und jetzt noch ein kleines ticken sauberer wird, ist das ganz großes Kino. Könnte so auch dicke die große Jahresshow headlinen. Natürlich wird das nie einer der großen Jr. Fights a la NJPW, dafür ist es aber dreckiger und irgendwie genauso geil.

****1/4

Purofreunde schaut rein!

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Joshiresu - German Joshi Database ~Work in Progress~
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Old Post Posted: 04.10.2014, 00:58 Uhr
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Natsu ist online! Natsu
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@Dingo

Das Match war der Wahnsinn! Takeshita & Endo sind die Zukunft! Ich finds einfach klasse, dass Takeshita die Moves von El Generico in sein Moveset implementiert hat.
Endo scheint wohl ein großer AJ Styles Fan zu sein. Da packt er einfach mal so 'nen Flying Forearm Smash, 'nen Pele Kick und den Phenomenal DDT aus!
Der German Suplex von Takeshita sah absolut sick aus! Meine Güte!

Großes Kompliment auch an Omega und Ibushi. Die beiden haben Endo & Takeshita wunderbar over gebracht. Omega hat Endo zerf***t wie sonst was.

(**** 1/4)

~ Ich hoffe, dass man Styles mal irgendwann bei DDT sehen wird. AJ Styles vs Tetsuya Endo

P.S. Dingo, falscher Thread!

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"Mein Name ist Geronimo Röder, ich wohne hier."

#BálorClub

Old Post Posted: 04.10.2014, 01:11 Uhr
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Ehrlich gesagt finde ich so etwas immer ziemlich übel, es gibt halt Aktionen die einfach zu Wrestler XY gehören und da auch da bleiben sollten. Was spricht denn dagegen was eigenes zu kreieren und ein Alleinstellungsmerkmal zu haben? Wie soetwas enden kann hat man ja teilweise an der Junior Szene gesehen wo jeder nur noch die Liger, Hayabusa und Sabu rumgesponnen ist.

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Kill
Zambrano
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Old Post Posted: 04.10.2014, 10:34 Uhr
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Du indizierst einen "Flying Forearm Smash" also ausschließlich mit AJ? Oder einen Pele? Im "Indy"-Wrestling? Von dem Punkt aus bin ich bei Wirsingwürger, Wrestler sollten Merkmale besitzen und nicht von anderen kopieren. Bringt sie nicht weiter als sie sind, da die Fans es sowieso nur als Abklatsch sehen. Man muss seinen eigenen Stil finden um Erfolg zu haben. Sonst wird man kaum aus der Masse hervorstechen.

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Old Post Posted: 04.10.2014, 11:28 Uhr
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Bei Takeshita macht das aber Sinn, da er sein Debut Match gegen El Generico hatte.

Es is ja nicht so als ob Takeshita und Endo das komplette Moveset von Generico bzw. Styles übernommen hätten. Die beiden haben noch genug andere Moves drauf, die sie ausmachen. Takeshita zum Beispiel hat einen unglaublich tollen Dropkick drauf, der fast an Okadas Dropkick rankommt. Auch hat er einen ziemlich sicken German Suplex in seinem Moveset (siehe Matchende). Ich habe niemals gesagt, dass Endo AJ Styles kopiert, man sieht nur ein paar Ähnlichkeiten. Was soll daran schlimm sein? Endo hat mich doch nicht im Match überzeugen können, nur weil er den Pele Kick, Flying Forearm Smash und so weiter ausgepackt hat. Dingo hat es ja auch gesagt, Endo hat hier die Performance seiner bisherigen Karriere abgeliefert.

Hinzu kommt, dass die beiden noch sehr jung (Takeshita ist 19, Endo 22) sind und ihr Moveset noch lange nicht ausgereift ist.

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Old Post Posted: 04.10.2014, 12:52 Uhr
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Zitat:
Original geschrieben von Wirsingwürger:
Ehrlich gesagt finde ich so etwas immer ziemlich übel, es gibt halt Aktionen die einfach zu Wrestler XY gehören und da auch da bleiben sollten. Was spricht denn dagegen was eigenes zu kreieren und ein Alleinstellungsmerkmal zu haben? Wie soetwas enden kann hat man ja teilweise an der Junior Szene gesehen wo jeder nur noch die Liger, Hayabusa und Sabu rumgesponnen ist.



Ehrlich gesagt hatte ich einen kleinen Markout als Takeshita den Generico machte und das nicht nur, als er die Moves kopierte, sondern auch dessen Bewegungen und die Kommentatoren sind mehrfach darauf eingegangen. Das war kein simples kopieren, eher ein honorieren eines Wrestlers, der doch etwas besonders ist/war mit diesem Gimmick und in Japan gut ankommt. Er war sein erster Gegner und die angesprochenen Bewegungen, das typisch für Generico war, kopierte er super. Wüsste ich es nicht besser, könnte man bei der (noch) ähnlichen Statur auch behaupten, dass Takeshita mal unter der Generico Maske steckte. Das war echt gut gemacht von ihm.

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Joshiresu - German Joshi Database ~Work in Progress~
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Old Post Posted: 04.10.2014, 17:10 Uhr
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Jigsaw ist online! Jigsaw
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Aufgrund der Tatsache, dass ich Anfang nächstes Semester meine Diplomarbeit schreiben werde, will ich wieder regelmäßiger schreiben, um eine Art Routine zu entwickeln. Da ich nicht nur wissenschaftliche Texte schreiben möchte, habe ich mir überlegt Reviews zu einem der besten Jahre von ROH zu verfassen. Da ich ohnehin häufiger re-watches von meinen Lieblingsjahren mache, passt das ganz gut rein, um mich auch wieder ans regelmäßige Schreiben zu gewöhnen.

Werde demnach in den kommenden Wochen oder Monaten (je nach den zeitlichen Kapazitäten, die mir zur Verfügung stehen) alle ROH Shows des Jahres 2007, die ich besitze reviewen. Das wären insgesamt 24 Shows. Vielleicht kann ich den ein oder anderen dazu bewegen, sich eine der alten ROH Shows anzuschaffen und womöglich auch Interesse für das aktuelle Produkt der Company wecken.

Kurze Info über meinen Review-Ansatz: Da ich der Meinung bin, dass reviews, die ellenlang das komplette Matchgeschehen schildern völlig sinnfrei sind, werden sich meine Kommentare hauptsächlich auf meine Sichtweise und Bewertung der jeweiligen Matches beziehen.

Den Anfang macht:
Fifth Year Festival: NYC

Die erste von insgesamt sechs Shows des Fifth Year Festivals, die gleichzeitig auch den erste Halt auf Samoa Joes Farewell Tour von Ring of Honor darstellt. Zudem feiert NOAH Superstar Takeshi Morishima sein lang ersehntes Debüt in einem ROH Ring.

Not Rated: Pelle Primeau vs Mystery Opponent

Niemand Geringeres als Special Attraction NOAH Import Takeshi Morishima beantwortet die open Challenge von Primeau, was in einem 8 Sekunden Squash mündet. Anschließend fordert Morishima seinen heutigen Gegner Samoa Joe auf, sofort zum Ring zu kommen. Stattdessen beruhigt Nigel McGuinness den Japaner und die Teilnehmer des ersten Matches kommen zum Ring.

Gutes Segment um Morishima als die unaufhaltbare Vernichtungsmaschine zu etablieren und einen Vorgeschmack auf den geheimen Main Event der Show zu liefern.

1. Adam Pearce vs Delirious

Die Fehde der beiden geht bereits zurück auf den Heelturn Cornettes gegen Homicide, der damit endete, dass Pearce dessen Leibwächter wurde und dem im Jahr 2006 zum Publikumsliebling aufsteigenden Delirious das Leben zur Hölle machte. Bislang war Delirious ein cleaner Sieg über Pearce verwehrt geblieben, was in den meisten Fällen auf den „man-servant“ Shane Haggadorn zurückzuführen war.
Das Match selbst ist, so wie eigentlich alle Pearce Matches, sehr langsam und methodisch, wobei Pearce seine old-school Heel Taktiken sehr gut nutzt, um das Publikum autzustacheln. Sobald das Comeback von Delirious einsetzt, wird das Match flüssiger, das Tempo etwas schneller. Das Finish ist dann eine nette Referenz zu den vielen Matches der beiden im Vorjahr und bildet einen netten Abschluss.
Die Intention des Matches ist hier die crowd aufzuheizen ohne gleich zu viele spots zu liefern, und in dieser Hinsicht funktioniert das Match auch perfekt. Dennoch fehlt hier einfach das Tempo und die Substanz, um das Match mit den noch folgenden tollen Wrestlingmatches vergleichen zu können.
**

2. Sara Del Rey & Allison Danger vs Alexa Thatcher & Daizee Haze

Auch wenn das wrestlerisch einwandfrei ist, so fehlt hier einfach die Zeit, um das Talent zumindest von drei der vier Teilnehmerinnen zu zeigen. Die exchanges zwischen Haze und Del Rey waren hier wieder sehr gut, aber dass die beiden gute Chemie haben ist kein Geheimnis.
Das Eingreifen von Lacey legt den Schluss nahe, dass das Match nur als Mittel zur Fortführung der Lacey/Haze Fehde fungiert.
Solides, sehr kurzes Match.
* ¾

3. Four Way Fray
Xavier vs Jimmy Jacobs vs Jack Evans vs Shingo

Ehemaliger ROH Champion Xavier ersetzt den verletzten Davey Richards und wird folgerichtig von den Fans mit einem „Welcome back“ begrüßt. Das Match findet zudem nicht unter den normal von ROH praktizierten 4-Corner Survival – Regeln statt, sondern ist ein Eliminationmatch, bei welchem alle vier Teilnehmer gleichzeitig im Ring sind.
Das erste richtig starke Match des Abends, das viel besser ist, als es auf dem Papier vielleicht ausschauen mag. Besonders die modifizierten Regeln machen das Match äußerst erfrischend und setzen das Match von den üblichen 4-Ways in ROH ab.
Tolles Spotfest, bei dem alle vier ihren Anteil leisten und hier ein rasantes Tempo vorlegen, das seines Gleichen sucht. Dabei kommt dem Match zu Gute, dass Shingo und Evans zu diesem Zeitpunkt ein Tag Team in Dragon Gate waren und hier einige ihrer Double Team Moves einbringen. Das Finish zwischen Evans und Shingo ist dann richtig stark und macht deutlich, dass die beiden sich sehr gut kennen.
Wenn der 4-Way bzw. 3-Way Teil etwas länger gewesen wäre, wäre die Bewertung noch höher. Mehr kann man aber von einem 10 Minuten Spotfest nicht verlangen.
*** 1/2

4. Tables are legal
BJ Whitmer vs Brent Albright

Dieses Match ist ein direktes Resultat der sensationellen Jacobs/Whitmer Fehde. Brent Albright wurde von Lacey und Jacobs als Hired Gun verpflichtet, um die beiden vor Whitmer zu schützen. Auf dem Weg zum überragenden Fehdenabschluss zwischen Whitmer und Jacobs, muss Whitmer hier zunächst den Bodyguard aus dem Weg räumen. Die Table Stipulation geht auf Final Battle 2006 zurück, als Albright Whitmer mit einer Awesome-Bomb durch einen Tisch beförderte.
Absolut verrücktes Tablematch, das Albrights wrestlerische Defizite sehr gut verbergen kann. 15 Minuten intensives Brawling der beiden, das akzentuiert wird von den beeindruckenden table bumps und an alte ECW Glanzzeiten erinnert. Dabei schaffen es die beiden, vergangene Aufeinandertreffen sehr gut in dieses Abschlussmatch einzubauen durch geschickte Referenzen auf diese. Was ich hier sehr gut finde, ist die Tatsache, dass man es schafft jeden der table bumps mit Fortdauer des Matches brutaler und beeindruckender zu gestalten und nicht in die Falle tappt, das Match bereits zu früh zu einem Höhepunkt zu bringen und dann ein enttäuschendes Finish zu bringen.
Ein richtig starkes Hardcore-style Match, das jedoch etwas von den Verzögerungen, bedingt durch das Aufbauen der tables, nach unten gezogen wird. Hätte man hier eventuell Lacey die Tische aufbauen lassen, während das Match noch läuft, wären die Leerlaufphasen eliminiert gewesen und man hätte ein noch besseres Match. So bleibt ein hart geführtes, spotlastiges Table Match, das durch Intensität und heftige table bumps beeindrucken kann.
Offizieller Table-Count: 8
*** 3/4

5. ROH Tag Team Championship
Matt Sydal & Christopher Daniels vs Austin Aries & Roderick Strong

Sydal und Daniels konnten die Tag belts von den Kings of Wrestling bei Dethroned sichern und müssen ihre Gürtel gegen ein Team verteidigen, das sie bereits besiegt hat, als die Lord of the Rings (Sydal, Daniels) noch nicht Champs waren. Dazu kommt, dass Sydal und Daniels seit ihrem Titelgewinn ganz schleichend Heel Tendenzen aufweisen, während Aries und Strong immer noch das Nummer 1 Face Team der Liga darstellten.
Das Match ist doch etwas enttäuschend und leider nicht auf dem Level, wie ihr Match bei Gut Check im Jahr davor mit vertauschten Rollen. Hier fehlt ein bisschen das Tempo und die aufregenden near-falls des ersten Matches. Man muss jedoch anmerken, dass die crowd nach dem Tables Match doch etwas erschöpft ist und hier auf viele sehr gute Sequenzen leider nicht so reagiert, wie man das erwartet hätte. Der Mittelteil des Matches wirkt auch ein bisschen random, als würde man künstlich das Match auf die 20+ hinausziehen. Ein kürzerer Mittelteil wäre dem Match definitiv zu Gute gekommen.
Auch der ein oder andere Botch zieht die Wertung etwas runter. Aber sehr löblich, wie sich die ROH Fans beim gebotchten no-hands quebrada von Aries verhalten. Statt „You fucked up“ stimmen die Fans einen „Aries“ Chant an, was sehr gut zeigt, wie viel Respekt die Fans für die vier Performer haben. Sieht man eigentlich in kaum einer anderen Liga in so einer Form.
Das Finish ist dann wieder richtig stark, mit tollen double teams, Kontersequenzen und near-falls.
Nach dem Match folgt dann ein integraler Bestandteil des ROH Jahres 2007, als Strong gegen Aries turnt und gemeinsam mit Richards (und später Romero) die No Remorse Corpse formt.
Sehr unterhaltsames Match, das zwar im Mittelteil etwas leblos wirkt, eine erschöpfte crowd trägt auch seinen Teil bei und der ein oder andere botch schadet dem Match auch, das jedoch dennoch zu unterhalten weiß. Auch ein suboptimales Match von vier solcher Weltklasse Perfomer ist immer noch überdurchschnittlich gut.
*** ¼

6. Briscoes vs Colt Cabana & Nigel McGuinness

Auch hier ist der Anfangsteil etwas redundant und schafft es nicht eine Story zu erzählen. Von der workrate her ein sehr gutes Match, es fehlt jedoch das storytelling Element um dem Match eine bedeutsame Note zu geben. So hat man ein sehr unterhaltsames, workrate basiertes Tag Match ohne erwähnenswerte Story, Psychologie oder Strategie. Dennoch ganz nett anzusehen, was die vier hier bieten. Besonders die abschließende Finishing Sequenz ist äußerst gut gelungen.
***

7. Samoa Joe vs Takeshi Morishima

Was für ein unfassbarer Heavyweight war im NOAH Style!!! Spätestens jetzt sind alle im Publikum wieder hellwach, um diese Schlacht zwischen Godzilla und King Kong zu sehen.
Für alle Booker da draußen: SO und nicht anders bookt man ein Dream Match, absolute Booking Perfektion von Gabe, der den Fight der beiden schon im August des Vorjahres bei Glory by Honor V Night 2 anteast, dabei die Gerüchteküche über Monate lang ihr Werk vollrichten lässt und dann bei Final Battle das Match fixiert: die beiden Monster werden ihren Hass füreinander endlich ausleben können, in diesem Match der Giganten.
Und was für ein sensationelles Heavyweight Match das war! Eines der besten in der Karriere des Morishimas und wohl das letzte wirklich großartige Match in der Karriere des Samoa Joe.
Gleich von Beginn weg vernichten sich die beiden mit einer Stiffness, die seines Gelichen sucht und perfekt die seit Monaten kochende Fehde reflektiert. Ein intelligentes Wrestlingmatch mit Psychologie sucht man hier vergebens, hier handelt es sich um eine Schlacht. Und wer schon dachte Taker vs Batista wäre ein starkes Big Men Match, der wird hier den Mund vor lauter Staunen nicht mehr zubekommen. Vor allem die Tatsache, dass die crowd nicht vertraut war mit der unfassbaren Beweglichkeit Morishimas und die Tatsache, dass es nicht viele gibt, die einen Joe glaubhaft dominieren können, tragen hier zum Wow-Faktor des Matches bei.
Auch die crowd muss hier hervorgehoben werden, die hier einem starken Match die Atmosphäre eines big dream matches verleiht. Die letzten 5 Minuten sind dann einfach nur Wahnsinn, da lassen die beiden stiffe Kicks und Forearms raus, die einem Jack Evans wohl den Schädel gebrochen hätten. Die blutverschmierte Nase Morishimas tut das ihrige um die Intensität dieser epischen Schlacht hervorzuheben.
Einziges Manko ist die Tatsache, dass die Leute nicht mit Morishimas Finisher vertraut waren und somit den near-fall nicht so rüber bringen, wie das eigentlich geplant war (Ähnliches ist ja dieses Jahr bei Steen vs Nakamura auch passiert). Zudem bleibt das etwas fragwürdige Booking, dass Joe den Sieg einfahren durfte. Da dürfen wir uns bei der bescheuerten TNA Politik bedanken.
Alles in allem aber ein absolut großartiger Heavyweight War, der bis zuletzt zu den zehn besten ROH Matches des Jahres 2007, im wohl stärksten Jahr der ROH Geschichte wohlgemerkt, zählen sollte. Must-see!!!
**** ½

8. ROH Championship
Homicide vs Jimmy Rave

Jimmy Rave hat sich mit seinen Siegen über Nigel McGuinness am Ende 2006 für eine World Title Chance empfohlen und darf, wie bereits im Vorjahr, bei der Anniversary Show um den Titel antreten. Homicide hatte den Belt bei Final Battle von Bryan Danielson gewinnen können und verteidigte ihn hier zum zweiten Mal.
Zunächst muss bemerkt werden, dass es die falsche Entscheidung war, dieses Match als Main Event zu bringen. Niemals im Leben kann Rave/Homicide einem Dream Match der Extraklasse folgen und das wird leider auch in der Anfangsphase deutlich. Die crowd ist leider etwas ausgebrannt und reagiert kaum auf das dargebotene Wrestling.
Dennoch muss ich sagen, dass ich das Match wrestlerisch sehr in Ordnung finde. Sicher hatte Homicide während seines runs nicht eine richtig denkwürdige Verteidigung und zählt somit zu den schwächsten ROH Champions neben Jerry Lynn, Xavier und Jay Briscoe. Trotzdem ist das Bemühen von beiden erkennbar, die crowd zurückzuholen, was sich in einer Vielzahl an big spots zu Beginn des Matches manifestiert.
Sobald Rave jedoch in der offense ist, ebben auch die Reaktionen wieder ab und das Match wirkt sehr träge bis zum Comeback von Homicide. Das Finish ist hier sehr gut geworked und beinhaltet einige sehr nette reversals und near falls. Man merkt aber, dass die crowd ihren Main Event bereits hatte. Dennoch ein sehr bemühtes Match der beiden, das von der in-ring Arbeit sehr in Ordnung ist und durchwegs unterhalten kann.
*** ¼



Fazit: Auch wenn diese Show nur ein echtes Must-See Match hat – was besonders im ROH Jahr 2007 schon sehr, sehr wenig ist – so würde ich die Show als eine sehr starke Show bezeichnen, die zu den besseren von ROH gelieferten Shows im Jahr 2007 zählt. Mit der Ausnahme der ersten beiden Matches werden hier durch die Bank nur überdurchschnittlich bis sehr gute Leistungen geboten, inklusive einem der prägensten narrativen Momente des Jahres 2007 mit der Formation der No Remorse Corpse.
Tolle Show mit einem Klassiker und einigen sehr unterhaltsamen Matches. Nach Fifth Year Festival: Liverpool und Fifth Year Festival: Finale die beste der sechs Shows des Fifth Year Festivals.

Rating: 9/10

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Fifth Year Festival: Philly

Nach der sehr starken Show in New York City geht die Farewell Tour Im Rahmen des Fifth Year Festivals in die zweite Runde, und dies in der Geburtsstätte von ROH: Philadelphia. Im Zentrum der Show steht die Titelverteidigung Homicides gegen das übermächtige Monster aus NOAH, Takeshi Morishima.

1) TJ Perkins vs Nigel McGuinness

Eines der allerersten TJP Matches in ROH, das jedoch nicht viel mehr wie ein verlängerter Squash ist und primär die Intention hat, Nigel einen Sieg zu geben. Obwohl mir bewusst ist, dass man Nigel, nach seinen Niederlagen gegen Rave am Ende von 2006, wieder als glaubwürdigen Challenger aufbauen will, tut es mir als TJP Fan doch etwas weh, dass er hier mehr oder weniger dem Hai zum Fraß vorgeworfen wird. Ist natürlich nachvollziehbar von einem Booking Standpunkt, da Nigel DIE Entdeckung des Jahres 2006 war, als dieser vom soliden Midcard Heel zum glaubwürdigen Main Eventer aufstieg.
Positiv hervorheben muss man dazu, dass trotz der Squash-Natur des Matches, Perkins einiges an Offense einbringen kann und sogar aus dem Tower of London auskicken kann. Das war meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten, da TJP zu diesem Zeitpunkt nichts mehr wie ein unbedeutender Jobber war, und als solcher nicht aus dem Finisher eines Main Eventers auskicken sollte.
Alles in allem aber ein unterhaltsamer, wrestlerisch einwandfreier Opener.
** ¼

2) Claudio Castagnoli vs Austin Aries

Aries und Claudio haben noch gemeinsame History aus dem Vorjahr, als die Kings of Wrestling Aries und Strong nach 9-monatiger Regentschaft als Tag Team Champions ablösen konnten. Die beiden hatten Ende des Jahres 2006 auch ein singles Match bei Suffocation, das um einiges besser war, als dieses.
Dieses Match leidet in erster Linie unter der Knöchelverletzung von Aries, die er sich Final Battle 2006 in New York zugezogen hat. Dadurch ergibt sich auch die kurze Matchdauer, die einen möglichen Showstealer natürlich unmöglich macht.
Unter den gegebenen Umständen ist das ein ganz passables, gutes Match, das einige schöne Reversal-Sequenzen beinhaltet und eine sehr heiße Schlussphase. Dennoch fehlt hier die Substanz, um auf das Level ihres Suffocation Matches zu gelangen.
So bleibt ein kurzes, schmerzloses und unterhaltsames Midcardmatch, das überschattet wird von den post-match Ereignissen rund um den sich anbahnenden Stable Warfare.
***

3) Street Fight
Adam Pearce, Jimmy Jacobs, Lacey vs BJ Whitmer, Colt Cabana, Daizee Haze

Das nächste Kapitel in der Lacey Saga. Ein Match, das mehr darauf bedacht ist, die verschiedenen Fehden (Lacey/Haze, Jacobs/Whitmer, Jacobs/Cabana) auf Storyline-Ebene voranzubringen, anstatt hier ein dramaturgisches Highlight einer der Fehden darzustellen, wie das am Abend zuvor bei Whitmer/Albright der Fall war. Aufgrund dessen sind Großteile des Matches sehr Storyline-fokussiert ohne hier große Spots und Brutalität zu liefern.
Man muss jedoch sagen, dass alle sechs es schaffen, das Match trotz dieses Umstandes äußerst unterhaltsam gestalten, wobei sogar die von mir verhassten crowd brawls zu gefallen wissen.
Das Booking des Matches ist wirklich hervorragend und verknüpft all die verschiedenen Storyline threads auf interessante Art und Weise. Gleichzeitig baut man mit der High Heel Aktion das anstehende Jacobs/Cabana Blow-off Match auf und hält aber gleichzeitig mit dem Exploder vom Top Rope und dem folgenden Pinfall die Jacobs/Whitmer Fehde heiß. Diese Fehde stellt ohne Frage eine der komplexesten und elaboriertesten Fehden der ROH Geschichte dar. Man kann Gabe Sapolsky gar nicht zu viel dafür loben diese verworrene Ansammlung an Storylines so gekonnt und effizient verknüpft zu haben.
***

4) Briscoes vs Kevin Steen & El Generico

DAS ist die Definition eines Showstealers und gleichzeitig der Auftakt zur großartigsten Tag Team Fehde in der Geschichte des Pro-Wrestlings. Wer weiß, wie die ROH Geschichte, sowie die Karrieren von Generico und Steen verlaufen wären, wenn es dieses Match nicht gegeben hätte. Man hätte wohl niemals einen Ladder War gehabt, keine Steen/Generico Fehde, die vielleicht die beste Indy Fehde aller Zeiten ist, und ziemlich wahrscheinlich wären die beiden jetzt auch nicht bei der WWE.
Steen und Generico hatten zwar beide schon bei PWG ihr Breakout als singles Wrestler (Steen gegen Super Dragon Ende 2005 und Generico gegen PAC 2006), dennoch waren sie selten gebookte Jobber bei ROH. Dass man die beiden hier in einem Showcase Match teamen ließ sollte ein Akt des Schicksals sein und ROH noch viele, viele legendäre Momente bescheren.
Das Match selbst erinnert mich stark an das Ladder Match von den Hardys und Edge & Christian bei No Mercy 1999. Genau wie bei besagtem Match wissen die Fans nur sehr wenig mit Steen und Generico anzufangen, weshalb der Beginn des Matches geprägt ist von fehlender crowd Reaktionen. Je länger das Match dauert, und desto mehr man zum spotlastigen Teil des Matches übergeht, desto lauter werden die Fans, desto frenetischer die „Ole, Ole“ und „Mr.Wrestling“ Chants. Der Rest ist ROH Geschichte, wie man so schön sagt.
Im Gegensatz zu den später folgenden Matches beschränkt man sich hier auf eine geradlinige Story und einer exhibition angelegten Matchstruktur gegen Ende des Matches. Dass die beiden Teams auch vom storytelling her Überragendes im Stande sind zu leisten, sollten sie noch unzählige Male im Jahr 2007 unter Beweis stellen.
Ohne jede Frage der Showstealer des Abends und MOTN, auch wenn man hier noch das Manko hat, dass der Großteil der crowd keine Ahnung hat, wer die beiden sind und somit einige etwas unterwältigende Momente entstehen (Beispiel dafür: Steens Finisher, der Steenalizer, wird nicht als solcher ausgemacht, weshalb der near-fall etwas flat ausfällt).
Wrestlerisch wohl ein Match im Bereich *** ½ und *** ¾, aufgrund der historischen Signifikanz dieses Matches gibt’s dann:
****

5) Samoe Joe vs Jimmy Rave

Nummer zwei in der Serie von Samoa Joes Abschiedsmatches.
Im Gegensatz zum Klassiker in New York hier ein relativ belangloses, Midcard Match, das einzig und allein dazu dient, um Joe die Möglichkeit zu verschaffen sich von Philly verabschieden zu können.
Das Match an sich hat zwei verschiedene Seiten. Ist Joe in der Offense gefällt mir das Match gar nicht, da man das Gefühl hat, als würde Joe Rave nicht ernst nehmen, was vom Wissen der Fans, dass Rave ohnehin nie eine Gefahr für Joe ist, verstärkt wird. Joe reiht hier einfach nur signature spot nach signature spot aneinander, ohne die Intensität und den Ehrgeiz des Matches gegen Morishima. Ist Rave in der Offense, gefällt mir das Match ganz gut, da er methodisch seinen Finisher aufbaut und damit auch etwas Psychologie ins Match reinbringt.
Das Ende ist dann wieder ein Schritt nach oben und man liefert ein gutes Finish eines ansonsten etwas von going through the motions geprägtem Match. Solide Unterhaltung, mehr aber auch nicht.
***

6) FIP Heavyweight Championship
Roderick Strong vs Delirious

Das Match leidet leider unter der Gehirnerschütterung von Delirious nach dem bump vom top rope nach ca. 7-8 Minuten, und somit muss man das Match frühzeitig beenden. Auch wenn auf den ersten Blick meine Wertung etwas hoch erscheint für ein solches Match, muss man die Geistesgegenwärtigkeit von Strong hier einfach loben, der diesen unglücklichen Unfall nicht nur gekonnt überspielt, sondern auch dahingehend improvisiert, dass man glauben könnte, es wäre von Anfang an geplant gewesen. Dass die improvisierten Aktionen dann auch noch perfekt zum neuen No Remorse Heel Gimmick passen, ist dann schon bemerkenswert. Einen Booking-Gott wie Gabe muss man natürlich nicht lange bitten, und schon verwandelte dieser den Unfall in eine Grudge Fehde, die sich bis zum ersten PPV der ROH Geschichte erstrecken sollte.
* ¾

7) ROH Tag Team Championship
Matt Sydal & Christopher Daniels vs Jack Evans & Shingo

Ähnlich wie das Tag title Match am Vorabend, auch hier ein sehr starkes Match, das jedoch aufgrund einiger Schwächen nicht ganz als Must-See Match gelten darf.
Der Aufbau des Matches ist richtig schön old-school, geprägt von tollen Isolierungssegmenten und den obligatorischen hot tags, sowie der darauf folgenden temporeichen und spektakulären Schlussphase, die man von ROH Tag Team Matches gewohnt ist. Schade, dass diese einen Hauch von Inkohärenz aufweist, was womöglich auf Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Shingo und den restlichen drei Wrestlern zurückzuführen ist.
Zudem ist der Mittelteil etwas zu lang geraten und man schafft es nicht den Mittelteil so interessant zu gestalten, um die Fans – die sichtlich ausgebrannt vom Spotfest der Briscoes und der Joe Abschiedsrede sind – emotional zu berühren. Die letzten 5 Minuten sind dafür wieder tiptop mit zahlreichen Double team moves (darunter der Ode to the Bulldogs, für den ich einfach immer ausmarke), stiffen, spektakulären Bumps, einigen tollen near falls und dem großartigen double angels wings from the top Finish.
Sehr gutes Match, das qualitativ definitiv über den überwiegend soliden Matches dieser Show zu stellen ist, auch wenn das Match durch einige zähe Momente im Mittelteil und zusammenhangslosen Sequenzen am Ende etwas nach unten gezogen wird.
*** ¼

8) ROH Championship
Homicide vs Takeshi Morishima

Das Jahr 2007 beginnt mit einem der größten Schocker in der ROH Historie, als Morishima, der eigentlich für einen double shot als special attraction angekündigt wurde, hier völlig überraschend den Titel gewinnt. Natürlich spielte dabei auch Homicides endgültiger Abgang zu TNA eine zentrale Rolle, dennoch hat niemand diesen Booking Schachzug auch nur im Entferntesten kommen gesehen.
Ich kann mich auch noch genau erinnern, dass viele dieses Match in der Luft zerrissen, aufgrund der Enttäuschung, dass erstens Homicides run so kurz war, und zweitens ein kaum bekannter Debütant den Titel holen konnte. Mit etwas Abstand zu dem Jahr 2007 traue ich mich aber zu sagen, dass man dem Match hier schon unrecht tut. Sicherlich ist es kein Klassiker für die Ewigkeit wie Morishima/Joe oder Morishima/Danielson, aber man hat hier eine richtig schöne Story, des Underdogs, der mit allen Mitteln versucht das übermächtige Monster zur Strecke zu bringen. Weiters schafft das Match den schier unmöglichen Spagat zwischen der Etablierung Morishimas als unbesiegbares Monster und dabei aber ein würdiges Main Event Match zu liefern, das hin und her geht und somit die Zuseher fesseln kann. Homicide kommt hier durch seine Intensität und seine Energie, die sich in regelrechten flurries of offense manifestiert, zu genug Offensivaktionen, um das Match nicht zu einseitig zu machen (Im Gegensatz zu Cena/Lesnar beim diesjährigen Summerslam zum Beispiel) und damit die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Andererseits wird jedoch zu keinem Zeitpunkt die physische Dominanz und Glaubwürdigkeit Morishimas untergraben.
Auch wenn die crowd teilweise noch nicht mit Morishimas Offense vertraut ist und dadurch einige Leerlaufphasen entstehen, ein sehr gut gebooktes Match mit schöner Story und einem schockierendem Finish.
*** ½

Fazit: Zwar ein deutlicher Qualitätsabfall zur New York Show, dennoch eine gute Show von ROH, das vor allem durch big moments zu glänzen weiß, unter anderem einem showstealer in der Midcard, das die Geburtsstunde von Steen und Generico markiert. Dazu kommt einer der größten Schocker der ROH Geschichte und man hat eine überdurchschnittlich gute, durch die Bank unterhaltsame Show, der jedoch das ganz große Match fehlt, um am Ende des Jahres 2007 als eine bemerkenswerte Show hervorzustechen.

Rating: 8/10

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King's Road Chapter 3 9.4. 2006

Jep... King's Road. Was war das noch gleich? In den Mid-2000ern hat in Japan so ziemlich jeder Hansel seine eigene Promotion aufgemacht und sich mit Random-Cards durchgeschlagen, und King's Road war so gesehen ein zweitklassiges Tenryu Project, welches wiederum ein zweitklassiges BML darstellte welches ein zweitklassiges U-Style war. In diesem Fall musste also der gute Name von Baba's Philosophie herhalten um zusammengewürfelten Events und ein paar desertierten AJPW-Undercardern als Quasi-Aushängeschildern eine schnelle Mark zu machen. Und es ist genau das wonach es sich liest.

Singles Match
Junji Inazuma vs. Shota Takanishi

Junji Inazuma ist Junji Tanaka alias junji.com alias Mach Junji. Ich erwarte nicht dass irgendjemanden diesen Typen kennt aber er war mal gut in seiner Rolle als pathetischer BattlARTS-Undercarder und hatte ein paar gute Singles Matches, und ich hätte ihn gerne in der BattlARTS-Reinkarnation wiedergesehen. In diesem Match kaum wiederzuerkennen, denn um seine Trademark-pinken Haare beraubt und in eine grottige Gear gesteckt, und in der völlig ungewohnten Rolle als führender Part gegen den Rookie Takanashi. Junji ist kompetent, überschätzt sich selber nicht und workt fast selber wie ein Rookie und das Ergebnis ist die Sorte Match die eigentlich nicht enttäuschen kann. Aufwertung gibt es dafür, dass Takanashi anfängt Blut aus seiner Nase zu verspritzen und Inazuma ihn eindrucksvoll mit einem absolut qualvollen Crossface Chickenwing finisht.

Singles Match
MORI Bernard vs. Tsuyoshi Kikuchi


Erinnert sich noch wer an die Italian 4 Horsemen? Dieses Stable war fast schon zu gut, um eine Parodie zu sein. Das Gimmick in der Form würde wohl sonst fast überall auf der Welt over kommen. Anyway, leider war Francesco Togo für dieses Match wohl leider nicht mehr frei und wir sehen statt dessen einen Random-Indy Typen in dieses Gimmick gesteckt, während sein Begleiter Antonio Honda (damals noch schockierend schlank, mit unglaublicher Frisur) den Mammutanteil der Arbeit erledigt und auf unterhaltsame Weise in das Match eingreift, von Kikuchi durch die Halle gejagt wird und dabei amüsant stolpert etc. Ich liiiiebe Kikuchi aber in diesem Match war er ansonsten wirklich nicht gut.

Singles Match
Kentaro Shiga vs. Yuto Aijima


War schockierend Okay wenn man bedenkt was hier für Spezialisten am Werk waren. Auch dieses Match beinhaltet Comedy zum Anfang, war aber auch nach dem bei Shiga obligatorischen Kamm- und Frisur-ruinieren-Spots doch noch recht komisch, wenn auch eher unfreiwillig. Besonders amüsant, dass Shiga dem Roid-Rage des aufgepumpten Aijima einhalt gebietet, indem er ihm ein Bein stellt, als dieser zum Lariat in die Seile laufen will.

Tag Team Match
Genichiro Tenryu & Koki Kitahara vs. Tadao Yasuda & Tomohiko Hashimoto


Ja, eine Promotion die Tenryu auf Lager hat, wie kann das noch schief gehen? Und man sieht dass irgendjemand 2006 noch den Nerv hatte Tadao Yasuda zu booken und man merkt dass hier wohl nicht gerade Genies am Werke waren. Ich habe ja sogar schon Sachen von Yasuda gesehen die nicht schrecklich waren, aber hier war wirklich Schicht im Schacht. Tomohiko Hashimoto hat glaube ich eine Bank überfallen oder so in der Art. Die ersten paar Minuten dieses Kampfes kann man überspringen, danach hat Team WAR genug von den Faxen und fangen an, ihren Gegner zwischen die Augen zu treten und ihnen ins Gesicht zu schlagen. Tenryu und Kitahara könnten wohl auf dem Totenbett noch ein gutes Match haben, sogar mit zwei Gurken wie hier. Besonders Tenryu läuft zu Höchstform auf und faltet alles mit knüppelharten Lariats zusammen. Kein tolles Match, aber ein paar genießbare Minuten waren auf jeden Fall drin. In diesem Match waren übrigens gleich drei Leute die selber noch Events machen sollten, nämlich Tenryu, Hashimoto welcher denke ich noch MAKEHEN am Laufen hatte sowie Tadao Yasuda welcher ein halbes Jahrzehnt sich selber nochmal gegen Tenryu gebookt hat.

Tag Team Match
Mitsuharu Misawa & Naomichi Marufuji vs. Ricky Marvin & Shiro Koshinaka


Und der nächste Big Name. Misawa schien nicht sehr aufgeregt, bei einer Show unter dem Kings Road Namen aufzutreten, aber wann wirkt Misawa schon aufgeregt. Koshinaka dagegen ist hype, läuft rein, will keine Clean Breaks und springt allen mit dem Arsch ins Gesicht. Ich möchte so gerne ein großartiges Koshinaka Match aus den 2000ern sehen, daran denken wie gut der Kerl mal war, aber die bitterbösen Punches ins Gesicht wie er sie 1993 ausgepackt hat bleiben leider aus, stattdessen kommen Restholds. Marvin versucht das Match auf Biegen und Brechen von vorne bis hinten unterhaltsam zu machen, erst mit Comedy, dann amüsantem, detailverliebtem Selling wie man es von Marufuji wohl in hundert Jahren nicht sehen wird, dann schließlich brachiales Highspot Geballer inklusive Eddie-Tribute Frogsplash, wobei der Cheap Pop in Japan leider ausbleibt. Misawa kann nichtmal einen Comedy-Spot machen ohne jemandem überzogene stiffe Elbows in die Fresse zu ballern. Es fällt noch auf, dass Marufuji und Marvin die Superkicks bereits 2006 im Duzend ausgepackt haben. Dennoch - gutes Match.

Tag Team Match
Kazushi Miyamoto & Taichi Ishikari vs. Daisuke Ikeda & Mitsuya Nagai


Ja, und hier der Main Event dieses Spektakels. AJPW-Verliertyp Miyamoto und Ishikari, ein dünner Jobber in billigen Vinyl-Pants repräsentieren also diese Promotion. Der Gedankengang der hinter dieser Entscheidung steckte muss faszinierend gewesen sein. Nunja, Miyamoto gebührt ein wenig Kredit, er hat sich eine Frisur zugelegt die wahrlich der Stoff von Legenden sein könnte, und sich ein paar Sachen von anderen Top-Leuten wie Kawada etc für diesen neuen Job als Company Ace abgeschaut, wenn er die auch nicht immer 1a hinkriegt. Das Match ist kein Meisterstück, aber macht doch eine Menge Spaß denn es ist wirklich genau so wie es sein sollte. Ikeda (auch der hat mit Futen eine eigene Promotion aufgemacht) und Nagai sind zwei der psychotischsten Arschtreter der Geschichte und sie sind natürlich die bösen Bruiser-Heels, welche den Kings Road-Topleuten die Pisse aus dem Leib kloppen, welche die Ehre ihrer Promotion verteidigen wollen. Auch auf so einer kleinen Skala sorgt dieses Formular für ein unterhaltsames Match, und Ikeda ist der Ikeda den wir alle lieben und prügelt Ishikari aufs Gnadenloseste quer durch den Ring, und der setzt sich mit soliden Dropkicks zur Wehr. Miyamoto ist nicht wirklich gut, macht aber ein paar Sachen doch richtig und wenn alle Stricke reissen fängt Ikeda an kriminell stiffe Punches ungebremst in die Gesichter der Heimatschützer abzufeuern. Und Nagai ist natürlich für diese Sorte Match als alles wegstiffende Abrissbirne vollkommen tauglich. Überzeugender Main Event welcher die Veranstaltung doch besser aussehen lässt als sie es wohl verdient hätte.

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and wouldn't you agree about that famous tree
if no one was around it didn't fall at all
and i couldn't even care if someone had been there
when it fell and crushed them all.

Old Post Posted: 16.11.2014, 23:00 Uhr
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Fifth Year Festival: Dayton

Auf den Tag genau 5 Jahre nach der allerersten Show „The Era of Honor Begins“ findet die dritte Show des Fifth Year Festivals in Dayton statt. Headlinen wird die Show die allererste Titelverteidigung von Takeshi Morishima als neuer ROH Champion. Sollte er erfolgreich sein, wird er den Titel mit nach Japan nehmen.

1. Nigel McGuinness & Colt Cabana vs Brent Albright & Jimmy Jacobs

Zum wiederholten Male wird Nigel zum Tag Team Partner für Cabana degradiert, was ich als Verschwendung seines Talents empfinde. Im Großen und Ganzen existiert das Match nur, um Nigel einen weiteren Sieg zu geben, gleichzeitig die crowd gut einzustimmen auf den restlichen Abend und zudem das anstehende Cabana/Jacobs Match aufzubauen. Letzteres ist hier leider nicht gut gelungen, da hätte ich mir mehr gewünscht, um den Hype vor dem Windy City Death Match am nächsten Abend zu erhöhen.
Trotz allem muss man sagen, dass das Match aber um einiges unterhaltsamer ist, als man dies vermuten könnte. Zugegeben, die Anfangsphase ist etwas schleppend, vor allem wenn Albright im Ring ist. Dafür kann die Schlussphase mit einigen schönen Spots und dem höheren Tempo durchaus überzeugen. Auch wenn das Match zum Schluss schon fast zu einem Tornado Tag wird, so resultiert aus dieser Nichtbeachtung der legal man Regelung einige nette, spotlastige Sequenzen.
** ¾

2. Jimmy Rave vs Sterling Keenan

Gerade in der heutigen Zeit, wo so viele Indy Stars in der WWE landen, sind Vergleiche zwischen Indyzeit und WWE Zeit unvermeidbar. Es gibt Wrestler, die sich bezüglich in-Ring skills massiv verschlechtert haben (Rollins), dann gibt es andere, die sich enorm gesteigert haben (Ambrose), und dann gibt es Wrestler, die immer schon schlecht waren, und immer schlecht bleiben werden (Keenan/Graves). Keenan wurde bereits 2003 ab und zu bei ROH eingesetzt. Die Tatsache, dass man ihn über drei Jahre lang kaum eingesetzt hat spricht wohl Bände über dessen Leistungen bei ROH. Auch hier wieder unterirdische Leistung von ihm, die jedoch etwas kaschiert wird durch die Bemühungen von Rave dem Match eine Richtung zu geben. Man muss hier nicht nach einem tieferen Sinn suchen, der einzige Zweck dieses Matches ist es, Rave vor dem Fight without Honor gegen McGuinness gut aufzubauen und seinen heel hook als tödlichen Finisher zu etablieren. Das hat man sehr gut geschafft und man bringt zusätzliche Spannungen in die Fehde durch den post-match beatdown von Nigel.
Da das Booking hier stimmt und Rave wirklich hart arbeitet um Keenan einigermaßen gut aussehen zu lassen, kann man ein Auge zudrücken.
* ¾

3. Lacey vs Daizee Haze

Die beiden sind ja schon seit 2006 in einer hitzigen Fehde, die wohl die erste echte, langfristige Fehde zwischen zwei Frauen bei ROH darstellt. Hier hat man ein Singles Match zwischen den beiden als Bestandteil dieser Fehde, das durchaus überzeugen kann.
Zum einen kann man gar nicht oft genug hervorheben wie großartig Lacey nicht nur als Wrestlerin, sondern auch als Performerin – insbesondere als Heel – ist. So sehe ich es immer gerne, wenn sie große Teile des Matches dominiert und dabei ihre heelischen Taktiken gekonnt einsetzt, um heat zu ziehen. Dennoch war das hier fast etwas zu viel des Guten, dadurch wurde das Match zu Beginn etwas zu einseitig.
Natürlich ist das nur ein Schatten dessen, was die beiden im Stande sind zu leisten. Dafür, dass man hier aber nur etwas über 8 Minuten Zeit bekommt ist das Match erstaunlich gut geworden. Sehr intensiv und auch sehr hart geführtes Match, was die Verbissenheit dieser Fehde sehr gut widerspiegelt. Sobald Daizee dann das Comeback schafft, ist hier richtig Feuer in dem Match und man erhält einen Einblick, was man bei SHIMMER zu sehen bekommt.
Wirklich sehr intensives, gut strukturiertes und mitreißendes Match, das von der Einseitigkeit und dem etwas billigen Ende leicht nach unten gezogen wird. Dennoch bis dato eines der besseren singles Matches zwischen zwei Damen innerhalb eines ROH Ringes.
** ½

4. Three Way Dance
Christopher Daniels vs Jay Briscoe vs Homicide

Auf den ersten Blick mag dies als ein sehr willkürlich angesetztes Match aussehen, das ist jedoch nicht der Fall. Als sehr schöne Hommage an das Originale Three Way Match der allerersten Show zwischen Daniels, Dragon und Low Ki, hat man hier drei Wrestler in ein Three-Way gesteckt, die allesamt bei der jener ersten Show auf der Card waren.
Das Match an sich ist zwar als Hommage gedacht, intendiert jedoch in keiner Weise an das Level dieses großartigen Matches ranzukommen. Stattdessen bekommt man hier ein schönes exhibition Match ohne große Story oder Psychologie. Schlichtweg drei der großen fan favourites und drei der besten Wrestler des damaligen rosters gegeneinander in einem netten 10 Minuten Exhibition Match.
Auch wenn es sich hier im Grunde genommen nur um eine Aneinanderreihung von Moves handelt, so ist es eine äußerst unterhaltsame Aneinanderreihung von moves, mit keinen Leerlaufphasen, einigen tollen triple team Aktionen und einem sehr feinen Finish. Man darf hier natürlich kein Main Event Style Match erwarten, das ist auch gar nicht die Absicht des Matches. Die besteht darin ein gutes Midcard Match zu liefern und gleichzeitig auf das originale Three-Way der ersten Show zu referieren. Mission accomplished!
***

5. Open the Brave Gate Championship
Matt Sydal vs Austin Aries

Hier haben wir ein absolutes Novum: Zum allerersten Mal wird der von Matt Sydal okkupierte Open the Brave Gate Title auf internationalem Terrain verteidigt.
Leider enttäuschendes Match, wenn man es mit ihrem Match bei „Arena Warfare“ im Vorjahr vergleicht. Dazu ist vor allem Aries Leistung zu schlampig, sodass der flow des Matches durch einige fehlerhafte Ausführungen seinerseits und Fehlkommunikationen zwischen den beiden gestört wird. Dabei ist das chain wrestling und die netten Psychologie-Ansätze zu Beginn des Matches wirklich sehr gut. Nur im Mittelteil wird dies nicht in eine fesselnde Story umgemünzt, was sich auch in den etwas flach ausfallenden Zuschauerreaktionen deutlich macht.
Schade darum, denn einige Kontersequenzen, die auf ihre gemeinsame Zeit bei Generation Next in schöner Weise anspielen, sind hier absolut top. Dazu haben die beiden wrestlerisch natürlich sehr viel drauf, sodass sich trotz einiger offensichtlicher Mankos ein gutes Match ergibt, das jedoch das Potenzial eines sehr guten gehabt hat.
***

6. Tank Toland vs Mitch Franklin

Squash Match. Ich muss aber gestehen, dass ich ein perverses Vergnügen verspüre, wenn solche untrainierten Milchbubis wie Franklin durch den ganzen Ring geworfen werden. Dazu zeigt Franklin ein paar nette Offensivaktionen, die den Squash etwas auffrischen.
¾ *

7. Six Man Mayhem
Roderick Strong vs Shingo vs Matt Cross vs Claudio Castagnoli vs Pelle Primeau vs Mark Briscoe

Verrücktes non-stop Action Spotfest, das die Stärken von allen Involvierten akzentuiert und nicht nur das Match of the Night darstellt, sondern auch eines der besten Six Man Mayhem Matches der ROH Geschichte. Hier hat wirklich jeder einzelne sein Bestes gezeigt, um dieses vermeintliche Spotfest auf eine andere Eben zu hieven. Selbst Pelle ist hier großartig, steckt zunächst eine unmenschliche Menge an stiffen shots und strikes ein und liefert gegen Ende des Matches noch einige der besten Spots des Abends. Genau das Match, das man an dieser Stelle brauchte, um die Fans wieder wachzurütteln, nachdem das bisher gezeigte sicher nicht dem erwarteten, zugegeben hohen, Standard einer ROH Show entspricht. Non-stop Action, ohne großes storytelling oder elaboriertes Wrestling, einfach nur wall-to-wall Action, wo jeder einzelne Spot perfekt ausgeführt und somit ein Maximum an Reaktionen generiert wird.
Für eine noch höhere Wertung hätte das Pelle-Isolierungssegment etwas kürzer ausfallen müssen, welches aber ganz gut als Überbrückungssegment zwischen den spotlastigen Teilen des Matches dient. Hat man nicht oft, dass so ein Six Man Mayhem das Match des Abends ist, aber hier absolut gerechtfertigt.
*** ½

8. Samoa Joe vs Davey Richards

Nach der unmotivierten Performance von Joe gegen Rave bei der letzten Show, zieht er hier wieder seine working boots an und verabschiedet sich mit einer ordentlichen Leistung von der Dayton crowd.
Der Hauptgrund warum dieses Match sehr gut ist, ist jedoch nicht Joe, sondern Richards, dem man hier anmerkt, dass er die Ehre, einer der letzten Gegner Joes in einem ROH Ring zu sein, sehr zu schätzen weiß und hier alles tut, um eben kein 0815 Standardprogramm Match mit einem Joe im Autopilot Modus abzuliefern.
Denn man hat sehr wohl zu Beginn des Matches das Gefühl, als wäre Joe nicht ganz so fokussiert, wie er das gegen Morishima war. Darauf kamen aber einige extrem stiffen exchanges, ausgehend von Richards, was in einem kriminell stiffen kick von Joe gegen Richards Kopf kulminiert. Ab diesem Moment wird das Match richtig gut, da Richards hier so motiviert ist, dass er einige eigentlich unverantwortbare Bumps nimmt (Finish :O ) und Joe mit seiner enthusiastischen, fokussierten Performance regelrecht mitreißt. Dazu kommen die göttlichen Heel Aktionen von Richards, der ein Meister darin ist, heat zu ziehen und dennoch spektakuläres Wrestling zu zeigen, was bei den ROH Fans schon eine Kunst für sich ist. Hier schafft er es die Fans noch mehr gegen ihn aufzubringen, wodurch das Finish dann umso besser rüberkommt.
Das Finish ist dann eines der geilsten im ganzen Jahr 2007, das war schon richtig sick.
Man darf sich jetzt kein Übermatch erwarten, dazu war die Anfangsphase etwas zu formularisch und der Mittelteil hätte auch gerne etwas kompakter sein können. Dennoch, vor allem dank Davey, ein richtig starkes Match, das ähnliche Qualität wie das Six Man Mayhem besitzt und richtig Spaß macht.
*** ½

9. ROH Championship
Takeshi Morishima vs BJ Whitmer

Sollte Morishima hier erfolgreich sein, würde er den Belt nach Japan mitnehmen und den Titel dort verteidigen. Gleichzeitig würde dies bedeuten, dass es weder bei den England Shows noch den Wrestlemania-Weekend Shows ein ROH Titelmatch geben würde. Es steht also viel auf dem Spiel und Whitmer soll derjenige sein, der ROH vor titellosen Events bewahren soll.
Ich würde dieses Match nicht unbedingt als verlängerten Squash bezeichnen, da Whitmer doch einige gute Offensivphasen hatte, inklusive der obligatorischen near-falls, aber es war doch eine sehr dominante Vorstellung, was man eher nicht erwartet von einem ROH Main Event. Meiner Meinung nach hätte es aufgrund dieser Charakteristik des Matches auch nicht dort auf der Card stehen sollen. So wundert es mich wenig, dass man Morishimas Regentschaft anfangs mit viel negativem feedback begegnete. Dies sollte sich in den kommenden Monaten noch signifkant ändern.
Trotz allem muss ich festhalten, dass ich das Match eigentlich gut fand, nicht Main Event würdig, aber gut. Die Hauptproblematik resultiert aus der Disparität von den Main Event Erwartungen der ROH Fans und der intendierten Story des Matches. Die Story finde ich sehr gut in Szene gesetzt. Der Haken dabei ist, dass sich aufgrund dieser gewählten Story eine längere Dominanzphase von Morishima ergibt, die die Wirkung des Matches leider etwas einschränkt. Viele der Zuseher verloren in diesen Momenten ihr Interesse und so hatte die Comeback Phase auch nicht mehr ganz den Impact.
Diese Schlussphase ist jedoch wieder richtig stark gemacht, wobei hier Whitmer auf sehr glaubwürdige Weise seine signature spots durchziehen kann und für einige spektakuläre Aktionen und near-falls sorgt.
Ein gutes Match, das jedoch in der oberen Midcard platziert hätte werden sollen, als Main Event doch enttäuschend und eines der schwächeren Titelmatches von Morishima.
***

Fazit: Diese Show stellt eine der ganz wenigen ROH Shows dar, in welcher man kein einziges Must-See Match hat. Folglich kann man die Show an sich auch nicht als eine sehenswerte Show bezeichnen und stellt klar die schwächste der sechs Fifth Year Festival Shows dar.
Auf der anderen Seite sind hier großteils solide bis gute Matches auf der Card, mit zwei sehr starken Matches. Bei anderen Ligen würde man hier schon von einer starken Show sprechen können, für ROH ist es leider eine schwache Show. Dennoch fühlt man sich über die Gesamtzeit der Show gut unterhalten und man wird es kaum bereuen sich drei Stunden Zeit genommen zu haben.

Rating: 7/10

Top 10 ROH Matches 2007 so far:
1. Takeshi Morishima vs Samoa Joe - FYF:NYC **** 1/2
2. Briscoes vs Kevin Steen & El Generico - FYF:Philly ****
3. Tables are legal - BJ Whitmer vs Brent Albright - FYF:NYC *** 3/4
4. Takeshi Morishima vs Homicide - FYF:Philly *** 1/2
5. Four Way Fray - FYF:NYC *** 1/2
6. 6-Man Mayhem - FYFayton *** 1/2
7. Davey Richards vs Samoa Joe - FYF ayton *** 1/2
8. Christopher Daniels & Matt Sydal vs Jack Evans & Shingo - FYF:Philly *** 1/4
9. Christopher Daniels & Matt Sydal vs Roderick Strong & Austin Aries - FYF:NYC *** 1/4
10. Homicide vs Jimmy Rave - FYF:NYC *** 1/4

Ranking der ROH Shows 2007 so far:
1. Fifth Year Festival: NYC 9/10
2. Fifth Year Festival: Philly 8/10
3. Fifth Year Festivalayton 7/10

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US - Indy Tippspielsieger 2012
NFL: New England Patriots, NHL: Anaheim Ducks, NBA: Miami Heat, MLB: Boston Red Sox, Fussball: Manchester United
17-5-2014: ROH VS NJPW - "War of the Worlds" - NYC - Hammerstein Ballroom, I'll be there!

Old Post Posted: 16.11.2014, 23:54 Uhr
Beiträge: 2974 | Wohnort: Petzenkirchen | Registriert seit: 11.08.2008 IP: Gespeichert | Posting ID: 7460557  
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