Infos: | Mick Foleys Liebe zum Wrestling begann am 17. Oktober 1983, als er im Madison Square Garden das Steel Cage Match zwischen „Superfly“ Jimmy Snuka und "Magnificent" Don Muraco bewundern durfte. Drei Jahre und viele harte Trainingseinheiten später, gab Foley sein Debut als Pro Wrestler. Häufig gastierte er in den TV Shows der damaligen World Wrestling Federation um als Jobber „Jack Foley“ für die damaligen Superstars zu fungieren. Foley trat anschließend independent an, wo er unter dem Namen „Cactus Jack“ berühmt wurde. Unter anderem war Foley in der CWA, WCCW und UWF tätig. Alsbald schloss sich Foley Tri-State Wrestling an, einer Liga die für ihren High Impact und gewaltbereiten Wrestlingstil bekannt war. World Championship Wrestling wurde auf Foley aufmerksam, nachdem dieser an nur einem Abend gleich drei Gimmick Matches für die Promotion bestritt. Cactus Jack gewann ein Falls Count Anywhere Match, ehe er ein Stretcher Match verlor und es in einem Steel Cage zu einer Double Disqualifikation kam.
Im Jahre 1991, genauer gesagt am 05. September, gab Foley unter dem Namen Cactus Jack sein Debut und fehdete mit Van Hammer, Abdullah the Butcher und Sting. Bei einem Match mit Vader kam es im April 1993 zu einem Zwischenfall, als Vader und Foley vor dem Match absprachen, selbiges sehr hart durchzuziehen, was auch einige Schläge ins Gesicht Foleys mit sich zog. Die WCW musste das Aufeinandertreffen im Nachhinein stark zusammen schneiden, da Blut bei den Kämpfen gegen die Politik von World Championship Wrestling war. Foley erlitt in diesem Match eine gebrochene Nase, einen ausgerenkten Kiefer und musste mit 27 Stichen genäht werden. Bei einem Rückmatch der beiden Kontrahenten, sollte Foley storyline technisch eine Pause einlegen, um sich um seine neugeborene Tochter kümmern zu können. Hierfür wurde ein Spot inszeniert, bei dem Vader seinen Gegner mit einer Powerbomb auf den entblößten Hallenboden hämmern sollte. Bei dieser Aktion erlitt Foley eine ernsthafte Gehirnerschütterung und verlor vorübergehend das Gefühl in seinem linken Bein und seiner linken Hand. Cactus Jack kehrte im Herbst desselben Jahres zurück und setzte die Fehde gegen Vader fort, welche in einem Texas Death Match mündete. Dieses Match wies einen solch hohen Grad an Gewalt auf, dass man sich von Seiten der WCW dazu entschied, fortan keine PPV Matches zwischen Foley und Vader zu booken. Im März 1994 fand während der ECW Europatour eines der berüchtigsten Matches der Geschichte statt. In München trafen Cactus Jack und Vader erneut aufeinander, dieses mal mit einem Spot, der üblicherweise keine allzu große Gefahr für die Worker darstellt. Foley sollte während des Matches mit seinem Kopf zwischen den Ringseilen „gefesselt“ werden. Beide Männer hielten sich an den Plan, wussten dabei allerdings nicht, dass kurz zuvor, nach einer Reklamation von 2 Cold Scorpio, die Seile bis auf maximale angespannt wurden. Als Foley anschließend versuchte sich aus den Seilen herauszukämpfen riss er sich hierbei zweidrittel seines Ohrs ab. Noch am selben Tag wurde er operiert und einige Knorpel wieder verbunden, damit Foley zu einem späteren Zeitpunkt den Rest des Ohrs annähen lassen könnte. Zu Slamboree 1994 waren Cactus Jack und Kevin Sullivan in einem Tag Team Titel Match gegen die Nasty Boys gebookt, welches Foley und Sullivan am Ende triumphierend verlassen sollten. Foley musste sich zu diesem Zeitpunkt zwischen seiner notwendigen Ohroperation oder dem Triumph beim PPV entscheiden. Am Ende trat Cactus Jack an und gewann mit Kevin Sullivan die Tag Team Titel, während er gleichzeitig sehr frustiert war, dass die WCW nicht bereit war, einer Storyline rund um sein verlorenes Ohr zuzustimmen. Foley begann kurz darauf eine Fehde mit Sullivan, welche er beim Fall Brawl 1994 in einem Loser Leaves Town Match verlor und anschließend die WCW verließ.
Dank seiner Reputation und seiner Bekanntheitsgrades als Mann für brutale Matches schloss Foley sich Extreme Championship Wrestling an und fehdete dort mit einem Mann seiner Klasse: Sabu. Nach einigen Tag Team Matches verließ Foley die ECW in Richtung Smoky Mountain Wrestling, wo er in eine Fehde mit Chris Candido verwickelt war. Noch bevor diese ein Ende fand, ging Foley nach Japan um bei IWA brutale Fehden mit Terry Funk und Shoji Nakamaki zu führen. Cactus Jack kehrte bereits 1995 zurück zur ECW um gegen den Sandman und Terry Funk zu fehden. Im Laufe dessen kam es zu einem Match beim Hostile City Showdown, wo Foley mit 46 Schlägen der Singapore Cane getroffen wurde. Am 20. August nahm Foley beim IWA „King of the Death Match“ Turnier teil, welches er in einem „Barbed-Wire Rope, Barbed-Wire and C4 Board, Time-Bomb-Death Match im Finale gegen Terry Funk gewann. Beide Kontrahenten waren anschließend gezeichnet vom Stacheldraht und erlitten starke Verbrennung von den Explosionen. Foley gab Jahre später bekannt, dass er für diesen Abend gerade einmal $300 erhalten habe. Während Cactus Jack für eine Fehde gegen Tommy Dreamer zur ECW zurückkam, begann er vor laufenden Kameras mit Lobpreisungen auf die damalige WWF und die WCW, um somit seinen Status als Heel zu festigen. Nach Matches gegen Shane Douglas, trat Foley im April 1996 von der ECW Bühne ab und bestritt sein finales Match gegen Mikey Whipwreck. Laut Foleys Aussagen, war dies ein ganz besonderer Moment in seiner Karriere, denn trotz des Heelstatus wurde Foley frenetisch von den Zuschauern gefeiert.
Einen Tag nach WrestleMania 12 gab Foley unter dem Gimmick „Mankind“ sein Debut in der damaligen WWF. Sofort wurde er in ein Programm mit dem Undertaker gesteckt, welches den legendären Turn von Paul Bearer, dem jahrelangen Manager des Undertakers bei SummerSlam 1996 mit sich zog. Nach einem zwischenzeitlichen Titelmatch gegen Shawn Michaels setzet sich die Fehde gegen den Undertaker fort und endete in einem WWF Championtitel Match bei In Your House: Revenge of the Taker, welches der Deadman siegreich verließ. Im Jahre 1997 kam es schließlich zum Debut eines weiteren Gimmicks von Foley, nämlich Dude Love. Love war eine Eigenkreation von Foley, die er in diversen Homevideos welche er in seiner Kindheit drehte, repräsentierte. Die WWF nutzte dieses fortan und Foley wurde unter dem Synonym Dude Love sogar Tag Team Champion mit Steve Austin. Für ein Falls Count Anywhere Match gegen Hunter Hearst Helmsley debutierte schlussendlich auch Foleys drittes Gimmick „Cactus Jack“ in der WWF. Nachdem auch Terry Funk zur Company aus Stamford wechselte, gelang es den beiden ehemaligen Rivalen sich bei WrestleMania XIV gemeinsam Tag Team Gold um die Hüften schnallen. Im Laufe des Frühjahrs 1998 legte Foley sein Cactus Jack Gimmick ab und bestritt das erste offizielle Hardcore Match der WWF, welches gleichzeitig auch ein #1 Contenders Match um den WWF Championship war. Foley trat hierbei zum ersten Mal unter seinem eigenen Namen auf und konnte dieses Match siegreich verlassen. Beim darauf folgenden PPV musste sich Foley alias Dude Love, welcher von Vince McMahon wieder reaktiviert wurde, trotz der Hilfe des Chairmans dem Champion „Stone Cold“ Steve Austin geschlagen geben, wofür Dude Love laut Storyline von McMahon gefeuert wurde.
Foley kehrte unter seinem alten Charakter „Mankind“ zurück in die WWF Shows, diesmal jedoch in einem anderen Outfit. So trug Mankind ab sofort ein aus der Hose heraushängendes Hemd, sowie eine locker sitzende Krawatte. Mankind kochte sofort die zurückliegende Fehde mit dem Undertaker auf, welche im zweiten Hell in a Cell Match überhaupt einen Höhepunkt fand. Dieses Aufeinandertreffen ging aufgrund der extrem gefährlichen Bumps in die Geschichte ein. Foley beschrieb später dass nur der erste große Spot in diesem Match geplant war, während der zweite so nicht vorgesehen war. Der Undertaker und Foley brawlten auf dem Zellendach, als der Undertaker seinen Gegner ungesichert aus knapp 5 Metern Höhe durch das zu diesem Zeitpunkt nicht leer geräumte spanische Kommentatorenpult fallen ließ. Foley setzte das Match fort und alsbald befanden sich beide Männer erneut auf dem Zellendach, wo der zweite, ungeplante, große Spot in diesem Match folgte. Der Undertaker zeigte einen Chokeslam gegen Mankind auf dem Dach, welches durch das Gewicht Foleys nachgab und dieser unvorbereitet erneut aus fünf Metern Höhe auf den Mattenboden krachte. Ein Stuhl, der sich ebenfalls auf dem Dach befand segelte dabei unglücklich herunter und kostete Foley einen Zahn. Laut Mick Foleys Aussagen, war dies das erste und einzige Mal in seiner Karriere, dass er nach einem Bump für eine kurze Zeit bewusstlos war während eines Kampfes. Nichtsdestotrotz beendete Foley das Match, nachdem er aus seiner Bewusstlosigkeit zurückkehrte. Viele Menschen sind der Meinung, dass Foley durch diesen Kampf die ersten Schritte in Richtung Main Event gelangen. Bis heute ist nicht geklärt, ob beide Spots geplant wurden oder nicht. Terry Funk und einige andere Quellen offenbarten einst, dass Foley den zweiten Spot verheimlichte und bis heute die Planung abstreitet, da er seine Ehefrau beruhigen wollte, die nach dem Match außer sich vor Wut war.
Foley begann im Laufe des Jahres den klassischen „Mankind“ Charakter abzuändern und lies einige lustige Elemente einfließen, was unter anderem Mr. Socko hervorbrachte. Mankind nutzte immer noch die Mandible Claw als Finishing Move, ab diesem Zeitpunkt führte er diese jedoch mit einer bemalten Socke durch. In Folge einer Storyline mit Vince McMahon führte dieser den WWF Hardcore Championtitel ein und Mankind wurde der erste Titelträger. Zur Survivor Series 1998 fand ein Turnier um den WWF Championtitel statt, in welches Mankind mit der Unterstützung von Mr. McMahon ging und alles danach aussah, als könne sich Foley zum ersten Mal das ganz große Gold um die Hüften schnallen. Im Finale trafen folglich Mankind und The Rock aufeinander, jedoch endete das Match anders als erwartet. McMahon turnte gegen Mankind und verhalf in Anlehnung an den „Montreal Screwjob“ aus dem Jahre zuvor, The Rock zu seinem ersten WWF Championtitel. An diesem Abend katapultierte sich Mankind an die Spitze der Federation und wurde zum Babyface Nummer Zwei hinter „Stone Cold“ Steve Austin. Die Fehde zwischen Mankind und The Rock sollte sich noch bis Mitte Februar des Folgejahres ziehen, erreichte jedoch bereits im Dezember bzw. Januar seinen zwischenzeitlichen Höhepunkt. Am 29. Dezember 1998 erklomm Mick Foley den Wrestlingolymp, als er The Rock im Main Event bei den Tapings von Monday Night RAW besiegen konnte und zum erstem Mal WWF Champion wurde. All’ die harte Arbeit, die gefährlichen Bumps und die Verletzungen hatten sich somit ausgezahlt, denn Mankind durfte die größte Wrestlingpromotion der Welt als Champion vertreten. Am Abend des 4. Januar 1999, als die im Dezember getapte Ausgabe ausgestrahlt wurde, enthüllte WCW Kommentator Tony Schiavone bereits vor der Ausstrahlung das Ergebnis des Titelkampfes, was sich als Boomerang erwies, denn über eine halbe Million Zuschauer wendeten sich nach Schiavones Ankündigung von Nitro ab um Mick Foleys ersten Run als Champion zu verfolgen.
Mankind setzte seine Fehde gegen The Rock fort, welche unter anderem das „I quit Match“ beim Royal Rumble mit sich brachte. Foley nahm in diesem Match elf ungeschützte Stuhlschläge gegen den Kopf, was im Nachhinein für ein angespanntes Verhältnis zwischen The Rock und Foley sorgte, da ursprünglich weniger Schläge geplant waren. Im Februar 1999 verlor Mankind schließlich den WWF Championtitel erneut an The Rock und legte in Folge dessen eine Pause ein, um sich einer Knieoperation zu unterziehen. Beim SummerSlam 1999 durfte sich Foley, wenn auch nur für einen Tag, erneut Gold um die Hüften schnallen, nachdem er Triple H und „Stone Cold“ Steve Austin in einem Triple Threat Match um den WWF Championship besiegte. Nur einen Abend später gewann Triple H den Titel bei Monday Night RAW unfair von Foley. Im weiteren Verlauf des Jahres formierten die früheren Erzrivalen Mankind und The Rock die so genannte “Rock ’n’ Sock Connection“, welche sich großer Beliebtheit der Fans erfreute. In diesem Zusammenhang half Foley der WWF im damaligen „Ratingwar“ gegen WCW Monday Nitro, indem er als Gastgeber des „This is your Life“ mit The Rock für einen bis heute uneinholbares Rating von 8.4 Punkten während des Segments sorgte. Zum Ende des Jahres 1999 plagten Mick Foley immer schwerwiegendere gesundheitliche Probleme, weshalb Foley bei Vince McMahon seinen Rücktritt bekannt geben wollte. Aufgrund der verletzungsbedingten Ausfälle einiger großen Stars wie Steve Austin oder dem Undertaker, stieg Mick Foley zum Wohle der Company weiterhin in den Ring. Eine große Fehde zwischen dem McMahon-Helmsley Regime und Mankind war das Ergebnis der Bereitschaft Foleys nicht zurückzutreten. Beim Royal Rumble kehrte Foley mit seinem „Cactus Jack“ Gimmick auf die Bildschirme zurück, als er Triple H in einem Street Fight unterlag. Lange Zeit galt dieses Match als einer der besten Street Fights in der Geschichte der Federation. Einen Monat später sollte es erneut ein Aufeinandertreffen geben, dieses mal in einem „Hell in a Cell“ Match. Wie schon eineinhalb Jahre zuvor ließ Foley seinen Gegner sehr stark aussehen und nahm erneut lebensgefährliche Bumps vom Zellendach. Eine extra Klausel in diesem Match besagte, dass Foley bei einer Niederlage seine Wrestlingkarriere beenden müsse. Cactus Jack konnte den Titel nicht gewinnen, wurde jedoch nur kurze Zeit später wieder in die Shows eingebunden, als Linda McMahon Mankind zurückholte um ihn in einem Fatal 4 Way im WrestleMania Main Event gegen Triple H, The Rock und The Big Show antreten zu lassen. Foley gab oftmals an, dass sein größter Traum sei einmal im Leben eine WrestleMania zu headlinen, weshalb viele Personen davon ausgehen, dass der WrestleMania 2000 Main Event ein Geschenk der Familie McMahon für die harte Arbeit des Mick Foley war.
In der Zeit nach WrestleMania wurde Foley in den wöchentlichen Shows als WWF Commissioner dargestellt, was ihn in Fehden mit Kurt Angle, Edge & Christian sowie Vince McMahon verwickelte. Diese Tätigkeit legte man im Dezember 2000 auf Eis, ehe Foley eine Woche vor WrestleMania X-7 ein überraschendes Comeback gab und verlauteten ließ, dass er die Aufgabe des Special Referees in Kampf zwischen Vince McMahon und Shane McMahon übernehmen würde. Foley trat anschließend nur noch sporadisch vor die Kameras, bevor er für die Invasion Storyline mit der WCW im Oktober 2001 erneut die Rolle des Commissioners übernahm. Nach der Survivor Series 2001 verließ Foley World Wrestling Entertainment, nachdem er und Vince McMahon einige persönliche Differenzen hatten.
Im Jahre 2003 näherten sich Foley und WWE erneut an und Foley gab im Juni sein Comeback, als er als Special Referee im Hell in a Cell Match zwischen Triple H und Kevin Nash fungierte. Am 23. Juni wurde Foley zu Ehren seiner Erfolge, der zu dem Zeitpunk nicht mehr ausgefochtene Hardcore Championtitel von Steve Austin, Vince McMahon und anderen übergeben. Der Abend endete mit einem Beatdown der Evolution in Form von Ric Flair und Randy Orton, in dessen Folge sie Foley sogar eine Treppe im Madison Square Garden hinabschubsten. Dies sollte der Beginn einer Storyline sein, die sich bis in den April des nächsten Jahres ziehen und Randy Orton den nötigen Main Event Push bringen sollte. Im Dezember 2003 wurde Foley als ängstlicher Gegenpart zu Randy Orton dargestellt, der sich weigerte gegen den jungen Legendkiller in den Ring zu steigen. Beim Royal Rumble stieg Foley jedoch als Teilnehmer der 30 Man Battle Royal in den Ring, nur um Orton und sich selbst zu eliminieren. Foley musste in den Folgewochen mehrere Beatdowns über sich ergehen lassen, ehe ihm am 01. März 2004 sein alter Freund The Rock zur Hilfe kam und es beiden gelang, Evolution in die Flucht zu schlagen. Eine Woche später fand das „This is your Life“ Segement von The Rock für Mick Foley statt, welches jedoch nicht an das Original im Jahre 1999 herankommen sollte. Bei WrestleMania XX im Madison Square Garden unterlag die Rock 'n' Sock Connection in einem 2-on-3 Handicap Match der Evolution, nachdem Randy Orton der entscheidende Pinfall an Mick Foley gelang. Die Fehde zwischen dem Legendkiller und Foley sollte erst einen Monat später bei Backlash ihr Ende finden, als beide Männer in einem Hardcore Match um den Intercontinental Championtitel antraten. Foley schlüpfte für diesen Abend einmal mehr in die Rolle des brutalen Cactus Jack, musste sich Orton jedoch nach einem RKO auf einen Barbed-Wire-Baseballbet geschlagen geben.
Foley hatte in der Folgezeit einige wenige Auftritte für World Wrestling Entertainment und die Fans konnten Mick unter anderem bei Ring of Honor bewundern, wo er eine Fehde mit Ricky Steamboat, CM Punk und Samoa Joe führte. Den Zwischenzeitlichen Höhepunkt der Fehde zwischen Steamboat und Foley gab es bei ROH am 16. Oktober 2004, als Team Steamboat bestehend aus Nigel McGuinness & Chad Collyer das Team Foley um Dan Maff & BJ Whitmer besiegten. Zur gleichen Zeit wurde Mick Foley für seine Autorenkünste unter anderem für den WHSmith People's Choice Award nominiert. Sein Buch „Foley ist Good“ schoss bereits im Jahre 2001 an die Spitze der Bestellerliste der New York Times. Mick Foley kehrte auf die große WWE Bühne zurück um beim ECW One Night Stand am 12. Juni 2005 die Rolle des Kommentators neben Joey Styles zu übernehmen. Bereits zwei Tage zuvor hatte Foley beim Hardcore Homecoming Event, welcher nichts mit dem ECW Revival von World Wrestling Entertainment zu tun hatte, einen Auftritt als Cactus Jack.
Im September 2005 gab Foley offiziell bekannt, dass er einen neuen, langjährigen Vertrag bei World Wrestling Entertainment unterschrieben habe. Gleichzeitig erklärte Foley, dass er sich in Verhandlungen mit Total Nonstop Action Wrestling befunden hätte und kurz vor einer Vertragsverzeichnung gestanden hätte. Am 17. September 2005 feierte Foley seinen Abschied von Ring of Honor als er AJ Styles bei seinem Sieg über Jimmy Rave zur Seite stand. Der erste Auftritt Foleys in der WWE nach der Vertragsunterzeichnung ließ nicht lange auf sich warten, denn bereits am 03. Oktober war Foley bei RAW – Homecoming bei einer Spezialausgabe des Pipers Pit zu Gast. „Cowboy“ Bob Orton und sein Sohn Randy Orton störten das Szenario und Randy verpasste sowohl Piper als auch seinem ehemaligen Rivalen Foley einen RKO. Kurz darauf und wenige Wochen vor dem interaktiven PPV „Taboo Tuesday“ steckte man Mick Foley in eine Fehde mit Carlito. Ein Match für die Großveranstaltung wurde gebookt und die Fans durften sich zwischen Mankind, Dude Love und Cactus Jack als Gegner des jungen Puerto Ricaners entscheiden. 52 % der Zuschauer entschieden sich für Mankind, welcher dieses Match nach der Mandible Claw für sich entscheiden konnte. Während der Afghanistan Tour der WWE kam es am 19. Dezember 2005 zu einem Match zwischen Good Santa Clause, in Form von Mick Foley und Bad Santa Clause, welcher von John Bradshaw Layfield verkörpert wurde. Foley siegte und kehrte erst im Februar 2006 vor die Kameras zurück, als er den Posten des Special Referee im WWE Championtitel Match zwischen John Cena und Edge einnahm. Cena behielt seinen Titel und Edge machte Foley für die Niederlage verantwortlich. In den Folgewochen forderte der Rated R Superstar Foley zu einem Match bei WrestleMania 22 heraus, die Foley unter der Bedingung eines Hardcore Matches annahm. Am 02. April besiegte Edge die Hardcore Legende Mick Foley, als er ihn nach einem Spear durch einen brennenden Tisch erfolgreich pinnen konnte. Nur einen Monat später schien die Fehde der beiden Männer erneut auszubrechen, nachdem Edge und Foley sich auf Hardcore Match für die RAW Ausgabe am 08. Mai einigten. Foley änderte das Match kurz vor seinem stattfinden in ein Triple Threat Match und kündigte das ECW Original Tommy Dreamer als dritten Teilnehmer an. Entgegen allen Erwartungen turnte Foley gegen Dreamer und die ECW und verhalf Edge zum Sieg in diesem Match. In Folge der Wiedergeburt der ECW, spielte Foley als neuerlicher Gegner von Extreme Championship Wrestling eine tragende Rolle beim ECW ONS II PPV, als er gemeinsam mit Edge und Lita gegen Tommy Dreamer, Terry Funk und Beulah antrat. In einem der härtesten und brutalsten Kämpfe unter dem Banner von World Wrestling Entertainment konnte sich das Team um Edge, Foley und Lita durchsetzen, nachdem der Rated R Superstar den Pin an Beulah vollzog.
Nur einen Tag nach diesem Match kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Mick Foley und Ric Flair, welche in einem „2 out of 3 Falls Match“ bei Vengeance enden sollte. Das Aufeinandertreffen dieser Beiden endete ziemlich schnell, nachdem Flair bereits nach vier Minuten den ersten Pinfall kassierte und nur zwei Minuten später mit einer Mülltonne niedergeschlagen wurde, was eine Disqualifikation für Foley zur Folge hatte. Das wohl brisanteste an dieser Fehde war die Tatsache, dass es reelle Animositäten zwischen Flair und Foley gab, nachdem die Hardcore Legende in einem seiner Bücher über Flair den folgenden Satz schrieb: „Flair was every bit as bad on the booking side of things as he was great on the wrestling side of it." Dies sollte einen Seitenhieb darstellen, da Foley während seiner Zeit bei World Championship Wrestling nicht nach seinen Erwartungen eingesetzt wurde, während der Nature Boy eine gewichtige Stimme im Booking Team hatte. Flair schoss in seiner Autobiographie zurück und stempelte Foley als reinen Stuntman ab: "I don't care how many thumbtacks Mick Foley has fallen on, how many ladders he's fallen off, how many continents he's supposedly bled on, he'll always be known as a glorified stuntman.“ Zur Überraschung vieler Fans wurden diese Aussagen der beiden Superstars auch in ihrer Storyline verwendet, was die Linie zwischen Fiktion und Wirklichkeit in dieser Fehde verschwimmen ließ. Ric Flair forderte Foley zu einem „I quit Match“ beim SummerSlam 2006 heraus, welches von Foley anfänglich abgelehnt wurde, ehe sich die Hardcore Legende doch auf ein solches Match einließ. Im Verlaufe der Fehde bekam Mick Foley Melina zu Seite gestellt, welche auch beim besagten SummerSlam Match an Foleys Seite stand. Beide lieferten sich eine harte Schlacht, ehe Melina im Namen Foleys das Match beenden wollte. Flair wollte dies nicht zulassen und drohte damit, die sich schützend vor Foley werfende Melina zu attackieren. Um seine Gehilfin zu schützen sprach Foley die Worte „I quit“ und Ric Flair verließ diese Fehde als Sieger. Bereist eine Nacht später turnte Melina gegen Foley, nachdem dieser in einer Storyline ihren Job rettete und Mr. McMahons „Kiss my Ass Club“ beitrat. Melina verpasste Foley einen Lowblow und sprach anschließend mit McMahon die Worte „You’re fired“.
Am 05. März 2007 tauchte Foley überraschend bei RAW auf und trickste Vince McMahon aus um laut Storyline seinen Job zurückzubekommen. McMahon fiel Foleys List zum Opfer und bereits eine Woche später trat er in einem Backstagesegment bei RAW auf, als er sein neuesten Buch „The Hardcore Diaries“ und gleichzeitig Ashley Massaros Playboy Fotos hypte. Einen Tag später gastierte Foley als Special Attraction bei ECW on Sci-Fi und bat die ECW Originals Rob van Dam, Sabu, Tommy Dreamer und den Sandman um Vergebung, dass er sie vor einem dreiviertel Jahr im Stich gelassen habe. Am 9. April wird Mick Foley erneut einen Auftritt bei RAW haben, wo die Hardcore Legende eine Major Announcment verkünden soll. Foley stellte die Make-A-Wish Foundation vor, und ein Junge namens Michael Pena wurde für eine Nacht Ehren-GM wurde. Im Juni trat Foley im Vorfeld des PPVs Night of Champions bei der WWE auf, um bei dem PPV in der WWE Championship Challenge anzutreten. 2008 debutierte Foley als Color Kommentator an der Seite von Michael Cole bei SmackDown!. Im Zuge der Edge-Undertaker Fehde wurde Foley anfang August verletzt, jedoch nur im TV. In Wirklichkeit lief Foleys Vertrag Ende August aus und beide Parteien konnten sich nicht auf einige Verlängerung einigen.
Nach starken Gerüchten im Internet trat Foley am 18. September zum ersten Mal bei TNA auf, zu sehen in einer Videobotschaft. Zwei Wochen später war Foley ganz zu sehen und wurde der Special Enforcer im Match zwischen Jeff Jarrett und Kurt Angle. Während des Impacts am 23. Oktober wurde die Wrestlingwelt teil eines weiteren Special Announcements: Foley wurde Co-Owner von Total Nonstop Action.
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