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THE MONDAY NIGHT WAR
The Monday Night War (2) - Head To Head: Dungeon of Doom und Camp Cornette
Nach dem verblüffend guten Debüt von WCW Monday Nitro und dem überraschenden Wechsel von Lex Luger nach Atlanta stand die WWF unter großem Druck mit RAW eine Woche später mit einer einprägsamen Show dagegenzuhalten. Die starke Einschaltquote von 2.9 für das erste Nitro hatte eindrucksvoll demonstriert, dass die traditionellen RAW-Zuschauer bereit dazu waren einem alternativen Produkt eine Chance zu geben. Mit dem für die zweite Show angekündigten Kampf zwischen Hulk Hogan und Lex Luger setzte Eric Bischoff zudem ein PPV-würdiges Aufeinandertreffen in den Free TV Main Event seiner neuen Sendung, was für die damalige Zeit am Montagabend - als bei RAW noch die Jobber-Kämpfe dominierten - geradezu unerhört war. Wie würde Vince McMahon auf diese Herausforderung reagieren? Und würde das zweite Nitro mit der ersten Ausgabe mithalten können? Heute vor 10 Jahren gab es darauf die Antworten. Lest es nach, in der zweiten Folge unserer neuen Serie „The Monday Night War".
WWF
Die Herausforderung durch die WCW traf Vince McMahon zu einem mehr als ungünstigen Zeitpunkt. 1995 hatte sich finanziell gesehen zu einem eher unbefriedigenden Geschäftsjahr für die World Wrestling Federation entwickelt. Die Zuschauerzahlen bei den Houseshows waren rückläufig, während der neue Champion - Big Daddy Cool Diesel (Kevin Nash) - sich nicht zu dem im Vorjahr erhofften DRAW entwickeln konnte. Die Main Event-Fehden nach Wrestlemania XI blieben aufgrund des Mangels an überzeugenden Heels eher fade und unansehnlich. Nachdem sich der ca. 2,10 m große Diesel im Frühjahr mit dem ungefähr gleichgroßen - aber leider noch weniger talentierten - Psycho Sid sowie der Million Dollar Corporation herumgeschlagen hatte, musste er es beim Summer Slam mit dem Wrestler mit der größten Leibesfülle (neben Yokozuna) innerhalb der WWE aufnehmen: Mabel (dem heutigen Viscera) - wahrlich kein Wrestling-Gott.

Genauer gesagt: KING Mabel, denn der einstige TagTeam-Wrestler von „Men on a Mission" hatte 1995 völlig überraschend das „King of the Ring"-Turnier gewonnen und kam fortan mit Krone und auf einer Bahre zu seinen Matches. Beim Summer Slam kam es dann wie erwartet zu einem technisch äußerst bescheidenen und größtenteils langweiligen Kampf, der bis heute von vielen Fans als schlechtester Main Event in der Geschichte des Slams angesehen wird. Beiden Wrestlern half er zudem nur wenig: Während Diesel als Babyface-Champion durch die langweiligen Titelfehden immer mehr von seiner alten „Overness" verlor, wurde Mabel auch nach seinem Erfolg beim King of the Ring von den meisten Zuschauern nicht als würdiger Main Eventer angenommen und verschwand schon bald wieder in der Midcard.

Erschwerend für den Run von Kevin Nash an der Spitze der WWF entwickelten sich zudem zunehmend seine häufigen Verletzungen, was ihn für die Company immer mehr zu einem finanziellen Risiko machte. Nachdem er bereits im Frühjahr aufgrund einer Operation am Ellenbogen nur bedingt einsatzfähig gewesen war, bereitete ihn im Sommer vor allem sein Rücken Probleme. Nachdem sich beim Summer Slam Mabel mit seinen über 150 kg mit voller Wucht auf selbigen „fallen" ließ, hatte Diesel sichtbar Mühe das Match mit der geplanten Finish-Sequenz - einer Clothline vom obersten Seil - zu Ende zu bringen, da er sich immer wieder schmerzverzerrt an den Rücken griff. Ein wütender Nash nahm sich danach Mabel im Lockerroom vor, unterstellte ihm unsauber zu „worken" und schwor, dass er nie wieder gegen ihn antreten würde. Für die nächsten Houseshows fiel der Champion damit erneut aus. Neue Herausforderer, insbesondere Heels, waren zudem auch weiterhin kaum in Sicht.

Keine leichte Aufgabe für Vince McMahon unter diesen Voraussetzungen das erste Monday Night RAW nach dem Summer Slam gegen das neue WCW Monday Nitro zu booken. Nachdem er zunächst darüber nachgedacht hatte noch einmal die komplette Card der ersten Show, die zeitgleich gegen die die neue Konkurrenz laufen würde, umzuschmeißen, kam es am Ende dann doch nur zu kleineren Änderungen, während man am bereits zwei Wochen zuvor aufgezeichneten Main Event festhielt: Shawn Michaels vs. Psycho Sid. Ein Match, was ursprünglich für den Summer Slam vorgesehen war.

Ob das am Ende gegen den bei Nitro angekündigten Main Event Hulk Hogan vs. Lex Luger reichen würde?

WWF Monday Night Raw 11.09.1995

RAW begann mit einem neuen Vorspann, bei dem die Action-Komponente der Federation deutlicher als je zuvor hervorgehoben wurde. Schnelle Schnitte und rasante Moves stimmten die Fans fortan auf eine Stunde WWF am Montagabend ein.

Nach dem neuen Opener begann die Show dann gleich mit einem großen Kampf zweier Uppercarder, der normalerweise wohl in dieser Form früher nur bei einem PPV zu sehen gewesen wäre. Der frisch zum Heel geturnte British Bulldog Davey Boy Smith traf auf einen der populärsten Publikumslieblinge der WWF: Razor Ramon. Definitiv eine gute Wahl um die Fans am Anfang bei der Stange und bei RAW zu halten. Der Bulldog war im ersten Halbjahr 95 zusammen mit Lex Luger in das Patrioten-TagTeam „Allied Powers" gesteckt worden und hatte während dieser Zeit viel von seinem alten Status als Semi-Main Eventer eingebüßt. Da die Publikumsreaktionen auf ihn als Face zudem immer weiter zurückgingen, war Smith am Ende froh darüber zum ersten Mal seit den 80er Jahren wieder auf die Seite der Bösen zurückkehren zu dürfen. Vor dem Summer Slam attackierte er völlig überraschend WWF Champion Diesel, so dass viele Beobachter sogar bereits eine Main Event-Fehde für den Bulldog voraussahen. Da Lex Luger durch seinen Abgang zur WCW zudem als potentieller PPV-Gegner ausfiel, schien für Smith tatsächlich zum ersten Mal seit seinem WWF Comeback im Sommer 1994 der Weg zur Spitze der Federation wieder frei zu sein. Nur kurze Zeit nach seiner Attacke gegen Diesel gab der Bulldog dann auch noch bekannt, dass er fortan die Dienste eines Mannes beanspruchen würde, der zu diesem Zeitpunkt der am meisten gehasste Manager in der WWF war: JAMES E. CORNETTE, der bereits die TagTeam-Champions Yokozuna & Owen Hart betreute. Damit war der Heel-Turn von Davey Boy Smith perfekt und die WWF hatte neben der Million Dollar Corporation eine neue mächtige Heel-Fraktion im Programm: CAMP CORNETTE. Ihre Mitglieder sollten in den kommenden Monaten zu den wichtigsten Gegenspielern für die Top Babyfaces der Federation aufsteigen.

Der „böse" Bulldog präsentierte sich dann beim ersten RAW nach dem Summer Slam auch gleich mit einem neuen Look: Statt langen Haaren und Rastalocken zierte fortan ein prägnanter Kurzhaarschnitt sein Haupt. Seinen Gegner Razor Ramon, der beim vergangenen PPV vergeblich versucht hatte Shawn Michaels (in ihrem zweiten Leiter-Match gegeneinander) den IC Title wieder abzunehmen, beeindruckte er damit allerdings nur wenig. The Bad Guy schien am Ende die Oberhand behalten zu können, so dass Jim Cornette für seinen neuen Schützling eingreifen musste. Das wiederum rief Razors „Freund", den 1-2-3 Kid (Sean Waltman) auf den Plan, der plötzlich zum Ring stürmte. Doch sein versuchter Eingriff gegen den Bulldog wurde prompt im Gegensatz zu Cornettes Betügereien sofort vom Referee gesehen, so dass Ramon disqualifiziert wurde. Der Beginn einer Serie von Missverständnissen zwischen den beiden Freunden, die sich über den gesamten Herbst in der WWF hinziehen sollte. Immerhin: Das etwas lahme DQ-Finish rettete das Standing beider Beteiligten und wertete weder den Bulldog als neuen Heel noch Razor als etabliertes Babyface ab.

Die folgenden Kämpfe fielen im Vergleich zum Opener dann etwas ab und beinhalteten dann doch wieder mehrere Jobber. Die Smoking Gunns setzten sich in einem TagTeam-Match erfolgreich gegen den Brooklyn Brawler und Rad Radford durch. Isaac Yankeem, D.D.S. gewann einen Squash gegen „Scott Taylor" (den heutigen Scotty 2 Hotty).

Dann war aber Main Event Time angesagt. Im letzten Kampf des Abends traf Intercontinental Champion Shawn Michaels auf seinen früheren Bodyguard Psycho Sid. Nachdem der HBK den früheren „Sid Vicious" vor seinem Wrestlemania XI Co-Main Event gegen Diesel als Leibwächter verpflichtet hatte und den WWF Titel am Ende dennoch nicht gewinnen konnte, war es beim RAW danach zu einem abrupten Ende der Partnerschaft gekommen. Sid turnte gegen Michaels und „verletzte" ihn mit mehreren Powerbombs, so dass Kevin Nash seinem alten Freund am Ende zur Hilfe kommen musste. Nach einer längeren Auszeit war Michaels dann als Babyface zurückgekommen und hatte sich vorerst auf den Intercontinental Title konzentriert, während Sid zum neuen Kronjuwelen der Million Dollar Corporation von Ted DiBiase aufstieg. Ein großer Single-Showdown zwischen den beiden Wrestlern war danach immer wieder aufgeschoben worden und sollte schließlich beim Summer Slam stattfinden. Doch am Ende entschied sich die WWF dann für die Zweitauflage des Leiter-Matches gegen Ramon, so dass Sid noch etwas länger auf seinen Title Shot warten musste. Nun war es also soweit: Shawn Michaels vs. Psycho Sid in Single-Action, zeitgleich zu Hulk Hogan vs. Lex Luger bei Nitro. Am Ende eines eher unspektakulären Kampfes gewann der HBK nach der Sweet Chin Music und setzte so vorerst einen Schlussstrich unter seine Fehde gegen den blonden Hünen. Niemand konnte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass diese eher blasse Paarung nur 14 Monate später die Survivor Series 96 headlinen und dabei für enorm viel Gesprächsstoff sorgen sollte ...

So ging eine RAW-Show zu Ende, die zwar Ansätze zur Erneuerung gezeigt hatte, am Ende aber nicht für große Überraschungen sorgen konnte. Ob das gegen das neue Monday Nitro auf TNT ausreichen würde?

Results:

The British Bulldog besiegt Razor Ramon via DQ

The Smoking Gunns besiegen The Brooklyn Brawler & Rad Radford

Isaac Yankeem, D.D.S. besiegt Scott Taylor

Intercontinental Championship
Shawn Michaels © besiegt Psycho Sid

Rating: 2.2

WCW
In der WCW wurden derweil die Weichen für den September-PPV „Fall Brawl" gestellt. Im Main Event sollte es dort erneut zu den traditionellen „War Games" kommen, ein Team-Kampf in zwei auch oben geschlossenen Käfigen, bei der in Zwei-Minuten-Abständen nach und nach die beteiligten Wrestler in das Match eingreifen dürfen. Auf die Card der 1995er-Ausgabe des Traditions-Events stellte die WCW ihren neuen Heel-Stable - den Dungeon of Doom (Kamala, Zodiac, Meng, Barbarian) - gegen die Hulkamaniacs (Hulk Hogan, Randy Savage, Sting und … Vader. Dies war zumindest der ursprüngliche Plan, den der Mann mit der roten Maske aber mit einem Wutanfall im Lockerroom am Ende selbst durchkreuzen sollte. Bei den TV Tapings für „WCW Saturday Night" im Center Stage von Atlanta kam es backstage zu einem Streit zwischen Assistant Booker Paul Orndorff und Vader, der in einer wilden Prügelei eskalierte. Gleich zweimal innerhalb von fünf Minuten rauften sich die beiden Männer am Boden und mussten am Ende von anderen Wrestlern voneinander getrennt werden. Orndorff behielt in beiden Fights die Oberhand und ging als moralischer Sieger aus dem Konflikt hervor, da Vader den Kampf mit einem Punch eröffnet hatte. Eric Bischoff reagierte prompt mit einer Diziplinarmaßnahme und suspendierte den Mann aus den Rocky Mountains für unbestimmte Zeit aus dem Programm. Wenig später folgte schließlich die endgültige Trennung. Leon White (Vader), der mit der WCW eigentlich noch einen hoch dotierten Vertrag bis 1999 hatte, verließ nach seinem für ihn persönlich enttäuschenden Run gegen Hulk Hogan mehr oder weniger freiwillig die Liga, die ihn in den USA bekannt gemacht hatte und ihn noch für lange Zeit als Main Event einsetzen wollte. Vader Time war abgelaufen, so dass der Fall Brawl Main Event eine personelle Umbesetzung erforderte. Der große Nutznießer seines Abgangs sollte am Ende Lex Luger werden, der nun in den Storylines die Rolle des zwielichtigen Tweeners im Team der Hulkamaniacs übernahm, die eigentlich ursprünglich für Vader vorgesehen war. Dies sollte sich auch beim zweiten Monday Nitro unter Beweis stellen …

WCW Monday Nitro 11.09.1995

Gleich im Opener brüllte Vader den WCW Fans freilich noch einmal entgegen - als einer von nur vier Wrestlern, deren Abbilder es in die Credits geschaffte hatten. Auch eine besondere Ironie der Nitro-Geschichte: Der Mann, der in den ersten Shows immer im Vorspann zu sehen war, trat am Ende niemals persönlich in der Show auf. Er wurde im Opener wenige Wochen später durch Lex Luger ersetzt …

Eric Bischoff setzte als Kommentator derweil gleich den Ton für die beginnende Schlacht gegen die WWF. Mit einem spöttischen Grinsen auf den Lippen erklärte er den Zuschauern von Nitro, dass er gehört habe, dass der Main Event bei „that other show" schon Wochen alt sei und Shawn Michaels dort Sid besiegen würde. Sie sollten daher lieber alle auf TNT bleiben, weil Hulk Hogan vs. Lex Luger eben tatsächlich ein LIVE-Main Event werden würde. Mit diesem für die damalige Zeit unerhörten SPOILER-Tiefschlag brachte Bischoff Nitro unter den Wrestling-Fans weiter ins Gespräch …

… genauso wie der Mann, den man aus der ECW abgeworben hatte: SABU!

Dieser traf im Opener des zweiten Nitros auf das deutsche Wunderkind: Alex Wright. Für den ersten WCW-Auftritt des stets schweigenden Sabus hatte Eric Bischoff sich Verstärkung ans Kommentatorenpult geholt: The Original Sheik (Sabus Onkel) und die WWF-Legende The Iron Sheik führten die Fans am Mikrophon über die Hintergründe des Neuankömmlings ein und mussten sich dabei mit einem deutlich überforderten Steve McMichaels herumschlagen. Im Ring lieferte sich derweil der gerade einmal 20 Jahre junge Wright, der in seinem Rookie-Jahr u.a. einen enormen Push erhielt, einen ansehnlicheren Kampf gegen die ECW-Legende. Am Ende setzte sich damm aber Sabu durch, beförderte jedoch seinen Gegner nach dem Pinfall noch in bester ECW-Manier durch einen Tisch, was der Referee mit einer nachträglichen DQ beantwortete. So kam das Wunderkind am Ende doch noch zu einem Sieg bei seinem Nitro-Debüt.

Dem internationalen Flair und spektakulärem Table-Bump im Opener folgte Starpower in der Midcard:

US Champion Sting verwies WWF-Einkauf Michael Wallstreet (aka I.R.S.) in seine Schranken und demonstrierte so der Wrestling-Welt „where the big boys play". Ein kleiner, aber feiner Stich gegen die Federation.

Macho Man Randy Savage konnte sich derweil gegen Scott Norton durchsetzen, der ihn in der Vorwoche herausgefordert hatte. So musste sich auch ein aus Japan bekannter Superstar einem etablierten WCW Main Eventer geschlagen geben.

Keine Frage, die WCW war wirklich die Nr. 1 auf der Welt, oder etwa doch nicht?

Im Main Event traf dann WCW World Champion Hulk Hogan zum ersten Mal auf die jüngsten WWF-Überläufer - Lex Luger. Der Kampf konnte die im Vorfeld geschürten Erwartungen in keiner Weise erfüllen und wurde am Ende zu allen Überfluss auch noch durch ein „Cheap Finish" beendet: Der Dungeon of Doom attackierte beide Wrestler und sorgte damit für die DQ. Hulk Hogan blieb somit World Heavyweight Champion, während Luger durch das Horrorkabinett von Kevin Sullivan um seine große Chance auf das Gold (vorerst) betrogen wurde. Damit waren die Weichen für Fall Brawl gestellt, denn nun war jedem klar, dass eigentlich nur ein Mann Vader in Hogans Team würde ersetzen können - The Total Package himself. Doch konnte man ihm auch trauen?

Damit endete eine erneut voll gepackte Nitro-Ausgabe, die erneut mit jeder Menge Starpower aufwartete und die Tiefe des WCW-Rosters für interessante Kampfpaarungen nutzte. Während der groß angekündigte Main Event enttäuschte zwar, sorgte Eric Bischoff am Mikrophon mit seinen Shoots Richtung WWF für jede Menge Gesprächsstoff unter den Fans. Der Krieg um die besseren Einschaltquoten hatte begonnen und wurde von der WCW erbarmungslos vorangetrieben.

Results:

Alex Wright besiegt Sabu via Reverse Decision

WCW United States Championship
Sting © besiegt Michael Wallstreet

Macho Man Randy Savage besiegt Scott Norton

WCW World Heavyweight Championship
Hulk Hogan © besiegt Lex Luger via DQ

Rating: 2.5

Fazit
Diese mit viel Spannung erwartete erste Runde beider Shows ging am Ende dann tatsächlich auch an das "frischere" Nitro, mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 0.3 Punkten auf der Nielsen Skala. Der Hype um den Main Event zwischen Lex Luger und Hulk Hogan hatte also scheinbar Wirkung gezeigt. Die Tatsache, dass Nitro mit RAW sofort auf gleicher Augenhöhe lag und es sogar übertrumpfen konnte, wurde in Atlanta als beeindruckender Achtungserfolg für die WCW gefeiert. Zusammen addiert hatten beide Shows bei ihrer Head-to-Head-Premiere zudem für einen Wrestling-Zuschauerzuwachs von ca. 30 Prozent am Montagabend gesorgt - ob sich dieser Trend mittelfristig halten lassen würde?

Nächste Woche bei The Monday Night War:

- Die WCW nach Fall Brawl 95
- Hulk Hogan vor einer GROSSEN Herausforderung
- Der Dungeon of Doom auf seinem Vernichtungsfeldzug gegen die Hulkamania
- Ric Flair gegen Brian Pillman
- Die American Males gegen Harlem Heat
- Die WWF mit neuen Fehden und neuen Gesichtern im Ratings-War
- Camp Cornette räumt weiter auf
- Razor Ramon vs. 1-2-3 Kid
- Piraten in New York: Jean Pierre Lafitte will den Hitman wrestlen

Der direkte Einschaltquoten-Vergleich
Nitro: 2.5
RAW: 2.2

Streak:
Nitro - RAW 2:0

Gesamt:
Nitro - RAW 2:0

Amtierende Champions (Stand: 11.09.1995)
WCW

WCW World Heavyweight Champion:
Hulk Hogan

WCW United States Champion:
Sting (2)

WCW World Tag Team Champions:
Bunkhouse Buck & Dick Slater

WCW Television Champion:
The Renegade

WCW Single Top Ten:
1.) Hulk Hogan
2.) Lex Luger
3.) Sting
4.) Ric Flair
5.) Macho Man Randy Savage
6.) Taskmaster Kevin Sullivan
7.) Arn Anderson
8.) Big Bubba Rogers
9.) The Giant
10.) The Renegade

WCW Tag Teams Top 5:
1.) Bunkhouse Buck & Dick Slater
2.) Harlem Heat (Stevie Ray & Booker T.)
3.) The Nasty Boys (Brian Knobbs & Jerry Saggs)
4.) The Blue Bloods (Lord Steven Regal & Earl Robert Eaton)
5.) The American Males (Marcus Bagwell & Scotty Riggs)

WWF

WWF Champion
Diesel

WWF Intercontinental Champion
Shawn Michaels (3)

WWF Tag Team Champions
Owen Hart & Yokozuna

WWF Single Top Ten:
1.) Diesel
2.) Shawn Michaels
3.) The Undertaker
4.) Bret "The Hitman" Hart
5.) The British Bulldog
6.) Razor Ramon
7.) Psycho Sid
8.) "King" Mabel
9.) Isaac Yankeem, D.D.S.
10.) The 1-2-3 Kid

WWF Tag Teams Top Five:
1.) Owen Hart & Yokozuna
2.) The Smoking Gunns (Billy & Bart Gunn)
3.) The Blu Twins (Jacob & Eli Blu)
4.) Tatanka & Psycho Sid (Million Dollar Corporation)
5.) Men on a Mission ("Sir" Mo & "King" Mabel)

ECW

ECW World Heavyweight Champion:
The Sandman (2)

ECW World Tag Team Champions:
Raven & Stevie Richards

ECW Television Champion:
2 Cold Scorpio (2)

ECW Single Top Five:
1. The Sandman
2. Mikey Whipwreck
3. "Superstar" Steve Austin
4. Raven
5. 2 Cold Scorpio

ECW Tag Teams Top Five:
1. Raven & Stevie Richards
2. The Gangstas
3. The Public Enemy
4. The Pittbulls
5. The Dudley Boyz (Big Dick & Buh Buh & D-von)

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